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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill
Italienische Kampagne 2 V1.91 Part 1

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Kampagne, kritische Fehler in Griechenland-1 Szenario berichtigt    

Das Thema

Die „Conte di Cavour“-Schlachtschiffklasse


Geschichte

Benannt war das italienische Schlachtschiff nach dem „conte“ (also Grafen) Camillo Benso di Cavour.
Camillo Benso di Cavour, geboren am 10.10.1810 in Turin, war ein italienischer Staatsmann.
Neben Giuseppe Garibaldi (1807-1882) und Giuseppe Mazzini (1805-1872) zählte er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des italienischen „Risorgimento“. (Desr nationalen Befreiungskampfes Italiens im 19. Jahrhundert mit Garibaldis berühmten „Rothemden“)

Zu dieser italienischen Schlachtschiffklasse gehörten die Namensgeberin “Cavour” und die “Cesare”. Beide Schiffe wurden noch vor dem ersten Weltkrieg gebaut und liefen 1912 vom Stapel.

Die Bauwerft Ansaldo befand sich in Genua, die Indienststellung war 1914.

Im ersten Weltkrieg nahmen die Schiffe an keinen aktiven Einsätzen teil.
Das Schiff war lediglich nur für 40 Stunden in militärischen Einsätzen in der Adria unterwegs.
Nach dem Kriegseintritt Italiens wurde die Conte di Cavour am 24. Mai 1915 das Flaggschiff von Konteradmiral Luigi Amadeo von Savoyen.

Ein kleiner Höhepunkt ihres Daseins war eine Mittelmeerrundfahrt im Sommer 1922. Der italienische König Viktor Emanuel III. besichtigte die als Kriegsbeute von Italien neu erworbenen Städte und Inseln der Adria und des östlichen Mittelmeeres.
Im April 1925 reiste mit ihr Benito Mussolini nach Tripolis.
Am 12. Mai 1928 wurde sie kurzzeitig außer Dienst gestellt.
Das Schicksal sollte es jedoch anders mit ihr meinen.
1933 waren sie die ersten Einheiten, die grundlegend modernisiert wurden.
Sie sollten das Herzstück der Regia Marina, italienischen Marine bilden.
Zu den Verbesserungsarbeiten gehörten unter anderem die Aufrüstung der Geschütze.
Die alten 305mm Kaliber Geschütze wurden durch moderne 320mm Kanonen ersetzt, die Maschinen wurden ausgetauscht und die Silhouette überarbeitet.


2. Weltkrieg

Ursprünglich gehörte auch noch die „Doria“ in diese Klasse, nach den Umbauarbeiten an der Cavour und der Cesare wurde sie aber einer anderen Klasse zugerechnet. Sie sollte es nun auf immerhin 28 Knoten bringen.

Im 2. Weltkrieg war die „Cavour“, bei Kriegseintritt Italiens in Tarent stationiert.
Am 08.07.1940 nahm sie an der unentschieden ausgehenden Seeschlacht bei Punta Stilo teil.
Hier zeigte sich sehr schnell, dass das italienische Feuerleitsystem nicht ausreichend war.
Es zeigte sich auch, dass die Zusammenarbeit von Marine und Luftwaffe in keiner Weise funktionierte.
Trotz der Nähe zu den italienischen Stützpunkten, kam es zu keiner ausreichenden Luftunterstützung.

 

Am 12.11.1940 wurde das Schlachtschiff ein Opfer eines überraschenden Luftangriffes von britischen Swordfish-Torpedobombern.
Das 1933 neu eingebaute „Pugliese“-Torpedoverteidigungssystem erwies sich nun als komplette Fehlkonstruktion. Die Wirkung der Torpedotreffer wurde eher verstärkt als gemindert.
Die „Cavour“ erhielt ein 12 x 8 m großes Loch und versank bis zu den Aufbauten im Hafen.
17 Mann der Besatzung verloren ihr Leben.

 

Erst mit Ende 1941 konnte das Schiff gehoben und in Triest notdürftig repariert werden.

Nach der italienischen Kapitulation wurde die – immer noch nicht einsatzfähige - „Cavour“ am 10.09.1943 von den deutschen Streitkräften erbeutet.

Die Versuche, das Schiff wieder flottzubekommen, endeten schließlich nach mehreren Bombentreffern am 15.02.1945, welche die „Cavour“ kentern ließen.

 

Die Reste wurden ab 1947 verschrottet.

Die „Gulio Cesare“ überstand den Krieg und wurde der Sowjetunion als Reparationszahlung übergeben.
Die sowjetische Flotte stellte das Schlachtschiff 1949 als Noworossisk in Dienst.


Daten


 

 
Technische Daten:
 
Länge:
186,4 Meter
Wasserverdrängung:
Standard: 28.800 ts,
Maximal: 29.100 ts
Tiefgang:
10,4 m
Kesselanlage:
8 ölgefeuerte Yarrow-Dampfkessel
Maschinenanlage:
2 Satz Belluzzo-Dampfturbinen mit 93.000 WPS über Einfachgetriebe auf 2 dreiflügelige Schrauben.
Geschwindigkeit:
28 Knoten
Besatzung:
1236 Offiziere und Mannschaften
Bewaffnung:
10 x 320 mm L/44 als Hauptartillerie,
12 x 120 mm L/50 als Nebenartillerie,
8 x 100 mm L/47 als schwere Flak,
12 x 37 mm L/54mm als mittlere Flak,
12 x 13.2 mm als leichte Flak.
Panzerung:
250mm vertikal,
135mm horizontal
Gewicht:
26,140 Tonnen


Quellen

Verwendete Quellen:
http://www.wlb.stuttgart.de (17.7.2009)
http://www.marina.di.fesa.it (17.7.2009)
http://www.agenziabozzo.it (17.7.2009)
http://www.kitsune.addr.com (17.7.2009)
http://www.danielerancchia.it (17.7.2009)
http://www.gwpda.org (17.7.2009)
de.wikipedia.org (17.7.2009) …sowohl die deutsche, als auch die italienische Seite;
Pietro Cristini und diverse andere Autoren aus "Regia Marina"
http://www.navweaps.com/Weapons/WNIT_126-44_m1934.htm
http://www.coatneyhistory.com/drawings.htm
http://digilander.libero.it/planciacoma ... ranto2.htm
http://www.cityofart.net/bship/
http://www.modelshipgallery.com/gallery ... index.html


Autor: Gebirgsjäger


 


Das Thema

Roma


Daten


 
Technische Daten der Roma:
 
Hauptabmessungen:
Länge über alles:
240,7m
Breite über alles:
32,9 m
Tiefgang:
10,5 m
Gewicht Roma
Standard:
41.650 t
Voll beladen:
46.215 t
Antrieb:
8 Yarrow-Dampfkessel,
140.000 WPS
4 Belluzzo-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
4 dreiflügelige Schrauben,
2 Ruder hintereinander
Höchstgeschwindigkeit:
30 kn
Reichweite:
4.580 sm bei 16 kn
3.920 sm bei 20 kn
1.770 sm bei 30 kn
Tank
Normal Voll:
3.700 t
Max. Voll:
4.210 t
Panzerung
Vertikal an der Wasserlinie:
max. 350 mm
Horizontal in der Mitte:
max. 207 mm
Panzertürme (Hauptartillerie)
Frontal:
max. 380 mm
Basis:
max. 350mm
Panzertürme (Mittlere Artillerie)
Frontal:
max. 280 mm
Basis:
max. 150 mm
Bewaffnung:
9x 38,1 cm L/50 Sk in 3 Drillingstürmen
12x 15,2 cm L/55 Sk in 4 Drillingstürmen
4x 12 cm L/40 Sk (für Leuchtmunition)
12x 9 cm L/55 Flak in Einzeltürmen
20x 3,7 cm L/54 Flak
28x 2 cm L/65 Flak
3 Bordflugzeuge / 1 Katapult ohne Hangar
Besatzung
Gesamt:
1866
Offiziere:
92
Bootsmänner:
122
Zivilisten:
12
Unteroffiziere:
134
Seemänner:
1.506
Stapellauf:
9.6.1940
Indienststellung:
14.6.1942


Geschichte

Gebaut wurde sie in der Werft: "Cantieri Navali Riuniti dell'Adriatico" in Triest.
Sie ist das dritte Schiff dieser Klasse und gehört zur "Zweiten Serie" und war das modernste intakte Schlachtschiff der italienischen Kriegsmarine und auch ihr Flagschiff.
Die ROMA erhielt einige Verbesserungen bei Bugform, Seeeigenschaften, Rumpfstruktur, Panzerung und vor allem eine wesentlich bessere Feuerleitanlage.
Damit war die Roma das beste Schiff der iItalienischen Marine und jedem ihrer Gegner theoretisch gewachsen.

Sie kam jedoch zu spät, um an größeren Einsätzen noch teilzunehmen.
Als sie voll einsatzbereit war, herrschte ein erheblicher Mangel an Betriebsstoffen, welcher die Kriegsschiffe in ihren Ankerplätzen festhielt.

Am 04.12.1942 wurde sie erfolglos von amerikanischen Bombern im Hafen von Neapel angegriffen und daraufhin nach La Spezia verlegt.

Nach dem Sturz der Faschisten und dem Waffenstillstand steuerte am 09.09.1943 die Roma, als Flaggschiff unter Admiral Carlo Bergamini, mit den restlichen intakten italienischen Großkampfschiffen (…Vitorio Veneto, Italia, die Ex-Littorio, drei leichte Kreuzer und acht Zerstörer) von La Spezia nach Malta.
Da zu dieser Zeit die alliierte Landung bei Salerno stattfand, wurde die Flotte angewiesen, einen Kurs westlich von Sardinien zu wählen.
Die deutsche Luftwaffe machte umgehend Jagd auf die Überläufer.
Die III. Gruppe des Kampfgeschwaders 100 mit Dornier Do 217 K führte die erst vor 11 Tagen, am 29.08., an die Truppe ausgelieferten neuen Lenkbomben (Gleitbomben)vom Typ „Fritz X“ mit sich.

 

Um 15:30 Uhr lenkten die Dornierbomber ihre Gleitbomben in der Nähe von Cap Testa auf ihre Beute. Die Roma wurde innerhalb von 5 Minuten zweimal getroffen. Die erste Fritz-X traf an Steuerbord und durchschlug den gesamten Rumpf, ohne zu explodieren. Der Wassereinbruch reduzierte das Tempo auf maximal 10 Knoten.

 

Die zweite Fritz-X traf zwischen Kommandoturm und dem B-Turm der Hauptartillerie. Das vordere Hauptmagazin explodierte, der 1.500 Tonnen schwere Gefechtsturm wurde dabei weggesprengt. Kurz darauf kenterte die Roma, zerbrach in 2 Teile und riss 1.455 Mann mit in ihr feuchtes Grab. Darunter auch den Admiral Bergamini.


Quellen

Im Inter-Net:

http://www.erwinschumacher.de (17.7.2009)
http://www.nexusboard.net (17.7.2009)
http://www.schiffswrackliste.de (17.7.2009)
forum.schlachtschiffe.com (17.7.2009)
http://www.marina.difesa.it (17.7.2009)
http://www.agenziabozzo.it (17.7.2009)
de.factolex.com (17.7.2009)
http://www.projektstarwars.de/forum/son%20...%20e-461.html
http://www.midofilm.cz/midway/roma-ge.html
http://forum.ksta.de/showthread.php?t=2389&page=194

Das Buch:

"41 Sekunden bis zum Einschlag". (Als Bomberpilot im Kampfgeschwader 100 Wiking mit d. geheimen Fernlenkbombe Fritz X)
Author: Klaus Deumling, Verlag: Hek Creativ Verlag; Auflage: 1., Aufl. (4. Oktober 2008)
ISBN-10: 3932922190
ISBN-13: 978-3932922190

Autor: Marco


Das Thema

Vittorio Veneto
Schlachtschiff der italienischen Kriegsmarine

 


Daten


 
Technische Daten der
Vittorio Veneto
 
Hauptabmessungen
Länge über alles:
237,8 m
Breite über alles:
32,9 m
Tiefgang:
10,5 m
Gewicht
Standard: 41.167 t
Voll beladen: 45.752 t
Antrieb:
8 Yarrow-Dampfkessel,
140.000 WPS
4 Belluzzo-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
4 dreiflügelige Schrauben, 2 Ruder hintereinander
Höchstgeschwindigkeit:
30 kn
Reichweite:
4.580 sm bei 16 kn
3.920 sm bei 20 kn
1.770 sm bei 30 kn
Tank
Normal Voll: 3.700 t
Max. Voll: 4.210 t
Panzerung
Vertikal an der Wasserlinie: max. 350 mm
Horizontal in der Mitte: max. 207 mm.
Panzertürme (Hauptartillerie):
Frontal: max. 380 mm
Basis: max. 350mm
Panzertürme (Mittlere Artillerie):
Frontal: max. 280 mm
Basis: max. 150 mm
Bewaffnung:
9x 38,1 cm L/50 Sk in 3 Drillingstürmen
12x 15,2 cm L/55 Sk in 4 Drillingstürmen
4x 12 cm L/40 Sk (für Leuchtmunition)
12x 9 cm L/55 Flak in Einzeltürmen
20x 3,7 cm L/54 Flak
32x 2 cm L/65 Flak
3 Bordflugzeuge / 1 Katapult ohne Hangar
Besatzung
Gesamt: 1866
Offiziere: 92
Bootsmänner: 122
Zivilisten: 12
Unteroffizier: 134
Seemänner: 1.506
Stapellauf: 25.07.1935
Indienststellung: 28.04.1940


Geschichte

Gebaut wurde sie in der Cantieri Riuniti dell'Adriatico in Triest.
Die Vittorio Veneto war - obwohl nicht der Namensgeber - das erste Schiff ihrer Klasse.

Als Italien am 10.06.1940 in den Krieg eintritt, wurde sie mit ihrem Schwesterschiff Littorio erfolglos gegen britische Konvois eingesetzt.

Am 01.09.1940 nahm sie an der erfolglosen "Operation Hats" teil, wo sie mit der italienischen Flotte einen Nachschubkonvoi der Briten nach Malta verhindern sollte.

Der nächste Einsatz war am 29.09.1940 bei der "Operation MB 5".
Bei dieser Operation sollte die italienische Flotte einen Truppenkonvoi der Briten unterwegs nach Malta vernichten, doch auch dies misslang.

Den englischen Luftangriff (Unternehmen "Judgement") auf ihren Marinestützpunkt in Tarent am 11.11.1940 konnte sie – im Gegensatz zu ihrem Schwesterschiff Littorio - unbeschadet überstehen.

Am 27. November nahm sie als Flagschiff der italienischen Flotte an der Seeschlacht bei Kap Teulada teil, wo eine italienische Flotte aus 2 Schlachtschiffen, 6 Kreuzern und 14 Zerstörern gegen einen schwer eskortierten Konvoi, der aus 1 Flugzeugträger (HMS Ark Royal), 1 Schlachtschiff, 1 Schlachtkreuzer, 7 Kreuzern, 14 Zerstörer, 4 Korvetten und aus 4 Frachtschiffen bestand, kämpfte.

Diese Seeschlacht ging unentschieden aus, mit einem beschädigten schweren Kreuzer auf der englischen Seite und einem schwer beschädigten Zerstörer auf der italienischen Seite. Es zeigte sich, dass die Italiener nicht energisch genug angegriffen hatten. Den Befehlshabern wurde keine freie Hand gelassen. Trotz schlechter Feuerleitanlagen hätten die Italiener größeren Nutzen aus diesem Zusammenstoß ziehen können. Ebenso zeigte sich, dass keinerlei Koordinierung zwischen Marine und Luftwaffe – welche nur zögerlich in das Gefecht eingriffen – bestand.

Nach einer Bombardierung von Genua am 8. Februar 1941 wurde sie mit Teilen der italienischen Flotte nach La Spezia verlegt.

In der Seeschlacht am Kap Matap vom 27.3 bis zum 29.3.1941, wurde ein Teil der sich zurückziehenden italienischen Flotte, die davor einen britischen Konvoi angegriffen hatte (Seeschlacht von Kap Gaudo), von britischen Luft- und Seekräften überrascht. Die italienische Flotte, aus 1 Schlachtschiff, 8 Kreuzern und 17 Zerstörern musste sich gegen die überlegene britische Flotte, bestehend aus 1 Flugzeugträger, 3 Schlachtschiffen, 7 Kreuzern und 17 Zerstörern, geschlagen geben.

Am 28.03. erhielt die Vittorio Veneto einen Torpedotreffer durch einen Swordfish-Bomber. Der Torpedoschutz, welchen die italienischen Großkampfschiffe bei ihrer Modernisierung erhielten, erwieß sich als totale Fehlkonstruktion. Das Schiff drehte ab und kehrte in den Heimathafen zurück. Die Briten verloren nur einen Marinebomber. Die Italiener dafür 3 Kreuzer, 2 Zerstörer und hatten 2.400 Tote zu beklagen.

Nach ihrer Reparatur wurde sie zur Sicherung der eigenen Konvois nach Nordafrika und zur Konvoijagd der britischen Malta-Konvois eingesetzt.

Am 14.12.1941 wurde sie vom britischen U-Boot „Urge“ durch einen Torpedotreffer schwer beschädigt und war erst wieder im Juni 1942 einsatzfähig, woraufhin sie wieder zur Sicherung der eigenen Handelsschifffahrt und der Jagd nach den britischen Malta-Konvois eingesetzt wurde.

 

1942 nahm sie an der erfolgreichen Operation „Harpoon“ teil, während der die Briten erhebliche Verluste an Kriegs- und Handelsschiffen hinnehmen mussten.
Dies war der letzte große Erfolg der italienischen Marine.

Nach dem Sturz der Faschisten und dem Waffenstillstand lief die Vittorio Veneto am 09.09.1943 gemeinsam mit den restlichen Überwasser-Streitkräften nach Malta aus und ergab sich dort den Briten.
Sie wurde nach Alexandria gebracht und lag dort gemeinsam mit der Littorio im Großen Bittersee, nahe des Suezkanals, vor Anker.

Nachdem die Briten auf das Schlachtschiff Vittorio Veneto als Reparationszahlung verzichteten, wurde sie 1946 an Italien zurückgegeben und 1948 in La Spezia verschrottet.

Quellen

http://www.chuckhawks.com (17.7.2009)
http://www.defencetalk.com (17.7.2009)
http://www.maritimequest.com (17.7.2009)
digilander.libero.it (17.7.2009)
http://www.gwpda.org (17.7.2009)

Autor: Marco


Das Thema

Schlachtschiffklasse LITTORIO

 


Vorwort

Es wurden 4 Schlachtschiffe dieses Typs auf Stapel gelegt.

Littorio (ab 30.6.1943 in Italia umbenannt)

Vittorio Veneto

Roma

Impero

Die Schlachtschiffe der Littorio-Klasse waren die ersten Schiffe der sogenannten „35.000-Schlachtschiffe“. An diese Höchst-Tonnage als Begrenzung war man wegen der internationale Flottenkonferenz der 30er Jahre gebunden. Doch diese Vereinbarung wurde von fast allen Seemächten erst heimlich und dann auch offiziell überschritten.
So hatten auch die Schiffe der Littorio-Klasse um einiges mehr an Verdrängung.

Die Schiffe der Littorio-Klasse gehörten zu den modernsten Schlachtschiffen der damaligen Zeit und waren den englischen Schiffen um Jahre voraus. Ihr großer Nachteil war die schlecht ausgebildete Besatzung und das Fehlen von Radaranlagen. Auch die Feuerleitanlagen wiesen einige Mängel auf


Daten

 


 
Technische Daten der Littorio
 
Hauptabmessungen
Länge über alles:
237,8 m (240,7m Roma)
Breite über alles:
32,9 m
Tiefgang:
10,5 m
Gewicht Littorio:
Standard: 41.377 t
Voll beladen: 45.963 t
Vittorio Veneto:
Standard: 41.167 t
Voll beladen: 45.752 t
Roma:
Standard: 41.650 t
Voll beladen: 46.215 t
Impero:
Standard: -
Voll beladen: -
Antrieb:
8 Yarrow-Dampfkessel,
140.000 WPS
4 Belluzzo-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
4 dreiflügelige Schrauben, 2 Ruder hintereinander
Höchstgeschwindigkeit:
30 kn
Reichweite:
4.580 sm bei 16 kn
3.920 sm bei 20 kn
1.770 sm bei 30 kn
Tank
Normal Voll: 3.700 t
Max. Voll: 4.210 t
Panzerung
Vertikal an der Wasserlinie: max. 350 mm
Horizontal in der Mitte: max. 207 mm.
Panzertürme (Hauptartillerie):
Frontal: max. 380 mm
Basis: max. 350mm
Panzertürme (Mittlere Artillerie):
Frontal: max. 280 mm
Basis: max. 150 mm
Bewaffnung:
9x 38,1 cm L/50 Sk in 3 Drillingstürmen
12x 15,2 cm L/55 Sk in 4 Drillingstürmen
4x 12 cm L/40 Sk (für Leuchtmunition)
12x 9 cm L/55 Flak in Einzeltürmen
20x 3,7 cm L/54 Flak
16x 2 cm L/65 Flak (ab 1942: 28x 2 cm L/65 Flak auf der Littorio und Roma; 32x auf der Vittorio Veneto)
3 Bordflugzeuge / 1 Katapult ohne Hangar
Besatzung
Gesamt: 1866
Offiziere: 92
Bootsmänner: 122
Zivilisten: 12
Unteroffizier: 134
Seemänner: 1.506
 
 


Geschichte

Littorio (ab 30.6.1943 Italia)

 

Stapellauf: 22.8.1937
Indienststellung: 6.5.1940

Gebaut wurde sie in der Werft: Cantieri Ansaldo, Sestri Ponente in Genua.

Sie war das zweite Schiff ihrer Klasse.
Wie die Vittorio Veneto nahm auch die Littorio an den erfolglosen Konvoi-Jagden teil und auch an den ebenso erfolglosen „Operation Hats“ und „Operation MB 5“.

In der Nacht vom 11. November auf den 12. November 1940 wurde die Littorio durch den ersten seegestützten Flugzeugangriff der Geschichte (Unternehmen "Judgement") beschädigt. Britische Swordfish-Torpedobomber stürzten sich auf die italienische Kriegsflotte, welche im Hafen von Tarent vor Anker lag. Nur durch das schnelle Handeln des Kapitäns, der das Schiff in flaches Gewässer steuerte, konnte das Schiff - trotz dreier Torpedo-Treffer - vor dem Sinken gerettet werden, indem das Schiff in seichtem Gewässer auf Grund gesetzt wurde.

Danach wurde sie geborgen und nach viermonatiger Reparatur, zwischen September 1941 und Jänner 1942, zur Sicherung der Nachschubkonvois für die kämpfenden deutsch-italienischen Truppen nach Nordafrika eingesetzt.

Am 17. Dezember 1941 kam es zu der ersten Seeschlacht im Golf von Syrte, als die Eskorte der Italiener mit 4 Schlachtschiffen, 2 schweren Kreuzern, 3 leichten Kreuzern, 19 Zerstörern und einem Torpedoboot auf die der Briten mit 6 leichten Kreuzern und 10 Zerstörern stießen. Die italienische Eskorte konnte siegreich den Zerstörer HMS Kandahar und den Kreuzer HMS Neptune versenken und zwei weitere Kreuzer (HMS Aurora und HMS Penelope) wurden beschädigt.

Die zweite Seeschlacht im Golf von Syrte war am 22. März 1942, wo fünf Kreuzer und elf Zerstörer der britischen Eskorte gegen das italienische Schlachtschiff Littorio und weitere drei Kreuzer und zehn Zerstörer der Italiener kämpften. Diesen weiteren italienischen Sieg mussten die Briten mit drei beschädigten Kreuzern und 6 weiteren beschädigten Zerstörern bezahlen.

Dies waren die glücklichen Tage der iItalienischen Kriegsmarine!

Im Juni 1942 beteiligte sich das Schlachtschiff auch an den Kämpfen während der Operation „Harpoon“.
Admiral Alberto Da Zara hatte den Auftrag, mit 2 Schlachtschiffen, 4 Kreuzern und 10 Zerstörern die Versorgungskonvois nach Malta zu unterbinden. Es kam zu See- und Luftangriffen, an denen sich auch amerikanische B-24 Liberator bomber beteiligten. Die Littorio und der Kreuzer Trento wurden beschädigt und später, manövrierunfähig, durch ein U-Boot versenkt. Die Briten verloren die Zerstörer HMS Hasty, HMS Airedale, HMS Nestor, HMS Bedouin, HMS Partridge und HMS Hermione und der Kreuzer HMS Newcastle wurde erheblich beschädigt. Trotz des intensiven Einsatzes erlitt der Versorgungskonvoi schwerste Verluste.

 

Diese Gefechte waren ein taktischer Erfolg für die Achse, aber strategisch verschlimmerte sich die Lage nur noch mehr. Diese Seeschlacht war das letzte Auftreten der italienischen Marine. Ab dieser Zeit blieben die Großkampfschiffe wegen Treibstoffmangel auf ihren Liegeplätzen.

Am 30.07.1943, nach dem Sturz des faschistischen Regimes und der italienischen Kapitulation wurde das Schiff Littorio in Italia umbenannt.
Am 09.09.1943 wurde sie, gemeinsam mit ihrem Schwesterschiff „Vitorio Veneto“ und dem Rest der intakten italienischen Flotte den Briten in Malta übergeben.

Für den Rest des Krieges lag sie im Großen Bittersee im Suezkanal vor Anker.
Ein Einsatz auf Seiten der Alliierten wurde aus politischen und organisatorischen Gründen abgelehnt.

Die Littorio war insgesamt in 46 Kriegsmissionen unterwegs, davon 9 auf feindlicher Jagd und 3 als Eskorte.

Im Februar 1947 wurde sie der italienischen Flotte zurückgegeben und am 01.06.1948 außer Dienst gestellt und verschrottet.