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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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War Ace Campaign  Patch 5.2

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Das Thema

Seekampfabzeichen der Luftwaffe
 


Stiftung

Stifter:
Oberbefehlshaber der Luftwaffe und Reichsmarschall Hermann Göring

Stiftungsdatum:
27. November 1944

So heißt es in der Stiftungsurkunde:
"Um auch den Angehörigen des seemännischen Personals der Luftwaffe ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für Bewährung im Einsatz als Besatzungen von Seenotfahrzeugen, Flugsicherungs-, Versorgungs- und anderen Spezialschiffen der Luftwaffe zukommen zu lassen, und in Würdigung der Tatsache, dass sie bei Durchführung ihrer schwierigen Aufgaben ständige Bedrohung durch feindliche Luft- und Seestreitkräfte und bei Einsatz in minenverseuchten Gewässern und im Kampf mit den Elementen zusätzlichen Gefahrenausgesetzt sind, genehmige ich die Einführung des ''Seekampfabzeichens der Luftwaffe''


Verleihungskriterien

Verleihkriterien:
Verliehen werden konnte dieses Abzeichen an seemännisches Personal das sich durch besondere Leistungen verdient gemacht hatte.

So heißt es in den offiziellen Verleihkriterien:
1. Das ''Seekampfabzeichen der Luftwaffe'' kann allen Angehörigen der Luftwaffe (Soldaten, Beamten und zivilem Personal) verliehen werden, die als seemännisches Personal, d. h. als Führer oder Besatzungsmitglieder auf Seenotfahrzeugen, Flugsicherungs-, Versorgungs- oder sonstigen Spezialschiffen und Seefahrzeugen der Luftwaffe, Verwendung finden.

2. Die Verleihung erfolgt nicht besatzungsweise sondern nur an Einzelpersonen. Die Voraussetzungen im einzelnen sind:
1. für Führer und Besatzungsmitglieder von Versorgungs- und sonstigen Sonderschiffen und Seefahrzeugen:
a) 60 Seetage in Gewässern der Nord- bzw. Ostsee zwischen dem 5. und 20. Grad ostwärtiger Länge, südlich des 60. Breitengrades, oder
b) 20 Seetage in Gewässern außerhalb der vorgenannten Seegebiete, in Gewässern des Mittelmeeres einschließlich Agäis oder des Schwarzen Meeres.
Zu a) und b):
Als Seetag gilt nur ein nichtunterbrochener Aufenthalt in See von mindestens 10 Stunden.
Tage mit weniger als 10 Stunden Einsatzdauer über See können zusammengelegt werden - es zählen dann 14 Stunden Gesamteinsatzdauer als 1 Seetag;
2. für Führer und Besatzungsmitglieder von Seenotfahrzeugen und Flugsicherungsschiffen:
a) 20 Seetage mit mindestens einem Seenoteinsatz je Tag bei mindestens 3stündigem Aufenthalt in See. Tage mit Seenoteinsätzen mit weniger als 3 Stunden Einsatzdauer über See können zusammengelegt werden - es zählen dann 3 Stunden Gesamteinsatzdauer als 1 Seetag. Oder
b) mindestens 10 erfolgreich durchgeführte Einsätze zur Rettung aus Seenot (ein erfolgreich durchgeführter Einsatz zur Rettung aus Seenot zählt als 2 Seetage);
3. ohne Erfüllung der vorstehenden Bedingungen ist die Verleihung in Ausnahmefällen zulässig
und zwar:
a) in besonders gelagerten Fällen, wenn der Einsatz ein erhöhtes Maß an Ausdauer, Mut und Tapferkeit erforderte, z. B. bei Abwehr feindlicher Angriffe, bei Durchführung schwieriger Rettungstaten usw.,
b) wenn die Rettung des eigenen Schiffes trotz schwerster Beschädigung durch Feindeinwirkung dem besonderen Einsatz einzelner Besatzungsmitglieder zu verdanken ist,
c) wenn Überlebende eines durch Feindeinwirkung verlorengegangenen Schiffes sich bei den Rettungsversuchen usw. besonders hervorgetan haben,
d) wenn in mindestens 20 Fällen die Durchführung von Überführungsfahrten mit dem Durchfahren besonders see- oder luftgefährdeter Seegebiete verbunden und dabei ein Verbleiben in derartigen Gewässern von mindestens 3 Stunden erforderlich war.

3. Das ''Seekampfabzeichen der Luftwaffe'' kann nicht verliehen werden, wenn für den gleichen Einsatz bereits ein Kampfabzeichen der Kriegsmarine verliehen worden ist."


Verleihungen:
Bis heute sind keine Daten über Verleihungen bekannt! Aber wie man der Urkunde entnehmen kann muß es diese wohl gegeben haben.

 

 


Quellen

lexikon-der-wehrmacht.de (Zugriff 13.09.09)
wiki (Zugriff 13.09.09)
axishistory.com (Zugriff 13.09.09)

Autor: FDR


Das Thema

 

Kampfabzeichen der Kleinkampfmittel


Vorwort

Das Kampfabzeichen der Kleinkampfmittel wurde am 30. November 1944 vom Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Karl Dönitz gestiftet und in sieben Stufen „in Anerkennung der schneidigen, mit Erfolg durchgeführten Angriffe der Kleinkampfverbände an Angehörige dieser Truppe verliehen.“ Für die „mit Erfolg geführte Angriffe mit Kleinkampfmitteln“, waren Abzeichen und Spange die wenigen Auszeichnungen des „Dritten Reichs“, die nicht mit dem „Hakenkreuz“ versehen war.


Stufen

Neben Würdigkeit und guter Führung waren folgende Bedingungen zu erfüllen:


 
 
I. Stufe:
Bewährung im Einsatz oder bei der Vorbereitung des Einsatzes
II. Stufe:
Teilnahme an einem Einzelkämpfer- bzw. Kommandounternehmen auf See, oder an Land und Bewährung hierbei nach einem Einsatz
III. Stufe:
wie Stufe II., jedoch nach zwei Einsätzen
IV. Stufe:
wie Stufe II., jedoch nach drei Einsätzen
V. Stufe:
wie Stufe II., jedoch nach vier Einsätzen und bronzefarben
VI. Stufe:
wie Stufe II., jedoch nach sieben Einsätzen und versilbert
VII. Stufe:
wie Stufe II., jedoch nach zehn Einsätzen und vergoldet

Bei besonders hervorragenden Leistungen als Einzelkämpfer konnte eine frühere Verleihung der V. bis VII. Stufe erfolgen.


Stufe I


Stufe II


Stufe III


Stufe IV

Die Auszeichnung der I. bis IV. Stufe ist eine runde Scheibe mit Stickerei in goldgelber Kunstseide und zeigt ein dünnes kreisrund gelegtes Tau, das oben mit einem Knoten geschlossen ist. Quer durch das Tauwerk ist ein Sägefisch nach rechts gelegt, der mit seiner Säge und dem Schwanz über das Tauwerk hinausragt. Bei der II. Stufe ist von rechts unten nach links oben ein Schwert gelegt, bei der III. Stufe liegen zwei gekreuzte Schwerter unter dem Tauwerk und bei der IV. Stufe ist zusätzlich ein drittes Schwert dahinter. (Ein sogenanntes Tuchabzeichen)


Stufe V-VII

Bei der V. bis VII. Stufe handelt es sich um ein aus Bronze oder Feinzink gefertigtes Abzeichen. Die längliche Spange zeigt die Darstellung von Tauwerk, auf dem ein nach links schwimmender Schwertfisch angebracht ist. Bei der Verleihung der höheren Spangenstufen war die niedriger Abzulegen. (Dies galt nicht für die Tuchabzeichen)
Getragen wurde die I. bis IV. Stufe auf dem rechten Oberarm, die Stufe V. bis VII. direkt über der Ordensschnalle.

Kampfabzeichen der Kleinkampfmittel 7. Stufe 1944-1945
Im Grunde kamen die Versuche des Marineoberkommandos nach dem schwarzen Jahr der U-Boote von 1943, den Unterwasserkrieg mit den Kleinkampfmitteln noch für sich zu entscheiden, Verzweiflungstaten gleich.

Dennoch erfolgte am 30. November 1944 die Stiftung des Kampfabzeichens der Kleinkampfmittel, “in Anerkennung der schneidigen, mit Erfolg durchgeführten Angriffe der Kleinkampfverbände und zugleich als Ansporn zu höchster Pflichterfüllung.”

Die 7. Stufe sollte Stiftungsgemäß als “höchste Auszeichnung für die Verbände der Kleinkampfmittel” für den 10. erfolgreich absolvierten Kampfeinsatz verliehen werden.
Wie auch die niederen Stufen blieb auch die Goldstufe dieser Kampfspange bis zum Kriegsende nur ein Muster. Niemand erreichte die geforderte Einsatzzahl und auch eine Herstellung konnte nicht mehr durchgeführt werden.

Nachtrag zu den Kleinkampfmitteln:
Als Kleinkampfmittel werden Fahrzeuge, Waffen und Ausrüstungen bezeichnet, mit deren Hilfe auch bei völliger militärischer Unterlegenheit der Kampf aufgenommen oder fortgesetzt werden soll.
Das zugrundeliegende Konzept ist die Guerilla-Taktik, das heißt das Vorgehen kleiner Gruppen oder Einzelkämpfer, die gezielt Einrichtungen und Objekte des Gegners durch Sabotage oder Zerstörung unbrauchbar machen.
Besonders im Zweiten Weltkrieg versuchten die Deutschen bis zur totalen Niederlage, den gegnerischen Vormarsch auch durch den Einsatz von Kleinkampfmitteln aufzuhalten und zurückzudrängen. Hierzu wurden unter anderem an den Küsten Kleinst-U-Boote, Sprengboote und Kampfschwimmer eingesetzt, um die feindliche Schifffahrt anzugreifen und ihre Hafenanlagen zu zerstören.
Der Terroranschlag auf den amerikanischen Zerstörer USS Cole im Hafen von Aden wurde nach diesem Muster durchgeführt

 


Quellen

Orden und Ehrzeichen, in: Militär und Geschichte, Nr. 43 (03/2009), S. 42.
http://www.57er-orden.de/marine/m_klein ... ichen.html (Letzter Zugriff 11.10.2009)
http://www.ww2awards.com/award/124 (Letzter Zugriff 11.10.2009)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kampfabzei ... ampfmittel (Letzter Zugriff 11.10.2009)
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Ord ... eichen.htm (Letzter Zugriff 11.10.2009)
http://wapedia.mobi/de/Kleinkampfmittel (Letzter Zugriff 11.10.2009)

Autor: Freiherr von Woye


Das Thema

Kampfabzeichen der Flakartillerie
(Flak-Kampfabzeichen der Luftwaffe)

 


Geschichtel

Geschichte

 

Die Flakartillerie hatte im Laufe des Krieges an Bedeutung gewonnen, als die auf alle Fronten zerstreute Luftwaffe zur Sicherung des deutschen Luftraumes in zunehmendem Maße nicht mehr ausreichend war. Zudem bewährten sich die schweren Flak-Geschütze als effektive Waffen gegen Fahrzeuge und befestigte Stellungen des Gegners. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, forderte daher schon für den Sommer 1940 ein Abzeichen für die Flakverbände, was sich jedoch wesentlich verzögerte.
Der Entwurf stammt von dem Berliner Graphiker Wilhelm Ernst Peekaus, der diesen am 19.07.1940 vorlegte. Nach der Stiftung erhielt die Firma C.E. Juncker Berlin am 31.01.1941 den Musterauftrag, bevor auch andere Firmen mit der Fertigung beauftragt wurden. Die ersten Verleihungen fanden am 1. März 1941 statt.
Das Flak-Kampfabzeichen der Luftwaffe wurde in einem Etui oder teilweise auch in Papiertüten verliehen, außerdem erhielt der Soldat eine Besitzurkunde im DIN A 5 - Format. Es existierten auch Stoffausführungen des Abzeichens, die bis zum 8. Mai 1942 getragen werden konnten; danach war jedes Tragen und jede Herstellung untersagt.


 
 
 
Stifter Reichsmarschall Hermann Göring
Stiftungsdatum 10. Januar 1941
Teilstreitkräfte Luftwaffe
Trageweise Steckabzeichen auf der linken Brustseite
Größe (Höhe x Breite) 6,2 cm x 4,5 cm
Material Buntmetall/Feinzink, später Zink (kriegsbedingt)
Gewicht ca. 41 Gramm

Mit einem Erlass vom 7. Januar 1942 wurde die Verleihung des Kampfabzeichens der Flakartillerie an Sanitätspersonal rückwirkend verboten:

Das Kampfabzeichen der Flakartillerie ist für Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Flakartillerie gestiftet worden und wird als sichtbares Zeichen der Anerkennung für hervorragende Kampfleistungen verliehen. Da eine aktive Teilnahme an Kampfhandlungen bestimmungsgemäß Voraussetzung für die Verleihung des Flakkampfabzeichens ist, kommt aus völkerrechtlichen Grundsätzen eine Verleihung dieses Kampfabzeichens an Angehörige des Sanitätspersonals, die unter dem Schutz des Genfer Abkommens stehen, nicht in Betracht. Unter falschen Voraussetzungen bereits verliehene Flakkampfabzeichen sind einzuziehen, wenn sie nicht den betreffenden Angehörigen des Sanitätspersonals als persönliche Erinnerung überlassen bleiben sollen, wobei das Tragen dieser Abzeichen in und außer Dienst verboten ist.


Mit einer Änderungsbestimmung vom 13. August 1943 wurde eine Verleihung des Abzeichens an Luftwaffen-Helfer und Flakwehrmänner der Heimatflak genehmigt.
Im weiteren Verlauf des Krieges wurden zusätzliche Verfügungen bekannt gegeben, in denen die Abschuss-Anerkennung und die Abschuss-Bestätigung definiert wurden (z.B. am 1. September 1944).
Laut Verfügung des Oberkommandos der Luftwaffe vom 6. Januar 1945 konnte das Kampfabzeichen der Flakartillerie auch an Flakwaffenhelferinnen und an Flakhelferinnen verliehen werden, sofern die
Verleihungsbedingungen erfüllt wurden.


Verleihungsbestimmungen

Verleihungsbestimmungen

 

Das Kampfabzeichen der Flakartillerie konnte – auch rückwirkend von Kriegsbeginn – an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften verliehen werden, die

  • beim Abschuss von mindestens 5 feindlichen Flugzeugen unmittelbar beteiligt gewesen sind
  • als Mitglieder von Flakscheinwerferbatterien 150 und Flakscheinwerferzügen 60 cm in mindestens 15 bzw. 20 verschiedenen Fällen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung durch Flakbatterien oder Nachtjäger geschaffen haben, die zudem in mindestens 5 Fällen zum Abschuss geführt haben
  • an drei verschiedenen Kampfhandlungen gegen Erd- oder Seeziele unter schwierigen Verhältnissen teilgenommen haben, z.B. Vernichtung von Panzern, Bunkern oder Schiffen
  • als Batterieführer maßgeblich an der erfolgreichen Einsatzführung beteiligt waren und mindestens 50 Prozent der Gefechtsbatterie das Abzeichen erhalten haben
  • als Kommandeure eine Einheit führten, in welcher mindestens 50 Prozent der Batterieführer das Abzeichen erhalten haben


Das Thema

Fallschirmschützenabzeichen
des Heeres

 


Voraussetzung

 

Voraussetzung für eine Verleihung des durch den damaligen Oberbefehlshaber des Heeres (OBdH), Generaloberst Freiherr von Fritsch, gestifteten Fallschirmschützenabzeichens des Heeres war die erfolgreiche Absolvierung eines Fallschirmschützenlehrganges mit Erhalt des Fallschirmschützenscheins. Erhalten haben dieses Abzeichen Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die aus ihren Einheiten dazu abkommandiert wurden und anschließend in ihre Einheiten zurückkehrten. Anlass der Stiftung war Aufstellung der Versuchstruppe einer Fallschirm-Infanterie-Kompanie, dessen Kompanieführer war Oberleutnant Zahn in Stendal diese ab sofort befehligte.


Daten

 
 
 
Stifter OBdH Generaloberst Werner von Fritsch
Stiftungsdatum 1. September 1937
Teilstreitkräfte Heer, Waffen-SS
Trageweise Steckabzeichen auf der linken Brusttasche
Größe (Höhe x Breite) 5,5 cm x 4,3 cm
Material Buntmetall/Aluminium, Feinzink (ab 1942), optional Silber
Gewicht 32,5 Gramm
Verleihungszahl ca. 1.500 - 2.500


Einführung

Die Einführung des Abzeichens wurde am 1. Juli 1938 Im Heeresverordnungsblatt offiziell gemacht, wobei die Berechtigung zum Tragen 1-mal jährlich überprüft bzw. von mindestens 6 durchgeführten Fallschirmsprüngen im Jahr abhängig gemacht wurde. Am 1. Januar 1939 wurde das nunmehrige Fallschirm-Infanterie-Bataillon mit sämtlichen Angehörigen in die Luftwaffe als II. Bataillon Fallschirmjäger-Regiment 1 in Braunschweig überführt bzw. später dann in die Luftwaffe eingegliedert. Nachdem die Fallschirmtruppen des Heeres in die Luftwaffe eingegliedert worden waren, wurde das Fallschirmschützenabzeichen des Heeres nicht mehr verliehen. An seine Stelle trat das Fallschirmschützenabzeichen der Luftwaffe. Das parallel bestehende Abzeichen der Luftwaffe (Fallschirmschützenabzeichen) ähnelte dem des Heeres bis auf die Lage des Hoheitszeichen bzw. des Hakenkreuzes und des herabstürzende Adler, der bei der Luftwaffe versilbert war. Ehemalige Angehörige der Heeresfallschirm-Infanterie trugen aber das Fallschirmabzeichen des Heeres anstatt des Luftwaffen Fallschirmschützenabzeichens weiter. Ab 1942 konnte wahlweise auch eine gestickte Stoffausführung getragen werden.

 


Aussehen

Das Abzeichen war in seinen äußeren Abmessungen oval und mit einem vergoldeten Kranz von Eichenblättern umgeben. Oben war das Hoheitszeichen der Wehrmacht angebracht (mit darunterliegenden Hakenkreuz). In der Mitte des Abzeichens thronte ein über die Eichenblattumrandung herausragender silberner Adler mit leeren Fängen. Die Rückseite hatte zur Anbringung an der Uniform eine senkrechte Anstecknadel.
Nach dem Zweiten Weltkrieg durfte dieses Abzeichen von den Trägern weiterhin getragen werden, mit der Auflage des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957, ohne Hakenkreuz.


Fallschirmschützenabzeichen der Bundeswehr


Das Thema

Kriegsabzeichen
Marineartillerie

 

Das Kriegsabzeichen für die Marineartillerie wurde in Anerkennung der verantwortungsvollen und erfolgreichen Kämpfe auf dem Gebiet der Luftabwehr auf Kampfschiffen durch den damaligen Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (OBM) Großadmiral Raeder gestiftet. Der künstlerische Entwurf stammt von Bildhauer Otto Placzek aus Berlin.


 
Stifter OBM Großadmiral Dr. Erich Raeder
Stiftungsdatum 24. Juni 1941
Teilstreitkräfte Marine
Trageweise Steckabzeichen auf der linken Brustseite
Größe (Höhe x Breite) 5,4 cm x 4,2 cm
Material Tombakbronze, später Feinzink
Gewicht 22,5 Gramm
Verleihungsbefugnis Kommandierende Admirale sowie Admiral Südost
Verleihungszahl ca. 6.400

Anfangs für die Marineartillerie und die Marine-Flakeinheiten vorgesehen, konnte das Abzeichen ab 27. Oktober 1942 auch an die 1939 in Polen eingesetzten Soldaten der Marinestoßtruppkompanien ausgehändigt werden. Ab dem 25. Januar 1943 durfte das Kriegsabzeichen für die Marineartillerie auch für besondere Leistungen im Kampf gegen Erd- und Seeziele verliehen werden. Laut Ostseestationstagesbefehl vom 27. Februar 1943 konnte das Abzeichen auch an Soldaten verliehen werden, die bei der Besetzung Norwegens oder später außergewöhnliche Leistungen gezeigt hatten. Ab 15. September 1943 konnte das Abzeichen ferner den Flakwehrmännern, Marinehelfern und Marinehelferinnen zuerkannt werden, wenn sie die erforderliche Punktzahl erreicht haben.


Verleihungskriterien

Verleihungsbestimmungen

Das Abzeichen konnte an Kampfeinheiten und einzelne Soldaten aller Dienstgrade (einschließlich der Gefallenen und Verstorbenen) verliehen werden. Die Verleihungsbedingungen waren neben Würdigkeit und guter Führung das Erreichen von 8 Punkten nach folgendem Punktesystem:

 

  • Abschuss eines Feindflugzeuges durch eine schwere, mittlere oder leichte Flakbatterie: 2 Punkte
  • Beteiligung am Abschuss bei Mitwirkung mehrerer Batterien: 1 Punkt
  • Der Truppenluftschutz mittlerer und schwerer Küstenbatterien oder sonstiger abgesetzter Schutzobjekte wird der leichten Flakbatterie gleichgestellt
  • Erfolgreiches Arbeiten einer Flakscheinwerferbatterie 150 cm oder eines Flakscheinwerferzuges 60 cm, welches die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bekämpfung durch Flakbatterien oder Nachtjäger geschaffen hat: 0,5 Punkte
  • Erfolgreiches Arbeiten von Funkmessgeräten, welches auf Grund gelieferten Zielortung den Abschuss eines Feindflugzeuges durch Flakartillerie im Planfeuer oder durch Jäger ermöglichte, sofern das Gerät nicht einer schweren Flakbatterie fest zugeteilt ist und mit dieser erfasst wird: 2 Punkte
  • Erfolgreiches Arbeiten der Gefechtsstäbe von Flakgruppen- bzw. Untergruppenkommandos, welches den Abschuß eines Gegners durch Planfeuer ermöglichte: 2 Punkte


Des Weiteren konnte das Abzeichen unabhängig von diesen Bedingungen vergeben werden:

  • für außergewöhnliche Leistungen im Kampf,
  • für Verdienste in der Truppenführung für Offiziere in Stellungen vom Abteilungskommandeur aufwärts, sofern hierfür keine anderweitigen Auszeichnungen vergeben werden.
  • Verstorbenen, welche die vorstehenden Bedingungen erfüllt oder annähernd erfüllt haben, wenn ihr Tod die Folge einer Verwundung, eines Unglücksfalls oder einer Erkrankung ist, welche sie während ihres Einsatzes erlitten bzw. sich zugezogen haben.

 

 

Bekannte Träger

  • Vizeadmiral Thilo von Seebach
  • Konteradmiral z.V. Ernst Schumacher
  • Konteradmiral Hans Michahelles