Modellbau - Ein Diorama entsteht

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9 months 2 weeks ago #1454161 by Coen58
So, nun weiter im Bericht.
Beiboot 2 hat das Zeug zu einem Sorgenkind zu werden, die Farbgebung der Bordwand wollte und wollte mir nicht gefallen. Die Ergebnisse mit dem Pinsel waren einfach nur "bescheiden" schön. Da ich geschrieben hatte, daß ich den Trawler mittels Airbrush zu seiner Farbe verhelfen will, kam mir die Idee, auch das Beiboot 2 zu airbrushen.
Zuerst habe ich an einer ausrangierten Schüssel etwas geübt, besonders, was Abstand zum Objekt und Konsistenz der Farbe anging. Danach habe ich dann dem Beiboot seine Farbe "verpasst". Der erste Versuch ging leider "in die Hose". Da hieß es warten, schleifen und neu grundieren, Gott sei dank war es nicht der Rumpf des Trawlers.
Dann der zweite Versuch und er klappte. Nach dem Trocknen wurde der Rumpf des Beibootes penibel abgeklebt und dann das Unterwasserschiff mit einem "braunrot" lackiert, was einem realen Unterwasseranstrich entsprach.
Meine Airbrushpistole sieht aus wie eine normale Lackierpistole en miniature und kommt mir vom Handling sehr entgegen. Sie hat auch den Vorteil, daß sie drei Farbbehälter in unterschiedlichen Größen zur Auswahl hat.

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9 months 6 days ago - 9 months 6 days ago #1454938 by Coen58
So, liebe Gemeinde, heute soll es mit dem Baubericht weiter gehen.

Hier zeige ich mal mein, schon beschriebenes Schmuckstück: Meine Airbrushpistole



Beiboot 2 ist nun von außen fertig lackiert, nur noch der Firniß fehlt. Dann ging es zum Rumpf des Trawlers. Das erste Problem: Wie halte ich den Rumpf sicher zum Airbrushen? Dazu habe ich zwei Gußäste passend geschnitten und im Rumpf eingeklebt. So hatte ich eine sichere Fixierung für die "dritte Hand" und gleichzeitig wurde der Rumpf stabilisiert und zusätzlich versteift. Die "dritte Hand", ein Ständer mit zwei Krokodilklemmen und einer Lupe wurde eigentlich für Elektroniker entwickelt, aber für den Modellbauer, dann ohne Lupe, ist sie genau so nützlich. So, nun ist der Rumpf erst einmal schwarz/matt lackiert. Jetzt kommt noch das dunkelrote Unterwasserschiff dazu und dann trage ich die Decals auf. Aber ich kann sagen: "Es entwickelt sich, das Flugwesen".



Das obige Bild zeigt die Versteifungen im Rumpf und die Fixierung an der "dritten Hand".

Last Edit: 9 months 6 days ago by Coen58. Reason: Ergänzung
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9 months 4 days ago - 8 months 4 weeks ago #1455144 by Coen58
So, nu jeht dat weita.

Nachdem nun der Rumpf ein schönes Schwarz bekommen hat, ging es nun das Unterwasserschiff in Farbe zu bringen. Dazu habe ich ein kräftiges Rot mit einigen Tropfen Schwarz abgedunkelt und für die Airbrush entsprechend verdünnt.
Das A und O ist, daß die Flächen, die nicht lackiert werden sollen, sauber abgeklebt werden. Ebenso Usus ist, daß alle Flächen mehrmals gesprüht werden. Als nächstes werden dann die Tiefgangsanzeigen und der Name, nebst Fischereikennung, angebracht. Dann kann der Firniß drauf.



Hier kann man sehen, daß man mit Maskierband nicht sparen sollte. Die Wasserlinie wurde mit dünnem blauen Maskierband (1 mm) markiert und der Rest mit breiten Maskierband einer bekannten Modellbaufirma, nein nicht Revell, sondern eine andere, abgedeckt.

Last Edit: 8 months 4 weeks ago by Coen58. Reason: Fehler berichtigt
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9 months 54 minutes ago #1455565 by Coen58
So liebe Gemeinde, nun sind wir wieder einen Schritt weiter.
Nachdem der Trawler seine Hauptfarben bekommen hat, ging es um das Anbringen der Decals (Naßschiebebilder) an die entsprechenden Stellen. Dabei ist es meistens ärgerlich, daß man meistens einen "silbernen" Schein der Decalfolie sieht. Dazu habe ich dann einen Fixierer und einen "Weichmacher" gekauft, die das Aufbringen der Decals enorm erleichterten. Auf dem unlackierten Rumpf sieht man aber trotzdem unschöne Ränder. Einen Grundfirniß (matt) aus dem Modellbaubedarf half da wenig. In einem Baumarkt in meiner Nähe werden auch Modellbau- und Bastelartikel geführt. Dort erstand ich dann zwei Sprühdosen mit Klarlack, einmal Seidenglanz und einmal Matt.
Da ich mir nicht sicher war, wie der Lack auf dem Modell wirkt, habe ich erst einmal auf diversen Plastikdeckeln und Einweg-Schnapsbechern geübt. Erst danach habe ich dann den Rumpf des Trawlers entsprechend mit Decklack versehen, der dann die unschönen "Silberränder" eliminierte.



So nun kann man den fertigen Rumpf sehen, zwar noch kopfüber an der "dritten Hand", aber schon fertig gelackt.



Eine Teilansicht vom Bug mit Ankertasche und Decals.



Das fertig gelackte Beiboot 2.



Hier nochmals beide Teile.
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8 months 4 weeks ago #1455806 by Coen58
Nun weiter im Text.

Nachdem nun der Rumpf so weit fertig gestellt ist, habe ich mich an die Grundplatte gemacht. Selbige habe ich erst einmal mit "Füßen" ausgestattet, damit man später das Diorama sicher stellen kann.
Bei einem Online-Versandhaus habe ich mir vor einiger Zeit einen Styropor-Schneider mit verschiedenen Aufsätzen besorgt. Heute habe ich ihn "eingeweiht". Nach einigen, mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen ging das Styroporschneiden gut und flott von der Hand.
Nachdem die Grundplatte fertig zugeschnitten war, habe ich grob die Stelle, wo sich der Hafenkai befinden soll, mit Schnittresten ausgelegt und darauf dann das vorgesehene Hafengebäude platziert. Davor wurde der Rumpf positioniert und auch das Beiboot 2 wurde in die, zur Zeit nur in der Vorstellung vorhandenen, Landschaft eingefügt. Dabei sollte man darauf achten, daß man bei der Anordnung der einzelnen Elemente rechte Winkel vermeidet, sondern in etwa so vorgeht, als ob man fotografieren würde und dabei die sog. zwei drittel-Regel beachtet. Da alle Elemente miteinander interagieren sollen, lasse ich das Beiboot auf den Trawler zufahren. An Deck wird dann ein Matrose stehen, der das Boot erwartet. Da noch alles lose ist, kann man sicher noch einiges ändern.





Hier noch einmal die Grobplanung des Dioramas

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8 months 2 weeks ago - 8 months 1 week ago #1457116 by Coen58
So, nun weiter im Baubericht.
Nachdem der Rumpf nun fertig ist, habe ich mich dem Hafen zugewendet. Bei dem Aufbau des Untergrundes und des Kais wurden Styropor-Platten verwendet, die ich aus Thermobehältern der Lebensmittelindustrie geschnitten habe. Diese werden aus hygienischen Gründen in der Regel nur einmal verwendet und werden dann entsorgt. Eine freundliche Anfrage beim Asialebensmittelhändler im Dong-Xuan-Center (größter Asiamarkt in Berlin) und zwei Euro brachten mich in den Besitz von zwei großen Styropor-Kisten nebst Deckeln und noch einige kleine Deckel dazu. Im Baumarkt oder beim Hobbybedarf wären passendere Platten auch erhältlich gewesen, aber warum Geld bezahlen für etwas, was man fast umsonst kriegen kann.



Zuerst habe ich zwei große Platten zugeschnitten und auf die Grundplatte aufgeklebt. Dazu habe ich die Oberfläche aufgeraut und die erste Platte aufgeklebt. Nachdem der Stroporkleber leicht abgebunden hatte, habe ich die zweite Platte angeklebt. Wenn man die Bilder ansieht, bemerkt man leicht, daß zwischen den beiden Styropor-Platten ein Spalt sichtbar ist. Das hat aber nichts zu sagen, da die Deckel, zwecks besserer Stabilität für den ursprünglichen Gebrauch, eine erhabene Struktur aufweisen. Fehlstellen habe ich mit diversen Reststücken, die ich beim Zuschneiden der Teile für den Hafenkai zurückbehalten habe, aufgefüllt. und anschließend habe ich die Ränder mit einem Styroporschneider begradigt.



Die Platte habe ich dann über Nacht gut abbinden lassen, damit auch alles fest ist und man keine unliebsamen Überraschungen erlebt.
Dann ging es darum, die Lage der Kaimauer festzulegen und und anschließend das entsprechende Gerüst zu bauen, wobei der Begriff Gerüst nicht zutreffend ist, besteht auch dieses Konstrukt aus, entsprechend zugeschnittenen, Styroporabschnitten.



Dazu habe ich dann eine Pappe, die ich ursprünglich für einen anderen Zweck gekauft habe, grob zugeschnitten, um eine plane Oberfläche auf meinem Hafenkai zu bekommen.



Diverse Spalten zwischen den Styroporteilen habe ich mit schmalen Abfallstreifen und Styroporkleber aufgefüllt. Nach dem Durchtrocknen der Styroporbasis habe ich die äußeren Kanten begradigt und die Papp-Platte auf Maß geschnitten und mit Sekundenkleber auf der Basis befestigt.



Der blaue Strich markiert den ungefähren Liegeplatz des Trawlers. Die unschönen Ränder werden dann hinter eine Holzeinfassung aus Balsa verschwinden, bevor der "Ozean" den Hafen flutet. Dazu werden Holzleim und reichlich Küchenkrepp und Zellstoff benötigt und auch "Modellwasser", und damit dieser "Ozean" nicht auch mein Bügelbrett und das Wohnzimmer "flutet" wird halt eine entsprechende Einfassung benötigt. So, das war es mal wieder.
Last Edit: 8 months 1 week ago by Coen58. Reason: Ergänzung
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6 months 2 weeks ago #1462777 by Coen58
Da ich derzeitig gesundheitliche Probleme habe, blieb auch Marinegeschichte und Modellbau liegen. Aber heute soll es mit dem Diorama weitergehen.
Nachdem das Grundgerüst des Dioramas stand, wollte ich am Trawler weiterbauen, dabei stellte sich heraus, daß das Deck sehr starker Überarbeitung bedarf, ich aber weder eine befriedigende Lösung, noch die entsprechenden Materialien habe, also weiter "sich einen Kopp machen" und dann wieder zum Modellbauladen meiner Wahl fahren und Einkaufen. Gibt halt nicht alles bei e-bay.
Ich habe aber noch das Architekturmodell einer Reparaturwerkstatt, das mir die Vorlage zu meinem Hafengebäude lieferte. Dazu kam ein Bild von einem Fabrikgebäude in Größe HO, das einen Betonskelettbau zeigte, deren Felder mit Ziegeln verblendet waren (kann ich nicht zeigen wg. Urheberrecht). Aber jeder kann solche Gebäude in seiner Umgebung sehen und er weiß, was ich meine.



Dazu schnitt ich eine Kunststoffplatte entsprechen den gewünschen Maßen zu und stellte die Trägerkonstruktion durch entsprechende Plastiksheetstreifen dar. Die Fenster sind Lasercuts aus Künstlerpappe, die ich in die dafür vorgesehenen Öffnungen einklebte. Leider ging der erste Versuch daneben, aber das gelungene Endprodukt, hier noch ohne "Ziegel" und "grauem Beton" ist mir ganz gut gelungen. Jetzt fehlt noch eine Seitenwand und die beiden Stützwände (die anderen "Gebäudewände" sind ja nicht zu sehen) und das Dach.
Da ich regelmäßig auch bei e-bay am Stöbern bin, habe ich durch Zufall einen Hafenschlepper im Maßstab 1:148 (engl. Maßstab für Spur N) entdeckt und auch erstanden. Der Unterschied zwischen 1:142; 1:144 und 1:148 ist für das ungeübte Auge und wer es nicht weiß unsichtbar. Die selbe Fa. lieferte auch eine schöne Spundwand für den Hafenkai.
Nach dem Erhalt der Teile mischte sich leider auch Enttäuschung unter die Freude. Warum? Die Modelle waren aus Resin gegossen und hatten so diverse "Macken". Die Teile der Spundwand waren verzogen, das kann man mit einer warmen Herdplatte und etwas Geduld beheben. Aber leider sind die Teile über ihre Länge unterschiedlich dick, so daß man erst eine extra Baugruppe fertigen muß, um die Spundwand verwenden zu können.
Aber nun zum Schlepper. Der Rumpf besteht, ebenso wie die Spundwand aus Resin und wurde gegossen. Dabei kann die Qualität des Gusses unterschiedlich ausfallen. In meinem Fall waren etliche Luftblasen erkennbar, die erhebliche Nacharbeiten notwendig machten und machen. Die übrigen Teile bestehen aus Metallguß in einer befriedigenden Qualität. Auch hier sind Nacharbeiten mit Spachtel und Feile zwingend notwendig, wenn man ein gutes Ergebnis erreichen will.



Zum Schluß noch eine aktualisierte Stellprobe vom Diorama. Im Hintergrund ist noch Soldbergs heimlicher Star, die Margarinedose, zu sehen.

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6 months 1 week ago #1463298 by Coen58
Hallo Gemeinde.

Damit es mit dem Diorama weitergeht, habe ich mich mit dem Hafengebäude beschäftigt. Nachdem ich die Fassade aus einer Plastikplatte hergestellt hatte, habe ich mich mit dem Standort des zukünftigen Gebäudes beschäftigt und die Seitenwand gebaut. Dazu habe ich die Gestaltungselemente von der Gebäudefront übernommen und die Seitenwand anschließend an der Front befestigt. Damit das Ganze dann auch Festigkeit bekommt, habe ich einen Zwischenboden eingezogen. Jetzt kommen noch die hinteren Stützwände dazu. Jetzt überlege ich noch, ob ich das Gebäudeinnere beleuchte oder nicht. Die Ecke wurde noch mit Spachtel aufgefüllt und wird, wenn selbiger gut durchgetrocknet ist. Danach werden die Stützelemente schwarz bzw. dunkelblau gelackt und dann das Ziegelmauerwerk eingefügt.



Hier noch einmal die Gebäudefront



Die bereits angefügte Seitenwand und der Zwischenboden



Die um die Eckelemente ergänzte Gebäudefront



Und das gesamte Konstrukt mit Spachtel aufgefüllt
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6 months 5 days ago #1463901 by Coen58
Mion, Moin Gemeinde.

Wenn der Postmann klingelt, dann bringt er etwas Wichtiges. In diesem Fall mußte er zwei mal klingeln, zuerst brachte er mir zwei Kühlanhänger in der englischen Spur N, die den Maßstab 1/148 hat und nicht den kontinentalen Maßstab 1/160 und beim zweiten mal brachte er mir eine wunderschöne Dampflok. Die Lok werde ich wohl nur gaaanz dezent altern, da sie ein so schönes Design hat, daß ich nicht verschandeln will. Also kommt nur etwas "Ölschmiere" auf die Spurstangen und etwas "Flugrost" und
"Schmiere" an die Puffer. Vorne am Kessel kommt etwas "Rost" und "Fett" an den Deckel, aber nur ganz wenig, da ein guter Eisenbahner sein Maschinchen immer gepflegt hat. Ganz im Gegensatz zu den Kühlwaggons, denen man ansehen soll, daß sie schon einige Zeit Dienst getan haben.



Hier kann man schon sehen, daß ich den Waggon, der sich direkt hinter der Lok befindet, schon gealtert habe, so sieht er natürlicher aus. Dabei muß man darauf achten, daß die Beschriftungen nicht mit gealtert werden. An diesen Stellen wurde der Dreck immer entfernt, damit man die Beschriftungen oder die Ladepapiere auch garantiert lesen konnte.



Bei der Stellprobe kristallisiert sich immer mehr heraus, daß für den Kran kein Platz sein wird, denn sonst würde die ganze Szenerie zu überfrachtet aussehen. So werden noch zwei oder drei LKW´s und zwei Pkw´s bzw. Lieferwagen hinzukommen und diverse Personen werden dem Diorama "Leben einhauchen".



Die "Luftaufnahme" zeigt die Platzaufteilung sehr gut.
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5 months 4 weeks ago #1464400 by Coen58
Moin, Moin Gemeinde.

So nun weiter mit dem Baubericht. Vor einigen Tagen bekam ich Post aus UK, einmal ein Modell eines Hafenschleppers und zum anderen eine "Spundwand" aus Resinguß.
Leider ist die "Spundwand" nur mit großem Aufwand zu verwenden, da sie erstens verzogen ist und zweitens über die Länge des Bauteils auch noch unterschiedlich dick ist. Erste Versuch, die Teile der "Spundwand" mittels einer heißen Herdplatte zu richten schlugen fehl, da das Teil eben nicht gleichmäßig dick ist.
Daher dienen die Teile nur noch als Anschauungsmaterial und ich hab mich entschlossen, den Hafenkai, eben diese "Spundwand" selber herzustellen. Da ich die entsprechenden Teile gießen will, entweder aus Gips oder eben auch aus Resin, muß ich erst einmal eine Gußform aus Silikon herstellen.
Im Modellbauladen meines Vertrauens erstand ich verschiedene Vierkantleisten aus Buche im Durchmesser 3x1,5 mm und 2x2 mm.



Ich schnitt aus einer Kunststoffplatte eine Grundplatte zu, die in etwa den Maßen des englischen "Vorbildes" entsprach und erstellte dann die Kaikante und die Spundwand aus den Holzleisten. Damit habe ich erst einmal die Urform erschaffen, aus der ich dann die Silikongußform erstellen kann. Bevor ich jedoch die Gußform herstellen kann, muß das Teil noch gründlich grundiert werden.
Im zweiten Bild kann man deutlich erkennen, wie verzogen das englische Orginal ist. Es dient wirklich nur als Anschauungsmaterial.



Zum Schluß noch die Urform und das Orginal von oben. Man kann deutlich sehen, wie verzogen und unterschiedlich dick das Oginal ist.

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5 months 3 weeks ago #1464563 by Coen58
Moin, Moin Gemeinde.

Mit dem Entschluß, meinen Hafenkai selber zu gießen betrete ich, modellbautechnisch, für mich absolutes Neuland. Nachdem ich schon das Entstehen der Urform geschildert habe, komme ich jetzt so langsam in die "heiße Phase"; nämlich die Herstellung der Gußform.
Im Modellbauladen meines Vertrauens erstand ich alle "Ingredenzien " für die Herstellung der Gußform und auch nachher des fertigen Bauteils. Nach einem ausgiebigen Studium bei You Tube über die Herstellung von Silikongußformen machte ich mich an das Werk.
Aus einer ausgedienten Aluform aus dem Gaststättenbedarf (der Chinese hat davon so viele, daß er sie seinen Kunden mit Speisen befüllt und mit gibt) fertigte ich eine passende Gußform. Damit das Ding nicht auseinanderfällt, habe ich die Ecken mit Sekundenkleber festgeklebt. Anschließend pinselte ich die Form und auch die Urform mit Trennvaseline ein und plazierte die Urform möglichst mittig in der Gußform.


Hier noch ohne Trennmittel


Hier unmittelbar vor dem Guß, mit Vaseline ausgepinselt

Anschließend mischte ich, entsprechend der Anleitung, das Silikon an und füllte damit langsam die Form. Aufsteigende Luftblasen stach ich mit einer Nadel auf, Die Bearbeitungszeit von ca. 10 min ist völlig ausreichend. Anschließend hieß es warten.


Der Guß

Nach ca. 60 min habe ich dann die Urform aus der Gußform entfernt und das Ergebnis war erst einmal enttäuschend. Die Qualität der Oberfläche war aus meiner Sicht einfach nur miserabel. Wo liegt der Fehler? Urform o.k.! Silikonmasse o.k.! Trennmittel? Bei näherer Betrachtung der Oberfläche war schnell klar, daß das Trennmittel die Ursache war. Ich wischte dann die Guß- und Urform mit einem Zellstofftaschentuch aus. Dann stellte sich erneut die Frage nach einem geeigneten Trennmittel.
In einem You Tube Video hatte ich gesehen, daß der Autor einfaches Speiseöl als Trennmittel verwendete. In meiner Küche habe ich einen Ölsprüher zu stehen und ich entschloß mich, stinknormales Speiseöl als Trennmittel zu verwenden.
Ich sprühte also Guß- und Urform mit Öl ein und wiederholte dann den Guß. Nach der obligaten Wartezeit habe ich die Urform aus der Silikonmasse entfernt und das Ergebnis war diesmal sehr zufriedenstellend.


Die Gußform und die beiden Abgüsse aus Silikon. Oben Abguß Nr. 1 (unbefriedigende Oberfläche), darunter Abguß Nr. 2 (gute Oberfläche) und die Urform.


Abguß Nr. 1


Abguß Nr. 2

Nun muß ich zwei Tage warten, damit die beiden Abgüsse genug aushärten und ich dann das Resin gießen kann.
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5 months 3 weeks ago - 5 months 3 weeks ago #1464859 by Coen58
Moin, Moin Gemeinde.

So nun kann es mit dem Hafenkai weitergehen. Nachdem die Gußform genug ausgehärtet ist, können endlich die benötigten Teile gegossen werden. Das Gute am Resinguß ist, daß man die Gußmasse gut dosieren kann. Als Meßbecher für die beiden Komponenten dienen Einmalschnapsgläser für den Partybedarf. Als Mischgefäß wurde ein Joghurtbecher verwendet.
Bei´m Anmischen der Gußmasse sollte man penibel genau auf das Mischungsverhältnis achten, da sonst die Masse nicht richtig hart wird oder zu schnell aushärtet. Bei der ersten Mischung gab ich noch einige Tropfen Acrylfarbe dazu, da ich das Teil schon beim Gießen einfärben wollte, daher sieht ein Teil etwas "schmutzig" aus. Aber ich hatte Glück, daß bisher alle Gußteile auf Anhieb gelungen sind.
Nach dem Ausformen wurden diverse Grate und Unebenheiten der Oberfläche beseitigt und dann Grundiert.


Ganz oben ist die Urform zu sehen, darunter das erste Gußteil, das noch nicht weiter bearbeitet wurde.


Hier noch einmal alle Teile zur Ansicht: Links oben ist das unbrauchbare Teil aus UK zu sehen, daneben liegt die Urform. Darunter liegt das letzte Gußteil, noch unbearbeitet, daneben das, zum Grundieren vorbreitete erste Gußteil. Ganz Unten noch einmal die Gußform und ein fertig grundiertes Teil.
Last Edit: 5 months 3 weeks ago by Coen58. Reason: Stil verbessert
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6 days 7 hours ago - 6 days 6 hours ago #1477293 by Coen58
Es soll keiner Denken, daß das Hafendiorama eingeschlafen ist. Zur Zeit habe ich aber eine ganze Reihe Probleme technischer und handwerklicher Natur. Das Verlegen der Gleise ist ein Problem und ein anderes, ganz wichtiges ist mein 3d-Drucker und das Einspeisen der Entwürfe in das Druckerprogramm. Außerdem werde ich das Brückendeck ändern. Der Zugang zur Brücke wird etwas nach innen rücken und die Seitenwände des Brückenaufbaus werden verlängert, so daß das zweite Bullauge durch das äußere Brückenfenster sichtbar wird (wie im Bild). Und da brauche ich noch reichlich weitere Denke.
Ich werde aber ein weiteres, lang gehegtes Projekt beginnen, das sicher unsere "Luftkämpfer" erfreuen wird. Es soll ein Diorama aus China sein und im Mittelpunkt soll eine Curtiss P40B/C stehen.
Last Edit: 6 days 6 hours ago by Coen58. Reason: Ergänzung
The following user(s) said Thank You: Anduril, Magic1111, IronCross

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6 days 3 hours ago #1477306 by Coen58
Damit der Hafen ein Hafen bleibt, werde ich für die "Flying Tigers" einen neuen Thread starten.
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