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Der andere Weg

Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten:

  • Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sind zusätzlich zur originalen deutschen Sprache jetzt auch in englischer Sprache vorhanden.

 

  • Verlängerte Einheitennamen Eingebaut ist auch ab dieser Version der von Anduril ab Ende Mai 2017 zur Verfügung gestellte Mini-Mod zur deutlich besseren Anzeige und auch Eingabe langer Einheitennamen. Da in den DAW-Kampagnen häufig lange Namen zum Einsatz kommen, ist dies eine willkommene Verbesserung. Zudem ist die Mini-Karte am unteren rechten Rand vertikal erweitert, was einen leichten Darstellungsvorteil erbringt.
  • Verlängerte Briefingfenster Um auch längere Texte besser auf den Schirm zu bringen sind die Briefingfenster von mir vertikal erweitert worden. Dies führt auch bei umfangreichen Siegbedingungstexten in der Rundenausweisung zu keinem Überlauf mehr. In seltenen Fällen konnte die Darstellung der Angriffsrichtung mit den entsprechenden Flaggen über den unteren Rand geschoben werden. Da nun noch zusätzlich die englischen Texte angehängt werden, war eine Verlängerung notwendig.
  • Entschärfung Kampagne 39-41 Um die 2. Kampagne auch in der Standardeinstellung etwas leichter spielbar zu machen, habe ich die Rundenbegrenzungen der einzelnen Szenarien um ein bis drei Züge verlängert. Insgesamt haben die 44 Szenarien 76 zusätzliche Runden erhalten (im Durchschnitt 1,73 Züge pro Szenario mehr Zeit). Ausserdem wird am Ende des 3. Szenarios im Erfolgsfall (DV oder MV) ein zusätzlicher Bonus von 6000 Prestigepunkten vergeben.

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Sonja89's Avatar
Sonja89 replied the topic: #1484374 1 week 4 days ago
Wie schon vor 4 Wochen angesprochen, bin ich gerade dabei eine alliierte Zusatzkampagne (Allies Campaign 39-45) aus vorhandenen offiziellen Szenarien zu fertigen. Mittlerweile habe ich die meisten Szenarien entsprechend umgestaltet und in einem ersten Test gespielt. Auch in den späteren Jahren 43 und 44 habe ich den Spass noch nicht verloren. Um euch mal einen kleinen Einblick zu geben habe ich einige Beispielbilder nachfolgend ausgesucht.



Das erste Bild zeigt die 1. Mission „Polen“ wie sie die meisten Spieler (weitestgehend) schon kennen. Es ist die Startmission aus der Grundkampagne, die man aber üblicherweise nur aus Sicht der deutschen Seite gewohnt ist. Hier sind zusätzlich noch einige Einheiten, die im DAW-Mod enthalten sind, mit eingebaut worden (siehe kleine Pfeile).
Im ersten Szenario sind noch keine Kerneinheiten kaufbar. Es besteht vollständig aus polnischen Aux-Truppen. Dennoch können, wie schon bei der 3. und 4. DAW-Kampagne, auch hier die Aux-Units von Mission zu Mission mitgenommen werden. Dafür sind in jeder Karte Fluchtfelder (Evakuierungsfelder) mit eingebaut.
An den Karten selbst habe ich aus Zeitgründen ansonsten keine Änderungen vorgenommen. Das ist bei einigen Karten zwar Schade, würde aber den Aufwand ein gutes Stück erhöhen, was ich hier vermeiden möchte.



Bei der zweiten Mission „Norwegen“ ist so eine Karte, die ich am liebsten ändern würde, da sie den „Kopf“ Skandinaviens ein wenig zu schmal darstellt. Auch hier habe ich weitere Einheiten mit eingefügt. Dies übrigens nicht nur auf alliierter Seite, sondern auch beim Gegner.
Beim Start der Mission kann man schon erkennen, dass man nicht nur britische Einheiten aufstellen kann, sondern auch Franzosen. Damit kann man sowohl Fremdenlegionäre als auch Somua-Panzer in seine Kerntruppe einkaufen. Wenn man möchte kann man aber auch auf nepalesische Gurkhas oder schottische Highländer zurück greifen.
Auch sichtbar ist, dass ich in der ersten Mission „Polen“ vier Aux-Einheiten evakuieren konnte. Diese kann man nun verkaufen und etwas Prestige generieren, oder sie in den folgenden Missionen zum Einsatz bringen. Speziell Flugzeuge eignen sich gut zum weiteren Gebrauch, da sie zum Szenarioende relativ schnell wieder über das Fluchtfeld von der Karte genommen werden können. Hier ist zum Beispiel der polnische Level-Bomber PZL 37 Los, der noch völlig unerfahren ist. Wir begegnen ihm später noch einmal.



Im dritten Szenario geht es nach Belgien (Low Countries). Hier gilt es den deutschen Vorstoss zu verlangsamen und später britische Einheiten zu evakuieren. Auch hier finden sich wieder einige neue Aux-Truppen besonders am oberen Kartenrand nordwestlich von Maastricht mit einer Anzahl niederländischer Flieger. Die beiden belgischen Panzerjäger T 13x sind mir leider bei meinem Einsatz zerkrümelt worden. Sie haben sich heroisch geopfert.



Das letzte Bild zeigt den Anfang der 19. Mission (Westpfad) „Cobra“ in der Normandie. Dies bedeutet einen Sprung in den Juli/August 1944. Hier begegnen wir auch einigen bekannten Einheiten vom Anfang. Zunächst drei der niederländischen Flieger aus der dritten Mission. Darunter sogar die Jagdflieger mit der Fokker DXXI inzwischen deutlich erfahrener. Auch solche vermeintlich schwächere, ältere Modelle können noch gute Wirkung im Einsatz entfalten, wenn man sie ihren Möglichkeiten entsprechend verwendet und sie nicht überfordert.
Besonders der polnische Level-Bomber aus der ersten Mission hat sich bei mir im Einsatz hervorragend geschlagen und kann selbst im Sommer 1944 mit inzwischen 5 Sternen und voller Überstärke noch gewinnbringend zum Zuge kommen.
Doch auch Bodentruppen können länger im Einsatz bleiben. Ein britischer Panzerverband aus der dritten Mission ist hier (von einem Cruiser zum Churchill aufgewertet (roter Pfeil)) auch immer noch dabei. Dabei haben französische, britische, amerikanische und sowjetische Aux-Units den Vorteil, dass für sie Upgrades zur Verfügung stehen. Besonders bei französischen Jägern lohnt sich auch für Aux-Einheiten Prestige für Modernisierungen zu verwenden.

Letztlich ist aber jeder Spieler selbst berufen seinen eigenen Dreh zu finden, um erfolgreich durch die Kampagne zu kommen. Man muss sich nicht lange mit den Aux-Einheiten beschäftigen, man kann sie auch einmal von der Karte holen und komplett veräussern und das Prestige vollständig für die Core-Truppe verwenden.
Ich selbst habe mir nach jedem Szenario jeweils überlegt, ob ich eine Einheit verkaufen soll. Besonders Spezialtruppen wie z.B. Minenräumpanzer habe ich mir zurück behalten, um sie in speziellen Missionen verstärkend einsetzen zu können. Ansonsten bin ich immer für möglichst gut durchmischte Verbände und ziehe sie gleichförmigen Gruppierungen vor. Bei mir findet sich durch die Aux-Truppen auch eine Vielzahl an Nationalitäten – US-Truppen, Russen, Briten, Franzosen, Kanadier, Australier, Südafrikaner, Polen, Norweger, Niederländer, Belgier, Griechen, Inder und Nepalesen. Bei so einer bunten Truppe kann man doch nur gewinnen – oder? Mit der ‚Koninklijke Luchtmacht‘ in den Einsatz zu fliegen macht mir auf jeden Fall viel Spass. :dmp_146:
Insider's Avatar
Insider replied the topic: #1483746 2 weeks 5 days ago
Am letzten Donnerstag habe ich mir Panzercorps 2 bei Slitherine gekauft und runter geladen.
Schon am ersten Abend hatte ich das Gefühl das wird nicht mein Spiel. Nun habe ich gut 8 Stunden und 5 Szenarien gespielt oder besser gesagt mich durch gequält. :dmp_50:
Die erste Kampage die in Polen startet hat mir gar nicht gefallen und schon bei der Fortsetzung im dritten Szenario in Norwegen hatte ich keine Lust mehr. Gut dachte ich probierst du mal eine Afrika-Kampage und auch da die selbe Tristesse und Langweile ... :dmp_62:
Mir ist ein Rätsel was die Entwickler hier über 6 Jahre gemacht haben. Ich empfinde bei dem Spiel Null Motivation weiter zu machen. Das gab es noch nie bei einen Panzer-Corps Spiel.

Nun bin ich wieder zurück ( hier Taganrog ) und spiele die 3 Kampagne von DAW weiter. ( danke noch mal an Sonja für die tolle, solide Arbeit )



Da mein Prestige weit gesunken ist, muss ich hier ein DV schaffen, da ich weit entfernt bin von den angepeilten 16000 Punkten. Noch 3 Szenarien dann bin ich durch ...
Das vorige Szenario "Saparoschje" übrigens war sehr schwer, trotz der winzigen und überschaubaren Karte.