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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 18-02) sind enthalten: Darstellung von Meeresfeldern Die Meerestiles haben (auch für die ersten 3 Kampagnen) ein neues Grafikmuste
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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
Modern Conflicts 1.1

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Endlich ist Version 1.1 live. Der erste Teil der russischen Kampagne ist verfügbar, außerdem sind viele Balance-, grafische und andere Verbesserungen implementiert worden. Da hat Akkula wieder gan
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TRP 1.04 ist eine Zusammenfassung der vielen kleineren Ideen, die wir zu unserer Mod hatten. Wir veröffentlichen sie nun auf Basis der neuen HoI 2 Darkest Hour-Version 1.05.
DAW - Der andere Weg 18-02

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten: Darstellung vereister Seen Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beid
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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
DAW - Der andere Weg 17-09

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill
Italienische Kampagne 2 V1.91 Part 1

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Kampagne, kritische Fehler in Griechenland-1 Szenario berichtigt    

 

Das Thema

Iwan Stepanowitsch Konew
Marschall der Sowjetunion


Jugend und Aufstieg

Kindheit bis Russischer Bürgerkrieg

Iwan Stepanowitsch Konew (russisch: Ива́н Степа́нович Ко́нев) wurde am 28. Dezember 1897 in Lodeino (Gebiet Wolgoda, rund 600km östlich von Moskau) geboren. Er wuchs bei seinen Eltern einer Bauernfamilie auf und trat 1916 freiwillig in die Armee ein. Nach der Oktoberrevolution 1917 trat er der Roten Armee bei und wurde Mitglied der Partei. Bis 1920 diente er dann als Kommissar des Panzerzuges "Grosny" (Грозный). Danach versetzte man ihn zu einem Infanterieregiment in den Fernen Osten wo er gegen die Truppen des Admirals Alexander Wassiljewitsch Koltschak kämpfte. Danach im März 1921 war er an der Niederschlagung der "Kronstädter Matrosenaufstände" beteiligt.
 

Zwischenkriegszeit 1923-1941

Bis 1924 blieb er Kommissar des 17. Schützen Corps, danach übernahm er den leitenden Posten als Kommissar in der 17. Infanterie Division in Nizhny Novgorod . Danach folgte seine Ausbildung an der berühmten Frunse-Akademie in Moskau. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde er zum Kommandeur des 50. Infanterie Regiments ernannt. Von Januar bis März 1930 diente er als Stadtkommandant von Moskau, bevor er dann ab März Stellvertretender Kommandeur der 17. Infanterie Division wurde.
Es folgten zahlreiche andere Kommandos in Weißrussland und in der Mongolei in der er auch als Militärberater für die mongolische Volksarmee diente. Von Juli 1938 an war er dann Kommandeur der 2. Roten Armee im Fernen Osten, bis er dann Mitte 1940 zum Kommandeur des Trans-Baikal Militärbezirkes wurde (Militärbezirke: ähnlich den deutschen Wehrkreisen nur um ein vielfaches größer).


Deutsch-Sowjetischer Krieg

Deutsch-Sowjetischer Krieg

Bei Ausbruch des Krieges war Konew Kommandeur der 19. Armee, seine Truppen fochten Zahlreiche Abwehrschlachten. Mussten sich allerdings erst aus Smolensk zurückziehen und danach bis vor die Tore Moskaus. Bereits kurz nach dem Krieg wurde Konew zum Oberbefehlshaber der Westfront ernannt und gleichzeitig zum Generaloberst befördert. Er kommandierte, von Oktober 1941 bis August 1942, an der Kalinin Front und spielte eine Schlüsselrolle in der Verteidigung und den anschließenden Gegenangriffen der Roten Armee im Winter 1941-42 vor den Toren Moskaus. Für die erfolgreiche Verteidigung der Hauptstadt wurde Konew von Stalin zum Generaloberst befördert.

Operation Mars

In der vom 25. November bis 21. Dezember 1942 durchgeführten "Operation Mars" war Konew zusammen mit Schukow Kommandeur der Kalinin und Westfront und somit der direkte Gegenspieler von Günther von Kluge und Walter Model. Konew und Schukow standen fast 2 Millionen Rotarmisten zur Verfügung, trotz anfänglicher Gebietsgewinne gelang es den Russen nicht die deutsche 9. Armee wie geplant einzukesseln. Dies verdankte die 9. Armee zum Großteil der Tatsache, dass sie durch Spione bereits vom Datum und Ort des geplanten Angriffes wussten und sich dementsprechend vorbereiten konnten.
Die Operation endete für die Rote Armee in einer Niederlage, später machte man aus dieser als Großoffensive geplanten und durchgeführten Operation, in der Sowjetischen Propaganda und Geschichtsschreibung lediglich ein Ablenkungsmanöver um die Schmach der Niederlage zu schmälern.
 

Befreiung der Ukraine

Nach der "Operation Mars" wurde Konew Kommandeur der Steppen Front und nahm dort an der "Schlacht im Kursker Bogen" teil. Dabei probierte er erstmals ein neues Tarnsystem aus und schaffte es tatsächlich mit Attrappen die Wehrmacht über die wahre Größe seiner Armee zu täuschen. Nach der erfolgreichen Schlacht um Kursk war er an den Schlachten um Belgorod und Charkow beteiligt und schaffte es schließlich bis Ende September 1943 mit seinen Truppen den Dnjepr zu überqueren. Somit stand ihm die Türe in die Ukraine offen und seine Truppen eroberten Belgorod, Odessa, Charkow und Kiew zurück.

Schlacht von Korsun-Tscherkassy

Anfang 1944 gelang es der Roten Armee unter Führung Konews und Nikolai Vatutins einen Teil der deutschen Heeresgruppe Süd zu umgehen und schließlich einzukesseln. Insgesamt befanden sich in den Kesseln von Tscherkassy und Korsun sechs Deutsche Divisionen mit 60-80 000 Soldaten, darunter auch die SS-Panzer-Division "Wiking". Der Roten Armee gelang es alle Außenangriffe der Heeresgruppe Süd abzuwehren und die Kessel weiterhin aufrecht zu erhalten. Ein Kapitulationsangebot der Sowjets lehnte die deutsche Führung am 8. Februar ab. Danach versuchte die deutsche Führung mit einem Angriff von acht Divisionen und dem gleichzeitigen Angriff der Truppen im Kessel, den Kessel zu sprengen was aber nicht gelang. Wenige Tage später befahl von Manstein am 15. Februar, ohne Rücksprache mit Hitler zu halten, den Ausbruch aus dem Kessel. Für diese herausragende Leistung wurde Konew Ende Februar 1944 zum Marschall der Sowjetunion befördert.

 

Bis vor die Tore Berlins

Danach kommandierte Konew die 1. Ukrainische Front eroberte mit ihr den Rest der Ukraine, rückte weiter nach Weißrussland und das ehemalige Ostpolen vor, gleichzeitig im Süden bis in die Tschechoslowakei. Des Weiteren unterstützten seine Truppen die slowakischen Partisanen bei ihrem Aufstand gegen die deutschen Besatzer. Am 29. Juli 1944 schließlich nachdem Konews Truppen gerade in Polen den Fluss Vistula überquert hatten, ernannte man Konew zum "Helden der Sowjetunion".
 

Eroberung Berlins

Obwohl Konews Truppen zuerst Berlin erreichten überließ Stalin es, Konews ewigem Rivalen, Schukow die Hauptstadt des Großdeutschen Reiches zu erobern. Konews Truppen mussten nach Südwesten marschieren und trafen dort bei Torgau am 25. April 1945 zum ersten Mal auf amerikanische Truppen. Nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht besetzt Konews Armee kampflos am 9. Mai Prag.


Nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem 2. Weltkrieg

Nach dem Krieg wurde Konew zum Kommandeur der Armeegruppe Mitte ernannt und wurde Oberster Kommissar für das Gebiet Österreichs. Von Juli 1946 bis März 1950 wurde er dann zum Oberbefehlshaber der Roten Armee ernannt und war gleichzeitig der stellvertretende Armeeminister der UdSSR. Danach verblieb er dort noch bis 1952 als Hauptinspekteur des Heeres und stellvertretender Kriegsminister.
Darauf erfolgte seine Versetzung in die Karpaten wo er als Kommandeur des Militärbezirks „Karpaten“ diente, bis er dann 1953 wieder nach Moskau durfte. Dieses Mal als Stellvertreter des Ministers der Verteidigung. Diese Position hatte er bis 1956 inne, danach erfolgte seine Ernennung zum Oberbefehlshaber aller Streitkräfte des Warschauer Paktes. Als Oberbefehlshaber führte er die Rote Armee in den Wirren der „Ungarischer Volksaufstände“ vom 23. Oktober bis zum10. November 1956. Diese höchste aller militärischen Positionen füllte er bis 1960 weiter aus und wurde schließlich aus dem aktiven militärischen Dienst entlassen.

Jedoch schon ein Jahr später holte man Konew in den aktiven Dienst zurück, dieses Mal als Oberbefehlshaber der sowjetischen Truppen in der Deutschen Demokratischen Republik, diesen Posten behielt er bis 1962. Danach schrieb Konew seine Kriegserlebnisse in dem Buch "45" nieder welches dann 1969 vom Sowjetischen Ministerium für Verteidigung auch publiziert wurde.

Tod

Iwan Konew verstarb am 21. Mai 1973 im Alter von 75 Jahren in Moskau. Als einer der größten Militärstrategen, zweifacher "Held der Sowjetunion" und Inhaber aller höchsten Orden und Auszeichnungen der Sowjetunion, darunter alleine sieben Leninorden, wurde ihm ein Staatsbegräbnis zu teil. Seine Urne wurde in der Kremelmauer am Roten Platz in Moskau beigesetzt.


Auszeichnung

Auszeichnungen
Sowjetische Orden

Mit seinen sieben Leninorden zählt Konew zu einem der höchstausgezeichnetsten Personen der Sowjetunion, darüber hinaus ist er zweifacher Held der Sowjetunion, dreifacher Träger des Rotbannerordens, sowie je doppelter Träger des Kutusow- und Suworowordens. Dabei gilt es anzumerken das Konew bis auf fünf seiner Leninorden, all diese Orden nicht wie andere nach dem Krieg aus politischen oder anderen Gründen mehrmals erhielt, sondern stets für seine Leistung direkt im Krieg ausgezeichnet wurde.

Neben den Zahlreichen militärischen Auszeichnungen wurden Konew eine Vielzahl ziviler Auszeichnungen zu teil. So erbaute man in seiner Heimatstadt Lodeino ein eigenes Museum für ihn. Desweiteren wurden in der gesamten Sowjetunion Strassen und Plätze nach ihm benannt. Monumente wurden in fast allen großen Städten der Sowjetunion für ihn errichtet, aber auch an Orten außerhalb der Sowjetunion die er mit seinen Truppen befreite z.B. in Prag. Neben der zweifachen Auszeichnung zum "Helden der Sowjetunion" wurde Konew auch in der Mongolei und der Tschechoslowakei zum Helden erklärt.

 

Übersicht

Übersicht aller Orden
 



Siegesorden (1945)
2 x Held der Sowjetunion (1944, 1945)
7 x Leninorden (1944, 1945, 1947, 1956, 1957, 1967, 1972)
3 x Rotbannerorden (1938, 1944, 1949)
1 x Orden der Oktoberrevolution
2 x Suworoworden 1. Klasse (1943, 1944)
2 x Kutusoworden 1. Klasse (beide 1944)
Orden des Roten Sterns
Medaille "Sieg über Deutschland"
Medaille "Für die Einnahme Wiens"
Medaille "Für die Befreiung Prags"
Medaille "20. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Kriegs"
Jubiläumsmedaille "XX Jahre Rote Arbeiter-und-Bauern-Armee"
Medaille "30 Jahre Sowjetarmee und Flotte"
Medaille "40 Jahre Streitkräfte der UdSSR"
Medaille "50 Jahre Streitkräfte der UdSSR"
Medaille "800 Jahre Moskau"

Croix de Guerre
Großoffizier der Ehrenlegion

Legion of Merit

Partisanenstern 1. Klasse

2 x Orden von Süchbaatar
Rotbannerorden der Mongolei

Orden "Klement Gottwald"
Orden des weißen Löwen 1. Klasse
Siegesorden des weißen Löwen 1. Klasse
Tschechoslowakisches Kriegskreuz

Orden "Verdienste um Ungarn"
Ungarischer Freiheitsorden

Bulgarischer Verdienstorden 1. Klasse

China-UdSSR-Freundschafts-Medaille

Vaterländischer Verdienstorden


Das Thema

Semjon Michailowitch Budjonny


Semjon Michailowitch Budjonny 25. April 1883 - 26. Oktober 1973


Lebenslauf

Leben:

Der spätere Marschall der Sowjetunion Semjon Michailowitch Budjonny wurde am 25. April 1883 auf dem Bauernhof Kozyurin in einer armen Bauernfamilie im Proletarischen Bezirk Rostov geboren. Und wuchs dort auf. 1908 Schloss er in St. Petersburg die Reiterschule ab für Offiziere. 1919 trat er, noch während der Großen Sozialistischen Revolution der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) bei. In den Jahren 1921-1923 war er mitglied im Revolutionären Kriegsrat. Er Absolvierte die Militärakademie Frunze im Jahre 1932. 1935 wurden per beschluss der Rang des Volkskommissars in der Armee abgeschafft und eigene Ränge eingeführt und die 5 großen Kommandeure wurden zum Marschall der Sowjetunion befördert, darunter auch Budjonny (5 Großen Kommandeure: Budjonny, Blücher, Tuchatschewski, Woroschilow und Jegorow). Seit 1938 im Präsidium des Obersten Sowjet. Ab 1946 war er dann im Obersten Sowjet indem er hineingewählt wurde. Von 1947-1953 war stv. Minister für die Landwirtschaft der Sowjetunion. 1953 Starb Josef Stalin, Marschall Budjonny hatte stets ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm. Er war ein Mitglied des Präsidiums des Zentralkomitees und Mitglied der DOSAAF sowie Vorsitzender des Preis-Komitee und Vorsitzender des sowjetisch-mongolischen Freundschaft. Am 26. Oktober 1973 starb er im alter von 91. Jahren, bei der Trauerfeier weinte selbst der Partei und Staatschef Leonid Breschnew, der noch 1941 sein Untergebener war. Er wurde an der Kremlmauer am Roten Platz beigesetzt.

 


Millitärische Laufbahn

 

Militärisches:

1903 trat Budjonny in die Zaristische Armee ein. 1904 Kämpfte er im in einem Don-Kosakenregiment im Russisch-Japanischen Krieg(in diesem Regiment diente zur selben zeit Carl Mannerheim). Bis 1914 diente er dann in einem Maritimen Dragoner-Regiment. im 1. Weltkrieg diente der dannige Unteroffizier Budjonny im 18 Dragoner-Regiment wo er an der Deutschen, Österreichischen und Kaukasischen front Kämpfte. An den Fronten wo er Kämpfte zeichnete er sich aus. 1917 nach der Rückkehr nach Minsk wurde er zum Vorsitzenden des Regimentsausschuss und stv. Vorsitzender des Bereichsausschuss ernannt. Im August des selben Jahres überwachte er im zuge der Kapitulation des Russischen Zarenreichs die Abrüstung seiner Truppen. Nach diesen Handlungen kehrte er in seine Heimat, die Don Region zurück wo er 1918 eine Revolutionäre Kavallerieeinheit Kommandierte um gegen die Weißen Garden zu Kämpfen. Diese Einheit wuchs mit der Zeit sodass sie mitte 1919 zum ersten großen Kavallerie-Korps der jungen Roten Armee wurde. Bei seinen Operationen Kämpfte er erfolgreich gegen die Weißen Armeen in der Don Region. Bei seinen Siegen bei Woronesch gegen die Truppen General Denikin´s trug er zur schnelleren Niederlage Wrangels bei. Gegen ende 1919, wurde im Rahmen einer Entscheidung des Executiv Ausschusses das Kavallerie-Korps in die 1. Reiter Armee umbenannt und Budjonny zum Kommandeur ernannt. Dieser Budjonny fügte den Armeen Wrangels dann in der Ukraine und auf der Krim schwere Niederlagen zu. Im Polnisch-Sowjetischen Krieg wurde er hingegen letztendlich besiegt jedoch konnte er den polnischen Truppen starken Verluste zufügen. Zwischen 1921-1923 war er Mitglied im Revolutionären Kriegsrat und stv. Kommandeur des Nord-Kaukasischen Militärbezirkes. 1923 wurde er dann auch Assistent des Oberbefehlshabers der Kavallerie und von 1924 bis 1937 Inspekteur der Kavallerie der Roten Armee. Von 1937 bis 1939 Kommandierte er die Truppen des Moskauer Militärbezirk. 1939 wurde er Mitglied im Kriegsrat und 2. Stv. Volksommissar und 1940 1. Stv. Volkskommissar für die Verteidigung der UdSSR. Während dieser Zeit sagte er der Kavallerie im Krieg eine wichtige Rolle zu und führte dazu das die Kavallerie in der Sowjetunion ausgebaut wurde. Zu beginn des Großen Vaterländischen Krieges war er Mitglied in der Obersten Heeresleitung und Kommandeur der Süd-West-Front. Mit ihr konnte er kaum erfolge Feiern, denn seine truppen wurden schnell zurückgedrengt oder fast schon vernichtet wie bei der Schlacht um Kiev. Daraufhin verlor er das Kommando an Marschall S. K. Timoschenko. Dann wurde er Kommandeur der Reservetruppen von September-Oktober 1941. In der Schlacht um Moskau war er Kommandandierte er eine Armee Südlich der Hauptstadt der UdSSR rund um Malojaroslawez. Dann wurde er Kommandant der Kaukasus Front wo die Deutschen ihn und seine Truppen auch zurückdrängen konnte. Damit endete sein letztes richtiges Frontkommando da sich nicht hinreichend die Qualität des Kommandeurs Budjonny zeigte. Ab 1943 wurde er dann Oberbefehlshaber der Kavallerie was er auch bis zum ende des Großen Vaterländischen Krieges blieb.

 


Auszeichnungen

 

 
Semjon M. Budjonny war Marschall der Sowjetunion
 
 
3x Held der Sowetunion
8x Leninorden
6x Rotbannerorden
1x Suworoworden 1. Klasse
 
 
 
 
 
1x Orden 100 Jahre Lenin
1x Orden für die Verteidigung
von Moskau
1x Orden für die Verteidigung
von Odessa
1x Orden für die Verteidigung
von Sewastopol
 
 
 
 
 
1x Orden für die Verteidigung des Kaukasus
1x Orden für den Sieg über Deutschland
1x Orden 20 Jahre des Sieges des Großen Vaterländischen Krieges
1x Orden für 20 Jahre in der Roten Armee
 
 
 
 
 
1x Orden des 30 Jährigen bestehens der Roten Armee
1x Orden des 40 Jährigen bestehens der Roten Armee
1x Orden des 50 Jährigen bestehens der Roten Armee
1x Orden des 800 Jährigen bestehens von Moskau
 
 
 
 
 
1x Orden des 250 Jährigen bestehens von Leningrad
4x Orden des Heiligen Georg
1x Orden des Roten Banners
(Mongolischer Orden)
2x Orden Auftrag von Sukhbaatar
(Mongolischer Orden)
 
 
 
 

Es wurden Straßen nach ihm benannt in Lipezk, Krasnador, Minsk und Moskau.
Die Militärakademie für Kommunikation in St. Petersburg wurde nach ihm benannt.
Und es stehe Denkmäler in Rostov, in Velikomihaylovka und zwei in Donezk. Außerdem
steht eine Büste für ihn an dessen Grab an der Moskauer Kremlmauer.
Die Stadt Biryuch trug von 1919-1958 seinen Namen. Und die Stadt des Heiligen Kreuzes
wurde von 1935-1957 und 1973 bis heute in Budjonnowsk unbenannt.

Literatur:

Semjon Michailowitch Budjonny. "Rote Reiter voran"

Das Buch handelt von der Lebendigen Geschichte der 1. Reiterarmee der Sowjetunion, die ursprünglich als berittene rote Partisaneneinheiten zum Schutz der revolutionären Sowjetmacht aufgestellt wurde und sich in den Kämpfen gegen die weißen Kosaken allmählich zu regulären Einheiten der Roten Armee entwickelte.

Quellen

Warheros.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
hrono.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
budenney.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
Wikipedia.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
Wapedia.de (Zugriff: 21.10.2009)
economy-point.org (English) (Zugriff: 21.10.2009)

Autor: Kai der Große


Das Thema

Oka Ivanovich Gorodovikov


Oka Ivanovich Gorodovikov, 1. Oktober 1879 - 26. November 1960


Lebenslauf

Leben:

Oka Ivanovich Gorodovikov wurde am 1. Oktober 1879 auf dem Bauernhof Weiler Wet-Elmuta in der Don Region in einer Bauernfamilie in Kalmückien (zu Sowjetischen zeiten Kalmückische ASSR, heute Oblast Rostov) Geboren und wuchs dort auf in Kosakisch/Kalmückischer tradition. 1919 noch während im Russischen Bürgerkrieg trat er der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) bei. Außerdem ist er er Absolvent der höheren Akademischen Kursen (1923), Auffrischungskurse des höchsten Befehlshaber (1927), Kurse an der Militär-Politischen Akademie (1930) und Absolvent Militär Akademie Frunse (1932). Ab 1937 war er Abgeordneter des Obersten Sowjets. 1944 entkam er der Kalmückischen Abschiebungen. 1947 Ging er in den Ruhestand. Am 26. November 1960 starb er in Moskau und wurde auf dem Nowodewitschi Friedhof beigesetzt.

 

(Seine Gedenkstatue/Grabstatue an dessen Grab auf dem Nowodewitschi Friedhof in Moskau)


Militärische Laufbahn

Militärisches:

Er kämpfte während des 1. Weltkrieges in der Zaristischen Armee. Als dann der Bürgerkrieg entbrannte kämpfte er auf seiten der Bolschewiki und war Held der Bürgerkrieges. Als erstes kämpfte er da als Kompanieführer im Regiment SM Budjonny (Semjon Budjonny war selbst Kosakischer Herkunft), dann ein Regiment, eine Kavallerie-Brigade, dann jeweils in der 4. und 6. Kavallerie-Brigade in der 1. Kavallerie-Division und dann Später in der 1. und 2. Reiter-Armee mit der er sich auszeichnete. Er Organisierte Raffiniert den Durchbruch seiner 6. Kavallerie-Division im Rücken des Gegners auf Perekop auf der Krimhalbinsel 1920. Dabei war er an der Zerschlagung der Machnowschtschina beteiligt (Die Machnowschtschina war eine Anarchistische bewegung in der Ukraine). Nach dem Bürgerkrieg Kommandierte er das 1. Rote Kavallerie Korp der Kosaken, war stellvertretender Kommandant des Zentralasiatischen Militär Bezirk. Ab 1938 Generalinspekteur der Kavallerie und ab 1943 Stellvertretender Kommandeur der Kavallerie. Während des Großen Vaterländischen Krieges leitete er die Bildung von Kavallerie einheiten und Formationen. Im Juli 1941 wurde er Stellvertretender Kommandeur der 8. Armee der Nord-West-Front. Er war der Vertreter der STAVKA für die Kavallerie im Sommer 1941 und 1942 bei der Schlacht um Stalingrad. Nach dem 2. Weltkrieg blieb er der Stellvertretende Oberbefehlshaber der Kavallerie. 1947 ging O.I. Gorodovikov in den Ruhestand.


Auszeichnungen

 
Orden, Ehrenzeichen und Ehrungen
 
Oka Ivanovich Gorodovikov gilt als Held des Rusischen Bürgerkrieges. Außerdem als Held des Großen Vaterländischen Krieges.
Zum ende seiner Karriere war er im Rang eines Generaloberst der Roten Armee.
 
 
 
Außerdem wurde er während seiner Laufbahn mit vielen Orden Ausgezeichnet u.a.
 
1x den Held der Sowjetunion
3x den Leninorden
 
 
 
6x den Rotbannerorden
1x Orden des Großen Vaterländischen Krieges 1. Klasse
 
 
 
Und verschiedene Orden für Schlachten, Jubiläen und Aufbauarbeiten der Roten Armee und des Sowjetischen Staates.

Außerdem wurde 1971 die Stadt Baschanta in Kalmückien in Gorodovikovsk umbennant.
Und es wurde eine Straße in Lipezk in Gorodovikova umbenannt.
Auch in Rostov-na-Duno wurde eine Straße in Gorodovikova umbenannt.


(v.l.n.r. O.I. Gorodovikov in der Kosakischen Tscherkessen uniform und auf einem Portait)


Buchautor

Literatur:
Oka Ivanovich Gorodovikov schrieb in seinem Leben zwei Bücher

1) OI Gorodovikov. Memoirs (erschienen 1957)
 

Inhalt:


Dieses Buch handelt von den Heldentaten der Ersten Kavallerie, von einem der engsten Mitarbeiter von Marschall Semjon Michailowitsch Budjonny, ehemaliger Chef der 4. Kavallerie-Division und dann Kommandant des Zweiten Kavallerie Oka Ivanovitsch Gorodovikov geschrieben. In seinen Memoiren erzählt der Autor, wie einige der Guerilla-Gruppen gebildet wurden Schwadronen, Regimenter, Brigaden und Divisionen der Ersten Kavallerie, wie Arbeiter und Bauern selbstlos für die sowjetische Macht gekämpft haben, wie ihre kühnen Überfälle und gewagte Manöver, Panik säten unter den Kavalleriekorps Mamontov , Felle und anderen Generälen der Weißen Garde.

2)In den Schlachten und Kampagnen (erschienen 1979)
 

Inhalt:
Das ist ein Buch für Kinder und Jugendliche. In dem Buch geht es um ihne selbst indem er sein Leben beleuchtet von seiner Geburt über den 1. Weltkrieg der Zeit dazwischen und des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion und danach.


(Oka Ivanovich Gorodovikov und sein Neffe Basan Badminovich Gorodovikov)



Quellen

Wikipedia.org (Englisch)(zugriff: 19.09.2009)
Generals.dk (Englisch)(zugriff: 19.09.2009)
Wikipedia.org (Russisch)(zugriff: 19.09.2009)
dic.academie.ru (Russisch)(zugriff: 19.09.2009)
rcio.rsu.ru (Russisch)(zugriff: 19.09.2009)
Warheroes.ru (Russisch)(zugriff: 19.09.2009)
hrono.ru (Russisch)(zugriff: 1.10.2009)
Wapedia.ru (Russisch)(zugriff: 1.10.2009)
Wapedia.ru (Russisch)(zugriff: 1.10.2009)(Deportationen der Völker der UdSSR 1943-1944)
militera.lib.ru (Russisch)(zugriff: 1.10.2009)(Wenn mann es übersetzt kann mann eine Rede von ihm Lesen, auf einer Geschäftsleitung der Roten Armee im Dezember 1940)
Ozon.ru (Russisch)(zugriff: 1.10.2009)(Buch "In den Schlachten und Kampagnen")
Ozon.ru (Russisch)(zugriff: 1.10.2009)(Buch "OI Gorodovikov. Memoirs")
kalmyki.narod,ru (Russisch)(zugriff: 1.10.2009)

 

Autor: Kai der Große


Das Thema

Basan Badminovich Gorodovikov

 

Баса́н Бадьминович Городовико́в

Basan Badminovich Gorodovikov 15. November 1910 - 17. August 1983


Lebenslauf

Leben

Basan Badminovich Gorodovikov, Neffe des Kriegshelden Oka Ivanovich Gorodovikov, wurde am 15. November 1910, auf dem Bauernhof Weiler Wet-Elmuta in der Don Region in einer Bauernfamilie in Kalmückien (zu sowjetischen Zeiten Kalmückische ASSR, heute Oblast Rostov) geboren und wuchs dort auf, wie sein Neffe O.I. Gorodovikov. 1930, 3 Jahre nach Dienstantritt absolvierte er die Kavallerie Schule. 1938 machte er den Abschluss an der Militärakademie Frunse. Im Jahr darauf, 1939, trat er der KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion) bei. In dem Jahr 1944 entkam er genauso wie sein Neffe den kalmückischen Abschiebungen. 1955 absolvierte er die Militärakademie des Generalstabes. 1978 ging B.B. in den Ruhestand und lebte von da an in Moskau, wo er dann 1983 starb. Er wurde auf dem Nowodewitschi Friedhof beigesetzt, wie schon sein Neffe 23 Jahre zuvor.

 

 

l. General Gorodovikov in Paradeuniform und rechts sein Grab auf dem Nowodewitschi Friedhof.


Millitärisch-Politisches

Militärisches/Politisches

Im Jahre 1927 trat er in die Rote Armee ein, wo er schnell zum Zugführer aufstieg. Von 1941 bis Mitte 1942 befehligte er die Partisaneneinheiten auf der Krimhalbinsel. Im zweiten Jahr des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion hatte er sich schon bis zum Oberst hochgearbeitet und war Kommandeur der 251. Schützen-Division der 31 Armee, im Raum Rschew-Sytschowkaer an der Westfront. Anfang März 1943 befreiten die Soldaten seiner Division die Stadt Smolensk. Im späteren Verlauf des Jahres wurde er Kommandant der 85. Gardeschützendivision. Nach diesem Kommando wurde er Kommandeur der 184. Schützen Division der 5. Armee in der 3. Weißrussischen Front. In dieser Kommandantur erledigte er sehr geschickt die Umfassung von Vitebsk in der Weißrussischen SSR. Am 12. Juli nahm er mit seinen Soldaten die alte Litauische Stadt Trakai ein. Mitte August 1944 überquerte er erfolgreich mit seiner Division den Fluss Neman und somit waren Sie die Ersten sowjetischen Einheiten in Ostpreußen. Jedoch wurde er in Preußen durch schwere deutsche Artillerie schwer verwundet und fiel im europäischen Konflikt als Kommandant aus. Nachdem der Krieg in Europa zu Ende war, hatte er noch Einsätze in der Mandschurei. Nach dem Krieg verblieb er in der Roten Armee. Im Jahre 1963 erfolgte dann die Ernennung zum Generalleutnant. Außerdem arbeitete er von 1961 bis 1978 als 1. Sekretär der Kalmücken in der KPdSU. Und von 1961 bis 1966 arbeitete er in der Revisionskommission der KPdSU. 1978 verabschiedete er sich dann schließlich in den wohlverdienten Ruhestand.

Auszeichnungen

 


 
B. B. Gorodovikov war im Range eines Generalleutnant der Roten Armee
 
 
1x Held der Sowjetunion
4x Leninorden
4x Rotbannerorden
 
 
 
 
1x Orden Rotbannerorden der Arbeit
1x Orden der Oktoberrevolution
 
 
 
1x Orden des Roten Sterns
1x Suworoworden 2. Klasse
1x Kutusoworden 2. Klasse
 
 
 


Sonstiges

Laut seinen Soldaten wird B.B. Gorodovikov als ein Ehrlicher und Fairer mann ohne Arroganz und Eitelkeit beschrieben. Aber auch sehr mutig und selbstlos, der in Operationen fast direkt an der Front Kommandierte. Er trug immer einen schwarzen Mantel und wurde von allen Soldaten und Offizieren respektiert.


Quellen

generals.dk (Englisch) (26.12.2009)
fotoelista.com (Russisch) (26.12.2009)
fotoelista.com (Russisch) (26.12.2009)
fotoelista.com (Russisch) (26.12.2009)
Wikipedia.org (Russisch) (26.12.2009)

Autor: Kai der Große


Das Thema

Konstantin Konstantinovich Rokossovski

 

Константин Константинович Рокоссовский

 

 

21. Dezember 1896 - 3. August 1968


Lebenslauf

Leben

Konstantin Konstantinovich Rokossovski (pl. Konstanty Ksawerowitsch Rokossowski) wurde am 21. Dezember 1896 in Warschau, was damals noch zum russischen Zarenreiche gehörte, geboren. Er wurde in eine Familie des polnischen Uradels hinein geboren, die schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt ist. Doch durch die polnischen Aufstände 1830 und 1863 verloren seine Ahnen ihre Güter und mussten bürgerliche Berufe ergreifen. Rokossovskis Vater Ksawery Wojciech (1853-1910) war Lokomotivführer und seine Mutter Antonina Owsjannikowa war Lehrerin. Rokossovskis Vater starb 1910 bei einem Zugunglück, seine Mutter starb kaum ein Jahr später. Rokossovski besuchte die private Laguna Grundschule und das Realgymnasium der kaufmännischen Genossenschaft in Warschau, dass er nach dem Tod seiner Mutter verlassen musste, um Arbeit in einer Strumpffabrik aufzunehmen. Als er 1912 als Teilnehmer der Demonstrationen zum 1. Mai festgenommen wurde, verlor er seine Arbeit, worauf er eine Lehrlingsstelle in einer Steinmetzfabrik erhielt. 1915 Absolvierte er den Unteroffizierslehrgang der zaristischen Armee und wurde zum Korporal befördert. Zu jener Zeit änderte er auch sein Paronym von "Ksawerowitsch" zu "Konstantinowitsch" um weniger polnisch zu klingen, sowie seinen Geburtsort. Dies tat er, in der Hoffnung im russischen Zarenreich Karriere machen zu können. 1919 trat er der KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion) bei. 1925 Absolviert er die Offiziersschule (u.a. zusammen mit G.K. Schukov). 1929 absolvierte er die Militärakademie Frunze.

 

 

Marschall Rokossovski mit seiner Frau und seiner Tochter

Er war mit der Russin Julia Rokossowskaja (geb. Barmina) verheiratet und bekam von Ihr eine Tochter namens Ada. Seine jüngere Schwester Helena Rokossowska verbrachte Ihr ganzes Leben in Warschau und starb dort 1982. Rokossowski starb 1968 in Moskau nach langer und schwerer Krankheit, seine Urne wurde an der Kremlmauer am Roten Platz in Moskau beigesetzt, dort sind auch Stalin und Schukov begraben.


1. Weltkrieg/Bürgerkrieg

Militärisches/Politisches

 

 

Der Junge K.K. Rokossovski in der Zaristischen Armee

Erster Weltkrieg

Bei Kriegsausbruch meldete er sich freiwillig zum Dienst in der 5. Kavallerie-Division, die in der Nähe von Warschau stationiert war. Als deren Soldat im 5. Kargopolschen Dragoner Regiment nahm er an Kämpfen in Warschau und Lodz, sowie im Gebiet von Litauen und Lettland teil. 1915 wurde er zum Korporal befördert, nachdem er den Unteroffizierslehrgang erfolgreich absolviert hatte.

 

Bürgerkrieg

 

Nach der Oktoberrevolution 1917 weigerte sich K.K. Rokossovski in das, in der RSFSR entstehende Polnische Korps einzutreten. Er erschuf lieber, nach Auflösung seines alten Regiments, eine Kargopolsche Abteilung in der Roten Armee. Er war da Kommandeur eines Schwadrons und später Kommandeur eines Regiments. Als Soldat jenes Regiments nahm er am russischen Bürgerkrieg in der Ukraine und im Ural Gebiet teil. Dabei kämpfte er gegen die Armeen des Admirals Koltschak. Am Ende des Bürgerkrieges war er Regimentskommandeur einer Kavallerieeinheit.

 

 

K.K. Rokossovski in Kosakenuniform

 

 

Die Zeit zwischen den Kriegen

Nach dem Bürgerkrieg war er Regimentskommandant und später Brigadekommandeur im Fernen Osten, wo er auch am Sino-Sowjetischen Konflikt teilnahm. Nach diesem kurzen Schlag gegen die Republik China diente er eine Zeit lang als militärischer Berater von Chiang Kai-Shek. Später war er in Weißrussland stationiert, dort befehligte er erst die 7. und später dann die 15. Kavalleriedivision. 1936 wurde er Befehlshaber des 5. Kavalleriekorps und im Zuge dessen zum Generalmajor befördert. Im Jahre 1937 wurde er im Rahmen der stalinistischen Säuberungen aus der Roten Armee wegen angeblichen Spionagetätigkeiten für den polnischen und japanischen Nachrichtendienst durch den NKWD verhaftet. Bei den Verhören wurden ihm mehrere Zähne ausgeschlagen, Rippen gebrochen und Scheinerschießungen durchgeführt. Im darauffolgenden Prozess wurde er degradiert, zu zehn Jahren Gulag verurteilt und nach Norilsk gebracht. Im März 1940 wurde er ohne Angabe von Gründen begnadigt und nach einem Kuraufenthalt in Sotschi wieder mit seinem alten Dienstgrad in die Armee aufgenommen, als Kommandeur des 9. mechanisierten Korps.


Vaterländischer Krieg

Der Große Vaterländische Krieg

Nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht erhielt General Rokossovski wichtige Aufgaben, um das sozialistische Mutterland zu verteidigen. Zunächst als Kommandeur des 9. Mechanisierten Korps an der Südwest-Front und im Juli folgte die Verlegung an die Westfront als Befehlshaber der 4. Armee, die im Raum Smolensk kämpfte. Gegen Ende des Jahres 1941 war er Befehlshaber der 16. Armee. Die Armee, die Moskau gegen die Invasoren verteidigte und zu den Einheiten zählte die, die Erste erfolgreiche Gegenoffensive durchführte in der Schlacht die, die Hauptstadt rettete. Anfang März 1942 wurde er bei einem nächtlichen Beschuss auf sein Quartier, einem ehemaligen Bauernhaus, schwer verwundet. General Rokossovski verbrachte zwei Monate im Lazarett und kehrte unmittelbar nach seiner Genesung im Mai 1942 wieder zur Armee zurück. Und zwar zur Brjansker Front (zweite Formation), mit der er sich in Gefechten auszeichnete. In den Jahren 1942-1943, war er Befehlshaber der Don-Front, die nördlich von Stalingrad kämpfte. Er war bei der Durchführung der Operation Uranus einer der Hauptverantwortlichen. Diese hatte die Einkesselung der Einheiten der Achsenmächte in Stalingrad zur Folge. Am 2. Februar 1943, um 4 Uhr nachmittags, verhörte er den am 31. Januar in Gefangenschaft gegangenen deutschen Generalfeldmarschall Friedrich Paulus. Das bei dieser Gelegenheit aufgenommene Foto erschien in allen Zeitungen der Alliierten und machte Rokossovskis Gesicht weltbekannt.

 

 

General K.K. Rokossovski (l.) verhöhrt den Deutschen Generalfeldmarschall Friedrich Paulus (r.) in Stalingrad

Rokossovski wurde daraufhin zu einem Armeegeneral befördert und erhielt das Kommando über die Zentral-Front (Später 1. Weißrussische Front), die sich bis dato weiter nach Westen gekämpft hatte und mit der er bis nach Weißrussland (Weißrussische SSR) vorstieß. In diesem Aufgabenbereich spielte er auch ein wichtige Rolle bei der Schlacht um Kursk, deren Oberbefehlshaber in der Schlacht ein alter Bekannter war, Marschall Georgi K. Schukov. Später kämpfte er mit seinen Einheiten im Weißrussischen Gebiet. In sowjetischen Offensiven des Jahres 1944 führte er seine Soldaten in seine alte Heimat Polen. In der Zeit wurde Rokossovski Mitglied des Militärrates und war somit ein hoher Parteifunktionär der KPdSU. Am 26. Juni 1944 erfolgte die Beförderung zum Marschall der Sowjetunion. Am 30./31. Juli 1944 erreichte die Rote Armee, u.a. Einheiten Rokossovskis, das rechte Ufer der Weichsel und befreiten die östliche Vorstadt Warschaus, Praga. Die Heimatarmee Polens löste daraufhin am 1. August den Aufstand in Warschau aus. Diese Kämpfe endeten Anfang Oktober 1944 und hatten die Zerstörung Warschaus zur Folge. Die Truppen der Roten Armee leisteten keinerlei Unterstützung für die Aufständigen im Kampf gegen die deutschen Besatzer, viel mehr war es von Interesse die pro-westlich stehenden Aufständischen aufreiben zu lassen und gleichzeitig wurden die Deutschen Verbände dabei geschwächt. In der Januar Offensive 1945, kommandierte Marschall Rokossovski die 2. Weißrussische Front deren Kampforganisationen Ost- und Westpreußen umfasste. In den Schlachten von Ostpreußen und Ostpommern konnte man weit nach Westen vorstoßen und viele deutsche Einheiten vernichtend schlagen. In den letzten Kriegstagen erreichte Marschall Rokossovskis 2. Weißrussische Front die Elbe, konnten Rügen erobern und kamen bis nach Wismar, welches jedoch bereits von den Briten eingenommen war.

 

 

Marschall Rokossovski bei seinen Soldaten im Mai 1945 und auf der Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau


Nachkriegszeit

Nachkriegszeit

Nach Ende des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion kommandierte Marschall Rokossovski die Siegesparade in Moskau am 24. Juni 1945. Danach war er bis 1949 Oberbefehlshaber der Nordgruppe der Roten Armee. Generalsekretär der KPdSU, Josef Stalin wünschte sich eine energischere Sowjetisierung der polnischen Volksarmee und ließ dafür Rokossovski in diesem Jahr durch den von der Sowjetunion eingesetzten Präsidenten Boleslaw Bierut nach Polen berufen, zum Marschall von Polen und zum Verteidigungsminister ernennen. Rokossovski wurde von einer großen Gruppe von Experten und Beratern nach Warschau begleitet. Bald darauf wurden viele polnische Offiziere aus der Armee entlassen. Besonders die, die als Unteroffiziere in der zweiten polnischen Republik gedient hatten. Die meisten Polen sahen in Rokossowski nichts weiter als einen "Agenten" Stalins und vertrauten ihm daher nicht. Rokossovski hatte mehr als 35 Jahre nicht mehr in Polen gelebt und sprach deswegen nur noch gebrochen polnisch. Er bestimmte, dass polnische Soldaten nur russisch mit ihm sprechen sollten.

 

 

Rokossovski in der Uniform eines Marschalls von Polen

Während der politischen Umwälzungen im Oktober 1956, die mit der Wahl des als liberal geltenden Wladyslaw Gomulka zum 1. Sekretär der polnischen Kommunistischen Partei endeten, war Rokossovski auf der Seite der Kommunisten und befahl die Konzentration der in Polen stationierten sowjetischen Truppen um Warschau. Er fuhr nach Moskau, um Chruschtschow davon zu überzeugen, wie unangebracht die Wahl des liberalen Gomulka sei. Am 8. November 1956 trat er als Verteidigungsminister zurück und reiste in die Sowjetunion, wo er 1957 zum Generalinspekteur der Streitkräfte und stellvertretendem Verteidigungsminister ernannt wurde. Danach war von 1957-1958 Kommandeur des Transkaukasischen Militärbezirkes. Von 1958 bis 1962 hatte er erneut den Posten des stellvertretenden Verteidigungsministers und des Generalinspekteurs der Streitkräfte inne. In den Jahren 1961 - 1968 war er Mitglied im ZK (Zentralkomitee) der KPdSU. Einer seiner letzte Funktionen war die des Mitglieds der Gruppe der Generalinspekteure der Sowjetarmee.

 

 

Marschall Rokossovski im Jahre 1966


Auszeichnungen


 
K.K. Rokossovski war im Range eines Marschalls der Sowjetunion
 
 
K.K. Rokossovski war auch im Range eines Marschalls von Polen
 
 
 
2x Held der Sowjetunion
1x sowjetischer Siegesorden
 
 
 
7x Leninorden
6x Rotbannerorden
1x Orden der Oktoberrevolution
 
 
 
 
1x Suworoworden 1. Klasse
1x Kutosoworden 1. Klasse
 
 
 
Jeweils 1x Orden für die Verteidigung von Moskau, Stalingrad und Kiev
 
 
 
 
1x Orden für die Eroberung von Königsberg
1x Orden für die Befreiung von Warschau
1x Orden für den Sieg über Deutschland
 
 
 
 
Jeweils 1x Jubiläumsmedaille für das 30, 40 und 50-jährige bestehen der Roten Armee
 
 
 
 
1x Jubiläumsmedaille für 20 Jahre Dienst in der Roten Armee
1x Jubiläumsmedaille für das 800-jährige
bestehen Moskaus
 
 
 
1x Jubiläumsmedaille des 20-jährigen Jubiläums des Sieges des Großen Vaterländischen Krieges
 
 
Ausländische Orden
 
1x Orden für die Erbauer der Volksrepublik Polen
1x Orden Virtuti Militari (Großkreuz)
 
 
 
1x Orden des Kreuz Grunwald (1. Klasse)
1x Orden von Warschau 1939-1945
 
 
 
1x Medaille für Sieg und Freiheit
1x Order of Bath
1x Orden der Ehrenlegion (Grand Officier)
 
 
 
 
1x Orden Croix de Guerre
1x Orden der US Legion of Merit
(Chief Commander)
 
 
 
1x Orden des Sukhbaatar
1x Rotbannerorden
 
 


Quellen

Wikipedia.org(zugriff: 27.12.2009)
hrone.ru (Russisch)(zugriff: 27.12.2009)
Warheroes.ru (Russisch)(zugriff: 27.12.2009)
wwii-soldat.narod.ru (Russisch)(zugriff: 27.12.2009)
tonnel.ru (Russisch)(zugriff: 27.12.2009)
myrt.ru (Russisch)(zugriff: 27.12.2009)

Autor: Kai der Große