DMP Modding Community

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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

Download News

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War Ace Campaign  Patch 5.2

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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill


Das Thema

FRUNZEVETEZ
Russisches Garde-Unterseeboot L-3

 


 


Geschichte

Das Boot wurde am 8.Juli 1931 in Dienst gestellt. Es war ab 5. November 1933 - unter der Bezeichnung L-3 - der Baltischen Flotte zugeteilt.
Beim Kriegsausbruch stand das Boot unter dem Kommando von Peter Grischenko. Die Frunzevetez wurde von der ersten Stunde an aktiv gegen die feindliche Schifffahrt eingesetzt.
Im September 1942 wurde das Boot zweimal von Treibminen schwer beschädigt. Es konnte aber trotzdem aus eigener Kraft zur Basis zurückkehren.
(Auf dem unteren Foto sieht man, wie groß der Schaden war.)

 

Bei einer der Feindfahrten wurde L-3 von einem Frachter gerammt. Beim Aufprall wurden beide Sehrohre verbogen, und es entstand ein erheblicher Schaden. Nur der Geschicklichkeit und dem Fleiß der Mannschaft war es zu verdanken, dass nach der Durchquerung mehrerer Minensperren eine Rückkehr nach Kronstadt möglich war.
Besonderes erfolgreich war L-3 in der letzten Phase des Krieges. Bei Routineminenlegungen im Südostteil der Ostsee konnte L-3 auch erfolgreich seine Torpedos einsetzen. Am 17. April 1945 konnte in der Nähe von Rickshafen mit einem Zweierfächer das Transportschiff Goya versenkt werden. An Bord waren 5.385 Wehrmachtsoldaten, darunter 1.300 ausgebildete U-Bootmannschaften. Es kamen aber dabei auch ca.3.500 flüchtende Zivilisten ums Leben.

Die Kampferfolge der Mannschaft wurden von der Führung der Sowjetmarine hoch bewertet.

Am 1. März 1943 wurde die L-3 mit dem GARDERANG gewürdigt.


 
Während des Krieges unternahm L-3
7 Feindfahrten:
22.06.1941 - 05.07.1941
15.07.1941 - 31.07.1941
09.08.1942 - 10.09.1942
27.10.1942 - 18.11.1942
01.10.1944 - 16.11.1944
23.01.1945 - 08.02.1945
23.03.1945 - 25.04.1945

Bei 16 Torpedoangriffen wurden 46 Torpedos abgeschossen. Dabei konnten zwei Schiffe mit 10.743 BRT versenkt werden. Es wurden 11 Minenlegungen mit ca. 122 Minen vorgenommen.
Durch diese Seeminen wurden aller Wahrscheinlichkeit nach neun Schiffe mit insg. 15.488 BRT versenkt und ein weiteres Schiff schwer beschädigt.


Daten

 

 
Technische Daten:
 
Wasserverdrängung:
1.051 Tonnen aufgetaucht
1.327 Tonnen getaucht
Länge
78.3m
Breite
7m
Tiefgang
4m
Maschinenanlage - Leistung:
Diesel 2.200 PS.
E - Maschinen 1.050 PS.
Geschwindigkeit:
Überwasserfahrt = 14 kn, Reichweite 6.000 Meilen.
Unterwasserfahrt = 9 kn, Reichweite bei langsamer fahrt 135 Meilen.
Bewaffnung:
6 - 533mm torpedorohren vorne
1 – 100mm Kanone
1 – 45mm Kanone
Besatzung:
54 Mann

Turm des U-Boots L-3 im Museum Poklonnaya Gora, Moskau


Quellen


de.wikipedia.org/wiki/Nordflotte
de.wikipedia.org/wiki/Goya_(Schiff)

Autor: Steinbarsch_G7ut / Jaegerfeld



Das Thema

Krasniy Krim
Russisches Gardeschiff

 


Geschichte

Die Kiellegung fand am 11. November 1913 im Hafen von Reval (bei Tallin) statt. Zunächst wurde der Kreuzer auf den Namen „Swetlana“ getauft. Am 8. November 1915 wurde er zu Wasser gelassen und nach Petrograd (Leningrad) geschleppt.
Es überstand den 1. Weltkrieg ohne wesentlich Schaden zu nehmen. Am 5. Februar 1925 wurde der Kreuzer auf „Profientern“ umbenannt.
Am 1. Juli 1928 erfolgte die Zuteilung zur Baltischen Flotte. Mit Beginn 1930 erfolgte die Umstationierung nach Sewastopol.
Am 5. November 1939 erfolgte die Umbenennung in „Krasniy Krim“ (Rotte Krim). Am 18. Juni 1942 wurde der Gardetitel vergeben.

Der Kreuzer "Krasniy Krim" war eines der GARDE-Schiffe der Sowjetflotte!

Am 21. August 1941 lief die Krasniy Krim, nach Übernahme von Munition und Betriebsstoff, zusammen mit den Zerstörern "Frunse" und "Dzerjinsky" zur Front nach Odessa aus.
Insgesamt 462 Schuss mit der Hauptbewaffnung wurden auf die anrückenden deutschen Truppen abgefeuert.
Der Einsatz an der Krim wurde von der russischen Führung hoch bewertet und die Besatzung für ihren Einsatz besonders gelobt.

Bei Odessa nahm sie auch an dem ersten Landungsunternehmen der russischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg teil.

Im Laufe der erbitterten Kämpfe um Sewastopol unterstützte sie die russischen Verteidiger insgesamt 18 mal mit ihren Geschützen.

 

Im Verlauf des gesamten Krieges lief die Krasniy Krim 58 mal aus, um die Deutschen zu bekämpfen und wirkte insgesamt 52 mal unterstützend mit ihrer Hauptartillerie.
Dabei vernichtete sie insgesamt vier Artillerie/Mörser Batterien, drei Lagerhäuser mit Munition und konnte zusätzlich mehr als 20.000 Verwundete und Flüchtlinge evakuieren.
Im Gegenzug hat sie ca. 10.000 Soldaten als Landungstruppen abgesetzt und dabei über zweihundert Fliegerangriffe abgewehrt.

Für die herausragenden Leistungen bei den Landungen in Gregorievka, Feodssija, Sudak und Alushta wurde die Krasniy Krim am 18. Juni 1942 mit dem GARDETITEL ausgezeichnet.


Nach dem Abschluss der Kampfhandlungen im Schwarzen Meer wurde die Krim zum Lehrschiff.

Den ganzen Krieg über stand sie unter dem Kommando des Kapitäns erster Klasse A.I.Zubkov.


Daten


 

 
Technische Daten:
Länge
158,4 m
Breite
15,4 m
Tiefgang
5,7 m
Maschinenanlage Leistung:
46.300 PS
Bewaffnung:
Geschütze
15 -130-mm,
4 - 100-mm,
4 - 45-mm
10 - 37-mm
2 x 3 torpedorohre 533mm


Quellen

en.wikipedia.org/wiki/Soviet_cruiser_Krasnyi_Krym
en.wikipedia.org/wiki/Black_Sea_Campaigns_(1941-44)
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Schiffe_der_sowjetischen_Marine
http://www.navsource.org/archives/04/1127/040127.htm
http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/41-11.htm

Autor: Steinbarsch_G7ut / Jaegerfeld



Das Thema

IJN Musashi

Das japanische Schlachtschiff Musashi galt mit seinem Schwesterschiff Yamato
als größtes und stärkstes Schlachtschiff der Welt. Benannt war es nach der früheren Provinz Musashi. Ihre schwere Artillerie
hatte mit 46 cm das größte bisher auf Schiffen verwendete Kaliber.


Geheimhaltung

Benannt wurde das neue Superschlachtschiff nach der alten japanischen Provinz Musashi bei Tokio. Der Stapellauf war am 8. November 1940, die Indienststellung erfolgte am 5. August 1942.

Die japanische Führung beschloss 1937 sowie 1939 zwei Schlachtschiffe der Yamato-Klasse auf Kiel zulegen, über ein fünftes Schlachtschiff sollte 1942 entschieden werden. Es waren jedoch zuvor noch einige Umbauten an den Werften notwendig. Es musste etwa die Sohle der Marinewerft Kure um einen Meter tiefer gelegt werden und die Helgen in Nagasaki musste man wegen des höheren Gewichtes verstärken. In der Marinewerft Yokosuka musste ein Baudock für das dritte Schlachtschiff gebaut werden, da es hier noch gar kein ausreichendes Dock gab. Zudem mussten alle Werften über Kräne mit mindestens 100 t Tragkraft verfügen, sowie über Schwimmkräne mit 150 t bzw. 350 t Hubkraft. Außerdem war es notwendig, ein eigenes großes Transportschiff für die 46 cm Geschütze zu bauen. Ein Transport dieser Giganten war weder auf der Straße noch auf den Schienen möglich.

Höchste Geheimhaltung war für dieses Projekt angesagt. Größe, Bewaffnung und Kosten wurden verschleiert. Es wurden zur Tarnung groß angelegte Umbauten an den Werften vorgenommen. Bei der Werft in Musashi wurde ein 2.710 m langer und 408 t schwerer, aus Sisalmatten bestehender Sichtwall um das Baudock herum aufgestellt. Die Marinewerft Kure konnte theoretisch von einer nahegelegen Bergkuppe aus eingesehen werden. Deshalb wurde veranlasst, über einem Viertel der Länge des Baudocks ebenfalls einen Sichtwall aus Sisalmatten anzubringen. Weiters wurde ein großes Hafenlagerhaus zum Schein errichtet. Dieses sollte die Sicht von den in der Nähe liegenden britischen und amerikanischen Konsulaten verdecken.

Auch der Stapellauf der Schiffe wurde geheim gehalten.
In den frühesten Morgenstunden und ganz ohne Parade, dafür unter weiträumiger Absperrung, wurden die Giganten jeweils zu Wasser gelassen.

Die bei Mitsubishi Nagasaki gebaute Musashi wurde nach etwa 52,25 Monaten, am 1. November 1940 zu Wasser gelassen und am 5. August 1942 in Dienst gestellt.

Zuvor wurde das Schwesterschiff, die Yamato in der Marinewerft Kure am 8. September 1940 zu Wasser gelassen und nach rund 49,5 Monaten war das Schiff fertiggestellt.

Das dritte Schiff der Yamato-Klasse, die Shinano sollte bei Yokosuka gebaut werden und hatte die Baunummer 110. Sie wurde am 8. November 1944 als Flugzeugträger zu Wasser gelassen und elf Tag später in Dienst gestellt.

Die Kii, so sollte vermutlich das vierte Schiff (Baunummer 111) heißen, wurde auf demselben Dock, wie die Yamato am 7. November 1940 auf Kiel gelegt. Sie wurde jedoch vorzeitig abgebrochen und das Material für andere Schiffe verbraucht.

Für das fünfte Schiff wurde nicht einmal der Bauauftrag vergeben.

Japan ging davon aus, dass sowohl die USA als auch Großbritannien bei ihren zukünftigen Schlachtschiffen gemäß dem Washingtoner Flottenabkommen bei der maximalen Kalibergröße von 40,6 cm bleiben würden. Deshalb sollte die Yamato-Klasse mit den 46,0 cm Geschützen L/46 Type 94 bestückt werden.


Bewaffnung

 


IJN Musashi - Blick vom Hauptturm nach vorne


Diese Hauptbewaffnung war in jeder Hinsicht ein Supergeschütz. Mit ihr konnte man pro Rohr in einer Minute eine 1.460 kg schwere Granate mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 785 m/s auf eine Entfernung von maximal 41.400 m verschießen.

Dieses Geschoss konnte auf eine Entfernung von 20.000 m eine 566 mm starke Panzerung vertikal durchschlagen. Bei 30.000 m immerhin noch 417 mm Panzerstahl. Die maximale Rohrerhöhung betrug 45°. Dieser Umstand ermöglichte es, mit der Hauptartillerie auch in die Luftverteidigung einzugreifen. Das Gewicht der 3 Türme war gewaltig. Ein Turm wog mit der Bereitschaftsmunition 2.774 t, das war mehr, als die neuesten japanischen Zerstörer der Akizuki-Klasse wogen.

Als Nebenbewaffnung wurden statt der ursprünglich geplanten 20,3 cm Geschütze in Zwillingstürmen, sechs 15,5 cm L/60 Geschütze in zwei Drillingstürmen eingebaut.
Das 15,5 cm L/60 Geschütz hatte einen Höhenrichtbereich von -10° bis +55° und eine Höchstschussweite von 27.340 m.
Mit ihr konnten zwölf 55,17 kg schwere Granaten pro Minute mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 925 m/s verschossen werden.

Als schwere Flakbewaffnung dienten zwölf 127 mm L/40 Type 89 Geschütze in sechs Zwillingslafetten. Diese hatten einen Höhenrichtbereich von -8° bis +90°.
Es konnten damit 23,05 kg schwere Granaten bis zu 9.440 m hoch (bei 90°) verschossen werden. Die Flak hatte eine Mündungsgeschwindigkeit von ungefähr 880 bis 910 m/s. Es konnten vierzehn Granaten pro Minute maximal 14.700 m weit verschossen werden.

Da die Bedrohung aus der Luft erkannt wurde, wurden noch vierundzwanzig der 25 mm L/60 Type 96 Geschütze in Drillingslafetten vorgesehen. Diese hatten eine Kadenz von 220 Schuss je Minute. Mit ihnen wurden 250 g schwere Geschosse auf eine Kampfentfernung von bis zu 7.500 m verschossen werden. Die Mündungsgeschwindigkeit lag bei 900 m/s. Der Höhenrichtbereich lag bei -10° bis +90° und bei +85° Rohrerhöhung konnten die Geschosse 5.500 m hoch verfeuert werden.Später wurde die Fla-Bewaffnung bei der Musashi auf insgesamt 129 25 mm L/60 Geschütze, beim Schwesterschiff Yamato, sogar auf 150 erhöht.

Mitte 1944 wurden zum Schutz gegen Tiefflieger zwölf Type 5 Startgeräte für 120 mm Raketen eingebaut. Die Type 5 Startgeräte waren 28-rohrige Abschussgeräte, welche 120 mm Raketen auf eine Kampfentfernung von 1.000 bis 1.500 m verschießen konnten. Die ungelenkten 22,5 kg schweren Raketen erreichten maximal 4.500 m.
Doch auch dieser Umstand konnte beide Giganten nicht retten!


Kaiser Hirohito an Bord der Musashi


Daten


 

 
Technische Daten
 
Einsatzverdrängung:
max. 72.089 ts
Schiffskörper
20.212 ts
Panzerung
22.896 ts
Maschinen
6.408 ts
Bewaffnung
11.661 ts
Ausrüstung
2.268 ts
Brennstoff
6.200 ts
Konstruktionsverdrängung
69.646 ts
Länge
263 m
Breite
38,90 m
Tiefgang
10,80 m
Geschwindigkeit:
27,46 Knoten
Treibstoffreserven:
6.201 t
Fahrbereich:
17.500 sm bei 16 kn,
7.200 sm bei 27 kn
Kesselanlage:
12 Kampon-Kessel
Leistung:
150.000 PS ( 110.294 kW ) konstruktiv,
165.000 PS ( 121.323 kW ) maximal


Panzerung/Ausrüstung

Panzerung

Die Panzerung der Yamato-Klasse war die stärkste, die jemals ein Schlachtschiff besaß. Die Forderung der Militärs lautete, dass das Schiff einem 46 cm Geschoss auf 20.000 m widerstehen sollte. Auch an die Bedrohung aus der Luft wurde gedacht: So wurde gefordert, dass die Schiffe gegen 1.000 kg Bomben aus einer Abwurfhöhe von 3.400 m immun sein mussten. Das Hauptgewicht bei der Panzerung lag bei den 46 cm Drillingstürmen der Yamato-Klasse. Sie verfügten über 650 mm Frontpanzerung und 440 mm Seitenpanzerung.


 
weitere Daten
Gürtelpanzer:
410 mm
Zitadelle:
75 - 340 mm
Außenhaut:
20 mm
Panzerdeck:
200 - 230 mm
Oberdeck:
35 - 50 mm
46cm Türme
Front:
650 mm
Decke
270 mm
Seiten:
440 mm
Rücken:
190 mm
15,5 cm Türme
Front /
Decke /
Seiten /
Rücken:
jeweils 50 mm
Vorderer Kommandoturm
Decke:
200 mm
Seiten:
500 mm200 mm
Verbindungsschacht:
300 mm
Bewaffnung
9 Geschütze 45,7 cm SK L/45 Type 94 in drei Drillingstürmen (540 Schuss)
ein Drillingsturm wog 2.774 t
das Geschoßgewicht betrug 1.460 kg und durchschlug auf 44 km 60 cm Panzerstahl

12 Geschütze 15,5 cm L/60 in vier Drillingstürmen (900 Schuss)
Später reduziert auf zwei Drillingstürme.

Flugabwehr
12x 127 mm L/40 Type 89 in sechs Zwillingslafetten (3.600 Schuss)
24 MK 25 mm L/60 Type 96 in acht Drillingslafetten später erhöht auf 129.
Flugzeuge:
7 Aichi E13A

Wegen des extremen Gasdrucks, der beim Abfeuern der 46,0 cm Geschütze entstand, musste man für die Bordflugzeuge einen gasdrucksicheren Ort finden. Man wählte das Heck. Dort wurde auf Höhe des Panzerdecks ein 44 m langer, 5,75 m hoher und 13,50 m breiter Hangar eingebaut. Zum Transport für die Flugzeuge diente ein 11 m langer und 6,50 m breiter Aufzug. Mit Hilfe eines 6 t Kranes konnten die Flugzeuge auf eines der beiden 19,50 m langen und um 360° drehbaren Druckluftkatapulte gehoben werden. Der Kran diente auch zum Einholen der gewasserten Flugzeuge, sowie zum Aussetzen oder Einholen der Beiboote.

 

 
Beiboote
2 Motorpinassen
1 Motorboot
1 Verkehrsboot
4 Motorbarkassen
1 Motorarbeitsboot
4 Kutter
1 Dingi
Besatzung:
2.900


Einsatz

Das Schiff nahm im Jahr 1944 an diversen Schlachten teil, wie der, bei der Philippinen - See, der Schlacht im Golf von Leyte sowie bei der erfolglosen Abwehr alliierter Landungen auf den Philippinen.


Japanische Schlachtschiffe Yamato, Musashi und Nagato bei Brunei im Oktober 1944

Während der Schlacht von Leyte, bildete sie zusammen mit ihrem Schwesterschiff Yamato einen Teil der zentralen Kampfgruppe von Vizeadmiral Takeo Kurita.


Die Musashi beim Verlassen von Brunei 1944


Vizeadmiral Takeo Kurita

Bevor die Musashi die feindlichen Schiffe angreifen konnte, wurde sie selbst trotz heftiger Gegenwehr immer wieder von hunderten von US-amerikanischen Trägerflugzeugen mit Bomben und Torpedos angegriffen. Nach 17 Bomben- und 20 Torpedotreffern bzw. 18 Nahtreffern kenterte das Schiff nach Backbord.


US-Trägerflugzeuge der Task Force 38 greifen am 24. Oktober 1944 die Musashi in der Sibuyan-See an.


Die Musashi sank am 24. Oktober 1944 um 19:35 Uhr unter heftigen Explosionen in der Sibuyansee, wobei sie 1023 der 2399 Seeleute mit in die Tiefe riss.
Von der Besatzung konnten 1376 Mann durch die Zerstörer Kiyoshimo und Shimakaze gerettet werden.


Zerstörer Shimakaze


Das Wrack der Musashi liegt wahrscheinlich auf der Position 13° 7′ Nord, 122° 32′ Ost

Das Thema

Die „Conte di Cavour“-Schlachtschiffklasse


Geschichte

Benannt war das italienische Schlachtschiff nach dem „conte“ (also Grafen) Camillo Benso di Cavour.
Camillo Benso di Cavour, geboren am 10.10.1810 in Turin, war ein italienischer Staatsmann.
Neben Giuseppe Garibaldi (1807-1882) und Giuseppe Mazzini (1805-1872) zählte er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des italienischen „Risorgimento“. (Desr nationalen Befreiungskampfes Italiens im 19. Jahrhundert mit Garibaldis berühmten „Rothemden“)

Zu dieser italienischen Schlachtschiffklasse gehörten die Namensgeberin “Cavour” und die “Cesare”. Beide Schiffe wurden noch vor dem ersten Weltkrieg gebaut und liefen 1912 vom Stapel.

Die Bauwerft Ansaldo befand sich in Genua, die Indienststellung war 1914.

Im ersten Weltkrieg nahmen die Schiffe an keinen aktiven Einsätzen teil.
Das Schiff war lediglich nur für 40 Stunden in militärischen Einsätzen in der Adria unterwegs.
Nach dem Kriegseintritt Italiens wurde die Conte di Cavour am 24. Mai 1915 das Flaggschiff von Konteradmiral Luigi Amadeo von Savoyen.

Ein kleiner Höhepunkt ihres Daseins war eine Mittelmeerrundfahrt im Sommer 1922. Der italienische König Viktor Emanuel III. besichtigte die als Kriegsbeute von Italien neu erworbenen Städte und Inseln der Adria und des östlichen Mittelmeeres.
Im April 1925 reiste mit ihr Benito Mussolini nach Tripolis.
Am 12. Mai 1928 wurde sie kurzzeitig außer Dienst gestellt.
Das Schicksal sollte es jedoch anders mit ihr meinen.
1933 waren sie die ersten Einheiten, die grundlegend modernisiert wurden.
Sie sollten das Herzstück der Regia Marina, italienischen Marine bilden.
Zu den Verbesserungsarbeiten gehörten unter anderem die Aufrüstung der Geschütze.
Die alten 305mm Kaliber Geschütze wurden durch moderne 320mm Kanonen ersetzt, die Maschinen wurden ausgetauscht und die Silhouette überarbeitet.


2. Weltkrieg

Ursprünglich gehörte auch noch die „Doria“ in diese Klasse, nach den Umbauarbeiten an der Cavour und der Cesare wurde sie aber einer anderen Klasse zugerechnet. Sie sollte es nun auf immerhin 28 Knoten bringen.

Im 2. Weltkrieg war die „Cavour“, bei Kriegseintritt Italiens in Tarent stationiert.
Am 08.07.1940 nahm sie an der unentschieden ausgehenden Seeschlacht bei Punta Stilo teil.
Hier zeigte sich sehr schnell, dass das italienische Feuerleitsystem nicht ausreichend war.
Es zeigte sich auch, dass die Zusammenarbeit von Marine und Luftwaffe in keiner Weise funktionierte.
Trotz der Nähe zu den italienischen Stützpunkten, kam es zu keiner ausreichenden Luftunterstützung.

 

Am 12.11.1940 wurde das Schlachtschiff ein Opfer eines überraschenden Luftangriffes von britischen Swordfish-Torpedobombern.
Das 1933 neu eingebaute „Pugliese“-Torpedoverteidigungssystem erwies sich nun als komplette Fehlkonstruktion. Die Wirkung der Torpedotreffer wurde eher verstärkt als gemindert.
Die „Cavour“ erhielt ein 12 x 8 m großes Loch und versank bis zu den Aufbauten im Hafen.
17 Mann der Besatzung verloren ihr Leben.

 

Erst mit Ende 1941 konnte das Schiff gehoben und in Triest notdürftig repariert werden.

Nach der italienischen Kapitulation wurde die – immer noch nicht einsatzfähige - „Cavour“ am 10.09.1943 von den deutschen Streitkräften erbeutet.

Die Versuche, das Schiff wieder flottzubekommen, endeten schließlich nach mehreren Bombentreffern am 15.02.1945, welche die „Cavour“ kentern ließen.

 

Die Reste wurden ab 1947 verschrottet.

Die „Gulio Cesare“ überstand den Krieg und wurde der Sowjetunion als Reparationszahlung übergeben.
Die sowjetische Flotte stellte das Schlachtschiff 1949 als Noworossisk in Dienst.


Daten


 

 
Technische Daten:
 
Länge:
186,4 Meter
Wasserverdrängung:
Standard: 28.800 ts,
Maximal: 29.100 ts
Tiefgang:
10,4 m
Kesselanlage:
8 ölgefeuerte Yarrow-Dampfkessel
Maschinenanlage:
2 Satz Belluzzo-Dampfturbinen mit 93.000 WPS über Einfachgetriebe auf 2 dreiflügelige Schrauben.
Geschwindigkeit:
28 Knoten
Besatzung:
1236 Offiziere und Mannschaften
Bewaffnung:
10 x 320 mm L/44 als Hauptartillerie,
12 x 120 mm L/50 als Nebenartillerie,
8 x 100 mm L/47 als schwere Flak,
12 x 37 mm L/54mm als mittlere Flak,
12 x 13.2 mm als leichte Flak.
Panzerung:
250mm vertikal,
135mm horizontal
Gewicht:
26,140 Tonnen


Quellen

Verwendete Quellen:
http://www.wlb.stuttgart.de (17.7.2009)
http://www.marina.di.fesa.it (17.7.2009)
http://www.agenziabozzo.it (17.7.2009)
http://www.kitsune.addr.com (17.7.2009)
http://www.danielerancchia.it (17.7.2009)
http://www.gwpda.org (17.7.2009)
de.wikipedia.org (17.7.2009) …sowohl die deutsche, als auch die italienische Seite;
Pietro Cristini und diverse andere Autoren aus "Regia Marina"
http://www.navweaps.com/Weapons/WNIT_126-44_m1934.htm
http://www.coatneyhistory.com/drawings.htm
http://digilander.libero.it/planciacoma ... ranto2.htm
http://www.cityofart.net/bship/
http://www.modelshipgallery.com/gallery ... index.html


Autor: Gebirgsjäger


 


Das Thema

Roma


Daten


 
Technische Daten der Roma:
 
Hauptabmessungen:
Länge über alles:
240,7m
Breite über alles:
32,9 m
Tiefgang:
10,5 m
Gewicht Roma
Standard:
41.650 t
Voll beladen:
46.215 t
Antrieb:
8 Yarrow-Dampfkessel,
140.000 WPS
4 Belluzzo-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
4 dreiflügelige Schrauben,
2 Ruder hintereinander
Höchstgeschwindigkeit:
30 kn
Reichweite:
4.580 sm bei 16 kn
3.920 sm bei 20 kn
1.770 sm bei 30 kn
Tank
Normal Voll:
3.700 t
Max. Voll:
4.210 t
Panzerung
Vertikal an der Wasserlinie:
max. 350 mm
Horizontal in der Mitte:
max. 207 mm
Panzertürme (Hauptartillerie)
Frontal:
max. 380 mm
Basis:
max. 350mm
Panzertürme (Mittlere Artillerie)
Frontal:
max. 280 mm
Basis:
max. 150 mm
Bewaffnung:
9x 38,1 cm L/50 Sk in 3 Drillingstürmen
12x 15,2 cm L/55 Sk in 4 Drillingstürmen
4x 12 cm L/40 Sk (für Leuchtmunition)
12x 9 cm L/55 Flak in Einzeltürmen
20x 3,7 cm L/54 Flak
28x 2 cm L/65 Flak
3 Bordflugzeuge / 1 Katapult ohne Hangar
Besatzung
Gesamt:
1866
Offiziere:
92
Bootsmänner:
122
Zivilisten:
12
Unteroffiziere:
134
Seemänner:
1.506
Stapellauf:
9.6.1940
Indienststellung:
14.6.1942


Geschichte

Gebaut wurde sie in der Werft: "Cantieri Navali Riuniti dell'Adriatico" in Triest.
Sie ist das dritte Schiff dieser Klasse und gehört zur "Zweiten Serie" und war das modernste intakte Schlachtschiff der italienischen Kriegsmarine und auch ihr Flagschiff.
Die ROMA erhielt einige Verbesserungen bei Bugform, Seeeigenschaften, Rumpfstruktur, Panzerung und vor allem eine wesentlich bessere Feuerleitanlage.
Damit war die Roma das beste Schiff der iItalienischen Marine und jedem ihrer Gegner theoretisch gewachsen.

Sie kam jedoch zu spät, um an größeren Einsätzen noch teilzunehmen.
Als sie voll einsatzbereit war, herrschte ein erheblicher Mangel an Betriebsstoffen, welcher die Kriegsschiffe in ihren Ankerplätzen festhielt.

Am 04.12.1942 wurde sie erfolglos von amerikanischen Bombern im Hafen von Neapel angegriffen und daraufhin nach La Spezia verlegt.

Nach dem Sturz der Faschisten und dem Waffenstillstand steuerte am 09.09.1943 die Roma, als Flaggschiff unter Admiral Carlo Bergamini, mit den restlichen intakten italienischen Großkampfschiffen (…Vitorio Veneto, Italia, die Ex-Littorio, drei leichte Kreuzer und acht Zerstörer) von La Spezia nach Malta.
Da zu dieser Zeit die alliierte Landung bei Salerno stattfand, wurde die Flotte angewiesen, einen Kurs westlich von Sardinien zu wählen.
Die deutsche Luftwaffe machte umgehend Jagd auf die Überläufer.
Die III. Gruppe des Kampfgeschwaders 100 mit Dornier Do 217 K führte die erst vor 11 Tagen, am 29.08., an die Truppe ausgelieferten neuen Lenkbomben (Gleitbomben)vom Typ „Fritz X“ mit sich.

 

Um 15:30 Uhr lenkten die Dornierbomber ihre Gleitbomben in der Nähe von Cap Testa auf ihre Beute. Die Roma wurde innerhalb von 5 Minuten zweimal getroffen. Die erste Fritz-X traf an Steuerbord und durchschlug den gesamten Rumpf, ohne zu explodieren. Der Wassereinbruch reduzierte das Tempo auf maximal 10 Knoten.

 

Die zweite Fritz-X traf zwischen Kommandoturm und dem B-Turm der Hauptartillerie. Das vordere Hauptmagazin explodierte, der 1.500 Tonnen schwere Gefechtsturm wurde dabei weggesprengt. Kurz darauf kenterte die Roma, zerbrach in 2 Teile und riss 1.455 Mann mit in ihr feuchtes Grab. Darunter auch den Admiral Bergamini.


Quellen

Im Inter-Net:

http://www.erwinschumacher.de (17.7.2009)
http://www.nexusboard.net (17.7.2009)
http://www.schiffswrackliste.de (17.7.2009)
forum.schlachtschiffe.com (17.7.2009)
http://www.marina.difesa.it (17.7.2009)
http://www.agenziabozzo.it (17.7.2009)
de.factolex.com (17.7.2009)
http://www.projektstarwars.de/forum/son%20...%20e-461.html
http://www.midofilm.cz/midway/roma-ge.html
http://forum.ksta.de/showthread.php?t=2389&page=194

Das Buch:

"41 Sekunden bis zum Einschlag". (Als Bomberpilot im Kampfgeschwader 100 Wiking mit d. geheimen Fernlenkbombe Fritz X)
Author: Klaus Deumling, Verlag: Hek Creativ Verlag; Auflage: 1., Aufl. (4. Oktober 2008)
ISBN-10: 3932922190
ISBN-13: 978-3932922190

Autor: Marco