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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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War Ace Campaign  Patch 5.2

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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 18-02) sind enthalten: Darstellung von Meeresfeldern Die Meerestiles haben (auch für die ersten 3 Kampagnen) ein neues Grafikmuste
Amulet Mod Version 3.0

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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
Modern Conflicts 1.1

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DAW - Der andere Weg 18-02

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten: Darstellung vereister Seen Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beid
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Changes in v1.9
Pazifik Korps Teil 4 Part 3

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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
War Ace Campaign 5.0

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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
DAW - Der andere Weg 17-09

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
Panzer War in Europe Mod

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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill

Das Thema

Alexander Iwanowitsch Pokryschkin

 


6. März 1913 - 13. November 1985


Lebenslauf

Leben:

Der spätere Marschall der Flieger, Alexander Iwanowitsch Pokryschkin wurde am 6. März 1913 in Nowosibirsk in einer Arbeiterfamilie geboren und wuchs dort auf. Von Anfang an war er von der Fliegerei begeistert an und trat einem Segelfliegerclub in Krasnodar bei, dort erlernte er das Segelfliegen. Bereits 1932 ging er zur sowjetischen Luftwaffe und war dort zu Beginn seiner Laufbahn als Mechaniker tätig, nach Abschluss wurde er Jagdflieger. 1942, während des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion trat er der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) bei. 1948 absolvierte Pokryschkin die Militärakademie Frunze. 1957 absolvierte er die Militärakademie des Generalstabes. Von 1972 bis 1982 führte er das Zentralkomitee der DOSAAF. Seit 1976 wurde er stellvertretendes Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU. 1976 wurde er abgeordneter des Obersten Sowjets und 1979 bis 1984 Mitglied des Präsidiums des Obersten Sowjets. 1985 starb der zweifache Vater, ihm wurde ein Staatsbegräbnis zuteil, beerdigt wurde er auf dem Nowodewitschi Friedhof.


Links ist er auf einem Bild mit seinen beiden Kindern Swetlana und Sascha, rechts auf der Siegesparade


Millitärische Laufbahn

Militärisches:

1932 ist Alexander Pokryschkin in die Sowjetische Luftwaffe eingetreten, dort diente er als Flugzeugmechaniker. 3 Jahre später wurde er für die Jagdfliegerausbildung zugelassen und diente danach im 55. Jägerregiment. In seinem ersten Luftkampf als die Deutschen die Sowjetunion überfallen hatten, hatte er das Pech in der Hektik gepaart mit seiner Unerfahrenheit, die Übersicht zu verlieren und einen eigenen Bomber, mit dem des Feindes zu verwechseln. Er holte diesen vom Himmel. Nach diesem tragischen Zwischenfall ging er mit mehr Vorsicht in die nächsten Luftkämpfe, in denen er 3 Deutsche in kürzester Zeit abschießen konnte. Als der Winter kam, erholte sich die sowjetische Luftwaffe an der hart umkämpften Moskauer Front. In jenem Winter überstand Pokryschkin auch einen Flaktreffer seiner Maschine. In seiner Freizeit brütete er über Taktik, Luftkampfpläne und analysierte die letzten Gefechte. 1942 wurde sein 55. Jägerregiment in das das 16. Jägerregiment umbenannt und in den Gardenstatus erhoben, also nannte sich das 16. Garde Jägerregiment. Die im selben Jahr geäußerte Kritik an seinem neuen Regimentskommandeur, hatte Folgen für ihn. So wollte dieser Kommandeur Pokryschkin wegen Feigheit, Ungehorsam und Mangel an Disziplin in einen Kriegsgerichtsprozess zur Rechenschaft ziehen. Ein höheres Gericht jedoch sprach ihn aus Mangel an Beweisen frei. Zeitgleich stieg Pokryschkin von der Mig-3 auf die Yak-1 um mit der er sein Abschusskonto auf 7 Abschüsse erhöhen konnte. Doch sein Stern begann erst richtig zu strahlen mit Beginn der Kuban Schlacht 1943. In dieser Schlacht erzielte er mit der neuen P-39 Aircobra beeindruckende Ergebnisse und konnte mehrere Deutsche Bf-109 Jagdflieger abschießen.

Am 24. Mai 1943 erhielt er aufgrund seiner Leistungen (350 Feindflüge, 54 Luftkämpfe, 13 Luftsiege bis dahin) den Orden des Helden der Sowjetunion verliehen, außerdem wurde er zum Offizier ernannt. Aufgrund seiner Fähigkeiten übernahm er eine Staffel des Garderegiments und zeichnete sich in Schlachten des Südabschnittes aus. Daraufhin war keine Rede mehr über ein Kriegsgerichtsprozess. Nun da Pokryschkin selbst Staffelkommandeur war konnte er seine Taktischen Vorstellungen besser umsetzen. Er führte nämlich bewegliche Zweierformationen ein, die auch sicherer und effektiver im Gegensatz zu den sonst üblichen Dreierformation waren (erfunden wurde diese Taktik von den Deutschen).

 


(Auf dem Linken Bild steht: Angriff des Gegners auf der Kurve von oben, bei gemischten gruppen. Auf den Rechten Bild steht: Angriff zu zweit einzelnen Gegner. Unten: der Angreifer, oben: der Deckender. Übersetzt durch Steinbarsch_G7ut)

Im Juni wurde er zum Major befördert, dabei fielen ihm in kurzer Zeit zwei Stukas, zwei Bomber, drei Transporter und mehre Jagdflieger zum Opfer. Dabei nutzte er die große Feuerkraft seiner Maschine stets aus (zwei 12,7mm und vier 7,62mm Maschinengewehre und eine 37mm Kanone). Ende Juli erhielt er seine zweite Auszeichnung, er wurde zum Helden der Sowjetunion (455 Feindflüge, 30 Luftsiege) ernannt. Seine Anzahl an Luftsiegen pflegte er mit weiß umrandeten Roten Sternen auf der Motorabdeckung zu vermerken, innerhalb der Sowjetischen Luftwaffe war er schon fast eine Legende.

 

Er lehnte ein Angebot ab den Posten des Leiters der Abteilung für Gefechtsausbildung der Jagdfliegerakademie zu übernehmen, als er zum Oberstleutnant befördert wurde. Er übernahm stattdessen das Kommando über die 9. Garde Jägerdivision. Er war trotzdem im Kampfeinsatz und führte seine Einheit zu Erfolgen über die weißrussische Sowjetrepublik, dem besetzten Polen und Preußen. Daher kommt auch die Legende das Pokryschkin bzw. einer seiner Piloten das Deutsche Fliegerass Gerhard Barkhorn abgeschossen haben soll, ob es wirklich so war konnte bisher noch nicht geklärt werden. Für seine Erfolge erhielt er dann seine dritte Auszeichnung zum Helden der Sowjetunion (550 Feindflüge, 137 Luftkämpfe, 53 Luftsiege), daraufhin wurde er im Herbst 1944 vom Kampfeinsatz abgezogen und in den Stab einer Luftflotte in Polen und Preußen eingesetzt. In seinen letzten Einsätzen kurz vor seiner Versetzung zum Stab, konnte er noch 6 Feindflugzeuge abschießen und sein Konto auf 59 Abschüsse erhöhen, damit war er der zweiterfolgreichste Jagdflieger der Sowjetunion (Ivan Kozhedub, der beste Jagdflieger der UdSSR hatte 62 Abschüsse). Aber auch sein Talent als Vorgesetzter zeigte sich, denn 30 ihm unterstellte Piloten wurden mit dem Orden Held der Sowjetunion ausgezeichnet. Nach dem 2. Weltkrieg blieb Pokryschkin in der sowjetischen Luftwaffe und kommandierte während des Koreakrieges eine mit Migs ausgerüstete Staffel, Einsätze flog er jedoch keine mehr. Ende der 50er Jahre war er Generalmajor und Inspekteur der Jagdflieger. Mitte der 60er Jahren wurde er General und hatte das Kommando über die Luftverteidigung des Kiever Luftverteidigungsbezirk und Vizestabschef der Luftverteidigung. 1969 wurde er Generaloberst und hatte den stellvertretenden Oberbefehl über die Luftabwehrtruppen. 1972 wurde er dann zum Marschall der Flieger befördert und außerdem zum Generalinspekteur der Luftwaffe ernannt. 1981 ging Alexander Iwanowitsch Pokryschkin in den Ruhestand, war aber dennoch weiterhin militärischer Berater der Sowjetischen Luftwaffe.


Literatur

Literatur:

A. I. Pokryschkin - "Himmel des Krieges"

In diesem Buch von Alexander Pokryschkin beschreibt er den Krieg aus seiner Sichtweise.


Auszeichnungen

 
Alexander Iwanowitsch Pokryschkin war Marschall der Flieger
 
 
3x Held der Sowjetunion
6x Leninorden
5x Rotbannerorden
1x Orden der Oktoberrevolution
 
 
 
 
 
2x Suworoworden 2. Klasse
1x Orden des Großen Vaterländischen Krieges 1. Klasse
1x Orden des Roten Sterns
 
 
 
 
1x Orden für Dienste für das Vaterland
und die Armee
1x Orden für Kampf Leistungen
1x Orden für den Sieg über Deutschland
 
 
 
 
Jeweils 1x Orden für den Sieg des Großen Vaterländischen Krieges seit 20 Jahren, 30 Jahren, 40 Jahren (v.l.n.r.)
 
 
 
 
1x Orden für die Verteidigung
des Kaukasus
1x Orden für die Eroberung Berlins
1x Orden für die Eroberung Prags
 
 
 
 
Jeweils 1x mal Orden für das bestehen der Roten Armee seit 30 Jahren, 40 Jahren, 50 Jahren und 60 Jahren
 
 
 
 
 
1x Orden 100 Jahre Lenin
1x Orden Veteran der Streitkräfte
1x Orden für die Stärkung der
Militärischen Zusammenarbeit
 
 
 
 
1x Orden zum 800 Jährigen bestehen von Moskau
1x Orden für das 1.500 Jährige bestehen von Kiev
1x Orden der Polnischen Wiedergeburt
(Polnischer Orden)
1x Distinguished Service Orden (Orden der U.S.A.)
 
 
 
 
 
1x Orden Virtuti Militari
(Ordensklasse Ritter / Polnischer Orden)
1x Orden des Roten Banners
(Mongolischer Orden)
1x Orden Auftrag Sukhbaatar
(Mongolischer Orden)
 
 
 
 
1x Karl Marx Orden (Orden der DDR)
1x Gardeabzeichen
 
 


Quellen

Wikipedia.org (Zugriff: 01.11.2009)
Wikipedia.ru (Russisch) (Zugriff: 01.11.2009)
WWII-Soldat.narod.ru (Russisch) (Zugriff: 01.11.2009)
Warheroes.ru (Russisch) (Zugriff: 01.11.2009)
Waffenhq.de (Zugriff: 01.11.2009)
Sovietwarplanes.com (Englisch) (Zugriff: 01.11.2009)
JG52.de (Zugriff: 01.11.2009) (Quelle für Literatur Beschreibung)

Autor: TIWAZ / Kai der Große


Das Thema

Ivan Nikitovich Kozhedub

 


Ivan Nikitovitsch Kozhedub 8. Juni 1920 - 12. August 1991


Leben

Leben:

Ivan Nikitovich Kozhedub wurde am 8. Juni 1920 in einer Bauernfamilie im Ort Obrazhievka (heute Schostka), im ukrainischen Teil der Sowjetunion geboren und wuchs dort auf. 1941 schloss er an der Tschugojewer Militärflugfachschule seine Pilotenausbildung ab. Kozhedub trat 1943 in die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) ein. Im Jahre 1949 absolvierte er die Rotbanner Luftwaffen Akademie. Von 1961 bis 1974 war er stellvertretender Luftwaffenkommandeur des Moskauer Militärbezirk. Ab 1971, dann im zentralen Apparat der sowjetischen Luftwaffe und ab 1978 in der Gruppe der Inspektoren des Ministeriums der Verteidigung der UdSSR. In den 80er Jahren Mitglied des Präsidiums des Zentralkomitees der DOSAAF und Abgeordneter des Obersten Sowjets der UdSSR. Ivan Nikitovich Kozhedub verstarb am 12. August 1991 in Moskau, kurz nach seinem Tod hörte ebenfalls die Sowjetunion auf zu existieren für dessen Verteidigung und Erhalt er in den Krieg gezogen war.


Militärische Laufbahn

Militärisches:

Kozhedub trat 1940 nach seiner Ausbildung an einer Berufsschule der Roten Armee bei. 1941 erhielt er an der Tschugojewer Militärflugfachschule seine Pilotenausbildung, wo er dann im Anschluss als Fluglehrer arbeitete. Er wurde später zur Front versetzt und bereits in seinen ersten Einsätzen zeigte sich schon sein großes fliegerisches Können und sein großer Mut. Am 6. Juli 1943 schoss er mit seiner La-5 eine Ju-87 ab und konnte somit seinen ersten Feind vom Himmel holen. Am 16. August des selben Jahres konnte er schon seinen achten Abschuss verbuchen. Nach sechs Monaten Kampfeinsatz war er schon Staffelkapitän und hatte den Rang eines Leutnants inne. Im Herbst desselben Jahres zeichnete er sich durch eine große Einsatzbereitschaft aus. Es war keine Seltenheit, dass er gleich drei Einsätze am Tag flog und dies über längere Zeiträume hinweg. Außerdem hatte er eine lange Siegesserie und wurde bald der erfolgreichste Pilot des 240. Jägerregiments. In den Ersten beiden Oktober Tagen oblagen ihm Tiefflugeinsätze, in denen er insgesamt 5 Ju-87 „Stuka“ und 2 Messerschmitt-Bf 109 abschießen konnte.

 

Danach folgten Abfangeinsätze gegen Jagdbomber- und Stukaverbände, so konnte er sein Jahreskonto auf insgesamt 20 Abschüsse und 150 Einsätzen erhöhen und das, obwohl er auch im Luftkampf verwundet wurde. Aufgrund dieser Leistung verlieh man ihm den Orden zum Helden der Sowjetunion, außerdem bekleidete er zu dieser Zeit schon den Rang eines Hauptmanns. Den November und Dezember 1943 blieb er aber ohne Abschuss, dies änderte sich mit dem 15. Januar 1944. An diesem Tag konnte er wieder eine Bf-109 abschießen. Die Art wie er seine Staffel in die Kämpfe führte war sehr sicher und er entwickelte sich zu einer sehr selbstsicheren Führungsperson. Außerdem zeichnete er sich auch als berechnender Luftkampftaktiker aus, denn mit wenigen eigenen Maschinen konnte er überlegene gegnerische Verbände zersprengen und teilweise vernichten, dabei fielen ihm meist die JU-87 „Stukas“ zum Opfer. Zu diesem Zeitpunkt zählte er schon zu einem der besten Jagdfliegern der Sowjetunion, aber was auch erwähnenswert ist, ist das er da noch nicht in einer Gardeeinheit diente. Im Kriegsjahr 1944 war er an der Südfront und später an der rumänischen Front eingesetzt, dort überholte er seine Regimentskonkurrenten endgültig, sogar den treffsicheren Hauptmann Yevstigneyev. Damit war er einer der führenden sowjetischen Jagdflieger. Währenddessen wurde das Regiment auf die starke und moderne Lawotschkin La-5 (650 km/h, vier 20mm Kanonen) umgerüstet. Im April 1944 konnte er insgesamt 5 Luftsiege verbuchen und im Sommer weitere acht. Einer seiner besten Einsätze flog er am 3. Juni, an diesem Tag gelang es ihm, die im Vergleich zu den Bf-109, besseren Focke Wulf Fw 190 abzuschießen, gleich drei dieser Maschinen fielen ihm zum Opfer.

 

Seine Einheit zeichnete sich nicht nur durch die häufigen Jagdeinsätze aus, sondern auch immer wieder bei Geleitschutzmissionen, Aufklärungsmissionen und Tiefliegerangriffen. Mit einer Henschel Hs 129 im August 1944 konnte er seinen 48. Abschuss in 96 Luftkämpfen, bei 256 Feindflügen erzielen. Dafür verlieh ihm Stalin den Zweiten Held der Sowjetunion. Das 240. Jägerregiment wurde in den Gardestand und in das 178. Garde Jägerregiment umbenannt. Mittlerweile auch ein bekannter Mann im Volk, wurde jetzt die Propaganda immer mehr auf Kozhedub aufmerksam. Seine Luftsiege wurden immer mehr in den Fokus der Berichterstattung gerückt und die Anzahl an Nachrichten über seine Person, nahmen zu. Nach der Verleihung des begehrten Zweiten Held der Sowjetunion mußte er zu einem Fronturlaub überredet werden, das zeigt seinen Kampfgeist und das er bei seinen Männern sein wollte. Ende 1944 wurde er zum Major befördert und zum stellvertretenden Kommandeur des Garderegiments ernannt, dabei konnte er seine taktischen Vorstellungen auch besser umsetzen. Zwischen Januar und April 1945 konnte er seinem Konto noch insgesamt 14 Abschüsse hinzufügen. Seine letzten Erfolge verbuchte er über Ungarn mit zwei Abschüssen. Damit hatte er in 326 Feindflügen, in 126 Luftkämpfen 62 Abschüsse erzielt und war erfolgreichster sowjetischer und alliierter Jagdflieger, wobei ihm 10-20 Luftsiege nicht anerkannt wurden. Interessant ist das unter seinen Abschüssen sogar eine Me 262 ist und das er ausschließlich nur mit sowjetischen Flugzeugen flog.

 

Am 18. August erhielt er aufgrund seiner großartigen Leistungen im „Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion“ den Dritten Helden der Sowjetunion, zu dieser Zeit war er Major. Er verblieb auch nach dem Krieg in der sowjetischen Luftwaffe und war von 1948-1950 Kommandeur eines Garde Jägerregiments, indem er bis zum Oberst aufstieg. Während des Koreakrieges kommandierte er die mit Migs ausgerüstete 324. Jagdfliegerdivision, jedoch flog er keine Fronteinsätze mehr. Es gibt Berichte, wonach seine Einheit durch US Düsenjäger starke Verluste erlitt und vorzeitig aus Korea abgezogen wurde. 1956 wurde er als Generalmajor, Inspekteur der Jagdfliegerschulen. In den 1960er wurde er stellvertretender Kommandeur der Fliegerabwehrdivision Moskau und zum Generalleutnant befördert. 1974 folgte die Beförderung zum Generaloberst und er erhielt eine höhere Stabsposition. 1985 wurde er dann zum Marschall der Flieger ernannt, jedoch ging er kurz danach in den Ruhestand.


Auszeichnungen

 
Ivan nikitovich Kozhedub war Marschall der Flieger
 
 
3x Held der Sowjetunion
2x Leninorden
6x Rotbannerorden
 
 
 
 
1x Alexander Newski Orden
1x Orden des Großen Vaterländischen Krieges 1. Klasse
2x Orden des Roten Sterns
 
 
 
 
1x Orden für Dienste für
das Vaterland und die Armee
1x Orden für Kampf Leistungen
1x Orden 100 Jahre Lenin
 
 
 
 
1x Orden für den Sieg über Deutschland
1x Orden für die Eroberung Berlins
1x Orden Veteran der Streitkräfte
 
 
 
 
Jeweils 1x Orden für den Sieg des Großen Vaterländischen Krieges seit 20 Jahren, 30 Jahren, 40 Jahren
 
 
 
 
Jeweils 1x mal Orden für das bestehen der Roten Armee seit 30 Jahren, 40 Jahren, 50 Jahren, 60 Jahren, 70 Jahren (v.l.n.r.)
 
 
 
 
 
 
1x Orden für die Stärkung der militärischen Zusammenarbeit
 


Quellen

wikipedia.org(zugriff: 4.11.2009)
Wikipedia.org (Russisch)(zugriff: 4.11.2009)
WaffenHQ.de(zugriff: 4.11.2009)
Warheroes.ru (Russisch)(zugriff: 4.11.2009)
Airaces.Narod.ru (Russisch)(zugriff: 4.11.2009)

Autor TIWAZ / Kai der Große