DMP Modding Community

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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

Download News

War Ace Campaign  Patch 5.2

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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 18-02) sind enthalten: Darstellung von Meeresfeldern Die Meerestiles haben (auch für die ersten 3 Kampagnen) ein neues Grafikmuste
Amulet Mod Version 3.0

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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
Modern Conflicts 1.1

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Endlich ist Version 1.1 live. Der erste Teil der russischen Kampagne ist verfügbar, außerdem sind viele Balance-, grafische und andere Verbesserungen implementiert worden. Da hat Akkula wieder gan
Total Realism Project

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TRP 1.04 ist eine Zusammenfassung der vielen kleineren Ideen, die wir zu unserer Mod hatten. Wir veröffentlichen sie nun auf Basis der neuen HoI 2 Darkest Hour-Version 1.05.
DAW - Der andere Weg 18-02

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten: Darstellung vereister Seen Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beid
Battlefield: Europe 1.9

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Changes in v1.9
Pazifik Korps Teil 4 Part 3

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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
War Ace Campaign 5.0

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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
DAW - Der andere Weg 17-09

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
Panzer War in Europe Mod

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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill
Italienische Kampagne 2 V1.91 Part 1

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Kampagne, kritische Fehler in Griechenland-1 Szenario berichtigt    

Das Thema

Die Medaille für Teilnahme an den bewaffneten Kämpfen der deutschen Arbeiterklasse
in den Jahren 1918-1923


Allgemein

 

Allgemein

Die am 15.August 1957 gestiftete Medaille wurde als staatliche Auszeichnung durch den Vorsitzenden des Ministerrats der DDR an die Geehrten verliehen.
Die Medaille existiert aus historischen Gründen und im Zusammenhang des begrenzten Statuts nur in einer Klasse. Sie konnte auch nur einmalig verliehen werden und dies auch nur an Einzelpersonen.

 

Diese Medaille wird aus einem historisch fixierten Grund verliehen und bildet somit mit Orden gleicher Art eine gewisse Sonderform unter den Ehrenzeichen. So wird sie an alle Personen verliehen, die an den bewaffneten Kämpfen der deutschen Arbeiterklasse gegen Reaktion und Militarismus, für Frieden, Demokratie und Sozialismus in den Jahren 1918 bis 1923 aktiv teilgenommen haben oder die als aktive Kämpfer gegen den Ersten Weltkrieg 1914 bis 1918 aufgetreten sind. Weiteres Kriterium für die Verleihung ist ein Beibehalten einer antireaktionäre und antifaschistische Gesinnung der Anwärter sowie die Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse.
Aufgrund der sehr eingeschränkten Verleihungskriterien, vor allem was die zeitliche Komponente angeht, sind die möglichen Verleihungen abgeschlossen bzw. gibt es keine Anwärter mehr auf diese Medaille.


Träger

 

Träger

Zu den berühmten Trägern gehört unter anderem Alexander Abusch (1920-1982). Er zeichnete sich als Mitglied der Freien Sozialistischen Jugend (FSJ) 1916 und Mitglied der KPD (ab 1918). 1946 kehrte Abusch nach Deutschland zurück und trat in die SED ein. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere war er Mitglied der Volkskammer (1958 bis 1982) und als stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates für Kultur und Erziehung (1961 bis 1971) zuständig.
So beteiligte er sich von 1918 bis 1923 an den revolutionären Kämpfen in Mitteldeutschland und wurde 1920 und 1922 wegen Hochverrats angeklagt. Seit 1921 war er Redakteur verschiedener kommunistischer Zeitungen. Von 1930 bis 1932 war er Chefredakteur der Roten Fahne.

 

 

(Alexander Abusch wurde die Medaille 1958 verliehen)


Aussehen

 

Aussehen
 

Die Medaille ist rund, versilbert und hat einen Durchmesser von 32 mm. Auf der Vorderseite ist eine Hand, die ein Gewehr hält, an dem eine rote Fahne befestigt ist, dargestellt. Als Umschrift stehen die Worte "KÄMPFER GEGEN DIE REAKTION 1918-1923". Auf der Rückseite befinden sich das Staatswappen der DDR und die Umschrift "FÜR FREIHEIT, FRIEDEN UND SOZIALISMUS".
Die Interimsspange entspricht der Medaillenspange. In der Mitte des Bandes (rechteckig) sind die Jahreszahlen "1918-1923" weiß eingewebt. Sie ist mit 28 mm breitem rotem Band bezogen ist (Interimsspange ebenso). Nach 1958 betrug die Band- und damit auch die Spangenbreite nur noch 24 mm.

 

Die Medaille wird auf der linken oberen Brustseite getragen. Zur Verleihung der Medaille gehört eine Urkunde.


Zum Schluss

 

Zusatz/Schlussbemerkung

Diese Medaille nimmt neben den Orden und Ehrentitel auch deshalb eine Sonderstellung ein, weil sie wie keine anderer das Selbstbewusstsein der DDR-Bewohner stärken sollte. Zur Schaffung einer kleinbürgerlichen Etikette für blechbewußte Genossen.
Der reiche Titelsegen, quer durch die Republik ausgeteilt, war symptomatisch für die Anstrengungen der SED. Diese Auszeichnung, die hier vorgestellte Medaille vorne weg, sollten aus den Uniformen Heer der Werktätigen eine Hierarchie von ausgezeichneten "Ordens-Brüdern" und "blechbewußten Titelträgern" machen.
So darf die hierarchische Gliederung des SED-Staats und die dazugehörige umfangreiche Titel und Ordensvergabe seiner Eliten nur zum Teil als Anlehnung an das sowjetische Vorbild gesehen werden. Es gehörte nach und nach zu den wesentlichen gesellschaftlichen Bereichen der DDR war über die Jahre hin unverkennbar auch deutsche Sitten bürgerlicher Provenienz restauriert worden. Die Orden und Ehrenzeichen lehnen sich an sowjetische Vorbilder wie auch an Vorbilder deutscher Vergangenheit. So werden große Namen deutscher Geschichte verwendet, geschickt eingebaut und zum Teil auch verklärt. So sollte der Hammer- und Zirkel-Staat durch Tradition eine nationale Würde und Größe durch die schwarz-rot-goldene Fahne erhalten. Natürlich griff man da auf Gehabtes zurück, wo immer es noch zu haben war.
Diese hier vorgestellte Medaille ehrt die Vergangenheit, bindet an diese und verwendete sie als Baustein einer eigenen Staatskultur mit deutscher Ordenstradition bzw. bürgerlicher aufstrebender "ausgezeichneter" Zirkel.


Quellen

http://www.hobost.de/Forschung/Kader/zo ... klasse.htm (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://de.wikipedia.org/wiki/Medaille_f ... 8_bis_1923 (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://www.dhm.de/magazine/orden/katalog7.htm (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42762763.html (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Abusch (Letzter Zugriff 26.01.2010)

Autor: Freiherr von Woye


Das Thema

 

Blutorden
Medaille zur Erinnerung an den 9. November 1923
 

Der Blutorden, wie er im allgemeinen Sprachgebrauch und auch später offiziell genannt wurde, trug ursprünglich den Namen Medaille zur Erinnerung an den 9. November 1923 und war die höchste Parteiauszeichnung, die die NSDAP vergeben konnte.


Hintergrund

 

Hintergrund der Stiftung

Am 9. November 1923 versuchten Adolf Hitler, Hermann Göring, General Ludendorff und andere prominente NSDAP-Mitglieder die Macht im Freistaat Bayern zu übernehmen. Ziel des Marsches durch München war die Feldherrnhalle, als Vorbild diente den Putschisten der Marsch Mussolinis auf Rom.
Am Odeonsplatz schritt die bayrische Polizei schließlich ein und eröffnete das Feuer auf die Demonstranten. Bei dem darauf folgenden Handgemenge kamen 16 Putschisten und vier Polizisten ums Leben.
Was folgte war die Anklage gegen Hitler wegen Hochverrat und die anschließende Festungshaft in Landsberg.
Im Jahre 1933, nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten gedachte man alljährlich mit pompösen Feierlichkeiten den ersten Opfern und den „Blutzeugen“ der Bewegung.

 

 

(Veteranen des 9. November vor der Feldherrenhalle)


Verleihungskriterien

 

Verleihungskriterien

 

    Gesamtanzahl der Verleihungen: 6.000

 

    Vorrausetzung: Mitglied vor dem 1. Jan. 1932 (Der NSDAP, SA, SS, NSKK) - Kein Rechtsanspruch auf die Verleihung

Die Anträge, die der Parteigenosse selbst oder der zuständige Hoheitsträger stellen kann, werden von einer aus fünf Parteigenossen bestehenden Ordenskomission begutachtet, die vom Reichsschatzmeister berufen wird und deren Mitglieder Träger des Blutordens und des Goldenen Ehrenzeichens der Partei sind (die also eine Mitgliedsnummer unter 100.000 besaßen).
Der Beliehene erhält eine vom Reichsschatzmeister im Auftrag des Führers ausgestellte Verleihungsurkunde und als Ausweis eine ebenfalls vom Reichsschatzmeister unterzeichnete Besitzurkunde.

 

1. Für die aktive Teilnahme am 9. November 1923

    • - Angehörige der SA / Reichskriegsflagge / Bund Oberland (die in München eingesetzt waren)

 

    • - Angehörige der Wehrmacht und Polizei (die Angehörige der oben genannten Organisation waren, oder sich für die Partei eingesetzt haben bzw. danach die Seiten gewechselt haben)

 

- Angehörige der SA / Reichskriegsflagge / Bund Oberland (die zwar in Marsch gesetzt wurden, aber nicht daran teilnehmen konnten


2. An solche Parteigenossen, die im alten Reich und in der Ostmark im Kampf für die Bewegung

    • - zum Tode verurteilt bzw. dann zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurden

 

    • - Freiheits- bzw. Kerkerstrafen für min. 1. Jahr verbüßt haben (auch in Österreich)

 

- besonders schwer verletzt wurden

Außerdem erhielten alle Fahnenjunker des Jahrgangs 1923/24 der Kriegsschule München den Orden.
 

Das Recht zum Tragen erlischt:

- beim Ausscheiden des Blutordensträgers aus der Partei
- bei rechtskräftiger Aberkennung der Fähigkeit zur Bekleidung eines Parteiamtes auf die Dauer der Aberkennung
- durch Verfügung des Reichsschatzmeisters im Einvernehmen mit dem Obersten Richter der Partei nach Anhören der Ordenskommission.

(In diesen Fällen sind die Ordensmedaillen und Besitzurkunden vom Ortsgruppenleiter einzuziehen und auf dem Dienstweg dem Reichsschatzmeister zuzuleiten. Nach dem Tode des Trägers muss der Orden nicht zurückgegeben werden, sondern verbleibt im Familienbesitz.)

 

 

(Ordensspange des Blutordens)

„Aus dieser ganzen Not ist unsere Bewegung entstanden, und sie hat daher auch schwere Entschlüsse fassen müssen vom ersten Tage an. Und einer dieser Entschlüsse war der Entschluss zur Revolte vom 8./9. November 1923. Dieser Entschluss ist damals scheinbar misslungen, allein, aus den Opfern ist doch erst recht die Rettung Deutschlands gekommen.“

ADOLF HITLER: Rede vom 9. November 1939 im Bürgerbräukeller
Zum Zeitpunkt der Stiftung war der Blutorden die höchste Parteiauszeichnung, die die NSDAP vergeben konnte. Die ausgezeichneten bildeten später die Riege der „Alten Kämpfer“

 


Aussehen

 

Aussehen

Der Blutorden ist eine silberne Medaille von vier Zentimeter Durchmesser, deren Vorderseite das seitliche Bild eines auf einem Eichenkranz sitzenden Adlers mit gehobenen Schwingen zeigt. Im Eichenkranz ist das Datum "9. November" aufgeprägt und daneben steht "München 1923-33".
Die Rückseite zeigt in erhabener Prägung die Feldherrnhalle, darüber schwebend das Hakenkreuz, hinter dem die Strahlen der aufgehenden Sonne hervorbrechen, darüber die Schrift: "Und ihr habt doch gesiegt". Jeder Orden trägt auf der Rückseite eingeprägt die Parteinummer des Trägers. Das Band ist rot mit schwarz-weißen Rand.
Der Blutorden wird im Knopfloch der rechten Brusttasche des Braunhemdes oder des Dienstrockes, bei der Wehrmacht an der Bluse im Knopfloch der rechten Brusttasche, am Waffenrock im zweiten Knopfloch getragen.


Träger

 

Bekannte Träger des Ordens

 

Adolf Hitler - ohne Nummer (Führer der NSDAP)
Ernst Röhm
Rudolf Hess

Himmler Heinrich (Bund. Reichskriegsflagge d. Inf.-Zug i)
Josef Seydel (Bund. Reichskriegsflagge - Stammabteilung)
Fritz Krausser + 30-june 1934
Dr. Emil Ketterer (Reichskriegsflagge - Stammabteilung)
Wilhelm Brückner (Stab der SA)
Adolf Hünhlein (Stab der SA)
Josef Berchtold (Führer der Stoßtrupp Hitler)
Sepp Dietrich (Bund Oberland, Satb)
Günther Korten. (Reichswehr)
Wilhelm Röder. (Landespolizei)
Fürholzer, Ludwig (Reichskriegsflagge - Stammabteilung)
Helfer Wilhelm (SA Regiment München, Kompanieführer der 5. Kp.)
Hans Bunge (Stoßtrupp Hitler)

(Aufgezählt sind die ersten 15 Träger - Hitler hatte keine Nummer, die anderen dann abwärts 1-15)

(Der „Blutorden“ gehört zu den nationalsozialistischen Orden, deren Führung in Deutschland nach dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen von 1957 in keiner Form zulässig ist.)


Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Medaille_z ... ember_1923 (Letzter Zugriff 17.03.2010)
http://home.foni.net/~adelsforschung/blut.htm (Letzter Zugriff 17.03.2010)
http://www.dhm.de/lemo/objekte/pict/mi007861/index.html (Letzter Zugriff 17.03.2010)
http://www.militaria-fundforum.com/show ... hp?t=51211 (Letzter Zugriff 17.03.2010)
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/wbb ... ostid=8945 (Letzter Zugriff 17.03.2010)
http://forumarchiv.balsi.de/orden/224168/index.html (Letzter Zugriff 17.03.2010)
http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=9509 (Letzter Zugriff 17.03.2010)

Autor: Gebirgsjäger / Freiherr von Woye