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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

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Download News

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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 18-02) sind enthalten: Darstellung von Meeresfeldern Die Meerestiles haben (auch für die ersten 3 Kampagnen) ein neues Grafikmuste
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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
Modern Conflicts 1.1

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Endlich ist Version 1.1 live. Der erste Teil der russischen Kampagne ist verfügbar, außerdem sind viele Balance-, grafische und andere Verbesserungen implementiert worden. Da hat Akkula wieder gan
Total Realism Project

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TRP 1.04 ist eine Zusammenfassung der vielen kleineren Ideen, die wir zu unserer Mod hatten. Wir veröffentlichen sie nun auf Basis der neuen HoI 2 Darkest Hour-Version 1.05.
DAW - Der andere Weg 18-02

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten: Darstellung vereister Seen Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beid
Battlefield: Europe 1.9

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Changes in v1.9
Pazifik Korps Teil 4 Part 3

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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
War Ace Campaign 5.0

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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
DAW - Der andere Weg 17-09

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
Panzer War in Europe Mod

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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill
Italienische Kampagne 2 V1.91 Part 1

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Kampagne, kritische Fehler in Griechenland-1 Szenario berichtigt    


Das Thema

 

 

   

 


Entwicklung

 

 

Das atomgetriebene Jagd-U-Boot(SSN) der Los Angeles-Klasse ist der Nachfolger der Sturgeon-Klasse und sie ist Vorgänger der Virginia-Klasse. Auch heute noch ist die zwischen 1972 und 1992 gebaute Los Angeles-Klasse eines der modernsten U-Boote der Welt. Nur die Sowjet bzw. russischen U-Boote und heutzutage auch wieder die deutschen U-Boote, reichen an diese Bauart ran. Bei den deutschen U-Booten ist jedoch zu beachten, dass es sich hier nur um normale U-Boote handelt. Sie sind lediglich die (aktuell) modernsten der Welt. Das sowjetische Gegenstück zur Los Angeles-Klasse ist die sowjetische Akula-Klasse. Benannt sind die U-Boote traditionell nach US-Städten, die russischen nach natürlichen Phänomenen und biologischen Vorbildern.
Die Planungen begannen in den frühen 60er Jahren als erstmals Rufe nach einem Nachfolger für die Sturgeon-Klasse laut wurden. 1969 schließlich entschied sich der Naval Sea Systems Command(NAVSEA) des Marine-Oberkommandos gegen die Entwürfe "Conform", welche hauptsächlich auf geringe Geräuschentwicklung und mehr Komfort für die Mannschaft ausgelegt waren. Stattdessen wählte man den Entwurf von Admiral Hyman Rickover, dem Vater der Nuklearmarine. Sein Entwurf lieferte auch eine geringe Geräuschentwicklung und einen etwas gesteigerten Komfort der Mannschaft, jedoch nicht in dem Ausmaße wie es in den "Conform"-Entwürfen der Fall war. Der wohl wichtigste Faktor bei der Wahl war die hohe Wendigkeit sowie die hohe Geschwindigkeit. Die Entscheidung von NAVSEA für Rickover's Entwurf kam ziemlich überraschend. Ausschlaggebend dafür war ein Vorfall vor Vietnam Anfang 1969:
Ein sowjetisches U-Boot der November-Klasse lief aus seinem Hafen auf der Halbinsel Kamschatka aus, mit dem Auftrag die USS Enterprise abzufangen. Die USS Enterprise ging mitsamt ihrem Geleit auf eine hohe Geschwindigkeit, konnten das sowjetische U-Boot jedoch nicht abhängen. Dieser Vorfall machte die Verwundbarkeit der Trägerflotte im Zeitalter der technischen U-Boot Entwicklung klar. Die Bedrohung und die aktuellen Lage zwangen die Marineführung zum Handeln. Um einen Schutz auch durch SSN zu gewährleisten wurde somit Rickovers Entwurf gewählt.
Die ersten 12 Exemplare der Los Angeles-Klasse wurden von der "Electric Boat" Werft in Groton, Connecticut gebaut, fünf von ihnen wurden jedoch wegen Fehlern beim Schweißen des Rumpfes von der Newport News Shipbuilding in Newport, Virginia gebaut. Im Jahre 1980 wurden unter Präsident Ronald Reagan in seinem "Marine-der-600-Schiffe"-Programm weitere U-Boote der Los Angeles-Klasse des Musters "Flight II" gebaut, also eine verbesserte Version. Später wurden auch noch 24 Einheiten des Baumusters Flight III gebaut. Einige U-Boote wurden und werden zur Erforschung der Polargebiete und zum Auffinden von Ressourcen verwendet.

 


Daten


 

 

Technische Daten
aufgetaucht:
getaucht :
6300 Standarttonnen,
6900-7100 Standarttonnen Verdrängung
Länge : 110 Meter
Breite : 10 Meter
Tiefgang : 9,5 Meter
maximale offizielle Tauchtiefe : 300 Meter, Zerstörungstiefe 755 Meter
Besatzung : 132
Bewaffnung: 4 533mm Torpedorohre, ab Flight II (SSN-719 USS Providence) zusätzlich noch 12 VLS Startrohre (Lenkwaffenstartrohre).
Der Antrieb besteht aus einem Propeller, welcher von einem S6G-Druckwasserreaktor mit Energie versorgt wird.
Die Geschwindigkeit liegt damit bei 30+kn, im Notfall kurzzeitig deutlich drüber.


Baubeginn

 

Die Los Angeles-Klasse war dank ihrer Manövrierfähigkeit schon immer ein angsteinflößendes Schiff gewesen. Seit der USS Providence (SSN-719) begann der Bau des Baumusters Flight II. Viele andere Schiffe wurden später noch modernisiert bzw. nachgerüstet. Aufgrund der eher geringen Geräuschentwicklung und der dadurch resultierenden schweren Ortbarkeit des Schiffes, unterschieden viele Kapitäne nur noch zwischen ihrem Schiff und Beute. Seit Flight II besitzen die U-Boote der Los Angeles-Klasse 12 Startrampen vor allem aber Lenkwaffen, was ihr Angriffspotenzial mehr als verdoppelte. Die wurden somit ebenfalls zu Waffen des Gegenschlags bzw. Präventivschlages in einem Atomkrieg. Die Los Angeles Klasse wurde damit zu einem marinetechnischen „Brücken“-Klasse zwischen Boomer (klassischen Nuklear-U-Booten als Startrampen für Nuklearraketen) und Jadg-U-Booten.
Mit ihrer hohen Geschwindigkeit konnte diese Schiffsklasse mit den meisten anderen Schiffen mithalten. Der Reaktor der Schiffe war in Flight I sowie in Flight II der S6G Druckwasserreaktor. Der Kern vom Typ D1G-2 brachte eine Leistung von 148 Megawatt, in den neueren des Baumusters Flight III läuft ein Kern vom Typ D2W mit 165 Megawatt Leistung. Dies bedeutet für die Schiffe des Flight I und Flight II eine Leistung 29.500 PS und für die Schiffe von Flight III eine Leistung von 32.500 PS. Die Baumuster Flight I sowie Flight II können somit mit einer Reaktorfüllung rund 15-20 Jahre unterwegs sein. Schiffe des Baumusters Flight III können sogar über 40 Jahre unterwegs sein und werden somit voraussichtlich nie eine Nachfüllung benötigen. Kommt es zu einer Überholung des Schiffes werden alle Schiffe mit dem neuen Kern vom Typ D2W ausgerüstet.
Die Munition des Baumusters Flight I bestand aus Mark48 ADCAP Torpedos mit einer Reichweite von 35 Kilometern (etwa 19 Seemeilen). Die Lenkflugkörper sind UGM-84F Sub-Harpoon mit einer Reichweite von 125 Kilometern, was etwa 67 Seemeilen entspricht. Außerdem können die Schiffe UGM-109 Lenkflugkörper tragen, die über eine Reichweite von über 1000 Kilometer besitzen. Sie sind besser bekannt unter dem Namen "Tomahawk".


U-Boot Liste

 

Auflistung der Schiffe der Los Angeles-Klasse:

Name
Kennung
Kiellegung
Stapellauf
Indienststellung
Außerdienststellung
Baumuster
Stützpunkt
USS Los Angeles
(SSN-688)
1972
6. April 1974
13. November 1976
4. Februar 2011
Flight I Typschiff
 
USS Baton Rouge
(SSN-689)
1972
26. April 1975
25. Juni 1977
13. Januar 1995
Flight I
 
USS Philadelphia
(SSN-690)
1972
19. Oktober 1974
25. Juni 1977
25. Juni 2010
Flight I
 
USS Memphis
(SSN-691)
1973
3. April 1976
17. Dezember 1977
1. April 2011
Flight I
 
USS Omaha
(SSN-692)
1973
21. Februar 1976
11. März 1978
5. Oktober 1995
Flight I
 
USS Cincinnati
(SSN-693)
1974
19. Februar 1977
10. Juni 1978
22. Dezember 1997
Flight I
 
USS Groton
(SSN-694)
1973
9. Oktober 1976
8. Juli 1978
7. November 1997
Flight I
 
USS Birmingham
(SSN-695)
1975
29. Oktober 1977
16. Dezember 1978
22. Dezember 1997
Flight I
 
USS New York City
(SSN-696)
1973
18. Juni 1977
3. März 1979
30. April 1997
Flight I
 
USS Indianapolis
(SSN-697)
1974
30. Juli 1977
5. Januar 1980
22. Dezember 1998
Flight I
 
USS Bremerton
(SSN-698)
1976
22. Juli 1978
28. März 1981
 
Flight I
Pearl Harbor
USS Jacksonville
(SSN-699)
1976
18. November 1978
16. Mai 1981
 
Flight I
Pearl Harbor
USS Dallas
(SSN-700)
1976
28. April 1979
18. Juli 1981
 
Flight I
Groton
USS La Jolla
(SSN-701)
1976
11. August 1979
30. September 1981
 
Flight I
Pearl Harbor
USS Phoenix
(SSN-702)
1977
8. Dezember 1979
19. Dezember 1981
29. Juli 1998
Flight I
 
USS Boston
(SSN-703)
1978
19. April 1980
30. Januar 1982
19. November 1999
Flight I
 
USS Baltimore
(SSN-704)
1979
13. Dezember 1980
24. Juli 1982
10. Juli 1998
Flight I
 
USS City of Corpus Christi
(SSN-705)
1979
25. April 1981
8. Januar 1983
 
Flight I
Pearl Harbor
USS Albuquerque
(SSN-706)
1979
13. März 1982
21. Mai 1983
 
Flight I
San Diego
USS Portsmouth
(SSN-707)
1980
18. September 1982
1. Oktober 1983
10. September 2004
Flight I
 
USS Minneapolis-Saint Paul
(SSN-708)
1981
19. März 1983
10. März 1984
28. August 2008
Flight I
 
USS Hyman G. Rickover
(SSN-709)
1981
27. August 1983
21. Juli 1984
17. Dezember 2007
Flight I
 
USS Augusta
(SSN-710)
1982
21. Januar 1984
19. Januar 1985
11. Februar 2009
Flight I
 
USS San Francisco
(SSN-711)
1977
27. Oktober 1979
24. April 1981
 
Flight I
San Diego
USS Atlanta
(SSN-712)
1978
16. August 1980
6. März 1982
16. Dezember 1999
Flight I
 
USS Houston
(SSN-713)
1979
21. März 1981
25. September 1982
 
Flight I
Guam
USS Norfolk
(SSN-714)
1979
31. Oktober 1981
21. Mai 1983
 
Flight I
Norfolk
USS Buffalo
(SSN-715)
1980
8. Mai 1982
5. November 1983
 
Flight I
Guam
USS Salt Lake City
(SSN-716)
1980
16. Oktober 1982
12. Mai 1984
15. Januar 2006
Flight I
 
USS Olympia
(SSN-717)
1981
30. April 1983
17. November 1984
 
Flight I
Pearl Harbor
USS Honolulu
(SSN-718)
1981
24. September 1983
6. Juli 1985
2. November 2007
Flight I
 
USS Providence
(SSN-719)
1982
4. August 1984
27. Juli 1985
 
Flight II
Groton
USS Pittsburgh
(SSN-720)
1983
8. Dezember 1984
23. November 1985
 
Flight II
Groton
USS Chicago
(SSN-721)
1983
13. Oktober 1984
27. Oktober 1986
 
Flight II
Pearl Harbor
USS Key West
(SSN-722)
1983
20. Juli 1985
12. September 1987
 
Flight II
Pearl Harbor
USS Oklahoma City
(SSN-723)
1984
2. November 1985
9. Juli 1988
 
Flight II
Guam
USS Louisville
(SSN-724)
1984
14. Dezember 1985
8. November 1986
 
Flight II
Pearl Harbor
USS Helena
(SSN-725)
1985
28. Juni 1986
11. Juli 1987
 
Flight II
Portsmouth
USS Newport News
(SSN-750)
1984
15. März 1986
3. Juni 1989
 
Flight II
Norfolk
USS San Juan
(SSN-751)
1985
6. Dezember 1986
6. August 1988
 
Flight III
Groton
USS Pasadena
(SSN-752)
1985
12. September 1987
11. Februar 1989
 
Flight III
Portsmouth
USS Albany
(SSN-753)
1985
13. Juni 1987
7. April 1990
 
Flight III
Norfolk
USS Topeka
(SSN-754)
1986
23. Januar 1988
21. Oktober 1989
 
Flight III
San Diego
USS Topeka
(SSN-754)
1986
23. Januar 1988
23. Januar 1988
21. Oktober 1989
Flight III
San Diego
USS Miami
(SSN-755)
1986
12. November 1988
30. Juni 1990
 
Flight III
Portsmouth
USS Scranton
(SSN-756)
1986
3. Juli 1989
26. Januar 1991
 
Flight III
Norfolk
USS Alexandria
(SSN-757)
1990
3. April 1992
16. November 1993
 
Flight III
Groton
USS Asheville
(SSN-758)
1987
24. Februar 1990
28. September 1991
 
Flight III
San Diego
USS Jefferson City
(SSN-759)
1987
17. August 1990
29. Februar 1992
 
Flight III
San Diego
USS Annapolis
(SSN-760)
1988
18. Mai 1991
11. April 1992
 
Flight III
Portsmouth
USS Springfield
(SSN-761)
1990
4. Januar 1992
9. Januar 1993
 
Flight III
Groton
USS Columbus
(SSN-762)
1991
1. August 1992
24. Juli 1993
 
Flight III
Pearl Harbor
USS Santa Fe
(SSN-763)
1991
12. Dezember 1992
8. Januar 1994
 
Flight III
Pearl Harbor
USS Boise
(SSN-764)
1988
23. März 1991
7. November 1992
 
Flight III
Norfolk
USS Montpelier
(SSN-765)
1989
23. August 1991
13. März 1993
 
Flight III
Norfolk
USS Charlotte
(SSN-766)
1990
3. Oktober 1992
16. September 1994
 
Flight III
Pearl Harbor
USS Hampton
(SSN-767)
1990
3. April 1992
16. November 1993
 
Flight III
San Diego
USS Hartford
(SSN-768)
1992
4. Dezember 1993
10. Dezember 1994
 
Flight III
Groton
USS Toledo
(SSN-769)
1991
28. August 1993
24. Februar 1995
 
Flight III
Groton
USS Tucson
(SSN-770)
1991
20. März 1994
18. August 1995
 
Flight III
Pearl Harbor
USS Columbia
(SSN-771)
1993
24. September 1994
9. Oktober 1995
 
Flight III
Pearl Harbor
USS Greeneville
(SSN-772)
1992
17. September 1994
16. Februar 1996
 
Flight III
Pearl Harbor
USS Cheyenne
(SSN-773)
1992
16. April 1995
13. September 1996
 
Flight III
Pearl Harbor, Letztes Schiff der Klasse.

 


Einsatzprofil

Ein Schiff der Los Angeles-Klasse kostet knapp 900 Millionen US-$. Mit der Vorstellung einer ganzen Flotte solcher Boote kann man sich nur zu gut vorstellen, welch unglaubliche Summen in den Bau dieser Jagd-U-Boote geflossen sind- vor allem im Hinblick des vorliegenden Schiffsregister. Dementsprechend war das Schiff sehr interessant, und nicht nur die US-Bevölkerung, Hollywood oder dem KGB wie auch Geheimdiensten anderer Nationen wollten möglichst viel über das Schiff wissen.

Die Los Angeles-Klasse hatte viele Aufgabengebiete. Ein weniger bekanntes war die Erforschung der Pole, vor allem weil dort viele Ressourcen vermutet wurden und werden. Außerdem ist dieser U-Boot Typ für den Geleitschutz der Trägerkampfgruppen und anderen Konvois zuständig. Hauptaufgabe und Hauptzweck dieser maritimen Waffe war es jedoch, den kalten Krieg zugunsten der USA zu entscheiden. Die Beobachtung der sowjetischen U-Boote, allen voran denen der Typhoon-Klasse, waren das täglich Brot der damaligen Besatzungen. Die Aufgabe der Erstschlagwaffe bzw. der Boote, die zuerst mit Angriffen auf gegnerischen U-Boote und auch Ziele an Land, wurde dabei im Laufe der Jahre im wichtiger. Bei dieser Aufgabe gab es wahrscheinlich zwei Zusammenstöße von U-Boote, jeweils eine amerikanische Los-Angeles Klasse sowie ein sowjetisches U-Boot. Im Jahre 1986 ist der Zusammenstoß der USS Augusta (SSN-710) und der sowjetischen K-279 (Delta-Klasse) dokumentiert. Einen weiteren Zusammenstoß soll es 1992 zwischen der USS Baton-Rouge(SSN-689) und K-239 in der Barentssee gegeben haben. Beide Vorfälle waren ohne direkte Folge für den Konflikt der Ideologien, der sonst vor allem ein Nervenkrieg und kein blutiger Krieg gewesen ist. Nur wenig ist zu jener Zeit bekannt über derartige Zwischenfälle, nur die geheimsten militärischen Zirkel jener Zeit wissen um die Ausmaße solcher Begegnungen, die auf dem Papier für den Anfang bzw. das Ende eines Dritten Weltkrieges ausschlaggebend gewesen wären.
Eine der offiziellen Hauptaufgaben des Schiffes war der Schutz amerikanischer Träger vor sowjetischen Jagd-U-Booten. Gleichzeitig stellte die Schiffsklasse für feindliche Überwasserschiffe eine enorme Bedrohung dar, da sie mittlerweile auch Lenkwaffen wie die Harpoon oder die Tomahawk verschießen kann - von der Überlegenheit und Eisatzmöglichkeit der Torpedos ganz zu schweigen. Viele U-Boot-Kapitäne, die auf der Los Angeles-Klasse ihren Dienst tun bzw. getan haben, unterscheiden deshalb nur zwischen U-Boot und einem Ziel das versenkt werden kann. Die operative Fahrtiefe beträgt dabei ca. 450m, wobei die Zerstörungstiefe erst bei 750m liegt. Dies half enorm dabei die sowjetische Akula-Klasse zu dominieren und bei diversen Panspielen regelmäßig zu Statisten eines (geplanten) Krieges zu machen. Heute transportiert die Los Angeles-Klasse zumeist Seal-Teams oder Delta-Force Mannschaften bzw. Einheiten des Marines an Orte, wo Spezial- oder verdeckte Missionen ausgeführt werden müssen. Die Schiffsklasse sorgt gleichzeitig für eine mobile Rückzugsbasis und für Feuerunterstützung im Bedarfsfall. Die Boote sind somit im 21. Jahrhundert der Kriegsführung angekommen und im Zeitalter des Terrorismus wie auch asymmetrischen Kriege mit einer entsprechenden Aufgabe betraut worden. Dabei ist erstaunlich, wie schnell sich die U-Boot Waffe sich solcher neuen Aufgaben angenommen hat. Sehr viel praktischer erscheint heute den Schattenkriegern jener Zeit ihre Arbeit, geht in eine andere Richtung als die Planspiele vergangener Zeiten und lasst alte Qualitäten in einem neuen Zweck Anwendung finden.


Medienwirkung

 

In den Medien trat die Los Angeles-Klasse sehr häufig in Romanen von Tom Clancy auf. Der Autor ist sehr vertraut mit dieser Waffe und machte Sie zum Symbol des Kalten Krieges bzw. seiner wahren Front in den Tiefen der Weltmeere wie auch des technischen Rüstungswettlaufes bei den Marinen der Weltmächte. Dabei wurde die USS Dallas, aus dem Film "Jagd auf Roter Oktober", sehr bekannt und für viele ein Symbol in diesem Spiel einer ganzen Generation von Seeleuten. Weitere Schiffe wie die USS Chicago und die USS Cheyenne fanden ebenfalls Verwendung in Romanen.
Die Los Angeles-Klasse war ein überlegenes Jagd-U-Boot zur Zeit des Kalten Krieges. Sie war nur schwer zu orten und konnte innerhalb kürzester Zeit eine enorme Feuerkraft entwickeln um dann wieder zu verschwinden. Mittlerweile kommt eine alternative Ortungsmethode auf: Die Ortung durch Wasserverdrängung. Ursprünglich zur Beobachtung von Meerestieren entwickelt, haben nun auch die Militärs verschiedener Nationen Interesse an einer militärisch nutzbaren Version gezeigt.

Als Fazit kann man sagen, dass die Jagduboote der Los Angeles-Klasse für die Navy ein schlagkräftiges Machtinstrument sind. Sie sind vergleichsweise kostengünstig zu betreiben, haben eine lange Betriebszeit, sind schwer aufzuspüren und dabei auch sehr schlagfertig. Sie helfen den USA dabei auch gegen ihrer offiziellen Außenpolitik in großen Teilen der Weltbevölkerung als Weltpolizei angesehen zu werden. Dennoch ist eine Waffe aus nuklearen und gern verdrängten Epoche des 20. Jahrhundert. Ihren Platz auf den neuen Kriegsschauplätzen unserer Zeit schein gelungen zu sein und dank der Mobilität wie auch Aktualität von U-Booten bei heutigen Rüstungsplänen durchaus gelungen. Es sind vor allem die Deutschen, die hier ihre Punkte bei der U-Bootwaffe ausspielen. Das Auftauchen eines deutschen wasserstoffbetriebenen U-Bootes, innerhalb des Flugzeugträgerverbandes der US Marine, lässt die Gefahr und die Brisanz der U-Boote Waffe in der heutigen Zeit nur zu deutlich werden. Die Aufspürer und Jäger der US Marine unter Wasser waren bei diesem Zwischenfall anscheinend machtlos. Ist die Los Angeles Klasse also ein Relikt ihrer Zeit? Fakt ist, dass zwar die Technologie veraltet sein mag, doch die Jagd-U-Boote eine Renaissance zur erleben scheinen.

Das Thema

Die Revolution - MP 7

 

 

 

Die neue MP 7 tritt das Erbe des wohl größten deutschen Verkaufsschlager unter den Maschinenpistolen, der MP 5, an. Es handelt sich bei dieser Waffe um einen verriegelten Gasdrucklader mit bewährtem Drehkopfwarzenverschluss.

Geschichte

Vorgänger und Geschichte

 

Doch gehen wir erst etwas weiter zurück. Die MP 40 (Erfurter Maschinenfabrik Geipel - ERMA), eine Weiterentwicklung der MP 38 aus dem Jahr 1938, wurde seit Anfang 1940 hergestellt und war die Standardmaschinenpistole der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg (die technisch identische Version der MP 41 wurde ausschließlich für den Export und Polizeieinheiten produziert). Sie war der Urvater der deutschen Maschinenpistolen und stellte auch die technische Grundlage für eine Weiterentwicklung in der Nachkriegszeit.

 

 

 

Links die MP 40 - Rechts die MP 5

 

Beitrag zur MP 40

 

Die charakteristische Form und Zuverlässigkeit machte die MP 40 beim deutschen Soldaten beliebt und bei seinen Gegner gefürchtet. Eine optimale Ausgangslage auch für den wirtschaftlichen Erfolg nach dem Krieg. Dafür sprechen die Verwendung nach dem Krieg in Israel (offizielle Maschinenpistole der israelischen Fallschirmjäger) und anderswo.
Die MP 5 war ihr legitimer Nachfolger und technisch wieder ein Meilenstein. So war sie 1966 nicht nur die erste aufschießende Maschinenpistole, die in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde, sondern auch technisch auf dem neusten Stand. Dafür sprechen die Verkaufszahlen und ihr weltweiter Erfolg. Genutzt und beliebt wurde die MP 5 hauptsächlich bei Polizei- und Spezialeinheiten und das in mehr als 50 Staaten. Sie gehört dabei neben der Uzi zu den weltweit am meisten verbreiteten Maschinenpistolen. So hatte das deutsche Unternehmen Heckler & Koch (HK) das Potenzial dieser Waffe genutzt, weiter ausgebaut und den Erfolg mit dieser Waffe für sich gepachtet. Die MP5 bildet dabei eine eigene modulare Waffenfamilie.

 

    Standardmodell - MP5A
    Die MP5K (K für kurz)
    MP5SD (SD für Schalldämpfer) - Für Überschallmunition geeignet und damit lange Zeit Weltmarktführer.


Die Vielseitigkeit zeichnet diese Waffe und dominiert, bis auf wenige Ausnahmen (nur die FN P90, MAC-10 oder auch das österreichische Steyr AUG können als „ernsthafte“ Konkurrenz bezeichnet werden), die weltweiten Spezialeinheiten (US- NAVY SEAL´s, Feldjäger, KSK, Kampfschwimmer, Fremdenlegion u. a.).
 

Die einzige wirkliche Konkurrenz kommt aus eigenem Hause und ist gleichzeitig eine Weiterentwicklung der MP 5.

 

 



Die MP 7 gilt schon heute als Revolution unter den „Persönlichen Verteidigungswaffen“ (PDW, Personal Defence Weapon). Sie erfüllt nicht nur die Anforderungen des NATO PANEL V, sondern verbindet auch mehrere Waffentypen miteinander.

Eine Revolution

MP 7 - Die Revolution

 

Eine neue Generation in der langen Geschichte deutscher Maschinenpistolen

 

Die MP 7 steht für einen neuen Ausrüstungsstandard bei Militär- und Sicherheitseinheiten im Nahkampf und in persönlichen Verteidigungssituationen bei mittleren Entfernungen. So entsprechen das Gewicht und die Handhabung einer normalen Pistole, die hohe Kadenz einer Maschinenpistole und die Durchschlagskraft einem Sturmgewehr. Die MP 7 gilt dabei als neuster Stand der Entwicklung dieser Kombination von verschieden Waffentypen. Sie entspricht damit den neusten Anforderungen der Militärstreitkräfte in der ganzen Welt.
Die Bedienbarkeit der MP7 wurde auch deshalb bewusst konventionell ausgelegt. Feuerwahl-, Magazinauslöse-, Verschlussauslöse- und Durchladehebel für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut bedienbar.

 

 

 

 

 

Technik

Technik und Fakten

 

 

 

Eine Besonderheit ist der Nachlademechanismus: Nachdem die Waffe leer geschossen ist und der Verschluss in geöffneter Stellung stehen bleibt, kann der Schütze im Anschlag bleiben, das Auge weiter auf dem Ziel halten, das leere Magazin mittels Magazinauslöser nach unten herausfallen lassen, ein neues Magazin einführen und ist nach Betätigen des Verschlussauslösehebels sofort wieder feuerbereit, ohne aus dem Anschlag gehen zu müssen, um den Durchladehebel zu bedienen. Damit wird die Waffe ungemein handlich und spart dem Soldat im Gefecht wertvolle Sekunden. Der Nahkampf wird so zum Vorteil und kann den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

 


 
Einführungsjahr 2002
 
Kaliber:
4,6mm
Hülsenlänge:
30 mm
Patrone:
4,6 mm x 30 mm
Geschossaustrittsgeschwindigkeit
an der Mündung:
725 m/s
Rohrlänge:
180 mm
(Der Lauf ist kalt gehämmert
und innen hart verchromt,
Mündungsfeuerdämpfer)
Gewicht mit gefülltem Magazin:
4,47 kg
Kampfentfernung:
bis 200 m
Anzahl Patronen im Magazin:
20 Patronen oder 40 Patronen
jeweils in 2 Reihen angeordnet
Visierung:
Auf dem Gehäuse kann die Picatinny-Schiene die unterschiedlichsten Optiken aufnehmen

 

Die Kleinkaliber-Patronen vom Kaliber 4,6 × 30 mm gewährleisten eine hohe Durchschlagskraft bei geringem Rückstoß. Damit kann sie auch den neusten Kevlarschutz durchbrechen (auf 200m) und die hohen Anforderungen von der NATO mehr als erfüllen (Wurde um das vierfache übertroffen). Vor allem aber die Ausmaße der Waffe, mit 42 Zentimetern Länge (Schulterstütze nicht ausgezogen), und dem geringen Gewicht (1,9 kg ohne Magazin), machen die Waffe auch für private Sicherheitsunternehmen sehr interessant.

 

Informationen zu den neuen Patronen



HK produziert im gleichen Kaliber eine Handfeuerwaffe, die HK UCP (Ultimate Combat Pistol - P46), die Magazine sind nicht identisch. Sie gilt als Nachfolgerin der legendären 9x19mm Luger.

Die technische Kompatibilität mit anderen erprobten Waffentypen ((US) M 16, (D) G36 A1 und G36 K, (GB) SA80) erleichtert den Umgang mit der Waffe, nutzt alle erprobten waffentechnischen Errungenschaften (Verschlusssystem (M 16, G36, SA 80), glasfaserverstärktem Polyamid (G36), Nachtsichtvorsatz NSV 80 (G22) u. a.) und vereint sie in dieser einzigartigen Waffe.

Neue Generation

Die neue Generation

 

 

 

Damit offenbart sich das große Potenzial der Waffe, seiner Vielseitigkeit im Einsatz und großen Bandbreite in der Anwendung. Neben den bis heute eingeführten Modifikationen werden mit Sicherheit noch einige dazukommen, auch weil die Waffe den optimalen Grundbau für solche Erweiterungen bilden kann.
Eine Revolution, vor allem für die Bundeswehr, ist es deshalb, weil mit der MP 7 die Waffentechnologie der Maschinenpistolen aus den 60er Jahren, auf die noch heute der größte Teil der eingesetzten dieses Waffentyps basieren, veraltet ist. Sie ist eine Waffe des neuen Jahrtausends und eine Revolution im Hinblick auf die neuen Anforderungen an Waffen in heutigen Konflikten.
Eine wirkliche Konkurrenz für die Zukunft wird wohl nur das belgische FN P90 darstellen. Beide, die MP 7 und das P 90 sind von ihrer Aufgabenstellung her definitiv Zwitter zwischen Maschinenpistole und Sturmgewehr und bilden als sogenannte Personal Defence Weapons die Zukunft der Waffentechnologie.

Im Jahre 2000 wurde die Waffe vorgestellt, die Produktion begann 2001. Kurz danach wurde sie dann von der Bundeswehr, der deutschen Polizei und den deutschen Spezialeinheiten (KSK, SEK, GSG 9) eingeführt. Das britische Militär hat 2005 erwogen die Waffe für ihre Spezialeinheiten einzufügen und auch Süd-Korea gehört zu den vielen weiteren Interessenten.

 

Infanterie - Neue Waffen in der Truppe

 

 

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/HK_MP7 (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://de.wikipedia.org/wiki/HK_UCP (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://wiki.waffen-online.de/index.php/MP7 (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://wapedia.mobi/de/Maschinenpistole (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://www.hkpro.com/index.php?option=c ... &id=88:mp7 (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://www.marine.de/portal/a/marine/kc ... ontent.jsp (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://www.streitkraeftebasis.de/portal ... ontent.jsp (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://www.heckler-koch.de/HKWebText/de ... 26/92/4/20 (Letzter Aufruf 13.10.2009)
http://world.guns.ru/smg/smg49-e.htm (Letzter Aufruf 13.10.2009)



Autor: Freiherr von Woye

Das Thema

MP 5

 

Maschinenpistole der Extraklasse

 

 

Entstehung

Entstehung



Die 50er und 60er Jahre wurden durch die Sturmgewehre dominiert. Doch die großen Kriege waren gefochten und für die zukünftigen Einsätze und militärischen Einsatzmöglichkeiten, vor allem in kleineren Ländern wie Deutschland, brauchte man einen neuen Typ von Bewaffnung.
Hauptkritikpunkt der bisherigen Maschinenpistolen, in diesem Atemzug ist auch die MP 40 zu nennen, war die Ungenauigkeit und die damit eingeschränkte Einsetzbarkeit.
So war die Weiterentwicklung beschlossene Sache und eine Waffenschmiede trat hierbei ganz besonders hervor. Heckler & Koch(H&K) begannen schon früh mit der Entwicklung und nahmen sich das G 3 als Ausgangsbasis. Wer das G3 kennt, sieht überall Ähnlichkeiten, so wurde vor allem der bekannte Rollenverschluss verwendet.
Die Entstehung geht aber noch viel tiefer, so war das Sturmgewehr 45 (Vater des G 3) die eigentliche Grundbasis für die MP - Generation und konnte viele entwicklungstechnische Details abdecken. Man startete also mit dem Vorsprung der Kriegstechnik und konnte auf einen ausgereiften Aufbau zurückgreifen.
 

(Das Verschlussgehäuse aus unter hohem Druck von bis zu 250 Tonnen verformtem Stahlblech mit eingepresstem Lauf, die Griffeinheit aus schlagfestem Kunststoff und das Ganze zusammengehalten mit gefederten Querstiften)

 

 

 

Dabei sollten aber die grundlegenden Parameter einer Maschinenpistole umgesetzt werden. Der Prototyp bekam den Namen MP 64 (siehe Entwicklungsstart 1964) und sollte die erste Bedingung für zukünftige Maschinenpistolen erfüllen - die Dimensionen für die Pistolenpatronen Neun-Para. Der erste offizielle Name für die neue Waffe war HK 54 ("5" stand für Maschinenpistole und "4" für das Kaliber) und schon 2 Jahre später war das Projekt serienreif. Der Name war schnell gefunden - MP 5.
Der Bundesgrenzschutz und die Länderpolizei bekamen zuerst die Waffe ausgehändigt und lösten damit die schon in die Jahre gekommenen Beretta MP 38/49 ab.
Kurios ist das Kapitel Bundeswehr und MP 5. So kam der Budgetauftrag für die Uzi vor dem Entwicklungsabschluss von H & K. Somit gingen die Soldaten vorerst mit einer anderen MP zum Dienst.

Der Masseverschluss gehörte damit - auch wenn der Übergang zu den H & K MPs noch weit bis in die 70er Jahre dauerte - der Vergangenheit an. Man schoss nun aus verriegelter Verschlussstellung auf, nicht wie beim Masseverschluss beim ersten Schuss nach vorn und führte die Patrone zu, und konnte die Präzision damit entscheidend erhöhen.

 

 

Aufstieg

Aufstieg

 

Schon im Jahre 1972 kam der erste Auslandsauftrag auf H & K zu. (Schweiz bestellte die MP5 für die Kantonspolizei) und damit fiel der Startschuss für ihren weltweiten Aufstieg.
Sie war die Entwicklung seiner Zeit und erfüllte die neuen Standards und Ansprüche auf aller Welt. Ansprüche die vor allem durch den internationalen Terrorismus noch gestiegen waren. Die 68er Bewegung weckte dann den Trend zur höheren Sicherheit ganz und gar. Man steckte mehr Geld in die Aufrüstung bzw. Modernisierung und konnte sich endlich von den veralteten italienischen MPs und den 7, 65 mm Waffen verabschieden, die weder durchschlag- noch bediensicher waren.
Der große Vorteil dieser Waffe, dies stellte sich über die Jahre heraus, bestand in ihrem modularen Aufbau, der auch eine Vielzahl von Zubehör-Teilen an der Waffe erlaubte. Damit konnten einmal die Wartungsstandards und Modernisierung in den folgenden Jahren erfüllt werden.

 

 

 

(Heckler & Koch reagierte flexibel auf Behördenwünsche: Magazinklammern, Manöverpatronen-Geräte, spezielle Schäfte, Schulterholster, ja sogar ein Schießbecher für Tränengasgranaten wurde entwickelt.)



Der weltweite Durchbruch war so nur eine Frage der Zeit. Die praktischen Variationsmöglichkeiten und die Langlebigkeit variierten optimal mit den Budgetplänen der großen Mächte.
Dabei wollte H & K vor allem die finanzkräftigen Amerikaner gewinnen, die gerade, um sich der neuen globalen Situation anzupassen, mit großem Budget modernisierten.
So wollte es der Zufall, dass Spezialisten aus Fort Bragg die Waffe sich genauer ansahen und optimale Verwendungsmöglichkeiten für ihre neuen Spezialeinheiten sahen.
 

 



Green Berets
Navy Seals

    Delta Force/ (allgemeine Ausstattung)
    Ranger der US-Armee (allgemeine Ausstattung) (Ausstattung mit Prototypen)

    (Die MP 54 bzw. MP 54 A1(Weiterentwicklung mit 50 Schuss-Trommel/ Polymer Gehäuse und Schalldämpfer) waren extra angefertigte Prototypen)


Der mit im Lauf integriertem Schalldämpfer (ab 1974 - MP5SD) und der Version mit verkürzter Bauweise (Kurzer Lauf - MP5K - 1976) machten die MP 5 dann zum Verkaufsschlager in der ganzen Welt.

Die Entwicklung blieb aber nicht stehen, immer wieder wurden die Ausstattungen erweitert, verbessert und mit Hilfe der Erfahrung der Nutzerstaaten optimiert.

Die Waffe

Die Waffe

 


 
Die Waffe
 
Modulare Bauweise
Verschlussgehäuse (Gehäuse, Lauf, Verschlusshebel und Visierung)
Verschluss (Verschlusskopf, Steuerstück, Verschlussträger, Feder mit Führungsstange)
Abzugsgruppe (Pistolengriff mit Abzug, Feuerwahlhebel und Mechanik)
Vorderschaft (Handschutz oder Vertikalgriff)
Hinterschaft (Abschlusskappe, fester oder ausziehbarer Schaft)
Magazin

 

(Der jeweilige Grundtyp kann so auf die jeweiligen Anforderungen angepasst werden (MP5A, MP5K, MP5SD, …))

 


 
 
Kaliber 9 × 19 mm Parabellum produziert
Mindestgeschossgewicht von 100 grs. (100 Grains, 6,48 Gramm)
Unterschallmunition ein Mindestgeschossgewicht von 140 grs. (9,07 Gramm)

 

(Optimale Durchschlagskraft für Maschinenpistolen ist so gewährleistet und die höchste Wirksamkeit ist garantiert)

 


 
 
phosphatierte Oberflächen für hohe Belastbarkeit und Haltbarkeit
feststehendes Rohr
Einzelfeuer und Feuerstöße möglich
Gesamtlänge mit eingeklapptem Kolben nicht über 50 cm
Gesamtgewicht geladen nicht über 3,75 kg
bei -40 bis +43°C funktionsbereit
Visierung auf 50 m, 100 m und 150 m einstellbar
Streukreis:
auf 150 m, Streukreis 75 cm
auf 100 m, Streukreis 50 cm
auf 50 m, Streukreis 25 cm
(Treffgenauigkeit bei Einzelschuss)



(Somit das vielseitigste und zuverlässigste unter den Maschinenpistolen im 20. Jahrhundert)

Technik

Technische Angaben und Modelle

 

 

 


 
 
Die Standardausführungen: MP5 A
MP5 A1:
ohne Schulterstütze
MP5 A2:
feste Schulterstütze
MP5 A3:
einschiebbare Schulterstütze
MP5 A4:
modifizierte A2
MP5 A5:
modifizierte A3

 

(Der Klassiker, bis heute begehrt in aller Welt. Auf die MP 5 A1 bauen alle nachfolgende Modelle auf)

 


 
 
 
 
(A2+A4)
(A3+A5)
Länge:
680 mm
490 mm
(eingeschoben)
Breite:
150 mm
150 mm
Gewicht (leer):
2,45 kg
2,88 kg
Lauflänge:
225 mm
225 mm
Feuerrate:
ca. 800 Schuss/min
ca. 800 Schuss/min
effektive Schussweite:
ca. 100 m
ca. 100 meffektive
größte Schussweite:
ca. 1.500 m
ca. 1.500 m
Munitionszufuhr/
Magazingröße:
15 oder 30 Schuss
15 oder 30 Schuss

 

MP5 SD (SD= Schalldämpfer): War die erste Modifikation des MP 5 und bot die erste Waffenplattform dieser Art für Spezialstreitkräfte. Die Präzision und die optimale Schalldämpfung waren ein Verkaufsschlager und der Grund warum sich viele Spezialeinheiten bis heute an die MP 5 gebunden fühlen.

 

 

 


 
Das Spezialgerät: MP5 SD
MP5 D1:
Anschlussklappe
MP5 D2:
feste Schulterstütze
MP5 D3:
einschiebbare Schulterstütze
MP5 D4:
Anschlussklappe
MP5 D5:
feste Schulterstütze
MP5 D6:
einschiebbare Schulterstütze

 


 
 
 
(SD1+SD4)
(SD2+SD5)
(SD3+SD6)
Länge:
550 mm
780 mm
610 mm
(eingeschoben)
Höhe:
32 mm
32 mm
32 mm
Breite:
150 mm
150 mm
150 mm
Gewicht (leer):
2,80 kg
3,10 kg
3,40 kg
Lauflänge:
146 mm
146 mm
146 mm
Feuerrate:
ca. 800 Schuss/min
ca. 800 Schuss/min
ca. 800 Schuss/min
Munitionszufuhr/
Magazingröße:
15 oder 30 Schuss
15 oder 30 Schuss
15 oder 30 Schuss


 

MP5 K (K= Kurz): War der Nachfolger der ersten Spezial-Ausführungen. Der Konzern reagierte mit dieser Entwicklung auf die neuen Forderungen der Militärs. Die Waffe war nun weit aus kompakter, vielseitiger und durch ihr kurzes Format auch praktischer im Umgang. Sie ist eine neue Form der Nahbereichswaffe und ihre Wurzeln sind heute beim MP 7 sichtbar. Natürlich wurden auch hier alte Modifikationen und Erweiterungen übernommen. So findet man die ausklappbare Schulterstütze (erst H&K nutzen das Potenzial dieses bauliche Detail voll aus und konnten ihren Waffen so eine maximale Effizienz in allen Einsatzlagen geben) und den Schalldämpfer.

 

 


 


 
Der Bestseller(Special Forces): MP5 K
MP5 K:
mit Drehvisier
MP5 KA1:
starres Visier
MP5 KA4:
mit Drehvisier
MP5 KA5:
starres Visier

 


 
(K+KA1+A4+KA5)
Länge:
325 mm
Gewicht (leer):
2,00kg
Lauflänge:
215 mm
Feuerrate:
ca. 900 Schuss/min
effektive Schussweite:
ca. 100 m
größte Schussweite:
ca. 1.500 m
Munitionszufuhr/
Magazingröße:
15 oder 30 Schuss



Daneben gibt des noch Versionen für das „Plastik Training“ MP5 PT, eine reine Übungswaffe, die aber die Eigenschaften der MP 5 sehr gut simulieren kann.
Unbedingt zu erwähnen sind noch die Versionen/Modelle der MP5/40 A2, eine besondere Variante des Gewehrs für den amerikanischen Markt. Einzige wirkliche Veränderung ist das Hartplastik Magazin, das, wie auch beim Steyr-Gewehr schon bekannt, durchsichtig ist und so eine schnelle Auffassung der Munitionslage bzw. Einschätzung möglich macht. Ebenso für das amerikanische Militär, insbesondere der Special Forces gedacht, ist das MP5-N. Seine Spezifikationen (Wechsel der Feuermodi, Gewinde für Schalldämpfer und andere Modi) sind für US NAVY Seals angefertigt worden. Eine andere Spezialversion ist die MP5-F, die mit anderem Kaliber (stärkere Patrone für die französische Armee) und Ausrüstungsextras (dickere Gummiauflage, zweite Tragriemenbefestigung) aufwarten konnte.

Eine besondere Ausführung (ähnlich der MP 54) ist die HK 53, eine Version des Schnellfeuergewehr HK 33. Sie wurde für NATO Gewehrkaliber (5,56x45mm) entwickelt und hat nur geringe Absatzzahlen vorzuweisen.

Erfolgsgeschichte

Erfolg und Mythos

 

Die MP 5 tritt das Erbe der MP 40 an und dies zu Recht. Für die Ähnlichkeit beider Waffen sorgte die zu Anfang auch bei den MP 5 verwendeten „Stangenmagazinen“. Erst später wurden die „Bananenmagazine“ eingeführt, vor allem um Ladehemmungen vorzubeugen.

Man konnte aber nicht nur an den Mythos der MP 40 anknüpfen, sondern ihn noch weiter ausbauen. Das Prädikat - Made in Germany - in der Waffenindustrie wurde von der MP 5 deutlich mitgetragen. Mehr als 50 Länder sind Stammkunden bei H&K und wer einmal die Waffe für die eigenen Polizei-, Sicherheits- oder Militärkräfte geordert hat, der wird dank der Zuverlässigkeit und Effizienz zum Stammkunden.

 

 



Die Philosophie war und ist bis heute die ständige Weiterentwicklung dieser Waffe. Man geht dabei auf die Wünsche ein und versucht dem Trend einen Schritt voraus zu sein. Die MP 7 ist das Beispiel für die vorzügliche Arbeit.
Doch trotz der aufkommenden, Haus internen, Konkurrenz durch die MP 7 wird die MP 5 weiterhin den Waffenmarkt dominieren. Gründe sind auch das Rund-um-Paket von H&K, die viele Zusatzgeräte und auch waffentechnische Ergänzung nachliefern. Genau dieser Punkt macht den höheren Preis wieder wett und so bleibt eine Uzi oder MAC-10 immer hinter der MP 5 zurück.

Problematisch sind auch nicht die möglichen Nachbauten aus dem asiatischen Raum, da H&K ihre Betriebsgeheimnisse konsequent schützen, Produktionslizenzen nur nach sorgfältigen Kontrollen an die Länder übergeben und das Siegel Made in Germany heute und morgen die für die versprochene Qualität steht.

Interessant sind auch die vielen Nachbauten für Sportschützen. Sie verwenden das Design der MP 5 und benutzen unterschiedliche Kaliber und Modifikationen. Der Verkauf wird bereits dadurch angekurbelt, das die Waffe das Aussehen der MP 5 besitzt - vor allem in Amerika ist dieser Trend zu erkennen.

 



Die neue Generation von Maschinenpistolen muss diese Kultstatus erst einmal erreichen.
Die MP5 war über Jahre hinweg erfolgreich und wird es wohl noch lange sein.

Quellen

http://www.waffeninfo.net/waff_mp5.php (Letzter Aufruf 30.10.2009)
http://www.militarypolice.de/modules.ph ... cle&sid=47 (Letzter Aufruf 30.10.2009)
http://de.wikipedia.org/wiki/HK_MP5 (Letzter Aufruf 30.10.2009)
http://www.heckler-koch.de/Maschinenpistolen (Letzter Aufruf 30.10.2009)
http://www.whq-forum.de/cms/546.0.html (Letzter Aufruf 30.10.2009)
http://www.gunrack.de/blog/?p=5 (Letzter Aufruf 30.10.2009)
http://world.guns.ru/smg/hk_mp5_fs.jpg (Letzter Aufruf 30.10.2009)
http://www.rbgungraphics.com/hkmp5.html (Letzter Aufruf 30.10.2009)



Autor: Freiherr von Woye

Das Thema

AK 47

 

Ungeschlagen in der Effektivität bis Heute!

 

 

Awtomat Kalaschnikowa, obrasza 47
( kyrillisch: Автомат Калашникова образца 47 )

Entstehung

Entstehung



Das Sturmgewehr AK 47 wurde 1947 von Michail Timofejewitsch Kalaschnikow entwickelt.
Es ist die am meisten hergestellte Waffe weltweit (ca. 100 Millionen Exemplare), und wird in über 55 Staaten eingesetzt. Das AK-47 ist meist nur unter dem Namen Kalaschnikow bekannt.
Schon 1944 entwickelte Michail Timofejewitsch Kalaschnikow als Beschäftigter der Izhmasch-Rüstungswerke einen halbautomatischen Karabiner. Dessen Verschluss-System war Vorbild für praktisch alle später entwickelten sowjetischen automatischen Waffen.
Durch die Erfahrungen der letzten Kriegsmonate mit dem deutschen Sturmgewehr 44 verstärkte sich das Interesse an einer baldigen Einführung eines vergleichbaren Sturmgewehres in der Roten Armee weiter.
 

 

 

Michail Timofejewitsch Kalaschnikow (frühe Jahre und heute)

 

Zugleich wurden viele Eigenarten des deutschen Modells in die eigene Entwicklung übernommen, was den ganzen Prozess erheblich beschleunigte. Allerdings ist das System der Verschlussverriegelung mit dem gesteuerten Drehkopf völlig anders gelöst als beim deutschen Sturmgewehr.

 

    - 1946 baute das Experimental-Konstruktionsbüro Kalaschnikow (KB Kalaschnikow) einen ersten Prototypen.
    - 1947 wurde der Prototyp überarbeitet und schnitt bei weiteren Tests als beste Waffe ab.
    - 1949 wurde die Waffe als 7,62 mm automatisches Gewehr von Kalaschnikow, Modell 1947 in Dienst gestellt. Weitere Bezeichnungen sind AK und, besonders im Westen verbreitet, AK-47. Die Waffe wurde in der Terminologie der NVA als Maschinenpistole (KMS-72) bezeichnet.

 

 

 

Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5

Technik

Technik

 


 
Allgemeine Informationen
Zivile Bezeichnung:
AK-47, Kalaschnikow Auto 47, Kalaschnikow
Militärische Bezeichnung:
Avtomat Kalaschnikowa, obrazca 47
Einsatzland:
Russland, ehemalige UdSSR, meist in Ostländern
Entwickler: /
Hersteller:
Michail Timofejewitsch Kalaschnikow
Herstellerland:
Waffenwerke in Ischewsk und Tula
Produktionszeit:
1947 bis heute
Waffenkategorie:
Sturmgewehr
 
Maße
Gesamtlänge:
645 mm (eingeklappte Schulterstütze)
870 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 4,3 kg
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung): 4,9 kg
Lauflänge:
415 mm

 

 

 



 
Technische Daten
 
Kaliber:
7,62 x 39 mm (Patrone "M43")
Mögliche Magazinfüllungen:
30 Patronen
Effektive Reichweite:
300–400 m
Maximale Schussweite:
ca. 2.710m
Kadenz:
660 Schuss/min
Feuerarten:
Einzel- und Dauerfeuer
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0):
715 m/s
Mündungsenergie (E0):
ca. 2.019 Joule
Anzahl Züge:
gezogener Lauf, vier Züge
Drall:
Rechts
Visier:
Kimme und Korn
Verschluss:
Drehkopfverschluss
Ladeprinzip:
Gasdrucklader
 
Kopien anderer Länder
Typ 56, Volksrepublik China
AK-47M1, Bulgarien
Tabuk, Irak
M-70, Jugoslawien etc.,
Maschinenpistole Modell 69 DDR-Kleinkaliberversion
(Konstruktion stark vom Original abweichend)
Galil, Israel
Valmet RK 62, Valmet M76, Sako M95, Finnland
Typ 86s, China
Wieger STG 940 DDR-Sturmgewehrfamilie NATO-Kaliber 5,56x45
Sturmgewehr 90, Schweiz
KL-7.62mm, Iran (modifizierte Typ 56 Gewehrs, ohne Holzelemente )

 

 

 

Obwohl das Visier des AKM bis auf 1.000 Meter (800 beim AK) einstellbar ist, liegt die tatsächliche effektive Reichweite bei etwa 300 m, was durch die offene Visierung, die mäßige Präzision, sowie die (stärker als bei klassischen Gewehrpatronen) gekrümmte Flugbahn des M43 - Geschosses, bedingt ist.
Eine kleine, wichtige Modifikation am AK-47 wurde lange Zeit unterschätzt. Neben den Standard - Magazinen mit 30 Schuss und den mit 40 Schuss (LMG), wie sie in den meisten Gegenden üblich waren, gibt es in Rumänien und Ungarn 20-Schuss-Magazine. Neben den häufigen Magazintypen gibt es auch 5-, 10- und 55-Schuss-Magazine sowie 60- und 75-Schuss-Trommeln.

Der AK-47 kann weder Kälte noch Hitze etwas anhaben, sie funktioniert unter den schwierigsten Bedingungen. Außerdem gibt es bewusst freigelassene Nischen und Flächen, die zum Aufnehmen von Schmutz dienen, welcher von dem Verschluss regelrecht dorthin geschoben wird. All diese Konstruktionen gehen allerdings zulasten der Schusspräzision.

 

"Ein tödlicher Klassiker"

Weitere Entwicklung

Weitere Entwicklungen:

 

 

 

Modell AKM

 

1959 wurde das AK ein weiteres Mal überarbeitet und erhielt die Bezeichnung AKM, Awtomat Kalaschnikowa Modernizirowannij (modernisiert).
Das Gehäuse der neuen Waffe wurde nun im Blechprägeverfahren hergestellt, was die Waffe noch robuster machte und eine erhebliche Gewichtsreduzierung um 1,16 kg zur Folge hatte.
Ferner bekam das AKM eine neue Schulterstütze, eine Mündungsmutter und eine Vorrichtung zur Verzögerung (um 0,002 Sekunden) der Vorwärtsbewegung des Schlagstücks.

Von beiden Waffen, sowohl dem AK 47 als auch dem AKM, gibt es eine S-Version (AKS, bzw. AKMS) für Fallschirm-, Panzer- und Raketentruppen mit abklappbarer Schulterstütze.

Wichtig sollte der Umstand der verschiedenen Magazingrößen für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten während des Vietnamkrieges werden. Dort verließen sich die US-Soldaten darauf, dass ihre Gegner ähnlich oft nachladen müssten wie sie selber, doch diese benutzten, meist bei Sturmangriffen, Trommel-Magazine.
Die Zuverlässigkeit des Kalaschnikow-Sturmgewehrs ist legendär. Dass dies jedoch, wie häufig geäußert, vom primitiv groben Aufbau der Waffe herrührt, ist falsch.
Richtig ist, dass an der Waffe kein Teil überflüssig ist und einzelne Bauteile so ausgeklügelt konstruiert sind, dass sie gleich mehrere Funktionen übernehmen, für die andere Waffen eine Vielzahl von Einzelteilen benötigen.

 

 



1974 wurde ein neues Sturmgewehr eingeführt, das als AK-74 bekannt ist. (Kaliber 5,45 x 39 mm). Eine höhere Mündungsgeschwindigkeit, flacherer Geschossflugbahn (effektive Reichweite um etwa 100 Meter erweitert) und neuartige, effektivere Mündungsbremse erweitern die Eigenschaften der alten AK 47.
Später wurde ein verkürztes Modell entwickelt, das AKS-74U (U steht für ukorotschennij, verkürzt) entwickelt. Die Sondereinsatzkommandos (Speznas) benutzen diese Waffe bis heute. (Modell AK-74N mit Nachtsichtgerät)
Das Anfang 1990 entwickelte AK-74M ersetzte gleich drei Modelle (AK-74, AKS-74 und AK-74N) Als Übergangslösung gedacht, blieb sie doch bis heute die letzte Weiterentwicklung. (Aus ihr wurde RPK und RPK-74 als MG Modelle entwickelt)
Die neuesten Waffen der AK-Familie sind die der 100er-Serie (AK-101, AK-102, AK-103, AK-104, AK-105, AK-107 und AK-108). Sie sind vor allem für den Export bestimmt und haben einige technische Weiterentwicklungen wie die "synchronisierte Automatik" erfahren.

Das AK -47 ist das bis heute verbreiteste Sturmgewehr auf der Welt. Es wird heute weltweit eingesetzt und so wird das wohl auch in Zukunft bleiben. Die Effektivität und ökonomische Ausgewogenheit sprechen für sich und überzeugen auf dem weltweiten Markt. Vor allem in der dritten Welt und Osteuropa.

 

Kurios

Kurios

 

 

 


 
Das AK-47 als Symbol von Ländern und Organisationen
Mit Bajonett auf der Nationalflagge von Mosambik
Im Wappen Simbabwes
Im Wappen Osttimors
In der Fahne der libanesischen Hisbollah-Organisation
In der Fahne der kolumbianischen FARC.



(Die ursprüngliche Kalaschnikow wird oft mit dem AK-74 verwechselt. Außerdem sind die meisten "AK 47" im Umlauf nichtrussische Kopie, also im eigentlichen Sinne gar keine AK 47.)

 

Quellen

http://kalashnikov.guns.ru/ (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://de.wikipedia.org/wiki/AK-47 (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://world.guns.ru/assault/as01-e.htm (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://www.military-page.de/waffen/kala ... k47_03.htm (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://www.focus.de/wissen/bildung/Gesc ... 51790.html (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://kalashnikov.guns.ru/models/ka50.html (Letzter Zugriff 17.11.2009)



Autor: Carsten / Freiherr von Woye

Das Thema

Stetschkin APS

 

 

 

( Awtomatitscheskij Pistolet Stetschkina, kyrillisch: Автоматический Пистолет Стечкина)


 

 

 

Wladimir Putin (ehemaliger Präsident Russlands)

Entstehung

Entstehung



Die Stetschkin APS ist eine Reihenfeuerpistole, die in der Sowjetunion hergestellt wurde. Als Reihenfeuerpistole kann man sie auch als vollautomatische Kurzwaffe, die durch Spezielle Modifikationen (Anschlagschäfte) wie eine Maschinenpistole aus der Schulter abgefeuert werden.
Der ursprüngliche Entwurf von Igor Jakowlewitsch Stetschkin entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, und verwendete die Tokarew-Patrone 7,62 x 25 mm TT (M30). Sie war ursprünglich Gegenstand der Abschlussarbeit des berühmten russischen Waffenkonstrukteurs. Der Selbstspann-Mechanismus und die drei möglichen Positionen des Hebels sind "Einzelschuss", "Dauerfeuer" und " Waffe sichern" waren eine Neuerung in der sowjetischen Waffenentwicklung.
Damit wurde sie auch wie andere Reihenpistolen aus einer vorhandenen Selbstladepistole weiterentwickelt. Vor allem zur Erhöhung der Feuerkraft auf kurze Entfernungen.
Das sowjetische Modell der Stetschkin APS war ursprünglich als militärische Verteidigungswaffe für Artillerie- und Panzerbesatzungen und Maschinengewehr- und Panzerfaust-Trupps (vor allem für die Offiziere) vorgesehen. Wurde aber später besonders für den behördlichen Einsatz zum Zweck des Personenschutzes und der Terrorabwehr entwickelt. (Feuerbegrenzer wurden für den zivilen Gebrauch eingesetzt - vor allem zur Verbesserung der Zielsicherheit)

Als sich mit der Makarow - Pistole das Kaliber 9,2 x 18 als neue Standard - Pistolenmunition der Roten Armee durchsetzte, rüstete er seine Pistole darauf um. Dies war nicht die einzige Gemeinsamkeit, wie die Makarow ist die Waffe ein unverriegelter Rückstoßlader mit Spannabzug (Double Action).

Die Energie der Patrone ist noch im Rahmen dessen, was ein so einfacher Verschlussmechanismus verkraften kann. Die Stetschkin war jedoch nicht als normale Faustfeuerwaffe konzipiert, sondern sollte zusätzlich auch Dauerfeuer schießen und damit Aufgaben einer Maschinenpistole erfüllen können. Dafür gab es die Option, am Griff einen Anschlagsschaft zu montieren. Die Feuerart kann am Sicherungshebel gewählt werden.
 

 

Technik

Technik

 

 

 


 
Allgemeine Informationen
Zivile Bezeichnung:
Stetschkin APS
Entwickler /
Hersteller:
Igor Jakowlewitsch Stetschkin
Entwicklungsjahr:
1948
Herstellerland:
Sowjetunion
Produktionszeit
1951 bis 1975
Waffenkategorie:
Pistole
 
Maße
Gesamtlänge:
225 mm
Gesamthöhe:
152 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 1.020 g
Gewicht:
(mit vollem Magazin): 1.220 g
Lauflänge:
140 mm

 

 

 

APS mit Schalldämpfer und Schulterstütze

 


 
Technische Daten
Kaliber:
9,2 x 18 mm
Mögliche Magazinfüllungen:
20 + 1 Patronen
Effektive Reichweite:
200 m
Kadenz:
600 - 750 Schuss/min
Feuerarten:
Einzelschuss, Dauerfeuer
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0):
340 m/s
Anzahl Züge:
4
Drall:
Rechts
Ladeprinzip:
Rückstoßlader



Die Eignungstests verliefen sehr erfolgreich, wobei die Präzision und der geringe Rückstoß der Waffe hervorgehoben wurden. Durch den langen Lauf vergrößerten sich auch die Visierlinie und die Mündungslastigkeit.

Die APS sollte vor allem bei Besatzungen von gepanzerten Fahrzeugen und als persönliche Waffe bei höheren Offizieren Verwendung finden. Als Pistole war sie jedoch recht schwer, der zusätzliche Holzkolben sperrig.

 

Weitere Entwicklung

Weitere Entwicklung

 

 



Sturmgewehre des Typs AK-47 mit Klappschaft wurden dieser Rolle meist besser gerecht. Deshalb fand die Pistole keine große Verbreitung, und die Produktion wurde 1975 eingestellt.
Mit dem Einsatz von sowjetischen Spezialkräften wie den Speznas während des Afghanistan - Krieges stieg der Bedarf an kompakten Feuerwaffen.
Dazu ersetzte man den Schaft durch eine Schulterstütze aus Profilstahl und versah die Waffe mit einem Schalldämpfer. Das Modell wurde als Stetschkin APB geführt.
Damit erlangte die Waffe wieder neue Bedeutung. In der jüngeren Vergangenheit wurden neben Truppen des russischen Innenministeriums MWD auch Polizeieinheiten damit ausgerüstet.

Obwohl die APS eines der erfolgreichsten Modelle der russischen Waffenproduktion war, führten ihr hohes Gewicht (sie wurde auch spöttisch als "Kanone" bezeichnet) und der mangelnde Tragekomfort des starren Halfters schließlich zu ihrer Ausmusterung.

Reihenfeuerpistolen zählen nach dem Gesetz zur Kategorie der automatischen Waffen! Somit sind sie für Zivilpersonen in vielen Ländern verboten oder nur mit Sondergenehmigung zu beschaffen (Beispiel: Schweiz).

 

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Stetschkin_APS (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://www.whq-forum.de/cms/677.0.html (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://www.panzerfreund.de/forum/thread ... stid=93187 (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://wapedia.mobi/de/Reihenfeuerpistole (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://dlh.net/new/news.php?cat=1&subcat=&fromid=20267 (Letzter Zugriff 17.11.2009)



Autor: Carsten / Freiherr von Woye