Der Große Krieg (Ein Aggression - RoE AAR)

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5 Jahre 9 Monate her #46 von no user




Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 27.02.1917:

"Osmanisches Reich tritt in den Krieg gegen Frankreich ein!
Das Osmanische Reich hat in der Hohen Pforte in Konstantinopel am heutigen Morgen bekannt gegeben, dass es mit sofortiger Wirkung auf der Seite Großbritanniens und Spaniens gegen Frankreich in den Krieg ziehen wird.
Diese Entscheidung beinhaltet auch einen klaren Bruch des Deutsch-Türkischen Bündnisses, das hiermit als obsolet bezeichnet werden kann.
Kurz vor der Abendausgabe erreichte uns die Abschrift einer Rede, die unser Kaiser Wilhelm II. von Hohenzollern im Kaiserpalast in Strassburg vor Offizieren der 1. Deutschen Armee gehalten hat.
Der Kaiser bezeichnete das osmanische Verhalten als ehrlos und kurzsichtig und betonte, dass Deutschland in den nächsten Jahren kein Bündnis mehr eingehen werde. Zu oft wurden wir in den letzten Jahren betrogen, so unser Monarch. Das Deutsche Reich sei heute bestens dazu in der Lage, in der Welt allein seinen Posten zu stehen. Zusammen mit den anderen Völkern unserer kontrollierten Gebiete (namentlich wurden Italiener, Ungarn, Slowaken, Holländer, Kroaten und Tschechen genannt) wird es dem deutschen Volk möglich sein, alle Prüfungen der kommenden Zeit zu bestehen.
Abschließend zog der Kaiser seine Zustimmung zur türkischen Besetzung Portugals zurück."



Osmanische Offizere werden von der Kriegserklärung an Frankreich unterrichtet



Auszug aus dem Stettiner Anzeiger vom 27.04.1917:

"Türkischer General Enver Pascha gefallen!

Wie am gestrigen Tage bekannt wurde, ist der osmanische Kriegsminister und General Enver Pascha an der Front gefallen, als er die türkischen Truppen gegen ihre französischen Gegner geführt hatte. Den Franzosen, die ihre Stellungen verzweifelt gehalten haben, gelang es bisher jeden osmanischen Angriff abzuwehren.
Der Verlust dieses wichtigen Generals wird für das Osmanische Reich nur schwer zu verkraften sein, gerade da es so früh in diesem Waffengang geschehen ist.
Eine offizielle Erklärung der Reichsregierung oder des Kaisers wird nicht erwartet, da die Deutsch-Türkischen Beziehungen aufgrund des gebrochenen Bündnisses zur Zeit mehr als unterkühlt sind."



Der türkische General Enver Pascha



Brief des Unteroffiziers Paul Bäumel an seine Ehefrau Caroline (08.05.1917):

"Liebste Caroline,

mein Regiment ist heute Morgen, mit einer Zwischenstation in Flensburg, in Nordschleswig angekommen. Ich gebe mich keiner Illusion hin, was der Kaiser hier an der dänischen Grenze zu tun gedenkt. Offiziell ist es verboten, Gerüchte zu streuen, aber ich habe meine Rekruten schon auf einen baldigen Kampf eingestellt. Es ist wirklich schauerlich, wie gleichgültig ich werde.
Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich zurück zu dir sehne, nach unserer strassburger Wohnung. Die Wochen nach unserer Hochzeit waren ein Segen, doch umso mehr schmerzt mich deine Abwesenheit nun. Ich würde dir gerne mehr schreiben, aber ich muss mich um meine Jungs kümmern.

In Liebe,
dein Paul."




Auszug aus der us-amerikanischen Washingtoner Post vom 11.05.1917:

"Deutsches Reich besetzt Dänemark!
Europa, Dänemark

Erneut hat Deutschland ein neutrales Nachbarland unter seine Kontrolle gebracht. Unter den gleichen Vorwänden wie in der Schweiz, den Niederlanden und Moldavien ist das Deutsche Heer ohne vorherige Kriegserklärung eingefallen und hat das bisher neutrale Dänemark in seinen Machtbereich integriert.
Während die alte Welt zusehens im Chaos des Krieges versinkt, nutzt das deutsche Kaiserreich scheinbar den momentanen, brüchigen Frieden, um seine Position gegenüber dem Bündnis aus Spanien, Großbritannien und dem Osmanischen Reich zu verbessern. Dass es dabei auch vor neutralen Ländern keinen Halt macht, wurde in den letzten Monaten mehrfach bewiesen."


Dänemark unter deutscher Herrschaft

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5 Jahre 9 Monate her - 5 Jahre 9 Monate her #47 von no user


Brief des Unteroffiziers Paul Bäumel an seine Schwester Sandra (17.06.1917):

"Liebe Sandra,

heute habe ich dir freudige Neuigkeiten zu überbringen. Caroline wird ein Kind bekommen! Wir waren gestern beim Arzt, er sagte, er wäre sich ganz und gar sicher.
Das sind doch endlich einmal wieder glückliche Neuigkeiten, wenn ich bedenke, wie dieses und letztes Jahr für mich verlaufen sind. Ich spreche natürlich von den Einsätzen, nicht von meiner Hochzeit.
Richte Martin beste Grüße von mir aus.

Dein Bruder,
Paul."




Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 18.09.1917:

"Ausbau der Königsberger Universität abgeschlossen
Die Ausbauarbeiten an der Königlichen Universität in Königsberg sind offiziell abgeschlossen. Die Bildungseinrichtung, die über die Grenzen Ostpreußens hinaus einen tadellosen Ruf aufweist, kann ihre Forschungsprojekte nun in noch größerem Rahmen durchführen. Bei all dem Ausbau, wurde jedoch auch der Erhalt der klassizistischen Baustruktur nicht aus den Augen gelassen. Zur offiziellen Einweihung werden etliche Größen aus Regierung, Forschung und Militär erwartet. Ein Besuch des deutschen Kaisers und preußischen Königs, Wilhelm II. von Hohenzollern, steht noch nicht fest."



Die Königsberger Universität




Auszug aus der Münchner Allgemeinen vom 15.10.1917:

"Bürger der Hauptstadt in hohem Maße monarchiefeindlich!
Erschreckende Neuigkeiten sind dieser Tage aus der Reichshauptstadt Berlin zu erfahren. Die aufrührerische Stimmung, die von weiten Teilen der Bevölkerung Besitz ergriffen zu haben scheint, wurde nun aus Kreisen der Reichsregierung bestätigt.
Nach offiziellen Erhebungen gibt es in der ganzen Provinz Brandenburg nur noch einen verschwindend kleinen Anteil monarchietreuer Bürger. Besonders stark zugenommen hat nach diesen Erkenntnissen die Zahl der Sozialisten, die etwa 40 Prozent der Bevölkerung umfassen. Auch die radikaleren Kommunisten stellen mit fast 35,7 Prozent eine sehr starke Gruppe dar. Die Zahl der Anhänger faschistischer Bewegungen ist mit 23 Prozent deutlich höher als in den Vorjahren, obwohl hinzugefügt werden muss, dass diese dem monarchistischen Staate am wohlwollensten gegenüberstehen.
Die Gründe, die zu dieser radikalen Abwendung vom monarchistischen Staat geführt haben, liegen jedoch noch immer im Dunkeln, gerade im Hinblick auf die jüngsten Siege Deutschlands.
Experten der Reichsregierung und des Heeres sprechen vermehrt von ausländischen Spionen, die die Stimmung in der Reichshauptstadt mit Propaganda und Pamphleten zu vergiften suchen."







Brief von Sandra Hierluksch an ihren Bruder Paul (04.11.1917):

"Lieber Paul,

ich denke, wir haben es hier mit einer Laune des Schicksals zu tun. Noch vor einigen Wochen schreibst du mir, dass du und Caroline ein Kind erwartet, da erfahre ich selbst, dass ich mich in jenen Umständen befinde.
Martin ist sehr erfreut darüber, nun schon zum zweiten Male Vater zu werden. Er verdient mittlerweile gutes Geld, wohl auch, weil er als Reservist des Heeres ein höheres Ansehen als viele seiner Kollegen genießt.
Sobald unsere beiden neuen Familienmitglieder auf der Welt sind, sollten wir alle uns gemeinam in Trier bei Mutter und Vater treffen.
Was hälst du davon?

In freudiger Erwartung,
Sandra"





Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 05.11.1917:

"Spanien wird zur Sozialistischen Republik!
Das ehemalige Königreich Spanien, das nach dem Krieg gegen Deutschland unter etlichen Monaten der Anarchie litt und seit einiger Zeit am Krieg gegen Frankreich beteiligt ist, hat nun endlich wieder eine stabile Regierung.
Dem irischstämmigen Sozialisten, Dichter und Politiker George Bernard Shaw ist es gelungen, eine von breiten Teilen der spanischen Bevölkerung akzeptierte Regierung zu formen.
Das neue Spanien, das am heutigen Tage seine neue Staatsverfassung verkündet hat, steht ganz unter dem Zeichen des Sozialismus. Aus allen Ecken und Enden des Kontinents sehen zahlreiche Menschen neidisch hinüber nach Madrid."



George Bernard Shaw
Letzte Änderung: 5 Jahre 9 Monate her von no user.

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5 Jahre 9 Monate her #48 von no user




Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 02.01.1918:

"Claude Debussy in Frankreich verstorben
Der weltbekannte Künstler und Philosoph Claude Debussy ist am gestrigen Abend in einer noch unbekannten Klinik in Ostfrankreich an den Folgen einer Darmkrebserkrankung verstorben. Der Künstler, der der Nachwelt durch seine anerkannten Werke und seine zahlreichen Affairen im Gedächtnis bleiben wird, hinterlässt eine große Lücke im kulturellen Leben des kriegsgebeutelten Frankreich."



Claude Debussy



Auszug aus dem Stettiner Anzeiger vom 21.02.1918:

"Großbritannien unter neuer politischer Führung
Der konservativ-pazifistische Politiker und Philosoph Bertrand Russel hat am gestrigen Tage die Regierungsverantwortung in Großbritannien übernommen und ein stabiles Parlament gebildet. Russel gilt als einer der schärfsten Gegner des Krieges gegen Frankreich und hat bereits in seiner Regierungserklärung verkündet, dass die zukünftige Regierung des Landes einen Ausgleich mit dem aktuellen Kriegsgegner suchen werde.
Das britische Königshaus hat sich seit dem Tod des letzten britischen Königs weitestgehend aus der Politik zurückgezogen, es gibt wesentliche Unstimmigkeiten und Steit über seine Nachfolge. Dies hat dazu geführt, dass das stark zerstrittene Parlament die Regierungsgeschäfte allein übernommen hat."



Bertrand Russel




Brief des Unteroffiziers Paul Bäumel an seine Mutter Irmengard (11.03.1918):

"Liebe Mutter,

großartige Neuigkeiten! Ich schreibe dir direkt aus dem Städtischen Krankenhaus Straßburgs. Caroline hat in der letzten Nacht einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Wir werden ihn Siegfried nennen, zu Ehren unseres gefallenen Siggis.
Ich kann dir gar nicht schreiben, was in mir vorgeht. Bitte informiere du unsere Verwandten, ich möchte jetzt bei meiner Frau und meinem Sohn sein. Kommt so schnell ihr könnt zu uns ins Elsass, wenn ihr euren Enkel sehen möchtet.

Dein Paul"





Auszug aus dem Kölner Postillion vom 14.04.1918:

"Aufstand in den Niederlanden von der 2. Armee niedergeschlagen!
Die blutigen Aufstände, die in den Niederlanden vor einigen Tagen begonnen haben, wurden nun von den Truppen der 2. Deutschen Armee unter General Moltke niedergeschlagen. Die Aufständischen, die eine Loslösung des Landes aus der deutschen Vorherrschaft forderten, lieferten sich in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam blutige Kämpfe mit den angerückten deutschen Streitkräften.
Das niederländische Königshaus rief seine Untertanen zur Besonnenheit und Friedfertigkeit auf. Es sei sinnlos, den bewaffneten Kampf gegen eine ganze Armee zu führen.
Die letzten Aufständischen wurden am heutigen Morgen von deutschen Soldaten entwaffnet, die Niederlande sind wieder unter Kontrolle."



General Moltke und sein Stab vor Amsterdam
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5 Jahre 5 Monate her #49 von no user




Auszug aus dem Dresdner Volksblatt vom 02.05.1918:

"Spanien erneut im Aufruhr - Bernard Shaw tot!
Das krisengebeutelte ehemalige Königreich Spanien kommt nicht zur Ruhe. Wie heute bekannt geworden ist, kam es in der Hauptstadt der erst vor kurzem ausgerufenen Sozialistischen Republik Spanien, Madrid, zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen die Regierung. Der Mob auf den Straßen Madrids wiederum schaltete mehrere Polizeistationen aus und erzwang eine Auflösung des Parlaments. Dem Aufruhr waren Berichte vorausgegangen, dass der Regierungschef der Sozialistischen Republik, der Exil-Ire Bernard Shaw, als Kommandierender der spanischen Streitkräfte im Krieg gegen Frankreich gefallen ist. Im Zuge der Aufstände kamen dutzende Menschen ums Leben, es wird von hunderten Verletzten berichtet.
Scheinbar bleibt das Land auch weiterhin ohne stabile Regierung."



Proteste auf Madrids Straßen



Auszug aus der Reichswehr-Monatszeitung Der Landsknecht vom Mai 1918:

"Bayrische Armee befestigt die Schweiz
Die Bayrische Armee unter dem Kommando von Kronprinz Rupprecht von Bayern hat den Ausbau von Befestigungsanlagen auf dem Gebiet der besetzten Schweiz abgeschlossen. Die Wehranlagen, die nach modernsten Standarts errichtet wurden, sollen die Südwestflanke des Deutschen Reiches gegen potenzielle Angriffe aus französischer Richtung absichern.
Die Bayrische Armee befindet sich wieder auf dem Weg zurück in ihre Kasernen im Münchner Umland, nur einige Offiziere bleiben vorerst zurück, um beim Aufbau der Schweizerischen Garnisonsarmee zu helfen."



Deutsche Artilleriestellung in den Schweizer Alpen



Brief von Martin Hierluksch an seinen Schwager Paul (02.08.1918):

"Werter Schwager,

ich habe die freudige Aufgabe, dir von der erneuten Niederkunft deiner Schwester zu berichten. Uns wurde in der letzten Nacht eine Tochter geboren, die in der nächsten Woche auf den Namen Constanze getauft werden soll. Ich weiß nicht, ob das Deutsche Heer dich in den nächsten Wochen entbehren kann, aber wir würden uns sehr über deinen Besuch freuen. Solltest du kommen können, dann nimm am Besten deine Frau und deinen Sohn mit.

Beste Grüße,
Martin"




Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 08.08.1918:

"Friedensbemühungen am westlichen Kriegsschauplatz!
Am heutigen Morgen unterzeichneten die Vertreter des Osmanischen Reiches und Großbritanniens einen vorläufigen Waffenstillstand mit der Französischen Republik. Vorrausgegangen waren dieser Waffenruhe die Bemühungen der neuen britischen Regierung, deren pazifistisches Weltbild sie seit ihrer Regierungsübernahme zur Torpedierung der britischen Kriegsbemühungen veranlasste.
Das erneut in die Krise geratene Spanien wird, ebenso wie das Russische Reich, den Kampf gegen die Franzosen fortführen."


Friedenskundgebung in Großbritannien
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5 Jahre 5 Monate her #50 von no user



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 19.09.1918:

"Moldawien bittet um Ausbau der Krankenversorgung
Das Reichsprotektorat Moldawien hat offizell bei der Reichsregierung eine formale Bitte eingebracht, das darbende Gesundheitssystem des bettelarmen Landes zu sanieren. Die Reichsregierung willigte ein und versprach den Bau eines modernen Krankenhauses nach deutschen Standarts in der Hauptstadt des Protektorats Tiraspol."



Das Tiraspoler Krankenhaus nach seiner Fertigstellung



Auszug aus der Münchner Allgemeinen vom 29.09.1918:

"Spanien driftet in Richtung Kommunismus!
Wie aus dem Echo der internationalen Presse erkenntlich wird, ist die Sozialistische Spanische Republik nun zu einem kommunistischen Staat geworden. Ein noch nicht näher benannter französischstämmiger Aufwiegler hat die Regierungsgewalt über Frankreichs Kriegsgegner übernommen. Mit Hilfe der spanischen Armee will er nach eigenen Aussagen sein französisches Mutterland von der kapitalistischen Tyrannei befreien."


Kommunistische Propaganda in Spanien



Auszug aus der Reichswehr-Monatszeitung Der Landsknecht vom Oktober 1918:

"Ausbau der Garnisonen kommt gut voran
Der Ausbau der Garnisonsarmeen in den von Deutschland besetzten Gebieten macht nach neuesten Meldungen der Heeresleitung großartige Fortschritte. Die Garnisonen der Schweiz, Italiens, Böhmens, Österreichs, Kroatiens, Dänemarks, Hollands, Rutheniens, Ungarns und Moldawiens sind demnach bereits in der Lage, begrenzte feindliche Angriffe abzuwehren.
Der Ausbau der Garnisonsarmeen in den besetzten Gebieten soll die deutsche Vorherrschaft absichern, ohne dass deutsche Armeen langfristig in diesen Ländern stationiert sein müssen. Einzig die Offiziere der meisten Regimenter (mit Ausnahme der Garnisonen der Schweiz, Österreichs und Böhmens) sind deutsche Heeresangehörige. Obwohl für die Rekrutierung deutschsprachige Bürger der besetzten Länder bevorzugt werden, haben auch zahlreiche Nichtdeutsche den Weg in die Provinzstreitkräfte gefunden."



Soldaten der Schweizerischen Garnisonsarmee



Auszug aus dem Stettiner Anzeiger vom 03.11.1918:

"Großbritannien, die Türkei und Frankreich schließen ein Bündnis!
Beunruhigendes hat unsere Redaktion am heutigen Tage aus dem Westen erfahren. Scheinbar haben sich die noch vor Kurzem im Krieg befindlichen Parteien Großbritannien/Türkei und Frankreich ein gegenseitiges Bündnis geschlossen. Wo die Soldaten noch vor Kurzem bis aufs Blut gegeneinander gekämpft haben, sollen sie nun geeint gegen das kommunistische Spanien und damit auch das Russische Reich ziehen. Der Große Krieg innerhalb Europas wird immer unübersichtlicher. Manch einer ist an den großen Dreissigjährigen Krieg erinnert, der sich durch eine ebenso undurchsichtige wie sprunghafte Bündnis- und Kriegspolitik auszeichnete. Der britische Pazifismus hat sich nunmehr als eine gut getarnte Interessenpolitik entpuppt. Scheinbar sah die britische Übergangsregierung in ihrem Verrat gegen ihren Bündnispartner Spanien einen größeren Nutzen als im Kampf gegen Frankreich.
Von der Reichsregierung fehlt bisher jede Stellungnahme."



Britisches Anwerbeplakat zum Kriegseintritt gegen Spanien (1918)
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5 Jahre 5 Monate her #51 von no user



Auszug aus dem Berliner Volkstribun vom 03.11.1918:

"Revolution zum Sturz der volksfeindlichen, reaktionären Monarchie!
Liebe Mitbürger, der Berliner Volkstribun meldet sich mit einer neuen, revolutionären Redaktion an die Bevölkerung Berlins und das ganze deutsche Volk! Seit Jahrhunderten wird Europa im Würgegriff der gierigen Aristokratie gehalten. Über Jahrhunderte hinweg mussten die Arbeiter, Bauern und Soldaten der Völker unter den alten Privilegien der herrschenden Klasse leiden. Damit ist jetzt Schluss!
Die Briten und Spanier haben uns vorgemacht, wie man sich von der Tyrannei der herrschenden Klasse befreien kann. Und so wird es nun auch in Deutschland geschehen! Die Soldaten der Berliner Garnison haben sich bereits unserer Revolution angeschlossen und ihre Arsenale für uns geöffnet. Wir haben die Kontrolle über die Reichshauptstadt übernommen und schon regen sich in anderen deutschen Städten die Flammen der Revolution. Brüder und Schwestern, die Tyrannei des Adels wird bald enden, doch sie wird sich nicht kampflos ergeben. Schließt euch jetzt der Revolution an und befreit das Land!"



Revolutionäre in den Straßen Berlins



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 03.11.1918:

"Preußens Schande - Revolution in Berlin!
Wie seit einigen Monaten bekannt ist, haben ausländische (vornehmlich französische) Agitatoren die Stimmung in der preußischen Hauptstadt und Reichshauptstadt Berlin immer weiter gegen Kaiser und Monarchie angeheizt. In der gestrigen Nacht begann in Berlin nun eine Revolution. Die Garnison der Stadt hat sich den Aufständischen angeschlossen und sie mit Waffen und Munition versorgt. Die Reichsministerien und -ämter konnten sich nur knapp aus der Stadt retten, bevor die wütende Meute das Berliner Stadtschloss, den Justizpalast und den Reichstag besetzte. Allen Anschein nach haben die Revolutionäre mittlerweile die Kontrolle über die Stadt übernommen. Vor wenigen Stunden proklamierten ihre Anführer dann vor dem Stadtschloss das Ende des Kaiserreichs und forderten Wilhem II. auf, binnen zehn Tage zurück zu treten.
Dies ist ein schwarzer Tag für Deutschland, die Monarchie und Preußen!"



Die Soldaten der Stadtgarnison laufen über



Auszug aus dem Wiener Postillion vom 04.11.1918:

"Reichsregierung auf dem Weg nach Wien
Die deutsche Reichsregierung, Ämter und ein großer Teil des Parlaments befinden sich nach unseren Informationen auf dem Weg nach Wien, nachdem die Novemberrevolution sie aus Berlin vertrieben hat. Einen Tag nach Beginn des Aufstands scheint es so, als wäre die ganze Stadt bereits unter der Herrschaft der Revolutionäre. Einige Parlamentarier, denen die Flucht aus der deutschen Hauptstadt nicht gelang, wurden öffentlich zu einem Bekenntnis zur neuen deutschen Republik gezwungen. Wer sich weigert, wird nach unseren Informationen inhaftiert.
Die Stadtverwaltung Wiens setzt unterdessen alle Hebel in Bewegung, um der geflohenen deutschen Regierung eine Weiterführung ihrer Tätigkeit von Wien aus zu ermöglichen, um das Chaos vielleicht noch einzudämmen. Sollte dies nicht gelingen, so könnten uns spanische Zustände drohen."



Die deutsche Regierung wird nach Wien verlegt



Proklamation des Deutschen Kaisers Wilhelm II. vom 04.11.1918:

"Zu den Waffen!
Tief im Herzen unseres Landes, im Zentrum Preußens und Deutschlands ist ein schändliches Geschwür gewachsen, dass uns nun ins Chaos zu stürzen droht. Das Schindluder der Revolution hat Berlin ergriffen! Der bewaffnete Mob, der aus dem feindlichen Ausland gesteuert wird, hat es sogar gewagt, das Stadtschloss und den Reichstag zu besetzen. Die ehrlichen Bürger Berlins hoffen auf ihre Erettung aus dem Strudel des Umsturzes und - bei Gott - wir werden da sein!
Und nehmt mich beim Wort, brave Landeskinder. Sobald wir diese sogenannte Revolution mit Stiel und Wurzel ausgerissen haben, werden wir uns den wahren Verantwortlichen für diese ungeheuerlichen Vorgänge vornehmen.
Nun, zu den Waffen! Ich fordere jeden wehrfähigen Mann auf, sich bei der nächsten Dienststelle des Deutschen Heeres zu melden!"



Die Münchner Bevölkerung lauscht den Worten des Kaisers



Brief des Unteroffiziers Paul Bäumel an seine Ehefrau Caroline (05.11.1918):

"Liebste,

wenn du diesen Brief liest, bin ich schon nicht mehr in Strassburg. Ich bin sicher, dass du die Nachrichten daheim bei deinen Eltern in Lothringen gehört hast. In Berlin ist Revolution und der Kaiser brennt darauf, die Stadt militärisch zurück zu erobern. Heute Morgen hat er vor uns eine brennende Rede gehalten. Er ist zu allem entschlossen, da wird es keine Verhandlungen geben. Unsere Armee bricht noch heute auf, ich muss mich gleich in der Kaserne melden.
Ich habe dir etwas Geld im Brotkasten gelassen, damit du die ersten Tage etwas hast, bevor mein Sold geschickt wird. Bitte gib Siegfried einen Kuss von mir. Ich melde mich, sobald ich kann.

In Liebe,
Paul."
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5 Jahre 5 Monate her #52 von no user


Einsatzbericht der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg', der 5. Deutschen Armee und der 7. Deutschen Armee bei der Schlacht um Berlin am 06.11.1918 (Teil 1)
(In Vertretung für Kaiser Wilhelm II., sowie der Generäle von Hipper und von Ludendorff)



Der Plan der deutschen Vorhuten, den revolutionären Feind aus seinen Stellungen im Berliner Stadtkern herauszulocken, war gelungen. Der Feind sah sich als stark genug an, um gegen die drei herangenahten deutschen Armeen in einer offenen Feldschlacht zu bestehen. Die 1. Deutsche Armee 'Hindenburg' unter Kaiser Wilhelm II. von Hohenzollern begann die Schlacht am Morgen des 06. November 1918.


Deutsche Feuerstellung am Stadtrand von Berlin



Während der Aufklärungsballon der 1. Deutschen Armee noch seinen Aufklärungsflug begann, rückte die Infanterie bereits in zwei Großgruppen jeweils in westliche und östliche Richtung aus. Die Artillerie begann ihren Beschuss einer revolutionären Stellung vor dem Berliner Stadtrand mit konventionellen Granaten.
Die Panzerwagengruppe fuhr in westliche Richtung, um für die nachrückende Infanterie das Gefechtsfeld zu erkunden. Dabei gerieten die gepanzerten Kräfte in einen massiven Gegenangriff der Revolutionäre. Zunächst schien es, als wären die Panzerwagen den feindlichen Angreifern hoch überlegen, da tauchten plötzlich revolutionäre Panzerwagen auf. Doch damit nicht genug. Plötzlich brach zum Schrecken der Wagenbesatzungen ein schwer gepanzerter Wagen auf, auf dem die Revolutionäre eine Kanone angebracht hatten. Plötzlich standen die Panzeraufklärer einer vitalen Bedrohung gegenüber.



Die Panzerwagen schlagen zu


...doch der Feind hat auch welche


Da plötzlich: Ein feindlicher Panzer!



Die Lage war ernst. Zu ihrem Schrecken bemerkten die kaiserlichen Panzerwagenfahrer, dass aus der unter Artilleriebeschuss stehenden revolutionären Stellung weitere Panzer und Panzerwagen quollen. Sofort forderten sie schwere Artillerieunterstützung an. Doch die feindlichen Fahrzeuge waren zu schnell, sodass kaum Schaden erzielt wurde.


Weitere Feindfahrzeuge erscheinen



Die Infanterie ging in Stellung, ängstlich auf den feindlichen Vorstoss starrend. Die Infanteriekanonen gingen ebenfalls in Stellung. Es war wohl an ihnen, die gepanzerten Kräfte der Revolutionäre abzuwehren.
Plötzlich wurde die Luft erfüllt von einem infernalischen Geheul. Aus heiterem Himmel schlugen die überschweren Granaten der Berliner Stadtgarnison zwischen den kaiserlichen Infanteristen ein. Es war ein fürchterliches Gemetzel. Der Großteil der westlichen Infanteriegruppe wurde vernichtet.



Die westliche Infanteriegruppe lässt Blut



Die Infanteriekanonen, die weiter westlich in einem kleinen Dorf Stellung bezogen haben, eröffneten in der Zwischenzeit das Feuer auf die feindlichen Panzerkräfte. Obwohl einige Kanoniere im Gegenfeuer starben, erzielten sie einen ersten Abschuss.


Die Kanoniere eröffnen das Feuer


Ein erster Abschuss
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5 Jahre 5 Monate her #53 von no user


Einsatzbericht der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg', der 5. Deutschen Armee und der 7. Deutschen Armee bei der Schlacht um Berlin am 06.11.1918 (Teil 2)
(In Vertretung für Kaiser Wilhelm II., sowie der Generäle von Hipper und von Ludendorff)



Der Angriff der feindlichen Panzerkräfte ging unvermindert weiter. Die Infanteriekanoniere, die in den Schlachten der letzten Jahre eine untergeordnete Rolle gespielt hatten, warfen sich nun mit aller Kraft nach vorne. Schließlich gelang es ihnen, den feindlichen Angriff abzuschlagen und mehrere gepanzerte Fahrzeuge zu vernichten.


Die Kanoniere feuern weiter


Der gegnerische Angriff kommt zum Erliegen



Obwohl die Kanoniere dem revolutionären Angriff den Schwung genommen haben, verbleiben noch weitere feindliche Panzer. Der Aufklärungsballon der 1. Deutschen Armee gab der schweren Artillerie im rückwärtigen Bereich die Koordinaten durch. So wie zuvor die Geschütze der Berliner Garnison gefeuert hatten, so schoss die schwere Artillerie nun ihre Rohre leer. Nach dem Feuerüberfall schienen die restlichen Feindkräfte besiegt zu sein.


Schweres Artilleriefeuer



Doch der Schein trügte. Als die kaiserlichen Panzerwagenaufklärer wieder vorstießen, entdeckten sie, dass die revolutionäre Stellung keineswegs schon durch die Artillerie beseitigt worden war.


Es ist noch nicht zuende



Da die schwere Artillerie im rückwärtigen Bereich ihre Munition schon verbraucht hatte, überzog die Feldartillerie der 1. Deutschen Armee die revolutionären Stellungen nun mit schwerem Feuer.


Salve um Salve schlägt ein...


...und bleibt nicht ohne Wirkung!



Nun, da die feindliche Stellung sehr geschwächt ist, schwenkt ein Teil der Panzerwagenaufklärer ab, um weiter westlich nach einer zweiten feindlichen Stellung in der Nähe des Stadtrandes zu suchen.



Die Panzerwagen schwenken ab



Sie werden schnell fündig. Auch die zweite Stellung ist schwer besetzt, sofort prasselt den Panzerwagen schweres Infanteriefeuer entgegen, das die Panzerung der Fahrzeuge jedoch kaum durchbrechen kann. Als Kaiser Wilhelm II. von dieser Neuigkeit erfährt, ist er außer sich. Nach einer Beratung mit seinen Generälen kommt er widerwillig zum Schluss, dass ein Gasangriff gegen die zweite revolutionäre Stellung unumgänglich ist. Der Befehl wird erteilt und der Beschuss beginnt.


Die zweite revolutionäre Stellung


Der Gasangriff beginnt



In der Zwischenzeit wurde die erste feindliche Stellung von revolutionären Kräften geräumt. Die Reste der westlichen Infanteriegruppe können nachrücken, um sie zu besetzen.


Die Stellung fällt
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Einsatzbericht der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg', der 5. Deutschen Armee und der 7. Deutschen Armee bei der Schlacht um Berlin am 06.11.1918 (Teil 3)
(In Vertretung für Kaiser Wilhelm II., sowie der Generäle von Hipper und von Ludendorff)



Auch die zweite feindliche Stellung ging im Feuer der Artillerie schnell unter. Der Widerstand der Revolutionäre, die bereits so viel Material ins Feld geführt hatten, schien nun endgültig gebrochen zu sein. Diese Erkenntnis erwies sich jedoch als reines Wunschdenken. Schon bald erreichten die Aufklärer eine dritte gegnerische Stellung.


Die dritte Stellung wird entdeckt



Aufgrund der hohen Verluste, welche die Kaiserlichen bisher erlitten hatten, blieb den Verbänden des Kaisers nichts anderes übrig, als abermals auf einen massiven Gasangriff nahe der Hauptstadt zu setzen.


Ein weiterer chemischer Angriff



Doch anders als die Kaiserlichen, hatten die Revolutionäre noch Munition für ihre überschweren Geschütze übrig. Die todbringenden Geschütze der Berliner Garnison eröffneten abermals das Feuer. Ihr Beschuss traf die Artillerie der 1. Deutschen Armee - und vernichtete sie vollständig. Auch die östliche Infanteriegruppe, die in der Nähe stationiert war, wurde getroffen. Mehr als die Hälfte der Soldaten starben.


Die Artillerie ist zerstört



Die restlichen Soldaten der östlichen Infanteriegruppe stießen trotz ihrer schweren Verluste nach Nordosten vor und besetzten ein Dorf vor Berlin.


Das Dorf wird genommen



Unter Umgehung der restlichen Feinde stießen die Panzerwagenaufklärer bis an den Stadtrand Berlins vor und kundschafteten die verbliebenen Stellungen aus. Da die Artillerie bereits ausgeschaltet war, forderten die Generäle Bomber an.


Die Spitzen stehen in Berlin


Bomber fliegen ein...


...und werfen ihre Fracht ab!



Nun da die Bomber ihre tödliche Fracht abgeworfen hatten und die Spitzen der kaiserlichen Armee bereits in der Stadt standen, mussten die Revolutionäre einsehen, dass sie die Schlacht verloren hatten. Nacheinander ergaben sich die verbliebenen Aufrührergruppen, bis schließlich auch die Rädelsführer aus ihren Stellungen gekrochen kamen. Die Truppen der 5. und 7. Deutschen Armee rückten über die Leichen ihrer Kameraden von der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg' vor und besetzten Berlin.


Die Schlacht um Berlin ist gewonnen



Die Novemberrevolution brach so schnell zusammen, wie sie ausgebrochen war. Im ganzen Land wurden Zellen von Aufrührern verhaftet. Die Monarchie des Kaiserreichs war gerettet, auch wenn viel Blut für diese Rettung vergossen worden war.


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Auszug aus dem Dresdner Volksblatt vom 07.11.1918:

"Berlin wieder unter Kontrolle!
Den Streitkräften von drei deutschen Armeen ist es nach einigen Tagen des Gefechts gelungen, in unserer Hauptstadt wieder für Recht und Ordnung zu sorgen. Die 1. Deutsche Armee 'Hindenburg' unter dem Kommando unseres Kaisers Wilhelm II. von Hohenzollern erzielte den finalen Durchbruch durch die Reihen der Aufständischen. Die Soldaten der 1. Armee waren es auch, die den hohen Blutzoll für die Zerschlagung der sogenannten Deutschen Republik gezahlt haben.
Am späten Nachmittag diesen Tages soll eine großangelegte Parade der Berliner Bevölkerung mit aller Deutlichkeit aufzeigen, dass die Stadt wieder unter Kontrolle ist."



Große Siegesparade in Berlin (1918)



Auszug aus der Münchner Allgemeinen vom 08.11.1918:

"Große Rede des Kaisers in Berlin
Unser siegreicher Kaiser Wilhelm II. von Hohenzollern hielt heute vom Balkon des Reichstagsgebäudes eine große Ansprache an die Berliner Bevölkerung. Er verkündete, dass die Rechtshoheit in Berlin wieder hergestellt sei und alle Hintermänner der Revolution gnadenlos zur Rechenschaft gezogen werden würden. Auch betonte unser Monarch, dass dieser großangelegte Umsturzversuch nicht etwa ein Zeichen der Untreue seitens der preußischen Hauptstadt sei, sondern das Ergebnis einer langen und gezielt gesteuerten Beeinflussung durch ausländische Mächte. Erst die Ereignisse in Spanien und Großbritannien, wie auch der Einfluss antimonarchistischer, französischer Propaganda, hätte zu dieser nationalen Katastrophe geführt. Das Deutsche Heer, so der Kaiser, werde nun in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Es sei an der Zeit, dass das Deutsche Reich aktiv in den Französisch-Russischen Krieg eingreifen müsse. Erst die Beendigung der europäischen Krise könnte wieder für Recht und Ordnung auf dem Kontinent sorgen."



Der Kaiser spricht zur Berliner Bevölkerung



Auszug aus dem Stettiner Anzeiger vom 10.11.1918:

"Deutsche Panzer in Entwicklung
Nach den schmerzlichen Erfahrungen unserer Soldaten mit schwer gepanzerten Fahrzeugen während den Kämpfen um Berlin, hat die Heeresleitung des Deutschen Heeres die Entwicklung einer eigenen Panzerwaffe angeordnet. Als Basis sollen die abgeschossenen Panzer der Berliner Revolutionäre dienen, die wiederum auf den britischen Tanks zu beruhen scheinen. Einige weniger beschädigte Exemplare wurden bereits vom Schlachtfeld geborgen und sollen nun unseren Militäringeneuren und der Forschung übergeben werden."



Ein erbeuteter Panzer



Brief des Unteroffiziers Paul Bäumel an seine Ehefrau Caroline (15.11.1918):

"Liebe Caroline,

bitte verzeih' mir, dass ich dir erst jetzt schreiben kann. Wenn du die Gründe dafür kennst, wirst du sicherlich Verständnis haben. Ich liege im Lazarett, ein feindlicher Granatsplitter hat mir das linke Bein aufgeschlitzt. Aber ich habe Glück gehabt. Der Großteil meiner Einheit ist getötet worden, einfach so, vom einen auf den anderen Moment. Eine schwere Granate der Berliner Garnison ist bei uns eingegangen. Fast alle meine Jungs sind tot. Ich habe sie monatelang ausgebildet, war mit ihnen gemeinsam in Holland. Jetzt sind sie fort. Mit mir liegen fünf von ihnen hier im Lazarett, drei weitere sind wie durch ein Wunder unverletzt geblieben. Mehr sind nicht übrig.
Die 1. Armee wird wohl noch eine Zeit lang in Berlin bleiben, zumindest so lange, bis wieder eine loyale Garnison aufgebaut worden ist. Und auch wenn es bald Krieg geben sollte (alle sprechen davon), werden wir erstmal aufgefrischt. Wir hatten so viele Verluste.

In Liebe,
Paul."
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5 Jahre 5 Monate her #56 von no user



Auszug aus dem Dresdner Volksblatt vom 19.11.1918:

"Türken besetzen Bulgarien!
Den türkischen Streitkräften ist auf dem Balkan eine erfolgreiche Offensive gegen das Russische Reich gelungen. In einem Großangriff stießen die Osmanen bis zur bulgarischen Hauptstadt Sofia vor, umzingelten sie und nahmen sie am gestrigen Tage ein. Die russischen Truppen befinden sich auf dem Balkan nunmehr auf dem Rückzug."



Türkische Soldaten mit erbeuteten russischen Waffen



Auszug aus der Münchner Allgemeinen vom 01.12.1918:

"Spartakusbund in Berlin festgenommen
Der kommunistische Spartakusbund wurde am heutigen Morgen in Berlin festgenommen. Die Berliner Polizei durchsuchte dutzende Wohnungen, beschlagnahmte aufrührerisches Material und inhaftierte mehr als hundert Personen. Diese Maßnahme soll die kommunistischen Umtriebe einschränken, die von der Hauptstadt Besitz ergriffen haben und die schätzungsweise fünfzig Prozent der Bevölkerung unterstützen."



Plakat des Spartakusbundes



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 11.12.1918:

"Türkischer Vormarsch auf dem Balkan hält an
Der türkische Vormarsch auf dem Balkan hält mit ungebremster Intensität an. Den Truppen der Hohen Pforte gelang es in den letzten Tagen, die russischen Kräfte in Serbien zu zerschlagen. Mit dem Einmarsch der Osmanen in Belgrad haben sie auf dem Balkan weitestgehend für klare Verhältnisse gesorgt. Bisher gibt es noch keine Anzeichen für einen erfolgreichen Gegenschlag des Zaren."



Osmanische Truppen besetzen den Balkan



Auszug aus der Reichswehr-Monatszeitung Der Landsknecht vom Januar 1919:

"Frankreich beginnt Offensive gegen Spanien
Zum Beginn des neuen Jahres startet die Armee der Französischen Republik eine große Offensive gegen die kommunistische Republik Spanien. In den ersten Januarwochen des neuen Jahres stießen die Franzosen auf die spanische Kolonie Marokko vor und haben sie scheinbar eingenommen. Sämtliche spanischen Verbände haben nach unseren Erkenntnissen bereits die Waffen niedergelegt."



Französische Soldaten in Marokko



Brief von Sandra Hierluksch an ihren Bruder Paul (25.01.1919):

"Lieber Paul,

Caroline hat mir geschrieben, dass du wieder daheim in Strassburg bist. Ich hoffe, dein Bein verheilt gut? Ich habe leider schlechte Neuigkeiten. Martin hat seine Arbeit hingeworfen und sich wieder bei der Armee gemeldet. Er ist schon im Norden bei seiner alten Einheit. Ich will mit den Kindern nach Trier zu Mutter und Vater, hier hält mich nichts mehr. Ich kann einfach nicht fassen, dass er mich schon wieder allein gelassen hat.
Soll ich euch in den nächsten Wochen einmal besuchen? Friedrich und Constanze würden sicherlich gerne ihren kleinen Cousin sehen.

Deine Schwester,
Sandra"




Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 07.02.1919:

"Frankreich stößt auf die Pyrenäen vor!
Die französische Offensive gegen Spanien hält an. Nun scheint sich eine weitere Niederlage in die Reihe der Niederlagen des spanisch-russischen Bündnisses einzureihen. Die Franzosen drängen nun auch aus westlicher Richtung auf Spanien ein. Die unterlegenen spanischen Verbände haben fluchtartig die Pyrenäen verlassen, die nun von Frankreich besetzt sind.



Französische Stellung in den Pyrenäen
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5 Jahre 5 Monate her #57 von no user



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 15.02.1919:

"Frankreichs Kolonialarmee landet auf Gibraltar
Die französische Kolonialarmee in Nordafrika, die vor wenigen Tagen bereits Marokko erobert hat, ist auf dem spanischen Festland gelandet und hat scheinbar Gibraltar erobert. Das kommunistische Spanien befindet sich jetzt in der französischen Zange. Von Süden aus greift die franz. Kolonialarmee an, aus dem Osten die Hauptstreitkräfte. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Madrid diesem Ansturm nicht mehr gewachsen ist. Der Zar im fernen Russischen Reich versprach, seinen letzten verbliebenen Bündnispartner nicht im Stich zu lassen. Wie dies jedoch möglich sein soll, ist uns ein Rätsel, zumal die Russen selbst auf dem Balkan mit einer massiven türkischen Offensive zu kämpfen haben.



Französische Kolonialsoldaten auf Gibraltar



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 24.03.1919:

"Nun auch noch Kantabrien gefallen!
Mit dem Fall Kantabriens ist das Schicksal Spaniens fast schon besiegelt. Die überlegenen französischen Streitkräfte führen ihren entschlossenen Angriff fort und haben die Kommunisten bis auf das Madridter Umland eingekesselt. Die Reste der spanischen Armee graben sich nun in ihrer Hauptstadt ein, während ein Teil der spanischen Kolonialarmee auf die Balearischen Inseln übergesetzt hat. Auch Russland wird den Fall Spaniens nicht mehr aufhalten können."



Fast ganz Spanien ist besetzt



Brief des Unteroffiziers Paul Bäumel an seine Schwester Sandra (25.03.1919):

"Liebe Schwester,

ich hoffe, du hast dich wieder in Trier eingelebt? Es muss sonderbar für dich sein, mit deinen beiden Kindern wieder in deinem alten Kinderzimmer zu wohnen. Ich habe Mutter geschrieben, dass sie dir auch mein altes Zimmer zur Verfügung stellen soll und - falls du das willst - auch Siggis. Meinem Bein geht es wieder verhältnismäßig gut. Noch weiß ich nicht, wann ich wieder den Dienst antreten muss. Zur Zeit werden die deutschen Armeen umstrukturiert und modernisiert. Außerdem existiert mein Regiment nicht mehr, die Reste wurden auf andere Truppenteile verteilt.
Hat dir dein dümmlicher Ehegatte mittlerweile geschrieben? Ich kann es noch immer nicht fassen, dass er einfach verschwunden ist und sich der Armee angeschlossen hat.

Grüße,
dein Paul."




Auszug aus der us-amerikanischen Washingtoner Post vom 27.03.1919:

"Krieg in Europa gewinnt an Fahrt
Der Krieg in Europa, der mit dem Kampf zwischen dem Russischen Reich und der Französischen Republik begonnen hatte, scheint sich seinem Ende entgegen zu wenden. Das kommunistische Spanien ist dem Ansturm der Franzosen nicht gewachsen und es ist fraglich, ob die Russen nach dem Untergang ihres letzten Bündnispartners noch bereit sein werden, diesen Kampf weiter zu führen. Der einzige Unsicherheitsfaktor, den politische Beobachter in diesem Krieg sehen, ist das Deutsche Reich. Dessen Kaiser Wilhelm II. von Hohenzollern hatte nach der blutig niedergeschlagenen Novemberrevolution im letzten Jahr verkündet, dass das feindliche Ausland schuld an der Gewalt in der deutschen Hauptstadt gewesen sei. Nun befinden sich die deutschen Steitkräfte in einer hektischen Mobilisierungs- und Modernisierungsphase. Angeblich wird gerade eine eigene Panzerwaffe, wie das Osmanische Reich und Frankreich sie bereits haben, entwickelt. Die nächsten Monate werden zeigen, ob Deutschland in diesem Krieg noch Partei ergreifen wird oder nicht.



Europa im Frühjahr 1919



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 21.06.1919:

"Frankreich triumphiert - Spanien besiegt!
Mit der Besetzung Madrids und der Balearischen Inseln durch die Streitkräfte der Französischen Republik, ist das kommunistische Spanien endgültig besiegt. Die letzten versprengten Reste der spanischen Roten Armee ergaben sich in den frühen Morgenstunden. In Paris, Marsailles und anderen großen französischen Städten wurde der neue Tag mit stundenlangem Glockengeläut, Dankesgottesdiensten und Festumzügen begonnen, um den Sieg der eigenen Soldaten gebührend zu feiern.
Der Krieg hat sich nun endgültig zu Ungunsten des Russischen Reiches gewandelt, das nun gegen Großbritannien, Frankreich und das Osmanische Reich ankämpfen muss. Der Zar begann diesen Tag mit einer trauervollen Kundgebung ob seines untergegangenen Verbündeten."



Spanien ist besiegt
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Auszug aus der Preußischen Allgemeinen Zeitung vom 27.07.1919:

"Osmanischer Sultan tot - Monarchie in der Türkei beendet
Wie heute bekannt geworden ist, ist der türkische Sultan und Heerführer der osmanischen Streitkräfte, Mehment V, im Kampf gegen das Russische Reich an der Balkanfront gefallen. Das Machtvakuum im türkischen Staat hat nun eine faschistische Militärjunta ausgefüllt und die Regierungsgewalt übernommen. Damit ist eine weitere große Monarchie im Spiel der Großmächte ausgeschieden. Die neuerdings faschistische Türkei führt den Kampf gegen das Russische Reich an der Seite von Großbritannien und Frankreich weiter."



Der osmanische Sultan Mehmet V



Auszug aus dem Dresdner Volksblatt vom 10.08.1919:

"Franz Ritter von Hipper entlassen!
Der kommandierende General der sächsisch-schlesischen 7. Deutschen Armee, Admiral Franz Ritter von Hipper, wurde heute seines Amtes enthoben und aus dem Deutschen Heer entlassen. Der Admiral hatte letzte Woche bei einer Kundgebung an seine Soldaten in der sächsischen Hauptstadt gegen den Kaiser gewettert, dessen zögerliches Handeln alle Erfolge, die Deutschland in den letzten Jahren erzielt hat, gefährden würde. Dieser Akt der Majestätsbeleidigung führte nun zur Entlassung des Heerführers.
Das Kommando über die 7. Deutsche Armee soll nun Heinrich von Hohenzollern übernehmen, der Bruder des Kaisers. Die 4. Deutsche Armee, deren Neuaufstellung er leiten sollte, wurde indessen der Hamburger Garnison zugeteilt."



Franz Ritter von Hipper



Auszug aus dem Königsberger Kurier vom 09.11.1919:

"Der Kaiser spricht zur Nation
Der preußische König und Kaiser des Deutschen Reiches, Wilhelm II. von Hohenzollern, hat am gestrigen Abend eine bewegende Rede gehalten, die über Funkempfänger, die Zeitungen und öffentliche Vorlesungen im ganzen Land bekannt gemacht wird. Unser Monarch schwor das Land auf Zusammenhalt und treue zur Krone ein und fand lobende Worte für die Bemühungen der Obersten Heeresleitung, das Deutsche Heer wieder kriegstüchtig zu machen. Auch kommentierte er den Untergang des kommunistischen Spaniens, das nach Aussagen des Kaisers ein ekelhafter Auswuchs revolutionärer Stimmung gewesen sei. Dennoch bedauerte er den russischen Zar, der nun allein gegen eine erdrückende Übermacht stünde. Unser Monarch sicherte dem Russischen Reich Deutschlands vollste Unterstützug zu und kündigte seinen Kriegsgegnern Frankreich, Großbritannien und der Türkei an, dass das Deutsche Reich nicht dulden werde, dass die zaristische Herrschaft in Russland gefährdet werde. Die antimonarchistische Weltrevolution, so die Worte Wilhelm II., werde sich an einer neuen deutsch-russischen Achse die Zähne ausbeissen.
Die französische, britische und türkische Presse reagierte hysterisch und nannte die Worte des Kaisers eine unverhohlene Drohung an Russlands Kriegsgegner."



Der Kaiser gibt sich entschlossen



Brief des Generalmajors Erich von Felmenstein an den Unteroffizier Paul Bäumel (11.11.1919):

"Abkommandierung zur Panzertruppe
Unteroffizier Paul Bäumel, Zugführer im 165. Grenadierregiment, hiermit werden Sie von ihrer Beförderung zum Feldwebel und ihrer Abkommandierung zur neuaufgestellten Panzertruppe der 1. Deutschen Armee 'Hindenburg' unterrichtet.
Sie haben sich bis zum zwanzigsten diesen Monats bei Brigadegeneral von Hilfsleben in der Preußen-Kaserne 8 in Strassburg zu melden. Ihr Dienst im 165. Grenadierregiment ist mit sofortiger Wirkung beendet.

Gezeichnet,
Generalmajor Erich von Felmenstein"



Der neue deutsche Panzer A7v



Auszug aus der Preußischen Allgemeinen Zeitung vom 06.02.1920:

"Kronprinz Rupprecht von Bayern ermordet!
Der bayrische Thronfolger und kommandierende General der Bayrischen Armee, Kronprinz Rupprecht von Bayern, ist am gestrigen Tage bei der Sommerfrische im moldawischen Protektorat bei einem Bombenangriff umgekommen. Die Verantwortung für diesen feigen Anschlag übernahm eine moldawische Untergrundorganisation, welche die deutsche Vorherrschaft über Moldawien zu beenden sucht. Nach den Hintermännern wurde eine großangelegte Polizeiaktion gestartet.
Das deutsche Volk und das bayrische Heer haben einen großartigen Heerführer und Aristokraten verloren. Die Beisetzung wird gegen Ende des Monats in der bayrischen Residenzstadt München erwartet."



Kronprinz Rupprecht von Bayern



Auszug aus dem Dresdner Volksblatt vom 10.02.1920:

"Neuer Geheimdienstchef ernannt
Als Antwort auf die permanenten Propagandaaktionen des feindlichen Auslands und die Ermordung des bayrischen Thornfolgers Kronprinz Rupprecht von Bayern, hat die Reichsregierung einen neuen Geheimdienstchef ernannt. Dabei handelt es sich um den polnischstämmigen Aristokraten Janus Radziwill. Radziwill kündigte an, künftig hart durchzugreifen und jedwede feindliche Agitation im Keim zu ersticken.



Janus Radziwill tritt seinen Dienst an
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