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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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Der Orden

Japanische Militärorden

Orden des Goldenen Milan

(engl.: Order of the Golden Kite)

Kanji: 金鵄勲章 (Kinshi Kunsho)


Einleitung

Der Orden des Goldenen Milan ist ein japanischer militärischer Orden für Tapferkeit und außerordentliche Leistungen in Kampf und Führung. Er ist grob vergleichbar mit dem deutschen Eisernen Kreuz.

Der Goldene Milan ist eine mystische Figur aus dem shintoistischen Gründungsmythos des japanischen Kaiserreichs. Es handelt sich dabei um einen Boten wohlwollender Naturgeister, mit dessen Hilfe der mystische erste Kaiser Jimmu seine Feinde besiegte und schließlich um 660 vor Christus zum ersten größeren Herrscher Japans (das „Reich“ umfasste einige größere Gebiete auf Honshu) werden konnte.

Gestiftet wurde der Orden des Goldenen Milan per Dekret des Meiji-Kaisers Mutsuhito am 12.02.1890. Bis zur Abschaffung per Dekret der alliierten Übergangsregierung 1947 wurden 1.067.492 Orden in sieben Stufen verliehen, die meisten ab 1941.

Der Orden wurde an Armee und Marine gleichermaßen verliehen, aber nur an japanische Staatsangehörige. Mannschaftsdienstgrade konnten die Stufen 7 und 6, Unteroffiziere die Stufen 6 bis 4, niedere Offiziersränge die Stufen 5 bis 3, höhere Offiziersränge die Stufen 4 bis 2 und Generäle die Stufen 3 bis 1 erhalten. Die Verleihung umfasste neben dem Orden mit Ordensband, eine Verleihungsurkunde und einen mit der Stufe der Auszeichnung steigenden Geldbetrag. Der Geldbetrag wurde Ende 1939 aufgrund steigender Verleihungszahlen und der schwindenden Geldmittel gestrichen.


Das Ordensband war grün mit je einem weißen Streifen rechts und links. Die Orden der Stufen 7 bis 4 wurden mit kurzen Ordensbändern als Brustschmuck für die Linke Brust, die Stufen 3 und 2 als Halsorden mit Halsband und die Stufe 1 mit einer großen Schärpe (zu tragen über die rechte Schulter) verliehen. Im normalen Dienstbetrieb trugen Mannschaftsdienstgrade keine Spangen, allen anderen Dienstgraden wurden 37 mm lange Spangen in der Farbe des Ordensbands für die linke Brust ausgegeben. Träger der Stufe 1 trugen den Orden als Brustanstecker.

Der eigentliche Orden besteht in seiner Grundform aus zwei diagonal gekreuzten Samurai-Turmschilden mit je einem innenliegenden Samuraischwert in fahnengeschmückter Scheide und einer mittig angeordneten, vertikalen Standarte mit Verzierungen und einer Krone als Abschluss oben. Auf der Krone sitzt ein vergoldeter, stilisierter Raubvogel, der namensgebende Milan. Am Kopf des Vogels war das Ordensband befestigt. Der Rohling bestand aus geprägtem Silberblech.

Stufen

Die einzelnen Stufen unterschieden sich durch die Farbgebung und zusätzliche Schmuckelemente:
 

Stufe 7: Schilde silbern, Größe 42(B) mm X 57 (H) mm

 

Stufe 6: Schilde vergoldet, Größe 42 mm X 57 mm

 

Stufe 5: Schilde blau emailliert, Schwerter und Standarte vergoldet, achtstrahliger, hinterlegt mit achtstrahligem, rot emailliertem Stern mit silbernen Rändern
und drei unterschiedlich langen Fingern je Strahl, Größe 46 mm X 50 mm

 

Stufe 4 : Schilde blau emailliert, Schwerter und Standarte vergoldet, hinterlegt mit achtstrahligem, rot emailliertem Stern mit goldenen Rändern
und drei unterschiedlich langen Fingern je Strahl, Größe 46 mm X 50 mm

 

Stufe 3: Schilde blau emailliert, Schwerter und Standarte vergoldet, hinterlegt mit achtstrahligem, rot emailliertem Stern mit goldenen Rändern und drei unterschiedlich langen, insgesamt längeren Fingern je Strahl, Größe 56 mm X 60 mm

 

Stufe 2: Schilde blau emailliert, Schwerter und Standarte vergoldet, hinterlegt mit achtstrahligem Stern mit goldenen Rändern und drei unterschiedlich langen, insgesamt längeren Fingern je Strahl, diagonale Strahlen golden emailliert, insgesamt größer, Größe 91 mm X 91 mm

 

Stufe 1: wie Stufe 2, aber kleiner Größe 76 mm X 81 mm




Der Stern ist dabei mit dem Vorderteil durch vier Nieten fest verbunden.


Quellen

Orders and Medals Organisation of Amerika (letzter Zugriff 16.10.09)
www.naval-history.net (letzter Zugriff 16.10.09)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 16.10.09)
www.ww2awards.com (letzter Zugriff 16.10.09)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 16.10.09)



Autor: tom!


Der Orden

Japanische militärische und zivile Orden

Orden der Aufgehenden Sonne

(engl.: Order of the Rising Sun)

Kanji: ???(Kyokujitsu sh?)


Stiftung

Der Orden der Aufgehenden Sonne ist der zweithöchste japanische Orden für Zivilisten und Militärs und wird vergeben für herausragende Verdienste um Japan.
Er symbolisiert die Kraft der Morgensonne.

Gestiftet wurde der Orden am 10. April 1875 per Dekret des Staatsrats und wird verliehen im Namen des Kaisers, ursprünglich nur an japanische Staatsangehörige. In besonderen Ausnahmefällen wurde er auch an Ausländer vergeben. Seit 1981 kann er auch regulär Ausländern verliehen werden. Frauen können seit 2003 mit diesem Orden ausgezeichnet werden (es gab vorher einen eigenen Orden für Frauen). Die Verleihung kann auch noch nach dem Tode des Empfängers erfolgen.

Die Verleihung erfolgt in neun Klassen und umfasst den Orden am Band und eine Verleihungsurkunde. An Militärs wird auch noch eine 36 mm breite Spange ausgegeben, Zivilisten erhalten einen kleinen Anstecker.

Klassen

Die einzelnen Klassen unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander. Grundlage ist immer ein Rohling aus geprägtem Silber.

Klasse 8: drei stilisierte Blätter des Blauglockenbaums (Palownie), darüber drei stilisierte Blütenstände mit je drei Blüten außen und fünf Blüten innen. An dem inneren Blütenstand wurde das Ordensband befestigt. Auf der Rückseite sind vier Kanji eingraviert mit der Bedeutung "Verdienstorden-Auszeichnung". Nur silbern. Größe 31 mm (B) X 33 mm (H)
 



Spange:

 

Klasse 7: wie Klasse 8, Blätter und Stiele der Blütenstände grün emailiert, Blüten lila emailiert. Größe 31 mm X 33 mm

 



Spange:

 

Klasse 6: oberer Teil wie Klasse 7, am unteren Blütenblatt ist ein 32strahliger Stern mit unterschiedlich langen Strahlen befestigt, Strahlen sind weiß emailliert mit silbernem Rand, der Kreis in der Mitte des Sterns ist rot emailliert(aufgehende Sonne). Größe 46 mm X 71 mm

 



Spange:

 

Klasse 5: wie Klasse 6, die kürzeren Strahlen des Sterns sind länger. Größe 46 mm X 71 mm

 



Spange:

 

Klasse 4: wie Klasse 5, am oberen Teil nun 5 Blüten an den äußeren Blütenständen, sieben Blüten am inneren. Größe 46 mm X 74 mm

 



Spange:

 

Klasse 3: wie Klasse 4, aber größer. Größe 55 mm X 88 mm

 



Spange:

 

Klasse 2 (Orden mit Gold- und Silberstern): wie Klasse 3, Strahlen des Sterns golden umrandet, zusätzlich eine Brosche mit um 15° gedrehtem Stern auf größerem silbernen Stern (bei der aktuellen Version ist der untere Stern ebenfalls weiß emailliert mit silbernen Rändern). Größe 55 mm X 88 mm, Brosche 91 mm X 91 mm

 



Brosche:


Spange:

 

Klasse 1 (Orden mit Kordel): wie Klasse 2, aber größer. Brosche wie bei Klasse 2. Größe 76 mm X 115 mm, Brosche 91 mm X 91 mm

 



Brosche:


Spange:

 

Klasse 0 (Orden mit Paulownien-Blüten und Kordel): Stern nun rot emailliert mit silbernen Rändern, hinterlegt mit einem vierstrahligem, weiß emaillierter Stern mit je drei unterschiedlich langen Fingern pro Strahl mit Goldrand, zwischen den Strahlen je drei stilisierte und lila emaillierte Blauglockenbaumblüten mit Silberrand und je sechs kleinen silbernen tropfenförmigen Stempeln, dazu eine Brosche in gleicher Form

 



Brosche:


Spange:


Weitere Informationen

Das Ordensband war weiß mit roten Rändern. Die Klassen 8 bis 4 werden an der linken Brust getragen. Die Klassen 3 und 2 werden am Halsband getragen, wobei bei Klasse 2 noch die Brosche unter die rechte Brust kommt. Die Klasse 1 wird unten an einer über die rechte Schulter zu legenden, 106 mm breiten Schärpe getragen, die dazugehörende Brosche unter der linken Brust. Hinzu kommt eine rote Kordel für die rechte Schulter. Der Orden mit Blüten und Schärpe wird wie die Klasse 1 an einer Schärpe getragen mit Brosche unter der linken Brust und Kordel an der rechten Schulter. Die Kordel ist dabei für militärische Uniformen mit Schulterklappe gedacht, Zivilisten müssen sie nicht tragen.

Zu den Trägern des Ordens mit Blüten und Kordel gehören neben dem japanischen General Nogi Maresuke (Kommandant der japanischen Expeditionstruppen gegen Russland 1905/06) auch Konrad Adenauer, Carl Gustaf von Mannerheim (Oberbefehlshaber, später 6. Präsident von Finnland) und Douglas MacArthur (US-General, Befehlshaber der US-Besatzungstruppen in Japan).

Zu den Trägern der Klasse 1 gehört neben Tokugawa Yoshinobu (letzter Shogun von Japan) und Curtis LeMay (US-Luftwaffengeneral) auch Sepp Blatter (FIFA-Präsident).

Clint Eastwood wurde im März 2009 mit einem Orden der Klasse 3 für seinen Film „Letters from Iwo Jima“ ausgezeichnet

Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 17.10.2009)
www.medals.org.uk (letzter Zugriff 17.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 17.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 17.10.2009)



Autor: tom!

 

Einleitung

Japanische militärische und zivile Orden

Orden des Heiligen Schatzes

(engl.: Order of the Sacred Treasure)

Kanji: 瑞宝章( Zuihō shō)

 

Der Orden des Heiligen Schatzes ist der dritthöchste japanische Orden für Zivilisten und Militärs und wird vergeben für lange und ehrenvolle Dienste um Japan.

Er symbolisiert die mythischen japanischen Kroninsignien aus dem shintoistschen Gründungsmythos. Danach trat die Sonnengöttin Amaterasu Omikami an den Kriegsherrn Jimmu heran und überreichte ihm einen acht Hände breiten Spiegel (Yata-no-Kagami, Symbol für Reinheit und Weißheit), ein Schwert (Ame-no-murakumo-no-Tsurugi, Symbol für Kraft, Stärke und Macht) und einen Satz Jade und Perlen (Yasakani-no-Magatama, Symbol für Liebe, Güte und Gehorsam). Diese sollten ihm zum Sieg verhelfen, im Gegenzug sollte er die Sonnengöttin auf ewig verehren. Seitdem gelten diese Gegenstände als Kronschatz des Kaisers. Es ist allerdings unklar, ob diese Gegenstände noch existieren oder jemals existierten. Der Spiegel wird in einem Schrein in Ise verehrt, das Schwert in Nagoya und die Schmucksteine im kaiserlichen Palast in Tokyo. Bei Krönungsfeierlichkeiten werden Sie nur verhüllt eingesetzt, vorgeblich weil kein Sterblicher (auch nicht der Kaiser) ihren Anblick ertragen könnte.

Mit dem Orden werden der Spiegel und die Schmucksteine symbolisiert. Das Schwert steht ausschließlich Kriegern und dem Kaiser zu und wurde im Orden des Goldenen Milan eingesetzt.

Gestiftet wurde der Orden durch Dekret des Meiji-Kaiser Mutsuhito am 04. Januar 1888. Er kann in 8 Klassen verliehen werden, an japanische Staatsangehörige und Ausländer. Seit 1919 können auch Frauen damit ausgezeichnet werden. Die Verleihung ist auch nach dem Tode noch möglich. Der Orden wird vergeben mit einem Ordensband und einer Verleihungsurkunde. Ab Klasse 2 wird zusätzlich eine Brosche ausgegeben.

 

 



Die Grundform besteht aus einem Achteck (für den Spiegel) mit polierter Oberfläche mittig auf einem achteckigen Stern mit Kugeln an den äußeren und inneren Spitzen. Der Rohling wird aus Silber geprägt. Auf der Rückseite sind alte Kanji-Schriftzeichen mit der Bedeutung „Ehrenmedaille am Band“ (kun-ko ki-sho) eingedruckt.

Klassen

Klasse 8: silberfarben, Durchmesser 37 mm
 

 

 

Klasse 7: Stern vergoldet, Durchmesser 37 mm

 

 

 

Klasse 6: Spiegel auf eine kreisförmige Silberplatte mit hohem Rand und anschließender Gravur geprägt, Kreisfläche um den Spiegel blau emailliert; Stern besteht aus aneinander und an den Silberkreis gelöteten Silberstreifen, Kugeln sind rot emailliert; vierstrahliger Stern mit jeweils fünf nach außen länger werdenden, weiß emaillierten Fingern mit silbernem Rand pro Strahl hinterlegt; Verbindung erfolgt mit 4 Nieten; Durchmesser 40 mm

 

 

 

Klasse 5: wie Klasse 6, äußerer Stern größer; Durchmesser 46 mm

 

 

 

Klasse 4: wie Klasse 5, Ring und Gravur um den Spiegel vergoldet; Durchmesser 46 mm

 

 

 

Klasse 3: wie Klasse 4, innerer Stern nun vergoldet; größer; Durchmesser 55 mm

 

 

 

Klasse 2: wie Klasse 3; zusätzlich eine größere Brosche in gleicher Form mit vier zusätzlichen Strahlen am unteren Stern, horizontale und vertikale Strahlen mit vergoldeten Rändern, diagonale Strahlen mit versilberten Rändern; Zwischenräume durch kürzere, blau emaillierte Strahlen mit Goldrand gefüllt; Durchmesser 76 mm

 

 

 

Klasse 1: wie Klasse 1, Ränder des äußeren Sterns vergoldet; Brosche wie Klasse 2; Durchmesser 76 mm

 

 



Das weiße Ordensband ist 47 mm breit mit je einem orange-goldenen, 3 mm breiten Streifen rechts und links. Bei den Klassen 8 bis 4 wird das Ordensband freieckig zusammengelegt. Klasse 4 hat zusätzlich eine 22 mm durchmessende Rosette auf dem Ordensband.
Die Klassen 8 bis 4 werden an der linken Brust getragen, die Klassen 3 und 2 am Hals. Klasse 1 wird unten an einer über die rechte Schulter zu tragende, 107 mm breiten Schärpe getragen. Die Brosche der Klasse 2 wird unter der rechten Brust, die der 1. Klasse unter der linken Brust getragen. Frauen tragen den Orden in den Klassen 6 bis 4 an Ordensband-Schleifen an der linken Schulter.


Neuordnung 2003

Neuordnung:

Im Jahr 2003 wurde der Orden grundlegend überarbeitet. Die Klassen 7 und 8 fielen weg. Zu den anderen Orden kam oben am Stern eine Plakette wie beim Orden der Aufgehenden Sonne hinzu. Diese bestand aus drei in Silber geprägten, weiß emaillierten Blauglockenbaum-Blättern mit Blattadern und drei Blauglockenbaum-Blütenständen mit weiß emaillierten Stängeln und dunkelblau emaillierten Blüten.

Klasse 6: Ränder und Blattadern silbern, die äußeren Blütenstände haben drei, der innere fünf Blüten.
 

 

 

Klasse 5: Ränder der Blütenstände und die drei inneren Finger der Strahlen des äußeren Sterns vergoldet

 

 

 

Klasse 4: äußere Blütenstände nun 5 Blüten, innerer sieben Blüten; alle Finger des äußeren Sterns sowie Blattadern vergoldet.

 

 

 

Klasse 3: wie Klasse 4

 

 

 

Klasse 2: wie Klasse 3, an der Brosche horizontale und vertikale Strahlen mit vergoldeten Rändern, diagonale Strahlen mit versilberten Rändern

 

 

 

Klasse 1: wie Klasse 2

 

 



Das Ordensband ist nun blau mit orange-goldenen Streifen.

Zu den mit diesem Orden ausgezeichneten Personen gehören neben japanischen Großindustriellen wie Takuma Dan (Mitsui), Morita Akio (Sony) und Toyoda Shōichirō (Toyota) auch Sportfunktionäre wie Avery Brundage und Richard Pound, Militärs wie Hugh Trenchard, Henry Oliver und Tsuji Masanobu und verschiedene Wissenschaftler und Politiker.


Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 24.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 24.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 24.10.2009)



Autor: tom!

Das Thema

Japanische Medaillen


China 1931-34-Ehrenmedaille
(Shina Showa roku-nen naishi kyu-nen jihen jugun kisho)

 

Die japanischen Ehrenmedaillen sind grob mit den Ärmelbändern und -schilden der Wehrmacht zu vergleichen.


Die Medaille

Die Medaille:

Mit kaiserlichem Edikt Nr. 255 vom 23. Juli 1934 wurde für die Teilnehmer an verschiedenen Operationen der japanischen Streitkräfte im Norden Chinas und in Shanghai eine Ehrenmedaille geschaffen. Diese wurden in Bronze geprägt und hatte einen Durchmesser von 30 mm. An der Medaille ist oben eine Spange für das Medaillenband angelötet. In diese sind die Buchstaben Kanji jugun kisho = Ehrenmedaille eingeprägt.

 

Auf der Medaille ist vorn ein Milan mit nach vorn oben geöffneten Schwingen auf dem Oberteil eines Samurai-Turmschildes sitzend dargestellt. Zwischen den Schwingen ist die stilisierte Chrysanthemenblüte angeordnet, von der dünne Strahlen ausgehen. Auf der Rückseite ist ein Armee- und Marinehelm über einer ebenen Plakette auf kleinen Kirschblüten eingeprägt. In der Plakette stehen Kanji für Showa roku-nen naishi kyu-nen jihen = Showa 6 - 9 (1931-34) Jahr Vorfall.

Das Medaillenband aus Seide ist 37 mm breit und in den Farben dunkelbraun, hellbraun, gold, rotbraun, gold, hellbraun, dunkelbraun gestreift, wobei die äußeren Streifen nur 2,5 mm breit sind.


Hintergrund

Hintergrund:

1931 kontrollierte Japan neben Taiwan und Korea auch die Küstengebiet Nordost-Chinas um Port Arthur/Dalian. Darüber hinaus war freier Zugang zu den mandschurischen Schienenstrecken vereinbart worden, über die die in mandschurischen Bergwerken gewonnenen Rohstoffe in die Häfen transportiert wurden. Dazu wurde eine eigene Armeegruppe (Kwantung-Armee) gebildet, die den Schutz der Bahnlinien sicherstellen sollte. Die Streitkräfte arbeiteten bei Forschung, Entwicklung und Bau von Rüstungsgütern weitgehend Hand in Hand mit den großen, streng hierarchisch organisierten Industriekonglomeraten (Zaibatsu), die dadurch wiederum Einfluss auf das Militär hatte.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die Rohstofflage für die stark expandierende japanische Industrie immer schwieriger. Dies führte zu einem Erstarken stark nationalistischer Gruppen, die vom einigermaßen demokratisch gewählten Parlament immer schärfer einen militärischen Zugriff zur Übernahme der mandschurischen Rohstoffe forderten. Das Parlament konnte sich mit seiner auf internationale Zusammenarbeit ausgerichteten Politik aber zunächst durchsetzen.

Daraufhin begannen nationalistische Kräfte innerhalb des mittleren Offizierskorps der Armee, mit den ihnen unterstellten Truppen lokale Kriegsherren, von deren Wohlwollen die inzwischen gebildete chinesische Nationalregierung angewiesen war, mit bewaffneten Zwischenfällen zu reizen. Diese Versuche gipfelten am 18. September 1931, als ein Teil der Südmandschurischen Eisenbahn bei Mukden (Shengyang) gesprengt wurde, höchstwahrscheinlich von jungen japanischen Offizieren. Die hinzueilenden chinesischen Soldaten einer nahen Garnison wurden offiziell beschuldigt, den Sabotageakt begangen zu haben. Dies nahm die Führung der Kwantung-Armee zum Anlass, ohne Auftrag des japanischen Parlaments einen lange geplanten Angriff auf die chinesischen Garnisonen in der Mandschurei zu beginnen. Bis zum Abend des 20. September waren die Chinesen überrumpelt und alle wichtigen Schlüsselpunkte besetzt. Weitere Gefechte gegen lokale Kriegsherren zogen sich bis Januar 1932, dann war die gesamte Mandschurei endgültig unter japanischer Oberherrschaft. Das japanische Parlament hatte zwar mehrfach das Ende der Operationen und eine unabhängige Prüfung des Vorfalls gefordert, die Truppenführer auf dem Festland hatten dies jedoch weitestgehend ignoriert. Notfalls wurde ein weiterer Angriff der Chinesen provoziert. 1932 wurde dann in der Mandschurei der Staat Manchukoku gegründet mit einer pro-japanischen Marionettenregierung.


Japanische Panzerwagen in Mukden 1931

Ein weiterer Vorfall in diesem Zusammenhang war der Shanghai-Zwischenfall. Mitte Januar wurden mehrere japanische Mönche in Shanghai von Chinesen verprügelt, nachdem diese mitten auf einer von Chinesen bevölkerten Straße Lobeshymnen auf den japanischen Sieg in der Mandschurei sangen. Als Racheakt wurde von Agenten aus der japanischen Niederlassung in Shanghai eine in der Nähe des Überfalls liegende Fabrik angezündet und herbeieilende chinesische Polizisten angegriffen, ein Polizist starb. Wegen der daraufhin beginnenden schweren anti-japanischen Proteste wurden bis Ende Januar vor Shanghai Schiffe und Truppen zusammengezogen, angeblich zum Schutz der Niederlassung. Obwohl die chinesische Verwaltung in Verhandlungen Kompensationen angeboten und sich entschuldigt hatte, griffen am 28. Januar 1932 japanische Bomber der Flugzeugträger Kaga und Hosho die Stadt an. Zugleich versuchten 3.000 angelandete Marinesoldaten, Schlüsselpunkte in der Stadt zu besetzen. Die Chinesen hatten mit einer Eskalation gerechnet und sich in den Straßen und Häusern verschanzt. Beide Seiten verstärkten ihre Truppen kontinuierlich. Am 12. Februar schließlich landete die 9. Japanische Infanteriedivision und die 24. Gemischte Brigade und schwere Gefechte begannen. Vermittlungsgespräche der Europäer, die in ihren Niederlassungen ebenfalls dem Krieg ausgesetzt waren, wurden von japanischer Seite heraus gezögert. Am 20. Februar erklärte sich schließlich die japanische Armee auf Druck der Regierung in Tokyo bereit, abzuziehen, wenn die Chinesen die Stadt und eine 20 Kilometer breite Sicherheitszone um die Stadt demilitarisieren würden. Dies hätte faktisch eine Übernahme der Macht in der Stadt durch die Japaner bedeutet. Daher lehnten die Chinesen ab. Die japanischen Truppen begannen daraufhin die zweite Phase des Angriffs. Dabei wurden seitens der japanischen Luftstreitkräfte völkerrechtswidrig rein zivile Wohngebiete systematisch bombardiert und zerstört. Die Kämpfe am Boden gingen mit aller Härte weiter.

 

Erst am 04. März 1932 konnte sich der Völkerbund zu einer Resolution aufraffen, die ein Ende der Kämpfe forderte. Aber selbst die Ankunft einer Delegation am 14. März konnte die Kriegsparteien nicht zu einem Ende der Kämpfe bewegen. Erst am 05. Mai 1932 konnte auf Druck der Briten, Franzosen und Amerikaner, die um Ihre profitablen Niederlassungen in Shanghai fürchteten, ein Vertrag geschlossen werden. Danach mussten beide Seiten ihre Truppen abziehen und durften nur noch eine kleine Sicherungstruppe bzw. Polizeitruppe unterhalten. Die Zahl der Verluste betrug etwa 5.000 (800 Tote) auf Seiten der Japaner und 13.000 (4.000 Tote) auf Seiten der Chinesen. Es starben allerdings auch mindestens 15.000 Zivilisten. Im Ergebnis war dies ein weitestgehendes Zurückdrängen des chinesischen Einflusses in einer der wichtigsten Städte des Landes. Und das japanische Parlament war erneut international blamiert.

Ab Mitte 1932 stieß dann die Kwantung-Armee im Rahmen einer „Banditen-Bekämpfung“ tief nach Nordchina vor gegen den Widerstand lokaler Kriegsherren. Diese wurden aus allen Teilen Chinas unterstützt, da sie die verhassten Japaner bekämpften. Die Kämpfe zogen sich über 2 Jahre hin und endeten erst 1934. Japan beherrschte nun Nordost-China bis Beijing. Das japanische Parlament war nicht mehr in der Lage, sich gegen die Streitkräfte durchzusetzen. Durch geschickte Propaganda wurden die widerspenstigen Offiziere sogar noch zu Helden stilisiert. Damit war der Boden für die totale Machtübernahme durch die Militärs Ende der 30er Jahre bereitet.


Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 29.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 29.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 29.10.2009)
Nambu World (letzter Zugriff 29.10.2009)

Autor: tom!