Die Marinelaufbahn des Kommandanten Oskar Staudinger

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6 months 3 weeks ago #1488323 by Schipper
Wir haben immer noch den 13. Februar 1940.
Kurz bevor die Dunkelheit einbricht, werden zwei Schiffe gemeldet.



Wir gehen über zum Unterwasserangriff.







Müssen aber wieder abbrechen.





Der 13. Februar vergeht ereignislos.

Der nächste Tag ist angebrochen.
Gegen 15.13 Uhr sehen wir einen kleinen Frachter, keine 2000 Tonnen.



Da wir in CG9582 sind und es bis Cadiz nicht mehr so weit ist, entscheide ich mich, den Aal eizusetzen.
Geschütz kann leider nicht eingesetzt werden.
Wir haben Glück. Das darf auch mal ab und an sein.



Gegen 15.30 Uhr sinkt die „Sea Hawk“.





Schultze meldet gleich zwei Zerstörer im Anmarsch.
Kein Wunder in der Einflugschneise vor dem Gibraltar.
Das war zu erwarten.
Wir gehen in den Keller.

Es ist 23.20 Uhr. Wir tauchen im Hafen von Cadiz.



Es dauert ziemlich lange, bis wir die „Thalia“ ausmachen können.



23.38 Uhr tauchen wir neben ihr auf.









Wir dürfen vier Torpedos in Empfang nehmen. Erhalten 30 Kubikmeter Treibstoff sowie einige Ersatzteile, die unser LI Forstner auf der Liste hatte.
Ich treibe die Mannschaft an. Noch vor der Dämmerung können wir den Hafen verlassen.


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6 months 2 weeks ago #1488486 by Schipper
15 Februar 1940.
Cádiz liegt schon ein Stückchen weit weg. Unser Standort ist CE 9431.
Der Himmel ist bedeckt, mittelstarker Nebel, trotz Windstärke 4. Der bläst aus WNW.
Zinke setzt gegen 08.34 Uhr eine Statusmeldung ab.



Eine dreiviertel Stunde später erhalten wir die Antwort.



Das müssen wir doch so oder so.
Und fast hätte ich mir den Spruch verkneifen können.
Gegen 13.33 Uhr wird ein kleines Handelsschiff gesichtet. Allerdings ist der
2000er nur noch anderthalb Seemeilen entfernt.



Das gibt noch ein Nachspiel.
Das Geschütz wird für den Angriff klar gemacht.
Als wir angreifen, ändert er den Kurs und hält auf uns zu.
Na mal sehen, wer schneller ist.



Ich glaube, da war der psychologische Druck auf die Geschützmannschaft groß genug.





Keine 4 Minuten später sinkt die „Bogue“, ein Postschiff, in CG9483.
Nachmittags gegen fünf meldet sich der Beobachtungsdienst wieder.
Gemeldet wird ein großer Konvoi in CG 9715 mit Kurs Ost und 5 Knoten.
Wir sind in CG 9472.
Oberfähnrich Schultze errechnet ein Auftreffen gegen 21.15 Uhr in CG 9725.
Bereits gegen acht wird ein Zerstörer gesichtet.
Wir gehen auf Sehrohrtiefe.
Die eingehenden Horchpeilungen bestätigen, dass es sich um den Konvoi handelt.
Wir haben eine relativ einfache Beute.
Der leichte Kreuzer fährt von selbst in unsere Schusslinie.



Fast schon zu nah.



Ich lasse halbe Fahrt zurück gehen.
Ein Zweierfächer macht sich auf den Weg.
Allerdings klopft einer nur an und der andere tut, was er soll.
Sofort wird es taghell.





Ich nutze es aus und konzentriere mich auf ein weiteres Ziel.
Ein Frachter mit 6000 Tonnen soll es sein.
Mittlerweile sind Sinkgeräusche zu vernehmen.
Hat es für den leichten Kreuzer tatsächlich gereicht.
Ich dachte schon, ich muss noch nachlegen.
Nach langen sechs Minuten ist es soweit.
Der Aal aus Rohr 4 bahnt sich seinen Weg.
Es passiert aber nichts.
Rohr 1 ist bereits klar.
So nun mach.
Volltreffer!
Der Frachter bricht mittig auseinander.



Wir gehen sofort in den Keller und auf Kurs Nord.
Eigenartigerweise war die Verfolgung etwas weniger enthusiastisch.
Glück für uns.

Der 16. Februar ist gerade mal eine viertel Stunde alt, als wir in CG 9712 auftauchen.
Eine viertel Stunde später setzt Zinke einen Statusbericht ab.



Gut eine Stunde später erhalten wir die Antwort.



Man ist offensichtlich zufrieden mit uns.
Das darf auch ruhig die Mannschaft erfahren.
Entscheide, dass wir den Kurs Richtung Heimat legen.

Der 17. Februar vergeht ereignislos.
Wenn nicht gegen 23 Uhr Windstille eintreten würde.
Dazu gesellt sich klare Sicht und klarer Himmel.
Unser momentaner Standort ist CG 7447.

Der 18. Februar verstreicht ohne Vorkommnisse.

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6 months 1 week ago #1488623 by Schipper
19. Februar nimmt der Wind extrem zu. Er pfeift aus West.
Gegen 19.20 Uhr ist Windstärke 5 erreicht.
Der Himmel ist aber klar, die Sicht aber etwas diesig.
Sind in CF 8452.
Ich lasse auf halbe Fahrt gehen.

Die folgenden Tage verlaufen in großer Langeweile.

Am 23. Februar, wir sind mittlerweile in BE 1914, ist der Wind abgeflaut.
Der schwache Wind bläst nun aus NO und ist eisig kalt.
Der Himmel ist klar sowie die Sicht auch.

Der 24. Februar ist einer der Tage wie zuvor.
Nichts passiert.
Wir haben immer noch 2 Aale zu vergeben.
Beide befinden sich in den Heckrohren.

Am 25. Februar gegen 5.30 Uhr haben wir Waschküche.
Der Nebel steht wie eine Wand vor uns.
Wir befinden uns im PQ AM 4237.
Gegen 8 Uhr ändert sich das Wetter schlagartig. Der Himmel ist durchweg bedeckt. Starkregen. Der Sturm, der so schnell aufgezogen ist, kommt aus NNO, also genau gegen unsere Richtung.
Zinke überreicht mir in der Zentrale eine Meldung vom B-Dienst.
Ein großer Konvoi mit Kurs W und 7 Knoten imAM1088.
Ich schaue auf die Karte. Wir sind in AM 0184.
Neuer Kurs Süd. Halbe Fahrt auf 25 m gehen.
Nach meinen Berechnungen müssten wir gegen 10.45 Uhr in AM 0187 auf den Konvoi treffen.
Gegen 9.15 Uhr hat Schultze schon Horchpeilungen von mehreren Frachtern.







Als wir nah genug sind, lasse ich auf Sehrohrtiefe gehen.
Die Sicht ist sehr bescheiden.
Jetzt müssen wir nehmen, was uns vor die Linse fährt.
Unser Horcher meldet auch Kriegsschiffe.



Also wird der Konvoi von einigen Eskorten begleitet.
Jetzt haben wir ein Ziel. Ein 6000er Frachter.
Der erste Torpedo sitzt.



Es brennt an Bord, aber kämpft sich weiter durch die aufgewühlte See.
Rohr 6 wird entleert.





Er hat ihm sein Rückgrat gebrochen.



Als gesunken ist sehe ich, dass noch ein Flugzeugträger dabei ist.



Aber gegen den hätten wir mit zwei Aalen vermutlich wenig ausrichten können.
Gehen in den Keller und wieder zurück auf Generalkurs.
Eine Verfolgung wird nicht aufgenommen.
Die haben da oben wahrscheinlich genug mit sich zu tun.
Gegen 13 Uhr tauchen wir in AM 0155 wieder auf.
Eine Statusmeldung wird abgesetzt.



Der 26. Februar verstreicht ohne weitere Vorkommnisse.

Beinahe schien der Verlauf so auch am 27. Februar ablaufen zu wollen.
Aber gegen 22 Uhr hat es wenigstens aufgehört zu regnen.
Der Himmel ist bedeckt.
Der Sturm hat immer noch nicht aufgegeben.
Er hat sich aber gedreht und kommt nun aus SSW und schiebt uns voran.



Kurz vor Mitternacht eine Meldung vom Beobachtungsdienst.
Feindlicher Konvoi in AM 3393 mit 7 Knoten in Richtung WSW unterwegs.
Wir sind in AM 3383.
Haben aber dennoch keine Chance. Bei Sturm und ohne Torpedos ist so ein Unterfangen sinnlos.

Der letzte Februartag verstreicht ereignislos.

Am 1. März gegen meldet Schultze eine Horchpeilung eines Frachters.
Da aber das Wetter unverändert ist, lassen wir ihn ziehen.
Es ist bereits der 5. Tag im Sturm.
Kurz nach 5
Kommandantenspruch Herr Kaleun.
Schnappe mir die Kiste. 10 Minuten später heb ich die Dechiffrierung.



Ja das schaffen wir locker.
Im Moment sind wir ja schon in AN 1498.

Am nächsten Tag stürmt es immer noch, aber jetzt aus West.
Schon der 6. Tag in Folge.

Nach 8 Tagen Sturm hat sich zum Mittag der Sturm gelegt.
Wir haben jetzt Windstärke 3. Der Wind kommt aus NNW.
Der Himmel ist zwar klar, aber die Sicht ist diesig.

Der 5. März hat gerade angefangen, als wir das Feuerschiff bei Helgoland passieren.



8.30 Uhr laufen wir in Brunsbüttel ein.
Ein herrliches Naturschauspiel zeigt sich uns.
Die Sonne steigt im Osten empor und diametral verabschiedet sich der Mond.







Gegen 14.45 Uhr ist Kiel in Sicht.





Beim Einlaufen in Kiel werden die Wimpel gehisst.



15.18 Uhr schweigen die Motoren.
Diese sind jetzt, bis auf eine kurze Pause in Cádiz, 46 Tage gelaufen und haben uns nicht in Stich gelassen.



Die Beute kann sich sehen lassen.



Ich bin gespannt auf den anstehenden Sondereinsatz.
Die Mannschaft wird nach dem Klarschiff in zwei Turns in den Urlaub geschickt.
Ende März haben sich wieder alle einzufinden.
Hoffentlich dauert die Inspektion des Bootes nicht allzu lange.

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5 months 3 weeks ago #1489165 by Schipper
U-123 soll am 05. April 1940 zur 3. FF auslaufen.
Mir wurde nichts von einem Sondereinsatz übertragen. Aber vielleicht kommt ja noch was.
Unser Torpedomaat Hartmann wurde auf die U-64 überstellt.
Für ihn kam Bootsmann Böhl mit einer Ausbildung zur Flak.
LI Forstner berichtet mir von einer technischen Neuerung.
Das sogenannte Kapselgebläse soll dem Diesel zu mehr Leistung verhelfen.
Dieses Mal haben wir sogar wieder die volle Anzahl an Aalen erhalten.
Auslaufbefehl erhalten.
Anzusteuerndes Groß-PQ ist AL 27. Das liegt südlich von Reykjavik auf der Höhe von Rockall Banks. Kein weiterer Vermerk, dass wir uns weiterhin auf eine Sondermission einstellen sollen.
05.20 Uhr ist es soweit.
Die Sonne ist am Aufgehen und der Mond steht neben ihr.





Die Schleuse ist mal wieder geschlossen.





Ich weiß gar nicht, warum hier so ein Auflauf ist und die Straßen so geschmückt sind.
Karneval ist vorbei und der Führer hat auch noch nicht Geburtstag.





Erstmal wieder durch den Kaiserkanal.
Wie immer gibt es Schaulustige auf der Brücke.





Beim Warten in der Schleuse Brunsbüttel fallen mir diese neuen Plakate auf.



11.15 Uhr, endlich raus auf See!


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5 months 2 weeks ago #1489393 by Schipper
Es ist der 7. April.
Seit 10.30 Uhr haben wir einen mächtigen Sturm an der Backe.
Konnten vorher noch schnell eine Standortbestimmung machen.
Mit dem Resultat: AN 4914.

9. April.
Der Sturm hat sich immer noch nicht gelegt.
Wir tauchen nun schon seit anderthalb Tagen im Wechsel.
Gegen 08.20 Uhr meldet Schultze Horchpeilungen von zwei Frachtern aus NNO.
08.30 Uhr sind wir bereits aufgetaucht.
Kaum hat die Wache sich bereit zum Ausguck gemacht, meldet IWO Kühn einen Zerstörer auf 150 in großer Entfernung.
Gehen augenblicklich wieder auf Periskoptiefe.
Eine Weile später kann ich die „Armada“ von 4 Kuttern und zwei Trawlern erkennen.
Also verschmerzbar.
Der Zerri bleibt auf Distanz und verschwindet dann gänzlich.
Um 10.20 Uhr sind wir wieder an der Oberfläche. Zu unserer Erleichterung haben wir nur noch leichten Nebel, aber klaren Himmel und nur noch Windstärke 3.
Unser momentaner Standort ist AN1492.
12 Uhr kommt ein Funkspruch rein.



Das war wohl das Ergebnis einer großen Marineoffensive.
Vermutlich von dem Sondereinsatz bei dem ich nicht involviert wurde.
Schade!
Anderthalb Stunden später überreicht mir Zinke die Enigma.
„Kommandantenspruch, Herr Kaleun!“



Gut. Dann warten wir es mal ab.
Ich lege den Spruch in meine Kladde.

10. April.
Die Sonne ist noch nicht ganz über dem Horizont.
Da wird ein Flieger gesichtet.
Scheint uns aber nicht bemerkt zu haben oder er holt Verstärkung.
Tatsächlich, keine 4 Minuten später kommt eine 6er Rotte.
Als wir die ersten Zwei sehen hatte ich noch den Befehl zum Angriff gegeben.





Aber bei der Aussicht auf die weiteren Flieger ließ ich sofort in den Keller gehen.



Es fielen auch Wabos, aber in größerer Entfernung.

10.55 Uhr wir sind wieder Überwasser.
Das Wetter meint es wieder gut mit uns.
14.15 Uhr wird eine Swordfish gesichtet.



Hier zeigt unser neuer Bootsmann Böhl, was er vor kurzem gelernt hat.



Keine Minute später folgt der Vogel der Schwerkraft.



Abschussstelle ist AM3431.



Er scheint einen Notruf abgesetzt zu haben, da eine viertel Stunde später kommen erneut zwei Flieger.



Die drehen wieder ab.
Es war zu befürchten.
Eine weitere viertel Stunde später kommt eine Wildbeest.
Sie wird getroffen, wirft aber trotzdem noch 2 Bomben ab.





Das war knapp.
Der angeschossene Vogel kommt noch davon.
5 Minuten später die nächste Wildbeest.
Sie wird unter Beschuss genommen.





Dahinter folgt schon die Zweite.
Beide werden vernichtend getroffen.







Kaum sind beide abgestürzt, ist eine dritte Wildbeest im Anflug.



Auch diese wird abgeschossen.



Aufgrund des glimpflich ausgegangenen Bombenabwurfs, nehme ich mir vor, demnächst sofort das Alarmtauchen einzuleiten.

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5 months 3 days ago #1490088 by Schipper
Der 11. April hat eben erst begonnen, als der Funkspruch eintrifft.



13. April 1940 wir sind im AL3659 als gegen 05.56 Uhr eine Meldung vom Beobachtungsdienst eintrifft.
Gemeldet wird ein großer feindlicher Konvoi in AL3628 mit Kurs Ost. Geschwindigkeit 7 knoten.
Der ist ja fast vor unserer Haustür.
In einer Stunde werden wir ihn erwischen, wenn er bei den genannten Kurs und der Geschwindigkeit bleibt.
06.40 Uhr haben wir die ersten Sichtungen.





Wir haben den Flugzeugträger auserkoren.



Ich mache es mal ganz kurz.
Wir haben 10 Aale losgeschickt. 5 haben getroffen.
Obwohl er eine beachtliche Schlagseite hatte, hielt er sich hartnäckig über Wasser.











Als wir den 11. losgeschickt hatten, sank der Flugzeugträger. Somit war es die 6. Niete.
Es war 07.38 Uhr als die „Ark Royal“ sank.



Haben uns noch einen weiteren Frachter mit 6000 Tonnen in der hintersten Reihe ausgesucht.
Der Konvoi ist mittlerweile fast komplett an uns vorüber gezogen.
07.45 Uhr Wird Rohr 1 klar gemacht.
Treffer!



Der will nicht sinken.
08.00 Uhr geht der Aal aus Rohr 2 auf die Reise.
Dieser prallt am Rumpf des Frachters ab.



Wir müssen nachsetzen.
Bei der Gelegenheit werden die Aale auch nachgeladen.
Eigenartigerweise gibt es keine Suchbemühungen von den Eskorten.
Gut für uns.
08.27 Uhr platzt der Aal kurz vor dem Ziel.



Es ist zum Haare raufen.
Jetzt müssen wir nochmal einen Anlauf nehmen und das Heck ausrichten.
Wir haben nur noch einen Torpedo in Rohr 6.
Die anderen sind alle in der externen Reserve.



Na endlich!
08.52 sinkt die „River Afton“ in AL3629.
Wir gehen gleich in den Keller, um der möglichen Gefahr der Eskorten zu entkommen.
SSpäter schlagen wir den Generalkurs wieder ein.
13.30 Uhr tauchen wir wieder auf.
Wir sind jetzt in AL3651.
Das Wetter ist klar und windstill.
Ideale Bedingungen zum Umladen der Torpedos.
Zinke setzt eine Statusmeldung ab.



Keine 11 Minuten später flattert schon die verhaltene Antwort rein.



Verständlich. Zwar ist ein Flugzeugträger weg, aber auch sehr viele Aale.
Gegen 18 Uhr ist das Umladen beendet.
Wir sind momentan in AL3645.

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4 months 1 day ago #1490863 by Schipper
Wir schreiben den 14. April 1940. Gegen 17.30 Uhr erreichen wir das Ziel-PQ AL27.
Das Wetter meint es gut mit uns.
Es ist windstill, es gibt ein paar vereinzelte Schleierwolken und wir haben klare Sicht.
Es wird wohl die Ruhe vor dem Sturm sein.





Am nächsten Tag erhalten wir einen Funkspruch, dass es verbesserte VII C – Boote gibt.
Aber warum wir ausgerechnet angefunkt werden, erschließt sich mir nicht ganz.
Es ist 19.40 Uhr und unsere 24 Stunden Patrouille ist bereits abgeschlossen.
Wir befinden uns in AL 2758.
Die Wettervorzeichen hatte ich richtig interpretiert.
Wir haben mittlerweile Windstärke 7.
Der steife Wind bläst uns aus SO um die Ohren.
Der Himmel ist bedeckt und die Sicht diesig.
Ich entscheide den neuen Kurs Richtung südlich zu den Rockall Banks zu legen.
Endlich am 17. April gegen 10.40 Uhr lässt der Wind etwas nach.
Er kommt nun mit Stärke 6 aus NO. Starker Niederschlag hat dazu eingestellt.
Wir sind momentan in AL 6353.
Am Morgen des 19.April werden wir von zwei Vögeln angegriffen, die wir sofort vom Himmel holen.
Mache meine Notizen: Zwei Bristols gegen 08.57 Uhr im PQ AM5252 abgeschossen.







Jetzt heißt es Augen weiter offen halten. Kann sein, dass die was abgesetzt haben.
Tatsächlich, keine halbe Stunde später erscheint das nächste Biest.



Auch die wird heruntergeholt.





Langsam wird es mit dem Seegang auch grenzwertig für solche Aktionen.



Daher gebe ich den Befehl an den IWO, bei nächster Fliegersichtung sofort auf Alarmtauchen zu gehen.
11.40 Uhr Schiffsichtung!
Ein Einzelfahrer.
Zwischen 4000 und 5000 Tonnen.
Gehen zum Unterwasserangriff über.
Da wir weit vor seinem Kurs liegen, wird der Angriff aus den Heckrohren erfolgen.



Beide Heckrohre sind klar.
Die Aale begeben sich auf die Reise.



Der erste Treffer!



Der Zweite!



Sapperlot, wir warten bereits 20 Minuten und der will nicht sinken.

Wir drehen das Boot und lassen zum Geschützangriff auftauchen.
Zum Glück ist die See wieder etwas ruhiger geworden.







Nach ein paar Granaten hat er endlich die Nase voll.
Die „George A. Sloan“ mit Eisenerz wurde gegen 13.10 Uhr in AM 5266 versenkt.





Eine viertel Stunde später ist doch tatsächlich auch gleich ein Flieger zur Stelle.
Der wirft auch noch seine Eier nach uns.



Aber weit gefehlt.
Den holen wir zwar auch vom Himmel, weil es für das Alarmtauchen zu spät war.



Aber leider zahlen wir dieses Mal auch einen Tribut.
Da wir während des Fliegerangriffs auf AK gehen, muss es unserem Backborddiesel nicht ganz gut bekommen sein.

Kurz vor vier wird ein Großfrachter in OSO gesichtet.
An und für sich ein Einzelfahrer, wäre da nicht im Norden ein Zerstörer in großer Entfernung mit Kurs SW.



Wir tauchen ab zum Unterwasserangriff.





15 Minuten später ist es soweit.



Rohr 1 und 2 klarmachen!
Tiefe 10!
Geschwindigkeit 30!
Entfernung 900!
Buglage links 76!
Rohr 1 los!




Der hat gesessen.



Aber wir müssen nachlegen.



Rohr 2!
Tiefe 10!
Geschwindigkeit 30!
Entfernung 750!
Buglage links 101!
Rohr 2 los!


Treffer!



Schultze meldet sich “Zerstörer nähert sich mit äußerster Fahrt auf uns zu“



Beim Frachter gibt es eine große Explosion.





Es hält ihn nicht mehr über Wasser.



Zerstörer in mittlerer Entfernung mit großer Fahrt.




Auf 140 m gehen! Große Fahrt!


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3 months 3 weeks ago #1490947 by Schipper
Wir sind jetzt seit anderthalb Stunden auf 140 m.
Der Zerstörer sucht an der Stelle.
Es fallen aber keine Wabos.
Plötzlich gibt es einen ordentlichen Ruck begleitet durch laute schabende Geräusche.
Im Bug fällt das Licht aus. Geschrei!
Sani wird gerufen.
Ich mahne: Ruhe, verdammt nochmal!
Auf 80 m gehen!

LI Forstner kommt:
Hydrophon beschädigt.
Bugraum leicht beschädigt.
Kein Wassereinbruch.
Vordere Batterien ausgefallen.
Ein Torpedo hat sich aus seiner Lagerung gelöst und ist auf die Flurplatten gefallen.

IWO Kühn kommt ebenfalls herbei geeilt:
Herr Kaleun, die Matrosen Euler, Rollmann und Thewes sind durch den Torpedo erschlagen worden. Dann haben wir noch 10 Verletzte, darunter leider auch der Sani Eppen.
Ist er bei Bewußtsein?
Ja schon, aber ich denke , dass er im Moment außer Stande ist, momentan uns irgendwie zu unterstützen.
Schnappen sie sich verfügbare Leute zum Verarzten. Jetzt müssen Sie mal zum Medizinbuch greifen.
„78 m!“ kommt es von Forster.



Schultze, was vom Zerstörer zu hören? Kommt er näher?
Nur noch schwach und er entfernt sich.
Das hätte noch gefehlt, dass wir mit dem Radau ihn noch mal ein Zeichen gegeben hätten.
Ausgerechnet in so einer Situation müssen wir auf einen Untiefe in 140 m laufen.
Wir fahren noch eine Stunde unter Wasser auf 80 m.
In der Zeit fasse ich einen Funkspruch.
In dem die momentane Situation geschildert wird Situation.
Die drei Toten werden erwähnt, ebenso die 10 Verletzten.
Tote:
MHG Peter Rollmann (Torpedo)
MOG Johann Thewes
MG Joachim Euler

Seebestattung 19.00 Uhr in AM 5355.

Verletzte
Bootsmann Konrad Eppen (Sanitäter)
Bootsmann Josef Muder (Torpedo)
Bootsmann Alfred Richter (Torpedo)
MOG Ebe Albrecht (Wachgänger)
MOG Victor Böhm (Wachgänger)
MOG Heinrich Dukek (Torpedo)
MOG Oskar Ebert (Torpedo)
MOG Heinz Podszus (Torpedo)
MG Fritz Dobbert
MG Karl Gerlichter

Ich gebe mein Vorhaben bekannt, dass ich den Rückmarsch antrete.
Stelle die Bitte, dass uns ein Schiff geschickt oder genannt wird, wo wir unsere verletzten Kameraden einer ordentlichen medizinischen Versorgung übergeben können und verweise auch auf den verletzten Sani.

Zwischendurch meldet LI, dass der Bugraum repariert ist.
19.05 Uhr sind wir aufgetaucht.
Es erfolgt die Seebestattung.
Jetzt wird auch dem letzten Zweifler bewusst, dass es alles sehr schnell gehen kann.



20.40 Uhr meldet der LI, dass die vorderen Batterien wieder zu 100 % geladen sind.
Kurz vor Mitternacht erhalten wir einen Funkspruch.
In dem wird uns mitgeteilt, dass uns kein Schiff gesandt werden kann und dass der Rückmarsch genehmigt ist.
Zudem wird aber auch darauf verwiesen, dass ein Kleiner Konvoi in AM 6171 mit Kurs OSO und 5 Knoten bei uns in der Nähe befindet.
Wir haben ganz andere Sorgen. Dem Konvoi, der sich dazu noch entfernt, in den Nordkanal zu folgen, wo sich nicht nur die Bienen tummeln. Entspricht nicht unserer momentanen Situation geschweige denn Gefechtsbereitschaft.

Am nächsten frühen Morgen gegen 03.15 Uhr erhalten wir wieder eine Meldung vom Beobachtungsdienst.



Warum ausgerechnet jetzt häufen sich die Meldungen. Die hätten wir früher gebrauchen können.
Ich sehe zu, dass meine Verletzten am Leben bleiben und der Rest schnellstmöglich lebend nach Hause kommt.
Auf „Große Fahrt“ gehen!

21. April 19.00 Uhr Sturm ist aufgezogen. Der kommt aus NO mit geringem Niederschlag. Der Himmel ist bedeckt.

22. April 1940, 12.00 Uhr der Sturm hält an. Wir sind rechnerisch in AN 1162.

23. April. 01.00 Uhr B-Dienst meldet sich wieder. Kleiner Konvoi in AN 1224 mit Kurs SSW und 5 Knoten.
Unser Standort ist AN 1217. Vielleicht kreuzen wir ihn. Haben ja noch 5 Aale an Bord. Aber nur dann, wenn wir ihn tatsächlich kreuzen. Sturm hat immer noch nicht nachgelassen.
09.00 Uhr Sturm hat endlich abgeflaut. Wir haben Windstärke 4 aus NW. Der Himmel ist bewölkt und die Sicht diesig.





Wenn wir Glück haben sind wir am 25. in Brunsbüttel und können die Verletzten übergeben. Ich spreche den Verletzen Durchhaltevermögen zu.
19.10 Uhr meldet die Wache einen Zerstörer.



Gehen sofort auf Sehrohrtiefe.



Wir gehen kein Risiko mehr ein.

Am 25. April ist es dann soweit. 11.30 Uhr sind wir ein Stück vor Brunsbüttel und haben Kontakt zu einem Zerstörer aufgenommen.





Er eilt auch gleich zu uns und nimmt die Verletzten auf.
Erleichterung macht sich überall breit, sowohl bei den Verletzten als auch bei dem Rest der Mannschaft. Der LI hat alles gegeben. Unsere beiden Lottis haben die ganze Zeit die Große Fahrt durchgehalten ohne einen einzigen Ausfall.
15 Uhr sind wir an der Schleuse von Brunsbüttel.





20.05 Uhr in der Schleuse von Kiel.



20.26 Uhr schweigen wohlverdient die Motoren.
Unsere 3. FF hat nach 21 Tagen ein unrühmliches Ende gefunden.



Der einzige Höhepunkt war die Versenkung eines Flugzeugträgers, der aber auch eine Menge Torpedos einforderte.



Habe die Ehre,
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3 months 6 days ago - 2 months 3 weeks ago #1491294 by Schipper
Nach fast 40 Tagen ist die U-123 bereit zum Auslaufen zur 4. FF.
Unsere verwundeten Kameraden sind alle wieder gesund an Bord.
Zudem hat Oberfähnrich Gerbach eine medizinische Ausbildung abgeschlossen. Für den Fall, dass wir wieder so eine ähnliche Situation vorfinden, was wir aber nicht hoffen wollen. Auch ist die Mannschaft aufgestockt worden. Stabsbootsmann Hals, der Matrosenobergefreite Ganzer und die Matrosengefreiten Abel, Hauber, Reichmann und Sander sind uns zugeteilt worden.
Es ist 02.38 Uhr als Diesel anspringen.
Eine laue Sommernacht, die im Norden nicht mehr ganz so dunkel wird.



Auf dem KWK ist auch wenig los.



Im Zuge der Vorbereitungen weiß ich vorläufig als einziger an Bord, wohin die Reise geht.
Das Ziel-PQ ET 23 liegt südwestlich von Freetown / Sierra Leone.



Es wird also eine lange FF werden.
Aber wir hatten ja auch lange Landgang.
Für uns alle wird es aber auch Neuland werden.
Keiner von uns war jemals so weit weg.
Ich traue meinen Ohren kaum, als kurz vor der Schleuse in Brunsbüttel „Feindliche Flieger“ geschrien wurde.







Tauchen und AK unmöglich, dennoch muss gehandelt werden.
Flak besetzen!
Die Jungs schießen, was die Flaks hergeben.



Beide drehen wieder ab.
Das kann doch nicht wahr sein.
Wie kommen die hier ungehindert bis hierher durch?
Die hätten die Schleuse lahm legen können.
Unbeschadet fahren wir am Feuerschiff vorbei in die Deutsche Bucht.



Am nächsten Tag stellt sich gegen 4 Uhr dichter Nebel ein. Der Himmel ist bedeckt und wir haben eine mäßige Brise aus NNW.
Dieser Nebel hält sich 24 Stunden lang.
Der Himmel ist bewölkt und Wind hat zugelegt. Windstärke 5. Er weht aus Süden. Mit Rückenwind ist es immer angenehmer. Aber der Seegang ist schon mäßig.
Auch bildet sich hier ein schönes Naturschauspiel ab.
Der Mond steht neben der Sonne.




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Last Edit: 2 months 3 weeks ago by Schipper.
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2 months 4 weeks ago #1491413 by Schipper
Der 6. Juni beginnt mit einer Wetteränderung.
Es ist windstill und der Himmel ist klar.
03.15 Uhr meldet die Brücke zwei Frachter.



Sie sind beleuchtet, also offenbar unter neutraler Reede.
Tauchen sicherheitshalber ab.



Nach anderthalb Stunden meldet sich die Stimme aus dem Horchschapp: „Kriegsschiff auf 145, mittlere Entfernung, kommt näher.“
Ich fahr das Beobachtungsrohr raus.
Eine viertel Stunde später fährt er nahe an unserem Heck vorbei.



05.40 Uhr tauchen wir auf.
Mittag macht der Ausguck einen Trawler ausfindig.



Wir wollen uns nicht blicken lassen.





Der 7. Juni ist ein ereignisloser Tag.
Gegen 15.40 Uhr haben wir starken Nebel bei bedeckten Himmel.
Der starke Wind kommt aus SSW.
Der Nebel wird durch starken Niederschlag abgelöst.
Es ist mittlerweile 20.15 Uhr und der starke Wind ist nun zu einem Sturm angewachsen. Der bläst nun aus SSO.
8. Juni 6.00 Uhr. Der Sturm ist vorüber. Die leichte Brise weht von WSW und der Himmel ist nur noch bewölkt. Leichter Nebel schränkt die Sicht etwas ein.
Pünktlich zum Mittagessen geht ein Funkspruch ein.



Deswegen muss man sich beim Mittagessen nicht stören lassen.
Zwei Stunden später aber dann eine Meldung vom B-Dienst.
Feindlicher Konvoi mit Kurs ONO in AM 3513. Geschwindigkeit 7 Knoten.
Ein Blick auf die Karte.



Wir sind in AM 3548.
Der Konvoi entfernt sich von uns.
Ich entscheide ihn ziehen zu lassen, da unser Ziel recht weit entfernt ist und ich den Treibstoff nicht unnötig verjuchteln will.
20.30 Uhr ist der Himmel bedeckt. Aber der Wind mit Stärke 6 setzt uns wieder zu.
Mit einer weiteren Meldung vom Beobachtungsdienst fängt der 9. Juni an.
Ein feindlicher kleiner Konvoi mit Kurs OSO wurde in AM 0215 gemeldet. Geschwindigkeit 5 Knoten.
Wir sind in AM 2887.
Auf Kurs Süd gehen!
Wider Erwarten sehen wir die ersten Schiffe bereits gegen 04.45 Uhr.





Wahrscheinlich sind sie wegen des Sturms nicht so schnell vorwärts gekommen.
Wir schlagen den Parallelkurs ein, um uns eine Übersicht zu verschaffen.
Es sind 3 Frachter und ein Tanker.



Diese werden von einer Eskorte begleitet.
Eine knappe Stunde später ist es soweit.
Der Aal aus R2 wird zum Tanker abgeschickt.
Kurz danach wird das Rohr 3 geleert. Der Torpedo marschiert Richtung Fischfabrik.
Es passiert nichts.
Verflucht noch mal.
Die Torpedos aus den Rohren 1 + 4 werden noch mal zu den gleichen Zielen geschickt.





Wieder nichts!
Das Heck wird ausgerichtet.
Von der Korvette ist weit und breit nichts zu sehen.
Der erste Hecktorpedo macht sich auf den Weg zum Tanker.



Das muss jetzt klappen.
Bei dem saumäßigen Seegang können wir hier oben nicht nachladen.



Na endlich.

Der wird sich wohl nicht mehr lange über Wasser halten.
Rohr 6 klarmachen!
Torpedo ist klar!
Während der Torpedo zur Fischfabrik unterwegs ist, gibt es bei dem Tanker noch eine größere Explosion.



Treffer.



Aber der Zossen will nicht untergehen, steht aber auf der Stelle.
Derweil sinkt der Tanker.



Auf 30 m gehen und Torpedos nachladen!
Ein ganz schönes Wuling herrscht nun an Bord.
Wir sind wieder auf Parallelkurs und setzen nach.
Eine knappe Stunde nach der letzten Versenkung, schlägt der nächste Torpedo in den Frachter ein.



Der Aal aus Rohr 3 + 4 wird fast zeitgleich zum Frachter geschickt.



Ich will es nicht glauben.
Es gibt keine Reaktionen.
Was ist denn das für ein Ausschuss.
Bevor der angeschlagene Fischverarbeiter mir abhaut, wird Rohr 1 entleert.



Heck ausrichten!
Auch der Aal aus Rohr 5 schmiert ab.
Der letzte momentan verfügbare Torpedo ist im Wasser.



Treffer!







Erleichterung macht sich breit.
Wäre gar nicht auszumalen, dass wir aus dem Konvoi nur ein Schiff versenkt hätten und alle unsere Torpedos losgeworden wären.
Das Resümee ist aber trotzdem ernüchternd.
Wir haben 12 Torpedos verschossen, davon haben nur 5 getroffen.
Die „Protesilaus“ hat derer 3 zum Untergang gebraucht.
Zwar war es raue See, aber das rechtfertigt nicht die Ausfallrate.
Ich mache darüber meine Notizen.
In der Karte wird die Versenkung im PQ AM 0251 ein Kreuz gemacht.
9 Uhr tauchen wir wieder auf.
Es stürmt der Himmel ist bedeckt.
12.16 Uhr wird ein Statusbericht gesendet.



Die Antwort hefte ich kommentarlos ab.


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2 months 3 weeks ago #1491475 by Schipper
Das erste wesentliche Ereignis am 10. Juni ist eine Meldung vom B-Dienst, die 5.30 Uhr reinflattert.
Ich gehe zum Kartentisch. Großer feindlicher Konvoi mit Kurs ONO und 6 Knoten in AM 5414 gemeldet.
Wir sind zwar nicht allzu weit weg in AM 5416, lassen ihn aber ziehen.
Es hat keinen Sinn mit nur zwei Torpedos im Bug hinterherzujagen.
Wir hatten noch keine Gelegenheit die externen Torpedos umzuladen.
Der Sturm hat uns immer noch im Griff.



Erst gegen 16 Uhr haben wir Windstärke 1 leicht aus SO. Die Sicht ist klar und der Himmel bewölkt.
Ich will noch die Dunkelheit abwarten.
Gegen 21 Uhr ist es soweit.
Es wird mit dem Umladen begonnen.
Es ist bereits der 11. Juni, als das Umladen gegen 01.30 Uhr abgeschlossen ist.
Gegen 7 Uhr gehen wir auf Sehrohrtiefe, als 3 Trawler erspäht werden.
Als wir 9.30 Uhr auftauchen, herrscht Windstärke 5. Der Himmel ist zwar klar aber die Sicht ist diesig.
Funkspruch, Herr Kaleun.
Zinke reicht mir den Zettel rüber.



Am nächsten Morgen muss ich die Wachmannschaft zusammenstauchen.
Die hatte 3.30 Uhr einen Zerstörer gesichtet. Allerdings war er nur zwischen 2 – 3 Meilen entfernt. Sowas kann schnell zum Fiasko führen.





4 Stunden später sind wir wieder über Wasser. Der Wind ist wieder zu einem leisen Zug abgeflaut.
Es herrscht Langeweile an Bord.
Der 13. Juni vergeht ereignislos.
Auch der 14.
Meldung vom Beobachtungsdienst, Herr Kaleun.
Der 15. Juni scheint wohl ein ereignisreicherer Tag zu werden.
Na, dann lass mal sehen.
Feindlicher Konvoi in CG 4628 mit Kurs NW. Vermutlich 5 Knoten
Wir sind in CG 4622.
Der liegt doch fast vor unserer Nase.
Neuer Kurs 160 Grad.

3 Uhr erste Schiffsichtungen.
Es sind 5 Frachter von 2000 – 3000 Tonnen und eine Eskorte.
20 Minuten später ist auch schon der erste Aal unterwegs.
Ein Platzer. Natürlich gehen die Lichter an.
Aber der zweite Aal ist schon unterwegs.



Der trifft auch mal.



Jetzt wollen wir uns den mal vorknöpfen, damit er uns nicht weiter anstrahlt.



Klappt doch.



Das klappt ja jetzt wie am Schnürchen.











5 Torpedos und 4 Treffer! Das hebt den Schnitt wenigstens etwas.
Auf 130 m gehen!
Die Eskorte macht keine Anstalten einer Verfolgung. Zumindest fährt diese ziellos umher.
Gegen 07.40 Uhr sind wir wieder frische Luft holen und die Akkus aufladen.
Wir werden danach aber wieder auf 40 m gehen.
Hier oben herrscht Sturm und der treibt uns von hinten an.
Der Himmel ist klar und die Sicht auch, mal abgesehen von der Gischt.
16. Juni 0.45 Uhr. Der Sturm hat sich endlich gelegt.
Jetzt haben wir schwachen Dwarswind aus W.

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2 months 1 week ago #1491798 by Schipper
Der 17. Juni verstreicht ohne erwähnenswerte Vorkommnisse.
Am nächsten Tag befinden wir uns gegen 13 Uhr zwischen Gran Canaria und Teneriffa.
Es ist windstill der Himmel ist klar. Eine drückende Hitze. Die Sicht ist ziemlich dunstig.
Als es 19 Uhr ist erhalten wir nicht nur ein Funkspruch.



Auch das Wetter hat sich geändert. Der starke Wind bläst aus NO und der Seegang ist grob geworden.
Am 19. Juni finden keine Eintragungen mangels Ereignisse statt.
Pünktlich zur Mittagszeit des Folgetages geht wieder ein Funkspruch ein.



Ich hefte den Funkspruch ab und mache noch Notizen zum Wetter und Standort. Himmel bewölkt. Leichter Nebel. Windstärke 4 aus SSW. PQ DU 4738.
In der zweiten Stunde des 21. Junis ist Sturm aufgezogen. Der pfeift ordentlich aus West.
Zum Glück hat sich dieser gegen 08.30 Uhr zu einer mäßigen Brise abgeschwächt.
Am 22. Juni um 07.15 Uhr werden zwei Frachter gesichtet. Deren Tonnage liegt zwischen 1500 und 2000 Tonnen.





Ein Geschützeinsatz ist bei der groben See nicht möglich und die 5 Torpedos die wir noch haben, sind mir zu schade für diese marginalen Ziele.
Auf 30 m gehen!
Als ich in der Zentrale bin, kommt Forstner zu mir.
Herr Kaleun, wir haben noch ca. 50% Diesel an Bord.
Ich drehe mich zur Karte.
Wir sind in EK 1747.
Es sind noch 700 sm bis zum Ziel – PQ.
Laut Obersteuermann Schultze wird es nicht mehr bis zurück reichen.
Ich entscheide, dass wir unsere Mission weiter durchführen.
Dann müssen wir eben versuchen, auf dem Rückweg einen Versorger anzulaufen.
Gegen Mittag erhalten wir den Funkspruch, dass nun auch der Hafen von St. Nazaire auch zur Versorgung zur Verfügung steht.
Das könnte uns entgegen kommen.
20 Uhr die Dämmerung ist schon vorüber.
Zinke, der Funkmaat kommt auf die Brücke.
Eine Sondermeldung, Herr Kaleun.



23. Juni ärgert uns gleich früh morgens mit einem Sturm aus Süd der uns direkt von vorn anpfeift. Wir machen kaum Bewegung über Grund.
Als wir wieder auftauchen, um die Akkus aufzuladen, hat sich der Sturm wieder gelegt. Die frische Brise kommt nun aus SO. Der Himmel ist klar. Leichter Nebel schränkt die Sicht etwas ein.
Gegen 12 Uhr ein weiterer Funkspruch.



Täglich grüßt das Murmeltier könnte man meinen. Der heutige Tag fing ebenfalls mit einem Sturm an. Dieses Mal aus West.
7.30 Uhr sind wir aufgetaucht und es weht nur noch eine mäßige Brise. Aber wir haben neben den klaren Himmel im Gegensatz zu gestern auch eine klare Sicht.
Pünktlich gegen Mittag wieder ein FS mit fast gleichem Inhalt.



Herr Kaleun, eine Meldung vom B-Dienst.
Feindlicher großer Konvoi in ET 1653, Kurs Ost, 7 Knoten.
Wir sind in ET 1624.
Knapp 2 Stunden später wirft ein Flieger zwei Eier auf uns.



Er fliegt zu hoch. Wir können mit den Flaks nichts ausrichten.
Aber deswegen schlagen seine Bomben auch weit von uns in den Ozean ein.



Eine knappe Stunde später der nächste Flieger. Wieder die gleiche Situation.
Er war auch wieder zu hoch.





Bei Fliegerangriffen lasse ich immer auf AK gehen. Dieses Mal ist dabei der Steuerborddiesel ausgefallen.



Es ist 16.20 Uhr.
Eigentlich müssten wir bereits den Konvoi antreffen. Es ist aber weit und breit nichts zu sehen.
Vermutlich haben die Flieger den Konvoi gewarnt.
Wir tauchen ab zum Horchen.
Wir erhalten Horchpeilungen.
Tauchen sofort wieder auf und korrigieren den Kurs.
Eine halbe Stunde später haben wir die ersten Sichtungen.



Aber kaum das Fernglas abgesetzt, wird schon ein Flieger gemeldet.
Der Steuerborddiesel ist immer noch nicht intakt. Wir tauchen umgehend ab.
Wir sind noch nicht unter Wasser als schon zwei Wabos neben uns detonieren.



Nach einer halben Stunde meldet der LI:
Steuerborddiesel klar, Herr Kaleun.
Alles klarmachen zum Auftauchen!
Werfe nochmal einen Blick durch das Beobachtungsrohr und suche den Himmel ab.
Kann keinen Flieger sehen.
Auftauchen!
Wir kommen dem Konvoi näher.
Eine Stunde später sind wir gerade dabei den Unterwasserangriff einzuleiten, da werden 2 Flieger gemeldet.
Wir sind schon beim Eintauchen landen 2 Wabos neben uns.



Meine Fresse, das war knapp.
Der 2. Flieger scheint uns nicht mehr gesehen zu haben.
Jedenfalls bleiben weitere Bomben oder Schüsse aus.


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2 months 5 days ago #1491849 by Schipper
18.20 Uhr. Wir sind jetzt nah dran.
Verschaffe mir einen Überblick es sind 15 Frachter, 4 Tanker und ich kann nur zwei Eskorten erspähen.







Der erste Aal ist unterwegs zum Flottentanker.



Als nächstes wird der große Tanker ins Visier genommen.



Als der Torpedo aus Rohr 3 sich zum nächsten Ziel aufmacht, schlägt der Erste in den Flottentanker ein.



Viel zu schnell erfolgt der nächste Knall.
Kein Treffer. Er ist vor dem Ziel geplatzt.



Eine Wirkung des letzten Bugtorpedos bleibt ebenfalls aus.
Heck ausrichten, Halbe Fahrt!
Der Flottentanker sinkt just eben.
Es geht ganz schön eng zu.
Beinahe wären wir mit einem Zossen kollidiert.
Die beiden Hecktorpedos sind unterwegs.



Treffer!





Das gibt es doch nicht. Der nächste Platzer vor dem Ziel.



Der Tanker verliert an Fahrt, aber wir können nichts mehr ausrichten.



Wir sind im Keller. Die zwei Zerris sind oben am Suchen und schmeißen ihre Wabos ab.



Wir sind mit Schleichfahrt unterwegs.
Die Bombardierung lässt eine Weile später nach.
Die Zerris suchen aber weiter und sind nah dran.
Jetzt können wir hören, wie der Tanker wieder Fahrt aufnimmt.





20. 45 Uhr geben die Zerris auf.



Eine Stunde später gehen wir auf Sehrortiefe.



22.10 Uhr tauchen wir nun endlich auf.
Die frische Luft ist willkommen.

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2 months 2 days ago #1491880 by Schipper
25. Juni 01.00 Uhr. Ein Funkspruch geht ein.



Aha, sieht so aus, dass Frankreich nun tatsächlich annektiert worden ist.
Draußen tobt der Sturm, er hat zum Tageswechsel eingesetzt.
07.40 Uhr Sturm hat nachgelassen. Jetzt weht eine frische Brise aus NNO. Der Himmel ist bedeckt.
Gegen 13.15 sind wir ET 5311 und beginnen mit der Patrouille im Ziel-PQ.
Das Wetter ist unverändert.
Pünktlich zu Mittag flattert wieder ein Funkspruch herein.
Bordeaux kann jetzt auch angelaufen werden. Langsam mausert sich die französische Atlantikküste zu einer deutschen.
Wir habe die Patrouille abgeschlossen.
Ich sitze in meinem Schapp und mache dazu gerade die Eintragungen, als Alarm gerufen wird. Zwei Flieger sind im Anmarsch.



Das Alarmtauchen läuft nicht so richtig am Schnürchen.



Schon scheppert es dermaßen, dass im Hecktorpedobereich die Elektrik ausfällt.



Gegen 18.30 Uhr tauchen wir auf. Der LI macht eine Besichtigung.
Es ist windstill, der Himmel ist klar und die Sicht leicht neblig.
Wir sind jetzt wieder da, wo wir die Patrouille angefangen haben, im ET 5311.
Die 2 Flaks haben was abgekriegt und im Heckbereich gibt es ein paar Einschläge an der Hülle, aber nichts Gravierendes. Meldet Forstner.
Zwei Mann machen sich an den Flaks zu schaffen.
Herr Kaleun, eine Meldung B-Dienst . Flüstert Zinke gegen 0.30 Uhr in mein Schapp. Ich raffe mich auf und geh mit dem Spruch zum Kartentisch.
Der Obersteuermann hat gerade Nachtwache.
Schultze wo ist unsere momentane Position?
ET 2827, Herr Kaleun.
Lese mir die Meldung durch.
Feindlicher Konvoi in ET 2822. Kurs Ost, 7 Knoten.
Na dem brauchen wir nicht hinterher hecheln. Er entfernt sich von uns und wir auch keine Aale mehr.
Es vergehen 3 Tage ohne weitere Vorkommnisse.
Eine Nachricht vom Norddeichradio meldet, dass die Engländer eine Blockade von Norwegen bis Spanien setzen wollen.
Ansonsten herrscht Langeweile an Bord.
Wenigstens meint es das Wetter gut mit uns.







Am letzten Junitag gegen 20.30 Uhr befinden wir uns in DU 4916.
Haben jetzt den Kurs auf Cadiz zum Versorger „Thalia“ gesteckt.
Es sind ungefähr 2350 km bis dahin.
Unsere Reichweite beträgt noch entspannte 3350 km.
Frische Brise ist jetzt aus Süden aufgekommen und könnte unseren Verbrauch unbedenklich erhöhen. Der Himmel ist bewölkt und die Sicht leicht nebelig.
Der Juli ist angebrochen.
14 Uhr erhalten wir den Funkspruch.



Wir stecken unseren Kurs neu nach Vigo.
„Wir haben noch ein Viertel an Treibstoff und sind in DU 2744.
Bis nach Vigo sind es noch 2350 km und die Reichweite liegt bei ca. 3550 km.“ Meldet der LI
24 Stunden später fahren wir zwischen Gran Canaria und Teneriffa durch.
Da der Schiffsverkehr hier sehr rege ist, gehen wir auf Sehrohrtiefe.
Kurz vor Mitternacht hat uns ein Sturm am Wickel.
Der pfeift aus WSW. Der Himmel ist bewölkt.
Das bleibt auch noch am ganzen Morgen so.







Gegen 14 Uhr tritt eine Wetteränderung ein.
Es weht nur noch eine mäßige Brise aus NO.
Der Himmel ist bedeckt und wir haben mittelstarken Nebel.
Der 4. Juli geht ereignislos vorüber.
Der 5. Juli ist kaum eine halbe Stunde alt und begrüßt uns mit einem Orkan, der sich gewaschen hat.
Wir müssen sogar auf 50 m gehen, um es erträglich zu halten.
Als wir 8.45 Uhr auftauchen, hat sich der Orkan verabschiedet.
Wir haben jetzt Windstärke 5 aus NO und starken Nebel.
Der Himmel ist bedeckt.
Zum Abend hin nimmt der Wind um eine Stärke weiter ab.
Der Nebel ist nur noch mittelstark.
„Schiff auf 64 gesichtet“ schreit mir Böhm ins Ohr.
Ruhig, ruhig Matrosenhauptgefreiter Böhm. Die hören uns ja noch.



Der ist keine 2 Seemeilen entfernt. Ein 7000-er.
Große Fahrt voraus! Auf 300 Grad gehen! Geschütz klarmachen!
Keine 20 Minuten später arbeitet das Geschütz.
Es braucht nicht viele Granaten.









Ich mache meine Eintragungen:
05.07.1940, 21.36 Uhr „Pan New York“ englische Reede mit 7000 t Eisenerz durch Geschütz in CG 5774 versenkt.
Dann lasse ich Zinke eine Statusmeldung abschicken.


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1 month 4 weeks ago #1491927 by Schipper
Außer das ein Funkspruch einging, in dem rumänische Schiffe als Verbündete einzustufen sind, ist am 6. Juli nichts weiter geschehen.
Am 7. Juli ist es soweit.
Gegen 5 Uhr sehen wir das Feuerschiff von Vigo.
Wir gehen auf Sehrohrtiefe. Die Tiefe von 55 m lässt es zu.
Es ist besser so unauffällig, wie möglich zu bleiben.
Ich traue den Spaniern nicht so.
Außerdem wird gemunkelt, dass es hier nur von Spionen wimmelt.
Kein Wunder bei den exponierten Plätzen auf neutralem Boden.
Wir müssen eine Weile nach der „Bessel“ suchen.



Halb neun haben wir sie endlich gesichtet.











20 Minuten später legen wir an.
Wir erhalten 33 cbm Diesel und leider nur 3 Torpedos.
Es wird noch Proviant und Wasser nachgefasst.
Gegen 10 Uhr verlassen wir die „Bessel“ wieder.







14.15 Uhr sind wir wieder am Feuerschiff.



Eine halbe Stunde später tauchen wir wieder auf.







Wir haben den Kurs nach Kiel gelegt. Es sind 4100 km.
Unsere Reichweite beträgt 5900 km.
Der 8. Juli verstreicht ohne besondere Vorkommnisse.
Am Folgetag geht gegen 6.10 Uhr eine Meldung vom B-Dienst ein.
Ein feindlich großer Konvoi in BF 4185 mit Kurs SW und 5 Knoten Fahrt wird gemeldet.
Wir sind in BF 4443. Der Konvoi sollte, so er denn seinen Kurs beibehält, unseren kreuzen.
Wir haben Windstärke 5 und starken Niederschlag. Keine optimalen Voraussetzungen.
Gegen 08.15 Uhr haben wir nur noch schwache See. Die leichte Brise kommt aus N. Auch der Niederschlag hat aufgehört.
08.25 Uhr erste Sichtungen.



Wir gehen auf Periskoptiefe.
Es sind 4 Eskorten, darunter ein leichter Kreuzer.





9 Frachter, davon 2 mit 6000 BRT und der Rest zwischen 1000 und 2000 Tonnen.



09.08 Uhr. Der Torpedo aus Rohr 1 ist zu einem Standardfrachter unterwegs und aus Rohr 2 zu einem Frachtdampfer.





Die „Ila“ wird getroffen.





Trotz der Größe sinkt sie sehr rasch.
Auch der zweite Aal trifft.



Hat aber schlecht gelegen.
Legen also nochmal mit dem letzten Torpedo nach und gehen anschließend gleich in den Keller.



Es sind Explosionsgeräusche und das Bersten des Rumpfes zu hören.
Sinkgeräusche.









Die Zerris fangen an zu suchen. Sind auch sehr nah über uns, aber es fallen keine Wabos.





Gegen 11.30 Uhr stellen sie die Suche ein.
4 Stunden später tauchen wir auf.
Der Himmel und die Sicht sind klar.
22 Uhr setzen wir noch eine Statusmeldung ab.


Habe die Ehre,
Schipper

"Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hier und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika." (Erich Kästner)
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