Auf Feindfahrt mit U-80

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1 month 2 weeks ago - 1 month 2 weeks ago #1485178 by Maddin
Hallo,

auch ich möchte nun mit einem Bericht zu meine Abenteuern in SH3 starten und hoffe es gefällt.

Der Kommandant von U-80



Wir befinden uns also schon "mittendrin". Schauen wir mal was uns erwartet.

Gruß Maddin
Last Edit: 1 month 2 weeks ago by Maddin.
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1 month 2 weeks ago #1485181 by Maddin
Es ist der 17. Januar 1941, 4:55 Uhr in der Früh. U-80 ist bereit zum Auslaufen zur 5. Feindfahrt.
Vorher informiere ich meine Mannschaft über die personellen Veränderungen an Bord



Bootsmann Andersen wurde auf ein anderes Boot überstellt. Dafür kommt Stabsbootsmann Karl Jürs als fertig ausgebildeter Torpedoschütze zu uns, sehr gut!

Matrosengefreiter Vogler wurde von örtlichen Partisanen getötet. Der Mannschaft erzähle ich allerdings, dass er krankheitsbedingt ausfällt. Ich will keine Unruhe unter den Matrosen.




Mein I.WO schaut mich aufgrund dieser Lüge misstrauisch an.



Auch aus der Mannschaft ernte ich missgünstige Blicke...



Wir verlassen Brest



1200 Wetterbericht: klarer Himmel, ruhige See



Nur eine halbe Stunde später meldet der Ausguck 3 Fischkutter. So ein Frühstück direkt vor der Haustür lassen wir uns nicht entgehen. Aufgrund der ruhigen See entscheide ich mich für einen Geschützangriff, AK voraus!
(Für einen Torpedoangriff wären die Ziele ohnehin zu klein)



Flugzeuge, backbord!
Unsere Jungs haben anscheinend auch Hunger.



Noch bevor wir den ersten Schuss setzen können, erreichen die Bomber die Kutter.



Wir können nur zugucken.



Das war's. Frühstück fällt aus. Wir waren nicht mal nah genug für einen Schuss gekommen. Bei so kleinen Zielen macht es keinen Sinn schon auf 5 km das Feuer zu eröffnen.



Vielen Dank auch!



18. Jan, der Wind hat ordentlich aufgefrischt, die See ist deutlich unruhiger. Der Tag vergeht ereignislos und nachdem die Luftwaffe gestern unsere Beute weggeschnappt hat, sinkt die Moral an Bord weiter.



19. Jan, 0447, der BdU meldet einen großen Geleitzug. Laut Obersteuermann Friederichs können wir den Konvoi in 4 Stunden erreichen. Na dann, neuer Kurs 318°!



Und da kommt er auch schon in Sicht.

Fortsetzung folgt....

Gruß Maddin
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1 month 1 week ago - 1 month 1 week ago #1485381 by Maddin
Leider wollte sich mein Savegame nicht mehr starten lassen. Daher musste ich die Feindfahrt neu starten. Zwar sind wir diesmal auf keinen großen Konvoi gestoßen, aber Ziele gab es trotzdem mehr als genug.

Bei der Gelegenheit habe ich U-80 auch direkt mal sein Emblem verpasst, welches es auch in Wirklichkeit trug.

27. Januar 1941, 15:30Uhr: Wir verlassen Brest bei strahlendem Sonnenschein.



Am nächsten Abend gegen Mitternacht unser erstes Ziel. Ein alleinfahrender Paketfrachter.



Da der Himmel sternenklar ist und keine schützenden Wolken aufkommen, lasse ich für den Angriff auf Sehrohrtiefe gehen!



Der erste Schuss sitzt und der Frachter bekommt sofort Schlagseite...



...geht aber nicht unter. Ein Fangschuss wird nötig.



Das hat gereicht.



30. Januar, 6 Uhr in der Früh. "Kommandant auf Brücke!" werde ich aus dem Schlaf gerissen. Die Seewache hat einen fetten Tanker entdeckt, begleitet von einem kleineren Frachter.



Fächerschuss aus Rohr 1&4 auf den Tanker.



Und Rohr 2 direkt hinter her auf den kleinen Frachter. Er hat keine Chance auszuweichen...



...und kentert sofort.



Während der Tanker brennend dahin treibt. Ich lasse das Boot für einen eventuellen Fangschuss schon mal in Position bringen.



Es hilft nichts. Der dritte Aal für diesen Zossen. Jetzt brennt er aber komplett.



Und geht kurz darauf auch unter.



Der selbe Tag, Sonnenuntergang.



Es könnte so romantisch sein, wäre Stabsbootmann Conrad nicht so eifrig.



Nachdem das Boot in eine gute Abfangposition gebracht wurde, gehen wir auf Sehrohrtiefe.



Wieder ein Alleinfahrer, aber nicht gerade wenig BRT.



Einzelschuss auf's Heck. Treffer!



Der Frachter wird auch direkt hecklastig.



Und geht unter. Das ging jetzt überraschend schnell. Man darf sich auch mal über einen gesparten Torpedo freuen.





2. Februar, das Wetter wird schlechter und die See rauer. Windgeschwindigkeiten bis 13 m/s.



Gegen Abend entdeckt Conrad wieder einen Alleinfahrer. Wieder ein dicker Tanker. Ich hadere bei dem Wellengang noch mit einem Angriff, aber beschließe es doch zu versuchen. Einen Zweierfächer um sicher zu gehen und es war die richtige Entscheidung. Ein Torpedo der vermutlich wegen der hohen Wellen zu früh detoniert. Der Zweite trifft jedoch und das so gut, dass auch diesmal kein Fangschuss nötig ist.
Der Tanker geht in einem riesigen Feuerinferno unter und beleuchtet unser Boot unter Wasser sogar noch ordentlich. Was der wohl geladen hatte?





Nur wenige Stunden später höre ich wieder Conrad brüllen. Wir haben nur noch einen Aal im Bug. Der muss sitzen.



Treffer! Aber scheint nicht wirklich wirksam zu sein. Also Boot wenden und Rohr 5 klar machen!



Der Hecktorpedo löst ein Feuer an Bord aus. Sieht schon besser aus.



Das war's für ihn.



Wir sind leer geschossen. Ich lasse Funker Creutz einen entsprechenden Statusbericht senden.



Kurz vor der Küste werden wir in Empfang genommen.



Der Hafen wird gut bewacht.



Bescheidenes Wetter bei unserer Rückkehr.



Egal, heute Abend wird in der Stadt ein wenig gefeiert.



Denn nach nur 9 Tagen auf See wird der Landgang sicher nicht lange ausfallen.


Gruß Maddin
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1 month 3 days ago #1485908 by Maddin
Wir haben den 18. März 1941. U-80 ist bereit zum Auslaufen. Die Mannschaft ist vollzählig und nach diesem relativ langen Urlaub bestens motiviert.

Um 17.45 Uhr legen wir in Brest bei strahlendem Sonnenschein ab.



Laut Flottillenchef Buchholz wurden die Verteidigungsanlagen verstärkt. Ich lasse daher den Navigator zur Sicherheit nochmal die Lage der Minen abgleichen.



Unsere Eskorte aus dem Hafen.





Nur Minuten später hören wir Explosionen in der Ferne. Fliegerangriff auf den Hafen!
Volle Fahrt voraus, Flak besetzen!



Wir sind heil davon gekommen. Am nächsten Mittag, immernoch klarer Himmel, leichter Wind aus Nordost.



Am Abend empfangen wir das Radiosignal eines Einzelfahrers und nehmen sofort Kurs auf ihn.



Da der Himmel immernoch wolkenfrei ist, entscheide ich mich für einen Unterwasserangriff.



Ein Schüttgutfrachter. Die Lösung ist eingestellt. Rohr 1, Los!





Treffer! Es kommt direkt zu Folgeexplosionen und ein großer Feuerball bricht das Schiff in zwei Teile. Das war heftig.









20.3.1941 Morgens 7.30 Uhr. Der nächste Einzelfahrer kommt in Sicht. Das Wetter ist weiterhin klar, daher gehen wir sofort auf Sehrohrtiefe.





Rohr 1 klar machen, Mündungsklappe öffnen.



Rohr 1, Los!



Treffer! Der Frachter kommt zum stehen aber sinkt nicht. Wir bringen uns in Position für einen zweiten Schuss.



Rohr 2, Los!





Versager! Diese verdammten elektrischen Torpedos sind einfach unzuverlässig.



Rohr 4 mit Gasdampf wird auf die Reise geschickt.



Und macht das, was ein Torpedo soll.





Das hat gereicht. Eine halbe Stunde später dreht sich der Frachter um und geht unter.




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4 weeks 5 hours ago #1486147 by Maddin
Am nächsten Morgen brüllt es von der Brücke "Zerstörer voraus!"



"Ruhig Männer! Der hat uns nicht gesehen und er ist noch weit genug weg. LI bringen Sie uns auf 30 Meter."



Mit dem legen wir uns nicht an.



Wir bleiben noch 2 Stunden unter Wasser. Bei Tagesanbruch lasse ich auftauchen.



2 Tage vergehen ereignislos. Wir befinden uns weiter auf dem Weg ins Operationsgebiet südlich von Island. Hier oben im Norden ist das Wetter rauer. Wind mit 15 m/s. Starker Seegang.

23.3. 17.15 Uhr, der Ausguck sichtet einen Frachter. Da sich dieser bereits auf kreuzendem Kurs hinter uns befindet, lasse ich alles für eine Hecktorpedoangriff vorbereiten.



Der Gegenerkurs ist sogar bereits so optimal, daß ich die Maschinen stoppen lasse und wir nur noch warten müssen bis der Frachter uns passiert.



Ich hoffe, dass es bei diesem Seegang zu keinem Versager kommt.



Rohr 5, Los!



Treffer!



Trotz perfektem Treffer genau unterm Kiel macht der Zossen keine Anstalten zu sinken. Er bleibt lediglich manövrierunfähig liegen.



Fangschuss aus Rohr 1.









Zwei ordentliche Löcher unterm Kiel. Das war's für ihn.




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4 weeks 5 hours ago #1486149 by Maddin
Zwei Tage später erreichen wir unseren Zielquadranten AL21. Ich bezweifle, dass wir hier oben auf Beute stoßen werden, da die Hauptrouten doch etwas südlicher liegen.
Wir werden daher, sofern keine anderen Befehle vom BDU kommen, nach Beendigung der 24 Stunden Patrouille einen direkten Südkurs einschlagen und westlich der Rockall Banks auf- und abstehen mit Ostkurs auf diese.



Es stürmt nach wie vor mit 15 m/s.



Hat da etwa jemand sein Fernglas fallen lassen und tut jetzt so als ob?!



3 Tage Sturm, 3 Tage lang nichts! Selbst Funksprüche kommen keine neuen rein. Die Moral der Mannschaft sinkt.



Aber am 28.3. 13 Uhr ist Rauch am Horizont zu sehen.



Sehrohrtiefe! Nicht leicht für den LI diese zu halten bei dem Seegang.



Ein kleiner Dampfer.



Da hier nicht viel Tonnage zu holen ist und ein Treffer bei diesem Wetter äußerst schwierig sein dürfte, lasse ich ihn ziehen. Für die Moral an Bord natürlich weiter abträglich.



Es stürmt weiterhin und auf dieser vermeintlichen Hauptroute kommt einfach kein Ziel in Sicht.



Nach einer Woche durchgehendem Sturm hat sich das Wetter endlich deutlich beruhigt. Trotzdem scheint der Ausguck noch Wasser auf den Linsen zu haben, daß sie diesen Frachter so spät sehen.
Sofort Tauchen!



Es bleibt nicht mehr viel Zeit für die Schussvorbereitung. Der Winkel ist schon recht ungünstig.



Aber der elektrische Topredo detoniert am Ziel.





Bereits eine halbe Stunde nach Sichtung heißt es dann "Schiff versenkt"





Die letzten Tage waren sehr anstrengend für die Mannschaft und mich. Raue See, nur zwei Sichtungen, einen davon mussten wir sogar ziehen lassen. Vom BDU oder den anderen Booten kamen auch keine Meldungen über Konvois in der Nähe. Die Versenkung von ca. 2000 BRT jetzt war auch nur ein kleiner Erfolg.
Ich will mein Glück südwestlich von Irland probieren und lasse den Navigator einen Kurs errechnen. Mal sehen was uns dort erwartet...

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3 weeks 18 hours ago #1486373 by Maddin
Wir schippern mit südöstlichem Kurs durch die ruhige Nacht.



Der Morgen graut und das Wetter ist uns wohl gesonnen. Und so verlaufen die nächsten zwei Tage ereignislos.



2. April, 21:12 Ich hatte gerade einen Suchsektor mit dem Navigator südwestlich von Irland ausgearbeitet, als eine Meldung vom BdU über einen großen Geleitzug ganz in unserer Nähe eintrudelt. Euphorie in der Mannschaft breitet sich aus. Schnell den Kurs Richtung Westen geändert und auf die Lauer gelegt. Der Konvoi läuft uns genau in die Arme.



Bereits 2 Stunden später kommt der Konvoi in Sicht.



Ich lasse eine Fühlungsmeldung abgeben. Obwohl wir relativ nah an der Heimat sind, scheinen keine anderen Boote verfügbar zu sein. Bereits nach kurzer Zeit kommt Antwort vom BdU: Wir sollen angreifen. Nungut...



Wir schleichen uns unbemerkt ganz nah an.



Vier Einzelschüsse in schneller Abfolge. Ich habe als Ziele einen Truppentransporter, einen großen Frachter sowie zwei Tanker ausgewählt. Die Formation des Konvoi ist ungünstig. Der erste Torpedo der für den hinteren Frachter gedacht war, schlägt in den Bug des Truppentransporters ein.



Somit kassiert er direkt zwei Treffer, was soll's.



Nur Sekunden später Detonation am ersten Tanker.





Und Torpedo Nummer 4 trifft wie vorgesehen den zweiten Tanker



Die holen wir uns später...



...denn jetzt heißt es erstmal auf Tiefe gehen. Die Eskorte ist bereits ganz in der Nähe und wirft eine ordentliche Ladung Wasserbomben



Verdammt, die liegen gut. AK voraus, bringen Sie uns tiefer LI und zwar schnell!



WASSEREINBRUCH schreit es aus Achtern.



"Ich will einen ordentlichen Schadensbericht!"
LI: "Schwerer Wassereinbruch im Hecktorpedoraum und Heckraum, Tiefenruder zerstört, Können die Tiefe nicht halten Herr Kaleun. 180 Meter, schnell fallend."
"Verdammt, sofort ausblasen!"
LI: "Sinken weiter, 230 Meter...Herr Kaleun, es war mir eine Ehre mit Ihnen gefahren zu sein"
"Oh Otto, es tut mir Leid..."

3. April 1941 0:57 Uhr, U-80 mit 49 Besatzungsmitgliedern ist zerstört. Keine Überlebenden. Kapitänleutnant Georg Staats bekam aufgrund seiner großartigen Leistungen posthum das Ritterkreuz mit Eichenlaub verliehen.



ENDE DES AAR

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