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Das Thema

Prätorianer

(Lat. Praetoriani)

Prätorianer

 

Leibgarde des römischen Kaisers oder militärische Schattenmacht?

Die Prätorianergarde waren keine einfachen Wächter, den solche konnte sich jeder wohlhabende Bürger zulegen. Die Garde stand nur einem Souverän zur Verfügung und wurde von den römischen Kaisern eingesetzt. Sie gelten bis heute bei den Historikern als die wichtigste militärische Macht in Rom, gerade weil der Rubikon rund um Rom, alle anderen Teile des römischen Heeres quasi aussperrte. Sie fungierte die Garde als persönliche Schutztruppe des Kaisers, Eingreifverband des Kaisers gegen seine Feinde in Rom und waren das wichtigste Instrument zur Verhinderungen von Verschwörungen wie Rebellionen. In dieser Position waren sie ein Garant der Macht römischer Herrscher. Sie verkörpern die kaiserlichen Macht, ihre Treue galt dem Thron und nicht immer dem, der gerade darauf sitzt.

Einleitung

Einleitung

Die Prätorianer lassen sich ohne weiteres in die Gruppe der antiken Eliteverbände einordnen. Es waren bestens ausgebildete, hervorragend ausgerüstete und spezielle ausgesuchte Soldaten, die für diesen Dienst ausgewählt wurden. Bereits zur Zeit der Römischen Republik gab es eine solche Truppe, die damals noch cohors praetoria genannt und von Feldherren ausgehoben wurden. Bis in das Jahr 275 v. Chr. lässt sich eine solche Tradition zurückverfolgen, doch haben wir es hier nicht mit der imperialen Garde des Kaisers zu tun, sondern mit einer Schutztruppe innerhalb des römischen Heeres, den Feldherren verpflichtet. Aus den verschiedenen Leibwachen, Schutztruppen und Begleitverbänden der römischen Amtsinhaber, entwickelten sich nach und nach die Prätorianer. Als Prätorianer bezeichnete man die Garde erstmals im Jahre 138 v., aufgelöst wurden Sie durch Konstantin dem Großen im Jahr 312, wobei dabei nur die Truppe verschwand und dessen Namen, nicht dessen Funktion und Gardecharakter. Dieser Aufgabe nahmen sich in der Spätantiker vor allem die die scholae palatinae, die excubitores und die protectores domestici an.

Entstehung

Enstehung

Aus der anfänglichen Gewohnheit der römisches Heerführer Leibwächter um sich zu haben, den Wächtern der Konsuln bzw. Liktoren und den ersten Garden der römischen Ämter, sollte eine der mächtigsten und zugleich schlagkräftigsten Eliteverbände entstehen, welche die Geschichte mit formten. Die eigentliche Geburtsstunde als militärische wie politische Macht hinter den Führern des römischen Reiches, feierten die Prätorianer im Jahre 27 v.Chr. Es begab sich zu der Zeit, dass im Reich Bürgerkrieg herrschte und die Kontrahenten Octavian, dem späteren Augustus und Marc Anton, sich bis aufs Blut bekämpften. Es ging um die politische Macht und keiner der beiden Gegner würde eine Gelegenheit auslassen, den anderen zu besiegen. Aus diesem Grund, umgaben sich die beiden Rivalen mit ausgewählten Veteranen ihrer Streitkräfte. Der Sieges dieses Bürgerkrieges, Kaiser Augustus, entschied, dass eine derartige Formation nicht nur im Krieg, sondern auch in der Politik nützlich sein könne, und rekrutierte aus den Rängen der Legionen die Prätorianergarde. Der Begriff Prätorianer rührt vom Hauptplatz des Legionslagers, mit dem Zelt des Feldherrn, ab. Dieser Begriff des Praetorium war schon früher ein gebräuchlicher Namensgeber für die Garde oder Schutztruppe des Feldherrn, doch erst Augustus gab seiner Garde von Prätorianer ihre finale Struktur. Aus dem zu beschützenden Zelt des Feldherren, indem auch die heiligen Feldzeichen der Legion aufbewahrt wurden, wurde nun der Palast des Kaisers bzw. die Kaiserstadt Rom.
Ihre Ausbildung war weit intensiver als die der Legionäre und sie erhielten deutlich höhere Bezüge als die anderen römischen Soldaten. Man rekrutierte Sie aus den Reihen der Legionäre, wenn auch besondere Eigenschaften der Loyalität für Sie sprechen mussten. Fakt ist, die mussten römischen Bürger sein, kamen meist aus Mittelitalien, später im 2 Jh.n.Chr. kamen Sie auch aus Spanien und Makedonien, doch es galt immer als seltenes Privileg in der dieser Garde zu dienen. Der Dienst war weniger gefährlich, man war der Front fern und den Vergnügungen der Hauptstadt sehr nah. Vor allem aber war die Dienstzeit um Jahre kürzer und der Sold um ein Vielfaches höher. Als Musterkarriere eines Prätorianers ist der Dienst in der Infanterie zu sehen, besondere Verdienste in den ersten 5 Jahren und dann für eine Versetzung ins Auge zu fallen. Man kam dann entweder zum Wachdienst in der Palast oder bei besonderen Leistungen zu den "Kundschaftern des Kaisers", der berittenen Elite der Prätorianer. Diese speculatores Augusti begleiteten den Imperator auf seinen Reisen.
Unter Augustus dienten 5000 Prätorianer, seine Nachfolger erhöhten die Zahl bis auf 15 000. Im übertragenen Sinn bezeichnet man heute eine „Prätorianergarde“ als eine treu ergebene Gruppe nahestehender Personen im Umfeld mächtiger Personen.

Seianus auf dem Revers

Der Putsch des Prätorianerpräfekten
Lucius Seius (Seianus)

Im Jahre 14 n.Chr., unter dem Kaiser Tiberius, waren Seianaus und sein Vater L.Seius Strabo Präfekten der Prätorianergarde. Als Seius Strabo als Präfekt von Ägypten an den Nil beordert wurde, bleib Seianus in Rom zurück und führte die Prätorianer alleine weiter. Seine Macht und militärische Funktion festigte sich, sodass er es wagen konnte, alle Prätorianer auf dem Viminal in Rom zusammenzulegen. Er wurde ein wichtiger Sprecher am Ohr des Kaiser und drängte vom Chef der Leibgarde einer neuen Position als Teil der königlichen Familie entgegen. Er tötete sogar den Kaisersohn und Thronerben, um den Weg an die Spitze für ihn zu ebnen. Dabei konnte er 26 n Chr. den 70jährigen Tiberius dazu bewegen, aus Rom wegzusiedeln und seinen Sitz nach Capri zu verlagern. Dadurch wurde Seianus faktischer Herrscher Roms und Vertreter des Kaisers. Er kontrollierte den greisen Herrscher, tötete 2 seiner 3 Enkel bzw. mögliche Thronfolger und verlobte sich mit dem 3, der Tochter des Drusus. Er stiegt dann weiter auf zum Konsul und war nun bereit die Macht im Reich zu übernehmen, doch übertrieb er es mit seiner Verschwörung und seine Pläne entdeckt. Man verriet ihn an Tiberius, dieser entband ihn seiner Pflichten und ernannte sogleich einen Nachfolger der Prätorianergarde. Der neue Prätorianerpräfekt Marco ließ Seianus umgehend verhaften und ließ ihn - mit seiner damals verstoßenden Ehefrau und den 3 Kindern - in Apicata am 18. Oktober 31 n.Chr. hinrichten.
Sein Traum von der Macht war ausgeträumt und aus dem Morden für seinen Aufstieg aus den Rängen der Prätorianer zum Kaiser, scheiterte auf der Zielgeraden.

Organisation

Organisation

 

Unter Augustus bestand die Prätorianergarde aus neun Kohorten (etwa 4.500 Mann insgesamt). Drei der neun Kohorten wurden direkt in Rom stationiert während die restlichen Kohorten in Städten rund um Rom platziert wurden. Unter Tiberius wurde diese Verteilung aufgehoben und alle Prätorianer in einer Kaserne in Rom zusammengefasst. Die Zahl der Kohorten stieg von Herrscher zu Herrscher, so wurden aus den 9 bald 12 Kohorten (ca. 6.000 Mann) und später dann auf 10 begrenzt. Dennoch stieg die Zahl weiter, weil die Garde in vielen Bereichen der Sicherheit und des Militärs in Italien einwirkte und dort auch Einheiten unterhielt. Aus der einst Soldatenfreien Stadt Rom, wurde eine indirekte Militärjunta.
Die Aufgabe den Kaiser zu schützen war dabei höchst prekär und somit musste eine klare Hierarchie bzw. Zuordnung herrschen. Dabei gab es keinen primus pilus (ersten Zenturio), sondern eine geteilte Machtverteilung auf Anfangs zwei praefecti praetorio und später nur noch einen Prätorianerpräfekt, der den Prätorianern vorstand. Dabei kam der Garde immer mehr Macht zu, so bekam der Prätorianerpräfekt neben dem Kommando über alle sonstigen Truppen in Italien und weiteren zivile Aufgaben, die Macht, während der Abwesenheit des Kaisers, den Vorsitz über den kaiserlichen Rat zu übernehmen. Während weiterer Strukturanpassungen in Rom bzw. Italien, wurden die 4 geschaffenen Präfekturen, jeweils ein Prätorianerpräfekt zugeordnet. Neben der Macht in der Kaiserstadt und den kaiserlichen Palästen, konnten die Prätorianer auch Einfluss auf ganz Italien, dem Kernland des römischen Reiches, ausüben.

 

Ränge in den Prätorianerkohorten, in aufsteigender Ordnung
 
Munifex
Einfacher Soldat.
Immunes
Mannschaftsdienstgrade,
die von der normalen Arbeitspflicht (munera) der Soldaten befreit waren.
Evocati
Soldaten, die nach Erfüllung der Regeldienstzeit freiwillig länger dienten.
Evocati der Prätorianer,
die zu den Legionen wechselten,
wurden dort als evocati Augusti in höherem Rang eingestellt.
Centuriones
Befehlshaber einer Centurie.
Eine Kohorte bestand aus sechs Zenturien.
Im Gegensatz zu den Legionen
waren Prätorianerzenturionen untereinander ranggleich.
Tribuni
Niedrigster Stabsoffiziersrang,
bei den Prätorianern üblicherweise aus dem Ritterstand.
Im Gegensatz zur Legion Befehlshaber nur einer einzigen Kohorte.
Praefectus praetorio
(oder praetorii )
Befehlshaber der Garde oder auch Prätorianerpräfekt genannt.

 

Auch an der Front kämpften die Prätorianer, auch wenn Sie nur selten eingesetzt wurden. Man vertraute ihren Fähigkeiten und ihrer Loyalität gegenüber dem Reich, die Aufgabe für sie als Alternative zum Kampf ausschloss. Dabei hatte man es bei den Prätorianern in den frühen Jahren mit römischen Bürgern aus dem Zentrum des Reiches zu tun (Etrurien, Umbrien und Latium), später dann aus den Provinzen (Macedonia, Hispania Baetica, Hispania Tarraconensis, Lusitania und Illyricum) und einige Kaiser formten besonders kampfstarke Garden aus den germanischen Legionen oder der pannonischen Legionen.

Bei den Aufgaben der Garde mussten die Prätorianer auch speziell ausgebildet sein. Dennoch hatten Sie trotz der vielen Aufgaben weit mehr Freizeit als die normalen Legionären, denen Sie im Felde gleichgestellt waren. Ebenso hatten Sie die gleichen Vorschriften zu befolgen, nur die Uniformen unterschieden sich im Detail. Ihre Brustpanzer waren speziell dekoriert, besonders geeignet für Paraden und offizielle Anlässe. Folglich besaßen die Gardisten zwei Ausrüstungen – eine für den Dienst in Rom und eine für das Feld.

 

 
Das Friedensgewand
Der Prätorianer trug in Rom eine Toga.
Die Waffe musste verdeckt getragen werden,
aufgrund der strengen Gesetze in Rom zur Friedensicherung.
Das Festgewand
Eine waffenlose Uniform,
Wahrscheinlich nur Tunika und mit Lorbeerzweig ausgerüstet.
(Quelle: Schilderung Herodians)
Die Paradeuniform
Bestehend aus einem attischer Helm,
grosses Ovalschild,
Tunika,
Gladius,
Brustpanzer oder ohne,
calceus und Cingulum.
Der Kleine Dienstanzug
Bestehend aus Tunika,
der Paenula oder dem Sagum,
dem Pugio,
dem Gladius,
dem Cingulum,
dem grossen Ovalschild und dem Pilum ohne Ketten- oder Segmentrüstung.
Die Feldausrüstung
Ähnlich denen der Legionäre,
dennoch kann vom neusten Stand der Technik und Ausstattung ausgehen.
Bestandteile sind ein Kettenhemd,
Segmentpanzer oder Schuppenpanzer.
Erkennungs- bzw. unterscheidungsmerkmale sind der Skorpion oder der Signa.

Einfluss

Einfluss

Wie die reinen Fakten schon andeuten, erwiesen sich die Prätorianer letztendlich als zweischneidiges Schwert für die Macht der Kaiser (und damit Roms). Sie bekamen jede Möglichkeit in die Hand, in Rom und gegen den Kaiser zu intervenieren. Das System, welches eigentlich die Prätorianer dazu befähigen sollte, gegen Verschwörungen, Aufstände und politische Gegner vorzugehen, ließ sich genauso gegen den eigentlichen zu Beschützenden anwenden. Letztendlich bestimmten die Prätorianer in der ansonsten militärisch freien Stadt, wer dort mit ihrem Schutz regieren durfte oder nicht. Den Prätorianerpräfekten suchten nur die Besten aus und der Korpsgeist der Elite bzw. Garde, die nur dem Thron verpflichtet ist, spiegelt eine unverwechselbare Loyalität zu ihrem Anführer wider. Ob damit der Anführer der Garde oder der Kaiser gemeint ist, lässt sich von den Prätorianer je nach Fall interpretieren. Fakt ist, dass man im Falle dieser Leibgarde, die Gefolgschaftstreue gegenüber dem Feldherrn, auf eine absolute Loyalität gegenüber dem Princeps ausweiten wollte, ohne zu bedenken, das Loyalität durchaus schwinden kann. Ihre Macht bzw. Loyalität spiegelt sich in ihrer Einstellung und Vorstellung zum bzw. vom römischen Kaiser wider. Sie setzten beispielsweise 41 n.Chr. der wahnsinnigen Herrschaft des Caligula durch Mord ein Ende. Im Jahre 193 n.Chr. beseitigten sie den Kaiser Pertinax, um dann die Kaiserwürde zu versteigern.
Doch darf man die Prätorianer bei ihrem Einfluss auf den Kaiser selbst, beziehungsweise dem körperlichen Wohl des Herrschers, nicht überschätzen. Meist kamen die Prätorianer nicht in den engsten Kreis des Kaiser, denn die Männer an der Seite des Kaisers waren meist Ausländer, der Einfluss der Prätorianer auf den Kaiser selbst endete vor der Tür seines Schlafgemaches. Den Personenschutz überließ man barbarischen Söldnertruppen, welche unter den Germanen, Galliern oder Thrakern rekrutiert wurden. Sie waren nicht in die Intrigen und Machtkämpfe der römischen Gesellschaft involviert bzw. waren sich die Kaiser des Einflusses der Prätorianer bewusst und überließen ihrer Intimsphäre anderen. Diese anderen Personen waren deshalb Ausländer, weil Fremde in Rom stark von ihrem Herren abhängig waren und so kontrolliert werden konnte. Dazu kamen die Sozialisationsverhältnisse der Gesellschaften, aus denen diese kommen. Für den Personenschutz waren nur Völker geeignet, in denen Loyalität einen hohen Stellenwert hatten, das Hauptargument gegenüber den Praetorianern.

Zum Schluss

Schlussbemerkung

 

Die Prätorianer existierten nur so lange, wie auch die römischen Kaiser in Rom regierten. Als 306 n.Chr. Maxentius, der Sohn des zurückgetretenen Maximian, der 305 als Nachfolger übergangen worden war, nach der Macht strebte, hatte er die Prätorianer auf seiner Seite. Sie riefen ihn zum Kaiser aus und man versuchte die Garde darauf aufzulösen. Die Prätorianer präsentierten zum letzten Mal seine Macht, denn schon 312 war ihre Zeit vorbei. Konstantin I. kämpfte bei seiner Invasion Italiens, in der letzten Schlacht an der Milvischen Brücke vor Rom, gegen die Prätorianer, die ihre Stadt schützten. Sie verloren und Konstantin endledigte sich dieser Kaisermacher, indem er die Garde auflöste und die Soldaten in die verschiedenen Winkel des Reiches versetzte. Die Kaserne der Prätorianer in Rom wurden zerstört und die militärische Macht dieser Elitetruppe in Rom hatte ein Ende. Die zivile Bedeutung blieb allerdings bestehen, denn das Amt des mächtigen Prätorianerpräfekten blieb bestehen und bildete bis ans Ende der Spätantike einen der wichtigsten Posten innerhalb der zivilen Reichsverwaltung dar. Die Tradition der Prätorinaner als Leibgarde des Herrschers lebte in Konstantinopel weiter, wo über die Jahrhunderte germanische Krieger - Goten, Wikinger und Angelsachsen - über die Sicherheit des Kaisers wachten.
Der Begriff des „Prätorianismus“ oder auch die Bezeichnung „Prätorianergarde“ sind heute ein geflügeltes Wort. Es bezeichnet zum einen die Bereitschaft höherrangiger Personen der stehenden Streitkräfte eines Landes, bei als ungünstig oder unzuträglich angesehenen politischen Entwicklungen, durch Eigeninitiative bzw. Eingreifen in die Politik den erwünschten Zustand wieder herbeizuführen. Man brachte Personen wieder an die Macht, von denen Sie überzeugt waren. Bei der Bezeichnung „Prätorianergarde“ denkt man heute automatisch an eine treu ergebene Gruppe, die im Umfeld einer mächtigen Person, deren Macht, Ideologie und Einstellung vertreten bzw. verteidigen. So bezeichnet man heute die Waffen SS als die Prätorianer Adolf Hitlers.

Übersicht

 

Kaiser
Jahr
Verbindungen mit der Garde
 
Augustus
27 v. Chr. - 14 n. Chr.
Stellte die Prätorianergarde als Leibgarde auf und befahl ihre absolute Loyalität.
Tiberius
14 bis 37
Der Seianus Putsch ließ seinen Thron wackelt, er ließ den Prätorianerpräfekt exekutieren.
Gaius Caligula
37 bis 41
Ermordet von der Garde.
Claudius
41 bis 54
Ließ eine Münze prägen, auf der die Prätorianer als Kaisermacher verewigt sind.
Nero
54 bis 68
Von Garde fallen gelassen.
Galba
68 bis 69
Ermordet von der Garde.
Otho
69
Durch die Garde ins Amt erhoben.
Vitellius
69
Abgesetzt von der Garde und dann exekutiert.
Vespasian
69 bis 79
Reduzierte die Größe der Garde.
Titus
79 bis 81
Diente als Prätorianerpräfekten, dann wurde er Kaiser.
Domitian
81 bis 96
Seine Wahl wurde von der Garde unterstützt, die ihm Treue schworen, weil er ihre Zahl erhöhte.
Nerva
96 bis 98
Gezwungen durch eine rebellierende Garde sein Amt niederzulegen.
Trajan
98 bis 117
Wurde von der Garde als Nachfolger bestimmt.
Hadrian
117 bis 138
 
Antoninus Pius
138 bis 161
 
Marcus Aurelius
161 bis 180
Befehligte die Garde im Kampf gegen die Germanen.
Lucius Verus
161 bis 169
 
Commodus
180 bis 192
Gewann die Loyalität der Garde.
Pertinax
193
Ermordet von der Garde.
Didius Julianus
193
Er erkaufte sich sein Amt und wurde bald von ihnen trotzdem im Stich gelassen.
Septimius Severus
193 bis 211
Löste die Garde auf und hob eine neue aus, gebildet aus der Donau Legion.
Caracalla Caracalla
211 bis 217
Ermordet durch einen Komplott der Prätorianerpräfekt Macrinus .
Macrinus Macrinus
217 bis 218
 
Elagabalus
218 bis 222
Ermordet von der Garde.
Alexander Severus
222 bis 235
Von der Garde ins Amt gebracht.
Maximinus Thrax
235 bis 238
 
Gordian I
238
 
Gordian II
238
 
Balbinus
238
 
Pupienus
238
Ermordet von der Garde.
Gordian III
238 bis 244
Zum Kaiser ausgerufen durch die Garde aber getötet von seinem Präfekten
Philippus Arabs
244 bis 249
 
Decius
249 bis 251
 
Herennius Etruscus
251
 
Hostilian
251
 
Trebonianus Gallus
251-253
 
Aemilianus
253
 
Publius Licinius Valerianus
253-260
 
Gallienus
260-268
 
Claudius I
268-270
 
Quintillus
270
 
Aurelian
270-275
Die Prätorianer begleitet seinen Feldzug gegen Palmyra Aurelian.
Anschließend wurde er von der Garde ermordet
Marcus Claudius Tacitus
275-276
 
Florianus
276
 
Marcus Aurelius Probus
276 bis 282
Ermordet von Praetorian Truppen nach einem Aufstand.
Carus
282-283
 
Carinus
283-285
 
Numerian
283-284
 
Diokletian
284 bis 305
Baute die politische Macht der Prätorianer durch umfassende Reformen des kaiserlichen Systems ab.
Er soll die Größe der Garde dazu auch reduziert haben.
Maximian
286 bis 305,
307 bis 308
Die Prätorianer begleiteten Maximian nach Afrika 297.
Galerius
305-311
 
Constantius Chlorus
305-306
 
Flavius Valerius Severus
306-307
 
Maxentius
306-312
Letzter Kaiser, der die Garde befehligte.
Konstantin I.
306-337
Löste die Garde auf und zerstörte die Castra Praetoria.