Der Große Krieg (Ein Aggression - RoE AAR)

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5 Jahre 5 Monate her - 4 Jahre 9 Monate her #1 von no user
Grüße! :helmi_7:


Heute möchte ich mal einen eigenen Versuch für einen AAR starten. Dafür habe ich mir ein eher unbekanntes Spiel ausgesucht, nämlich Aggression - Reign over Europe. Das Spiel bietet - neben einigen offensichtlichen Schwächen - doch einen beträchtlichen Spielspaß. Außerdem gibt es einen gewissen Mangel an Strategiespielen zum Ersten Weltkrieg. Hier eine kleine Übersicht zu meinem AAR:

Spiel: Aggression - Reign over Europe
Land: Deutsches Reich
Startjahr: 1910
Ziel: Naja, der Titel deutet es ja schon an. Die Herrschaft über Europa! Ob ich dabei auch über meine Verbündeten herfalle, habe ich mir noch nicht überlegt.
:helmi_63b:
Stil: Wahrscheinlich eine Mischung aus verschiedenen Stilen. Ich lasse es einfach mal auf mich zukommen!
Regeln: Kein Neuladen. Wenn ich eine Schlacht verliere, ist sie verloren. Ansonsten bietet das Ganze ja keine Spannung.
Spieldauer: Das Spiel deckt die zeitliche Bandbreite vom Ersten Weltkrieg bis zum Beginn des Kalten Krieges ab. Mal schauen, ob ich so lange brauche. (Aber witzig wär's schon, Kaiser Wilhelm mit Atomwaffen auszustatten. :helmi_46: )

Schwierigkeitsgrad: Schwer (Soll ja was geboten sein.)

Und hier könntet ihr kommentieren, wenn ihr wollt: Kommentare

Edit: Hier ein Vorstellungs-Thread für alle, die sich für das Spiel interessieren: Aggression - Reign over Europe


Anmerkung: Der AAR bedient sich - passend zur dargestellten Zeit - eines wilhelminischen, teilweise militaristischen Schreibstils. Die Aussagen innerhalb der Texte sind Teil der dargestellten Geschichte und spiegeln nicht zwangweise die Meinung des Verfassers oder des Design Mod Project wieder. Es handelt sich außerdem, wie unschwer zu erkennen sein sollte, um eine fiktive Geschichte. So ist sie auch zu betrachten.



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5 Jahre 5 Monate her - 5 Jahre 5 Monate her #2 von no user
Deutschland im Frühjahr 1910




Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 01.01.1910:

"...ist es nun, wo sich die Reichsgründung in diesem Jahre zum 39. Male jähren wird, Zeit, auf das Erreichte zurück zu sehen und unserem Kaiser Wilhelm II. für seine entschlossene und zukunftsweisende Politik zu danken, die das Deutsche Reich zu einer festen Größe im Spiel der Mächte erhoben hat. Verschiedene Vereine im ganzen Land haben angekündigt, dieses neue Jahr mit Festakten, Umzügen und feierlichen Kundgebungen zu beginnen. Hier in Königsberg haben sich..."



Zur Lage der Nation:



Auszug aus der Reichswehr-Monatszeitung Der Landsknecht vom Januar 1910:

"Um die Aufrüstung der Reichswehr zur schlagkräftigsten Steitmacht auf dem Kontinent zu gewährleisten, hat unser geliebter Kaiser Wilhelm II. beschlossen, die Armeeführung um zwei neue Heerführer zu ergänzen. Wo unsere ausgezeichneten Streitkräfte bisher durch den Kaiser selbst, sowie die Generäle Moltke und von Ludendorff geführt wurden, übernehmen nun zwei neue Feldherren ihre Posten.
Den Westen des Reiches schützt künftig General von Hindenburg, im hohen Norden wird Otto von Below das Kommando übernehmen.
Die Soldaten des Kaisers, sowohl Mannschafts- als auch Offiziersstand, gratulieren ihren neuen Heerführern zu ihrer Anstellung und verbleiben wachsam."




Startgeneräle des Deutschen Reiches:

Otto von Below:

Paul von Hindenburg:




Auszug aus dem Volksblatt Ulm vom 10. Januar 1910:

"Ein Sohn der Stadt Ulm, der Physiker Albert Einstein, wurde am gestrigen Tag in München in das Kabinett des Kaisers Wilhelm II. berufen. Er soll künftig für die wissenschaftliche Repräsentation des Reiches zuständig sein. Die Bürgerschaft der Stadt Ulm zeigt sich stolz darüber, dass ihr guter Name nun im Zuge dieser freudigen Neuigkeit im ganzen Reich erklingt.
Einzig der "Monarchietreue Schützenverein Ulm" verwies erbost auf die sehr liberale politische Haltung des Wissenschaftlers, ohne jedoch großen Widerhall hervorzurufen."



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5 Jahre 5 Monate her - 5 Jahre 5 Monate her #3 von no user



Auszug aus der Reichswehr-Monatszeitung Der Landsknecht vom Februar 1910:

"Der Kaiser gab vorgestern bei seiner monatlichen Rede vor der Militärakademie in Potsdam bekannt, dass das Elsass, Deutschlands westlichste Provinz, künftig zu einem Hauptträger der Verteidigungspolitik werden soll. Und das nicht ohne Grund, schließlich ist unser alter Traditionsfeind - Frankreich - uns dort am nächsten. Aus diesem Grunde hat die Reichsregierung die Industrie- und den Bildungssektor im Elsass beschnitten und dafür die Landwirtschaft verstärkt, um den Unterhalt großer Truppenverbände zu gewährleisten. Die Einschnitte in Bildung und Industrie sollen die anderen Provinzen, vor allem Bayern, kompensieren.
Zudem wurde der Bau moderner Kasernen im Elass in Auftrag gegeben, um unseren Streitkräften eine solide Basis zu verschaffen.
Die teilweise aufflammende Kritik einiger weniger, die Elässer wären aufgrund ihrer Geschichte weniger dazu geeignet, Deutschland zu verteidigen, wird von der Armeeführung als "impertinentes Geschwafel" abgetan. Zudem verweist General Moltke darauf, dass auch das Rheinland und andere Teile Westdeutschlands zum Einzugsgebiet der neuen Kasernen gehören."





Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 08.03.1910:

"Eine katastrophale Entwicklung bahnt sich in diesem Frühjahr in Sachsen an. Die Lebensmittelversorgung der Provinzhauptstadt Dresden ist so schwierig geworden, dass die Stadtverwaltung Dresdens bereits von einer ausgewachsenen Hungersnot spricht. Bedingt wurden diese Entwicklungen durch die überraschend schlechte Ernte im letzten Jahr.
Der Kaiser hat sofortige Hilfe versprochen, sodass sich in Dresden und ganz Sachsen niemand um die Versorgung seiner Familie sorgen muss."






Brief des Schützen Paul Bäumel an seine Mutter (10.04.1910):

"Hallo Mutter,

ich habe deinen Brief mit großem Interesse und viel Freude gelesen. Ich hoffe, dass sich die Lage in Dresden mittlerweile wieder gebessert hat. Hat Tante Jutta deinen Korb bekommen? Ich wette, sie hat sich sehr über deine Geschenke gefreut. Vielleicht hat sie ja Lust, den Sommer bei uns in Trier zu verbringen? Frage Sie doch mal dazu, vielleicht bekomme ich ja sogar Urlaub.
Mir geht es sehr gut. Ich bin jetzt schon seit drei Wochen Soldat bei den neuaufgestellten Regimentern in Strassburg. Die Stadt gefällt mir wirklich sehr. Wirklich eine Schande, dass sie so lange von uns getrennt gewesen ist.
Aber eines ist mir besonders im Gedächtnis geblieben! Vielleicht hast du sogar aus der Zeitung davon gehört. Der Kaiser hat die neuen Kasernen in Strassburg besucht! Das war eine große Ehre für uns.
Ich habe dir eine Erinnerungskarte mit in das Paket gesteckt, damit du einen Eindruck davon erhälst, was dieser Moment für uns bedeutet hat.

Liebe Grüße in die Heimat,
dein Paul."


Paul Bäumels Postkarte:



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 25.04.1910:

"Unser Kaiser Wilhelm II. hat am heutigen Morgen durch das Reichsaußenministerium verkünden lassen, dass Deutschlands Bündnis mit Italien gebrochen ist. Die italienische Regierung hat sich geradezu feige aus dem Bündnisvertrag verabschiedet, nachdem die Regierung Österreich-Ungarns das Osmanische Reich in unseren Pakt eingeladen hat. Deutschlands Zustimmung zu diesem Schritt veranlasste Italien schließlich, uns den Rücken zu kehren. Die Gelassenheit des Kaisers an diesem Morgen zeigt mehr als deutlich, wie wenig ihn die jüngsten Geschehnisse beunruhigen.
Denn dazu hat unser geliebter Kaiser auch keinen Grund. Schließlich ist mit dem Königreich Spanien kurz darauf ein weiteres Land zu unserem Bündnis gestossen, ohne das dies eine Auswirkung auf die übrigen Bündnisverhältnisse gehabt hätte. Gerade im Bezug auf Frankreich kann Spaniens Unterstützungspakt mit Deutschland nicht hoch genug gelobt werden.
Der Kaiser meinte hierzu, dass die jüngsten diplomatischen Veränderungen Deutschland einen großen Schritt nach vorne gebracht hätten und Italien künftig sehr genau auf seine Handlungen acht geben sollte. Schließlich hätte sich nun gezeigt, wie wenig Weitsicht die italienische Führung besäße."



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5 Jahre 5 Monate her - 5 Jahre 5 Monate her #4 von no user




Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 10.07.1910:

"Der bekannte deutsche Philosoph und Soziologe Oswald Spengler wurde heute in der Reichshauptstadt Berlin zum Minister für die Wissenschaftliche Entwicklung Deutschlands ernannt. Er wird seinen neuen Posten noch in dieser Woche antreten."






Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 19.08.1910:

"Wie aus Kreisen der Reichsregierung bekannt geworden ist, ist das deutsche Außenministerium in Verhandlungen mit dem Russischen Reich getreten, um die Interessen des Zarenreichs in Persien auszukundschaften. Eine deutsche Vermittlung könnte die kolonialen Prozesse im Nahen Osten beschleunigen, dürften jedoch dem britischen Königshaus nicht zur Freude gereichen.
Der Kaiser verwies in einer kurzen Stellungnahme darauf, dass die Deutsch-Russische Freundschaft gerade in der preußischen Geschichte oftmals zum Vorteil des deutschen Volkes gereicht hätte. Als Beispiel führte unser Monarch die Preußisch-Russische Allianz in den Napoleonischen Kriegen an."







Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 03.10.1910:

"Eine kuriose, wie tragische Geschichte erreichte unsere Redaktion am gestrigen Abend. Scheinbar kam es am gestrigen Tage zu einem Zusammenstoß zweier Fluggeräte am Himmel. Kritiker der Luftfahrt aus aller Welt betonten erneut ihre These, dass der Mensch nun einmal nicht zum Fliegen geboren sei. Unterstützung erhielten diese Thesen aus fundamental-religiösen Kreisen, welche ergänzen, dass Gott dem Menschen Flügel gegeben hätte, wenn er gewollt hätte, dass er fliegt."







Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 21.10.1910:

"Erschreckende Neuigkeiten aus Schweden!
Die jüngsten politischen Spannungen im größten der skandinavischen Länder haben nun zur Absetzung des dortigen Königshauses geführt. Dem schwedischen Monarchen und seiner Familie gelang im letztem Moment die Flucht ins benachbarte Norwegen, von wo aus er nun hilflos mitansehen muss, wie sein Volk unter der Tyrannei einer sozialistisch-revolutionären Rebellion leidet.
Die Königshäuser Europas haben die Vorgänge in Schweden bereits heute Morgen auf's Schärfste verurteilt. Auch unser Kaiser Wilhelm II. trat heute vor sein Volk, um seine Bestürzung und seinen Zorn über diesen Verstoss gegen die rechtmässigen Herrschaftsansprüche des schwedischen Exil-Königs auszudrücken.
Er betonte, dass ein solcher Frevel gegen die Monarchie und die Ordnung der europäischen Staaten nicht ohne Folgen bleiben kann.
Verlässliche Quellen aus dem Umfeld der Reichswehr-Führung bestätigten, dass sich der Kaiser am heutigen Abend mit den Generälen von Bülow und von Hindenburg im Elsass treffen wird, um mögliche militärische Reaktionen abzuwägen."



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5 Jahre 5 Monate her - 5 Jahre 5 Monate her #5 von no user



Auszug aus der Reichswehr-Monatszeitung Der Landsknecht vom November 1910:

"Militäreinsatz der Reichswehr beschlossen!
Der Kaiser hat in einer mehrtägigen Versammlung mit den höchsten Stäben der Reichswehr den Entschluss gefasst, im revolutionären Schweden militärisch zu intervenieren! Die deutschen Offensivkräfte, die sich seit Anfang diesen Jahres in Strassburg im Aufbau befinden, wurden unter dem Kommando von General von Hindenburg in Alarmbereitschaft versetzt und befinden sich bereits auf dem Weg in Richtung Ostpreußen, um von Königsberg aus nach Skandinavien aufzubrechen.
Der kommandierende General von Hindenburg ließ über seinen Stab verkünden, er hätte tiefstes Vertrauen in die neuaufgestellte Armee und ihre Kampfbereitschaft. Seine Soldaten würden in ihrem Einsatz für das schwedische Königshaus auch die Ehre ihres Kaisers verteidigen, da die Revolution in Schweden ein Angriff auf die Monarchie an sich darstelle. Die Revolutionäre wüssten, so der General, noch gar nicht, welches grimme Schicksal ihnen nun bevorstehen würde.
Die gesamte Redaktion des Landsknechts wünscht unseren Soldaten guten, deutschen Mut und einen schnellen Sieg im hohen Norden, um das schwedische Volk zurück zur Freiheit zu führen!



General von Hindenburg und seine Armee in Ostpreußen:




Brief des Schützen Paul Bäumel an seine Mutter (01.11.1910):

"Liebe Mutter,
ich und meine Kameraden haben die lange Reise von Strassburg nach Ostpreußen am heutigen Morgen beendet. Die Armeeführung hat unserer Armee die Eisenbahnschienen freigeräumt, damit wir die Reise quer durch Deutschland in ein paar Tagen bewältigen konnten. Zumindest meint das Bernd. (Einer meiner Kameraden, kommt aus dem Ruhrgebiet)
Das Wetter hier im Osten des Reiches ist rau und die meisten von uns wünschen sich zurück in den westdeutschen Spätherbst. Aber was sollen wir tun? Oben in Schweden wird es wohl noch kälter sein.
Ich bin ein bisschen nervös, so wie die meisten anderen auch. Abgesehen von den Offizieren sind die meisten von uns seit kaum mehr als einem Jahr Soldaten. Bitte sag' Vater nichts davon, ich weiß, wie stolz er auf mich ist. Ich will nicht, dass er mich für einen Feigling hält.
Ich würde dir gerne mehr schreiben, aber wir haben kaum noch Zeit. Noch heute sollen die Schiffe nach Norden aufbrechen. Ich werde dir schreiben, wenn wir wieder zurück in der Heimat sind.

PS: Ich habe hier einige stramme Pferde gesehen, sie hätten dir gefallen. Auf dem Weg in den Osten haben sich vier Kavallerie-Regimenter aus Mitteldeutschland unserer Armee angeschlossen.

In Liebe,
dein Paul"



Deutsche Infanteristen erhalten vor der Überfahrt nach Schweden die letzten Befehle:
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5 Jahre 5 Monate her #6 von no user



Einsatzbericht der I. Deutschen Interventionsarmee (Teil 1)
(i.V. General von Hindenburg)



Die Einheiten der I. Deutschen Interventionsarmee unter General von Hindenburg landeten am 07.11.1910 auf dem schwedischen Festland. Kaum angekommen, gingen die Truppen in den Vororten der revolutionären nordschwedischen Stadt Boden in Stellung. Der Angriff wurde eingeleitet, noch bevor sämtliche Vorräte an Land gebracht worden waren.



Deutsche Truppen in den Vororten von Boden


Um gefahrlos in den Kern der Stadt vorrücken zu können, wurden jeweils zwei Züge Infanterie nach Osten und Westen entsandt, um die Vororte zu besetzen. Dabei kam es zunächst zu keinerlei Feindkontakt.


Deutsche Infanterie hisst die Reichsflagge in einem schwedischen Dorf



Nachdem die naheliegenden Dörfer besetzt waren, wurden die Kavallerie-Abteilungen entsandt, um tiefer nach Boden vorzustoßen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Dabei gerieten sie in einen plötzlichen Sturmangriff schwedischer Rebellen. Die deutsche Kavallerie wurde durch einen Stoßkeil feindlicher Kräfte geteilt und durch Gewehr- und Handgranatenfeuer vernichtet. Es gab keine Überlebenden, der Angriff der Rebellen konnte vorerst nicht gestoppt werden.


Der letzte deutsche Kavallerist stirbt im feindlichen Angriff


Der feindliche Angriff schwenkte westwärts ab und richtete sich gegen das erst vor Kurzem eroberte westliche Dorf. Die dort stationierten zwei Züge Infanterie waren zahlenmässig viel zu schwach, um diesem Ansturm stand zu halten. Wer nicht im feindlichen Feuer umkam, verschanzte sich in den nahen Scheunen.




Der Hauptteil der deutschen Infanterie begann augenblicklich einen Gegenangriff gen Westen, um dem feindlichen Ansturm in die Flanke zu fallen. Dieser hatte das westliche Dorf bereits überrannt, nur mehr eine Handvoll deutscher Soldaten hielt dort noch die Stellung.

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5 Jahre 5 Monate her #7 von no user


Einsatzbericht der I. Deutschen Interventionsarmee (Teil 2)
(i.V. General von Hindenburg)




Der Gegenangriff der Infanterie-Haupttruppe traf den feindlichen Angriff in die Flanke, während dieser noch damit beschäftigt war, die letzten von Deutschen verteidigten Gebäude zu erobern. Es entbrannte ein blutiger Nahkampf, Gewehrfeuer und Granaten kamen hierbei nur spärlich zum Einsatz. Die deutschen Infanteristen stürmten den Marktplatz - wo noch immer die Fahne Deutschlands wehte - und stürtzten sich mit ihren Bajonetten auf den Feind.
Dieser war durch diesen plötzlichen Angriff so verwirrt, dass nahezu der gesamte feindliche Angriffskeil im westlichen Dorf überrannt und vernichtet werden konnte. Nachrückende Rebellenzüge wurden unter schweres Gewehrfeuer genommen und ebenfalls zerschlagen. Nach kurzem Gefecht war der blutgetränkte Boden wieder fest in unserer Hand.




Deutsche Truppen im blutigen Nahkampf



Nun, da der Angriff der schwedischen Rebellen abgewehrt und die hinterlistig überfallene Kavalleristen gerächt waren, wendete sich der deutsche Gegenangriff gen Norden, um nun ihrerseits die Rebellen in schwere Bedrängnis zu bringen. In den nördlichen Vororten der Stadt Boden waren diese bereits dabei, sich in Häusern zu verschanzen und in hinterlistiger Weise auf unsere vorrückende Infanterie zu feuern. Obwohl so mancher unserer Infanteristen den gegnerischen Heckenschützen zum Opfer fiel, ging der Angriff unvermittelt weiter.


Der Gegenstoß richtet sich gen Norden


Deutsche Infanterie sprengt einen besetzten Bauernhof


Der Vorstoss unserer Infanterie entwickelte sich zunächst prächtig, mehrere feindlich besetzte Gehöfte wurden entweder gesprengt, oder unter Einsatz der Bajonette freigekämpft.
Doch als sich der Vorstoss gen Nordosten richtete, gerieten unsere Verbände unter schweres feindliches Heckenschützenfeuer. Von der Anhöhe, auf der sich das historische Schloss der Stadt Boden erstreckt, schlug der Infanterie schweres Feuer entgegen. Die Reichweite der feindlichen Schützen war so groß, dass ein Vorbeikommen oder gar der Sturm auf das Schloss viel zu riskant war und die Vernichtung unserer Truppen provoziert hätte.
So musste sich unsere Infanterie unter schwerem Feuer nach Westen zurückziehen.



Das feindlich besetzte Schloss Boden

Nicht jeder überlebt den hastigen Rückzug



Doch der Kampfeswillen unserer Infanterie war noch nicht gebrochen, obwohl so mancher sein Leben gelassen hatte. Der Rückzug nach Westen brachte unsere Truppen direkt in ein weiteres feindlich besetztes Dorf. Der Rückzug entwickelte sich wie von selbst zu einem Angriff, der unsere Truppen in Kürze bis zum Dorfkern vorrücken ließ.
Obwohl die schwedischen Rebellen ihre Stellung verzweifelt behaupteten, mussten sie schon bald einsehen, dass sie dem entschlossenen Angriff nichts entgegen zu setzen hatten. Ihre Stellungen zerbröselten in den Explosionen der Handgranaten oder wurden im Nahkampf genommen.



Die Spitze des Angriffs erreicht den Dorfkern
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5 Jahre 5 Monate her - 5 Jahre 5 Monate her #8 von no user


Einsatzbericht der I. Deutschen Interventionsarmee (Teil 3)
(i.V. General von Hindenburg)




Das feindlich besetzte Dorf entpuppte sich im Laufe der Kämpfe als größer, als ursprünglich angenommen. In nahezu jedem Gebäude waren schwedische Rebellen verschanzt. Unter schwerem Feuer musste unsere Infanterie Gebäude um Gebäude erobern, von allen Seiten von Heckenschützen bedroht.
Die Verluste wurden von Sekunde zu Sekunde schwerer. Ganze Infanteriezüge fanden in den Vorgärten des Feindes ihr blutiges Ende. Die Soldaten hatten kaum noch Handgranaten über, weshalb sie die Häuser stürmen mussten, oder sie aus dem offenen Feld heraus beschießen.
Besonders tapfere Infanteristen stürmten alleine los, während ihre Kameraden ihnen liegend feuernd Deckung gaben. Die meisten von ihnen wurden vom Schicksal beim Wort genommen und bezahlten ihren Mut mit ihrem Leben. Doch gerade ihr Einsatz brachte unseren abgekämpften Männern schließlich den Sieg.
Letztendlich wehte unsere Fahne auf dem Dorfplatz. Das Dorf war erobert.



Auch die Dorfkirche bleibt nicht verschont

Aus dem Dorfplatz heraus startet der letzte Angriff
[img size=500]https://www.designmodproject.de/images/joomgallery/originals/user_bilder_2/rolfhirsch_248 /der_letzte_angriff_20131102_1110278610.jpg

Trotz allem: Die Fahne steht!



Das nordwestliche Dorf war genommen, doch die Infanterie hatte einen hohen Preis dafür bezahlt. Kaum ein Zug war noch vollzählig, einige bestanden nur noch aus ein paar Männern. Die Munition ging zur Neige, Handgranaten fehlten völlig. Und noch immer war das feindlich besetzte Schloss für unsere Truppen unerreichbar, mehr noch als zuvor.
Die I. Deutsche Interventionsarmee hatte auf schwere Artillerie verzichtet, sie war schlicht noch nicht fertig gewesen, als die schwedische Revolution begonnen hatte. Nun rächte sich dieser Umstand.
General von Hindenburg sah keine Möglichkeit, das Schloss mit den verbliebenen Kräften zu nehmen. Es blieb nur noch eine Chance:
Ein weiteres Dorf befand sich östlich des Schlosses. Wenn dieses erobert werden konnte, saßen die verbliebenen Rebellenkräfte im Schloss in der Falle. Sie hätten keine Möglichkeit mehr, von außen versorgt zu werden. Dann mussten sie kapitulieren.
Doch die verbliebene Infanterie konnte keinen weiteren Angriff mehr wagen, zu schwer waren die Verluste aus den vorherigen Kämpfen gewesen.
Also forderte General von Hindenburg die Sturmpioniere an, die als Verstärkung zur Verfügung standen. Sie sollten sich östlich am Schloss vorbeischleichen und das letzte verbliebene Dorf im Handstreich nehmen. Dies war die einzige Möglichkeit, die im Schloss verschanzten Feinde doch noch zu besiegen.



Die deutschen Sturmpioniere kommen an
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5 Jahre 5 Monate her #9 von no user


Einsatzbericht der I. Deutschen Interventionsarmee (Teil 4)
(i.V. General von Hindenburg)




Der Vorstoss der Sturmpioniere war von Erfolg gekrönt. Es gelang ihnen, das feindliche Schloss weitestgehend unbeschadet zu passieren und das letzte verbliebene feindliche Dorf zu attackieren. Bedauerlicherweise überlebte keiner der wagemutigen Soldaten den Angriff, doch sie richteten genug Schaden an, um es einer kleinen Gruppe von Infanteristen, die bisher noch nicht an Kämpfen teilgenommen hatten, zu ermöglichen, das Dorf zu übernehmen.


Die Sturmpioniere nutzen ihre modernen Bergmann-MPs für den Häuserkampf


Nachdem dieses letzte Dorf in unsere Hände gefallen ist, hatten wir das stark befestigte Schloss eingekesselt. Die schwedischen Rebellen konnten sich nun nicht länger hinter ihren festen Mauern verstecken, denn ihre Versorgungswege waren abgeschnitten. Schon nach kurzer Zeit erkannte ihr Anführer die Ausweglosigkeit ihrer Lage und sandte einen Boten zu General von Hindenburg, um die Kapitulation der Festung anzubieten.

Die Schlacht war gewonnen, die schwedische Revolution niedergeschlagen.




Die letzten Rebellen sind eingekesselt


Das besetzte Schloss von Boden kapituliert

Nordschweden ist wieder frei
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Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 17.11.1910:

"Am heutigen Morgen sind unsere siegreichen Truppen aus dem hohen Norden zurückgekehrt. Unter dem frenetischen Beifall der Königsberger Bevölkerung verließen die Soldaten erschöpft, aber glücklich die Transporter der Kaiserlichen Flotte, um mit der Eisenbahn den Transport nach Berlin anzutreten. Dort soll es in den nächsten Tagen eine große Parade anlässlich der Befreiung Schwedens geben. Auch unser Kaiser Wilhelm II. wird bei diesen Feierlichkeiten anwesend sein.
Der Kaiser drückte seinen Soldaten schon am Tage der Kapitulation des schwedischen Widerstands mit einem Telegramm seine große Zufriedenheit und Dankbarkeit aus. Er nannte den Kampfgeist der jungen Armee inspirierend und beispielhaft für die gesamten Streitkräfte. Auch für den kommandierenden General von Hindenburg fand er lobende Worte.
Auch die Gefallenen des Einsatzes vergaß er bei einer Ansprache heute Morgen vor der Armeeführung in Potsdam nicht. Dort soll im nächsten Frühjahr ein Heldendenkmal zu ihren Ehren entstehen."



Die Siegesparade in Berlin im November 1910



Brief des Schützen Paul Bäumel an seine Mutter (22.11.1910):

"Liebe Mutter,

wir sind heute Morgen wieder in Strassburg angekommen. Wir werden noch ein paar Tage in der Kaserne sein, dann dürfen wir für drei Wochen nach hause zurück. Ich hätte dir gerne früher geschrieben, habe aber keine Zeit dafür gefunden. Ehrlich gesagt wusste ich auch nicht, was ich dir schreiben sollte.
Jetzt habe ich meine Gedanken ein wenig geordnet und denke, dir einen kleinen Einblick in die Geschehnisse in Schweden geben zu können.
Das Wichtigste zuerst: Ich bin gesund und wohlauf. Die Kugel eines schwedischen Heckenschützen hat mir den Stahlhelm verrückt, zu mehr war sie aber nicht zu gebrauchen gewesen. Auch Bernd hat es überstanden. Das gilt leider nicht für alle unsere Kameraden. Mein Zug hat schwere Verluste erlitten.
Es ist eigentümlich. Ich habe mir ein völlig falsches Bild von einer Schlacht gemacht. Mutter, es war schrecklich. So viele Tote, so viele Sterbende. Ich hoffe wirklich, niemals wieder etwas Ähnliches erleben zu müssen.
Ich schreibe dir, wenn ich weiß, wann ich zu euch komme.
In Liebe,
dein Paul."




Brief von Irmengard Bäumel an ihren Sohn Paul (28.11.1910):

"Lieber Paul,

ich freue mich, dass du wohlauf bist und uns bald besuchen kommst. Vielleicht bist du schon auf dem Weg, wenn dieser Brief in Strassburg ankommt.
Ich bitte dich inständig, dich zu beherrschen, wenn du bei uns auf deinen Vater triffst. Rede nicht davon, wie schrecklich oder verwirrend du das Ganze fandest. Er ist so stolz auf dich, hat in der Arbeit über nichts anderes gesprochen. Hat allen erzählt, wie sein Ältester es den schwedischen Aufrührern schon besorgen würde. Ich will nicht, dass er enttäuscht von dir ist.
Ich wäre dir auch dankbar, wenn du dich im Allgemeinen zusammenreißen würdest. Ich habe einen schneidigen Soldaten erzogen und kein zweifelndes Studentenbübchen mit Kummer an der Welt.
Was würde denn der Kaiser denken, wenn er einen solchen Brief in die Finger bekommen würde?

In Liebe,
deine Mutter"




Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 29.11.1910:

"Im Haga Slott (Haga Schloss) nahe Stockholm gab die schwedische Regierung samt Königshaus heute eine große Konferenz, um dem deutschen Kaiser Wilhelm II. und seinen Soldaten für die entschlossene Hilfe bei der Niederschlagung der schwedischen Revolution zu danken.
Ohne diese Hilfe, so der heimgekehrte schwedische Monarch, wäre das Land im Chaos der Anarchie versunken. Die Sicherheit, die seine Untertanen nun wieder genießen würden, wäre allein unserem Kaiser zu verdanken.
Aus dem Ausland hören wir in den letzten Wochen fast ausschließlich ähnlich lobende Stimmen.
Wilhelm II. hat sich nun mit Recht den Ruf erworben, ein Garant für die Stabilität und Sicherheit Europas zu sein. Nur aus Frankreich waren auch kritische Stimmen zu vernehmen, wohl aus Missgunst und aufgrund ihres monarchiefeindlichen, republikanischen Staatswesens"



Das Haga Slott im November 1910
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Auszug aus der Hannoveranischen Allgemeinen vom 19.11.1910:

"Heute ist ein großer Tag für den Industriestandort Hannover. Am gestrigen Tage rollte hier der erste deutsche Panzerwagen Modell "Einhard" aus den Maschinenwerken. Diese neuartige Waffe, die auf das enorme Leistungspotential des Verbrennungsmotors setzt, soll die Kavallerie in ihrer klassischen Rolle als Aufklärer ergänzen und im Kriegsfall Menschenleben schonen.
Nicht allerorts ist man froh über diese Entwicklungen. Kavalleristische Traditionsvereine sehen sich in ihrer Position als das mobile Rückgrat der Armee angegriffen und verweise darauf, dass eine tatsächliche Steigerung der Kampfkraft durch gepanzerte Automobile bisher in keiner Weise bewiesen worden ist.
Der Panzerwagen Modell "Einhard" ist mit zwei Maschinengewehren ausgestattet, eines davon im drehbaren Turm. Verfechter dieser neuen, mobilen Waffengattung bestehen darauf, dass die mobile Panzertruppe bereits in ein paar Jahren aus keiner modernen Armee mehr wegzudenken sein wird.
Auch im Elsass und in anderen Teilen des Reiches ist vorgesehen, Maschinenwerke für die Produktion von Panzerwagen zu errichten."



Der erste Panzerwagen "Einhard" in Hannover:




Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 23.11.1910:

"General von Hindenburg, der den ruhmreichen Einsatz in Schweden am Anfang dieses Monats geleitet hatte, wurde heute vom Kaiser persönlich für seine Leistungen geehrt.
Seine I. Deutsche Interventionsarmee wird zu einer dauerhaften Offensivarmee ohne Bindung an einen Wehrkreis umgebaut, wobei sie ihre Regimenter und Verpflegung weiterhin aus dem Elsass und Westdeutschland beziehen soll. Sie soll künftig den schlichten, aber passenden Namen 1. Deutsche Armee 'Hindenburg' tragen, zu Ehren ihres Kommandanten.
Sie soll bis auf weiteres im Raum Strassburg stationiert bleiben."




Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 14.03.1911:

"Deutschlands Verbündeter Österreich-Ungarn hat schon seit einigen Jahren enorme Schwierigkeiten, seine Armee zu reformieren und für die Anforderungen der neuen Zeit bereit zu machen. Aus diesem Grunde soll sich der kommandierende General des Wehrkreises Ostpreußen, Erich von Ludendorff, für einige Zeit in Österreich an der Verbesserung der dortigen Ausbildung und Armeeorganisation beteiligen.
Unser Kaiser Wilhelm II. bestätigte die Anfrage unseres Verbündeten und betonte, dass der von Ludendorff in Österreich geleistete Dienst auch ein Dienst an Deutschland sei."



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Brief des Grenadiers Paul Bäumel an seine Mutter (07.04.1911):

"Liebe Mutter,

die Tage hier im Elsass verlaufen müde und langweilig. Ich denke nun, da der Frühling wieder anfängt, häufig an zuhause. Ich habe euch alle seit Heiligabend nicht mehr gesehen.
Das Regiment, in dem ich und Bernd dienen, wurde zu einem Grenadierregiment umgruppiert. Folglich darf ich mich jetzt Grenadier nennen. Mache dir bitte keine falschen Vorstellungen. Ein Grenadier ist heute nicht mehr das, was er vor hundert Jahren einmal war.
Was gibt es Neues aus der Heimat?

In Liebe,
dein Paul"




Brief von Irmengard Bäumel an ihren Sohn Paul (14.04.1911):

"Lieber Paul,

dein Bruder Siegfried schwärmt seit er dich im Dezember das letzte Mal gesehen hat Tag und Nacht von dir. Allein die Geschichte, dass du im letzten Jahr in Schweden dabei warst, hat er schon hunderte Male herumerzählt. Die Kinder in der Straße spielen die Geschehnisse, wie Siggi sie ihnen schildert.
Ich dachte, es freut dich zu hören, dass dein Bruder sich im nächsten Jahr ebenfalls für die Armee melden will. Er scheint dir nachzuschlagen.

In Liebe,
deine Mutter"




Brief des Grenadiers Paul Bäumel an seine Mutter (21.04.1911):

"Halt' ihn um Gottes Willen auf, ich werde das nicht dulden.

Paul"
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Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 21.08.1911:

"In Frankreich wurde ein Gemälde des Künstlers Leonardo Da Vinci, die unbezahlbare Mona Lisa, gestohlen. Die französische Polizei tappte zunächst im Dunkeln, bis..."







Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 11.09.1911:

"Deutschland von seinen Verbündeten verraten!

Aus dem Reichsaußenministerium müssen wir am heutigen, schwarzen Tag Grauenhaftes erfahren. Unsere Verbündeten, Österreich-Ungarn, Spanien und das Osmanische Reich haben sich ganz offiziell vom Bündnis mit dem Deutschen Reich losgesagt!
Als Begründung verwiesen die eidbrüchigen Staaten auf die wiederholte Weigerung Kaiser Wilhelms II., das abtrünnige Italien wieder im Bund der Mittelmächte aufzunehmen. Nun sieht es ganz so aus, als würde Italien nun den Platz des Deutschen Reiches einnehmen.
Nach aktueller Aussage des Reichsaußenministeriums steht Deutschland am heutigen Tage völlig alleine in der Welt da.
Der Kaiser nannte die Vorgänge eine Ungeheuerlichkeit, die an Arglist und Verrat einzigartig in der Geschichte sei und höchstens noch mit dem Brudermord an Arminius ("Hermann, des Cheruskers") vergleichbar wäre."







Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 23.09.1911:

"Bündnis mit dem Russischen Reich geschlossen!

Ein guter Tag für das Deutsche Reich! Unser Kaiser Wilhelm II. traf sich in den vergangenen Tagen zu geheimen Verhandlungen mit dem russischen Zaren Nikolaus II., um über eine Deutsch-Russische Allianz zu verhandeln.
Diese Verhandlungen sind nun offiziell von Erfolg gekrönt!
Der Zar nannte den Verrat unserer alten Verbündeten am 11. dieses Monats verabscheuungswürdig und nicht tolerierbar. Andererseits sei er froh, dass sich nun der wahre Charakter dieser hinterhältigen 'Schurkenstaaten' gezeigt hätte und ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland endlich möglich sei. Dieses war in der Vergangenheit vor allem aufgrund des Bündnisses mit Österreich-Ungarn unmöglich gewesen, das auf dem Balkan schon seit Jahrzehnten russischen Plänen im Weg stand.
Auch ein enges Handelabkommen mit dem Russischen Reich ist geplant und soll in den nächsten Wochen verhandelt werden."



Der russische Zar bei den Geheimverhandlungen in Smolensk




Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 25.09.1911:

"Revolution in Bayern!

Im Umland von München, Bayern, haben sich bewaffnete Widerständler erhoben und die Autoriät des bayrischen Königs Ludwig II. getilgt. Der bayrische König hat den Kaiser ganz offiziell um Hilfe gebeten.
Die 1. Deutsche Armee 'Hindenburg' und die 2. Deutsche Armee (Wehrkreis Niedersachsen) sind bereits auf dem Weg nach Bayern, um der Bayrischen Armee bei der Niederschlagung des Aufstandes zur Seite zu stehen.





Brief des Grenadiers Paul Bäumel an seine Mutter (25.09.1911):

"Mutter,

ich muss los. Die Armee wird nach Süden abkommandiert. In Bayern ist Revolution. Schreibe dir, sobald ich kann.

Küsse,
dein Paul"




Am 30.11.1911 beginnt die Schlacht um Bayern
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5 Jahre 5 Monate her #14 von no user



Einsatzbericht der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg', 2. Deutschen Armee und der Bayrischen Armee (Teil 1)
(in Vertretung für die Generäle Moltke und von Hindenburg)




Nachdem die 1. Deutsche Armee 'Hindenburg' unter General von Hindenburg und die 2. Deutsche Armee unter General Moltke sich im Münchner Umland mit der Garnison der Bayrischen Armee verbunden hatten, erwarteten sie den Angriff der Aufrührer.
In den Münchner Vororten wurden Infanteriekanonen und Maschinengewehre aufgestellt, Grenadiere bezogen ihre Stellungen.




Regimetreue Stellung in Fürstenried (München)


Die Generäle beschlossen jedoch, nicht abzuwarten, bis der Feind bis an die Verteidigungslinien herangekommen ist. Sie entsandten ein großes Infanterieaufgebot der 1. Deutschen Armee, um dem Stoß der Rebellen zuvor zu kommen.


Infanterie auf dem Weg in den Süden


Auf ihrem Weg trafen die regimetreuen Infanteristen schließlich auf die bayrischen Seperatisten. Zunächst griffen die Rebellen mit Kavallerie an, die im Gewehrfeuer schnell niedergerungen werden konnte. Doch als feindliche Handgranaten in den Reihen der Infanterie explodierten, wussten sie, dass sie es nun auch mit Fußtruppen zu tun bekommen würden.
Die bayrischen Rebellen waren weitaus besser ausgerüstet, als es sich für einfache Widerständler geschickt hätte. Neben der Infanteriebewaffnung und Handgranaten, verfügten sie auch über mehrere Infanteriekanonen und mindestens drei Maschinengewehre, die den kaisertreuen Truppen herbe Verluste bescherten.



Die feindliche Kavallerie geht unter


Der Vorstoss der Rebellen konnte relativ leicht abgeschlagen werden, rückwärtige Einheiten wurden vernichtet, mehrere MGs erobert.


Tote Widerständler am Wegesrand

Ein erobertes MG der Rebellen


Sobald der feindliche Angriff abgeschlagen war, wandten sich die kaisertreuen Truppen zurück nach Norden, um dann östwärts abzubiegen. In dieser Richtung lag ein kleines Dorf, dass die Rebellen erst vor kurzem erobert hatten. Dieses wurde nun gestürmt.


Sturm auf das besetzte Dorf

Das Dorf ist wieder unser


Nun blieb noch ein Dorf über, dass sich noch in der Hand der Rebellen befand. Kurz entschlossen sandten die Generäle Moltke und von Hindenburg ihre Truppen weiter, um auch dieses zu befreien.
Doch als die kaisertreuen Verbände dieses letzte Dorf erreichten, trafen sie auf weitaus mehr Widerstand, als ursprünglich angenommen. Obwohl schon ein nicht unerheblicher Teil der Rebellenkräfte vernichtet war, zeigte sich der Feind gut ausgerüstet, verschanzt und kampflustig. Er verfügte noch über einiges an Kavallerie und - was noch weitaus schlimmer war - über einige moderne Haubitzen!


Noch ahnen die Soldaten nicht, was ihnen bevorsteht

Die feindliche Verteidiung steht, Artillerie lauert

Eine Artilleriegranate schlägt inmitten unserer Truppen ein

Grenadiere sprengen ein feindbesetztes Gebäude
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5 Jahre 5 Monate her #15 von no user



Einsatzbericht der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg', 2. Deutschen Armee und der Bayrischen Armee (Teil 2)
(in Vertretung für die Generäle Moltke und von Hindenburg)




Obwohl die kaisertreuen Truppen der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg' tapfer kämpften, war der Feind ihnen durch seinen technologischen Vorteil überlegen. Die Maschinengewehre rissen breite Lücken in die Reihen, Handgranaten aus Häuserfenstern taten ihr übriges. Doch das Schlimmste waren die feindlichen Haubitzen, die im Tiefschuss schweren Schaden anrichteten. Als die Verluste der Grenadiere zu bitter wurden, fassten die übrigen noch lebenden Offiziere einen Entschluss: Rückzug!


Die Verluste werden kritisch

Der Rückzug ist die einzige Chance


Die letzten noch lebenden Soldaten der Infanterie zogen sich über die Brücke zurück in das vor kurzem zurückeroberte Dorf. Die Verluste der 1. Armee waren in dieser Stunde schon so hoch, dass die 2. Armee mit ihrer zahlenmässig kleineren Infanterietruppe aushelfen musste. Die niedersächsische Infanterie machte sich auf den Weg, um die Arbeit ihrer Kameraden zu vollenden.

Die kleine Infanterietruppe der 2. Armee tritt an


Die Infanterie der 2. Armee brach durch die Schneise, die ihre Kameraden ihnen beim ersten Angriff geschlagen hatten und attackierten die feindlichen Haubitzen mit ihren Handgranaten. Im selben Moment brandete ihnen das Feuer der verbliebenen schweren Maschinengewehre und das der Heckenschützen aus den Gebäuden entgegen.
Doch die Grenadiere warfen sich nach vorne und sprengten die Stellungen des Feindes. Nun war der Feind im Zentrum des Dorfes geschlagen, er hatte seine Infanterie, Kavallerie und seine Unterstützungswaffen verloren.
Die letzten Haubitzen der Rebellen standen schutzlos auf dem Feld und gingen im Knallen der Handgranaten unter.
Als sich der Rauch verzog, waren die letzten Kräfte der Rebellion besiegt!



Eine Explosion tötet die Mannschaft einer Haubitze

Ein feindliches MG schlägt eine blutige Schneise

Gebäude um Gebäude bricht in sich zusammen



Die Rebellion ist zerschlagen
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