U-751

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5 months 3 weeks ago - 5 months 3 weeks ago #1487222 by Maddin
Hallo,

hier mein nächster AAR, der zeitlich in etwa an das Ende vom letzten Kommandanten anschließen soll.

Wir begleiten diesmal U-751 , ein Typ VII C mit Kommandant Gerhard Bigalk



Viel Vergnügen!

Gruß Maddin
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5 months 3 weeks ago - 5 months 3 weeks ago #1487227 by Maddin
Es ist der 18. Juli 1941, 9 Uhr morgens. Der Himmel strahlt und das Thermometer zeigt bereits 22°C.

U-751, unter dem Kommando von Oberleutnant z.S. Gerhard Bigalk, stationiert bei der 7. Flottille in St. Nazaire, verlässt den U-Boot Bunker.
Der Auftrag für die 2. Feindfahrt lautet nordwestlich von Irland im Bereich der Rockall Bank zu patroullieren. Als erstes soll PQ AL35 angesteuert werden.



"Schöner Tag heute, Röver!" sage ich zu meinen 1 WO.
Er nickt. "Schöner Tag. Aber ich meine, daß wir ihn erst am Abend loben sollten, Herr Kaleunt."
"Heute schnacken Sie aber verdammt klug, Röver."
Ein kurzes Lächeln auf unser beider Gesichter, dann schweigen wir wieder während wir in der Schleuse warten.



St. Nazaire ist eine schöne Stadt mit einem ansehnlichem Yachthafen und noch schöneren Frauen.



Ich muss an Nicole denken, wie wir dort über die Pier zum Leuchtturm entlang gelaufen sind. Sie hat mir Dinge ins Ohr geflüstert, die ich nicht ganz verstanden habe, da mein französisch noch nicht gut genug ist.



Ich hoffe sie bleibt heil bis wir wieder zurück sind. Damit meine ich nicht nur die Stadt.



"Herr Kaleun?"
"Ja, Hein?" Hans Hein, meine seemännische Nummer 1.
"Entschuldigen Sie, wenn ich dumm frage, aber wissen Sie was dieser große Ring unter der Ju für einen Zweck hat?"
"Ja, Hein. Das ist eine Magnetspule. Mit dieser kann das Flugzeug Seeminen, welche mit Magnetzündern versehen sind, gezielt zur Explosion bringen."
"Oh, aber nicht, daß unsere Torpedos detonieren, wenn der so tief über uns fliegt?!"
Ich muss kurz laut auflachen. "Nein, keine Sorge Hein."



18:00 --- Nachdem der Tag so schön anfing, zieht am Abend Nebel auf und es schüttet wie aus Eimern. In der Nacht entwickelt sich das ganze noch zu einem Sturm, weshalb ich um 3 Uhr nachts auf 30 Meter tauchen lasse.

19.7. --- Gegen Mittag hat sich das Wetter beruhigt und ich lasse wieder auftauchen. Keine Vorkommnisse.

20.7. 6:00 --- Die Seewache meldet ein Schiff am Horizont. Da das Wetter wieder so klar wie am Morgen unseres Auslaufens ist, gehen wir sofort auf Sehrohrtiefe.



Horcher Döller bestätigt, daß es sich um einen Frachter handelt. Langsam nähern wir uns ihm.



Abbruch!



Wir bleiben noch 3 Stunden getaucht. Kaum sind wir wieder an der Oberfläche, ich entere gerade den Turm, reicht mir Röver das Fernglas und deutet Richtung elf Uhr.
"Wieder ein Einzelfahrer, Herr Kaleun."
"Na dann Röver, ABWÄRTS!"

"Qué mierda!" entweicht es mir als wir näher kommen und ich einen Blick durch das Peri werfe.
"Wieder ein Spanier, Herr Kaleun?"
"Si....Ja. Bringen Sie uns auf Abstand Obersteuermann!"
"Jawohl Herr Kaleun."

Die nächsten zwei Tage vergehen ereignislos. Obwohl wir nicht all zuweit von der Küste entfernt sind und das Wetter recht gut ist, kommen keine Ziele sonst in Sicht. Zum Glück tauchen aber auch keine Flugzeuge auf.
Mal sehen was der weitere Fahrtverlauf bringen wird.

Gruß Maddin
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5 months 3 weeks ago #1487339 by Maddin
Die See ist ruhig und glatt wie ein Ententeich. Wir haben immer noch etwa 2 Tage bis zum Operationsgebiet. Die Mannschaft scheint sich zu langweilen. Dann wollen wir das doch mal ändern...



"Alle Mann auf Tauchstation!"
"LI, wir testen mal wie ordentlich die KMW in Wilhelmshaven gearbeitet hat. Bringen Sie uns auf 180 Meter!"
"180 Meter" Hampel schluckt "Ja Herr Kaleun."

Das Boot knirscht und ächzt unter dem Wasserdruck in dieser Tiefe. Manch einer wird schon nervös.
"Hände vom Ventil, Friebe! Noch ist nicht mal ein Manometer geplatzt"



20 Minuten später ist die Seewache wieder froh ihrer gewohnten Arbeit nachgehen zu können.



26.7. 0:00 --- Ich werde von meinem 2 WO geweckt. Ich bemerke Tuscheln in der Mannschaft und gespannte Blicke in meine Richtung.
"Was ist los, Specht?"
"Herr Kaleun, wir haben einen Funkspruch eines Einzelfahrers abgefangen. Allerdings herrscht aktuell sehr dichter Nebel draußen und es schüttet."
"Na dann, 2 WO, müssen Sie beim Errechnen des Abfangkurses eben sehr genau vorgehen."
"Jawohl Herr Kaleun. Geplantes Treffen in 2 Stunden."

2 Stunden später --- "Verfluchtes Wetter! Ausgerechnet jetzt!"
"Tauchen auf 25 Meter und Rundhorchen!"



Eine Stunde und zwei weiteren Tauchgängen mit Rundhorchen später, kommt der Frachter endlich in Sicht. Verdammt dichter Nebel.



Da das aber auch bedeutet, dass er uns ebenso schlecht sehen kann, entscheide ich mich für einen Überwassertorpedoschuss.
"UZO auf Brücke!"
"Wir sind schon sehr gut in Position. Keine Zeit verlieren, sonst kommt er außer Sicht. Beide Maschinen AK, Anlauf beginnt! Rohr 1 klar machen für Überwasserschuss!"
"Rohr 1 klar zum Überwasserschuss."

1 Minute später --- "Verdammt, Fehlschuss!"
"Ich glaube wir haben die Geschwindigkeit unterschätzt Herr Kaleun."
"Das denke ich auch. Der kommt besser durch den Sturm als gedacht. Wir versuchen es nochmal. Rohr 2..."
In dem Moment erwischt den Turm ein helles Scheinwerferlicht. Sekunden später gefolgt von Leuchspurgeschossen.
"Die haben uns entdeckt und sie sind bewaffnet...ALARM!"



Den kriegen wir nicht mehr. In dieser Suppe können wir uns nicht in sicherem Abstand in erneute Angriffsposition bringen. Wir gehen wieder auf ursprünglichen Kurs. Die Mannschaft ist enttäuscht.
In der Morgendämmerung lasse ich auftauchen.



27.7. 22:06 --- Wir haben heute morgen unser Operationsgebiet erreicht. Jetzt, kurz nach 22 Uhr, kommt eine Meldung vom BdU über einen kleinen Geleitzug in unserer Nähe.
Bereits 1 Stunde später kommt dieser auch in Sicht. 4 Frachter und eine Korvette.



Aufgereiht wie an einer Perlenschnur fahren sie hintereinander. Ich entscheide mich die ersten drei anzugreifen. Rohr 1&4 auf den letzten Frachter, da hier der Winkel am spitzesten ist.



Als hätte ich es gewusst, war das die richtige Entscheidung. Der erste Torpedo detoniert nicht. Der zweite hingegen genau unterm Maschinenraum, woraufhin der Frachter manövrierunfähig liegen bleibt.


Gruß Maddin
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5 months 3 weeks ago #1487340 by Maddin
Das Schiff direkt vorne dran, bekommt den Torpedo aus Rohr 2 ebenfalls genau unter den Maschinenraum. Es handelt sich ebenfalls um einen Typ L02 Frachter.



Und Rohr 3 erwischt den voran fahrenden Erzfrachter ebenfalls achtern. In der Mannschaft bricht Jubel aus.



Röver bringt die Mannschaft zum Schweigen, denn die Korvette dreht sofort bei und beginnt die Suche nach uns.



Der Erzfrachter sinkt bereits wenigen Minuten später.



Die Eskorte hat keinen Schimmer wo wir sind. In der Zwischenzeit sind wir unter den liegen gebliebenen Frachtern durchgetaucht. Daher erfolgt der erste Fangschuss aus Rohr 5.



Treffer, versenkt!



Das Boot hat gerade beigedreht und ich will den nächsten Fangschuss für den zweiten Frachter abgeben, da sehe ich wie der Kahn plötzlich doch über den Achtersteven absackt und sinkt. Während die Korvette immer noch auf der falschen Seite sucht.



Den kleinen Kutter schenken wir uns. Auch wenn dieser Korvettenkapitän ziemlich stümperhaft zu agieren scheint, lohnt sich ein zweiter Anlauf nicht.



Der nächste Tag vergeht wieder ereignislos. Aber keinen stört's.



3 Schiffe mit zusammen 19.000 BRT sind schon ein sehr gutes Ergebnis. Und daher kann heute der Sonnenuntergang mal wieder genossen werden.


Gruß Maddin
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5 months 2 weeks ago #1487480 by Maddin
"Na Smut, was gibt es heute?"
"Labskaus Herr Kaleun."
Ich lasse mir meine Abneigung gegen dieses Gericht nicht anmerken.
"Das war ein sehr guter Angriff, Herr Kaleun. Sie bekommen dafür bestimmt das Eiserne Kreuz verliehen, wenn wir wieder zurück sind."
"Bitte 2 WO, sowas will ich nicht hören. Wir sind noch weit draußen auf hoher See und wissen nicht was uns noch erwartet."



Unser aktueller Auftrag lautet im Großquadranten AL zu operieren. Das bedeutet, daß die da oben auch nicht wissen, wo sich der Feind aktuell aufhält. Und so strotzen wir der rauen See hier oben im Nordatlantik seit mittlerweile einer Woche ohne Vorkomnisse.



5.8. 11:47 --- Ich sitze in meiner Koje und will gerade mit dem täglichen 12 Uhr Eintrag im KTB beginnen, als Funker Hein vor mir steht.
"Herr Kaleun, Meldung vom BdU."
"Lassen Sie mal sehen."
Ich begebe mich mit dem Zettel in die Zentrale an den Kartentisch.
"Schauen Sie mal, Specht, großer Geleitzug, der scheint doch nicht weit weg von uns zu sein, oder?"
"Nein Herr Kaleun. Der müsste uns in zwei Stunden in die Arme laufen. Wir brauchen hier eigentlich nur zu warten."
"Ausgezeichnet."

3 Stunden später --- Es gewittert mit dichten Regenschwaden in der Ferne. Der Geleitzug hätte schon längst hier sein müssen. Ich lasse tauchen zum Rundhorchen.
Döller meldet Schraubengeräusche backbord. Verdammt, wie vermutet hat er uns bereits passiert.
"Wir nehmen die Verfolgung auf. Maschinen AK, Auftauchen!"



1 Stunde später --- Konvoi immer noch nicht in Sicht. Lasse erneut tauchen. Schraubengeräusche jetzt sehr deutlich auf Steuerbord zu hören. Wir sind nah dran. Tauchen wieder auf.

40 Minuten später --- Die erste Eskorte wird entdeckt. Die Sichtweite beträgt etwa 4500 Meter.



Lasse Fühlungsmeldung abgeben. Aber wie nicht anders zu erwarten, dürfen wir mal wieder alleine ran.



Aufgrund der geringen Sicht ist mir das Risiko zu groß, daß wir den Kontakt bei einem Vorsetzmanöver verlieren. Ich entscheide daher die Verfolgung bis es dunkel wird, um dann von hinten in den Geleitzug zu stoßen.

22:45 --- Es ist stockdunkel. Die Sicht immer noch bescheiden. Durch die lange Verfolgung konnten wir aber trotzdem Kurs und Geschwindigkeit gut ausdampfen. Das wird gleich viel Zeit sparen beim Angriff.
Beide Maschinen AK! Während wir uns dem Konvoi nun zügig nähern, sehe ich in der Ferne die Blitze aufleuchten. Verdammt, wir fahren genau auf das Gewitter zu. Wir müssen uns beeilen.
Einige Minuten später ein Blitz ganz in unserer Nähe. Die gesamte Brückenmannschaft zuckt kurz zusammen.
"Das war verdammt nah und hell."
"Allerdings Röver, hoffentlich..."
"Zerstörer steuerbord feuert auf uns!"
"ALAAAARM!!!"

Der Zerstörer findet uns nicht. Keine Wasserbomben. Aber die Jungs scheinen es auch eilig zu haben. Bereits um Mitternacht können wir wieder auftauchen. Natürlich ist der Konvoi bereits außer Sicht.
Ich will das Glück herausfordern und lasse wieder mit AK nachsetzen.

6.8. 3:45 --- Konvoi wieder in Sicht. Da das Wetter aufklart, können wir uns mit einem Vorsetzmanöver auch in gute Schussposition bringen.

4:38 --- Der erste Torpedoschuss fällt aus Rohr 1 & 4. Treffer!



Plötzlich höre ich Schraubengeräusche ganz nah. Ich reiße das Periskop herum.
"SCHEISSE! MASCHINEN AK, SOFORT TIEFER GEHEN LI!!!"







Die Glücksfee ist uns heute sehr hold...

Gruß Maddin
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5 months 2 weeks ago - 5 months 2 weeks ago #1487481 by Maddin
Aber scheinbar habe ich mit diesem Manöver sämtliches Glück aufgebraucht. Neben 2 Fehlschüssen durch stark zackenden Konvoi auch 2 Torpedoversager.





Ein Torpedo verfehlt sein Ziel und trifft stattdessen ein amerikanisches Schlachtschiff.



Mit nur noch einem Torpedo im Heck treten wir den Rückmarsch an. Dieser verläuft auch sehr ruhig. Einmal stoßen wir noch auf einen Truppentransporter, der sich aber als Franzose raustellt.



Unser Geleit in den Hafen von St. Nazaire.



Das Wetter heißt uns nicht willkommen. Kein Vergleich zu dem Tag als wir abgelegt haben.



Auch der Schleusenwärter scheint unsere Ankunft nicht mitbekommen zu haben und lässt uns warten.



Da wundert sich sogar schon die Wache.



Der Wind peitscht sogar das Wasser im geschützten Hafenbecken auf.



12.8. 9:40 --- Anlegen in St. Nazaire. Unser Boot könnte auch mal wieder geschrubbt werden.




Mit 6 Torpedos in den Angriff auf den großen Geleitzug gegangen. Ein Frachter mit 6500 BRT versenkt. Ein beschädigtes Schlachtschiff. Es hätte besser laufen können.



Ich bekomme trotzdem das EK I verliehen für den ersten erfolgreichen Angriff.
Der Matrosenobergefreite Löcherbach wird zum Matrosenhauptgefreiten befördert.
1 WO Röver bekommt das EK II für die gute Sichtverfolgung des zweiten Konvois im dichten Nebel.

Gruß Maddin
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3 months 3 weeks ago - 3 months 3 weeks ago #1489323 by Maddin
Entschuldigt bitte vielmals die lange Pause. Manchmal ist das mit der Motivation so eine Sache, kennt ihr sicher.

Mein 1 WO wurde auf meine Empfehlung und natürlich aufgrund seiner Verdienste bei der letzten Unternehmung ein eigenes U-Boot zugeteilt. Ich wünsche ihm alles Gute und eine erfolgreiche Jagd!
Als Ersatz kommt Bernhard Reinhold frisch von der Marineschule. Bin gespannt wie er sich anstellt.



Wir schreiben den 11. September 1941, 9:15 Uhr. Bei herrlichem Wetter werden wir mit viel Tamtam und Musik verabschiedet. Ist da etwa der Führer persönlich erschienen?!
Unser Einsatzauftrag lautet diesmal Planquadrat DG95 anzusteuern. Das liegt westlich der kanarischen Inseln. Mal sehen ob wir dort den Afrikaverkehr etwas aufschrecken können.



Neben dem Schnellboot liegen noch erstaunlich viele andere Bewacherfahrzeuge im Hafenbecken. Sind die alle nicht einsatzklar?





Ein französisches Lazarettschiff liegt am Kai.



Heute ist die Kaimauer sehr gut belegt.



Und auch im Trockendock liegen die Schiffe. Immer wieder imposant, wenn der Rumpf eines so großen Dampfer komplett sichtbar ist.



Wir warten in der Schleuse.



Die sich auch sobald öffnet und uns in die Weiten der Meere entlässt.



Der Leuchtturm. Symbolbild für so Vieles. Ich selbst freue mich einfach nur immer wieder ihn beim Rückmarsch zu entdecken, denn das bedeutet wir sind wieder sicher zurück.


Gruß Maddin
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3 months 3 weeks ago - 3 months 3 weeks ago #1489324 by Maddin
Wir fahren ohne Eskorte aus dem Hafen. Dafür folgt uns wiederum ein deutscher Dampfer. Wo will der nur hin?



Wenn der uns noch länger auf der Pelle hängt, verrät er noch unsere Position.



12. September 1941, 6:41 Uhr, BF5845

Die Brückenwache entdeckt einen Dampfer samt Eskorte. Die guten Augen von Reinhold erkennen nach kurzer Zeit, dass es sich um spanische Schiffe handelt.
Zwecks Übung für die Mannschaft brülle ich in den Turm hinunter "ALARMTAUCHEN!!"
Wenige Augenblicke später geht es steil in den Keller.



Ich lasse auch gleich auf 160 Meter tauchen, um die Verschlüsse zu überprüfen.







Nach einer Stunde heißt es wieder Auftauchen! Wir durchstoßen die Wasseroberfläche.
Erinnert mich an eine Haiflosse, die für Angst bei den Überwasserschwimmern sorgt, hehe.



15:06 Uhr, BF5754

Wieder wird ein Dampfer gesichtet, wieder ein Spanier. Wir gehen auf Sehrohrtiefe. Man weiß ja nie wie der Kapitän von so einem Schiff drauf ist und nicht doch deutsche U-Boote meldet.



Eine halbe Stunde später eine neue Horchpeilung. Wir nehmen Kurs, aber schnell stellt sich heraus, dass es wieder ein Neutraler ist.



13. September 1941, 12:00 Uhr, BF4856

Das Wetter wird ungemütlicher.



14. September 1941, 12:00 Uhr, BE9631
Es wurde ein Trimmversuch mit allen Arten von Ausfällen durchexerziert. Ansonsten marschiert U-751 ohne weitere Vorkommnisse in Richtung Kanaren.

15. September 1941, 12:00 Uhr, CG1434
Der Tag blieb ereignislos. Das Wetter war schön, ein strahlender Himmel blickte auf das U-Boot herunter. Aber weder ein Flugzeug, noch irgendein Schiff waren zu sehen.

Gruß Maddin
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3 months 3 weeks ago - 3 months 3 weeks ago #1489328 by Maddin
16. September 1941, 0:50 Uhr, CF3994

Funker Hein hat ein Funksignal geortet. Einzelfahrer nördlich von uns mit Nordost-Kurs. Also in komplett entgegengesetzter Marschrichtung.
Laut unserem Obersteuermann können wir ihn trotzdem in 2 Stunden erreichen. Dann wollen wir mal.

2:47 Uhr, CF3961

Der Dampfer kommt in Sicht! Der Himmel ist bedeckt, die Nacht dunkel. Nur mäßiger Wind aus Südost. Perfekt für einen Überwasserangriff.



3:02 Uhr

Er läuft uns genau vor den Bug.
"Schusswinkel jetzt bei 0 Grad her Kaleun."
"Rohr 1, LOS!"



Nach 45 Sekunden Laufzeit Treffer genau im Bug.



Den hat's ordentlich zerrissen. Der kann eigentlich nur untergehen.



Ich frage mich warum der Zossen nicht langsamer wird geschweige denn sinkt. Genau so seltsam, daß keine Scheinwerfer versuchen uns zu finden. Vielleicht versucht der Kapitän irgendwie zu entkommen. Wird schwer, denn mittlerweile ist ein Feuer im Bugbereich ausgebrochen. Also zweiter Versuch, den ich meinem 1 WO überlasse. Diesmal aufs Heck gezielt, um ihn manövrierunfähig zu machen.



Torpedoversager! Wir drehen eine Schleife für einen neuen Angriff. Wir müssen uns beeilen. Das Wetter hat urplötzlich aufgefrischt. Das Geschütz können wir nicht mehr nutzen. Und die vermehrt auftauchenden Blitze am Himmel lassen das Risiko einer Entdeckung größer werden.



Fehlschuss! Verflixt und zugenäht nochmal!
Los schnell, neuer Anlauf! Der Wind legt derweil nochmal ne Schippe drauf...



Der Rudergänger nimmt mich beim Wort. Ist ja wie auf einem Schnellboot!





Aber auch der 4. Torpedo geht daneben.
Und zu allem Überfluss sorgt ein sekundenlanges Blitzlichtgewitter dafür, dass wir entdeckt werden. Also schnell tauchen.
Minutenlang sitze ich im Sattel und drehe das Angriffssehrohr hin und her. Er lässt sich nicht mehr finden. Muss wohl in einer Regenwolke verschwunden sein. Auch der Horcher hat keine Peilung.
Wie kann man nur so viel Pech haben?! 4 Torpedos für die Katz!

Warning: Spoiler! [ Click to expand ]


Am nächsten Morgen ist die Stimmung bei allen natürlich schlecht nach dieser erfolglosen Nacht und das Wetter gibt auch keinen Anlass zur Freude.


Gruß Maddin
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3 months 1 week ago #1489973 by Maddin
17. September 1941, 12:00 Uhr, CF9151
Der Wind bläst so kräftig er kann was für ordentliche Dünung sorgt





17:04 Uhr, CF8399
Schiff gesichtet! Nehmen sofort Kurs auf den Dampfer und gehen alsbald auf Sehrohrtiefe. Das kann ein Angriff werden bei dem Seegang.

Rohr 3 wird klar gemacht. Ich versuche mein Glück mit einem elektrischen Torpedo.



"Rohr 3 fertig!"
"Rohr 3 ist fertig!"
"Rohr 3, LOS!"



"Verdammt LI, wir unterschneiden, Tiefe halten!" Schnauze ich ihn an, auch wenn ich weiß, daß das bei diesem Seegang kein Zuckerschlecken ist. Hoffentlich hat wenigstens der Torpedo keine Probleme mit den Wellen.



17:48 Uhr
Treffer!



Aber verdammt, was hat der geladen?



Der Torpedo hat zu weit vorne eingeschlagen, als daß da der Kessel direkt hochgegangen ist.



Jetzt erst die Kesselexplosion.



Nach nicht mal einer Minute ist der Kahn bereits unter Wasser.


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3 months 6 days ago #1490057 by Maddin
An der Untergangsstelle bleibt nicht viel mehr als ein brennender Ölteppich.



Obwohl der Frachter so schnell gesunken ist, haben es einige Seeleute in die Rettungsboote geschafft. Wir fahren näher heran und befragen die Mannschaft.



Unter anderem stellt sich heraus, daß sie großkalibrige Munition und Treibstoffcontainer geladen hatten. Das erklärt natürlich die heftigen Explosionen und das Zerfetzen des 3000 BRT Frachter. Ein Wunder, dass es überhaupt Überlebende gibt.



Den Schiffbrüchigen werden Zigaretten und Proviant überlassen, ehe wir unsere Fahrt fortsetzen. So schnell wie die untergegangen sind, glaube ich ihnen ausnahmsweise mal, wenn sie sagen, sie haben keine SOS-Meldung abgesetzt.



In sicherer Entfernung übernehmen wir das für sie.



18. September 1941, DH1384
Der Tag verläuft ereignislos. Das Wetter bleibt abwechselnd mal feucht dann wieder trocken. Gegen 15 Uhr tauchen wir, um Arbeiten an der Luftanlage auszuführen.

19. September 1941, DH4165
Am Nachmittag geht es in der Kombüse hoch her. Es werden ein Apfelkuchen und ein Marmeladenkuchen gebacken, von denen letzterer aber nicht so richtig gelingt, da der Backofen ausfällt. Der Kuchen ist für den 1. WO Paul Röver gedacht, der heute Geburtstag hat.

20. September 1941, DG9269
Es herrscht herrliches Wetter, obwohl es etwas aufbrist. Außer einem Prüfungstauchen gibt es heute keine besonderen Vorkommnisse. Wir sind kurz vor unserem Ziel-PQ.

21. September 1941, DG9515
Nachdem wir unser Operationsgebiet erreicht haben aber weit und breit nichts zu Sichten ist, beschließe ich etwas weiter östlich zu operieren. Laut Kartenunterlagen scheint mir das hier doch ein recht großes Kreuzungsgebiet wichtiger Konvoirouten zu sein.



22. September 1941, DH4874
Am Morgen konnten die Wachposten ab und zu große Schwärme von fliegenden Fischen beobachten. Sonst keine Sichtungen.

23. September 1941, DH5467
Tagsüber ist das Wetter meist bedeckt. Ansonsten bewegen wir uns weiter ohne nennenswerte Vorkommnisse zwischen den Kanaren und Madeira.

24. September 1941, DH5344
Wir stehen jetzt genau auf der Geleitzugroute von New York bzw. Freetown nach Gibraltar. Die Männer werden langsam ungeduldig und auch meine Offiziere erkennen, daß bald was passieren müsste. So warten wir alle nervös auf einen Konvoi oder Einzelfahrer, aber nichts, nicht einmal die kleinste Rauchfahne ist zu sehen.

25. September 1941, DH4344
Am Nachmittag übt der 1. WO Röver mit dem seemännischen Personal Wink- und Morsesprüche.

26. September 1941, DH1456
So viel zu großes Kreuzungsgebiet. Beschließe wieder im Groß-PQ "DG" zu operieren. Vom BdU kommen auch keine neuen Befehle.

27. September 1941, DG6921
Außer, daß schon seit 3 Tagen durchgehender Sturm herrscht, passiert sonst nichts. Haben wohl alle keine Lust bei dem Wetter rauszufahren.

28. September 1941, DG9244
Unter der Besatzung verbreitet sich schon ermüdende Eintönigkeit. Man geht auf Wache, schläft, isst, und dann geht es wieder auf Wache. Im Radio kommen keine neuen Lieder. Die Schallplatten wurden ebenfalls bereits alle hoch und runter gespielt.



29. September 1941, 15:05 Uhr, DG2975

Endlich, "Schiff gesichtet" ruft es von der Brücke. Sofort entere ich nach oben. Es ist etwas dunstig.



Der läuft uns genau entgegen. Sofort auf Sehrohrtiefe!



Ein schön fetter Truppentransporter. Leider die falsche Nationalität...Verflucht!


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2 months 3 weeks ago #1490470 by Maddin
30. September 1941, DG2794
Ein recht langweiliger Tag vergeht. Auch der Wind ist still. Gegen Abend zieht dichter Nebel und Regen auf. Ich lasse daher Tauchen, um per Horchen besser "sehen" zu können.



1. Oktober 1941, 12:00 Uhr, DG4668
Kurzes Auftauchen für den Wetterbericht und um die Luft im Boot wieder aufzufrischen. Na, rosig sieht das hier oben nicht aus. Da heißt's wohl weiter getaucht bleiben.



2. Oktober 1941, 15:00 Uhr, DG4978
Ein Funktelegramm. Vielleicht Meldung vom BdU über einen Geleitzug in unserer Nähe?
Enttäuschung, es ist lediglich der monatliche Bericht über die versenkte Tonnage...die durchaus wieder beachtlich ausfällt für uns.



3. Oktober 1941, DG7222
Das Wetter hat sich wieder gebessert. Können unsere Fahrt daher aufgetaucht fortsetzen.



4. Oktober 1941, DG1587
Absolute Windstille. Der Atlantik gleicht einem Ententeich.



5. Oktober 1941, DG4666
In dieser Wasserwüste muss mancher Ausguck sich öfter mal die Augen reiben, um zu prüfen ob er sich nicht einbildet etwas am Horizont zu sehen.



6. Oktober 1941, DG8297
Sackratten! In der Mannschaft machen sich Sackratten breit, meldet der Sanitätsmaat Sinholz. Zum Glück ist das Wetter nach wie vor sehr gut, so daß für alle eine extra Dusche an Deck angeordnet wird.

7. Oktober 1941, DG6155
Weiterhin keine Sichtungen. Mein LI informiert mich, daß unser Brennstoff nicht mehr bis zum Heimathafen reicht. Unser Rückmarsch wird daher über Vigo in Spanien erfolgen.
Zu allem Überfluss zieht auch wieder Nebel auf.



8. Oktober 1941, DG3573
Immer noch dicker Nebel oben und hier unten ist auch einfach nichts zu Orten.



9. Oktober 1941, DH1117
Der Nebel hat sich verzogen, dafür stürmt es jetzt ziemlich. Allerdings nicht zu stark, so daß wir wieder über Wasser fahren können.

10. Oktober 1941, 5:00 Uhr, CF8528
"Na herzlichen Glückwunsch" entweicht es mir sarkastisch nach dem Entschlüsseln des Kommandantenspruch den mir Funker Hein überreicht hat.
Unsere Teilnahme an dieser Operation hängt jetzt ganz davon ab, wie viel Vorräte wir von dem Versorger in Vigo erhalten.



11. Oktober 1941, CF6845
Ein bisschen hoffe ich ja schon, daß wir nur gerade genug Diesel bekommen, um damit wieder nach St. Nazaire zu kommen.


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2 months 2 weeks ago #1490536 by Maddin
12. Oktober 1941, 17:50 Uhr, CG1889
Funkortung! Scheinbar ein Einzelfahrer der unseren Kurs Richtung Süd-Süd-Ost kreuzen wird.
"Berechnen Sie den Kollisionskurs so gut wie irgend möglich, Obersteuermann!" sage ich im scharfen Ton zu Specht. "Bei der Suppe draußen kommt es jetzt ganz auf Sie an!"

1 Stunde später sind wir am errechneten Punkt. Wie zu erwarten können wir draußen nichts sehen. Also tauchen und rundhorchen.
"Schraubengeräusche 035 Grad, Herr Kaleun." kommt es von Horchgast Döller.
Wir drehen den Geräuschen in einer Hundekurve hinterher bis sie genau vor uns sind und wir so genau auf dem selben Kurs sind wie der Dampfer.
"Auftauchen! Beide Maschinen AK und Kurs genau halten!"

Kurze Zeit später kommt der Dampfer endlich, aber auch überraschend spät erst in Sicht. Sofort tauchen! Hoffentlich haben die uns nicht gesehen.



Die Batterien sind voll geladen und es wird bald dunkel. Wir versuchen Unterwasser dran zu bleiben, notfalls mit E-Maschinen auf Voller Fahrt. Weiter zurückfallen lassen und den Zossen in diesem Nebel wieder verlieren will ich nicht riskieren.

20:45 Uhr, CG4237
Wir konnten uns sogar auf eine Höhe mit dem Dampfer setzen. Jetzt ist die Zeit zum Angriff gekommen.
"Auftauchen! 1 WO Sie kommen mit und denken Sie an die UZO!"



"Entfernung 600 Meter, Rohr 1 klar zum Überwasserschuss."
"Rohr 1, Los!"



Treffer!





Er beginnt sofort zu Sinken.



3000 BRT die in wenigen Minuten Richtung Meeresboden rauschen.



Von den Überlebenden erfahren wir, daß es sich um die "Great Lakes" handelt.



13. Oktober 1941, CG2713
Die gestrige Versenkung war überaus wichtig für die Moral. Es gefällt niemandem mit einem vollen Torpedoraum zurückzukehren. Jetzt sind es immerhin "nur noch" 5 Bugtorpedos.

14. Oktober 1941, 6:25 Uhr, CG2373
Wir erreichen Vigo im Morgengrauen.



Das Torpedoübernahmegeschirr steht bereit. Mal sehen was die Bessel für uns hat.


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2 months 2 weeks ago #1490614 by Maddin
14. Oktober 1941, CG2373
Wir bekommen 3 Torpedos und genug Brennstoff, um den neu befohlenen Einsatzraum anzulaufen. Laut LI haben wir dann mit Rückweg nach St. Nazaire noch gut 1000 km Spielraum. Wohlgemerkt bis zum südlichen Rand des Einsatzgebietes. Viel Auf- und Abstehen dort oder lange Vorsetzmanöver mit AK nicht eingerechnet. Da kann man nur hoffen, daß wir Glück haben und uns schnell was vors Rohr kommt.



15. Oktober 1941, 18:15 Uhr, BE9393
Der Ausguck meldet einen Dampfer backbord. Wir tauchen sofort, da wir uns schon in vorlicher Position befinden.
Beim Näherkommen erkenne ich, daß es sich um einen griechischen Dampfer mit geschätzt 7000 BRT handelt.

"Fächerschuss aus Rohr eins und vier. Entfernung 1000 Meter, Bug rechts, Lage 55, Geschwindigkeit 7, Tiefe 7."



"Rohr eins und vier klar."



Um genau 19 Uhr werden die beiden Torpedos auf die Reise geschickt. Ideale Schussbedingungen und Unterlagen.



Unglaublich! Beide Torpedos versagen!



Schnell Rohr zwo klar machen und hinterher. Leider ist der Winkel jetzt nicht mehr optimal.



Aber diesmal detoniert der Torpedo und der Dampfer wird langsamer aber beginnt zu Zacken.



Rohr eins wurde zügig von der Mannschaft nachgeladen und wird kurz darauf abgefeuert.



Sieht eigentlich ganz gut aus. Hoffentlich zackt er jetzt nicht nach Backbord.



Der wird genau an der Brücke einschlagen...


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2 months 1 week ago #1490740 by Maddin
15. Oktober 1941, 19:19 Uhr, BF7174
Einschlag! Die folgende Kesselexplosion bricht dem Dampfer das Rückgrat.













16. Oktober 1941, 4:18 Uhr, BE6985
Bereits in den frühen Morgenstunden erhalten wir ein FT über einen großen Geleitzug in unserer Nähe.



6:30 Uhr, BE6981
Zwei Stunden später treffen wir auf den Konvoi.



In idealer Angriffsposition lasse ich die Maschinen stoppen und wir warten auf unsere Beute.



Noch ahnen diese Tommys nicht was ihnen heute morgen bevorsteht.


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