Question U-751

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1 year 3 weeks ago #1490835 by Maddin
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Ich habe mir die zwei dicksten Frachter als Ziele rausgesucht. Wir haben noch 4 Torpedos in den Bugrohren. Also zwei Schuss pro Ziel und die müssen sitzen.
Rohr I + III werden bereit gemacht für Schuss auf den ersten Frachter. Und wie es natürlich zu erwarten war, zündet nur ein Torpedo.



Vielleicht reicht der eine Treffer aber auch. Ich setze daher sofort zum Schuss auf den zweiten Frachter an bevor sie großartig mit Zacken anfangen können.
Ich muss dabei aufpassen nicht einen von den kleinen Frachtern zu treffen...



Dadurch ist der Winkel leider nicht optimal...



Aber es hat wohl trotzdem gereicht...



Zumindest bei einem von den beiden. Der andere Torpedo prallt ab, dabei hatte ich doch Magnetzünder einstellen lassen.



Es hilft nichts. Ich lasse das Boot drehen und schnellstmöglich Rohr V in Schussposition bringen.



Der Dampfer ist mittlerweile in Lage 90 gelaufen. Sollte also hoffentlich zünden.



Treffer, versenkt. 7000 BRT werden ins KTB eingetragen.







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1 year 3 weeks ago #1490878 by Maddin
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Der zuerst getroffene Frachter scheint weder zu sinken noch langsamer zu werden. Die Bugrohre sind verschossen und zum Nachladen des Heckrohres bleibt keine Zeit, denn natürlich kommen schon die Begleiter in unsere Richtung und wir müssen in den Keller.



Und schon fallen die ersten Wasserbomben.



Die Korvette fährt dich hinter uns vorbei. (Ich hoffe das Bild ist nicht zu dunkel und man kann das Boot erkennen)



Es werden viele Bomben geworfen, aber immer weit hinter unserer Position.





Bereits nach einer Stunde konnten wir uns weit genug absetzen. Die Verfolgung des Konvoi lohnt nicht und so lasse ich an den BdU funken, daß wir uns auf den Rückmarsch begeben und an der für den 24. Oktober befehligten Operation nicht teilnehmen können. Da scheinbar auch keine anderen Boote in der Nähe sind, kommt auch kein Befehl Fühlung zu halten.

17. Oktober 1941, BF4851
Die Stimmung an Bord ist gut. Zum einen weil wir auf dem Weg nach Hause sind, zum anderen weil wir doch noch recht gut Tonnage versenkt haben.

18. Oktober 1941, BF5496
Ich muss die Wachmannschaft ermahnen nicht nachlässig zu werden. Auch wenn wir fast zu Hause sind, ist immer noch mit Fliegerangriffen zu rechnen.

19. Oktober 1941, 4:00 Uhr, St. Nazaire
In den frühen Morgenstunden laufen wir in unseren Heimathafen ein. Um diese Zeit schlafen die meisten noch. Daher heute kein Empfangskomitee.





Noch am selben Tag gebe ich meinen Bericht im Büro des Flotillenkommandanten ab. 4 Versenkte Schiffe mit gut 19.000 BRT. Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet. Erst recht, wenn ich bedenke, daß wir trotz 3 zusätzlicher Torpedos aus Vigo soweit komplett verschossen sind. Ich teile Korvettenkapitän Sohler meine Bedenken bezüglich der hohen Versagerquote mit. Er sagt mir, daß er auch von den anderen Kommandanten das Gleiche hört und die Berichte nur weiter nach Berlin leiten kann. Er versichert mir, daß bereits an einer Lösung des Problems gearbeitet wird.



Verlauf unserer Feindfahrt und die Stellen an denen wir die Frachter versenkt haben.

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10 months 3 weeks ago #1491931 by Maddin
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Nach gut 6 Wochen Liegezeit geht es am 2. Dezember 1941 los zur vierten Feindfahrt.

Um 11 Uhr legen wir ab. Die Dockmannschaft ist am rumalbern. Ich will nur hoffen, daß die ihre Arbeit ordentlich gemacht haben.



Im Hintergrund das Verabschiedungskomitee...aber die schauen in die falsche Richtung?
Vielleicht legt da auch gerade ein anderes Schiff an und das wird erstmal Willkommen geheißen.



Vorbei gehts an einem Katapultschiff, das noch am Kai liegt.





Da wurde die Ausfahrt ja mal wieder genial geplant. Da vorne fährt unsere mögliche Eskorte und wir müssen erstmal die Schleuse abwarten.



Jetzt aber schnell hinterher.



Und der nächste Planungsfehler. Ich verstehe nicht warum uns der Flottillenchef nicht besser im Dunkeln auslaufen lässt. Jetzt weiß der Feind bestimmt, daß wir kommen.



Am Nachmittag flattern die aktuellen Versenkungserfolge für den November rein.



Wir haben Glück und können uns bis nachts noch an einen deutschen Zerstörer hängen, der ein Lazarettschiff eskortiert.



3. Dezember 1941, 10:42 Uhr, BF5462
Die Brückenwache meldet einen Dampfer am Horizont der scheinbar genau auf Gegenkurs zu uns fährt. Da er schnell näher kommt, tauchen wir direkt ab.

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10 months 2 weeks ago #1491974 by Maddin
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Leider nur ein französischer Truppentransporter. Hätte mich auch gewundert so früh schon auf ein lohnendes Ziel zu stoßen.



20:30 Uhr, BF4639
Am Abend meldet die Brückenwache den nächsten Dampfer...der stellt sich aber auch nur als Spanier raus.

4. Dezember 1941, 9:38 Uhr, BF4267
Aller guten Dinge sind drei. Die nächste Sichtung entpuppt sich als britisches Werkstattschiff.



Unbewaffnet, allein fahrend und bestes Wetter. Was bietet sich da mehr an als ein Geschützangriff. Alle Mann auf Gefechtsstation!



Die Schüsse liegen gut.



Und so bricht bereits nach wenigen Schuss ein Feuer an Bord aus.



Bereits nach nur 16 Granaten sinkt der Zossen. Diese gute Leistung vermerke ich im KTB, um die Geschützmannschaft für eine Auszeichnung vorzuschlagen, wenn wir zurück sind.





12:00 Uhr, BF4255
Das Wetter ist nach wie vor absolut klar und ruhig.



Wie lange das wohl so noch anhält.



Da will ich die Gelegenheit mal nutzen und testen wie gut der LI ist.
"Oberdeck überspülen! Und wehe ich bekomme nasse Füße!"

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10 months 1 week ago #1492241 by Maddin
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23:28 Uhr, BF1784
Am späten Abend des selben Tages wird der nächste Einzelfahrer gemeldet.
Der Kreuzungskurs ist ideal, wir müssen das Boot fast stoppen um nicht vorbeizulaufen.
Rohr 1 wird klar gemacht.



Bereits 21 Sekunden nachdem der Schuss gefallen ist, detoniert der Torpedo am Dampfer. Das entspricht einer Entfernung von nur 320 Meter.





Wir können weitere 2000 BRT auf unserer Abschussliste verbuchen. Nicht schlecht für den dritten Tag dieser Unternehmung.



5. Dezember 1941, 11:10 Uhr, BE3682
Der Oberfunkmaat meldet eine Ortung fast 100 Kilometer nordöstlich von uns, schnellfahrend...da kommen wir nicht ran.



Bereits eine Stunde später die nächste Ortung. Diesmal deutlich näher und mit günstigerem Kurs. Den holen wir uns!
Nach einer weiteren Stunde kommt der Frachter in Sicht.



Ein Amerikaner! Tja, da sind wir leider sechs Tage zu früh.



6. Dezember, 12:00 Uhr, AM7819
Da sich der Tag heute anfühlt als würde nichts besonderes passieren, veranlasse ich eine Alarmtauchübung.
Nach 32 Sekunden ist das Boot auf 25 Meter. Damit bin ich recht zufrieden.



Abends liege ich in meiner Koje und denke über alles mögliche nach, womit ich mich meines Schlafes beraube.



7. Dezember, 12:00 Uhr, AM4455
Das Wetter hat "endlich" gewechselt. Der Himmel hat sich zugezogen und der Wind aufgefrischt.

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9 months 3 weeks ago #1492486 by Maddin
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8. Dezember 1941, 7:00 Uhr, AL3862
Beim morgendlichen Prüfungstauchen meldet Oberfunkmaat Döller eine Horchpeilung in südöstlicher Richtung.
Nach kurzem Blick durchs Sehrohr lasse ich auftauchen und mit AK in die angegebene Richtung fahren.



Einige Zeit später kommt ein Dampfer in Sicht. Ich lobe Döller für sein gutes Gehör. Einen Einzelfahrer auf diese Distanz auszumachen ist eine starke Leistung.



"Auf Sehrohrtiefe! Alle Mann auf Gefechtsstation! Rohr Zwo fertig machen zum Unterwasserschuss!"
"Rohr Zwo ist fertig" kommt es kurze Zeit später aus dem Torpedoraum
"Rohr Zwo los!"



"Zeit ist um" meldet Obersteuermann Bolz nach zweieinhalb Minuten.
"Versager...Rohr Drei fertig machen!"
Wenige Momente später geht der zweite Torpedo auf die Reise. (Wer genau hinsieht, erkennt, daß der erste Torpedo direkt tiefer steuert, während der zweite leicht nach oben geht, um auf die eingestellte Tiefe zu kommen)



Der sieht gut aus.



Treffer!



Das Schiff wird direkt aufgegeben. Richtige Entscheidung der Mannschaft, denn bereits 10 Minuten später sinkt der Zossen über Achtern.



Gute 5000 BRT notiere ich im KTB als Erfolg und lasse Meldung an den BdU geben.

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9 months 1 week ago #1493287 by Maddin
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19:20 Uhr, AL3824
Am Abend zieht dichter Nebel auf, es fängt an zu regnen und zu allem Überfluß nimmt auch der Seegang ordentlich zu. Das dürfte eine ungemütliche Nacht werden.



Ich entscheide mich daher zum Abtauchen und Rundhorchen und tatsächlich. Hein meldet Schraubengeräusche in 70°. Es ist ein Kriegsschiff zu hören und mindestens zwei Frachter.



Zwar stehen die Chancen bei diesem Wetter schlecht den Konvoi zu finden, aber da wir uns in unserem zugewiesenen Marinequadranten befinden, will ich mir nicht nachsagen lassen, daß der Feind so einfach an mir vorbei käme.
Wir steuern mit AK den Geräuschen hinterher.

21:10 Uhr, AL3821
Zum Glück stehe ich selbst mit auf der Brücke und halte zusätzlich Ausschau...
"Verdammt Specht! Wo haben Sie ihre Augen?! Der ist locker keine 500 Meter mehr weg. Beide Maschinen volle Kraft zurück!"



Jetzt muss es schnell gehen. Ich peile selbst über das UZO. Bei der Entfernung sollte ein Hüftschuss kein Problem sein.
"Rohr Eins und Vier, LOS!"
Beide Aale finden ihr Ziel.



Den hätten wir schonmal. Direkt hinter ihm fährt aber nochmal so ein dicker Brummer. Die Chance will ich nutzen. Trotz Leuchtkugel ist von der Eskorte noch nichts zu sehen.
"Beide Maschine volle Fahrt voraus! Ruder hart Backbord!"



"Rohr Zwo und Drei, LOS!"
Auch die beiden Elektrotorpedos detonieren im Ziel. Ich bin hocherfreut, 100% Trefferquote.





Der Suchscheinwerfer der Korvette sticht langsam durch den Nebel. Wir tauchen ab, 80 Meter.
Die findet uns nicht, die ist zu sehr damit beschäftigt bei dem Nebel nicht in die anderen Schiffe zu donnern.



Während der erster Frachter direkt gesunken ist, braucht der zweite einige Minuten.
Der kleine Dampfer am Ende muss ausweichen.





Ich notiere zweimal 7000 BRT und überraschenderweise vier zuverlässige Torpedos und das bei dem Seegang. Vielleicht ist ja endlich der Lagerbestand mit den alten fehleranfälligen Torpedos aufgebraucht.
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9 months 1 week ago #1493474 by Maddin
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9. Dezember 1941, 12:00 Uhr, AL3851
Der Tag verläuft ereignislos. Das Wetter bleibt schlecht.



10. Dezember 1941, 11:00 Uhr, AL0365
Funkortung eines Schiffes. Wir tauchen zum Rundhorchen und haben direkt Horchkontakt. Der kann also nicht weit weg sein, aber wegen diesem verdammten Nebel keine Chance ihn schon zu sehen.
Aber unser Glück: Laut Hein bewegt sich das Geräusch genau in unsere Richtung. Also warten wir.

Nur eine Dreiviertelstunde später taucht der Frachter backbord querab plötzlich aus dem Nebel auf.



Keine Zeit das Boot zu wenden, dafür ist Der schon zu nah. Rohr Fünf wird klar gemacht.



Treffer nach nur 16 Sekunden Laufzeit (bei 40kt). Ergibt ca. 320 Meter...war schon wieder recht knapp.



Der Zossen beginnt direkt über Achtern zu sinken.













Die Moral der Mannschaft ist sehr hoch. So viele Abschüsse in kurzer Zeit. Unsere Torpedos sind fast aufgebraucht. Es riecht nach Rückmarsch und damit nach einem Weihnachten an Land.

11. Dezember 1941, 5:00 Uhr, AM4487
Am frühen Morgen wird diese Hoffnung leider zunichte gemacht. Befehl vom BdU. Wir sollen uns nach Grönland zum dortigen Versorger begeben.



Der nächste Funkspruch wenige Minuten später verrät uns auch wieso...

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9 months 1 week ago - 9 months 1 week ago #1493560 by Maddin
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12.-19. Dezember 1941
Die Woche während wir Richtung Nordwesten schippern, verläuft völlig ohne nennenswerte Vorkommnisse.
Selbst das Wetter bietet keinen Anlass zum Klagen.
Nachts können wir einen sternenklaren Himmel bewundern...



...tagsüber merken wir, wie die Sonne es immer weniger über den Horizont schafft, je weiter wir nach Norden kommen.



Oft sind Sonne und Mond zur selben Zeit zu sehen.



20. Dezember 1941, 5:00 Uhr, AD9888
An diesem Tag kommt früh morgens endlich das FT mit weiteren Informationen wie es nach der Versorgung weiter gehen soll.
Unser neues Einsatzgebiet scheint der Sankt-Lorenz-Golf zu sein. Bis dahin heißt es unauffällig verhalten.



21. Dezember 1941, 12:00 Uhr, AD9743
Noch ein Tag bis wir den Versorger erreichen. Das Wetter ist nach wie vor gut, auch wenn der Wind etwas aufgefrischt hat.
An Bord laufen schon die Weihnachtsvorbereitungen. II WO Reinhold sorgte für entsprechende Dekoration soweit möglich und läßt hin und wieder Weihnachtsmusik auflegen.

22. Dezember 1941, 12:00 Uhr, AD9287
Pünktlich zur Mittagszeit erreichen wir den Versorger. Und genau mit unserer Ankunft fängt es an zu Stürmen!



Gut gesichert und einigermaßen geschützt durch die Eisberge nähern wir uns der Odin.



An ein Umladen und Brennstoff fassen ist bei diesem Wetter nicht zu denken.



Dann wollen wir mal festmachen und auf besseres Wetter warten.



23.-26. Dezember 1941
Es bleibt die ganzen Weihnachtstage über schwer stürmisch.

An Heiligabend kommt ein FT vom BdU...



Dadurch, daß wir so lange auf besseres Wetter warten müssen, kann wenigstens die gesamte Mannschaft im Wechsel an Bord des Versorger gehen, wo freundlicherweise ein üppiges Buffet für alle bereit gestellt wird.
Alle mal besser als Weihnachten irgendwo unter Wasser verbringen zu müssen, wenn es zu Hause auch definitiv am Schönsten wäre.
Die Freude über diesen herzlichen Empfang wurde auf einem Bild festgehalten, welches von einem Besatzungsmitglied der Odin geschossen wurde.

Last edit: 9 months 1 week ago by Maddin.
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7 months 3 weeks ago #1494667 by Maddin
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Wie bereits geschrieben, hatte ich einige Probleme mit dem Spielstand. Daher fallen die ersten Bilder etwas dürftig aus und es wird heute sehr Telegramm-lastig :helmi_74:

26. Dezember 1941
Am Nachmittag scheint der Sturm eine Pause einzulegen. Wir nutzen die Gelegenheit die Versorgung in Angriff zu nehmen.
Wir bekommen 4 Torpedos und nicht so viel Treiböl wie es mir eigentlich lieb wäre.
Wir beginnen trotzdem unseren Marsch Richtung BB58.
In der Nacht habe ich einen seltsamen Traum über ein eingehendes FT, dass mich erwähnt...



27.-31. Dezember 1941
Der Sturm hatte wirklich nur eine kurze Pause eingelegt. Die ganzen Tage zwischen den Jahren stürmt es schwer weiter.
Am Silvesterabend übermittelt Admiral Dönitz ein paar motivierende Worte.



1. Januar 1942, 5:00 Uhr, BC5155
Am frühen Morgen kommen weitere Informationen vom BdU zur anstehenden Unternehmung PAUKENSCHLAG.
Wirklich neue Erkenntnisse ergeben sich dadurch allerdings nicht.



6:50 Uhr
Zwei Stunden später eine neue Meldung vom Beobachtungsdienst über einen großen Geleitzug südlich von uns.



Dann wollen wir mal aufklären...



Tja, das wäre schon eine fette Beute, aber wir sollen unsere Anwesenheit ja geheim halten.



2.-9. Januar 1942
Zwischenzeitlich kommt noch eine wichtige Information vom BdU zur Unternehmung.
Zusammen mit LI und Obermaschinist Hoffmann nutzen wir die Zeit um genaue Berechnungen zum Treibstoffverbrauch anzustellen und die effizienteste Fahrstufe bzw. Geschwindigkeit zu ermitteln.
Wie sich später noch herausstellen wird sinnvoll investierte Zeit.



10. Januar 1942, 10:33 Uhr, BB8898
Wieder eine Meldung über einen Geleitzug in unserer Nähe. Was sollen wir damit anfangen? Scheinbar wurde dem B-Dienst nichts zu unserer Sonderunternehmung mitgeteilt.



11.-12. Januar 1942
Keine Vorkommnisse. Das Wetter hat sich immerhin beruhigt und bietet nun ideale Bedingungen für die baldigen Angriffe.

13. Januar 1942, 5:00 Uhr, BB8337
Endlich genaue Informationen über unser Einsatzgebiet. Damit können wir was anfangen.



14. Januar 1942, 0:02 Uhr, BB59
Um Mitternacht kommt endlich der Angriffsbefehl.

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7 months 2 weeks ago #1494714 by Maddin
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14. Januar 1941, 2:32 Uhr, BB59
Nur zweieinhalb Stunden nach dem Angriffsbefehl meldet die Brückenwache zwei Schatten.
Welch Glück für uns. Allerdings ist die Nacht sternenklar, weshalb ich mich zu einem Unterwasserangriff entscheide.



Auf beide Frachter je ein Schuss aus Rohr 1 und 4. Aber verdammt, ich habe mich bei der Geschwindigkeit vertan...



Gegnerfahrt 1 Knoten mehr! Und Rohr 2 los auf den zweiten Zossen...Das darf nicht wahr sein...



Jetzt aber schnell Rohr 3 klar machen und Daumen drücken.



Nach dem Treffer wird direkt eine Leuchtgranate in den Himmel gefeuert. Es war schon richtig getaucht anzugreifen.



Das Boot habe ich direkt nach dem Abfeuern von Rohr 3 wenden lassen, da uns das Glück bei diesem Angriff offenbar nicht wirklich beisteht.
Und da ein Torpedo bei dem Dampfer wohl nicht gereicht hat, wird direkt Rohr 5 auf die Reise geschickt.



Der ihm auch das Rückgrat bricht.







Torpedos sind erstmal keine mehr in den Rohren. Aber dank der Leuchtgranate konnte ich erkennen, dass der andere Dampfer unbewaffnet ist. Also auftauchen und Deckgeschütz besetzen!



Ruhige See = gute Treffer



Verdammt! Eine U-Boot-Falle ! Los, weiterfeuern! Versenkt diese Schweine!



Zum Glück kommen sie nicht mehr dazu das Feuer zu erwidern. Gute Arbeit von der Geschützmannschaft.







Ist dieser Angriff am Ende doch noch erfolgreich ausgegangen.
Wir haben noch 5 Torpedos übrig. Mal sehen was der nächste Tag uns bringt.
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6 months 4 weeks ago #1495269 by Maddin
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14. Januar 1942, 12:00 Uhr, BB8222
Nach dem glücklichen Angriff vergangene Nacht kommt heute Mittag die Hiobsbotschaft.
"Treiböl hat kritischen Stand erreicht, Herr Kaleun" meldet der LI.
Zusammen mit ihm und dem Obersteuermann tüfteln wir über der Seekarte gebeugt.
Der Fall ist leider eindeutig...Rückmarsch!



19:34 Uhr, BB8242
Am Abend meldet die Brückenwache einen Einzelfahrer.



Wir haben zwar eigentlich keine Dieselreserven mehr für Angriffe, da der Frachter allerdings in unsere Richtung läuft, versuchen wir unser Glück.



Und so sieht es dann aus, wenn man mit sparsam laufenden Motoren keine vorliche Position erreichen kann. Schwieriger Winkel...



Glück gehabt!



Der eine Torpedo hat auch gereicht. Ich notiere 3000 BRT im KTB.



15. Januar 1942, 0:00 Uhr, BB8251
Um Mitternacht treffen wir auf einen Zerstörer und tauchen sofort.
Auch knapp 3 Stunden später, kann der Horcher immer noch Schraubengeräusche ausmachen.
So bleiben wir bis zum Morgen getaucht.

11:12 Uhr, BB8317
Wir sind seit knapp 4 Stunden wieder an der Oberfläche, da taucht schon der nächste Zerstörer auf.
Da unser Ziel ist einfach nur nach Hause zu kommen, gehe ich kein Risiko ein und lasse sofort wieder tauchen.



Auch am Nachmittag sind durchgehend Schraubengeräusche zu hören. Hier wimmelt es nur so von Kriegsschiffen.
Wir bleiben daher bis zum Abend unter Wasser.



16. bis 28. Januar 1942
Während des Rückmarschs herrscht die meiste Zeit stürmisches Wetter, was unsere Treibstoffreserven schneller sinken lässt als gehofft.
Der Vorrat reicht nicht mehr bis St. Nazaire. Wir ändern daher unser Ziel auf El Ferrol in Spanien. Dort liegt der Versorger Albrecht. Wir müssen trotzdem weiterhin sparsam sein, da wir auch bis dahin nur wenige hundert Kilometer Reserve haben.
Zwischenzeitlich gibt es aktualisierte Befehle vom BdU zum Unternehmen Paukenschlag. Für uns nicht mehr von Relevanz.



Ärgerlich, wenn man hört, welch fette Beute die anderen vor New York machen konnten.

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4 months 1 week ago #1496670 by Maddin
Replied by Maddin on topic U-751
Mist, ich dachte ich hätte diese Feindfahrt AAR-technisch schon abgeschlossen. Entschuldigt bitte, das hole ich dann jetzt noch schnell nach.

29. Januar 1942, 21:30 Uhr, BE9927
Haben wir ein Glück. Uns läuft ein griechischer Frachter genau vor die Flinte.
Das sollte ein leichtes Spiel für den I. WO werden. "UZO auf Brücke!"



Trotzdem wird Hoffmann wohl etwas nervös und feuert den Torpedo recht früh ab, so dass der Winkel nicht optimal ist.



Aber bei diesem Volltreffer kann ich nicht meckern...





Gut gemacht I. WO



31. Januar 1942, 1:15 Uhr, BF7961
Zwei Nächte später erreichen wir Vigo.



Im Schutze der Dunkelheit schleichen wir uns in die Bucht.



Letzte Meldung vom Obermaschinisten: knapp 500 Kilometer hätte das Treiböl noch gereicht...bis St. Nazaire wären wir damit nicht mehr gekommen.



Anlegen am Versorger Max Albrecht.



2. Februar 1942, 8:00 Uhr, St. Nazaire
Zwei Tage später erreichen wir am Morgen unseren Heimathafen. Den Rauchsäulen nach zu urteilen gab es in der Nacht wohl Bomberangriffe.

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3 months 1 week ago #1497113 by Maddin
Replied by Maddin on topic U-751
23. Februar 1942, 13:45 Uhr, St. Nazaire
Nach drei Wochen Liegezeit geht es an diesem kalten aber sonnigen Februartag los zur 5. Unternehmung.
Unser Ziel PQ lautet AJ99. Wir sollen also die Konvoiroute Halifax-Liverpool stören.



Die Jungs vom Schnellboot warten wohl auch schon gespannt auf ihren nächsten Einsatz.



Wir verlassen den schützenden Bunker...



und drehen mit kleiner Fahrt Richtung Schleuse. Richtig schönes Wetter für die Ausfahrt.



Denkste! So schnell habe ich es auch noch nie erlebt, daß sich der Himmel zuzieht. Wenn das mal kein böses Omen ist.



Einfahrt in die Schleuse.



Eine Ju 52/3m MS sucht nochmal nach Minen bevor wir rausfahren.



Jetzt aber schnell, unser Geleit hat nicht auf uns gewartet und guten Vorsprung.



Aber aufpassen auf den vielen Verkehr hier!



Ich glaube von dem Ausflugsdampfer dort hat wohl gerade ein hübsches französisches Mädel rüber gewunken.



Circa 40 Kilometer südwestlich von St. Nazaire dreht unser Geleit ab.



Ab jetzt sind wir auf uns gestellt.

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3 months 5 days ago #1497160 by Maddin
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24. Februar 1942, 12:00 Uhr, BF5544
Wetterbericht: Himmel bedeckt, geringer Niederschlag, dichter Nebel, Wind 13 m/s aus Süd

Wir haben tiefere Gewässer erreicht, neuer Kurs 276°.



15:00 Uhr, BF5461
Ein FT von U-154...



Die Meldung veranlasst mich auch bei unserem Boot nochmal alles überprüfen zu lassen.
"Boot fertig machen zum Tauchen!"



Wir bleiben eine halbe Stunde auf 170 Meter. Soweit keine Auffälligkeiten.



"Reicht für heute, Auftauchen!"



25. Februar 1942, 12:00 Uhr, BF4531
Wetterbericht: Himmel bedeckt, kein Niederschlag, mittlerer Nebel, Wind 15 m/s aus Süd-West




26. Februar 1942, 12:00 Uhr, BR6352
Wetterbericht: Himmel bedeckt, geringer Niederschlag, dichter Nebel, Wind 15 m/s aus Nord-Ost




15:00 Uhr, BE6348
Funkortung, ein Schiff mit Westkurs. Allerdings halte ich eine Verfolgung aufgrund der aktuellen Wetterlage für nicht erfolgversprechend. Wir bleiben auf Kurs.



22:12 Uhr, BE6255
Wetterbericht: Himmel bewölkt, kein Niederschlag, kein Nebel, Wind 12 m/s aus Nord-Nord-Ost

"Zerstörer backbord!" meldet der Ausguck. Sofort fliegen die Ferngläser in die gedeutete Richtung.
"Verdammt, wie nah ist der denn bitte schon? Sofort tauchen!"





Der Zerstörer zieht unbeeindruckt mit Ostkurs an uns vorbei und läuft zügig ab. Bereits um 23 Uhr besteht kein Horchkontakt mehr und ich lasse wieder auftauchen.
Den MOG Mewes lasse ich für die restliche Schicht auf der Brückenwache austauschen.
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