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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
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TRP 1.04 ist eine Zusammenfassung der vielen kleineren Ideen, die wir zu unserer Mod hatten. Wir veröffentlichen sie nun auf Basis der neuen HoI 2 Darkest Hour-Version 1.05.
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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill
Italienische Kampagne 2 V1.91 Part 1

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Kampagne, kritische Fehler in Griechenland-1 Szenario berichtigt    

Allgemein

Medaille der Waffenbrüderschaft

 

 

 

Allgemein



Die 1966 gestiftete "Medaille der Waffenbrüderschaft" wurde für die "Festigung und Vertiefung der Klassen- und Waffenbrüderschaft und die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen der Nationalen Volksarmee und den sozialistischen Bruderarmeen" an Angehörige der Nationalen Volksarmee, ans Militär anderer kommunistischer Länder (sozialistischer Bruderarmeen) oder an Personen, die nicht Angehörige der NVA waren, verliehen.
Die Verleihung erfolgte durch den Minister für Staatssicherheit anlässlich der "Woche der Waffenbrüderschaft" vom 23. Februar bis 1. März oder unmittelbar nach vollbrachten Leistungen. Sie war mit einer nicht näher bezeichneten finanziellen Zuwendung verbunden. Die Medaille wurde an etwa ein Viertel der Promovenden der juristischen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit verliehen. Bei den meisten dieser Träger ist nicht ersichtlich, wodurch sie sich bei der Zusammenarbeit mit den "Bruderarmeen" besonders verdient gemacht hätten bzw. nicht nachzuvollziehen.
 

Die Medaille wird in drei Stufen verliehen.

Aussehen

Aussehen

 

Die Medaille ist rund, bronze-, silber- oder goldfarben und hat einen Durchmesser von 35 mm. Auf der Vorderseite sind Soldaten der sozialistischen Bruderarmeen mit Raketenwaffen symbolisch dargestellt. Links oben ist ein fünfzackiger Stern eingeprägt. Auf der Rückseite befinden sich das Staatswappen der DDR und die Umschrift „KLASSENBRÜDER - WAFFENBRÜDER – UNBESIEGBAR“.
Die Medaille wird an einer fünfeckigen Spange getragen, die mit hellgrauem Band bezogen ist. In der Mitte des Bandes sind orangefarbene Längsstreifen eingewebt: Stufe Bronze ein Streifen, Stufe Silber zwei Streifen und Stufe Gold drei Streifen.

 

 

 

Die Interimsspange ist rechteckig. Das Band entspricht der Medaillenspange. Die Medaille wird auf der linken oberen Brustseite getragen.
Bis zum 15. Juli 1968 wurde die Medaille der Stufe Gold an einem Band mit nur einem Streifen getragen. Danach wurde dieses Band zum Band der Medaille der Stufe Bronze.

 

Verordnung der DDR zu den Ehrenzeichen

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Medaille_d ... Cderschaft (Letzter Zugriff 25.01.2010)
http://www.hobost.de/Forschung/Kader/zo ... dersch.htm (Letzter Zugriff 25.01.2010)



Autor: Freiherr von Woye

Der Orden

Der Karl-Marx-Orden

 

 

 

Dieser Orden galt als ehrenvollste staatliche Auszeichnung der DDR.

Allgemeines

Allgemein

 

Der Orden wurde anlässlich des Karl-Marx-Jahres am 30. April 1953, dem 135. Geburtstag von Karl Marx, gestiftet. Er wird an Einzelpersonen, Kombinate, Betriebe, Einrichtungen, sozialistische Genossenschaften und gesellschaftliche Organisationen sowie an Verbände, Truppenteile und Einrichtungen der bewaffneten Organe verliehen. Er reiht sich damit in die 4 wichtigsten Orden der DDR ein. Unterstrichen wird dies durch den Umstand, dass auch er an Einzelpersonen anderer Staaten verliehen werden kann.

 

Verliehen für Leistung und Verdienste:

• in der Arbeiterbewegung

• bei der schöpferischen Anwendung des Marxismus-Leninismus

• bei der Gestaltung des entwickelten gesellschaftlichen Systems des Sozialismus mit seinem Kernstück, dem ökonomischen System des Sozialismus

• in Wissenschaft und Technik

• in Kunst, Bildung, Erziehung und Kultur

• im Kampf um die Sicherung des Friedens

• in der Pflege und Förderung echter freundschaftlicher Beziehungen zur Sowjetunion, zu den anderen sozialistischen Staaten und allen friedliebenden Völkern der Welt sowie solcher Beziehungen von Angehörigen und Organisationen dieser Völker zur Deutschen Demokratischen Republik“

 

 

 

(Urkunde des Trägers Wilhelm Pieck)

 

Der "Karl-Marx-Orden" kann in seiner Form mehrmals verliehen werden. Zur Verleihung des Ordens gehören, eine Urkunde und für Einzelpersonen eine Prämie von zuletzt 20.000 Mark.
Die Verleihung erfolgt durch den Vorsitzenden des Staatsrates auf Empfehlung des Ministerrates. Der Verleihungsakt wurde anlässlich des 1. Mai, dem Internationalen Kampf- und Feiertag der Werktätigen, des 7. Oktober, dem Tag der Republik, oder aus besonderem Anlass zelebriert. Wie bei allen wichtigen Orden und Ehrungen in der Geschichte Deutschlands, musste nach dem Tod des Ausgezeichneten der Orden mit allem drum und dran an den Staatsrat zurückgegeben werden.

 

 

 

Verordnung über das Tragen der Ehrenzeichen zu staatlichen Auszeichnungen vom 19. April 1978
Sonderdruck Nr. 952 des Gesetzblattes der DDR
§ 2


(3) Der "Karl-Marx-Orden" und die Medaille "Goldener Stern" zum Ehrentitel "Held der Deutschen Demokratischen Republik" werden in der Mitte über allen Ehrenzeichen oder Interimsspangen getragen.



Der Ehrentitel "Held der Deutschen Demokratischen Republik" (gestiftet 1975) und die dazugehörige Medaille "Goldener Stern", war auch immer mit der gleichzeitigen Verleihung des Karl-Marx-Ordens verbunden. Die Folge dieser Verordnung war, dass diese Auszeichnung dem weit häufiger vergebenen "Karl-Marx-Orden" schließlich den Rang ablief.

Aussehen

Aussehen

 

 

 

Der "Karl-Marx-Orden" ist ein goldener Stern mit fünf Zacken, der auf einem goldenen Eichenblätterkranz liegt (Durchmesser 50 mm). Die rubinroten Zacken des Sterns sind ebenfalls golden umrandet.
In der Mitte des Sterns befindet sich auf einer Kreisplatte ein Porträt von Karl Marx. Die Rückseite ist glatt. Der Orden wird an einer fünfeckigen, mit weinrotem Band bezogenen Spange getragen.
Die Interimsspange ist rechteckig und mit weinrotem Band bezogen. In der Mitte der Spange ist waagerecht ein goldenes Eichenblatt aufgesetzt. Der "Karl-Marx-Orden" wird auf der linken oberen Brustseite getragen und als Ordensspange immer in der ersten, oberen Reihe.

 

 

 

(Ordensspange des Karl-Marx-Ordens)

 

Die Verschieden Ausführungen:

1953-58: Gold (900) mit Verleihungsnummer 1 - 30

1958-65: Gold (900) mit Verleihungsnummer 31

1965-79: Gold (900) ohne Verleihungsnummer

1980-89: Gold (333) ohne Verleihungsnummer

1980-89: Bronze vergoldet, für Kollektive, ohne Verleihungsnummer

 

 

 

(Etui des Karl-Marx-Ordens)

Träger


 

 

 

(Walter Ulbricht mit dem angesteckten Orden nach der Verleihung)

Träger des Ordens (Auswahl):

• 1953: Otto Grotewohl, Walter Ulbricht, Hermann Matern, Wilhelm Pieck, Wilhelm Zaisser, Olga Körner, Otto Buchwitz, Hermann Duncker, Helmut Lehmann, Rosa Thälmann, Luise Kähler
• 1954: Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
• 1956: Zeitung Neues Deutschland, Antonín Zápotocký, Wilhelm Koenen
• 1958: Josef Orlopp
• 1959: Wilhelmine Schirmer-Pröscher
• 1961: Alfred Kurella
• 1962: Franz Dahlem, Herbert Warnke, Otto Winzer, Friedrich Heilmann
• 1963: Willy Rumpf, Karl Maron
• 1965: Paul Geisler, August Reitz, Anna Seghers, Hans Schaul, Otto Schön, „Einheit“ Berlin, Sammelmappe Arbeitsmaterialien zum Karl-Marx-Orden
• 1966: Helene Berg, Georg Stibi, Richard Stahlmann (eigentlich: Arthur Illner)
• 1967: Karl Mewis, Wilhelm Kling
• 1968: Roman Chwalek, Kurt Seibt, Max Burghardt, Frieda Sternberg
• 1969: Lotte Ulbricht, Erich Honecker, Jürgen Kuczynski, Hermann Matern, Albert Norden, Willi Stoph, Paul Verner, Anna Seghers, Regina Becker
• 1970: Heinz Hoffmann, Erich Mückenberger, Erwin Kramer, Bruno Apitz, Harry Tisch, Otto Braun, Max Burghardt, Iwan Ignatjewitsch Jakubowski
• 1971: Jacques Duclos
• 1972: Klaus Gysi, Kurt Hager, Max Fechner, Erich Honecker, Max Spangenberg
• 1973: Ernst Albert Altenkirch, Friedrich Dickel, Ernst Goldenbaum, Erich Mielke, Fred Oelßner, Gerhard Danelius, Günther Jahn
• 1974: Leonid Breschnew, Nähmaschinenwerk Wittenberge, Tierpark Berlin, Alexander Schalck-Golodkowski, Willi Stoph, Markus Wolf, Walter Arnold, Jurij Brězan, Charlotte Schröder, Rheinmetall Sömmerda, Straßen-, Brücken- und Tiefbaukombinat Halle/Saale, Marta Fischer, Walter Gorrish-Kaiser, Max Herm

• 1975: Horst Sindermann, Paul Wandel, Akademie der Wissenschaften der DDR


• 1976: Alois Bräutigam, Luise Ermisch, Wolfgang Junker, Günter Mittag, Werner Walde, Ernst Scholz, Paul Verner, Erweiterte Oberschule (EOS) „Karl Marx“ Halle-Neustadt
• 1977: Hilde Benjamin, Kurt Hager, Erich Honecker, Margot Honecker, Erich Mielke, Friedel Malter, Ruth Werner, Institut für Lehrerbildung (IfL) Weißenfels, Richard Staimer, Gerónimo Arnedo Álvarez
• 1978: Werner Felfe, Hans Modrow, Joachim Herrmann, Hans-Joachim Hertwig, Elli Schmidt, Werner Krolikowski, Konrad Naumann, Hanna Wolf, Werner Schneidratur, Sigmund Jähn
• 1979: Horst Dohlus, Johannes Chemnitzer, Gerhard Grüneberg, Heinz Keßler, Peter Edel, Grete Groh-Kummerlow
• 1980: Heinz Hoffmann, Alfred Lemmnitz, Siegfried Lorenz, Gerda Sucker, Frieda Krüger, Günther Jahn, Interflug
• 1981: Erwin Geschonneck, Peter Florin, Albert Norden, Gerhard Schürer, Friedrich Karl Kaul, Antonie Wohlgemuth
• 1982: Alexander Schalck-Golodkowski, Kurt Hager, Erich Honecker, Erich Mielke, Paul Scholz, Erich Paterna, Ernst Hoffmann (Philosoph)
• 1983: Lotte Ulbricht, Gerhard Beil, Friedrich Dickel, Egon Krenz, Oskar Fischer, Theo Balden, Gerda Stern, Wilhelm Ehm
• 1984: Alfred Neumann, Willi Stoph, 6. Flottille der Volksmarine, Manfred Wekwerth, Hans Lutter, Charlotte Loebinger, Kurt Diederich
• 1985: Horst Dohlus, Friedrich Dickel, Heinz Hoffmann, Erich Honecker, Bruno Lietz, Erich Mückenberger, Josef Schleifstein, Ilse Thiele, Maria Rentmeister
• 1986: Heinrich Adameck, Gisela Glende, Lea Große, Günter Mittag
• 1987: Hilde Benjamin, Margot Honecker, Werner Jarowinsky,Helmut Koziolek, Erich Mielke, Heinz Wedler, Markus Wolf, Annelie Löblich
• 1988: Manfred Gerlach, Joachim Herrmann, Kurt Seibt, Nicolae Ceauşescu, Karl-Eduard von Schnitzler, Hildegard Gurgeit
• 1989: Günter Schabowski, Willi Stoph, Günther Wyschofsky, Herbert Weiz


Zum Schluss

Schlussbemerkung



Nach den für die DDR sehr erfolgreichen Olympischen Spielen 1976 in Montreal verteilten Staats- und Ministerrat der DDR neben hohen Geldprämien auch hohe staatliche Auszeichnungen. Darunter war 2mal der Karl-Marx-Orden.
Ansonsten wurde der Orden vor allem an hohe und verdiente Parteifunktionäre verliehen. Zu Ruhm kam er aber nur als "Anhängsel" des Ehrentitels "Held der DDR". Seine eigenständige Verleihung ging in der Folgezeit oft unter und so verlor er an Bedeutung und Ansehen. Die Ähnlichkeiten zur Sowjetunion sind dabei immanent. So wird der Lenin-Orden auch immer im Verbund mit dem Titel "Held der Sowjetunion" inkl. des Ordens "mitverliehen".

Allgemein

Militärische Auszeichnungen Israels
(Medals & Rangs)

 

 

 

Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 durch Ministerpräsident David Ben Gurion ausgerufen.

 

"Am heutigen Tag endet das britische Mandat über das Land Israel. Wir rufen einen jüdischen Staat im alten Land Israel aus. Er wird Israel heißen."

 

Daraufhin begannen am nächsten Tag die Streitkräfte, Ägyptens, Transjordaniens, Syriens, Iraks und dem Libanon mit ihrem Angriff. Israel hatte eine Armee, die zum großen Teil aus Angehörigen der Haganah, die nur zum Schutz der jüdischen Siedlungen im Jahre 1920 gegründet wurde bestand. Das eigentliche Gründungsdatum der israelischen Streitkräfte war der 31. Mai 1948. Wie in jeder Armee der Welt wurden auch für die Armee Israels Auszeichnungen eingeführt.

 


(Ring der Tapferkeitsmedaille, ausgegeben an dessen Träger)

 

„[Unser Auftrag ist es], die Existenz, die territoriale Integrität und die Souveränität des Staates Israel zu verteidigen, die Bewohner Israels zu beschützen und alle Formen des Terrorismus zu bekämpfen, die das alltägliche Leben bedrohen.“
(Offizielle Internetpräsenz der israelischen Streitkräfte)

 

Die Israelischen Streitkräfte ( ‏צבא ההגנה לישראל‎ / Israel Defense Forces - IDF) fassen die militärischen Verbände Israels zusammen. Zusammen dienen in ihr 168.000 Männer und Frauen, zusätzlich stehen ihnen 445.000 Reservisten zur Verfügung. Im Nahen Osten stechen die Teilstreitkräfte des israelischen Staates durch ihr gute Ausrüstung und Ausbildung besonders hervor, sie gelten allgemein als die schlagkräftigste in diesem Teil der Welt.

 


 
Die Offiziersränge der Israelischen Armee
 
 
Rav-Aluf רב-אלוף Generalleutnant
 
Aluf אלוף Generalmajor
 
Tat-Aluf תת-אלוף Brigadegeneral
 
Aluf Mischne אלוף משנה Oberst
 
Sgen Aluf סגן אלוף Oberstleutnant
 
Rav-Seren רב סרן Major
 
Seren סרן Hauptmann
 
Segen סגן Oberleutnant
 
Segen Mischne סגן-משנה Leutnant

 

Israel hat eine Sonderstellung in der Welt, was militärische Auszeichnungen angeht. Heute verleihen fast alle Staaten der Welt zivile und militärische Orden – Ausnahmen bilden Israel und die Schweiz. Den Eidgenossen ist die Annahme von Orden laut Gesetz sogar ausdrücklich untersagt. So verleiht der israelische Staat nur Medaillen für auszuzeichnende Soldaten. Wir auch bei anderen Ländern bzw. Streitkräften der Welt, werden auch hier herausragende militärische Leistungen und besonderen Mut im Kampf belohnt und durch Medaillen ausgedrückt. Sie umfassen die Tapferkeitsmedaille (Medal of Valor), der höchste Orden, die Medaille des Mutes (Medal of Courage) und die Medaille für hervorragenden Dienst (Medal of distinguished Service). Ferner gibt es die Ehrenvolle Erwähnung des Kommandeurs (Commander Citation) für die militärischen Ränge Raw-Aluf (Generalleutnant) in der Funktion des Ramatkal (Generalstabschefs), Aluf (Generalmajor) und Tat-Aluf (Brigadegeneral).

 

Des Weiteren gibt es auch Feldzugbänder (Campaign Ribbons):

Unabhängigkeitskrieg
Sinai-Feldzug
Sechstagekrieg
Abnutzungskrieg
Jom-Kippur-Krieg
Libanonkrieg 1982
Libanonkrieg 2006




Genauso wie die üblichen Dienstbänder für den Kampf um Israel(Service Ribbons):

HaSchomer-Band
Nili-Band
Hagana-Band
Etzel-Band
Lehi-Band
Freiwilliger der Jüdischen Legion-Band
Mishmar (Wächter/Garde)-Band
Kämpfer-gegen-Nazis-Band
„Auszeichnung des Staatskämpfers"-Band (für die Teilnahme am Bürgerkrieg)
Auszeichnung für die Gefangenen der Mandatsmacht (Mandate Prisoners Decoration)
Israelische Sicherheitsauszeichnung (Israel Security Award) benannt nach Eliyahu Golomb

 

So schließt der israelische Staat zwar die Verleihung eines Ordens aus, hat aber mit den Medaillen eine dennoch ausreichende Liste an Ehrenzeichen für ihre Soldaten etabliert, ganz im Sinne der Staatengründer. Die vielen Einsätze, das ständige Konfliktpotential im Nahen Osten und die reichlichen Feinde Israels, die sich offen zu Aggressionen gegen das Land und seine Streitkräfte bekannten. Die beiden meist dekorierten Soldaten der israelischen Streitkräfte sind Major Nechemia Cohen (1943-1967) und der ehemalige Premierminister, Verteidigungsminister und Generalstabschef Israels, Ehud Barak mit jeweils fünf Auszeichnungen, einer Distinguished Service Medal und 4 Ramtkal citations. Die höchst dekorierten Soldaten sind Tat-Aluf Avigdor Kahalani (geb. 1944) und Samal (Stabsgefreiter) Shlomo Nitzani, die jeweils einmal die Medal of Valor sowie die Distinguished Service Medal erhielten.

 

Die folgenden militärischen Auszeichnungen Israels werden den Soldaten der israelischen Armee ( Streitkräfte/(Tzahal) )
für besondere Leistungen und Tapferkeit im Kampf verliehen.

Medaille I

Tapferkeitsmedaille

 

Im Jahre 1973 wurde die Medaille zum ersten Mal von Kretschmer/ Jerusalem und von der israelischen Münzen und Medaillen Corporation geprägt. Sie besteht aus 25 gr. Silber und hat einen Durchmesser von 45 mm. Die Medaille wird mit einem gelben Band verliehen (Ribbon). Die Medaille kann mehrere Male an eine Person verliehen werden, allerdings erhält der ausgezeichnete keine weitere Medaille, sondern ein Verschluss einer Miniaturausgabe der Medaille wird auf das Band als zusätzliche Auszeichnung angebracht.

 

 

 


 
Tapferkeitsmedaille ( Medal of Valor / Hebräisch : O't Ha'gvora )
 
 
Die Tapferkeitsmedaille ist der höchste Orden der vergeben wird.
1970 wurde diese Medaille von der Knesset ( Israelisches Parlament ) gesetzlich festgelegt und konnte nachtäglich für frühere Verdienste verliehen werden.
Jeder der diese Medaille verliehen bekommen hatte erhielt auch noch folgende Privilegien :
- Steuererleichterungen
- eine Einladung bei offiziellen staatlichen Zeremonien

es wurden bis heute insgesamt 40 Medaillen vergeben.
12
während des Befreiungskrieges
5
Sinai-Krieg
12
Sechs-Tage-Krieg
8
Jom-Kippur-Krieg
3
in den Folgejahren
Die ersten 12 die diese Medaille überreicht bekommen hatten erhielten auch die
"Held von Israel" Auszeichnung.
 
Dan Reisinger hatte diese Medaille entworfen.
Sie hat die Form eines Davidstern mit einem Schwert
und einem Olivenzweig an der linken Seite.
Die Medaille befindet sich an einem gelben Band, dieses gelbe Band symbolisiert den
Judenstern der während des Holocaust getragen werden musste.

Medaille II

Medaille des Mutes

 

1973 wurde die Medaille zum ersten Mal von Kretschmer von Jerusalem und von der israelischen Münzen und Medaillen Corporation geprägt. Sie besteht aus 25 gr. Silber und hat einen Durchmesser von 43 mm. Die Medaille des Mutes wurde nicht nur für Handlungen die nach dem 4. Juni 1967 durchgeführt wurden verliehen, sondern auch für die frühere Verdienste, für die der Titel "Held von Israel" oder die Generalstabschefmedaille der Würdigung verliehen wurde. Die Medaille des Mutes wurde für besondere Tapferkeit im Kampf und bei der Erfüllung der Pflicht unter Lebensgefahr verliehen. Die Medaille wird mit einem roten Band verliehen (Ribbon), welches das Feuer und Blut in der Schlacht symbolisiert.
Die Medaille kann mehrere Male an eine Person verliehen werden, allerdings erhält der ausgezeichnete keine weitere Medaille, sondern ein Verschluss einer Miniaturausgabe der Medaille wird auf das Band als zusätzliche Auszeichnung angebracht. Es gibt aber Bilder von mehreren Empfängern die zwei gleiche Ordensbänder tragen. (siehe folgendes Bild)

 


(Aluf אלוף Yitzhak Mordechai)

 


 
Medaille des Mutes ( Medal of Courage / Hebräisch : Itur HaOz )
 
 
Die Medaille des Mutes ist die zweithöchste Militär Auszeichnung
die verliehen werden kann.
Seit Israels Staatsgründung wurde diese Medaille an 226 ( 200 nach einer Quelle ) Personen verliehen worden.
Dan Reisinger hatte diese Medaille entworfen.
Auf der Vorderseite werden sechs gekreuzte Schwerter dargestellt
und zwischen diesen Schwertern befindet sich ein Olivenzweig.
Die Medaille ist an einem roten Band befestigt.
Diese Medaille wird aus einem " Guss " hergestellt.

Medaille III

1973 wurde die Medaille zum ersten Mal von Kretschmer von Jerusalem und von der israelischen Münzen und Medaillen Corporation geprägt. Sie besteht aus 25 gr. Silber und hat einen Durchmesser von 43 mm. Die Medaille für hervorragenden Dienst wurde nicht nur für Handlungen die nach dem 4. Juni 1967 durchgeführt wurden verliehen, sondern auch für die frühere Verdienste, für die der Titel "Held von Israel" oder die Generalstabschefmedaille der Würdigung verliehen wurde. Am 12. April 1973 wurde im Rahmen einer Feierstunde am Binyanei Ha'ooma Congress Center in Jerusalem 382 Medaillen vorgestellt.
Die Medaille wird mit einem blauen Band verliehen (Ribbon), die die nationale Farbe Israels wiedergibt. Die Medaille kann mehrere Male an eine Person verliehen werden, allerdings erhält der ausgezeichnete keine weitere Medaille, sondern ein Verschluss einer Miniaturausgabe der Medaille wird auf das Band als zusätzliche Auszeichnung angebracht.
 


Rav-Aluf רב-אלוף Ehud Barak

 


 
Medaille für hervorragenden Dienst
( Medal of Distinguished Service / Hebräisch: Itur HaMofet)
 
 
Die Medaille für ausgezeichnete Dienst ist der dritthöchste Orden
der in Israel verliehen wird.
1970 wurde diese Medaille von der Knesset ( Israelisches Parlament ) gesetzlich festgelegt und konnte nachträglich für frühere Verdienste verliehen werden.
Bis zum heutigen Tage wurden die 600 Personen mit dieser Medaille ausgezeichnet.
 
Dan Reisinger hatte diese Medaille entworfen.
Auf der Vorderseite wird ein Schwert mit einem Olivenzweig dargestellt als Symbol für die " kontrollierte Kraft ".
Die Medaille ist an einem blauen Band befestigt.

 

Die Auszeichnung ist nicht nur wichtig und wird nur für besondere Leistungen verliehen, sondern ist auch bei der Öffentlichkeit in einem Ruf "nur an Helden des israelischen Staates vergeben zu werden". So auch in der Folge einer Operation gegen die iranische ‘Iman Ali’ Raketenbasis oder mit dem Stuxnet-Viren-Angriff. Bei einer solchen Einheit kommen nur Spezialeinheiten zum Einsatz, die in der israelischen Armee bestens ausgebildet, einer langen Tradition angehören bzw. ein gut gehütetes Staatsgeheimnis sind. Ein Offizier einer dieser geheimen Eliteeinheit erhielt für seinen Einsatz bei der oben genannten Operation diese hohe militärische Auszeichnung – die ‘Itur HaMofet’ (Medaille). Sie wurde, wie es bei dieser Medaille üblich ist, vom israelischen Armeechef Gabi Aschkenasi und dem Chef des israelischen Militärgeheimdienstes Amos Jadlin persönlich verliehen. Der Grund für die Auszeichnung war im Besonderen der geheime Einsatz außerhalb der Grenzen Israels“:

 

“Es handelte sich um eine äußerst [für Israel] lebensnotwendige Operation, die über alle Vorstellungskraft hinaus erfüllt wurde und jede gläserne Decke zerbersten lässt.“

 

Diese Begründung ist natürlich eine übliche Floskel, die mit Absicht so allgemein formuliert wurde, weil nichts über die Operation und die Einheit an die Öffentlichkeit gelangen soll. Vor allem die Gefährdung Israels durch die Nachbarstaaten, die direkte Bedrohung durch terroristische Akte. Gerade aufgrund dieser Gefahren für den Einsatz und des Lebens der daran beteiligten Soldaten. Dabei spielen der israelische Geheimdienst und sein Chef immer eine große Rolle, was bei dieser Verleihung auch deutlich wird. Die Mehrheit solcher Einheit, mit besonderen Einsatzparametern, ist dem Militärgeheimdienst unterstellt. In diesem Fall waren die Auswirkung für die feindlichen Aktivitäten um das gefährliche iranische Atomprogramm und mögliche Raketenangriffe katastrophal und verminderte so die Gefahr für den israelischen Staat. Man sollte auch bedenken, dass die Medaille ‘Itur HaMofet’ vor allem in den letzten Jahrzehnten fast ausschließlich für Operationen in Kriegen verliehen wurde, nicht aber für Anti-Terror Operationen, was auf den immerwährenden, geheimen Krieg der Israelis gegen die bekannten Feind.
Israel musste nach seiner Staatgründung immer wieder Kriege führen, den Sinai Feldzug ( 29. Oktober 1956–März 1957) ,den Sechstagekrieg ( 5. Juni–10. Juni 1967 ), der sogenannte "Abnutzungskrieg" ( Juni 1968–7. August 1970). Auch für die Beteiligung an diesem Kriegen, besonders wenn man außergewöhnliches geleistet hatte wurde diesen Personen die Medaillen noch nachträglich verliehen. Weitere Konflikte waren der Jom-Kippur-Krieg (6. Oktober 1973–26. Oktober 1973) und die Libanon Kriege 1982 und 2006. Doch diese Kriege endeten nie, sondern gingen von offenen Kampfhandlungen in eine Phase von indirekten Einsätzen und Vorgehen über, wobei es immer wieder an der Grenze zum offenen Krieg an den Grenzen Israels schwellt.

 


 
Die Unteroffiziersränge der Israelischen Armee
 
 
Rav-Negad רב נגד Der Dienstgrad Rav-Nagad hat in der deutschen Nomenklatur keine Entsprechung.
Der Rav-Nagad entspricht dabei einem Nato-Rang
WO-3 bis WO-5.
(Auskunft Botschaft Israels)
 
Rav-Nagad Mischne רב נגד משנה Der Dienstgrad Rav-Nagad Mischne hat in der deutschen Nomenklatur keine Entsprechung.
Der Rav-Nagad Mischne entspricht dabei einem Nato-Rang
WO-2.
(Auskunft Botschaft Israels)
 
Rav-Samal Bachir רב סמל בכיר Oberstabsfeldwebel
 
Rav-Samal Mitkadem רב סמל מתקדם Stabsfeldwebel
 
Rav-Samal Rischon רב סמל ראשון Hauptfeldwebel
 
Rav-Samal רב סמל Oberfeldwebel


Medaille IV

Generalstabschefmedaille

 

Die Regierung Israels führte der Chef des Stabes Auszeichnung am 26. April 1981 ein. Diese Medaille ist mehr eine "symbolischer" Ausdruck der Wertschätzung für die Handlungen von höherer Bedeutung die direkt oder indirekt zur Stärkung des Militärs und zur Sicherheit Israels beigetragen haben. Die Medaille wird an Bürger Israels, aber auch an Bürger fremder Staaten, darunter Soldaten verliehen. Die Medaille wird auch posthum an den nächsten Verwandten des Verstorbenen verliehen.

 


 
Generalstabschefmedaille
( Chief Of Staff Medal of Appreciation / Hebräisch: Ot ha'aracha )
 
 
Jeder der die Medaille verliehen bekommen hat, ist berechtigt diese jeder Zeit zu tragen.
Die Dekoration sollte auf der linken Brustseite getragen werden.
Sie wird seit 1981 auch an Ausländer verliehen
Jeder der diese Medaille verliehen bekommen hatte erhielt auch noch folgende Privilegien :

Die Empfänger der Dekoration, werden in Israel am Unabhängigkeitstag zu der Eröffnungsfeier am Mount Herzl in Jerusalem eingeladen.
Im Ausland, werden die Empfänger zu den Empfängen des Militär-Attaché oder Botschafter Israels eingeladen.
Die Dekoration besteht aus einer silberfarbenen Medaille die an einem hellblauen und weißen Band, befestigt ist.
Das Band hat die Farben der Nationalflagge.
Wenn man die Medaille betrachtet sieht man auf der Vorderseite den Davidstern,
an dessen rechter Seite sich ein Schwert mit einem Olivenzweig befindet.

 

Die Generalstabschefmedaille der Würdigung wurde der Witwe und Familie des 1. israelischen Astronauten Oberst Ilan Ramon verliehen. Dieser starb bei der Explosion des Space Shuttle Columbia am 1. Februar 2003.

 


lan Ramon ( *20. Juni 1954 – † 1.Februar 2003)

Medaille V

Held von Israel

 

Die "Held von Israel" Auszeichnung ist weder ein Orden, noch eine Medaille sie wird hier aber ebenfalls hier beschrieben, weil jeder der diese Auszeichnung erhielt später die Tapferkeitsmedaille nachträglich erhalten hatte. Auch hier handelt es sich um eine militärische Auszeichnung die während des Unabhängigkeitskrieges verliehen wurde. Als die israelischen Streitkräfte gegründet wurden, hatten diese noch keine Orden, Auszeichnungen etc. geplant, aber viele Soldaten hatten im Kampf außergewöhnliches geleistet und wurden von ihren Offizieren für eine Auszeichnung empfohlen. Es wurde ein Komitee eingerichtet, dass über ein Dekorationssystem entscheiden sollte. Ein Jahr sollte vergehen und es gab immer noch keine Entscheidung und so entschied man sich im Sommer 1949 für eine Übergangslösung. In der Zwischenzeit waren mehrere tausend Vorschläge für Dekorationen eingegangen die man klassifizieren und bewerten musste. Nun zeigte es sich, dass es noch eine Weile dauern würde bis die Frage der Dekoration ausreichend geregelt wäre und Dekorationen präsentiert werden konnten. Darum wurden 12 Soldaten stellvertretend aus den verschieden Einheiten ausgesucht und ausgezeichnet. Am 17. Juli 1949 fand die Preisverleihung nach einer Militärparade statt. Präsident Chaim Weizman, Ministerpräsident David Ben-Gurion und Stabschef Yaakov Dori überreichten die Dekoration an die Empfänger oder ihre Angehörigen ( 4 Auszeichnungen wurden posthum gegeben). Ein Ausschuss befasste sich noch weiter mit dem System von Dekorationen ohne ein Ergebnis und so wurde das "Held von Israel Band" nie wieder vergeben. Im Jahr 1970 wurde es durch die Tapferkeitsmedaille ersetzt. Alle Träger des "Held von Israel" Bandes erhielten automatisch die Tapferkeitsmedaille.

 


(Präsident Weizmann übergibt die Dekoration dem nächsten Angehörigen eines gefallenen Soldaten)

 


 
"Held von Israel" ( Hero of Israel / Hebräisch: Gibor Jisra'el )
 
 
Die Auszeichnung zeigt das Symbol des Staates Israel, aus Gold auf einem rot-lila Hintergrund.
Jeder der dieses Band verliehen bekommen hat,
erhielt später auch die Tapferkeitsmedaille.
12 Mal wurde dieses Band verliehen wobei die 12 die zwölf Stämme Israels symbolisiert.
Der Titel "Held von Israel" ähnelt dem russischen "Held der Sowjetunion" da Israel zum damaligen Zeitpunkt noch gute Beziehungen mit der Sowjetunion und der Tschechoslowakei hatte.
Diese beiden Staaten lieferten damals einen Großteil der Waffen für die Israelischen Streitkräfte und dadurch waren besonders die Palmach Kämpfer pro-sowjetisch.
 
ausgezeichnet wurden: Yair Racheli
Emmanuel Landau ( posthum)
Abraham Avigdorov
Zerubavel Horowitz ( posthum )
Yizhar Armoni ( posthum )
Emil Brig
Zvi Zibel ( posthum )
Ben-Zion Leitner
Ron Feller
Yohai Ben-Nun
Siman-Tov Ganeh
Arieh Atzmoni

 

 

( Verleihungsurkunde Arieh Atzmoni )-zum vergrößern klicken-

 


 
Die Mannschaftsdienstgrade der Israelischen Armee
 
 
Samal Rischon סמל ראשון
Stabsunteroffizier
 
Samal סמל
Stabsgefreiter
 
Rav-Tura’i רב טוראי
Obergefreiter
 
Tura’i Rischon טוראי ראשון
Gefreiter
-----
Tura’i טוראי
Schütze

Medaille VI

Kämpfer gegen Nazis Medaille

 

Die Kämpfer gegen Nazis Medaille wurde allen Einwohnern des israelischen Staates die Veteranen des Zweiten Weltkriegs waren verliehen. Jeder der diese Medaille erhielt war Soldat der alliierten Streitkräfte oder der Jewish Brigade Group in der britischen Armee, Partisan, im Widerstand in der Zeit vom 1. September 1939 bis zum 1. September 1946. Die Grundlage die für das Band galt war die Yad Vashem Verordnung von 1968 und das Gesetz die Veteranen des 2. Weltkrieges aus dem Jahre 2000. Wenn der Träger des Bandes verstorben ist, sind seine Familienmitglieder (Ehemann, Ehefrau, Mutter, Bruder, Schwester, Kind oder Enkelkind) jederzeit berechtig wenn das alte Band z.B. verloren ging oder kaputt ist ein neues Band zu erhalten.
1967 wurde zuerst ein Band (ribbon) eingeführt und präsentiert. Diese Band wurde zum Unabhängigkeitstag oder zu offiziellen Anlässen getragen. Die Veteranen wurden zunächst am Yom HaShoahTag ausgezeichnet. Israelis Premierminister Levi Eshkol leitete damals die Auszeichnung ein.
Im Jahre 2000 wurde dann die Kämpfer gegen Nazis Medaille eingeführt.

 


 
Kämpfer gegen Nazis Medaille.
(Fighters against Nazis Medal / Hebräisch: אות הלוחם בנאצים)
 
 
Die Medaille hat eine runde Form und eine goldene Farbe.
Auf der Vorderseite sind die beiden Arten des Davidsterns abgebildet.
auf dem einen Davidstern befindet sich ein Schwert und auf dem anderen ein Olivenzweig.
Auf der Rückseite ist der siebenarmige Leuchter ( Menora / Chanukka-Lampe) und in hebräischer Schrift der Text-
"לוחם בנאצים - ותיק מלחמת העולם השנייה"
( Kämpfer gegen die Nazis - Veteranen des 2. Weltkrieges )
enthalten.
 
verliehen an : Personen die während des 2.Weltkrieg in den alliierten Streitkräften gedient und gekämpft hatten.
Personen die im Widerstand gegen den Nationalsozialismus waren.
Personen die in einer Guerilla-Einheit gekämpft hatten
Personen die in der zivilen Verteidigung einer Nation unter Beschuss durch die Achsenmächte gedient hatten.

Alle die Personen die diese Medaille erhielten waren alle gleichzeitig Bürger des Staates Israel

 

 

 

(Wappen des Staates Israel )


Daten


 

 
Held der Sowjetunion
 
Stifter:
Präsidium des Obersten Sowjets
Stiftungsdatum:
16. April 1934
Verleihungsbestimmungen:
Für Heldenhafte taten für Staat und Gesellschaft der Sowjetunion
Trageweise:
An der Linken Brust
Geschichte:
Der Orden wurde 1934 gestiftet um die Piloten zu ehren die sich bei der
Rettung der Schiffbrüchigen der Tscheljuskin verdient gemacht hatten.
Er wurde auch verliehen für Heldenhafte taten für Staat und Gesellschaft der Sowjetunion.
Am meisten wurde er jedoch in Zeiten des Großen Vaterländischen Krieges verliehen (11.000).
Anzahl der Verleihungen:
12.600



Vorwort

Gefechtsmedaille der Bundeswehr

 

 

"Man kann daran eine neue Etappe der schleichenden Militarisierung der Außenpolitik der Bundesrepublik erkennen. (...) Die sogenannte Tapferkeitsmedailleoder das Ehrenkreuz hätten ausgereicht, um Mut im Einsatz würdigen. Mit der Gefechtsmedaille werden in der Tat das kriegerische Element und der alte Kriegerkult im Militär hofiert".

(Militärhistoriker Detlev Bald im Interview )

Daten

Stifter: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)

Datum: 12. November (Bestätigt durch den Bundespräsidenten Wulf)

Statut: Sonderstufe der Einsatzmedaille der Bundeswehr für deutsche und ausländische Militärangehörige. Betreffender muss mindestens einmal aktiv an Gefechtshandlungen teilgenommen oder unter hoher persönlicher Gefährdung terroristische oder militärische Gewalt erlitten haben (Stichtag 28. April 2009). Verleihung jedoch hauptsächlich an das Erreichen von Mindesteinsatztagen gebunden ist (Ausnahme: Verwundung und Tod).

 


Teil I

Manche nennen es ein Zeichen für zunehmende Militarisierung, andere vernünftigen Schritt in Richtung der Kameraden im Feld. Fakt ist, dass eine neue Gefechtsmedaille der Bundeswehr in Berlin verliehen worden ist. Der Verteidigungsminister zu Guttenberg initiierte diese Ehrung und zeichnete zugleich 15 Bundeswehrsoldaten, von denen elf die Auszeichnung posthum erhielten. Diese Gefechtsmedaille ist dabei als eine Sonderstufe der Einsatzmedaille der Bundeswehr zu betrachten und das Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit nicht den Ausschlag geben.
Den Statuten ist zu entnehmen, dass Auszuzeichnende mindestens einmal aktiv an Gefechtshandlungen teilgenommen oder unter hoher persönlicher Gefährdung terroristische oder militärische Gewalt erlitten hat; außerdem ist als Stichtag dafür der 28. April 2009 festgelegt. D.h., dass Soldaten, die in Afghanistan durch bei Anschlägen und nicht in einer Gefechtssituation ums Leben kamen, nicht berücksichtigt werden - gilt nicht als Gefechtssituation. Ungerecht?
 


(Verteidigungsminister zu Guttenberg auf Truppenbesuch in Afghanistan)

 

tagesschau.de: Die Medaille kann auch posthum an Soldaten verliehen werden, die ums Leben kamen. Allerdings gibt es einen Stichtag, den 28. April 2009. Schafft die Bundesrepublik damit Gefallene erster und zweiter Klasse?

Bald: Diese Auszeichnung, man habe sich aktiv in einem Gefecht ausgezeichnet, ist schon etwas, was sich von den bisherigen Ehrungen unterscheidet. Ich meine, die sogenannte Tapferkeitsmedaille oder das Ehrenkreuz hätten ausgereicht, um Mut im Einsatz würdigen. Mit der Gefechtsmedaille werden in der Tat das kriegerische Element und der alte Kriegerkult im Militär hofiert - und das ist zu bedauern.

...

tagesschau.de: Das Dritte Reich hatte eine Fülle von Auszeichnungen für seine Soldaten. Die neugegründete Bundesrepublik tat sich aus diesem Grund lange schwer mit der Verleihung von Orden. Hat sich das Bewusstsein der Bevölkerung in dieser Frage gewandelt?

Bald: Ich glaube, die Bevölkerung wird die zunehmende Verleihung von solchen Medaillen eher mit Argwohn sehen. Die Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr treten ja kaum einmal mit Uniform in der Öffentlichkeit auf. Diese Medaille dient vielmehr dazu, den inneren Zusammenhalt der Bundeswehr zu prägen.


(Ausschnitt aus einem Interview der Tagesschau)

 



Zu Guttenberg reagiert mit diesem Ehrenzeichen aber auch auf die vielen Meinungen und Forderungen der Truppe, denn die gegenwärtige Einsatzmedaille Besitz keinerlei militärischen Wert. Diese Einsatzmedaille wird nämlich unterschiedslos an das gesamte Personal ausgegeben, das an Auslandseinsätzen teilgenommen hat. Natürlich ist das auf der einen Seite gerecht, dass kein Unterschied zwischen dem Feldkoch im Feldlager und den Patrouillenfahrer gemacht wird, aber sind jene Tapferen, die den Angriffe des Feindes immer offen ins Auge blicken müssen und dieser Gefahr eines Kampfes sehr viel direkter ausgesetzt sind, einfach nur unzureichend Aufmerksamkeit gewährt worden.
Im Vergleich mit anderen Nationen in Kriegsgebieten, ist die Bundeswehr bei den Orden und Ehrenzeichen verzweifelt unangemessen ausgestattet. Das Ehrenkreuz der Bundeswehr ist ursprünglich nämlich am Ideal des pflichtbewussten Beamten orientierte und nicht am kämpfenden deutschen Soldaten, der er ja eigentlich nie wieder werden sollte. Wer zehn Jahre diente, durfte das Ehrenkreuz in Silber in Empfang nehmen, wer es auf dreißig Jahre brachte, erhielt die Auszeichnung in Gold (Ausfertigung in Gold wie in Silber in roter Umrandung und ohne Mindestdienstdauer verliehen, wenn eine hervorragende Leistung vollbracht worden war. Ohne Lebensgefahr in Silber, unter Lebensgefahr in Gold) - mehr gab es schlichtweg nicht und nur die altgedienten Soldaten durften Auszeichnungen der Wehrmacht in der 1957er Version sich an die Brust heften.

 


Teil II

Es hat sich was getan im deutschen Militäralltag, denn der Kampf unter Einsatz des Lebens ist wieder Quintessenz des soldatischen Lebens geworden, auch weil ein reformierte Bundeswehr auf Ausland getrimmt werden soll und nicht mehr direkt der Landesverteidigung dienen kann. Endlich sich von der haltlosen Ideologie zu verabschieden, wonach der Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan und anderswo dem Brunnenbohren, der Errichtung von Krankenhäusern und deren militärischer Absicherung diene.
Die Tapferkeitsmedaille hat eine neue Tradition begründet, die mit der Gefechtsmedaille fortgesetzt wurde, dabei ein ständiger Vergleich mit dem Eisernen Kreuz einfach nicht zu vermeiden. Das Eiserne Kreuz war (vor allem in seiner minderen zweiten Klasse) nicht nur zu Hunderttausenden unter die Landser gestreut worden. Es wurde auch - und dies nicht zu knapp - an die Massenmörder der SS-Einheiten und Polizeibataillone verliehen. Dies der Grund, warum die Alliierten nach der Kapitulation ein generelles Ordensverbot erließen.
 

"der Gott, der Eisen wachsen ließ, der mochte keine Knechte". An diese freiheitliche Tradition des Bürgersinns sollten wir uns anschließen. Hartnäckige Gegner des Eisernen Kreuzes unter den Linksalternativen sollten ferner bedenken, dass ihr Berliner Lieblingsort Kreuzberg den Namen des Eisernen Kreuzes trägt. Das Viertel wurde nach dem von Schinkel geschaffenen Denkmal umbenannt, das der Stiftung des Eisernen Kreuzes gewidmet war.

(Aus dem Artikel der TAZ)

 


(Der Verteidigungsminister bei der Verleihung)



Die Politik lehnte die Einführung eines reinen Verwundetenabzeichens, wie z.B. das US-amerikanische Purple Heart ab, obwohl es durchaus andere Stimmen in der Truppe gab. Die Medaille hat aber auch einen größeren Zweck, den sie erfüllen muss, denn die Lücke zwischen Einsatzmedaille der Bundeswehr und dem Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit wird dadurch geschlossen. So langsam entsteht wieder ein Ordenssystem, dass an die Kriegsbedingungen - denn dies sind Sie - der deutschen Armee im Ausland unterworfen sind.

Die Medaille entspricht den deutschen Ordensnormen in der Nachkriegszeit, so hat sich auch hier die goldene Farbe durchsetzt, ebenso der erhaben geprägten Bundesadler in der Mitte. Die unten gekreuzter und nach oben hin gebogenen offenen Lorbeerzweigen, entsprechen den traditionellen Gestaltungstraditionen der Vorkriegszeit. Der äußere Rand der Medaille wird von einem schwarz-roten Rand gebildet. Der schwarz emaillierte Schriftzug GEFECHT auf goldenem Hintergrund, der zusätzlich auf dem Band getragen wird, hebt die Medaille von der Einsatzmedaille charakteristisch ab. Ganz in der Tradition deutscher Kriegsmedaillen hat sich diese kleine Detail wieder durchsetzt und betont das Ordensbändchen auf ganz besondere Weise. Ein verkleinertes Modell kann auch am Zivilanzug getragen werden. Besondere Trageverordnungen sind für besondere Anlässe gedacht und lasse außerordentliche Möglichkeiten, die Medaille in verschiedenen Formen zu tragen.
 


(Der Verteidigungsminister mit Trägern des Ehrenkreuz für Tapferkeit und der Gefechtsmedaille)

 

Wer den deutschen Soldaten Gutes tun will, muss sich um ihre Sicherheit kümmern, dafür sorgen, dass sie bestens ausgerüstet sind und gute Gründe haben für einen Marschbefehl in gefährliche ferne Länder. Das ist wichtiger als ein Orden, den man an die Uniform heftet oder womöglich gar auf einen Sarg legt.