DMP Modding Community

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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

Das Thema

CARRO ARMATO M 13/40
Italienischer Mittlerer Kampfpanzer


 


 


 
Technische Daten
 
Gefechtsgewicht:
14.000 kg
Besatzung:
4 Mann
Länge:
4,92 m
Breite:
2,2 m
Höhe:
2,38 m
Motor:
SPA 8 TM 40 V-8-Diesel, Wassergekühlt, 125 PS
Leistungsgewicht:
8,9 PS/Tonne
Geschwindigkeit:
Straße 32 km/h
Fahrbereich:
200 km
Bewaffnung:
4,7 cm KwK L/32 + 1 8 mm MG koaxial im Turm, sowie ein 8 mm Zwillings-MG im Bug.
Panzerung:
6 bis 42 mm





Der Vorgänger des M13/40 als italienischer Standardpanzer, war der - äußerst ungünstig gebaute - M11/39.
Dieser hatte als Hauptbewaffnung eine 3,7 cm Kanone im Rumpf, einen ungünstig geformten Turm mit Zwillings-MG und eine zu dünne Panzerung.
Vom M11/39 wurden nicht ganz 100 Exemplare gebaut, welche alle in Afrika bei den ersten Zusammenstößen mit den britischen "Desert Rats" zerstört wurden.
 

 



Auch das Laufwerk wurde gegenüber seinem Vorgänger wesentlich verbessert. Die Geländegängigkeit war nun dementsprechend akzeptabel.
Nachteilig zeigte sich von Beginn an bis zum Ende der Produktion, dass die Panzerung genietet war.
Durch einen Treffer konnte außen der Nietenkopf abgeschliffen werden und die Niete als Hochgeschwindigkeitsgeschoss durch den Kampfraum schießen.
Die 4,7 cm Bordkanone war von der vorzüglichen 4,7 cm PAK entlehnt und verlieh dem M 13/40 eine gute Feuerkraft.
Die Kanone hatte eine Mündungsgeschwindigkeit von 630 m/sec. (AP-Munition) und eine Durchschlagsleistung von 43 mm Panzerstahl auf 500 m bei einem Auftreffwinkel von 90 Grad.
Die Panzerung war an den exponierten Stellen durchaus ausreichend.
Der M 13/40 war bei Erscheinen auf den Schlachtfeldern den zeitgenössischen Panzern anderer Nationen nicht unterlegen.
Er schaffte es aber auch nie, eine überragende Konstruktion darzustellen.
Die Kanone des M13/40 schaffte es auch noch 1941 in Afrika, die Panzerung aller dort angetroffenen britischen Tanks zu durchschlagen.
Sie hatte auch eine größere Reichweite, als die britische 2-Pfünder-Kanone, welche als Standardgeschütz fungierte.


Die Commonwealth-Truppen verwendeten jeden M 13/40, den sie erbeuteten sofort in den eigenen Reihen.
Über 100 Stück des M 13/40 waren oft gleichzeitig bei ihnen im Einsatz.
Und auch ein Rommel war froh darüber, - wegen der geringen Anzahl eigener Panzer - über die italienischen verfügen zu können.
Die italienischen Panzerfahrer gaben sehr oft ihr Bestes und konnten den Wünschen und Anforderungen von Rommel durchaus gerecht werden.
Auf dem gleichen Fahrgestell des M 13/40, mit kleineren Änderungen, gingen zwei weitere Panzer in Produktion.
Der M 14/41 hatte eine auf 145 PS gesteigerte Motorleistung.
Der M 15/42 erhielt zusätzlich eine verstärkte Panzerung rundum.
Dies waren die vergeblichen Versuche, das Modell zeitgemäß mithalten lassen zu können.
 


 

Wie man am obigen Foto sieht, machten es das Gewicht und die Ausmaße des Carro Armato möglich, ihn auf der LKW-Ladefläche rasch zu verlegen.



Von allen Varianten des Carro Armato wurden insgesamt etwa 2000 Stück produziert.
Zusätzlich entstand noch eine Reihe von Sturmgeschützen auf dieser Basis.

Quellen

Buch: "Waffentechnik des zweiten Weltkriegs"
aaamodels.co.uk (Zugriff 20.06.09)
mvsn.forumcommunity.net (Zugriff 20.06.09)
axishistory.com (Zugriff 20.06.09)



Autor: Tiwaz

Das Thema

AUTOBLINDA AB 40 und AB 41
Italienischer Panzerspähwagen

 

 

 


 
Technische Daten
 
Gefechtsgewicht:
7.500 kg
Besatzung:
4 Mann
Länge:
5,20 m
Breite:
1,92 m
Höhe:
2,48 m
Motor:
SPA 6-Zylinder-Reihe, Benzin,Wasserkühlung, 4.995 ccm, 88 PS.
Leistungsgewicht:
11,7 PS/Tonne
Geschwindigkeit:
Straße 78 km/h
Fahrbereich:
Straße 400 km
Bewaffnung:
2 cm KwK Breda M 35 + 2 x 8 mm Breda-MG.
Panzerung-Wanne:
6 bis 9 mm
Panzerung-Turm:
bis zu 18 mm
Furttiefe:
0,6 m

 

Vorgeschichte/Entwicklung:

In Italien wurde ein schneller Panzerwagen für Aufklärungs- und Sicherungs-Aufgaben gesucht.
Gedacht war der Einsatz bei der Kolonial-Polizei in den italienischen Afrika-Kolonien und bei den Kavallerie-Einheiten.
Die Anforderungen ware: Allradantrieb, Allradlenkung, Vor- und Rückwärtsfahrer sowie eine hohe Geländegängigkeit.
1940 wurde schließlich der neue Autoblinda AD 40 von Fiat getestet.
Als Bewaffnung war vorerst nur ein Breda Zwillings-MG im Turm vorgesehen.
Er erfüllte alle gewünschten Kriterien, zur vollsten Zufriedenheit.
Doch wurde rasch erkannt, dass eine stärkere Feuerkraft von Nöten war.
So wurde rasch ein neuer Turm verwendet, der den Einbau der 2 cm KwK mit koaxialem 8 mm Bred-MG ermöglichte.
Das Modell AB 41 war entstanden. Viele bereits gebaute AB 40 wurden ebenfalls auf AB 41 umgerüstet.
Ein besonderes Merkmal des Autoblinda war die Montage der beiden Reserveräder in der unteren Fahrzeugmitte, welche beweglich montiert waren und ein Aufsitzen des Fahrzeuges unmöglich machten.
Für seine Zeit war das Fahrzeug sehr fortschrittlich und überaus leistungsfähig.
Es stellten sich jedoch Probleme mit der Vor- und Rückwärtslenkung ein, welche leider nie richtig behoben werden konnten.
Mit einem speziellen Rüstsatz, konnte der Autoblinda auch auf Schienen fahren.
Er diente als Patrouillenfahrzeug und als Sicherungsfahrzeug für Züge.
Speziell im Einsatz gegen Partisanen am Balkan war der AB 41in dieser Aufgabe sehr erfolgreich.
Vom AB 41 wurde Weiters auch in geringen Stückzahlen eine eigene Kommando- und Beobachter-Version hergestellt.
Insgesamt kann man davon ausgehen, dass bis Anfang September 1943 insgesamt 642 Stück (inklusive Prototypen und Varianten) des AB 41 hergestellt wurden, dazu kommen noch die ca. 24. umgerüsteten Modelle des AB 40.

 

 

 

Die ständig steigenden Ansprüche im Gefecht erforderten schließlich eine Umrüstung zu den Modellen AB 42 und AB 43.
Die neuen Modelle erhielten einen besseren, flacheren Turm mit der 4,7 cm KwK L/32.
Sie wurden jedoch vor dem September 1943 nur mehr in geringen Stückzahlen produziert.

 

 



Einsatz:

Die meisten der Autoblinda gingen an die Aufklärungseinheiten der Kavallerie und Bersaglieri, die den Panzerdivisionen 131 „Centauro“, 132 „Ariete“ und 133 „Littorio“ angehörten. Eingesetzt wurden diese Fahrzeuge an allen italienischen Kriegsschauplätzen: Albanien, Griechenland, Korsika, Jugoslawien und natürlich der Haupteinsatzort war Nordafrika. Im Zeitraum von Oktober 1941 bis Mai 1943 kam dieses Aufklärungsfahrzeug in größeren Stückzahlen in Afrika vor und erwies sich als gutes Fahrzeug und Stütze der Achsenstreitkräfte im Kampf gegen die Engländer und die Einheiten des Commonwealth. Zu ihren Hauptaufgaben zählten die strategische und taktische Aufklärung, die Begleitung von Kolonnen und Kommandos, Langstrecken-Patrouillen sowie die Sicherung von Flanken und Nachhut der Panzerabteilungen.
Auch nach dem Waffenstillstand mit den Alliierten am 3. September 1943 wurden AB 41-Fahrzeuge sowohl von der „Reppublica Sociale Italiane“ unter Mussolini, als auch von der neuen italienischen Armee unter alliierter Leitung verwendet.
Die Wehrmacht setzte den AB 41 unter der Bezeichnung Pz.Sp.Wg. AB41 (i) ein, wobei es sich um über 100 erbeutete, sowie 23 neu produzierte Exemplare handelte. Nach Kriegsende setzten sowohl die italienische Armee, als auch die Karabiniere und die italienische Polizei noch einige Jahre AB 41-Fahrzeuge ein.

 


Quellen

wwiivehicles.com (Zugriff 25.07.09)
mk-rc-racing.de (Zugriff 25.07.09)



Autor: Tiwaz

Das Thema

Panzerkampfwagen V „Panther“
(Sd.Kfz. 171)

Entwicklung

Entwicklung



Da die deutschen "Panzer III" und "Panzer IV" sowohl den polnischen als auch den Panzern an der Westfront überlegen waren, plante man mit ihnen auch die Invasion in Russland. Sie sollten als Panzerverbände den Blitzkrieg nach Russland bringen und die Wehrmacht zum Sieg führen. Zu Beginn der "Operation Barbarossa" zeigte sich, dass die deutschen Panzer den russischen "T-26" und "BT" überlegen waren und so führten Sie die deutsche Armee von einem Sieg zum nächsten. Als dann die ersten "T-34" auf den Schlachtfeldern auftauchten änderte sich die Situation. Dieser russische Panzer waren den Deutschen überlegen. Mit der 76,2mm Kanone konnte er jeden deutschen Panzer bekämpfen und durch seine abgeschrägte Panzerung wurde er zum Problem jedes Richtschützen. Mit dieser Panzerung war er der 3,7cm PaK gewachsen, die 5cm Kanone der "Panzer III" war wirkungslos und selbst die 7,5cm Kanone der "Panzer IV" hatte Schwierigkeiten sie zu durchschlagen.
Da der "T-34" fast unverwundbar schien, musste auf deutscher Seite etwas getan werden. Man entschied sich dazu einen neuen Panzer der 30t Klasse zu entwickeln. So erhielten die beiden deutschen Firmen "Daimler-Benz" und "MAN" den Auftrag einen solchen zu entwickeln und dabei auch noch die Forderungen der Panzerkommission vom 25. November 1941 mit zu beachten. In dieser Kommission, in der auch General Guderian saß, wurden wichtige Entscheidungen getroffen um die Situation der deutschen Panzertruppe an der Ostfront zu verbessern. So sollte der neue Panzer besser gepanzert sein um der 76,2mm Kanone des "T-34" statthaft zu bleiben. Auch sollte eine neue Kanone entwickelt werden, die die feindlichen Panzer auf einer Entfernung zerstören könnte, wo man selber noch nicht in deren Reichweite ist. Auch sollten breitere Ketten, ein besseres Laufwerk und ein stärkerer Motor eingebaut werden. Auch kam in dieser Kommission zur Sprache, dass der neue Panzer in einer ausreichenden Anzahl zur nächsten Offensive vorhanden sein sollte.
 

 

Am 25. November erhielten dann die beiden Firmen den Auftrag einen neuen Panzer unter der Bezeichnung "VK 3002" zu entwickeln. Die Entwicklung von Daimler-Benz (VK3002 Daimler-Benz) bezog sich viel auf den russischen "T-34". Man plante mit vielen Gemeinsamkeiten zum T-34, denn er sollte fast ein genauer Nachbau werden. So sollte auch ein Dieselmotor zum Einsatz kommen, der billiger zu produzieren war, der den Spritverbrauch senkte und auch schneller in ausreichender Zahl gefertigt werden konnte. So wurde ein Prototyp gebaut. Schon vor der eigentlichen Entscheidung, welcher von beiden Panzern nun gebaut werden sollte, erhielt die Firma "Daimler Benz" den Auftrag 200 ihrer Panzer zu produzieren.
Der VK 3002(M) von "MAN" hatte ebenfalls eine abgeschrägte Panzerung. Durch das ständige Modifizieren des Fahrzeuges bei der Entwicklung, war sein Gewicht auf 43t angestiegen. Man benutzte den bewährten Maybach HL 210-Motor für den Antrieb und hatte auch die geforderte Drehstabfederung für die 8 verschachtelten Laufrollen bedacht. Die Entwicklung von "MAN" war im Gegensatz zu dem Projekt von "Daimler Benz" eher auf eigene Entscheidungen basierend und nicht den "T-34" kopierend aufgebaut. Auch hier wurde ein Prototyp hergestellt und beide Prototypen kamen unter die Begutachtung der Kommission. Hier wurde schnell klar, dass man sich für das Projekt von "MAN" entscheiden würde. Beim Daimler-Panzer fehlte nämlich noch der geforderte Panther-Turm. Zeitgleich mit "Daimler Benz" und "MAN", hatte die Firma "Rheinmetall" den Auftrag bekommen, einen Turm und eine neue 7,5cm Kanone für den Panther zu entwickeln. Da aber der Drehkranz des "VK 3002 (DB)" um 50mm zu klein war, konnte dieser für den Panzer nicht genutzt werden. Da eine Neukonstruktion bei Daimler bis Dezember 1942 gedauert hätte und damit die Serienproduktion in Verzug gekommen wäre, wie auch die anderen Forderungen beim "MAN" stimmten, bekam dieses Projekt den Zuschlag. Auch der Auftrag über die 200 Exemplare von Daimler Benz wurde wieder storniert.

 

 
Motor
 
Maybach HL 210 P30:
erste 250 Panther damit ausgerüstet
Hersteller:
Maybach
Kraftstoff:
Benzin
Zylinderzahl:
12
Zylinderanordnung:
V-Form
Arbeitsverfahren:
Viertakt
Hub:
145 mm
Bohrung:
125mm
Hubraum:
21 300 ccm
Leistung bei Nenndrehzahl:
650 PS
= 3000 U/min
Lehrlaufdrehzahl:
800 U/min
Gewicht:
ca. 1050 kg
Luftfilter:
3 Wirbelölfilter
Lichtmaschine:
GULN 1000/12/1000/LS/26
 
Maybach HL 230 P 30:
Panther 251 verwendet
(Umstellung erfolgte im Laufe Mai 1943)
Hersteller:
Maybach
Kraftstoff:
Benzin
Zylinderzahl:
12
Zylinderanordnung:
V-Form
Arbeitsverfahren:
Viertakt
Hub:
145 mm
Bohrung:
130mm
Hubraum:
23 000 ccm
Leistung bei Nenndrehzahl:
700 PS = 3000 U/min
Lehrlaufdrehzahl:
800 U/min
Gewicht:
ca. 1400 kg
Luftfilter:
2 Kombinationsfilter
Lichtmaschine:
GTLN 700/12/1500 B 1
 
Produktion an Panzermotoren HL 210/230
1942:
150
1943
4350
1944
3010
1945
1040

Produktion

Produktion



Um möglichst schnell genug "Panther" zu bauen, entschied man sich die Produktion in 4 verschiedenen Werken ablaufen zu lassen. So sollte die Endproduktion der Panzer in Nürnberg bei "MAN", in Berlin Marienfelde bei "Daimler Benz", bei "Henschel & Sohn" in Kassel und den "Maschinenfabrik Niedersachsen (M.N.H.)" in Hannover stattfinden. Nach dem Auslaufen der Produktion der "Ausf. D", schied dann die Firma "Henschel & Sohn" als Produzenten aus. Auch wenn der Plan gewesen war, im Dezember 1942 mit der Serienproduktion zu beginnen, konnte dieser nicht eingehalten werden. Im Januar 1943 wurden die ersten 4 "Panther" hergestellt und ausgeliefert. Nach und nach steigerten sich dann die Produktionszahlen, aber dennoch waren die geforderten monatlichen Auslieferungen nur schwer zu erreichen. So beeinflussten Lieferschwierigkeiten und Bombenangriffe immer wieder die Produktion. Mit der Besetzung der Werke im April 1945 endete die Produktion. Die 4 Firmen hatten bis dahin insgesamt 2953 der Panther "Ausf. G", 2192 der Panther "Ausf. A" und 842 der Panther "Ausf. D" hergestellt.

Ausführungen

Ausführungen

 

Ausführung "D"

 

Nachdem im Herbst 1942 die ersten Prototypen produziert worden waren, ging bereits im Januar 1943 die Serienproduktion los. Die "Ausf. D" genannte Variante besaß einen Benzinmotor, die Treibräder waren vorneliegend und übertrugen dort die Kraft des Motors an die Ketten. In Anlehnung an den russischen "T-34" besaß der "Panther" stark geneigt Flächen, um so eine bessere Geschossablenkung zu erzeugen - im Gegensatz zu geraden Flächen. Durch die Torsionsstabfederung und das Schachtellaufwerk, lief der "Panther" sehr ruhig, aber dies war auch gleichzeitig eine seiner großen Schwächen. Bei Schlamm oder Schnee kam es öfters vor, dass das Laufwerk blockierte und so der Panzer ausfiel. Da die Entwicklung sehr überhastet durchgeführt wurde, hatten die ersten Panther noch viele Kinderkrankheiten. Besonders das Getriebe und das Laufwerk versagten recht schnell. So war der erste Einsatz der Panther nicht besonders erfolgreich, denn viele der Fahrzeuge fielen schon auf dem Weg zur Front aus. Insgesamt stelle man vom Panther "Ausf. D" 850 Exemplare her. Die Produktion wurde im September 1943 eingestellt um die neue Ausführung "A" zu fertigen.

 


 
Technische Daten Ausf. D
 
 
842 Stück gebaut Januar–September 1943 von Maschinenfabrik Niedersachsen Hannover (MNH), Henschel, Daimler-Benz, MAN
 
Gefechtsgewicht:
44 t
Länge:
8650 mm ( mit Rohr )
Breite:
3270 mm
Höhe:
2950 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
15,9 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
160km ( Straße ),
100 km ( Gelände )
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 7,5cm KwK 42 L/70,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung
Wanne
60 mm Bug / Neigung 35 °
80 mm Fahrerfront / 35 °
40 mm Wannenseite unten / 90 °
40 mm Wannenseite oben / 50 °
40 mm Heck / 60 °
20 + 13 mm Boden / 0 °
Turm
120 mm Turmblende / gewölbt
110 mm Turmfront / 78 °
45 mm Turmseite / 65 °
45 mm Heck / 62 °
15 mm Decke / 2-7 °
Furttiefe:
1,7m


 

Ausführung "A"

 

Diese Ausführung ging ab August 1943 in Serie. Obwohl diese Reihe den Buchstaben "A" verwendete, ist sie die Nachfolge der "D"-Reihe. Durch den Einsatz der Panther "Ausf. D" konnten schnell die Probleme erkannt werden. So gab es eine Reihe von Modifikationen um die Fehler zu beheben. Man verstärkte so das Fahrwerk des Panzers und führte Verbesserungen am Getriebe, der Kraftübertragung und der Motorkühlung durch. Außer der Beseitigung der Kinderkrankheiten, erhielten die Fahrzeuge der "Ausf. A" eine neue geschütztere Kommandantenkuppel, man führte Schürzen ein, die Panzer erhielten eine "Zimmerit-Schicht" und eine neue Zieloptik wurde eingebaut. Im Gegensatz zur Ausführung "D" waren die Fahrzeuge der "A"-Ausführung sehr ausgereift und weniger störanfällig. Bis Mitte Juli 1944 wurden rund 2200 Panther "Ausf. A" gefertigt und an die Truppe ausgegeben.

 


 
Technische Daten Ausf.A
 
 
2192 Stück gebaut August 1943–Juni 1944 Maschinenfabrik Niedersachsen-Hannover (MNH), Daimler-Benz, MAN, Demag
 
Gefechtsgewicht:
45,5 t
Länge:
8650 mm ( mit Rohr )
Breite:
3270 mm,
3350mm ( mit Schürze )
Höhe:
2950 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
15,4 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
160km ( Straße ),
100 km ( Gelände )
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 7,5cm KwK 42 L/70,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung
Wanne
60 mm Bug / Neigung 35 °
80 mm Fahrerfront / 35 °
40 mm Wannenseite unten / 90 °
40 mm Wannenseite oben / 50 °
40 mm Heck / 60 °
20 + 13 mm Boden / 0 °
Turm
120 mm Turmblende / gewölbt
80 mm Turmfront / 78 °
45 mm Turmseite / 65 °
45 mm Heck / 62 °
15 mm Decke / 2–7 °
Furttiefe:
1,7m

 

Ausführung "G"

 

Bereits im März 1944 begann die Produktion der Ausführung "G" des Panthers. Bei diesen Fahrzeugen hatte man die Wannenoberseite auf 50mm verstärkt, aber gleichzeitig die Neigung verringert. So konnte die Produktion der Wannen vereinfacht werden. Auch reduzierte man die Stärke des Wannenbodens, was zur Folge hatte, dass das Gewicht des Panzers reduziert wurde. Die Fahrersehklappe wurde abgeschafft und dem Fahrer drehbare Winkelspiegel zur Verfügung gestellt. Durch den Wegfall der Fahrerklappe konnte die Frontplatte stabilisiert werden. Im Laufe der Produktion gab es noch weitere Veränderungen, so wurden zum Beispiel Ganzstahl-Laufrollen mit Gummieinlage eingeführt. Auch gab es Veränderungen an der Abgasanlage und der Motorabdeckung. Man änderte auch die untere Turmblende ab, um so Abpraller zu verhindern, die das Wannendach durchschlagen konnten. Insgesamt wurden von der "Ausf.G" 2953 Exemplare hergestellt. Die Produktion lief bis zum Ende des Krieges.

 


 
Technische Daten Ausf.G
 
 
2953 Stück gebaut März 1944–April 1945 von Maschinenfabrik-Niedersachsen-Hannover (MNH), Daimler-Benz, MAN
 
 
Gefechtsgewicht:
44,8 t
Länge:
8650 mm ( mit Rohr )
Breite:
3270 mm,
3350 mm ( mit Schürze )
Höhe:
2950 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
15,6 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
160km ( Straße ),
100 km ( Gelände )
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 7,5cm KwK 42 L/70,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung
Wanne
60 mm Bug / Neigung 35 °
80 mm Fahrerfront / 35 °
40 mm Wannenseite unten / 90 °
50 mm Wannenseite oben / 60 °
40 mm Heck / 60 °
20 + 13 mm Boden / 0 °
Turm
120 mm Turmblende / gewölbt
100 mm Turmfront / 80 °
45 mm Turmseite / 65°
45 mm Heck / 62 °
30 mm Decke / 2–7 °
Furttiefe:
1,7m

Einsatz

Einsatz

 

Ostfront

 

Der erste Einsatz der "Panther" erfolgte bei der "Operation Zitadelle". Bei diesem Gefecht um die russische Stadt Kursk herum, sollte diese eingenommen werden um diesen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt einzunehmen und damit eine Beule in der Frontlinie, die bei der Winteroffensive 1942/43 entstanden war, zu begradigen. Man versuchte mit dem Einsatz von zwei deutschen Armeen die russischen Kräfte abzuschneiden und zu vernichten.
Da die "Panther", die an die Kursker Front kamen, noch sehr viele Kinderkrankheiten hatten muss man sagen, dass die "Operation Zitadelle" sehr negativ für die neuen Panzer zu bewerten ist. Viele Panzer fielen schon auf dem Weg zur Front durch mechanische Probleme aus. So brannten zum Beispiel schon die ersten beiden "Panther" während des Abladens von der Eisenbahn komplett aus. Die weiteren Ausfälle waren durch defekte Getriebe und Motorbrände zu beklagen. So waren nach wenigen Tagen schon hohe Ausfallzahlen zu beklagen. Von den eingesetzten 200 "Panthern", die im Rahmen der "Panzergrenadierdivision Großdeutschland" zum Einsatz kamen, waren nach wenigen Tagen schon 23 durch feindliche Abschüsse total ausgefallen, weitere 56 Fahrzeuge waren durch Minen oder Treffer beschädigt und nicht mehr einsatzbereit und 44 waren durch mechanische Probleme ausgefallen. Bis zum 20. Juli, also 15 Tage nachdem die "Panther" in den Einsatz geschickt wurden, waren insgesamt 56 Totalausfälle zu beklagen. Man muss somit eingestehen, dass die Hoffnung die die Wehrmacht auf die "Panther" in dieser Operation setzten, nicht erfüllt wurden.

 


"Zerschossener Panther und im Vordergrund ein zerstörter Pz IV"

 

Das Einzige was sich in dieser Operation zeigte war, das die russischen Panzer die Frontpanzerung der "Panther" nur sehr schlecht durchschlagen konnten aber der "Panther" mit seiner sehr guten Kanone jeden russischen Panzer aus jeder Richtung beschädigen und vernichten konnte. Diese Tatsache und die Verbesserungen, die an den Fahrzeugen im Laufe der Zeit durchgeführt wurden, machten ihn zu einem gefährlichen Gegner für die russischen Panzer. Mit den Verbesserungen und durch die starke Kanone war er gefürchtet, bis schließlich im Jahr 1944 der russische "IS-2" auf den Schlachtfeldern des Ostens auftrat. Da dieser die Frontpanzerung des "Panthers" durchschlagen konnte war auch dieser nun wieder gefährdet. Durch Umschulung von Panzerabteilungen die im Reich stattfanden und die Zurücksendung dieser mit "Panthern" an die Ostfront stieg stetig die Anzahl der "Panzerkampfwagen V" im Bereich der Ostfront. So waren am Anfang 200 Panzer im Einsatz, bis schließlich im Mai 1944 über 700 "Panther" an der Ostfront zum Einsatz kamen. Diese Anzahl an Panzern dieser Baureihe blieb bis ins Jahr 1945 hinein sehr konstant, da die Serienproduktion sehr gut lief und eine hohe Ausstoßzahl von neuproduzierten Fahrzeugen lieferte.

 

 


 

Italien

 

Auch auf dem Kriegsschauplatz in Italien kamen die "Panther" zum Einsatz. Hier war die I. Abteilung des Panzerregimentes 4 aber der einzige Truppenteil, der mit diesen Panzern zum Einsatz kam. Im Februar 1944 erreichte die Abteilung mit insgesamt 76 Fahrzeugen Italien und wurde dort als selbstständige Einheit eingesetzt. Sie beteiligte sich an den Kämpfen gegen den alliierten Vormarsch und konnte dort gute Erfolge erzielen. Dank eines stetigen Ausgleichs der Verluste, kann man davon ausgehen, dass die durchschnittliche Einsatzstärke dieser Abteilung immer zwischen 20 und 30 "Panthern" lag.

 

 



Es kamen aber auch die "Panther-Türme" in Italien zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um die ganz normalen Türme der "Panther" mit den 7,5cm-Kanonen die auf rechteckige Stahlkästen gesetzt wurden. Diese 3,32m langen, 2,83m breiten und 97,7cm hohen Kästen dienten als Fundament und Kampfstand. Hier hatte die Besatzung auch einen Schlafraum und konnte über eine Stahltreppe in den Turm gelangen. Diese Türme wurden in alle Verteidigungslinien in Italien eingebaut. Das erste Auftreffen der Alliierten auf diese Türme fand im Mai 1944 statt. Britische Truppen näherten sich der "Hitler -Linie" südlich von Rom und griffen sie an. Ihr Angriff blieb durch den Beschuss der "Panther-Türme" und deren Unterstützungseinheiten liegen und schockierte die angreifende Truppe. Sie hatten hohe Verluste an Menschen und Material zu beklagen.

 

Westfront



Als am 6. Juni 1944 die Landung der Alliierten in der Normandie begann, standen der Wehrmacht über 1500 Panzer aller Art zur Verfügung, um die gelandeten Truppen wieder ins Meer zurück zu drängen. Unter diesen Panzern befanden sich auch 409 "Panther", wobei "Jagdpanther" zu diesem Zeitpunkt nicht in der Normandie waren. Auch wenn dies eine ungeheure Anzahl von Panzern darstellte, konnten die Deutschen nicht entscheidend gegen die gelandeten Truppen vorgehen. Durch die Überraschung und das extrem langsame und teils unkoordinierte Handeln der zuständigen Offiziere, konnten die alliierten Truppen nicht gestoppt werden. Erst am folgenden Tag sollte eine Kampfgruppe, bestehend aus der 12.SS-Division "Hitlerjugend" und der 21. Panzerdivision, mit ihren Panzern gegen britische und kanadische Truppen vorgehen. Zeitgleich rückte noch die I. Panzerlehrdivision Richtung Font ab. Beide Gruppen mussten aber, auf Grund der hohen Luftaktivität der Gegner, große Verluste hinnehmen. Daraufhin ging dann das I. SS-Panzerkorps, das aus diesen drei Truppenteilen bestand, in die Verteidigung über. Durch die hohen Verluste und die drückende Luftüberlegenheit der Alliierten versuchte man nun nicht mehr den Gegner wieder zurück zu drängen. Man versuchte nun nur noch den Vormarsch zu behindern bzw. zu verhindern. Man zog auch das II. SS-Panzerkorps von der Ostfront ab, um es bei den Kämpfen in der Normandie einzusetzen. Dieses Korps erreichte Ende Juni die nun entstandene Westfront.
 

 



Bis Ende Juli waren dann auf Befehl der Wehrmachtführung 6 Panzerdivisionen mit Panther-Abteilungen an die Westfront befohlen wurden. Bei den teilweise sehr heftigen Kämpfen, gingen bis zum 27. Juli 131 "Panther" verloren. Die Gründe hierfür waren vielfältig. Teilweise wurden sie von gegnerischen Panzern oder Artillerie abgeschossen, teilweise fielen sie Jagdbombern zum Opfer oder sie wurden wegen technischer Probleme von den Besatzungen gesprengt. In den Kämpfen hatten es die Pantherverbände meistens mit britischen Cromwell- und Churchill-Panzern zu tun. Auf Grund der schwachen Bewaffnung hatten die Panther bei Frontalbeschuss nichts zu befürchten, die gegnerischen Panzergranaten konnten die Frontpanzerung des Panthers nicht durchschlagen. Nur seitlichen Beschuss sowie Treffer im Heck waren gefährlich für die deutschen Panther.
 

 



Auch die "Sherman"-Panzer der Amerikaner waren keine große Gefahr. Auch sie hatten nur eine Chance gegen die Panther, wenn sie seitlich oder von hinten auf diese schießen konnten. Allein der "Sherman-Firefly" konnte mit seiner Kanone die Frontpanzerung der Pantherturms durchschlagen, musste dafür aber mindestens auf 700m an den Gegner heran kommen. Da der "Panther" die gegnerische Fontalpanzerung bis auf eine Entfernung von 1000 - 2000 m durchschlagen konnte, gab dies ihm eine gute Chance im Verteidigungskampf. Da sich dabei die Panther kaum bewegen mussten, blieben sie oft von den feindlichen Flugzeugen ungesehen. Aus ihren getarnten Stellungen heraus konnten sie dann die gegnerischen Panzer bekämpfen, ohne selber groß in Gefahr zu kommen. So waren die Panther erfolgreiche Verteidiger und dadurch beim Gegner sehr gefürchtet. Auch bei der "Ardennen-Offensive" waren die Panther der deutschen Panzerverbände dabei. Bei dieser Operation im Dezember 1944 kamen etwa 950 Panzer zum Einsatz, darunter waren neben 49 "Jagdpanthern" auch 340 "Panther". Die 3 Armeen der "Heeresgruppe B", 6. SS-Panzerarmee, die 5. Panzerarmee und die 7. Armee unter dem Kommando von Generalfeldmarschall Walter Model, sollten noch einmal das Ruder an der Westfront herum reißen. Aufgrund der schnell entstandenen Distanzen zwischen den Kampfgruppen und den Versorgern, ging schnell der Nachschub aus. Auch sorgten einige Fehlentscheidungen dafür, dass die Offensive, die anfangs sehr erfolgreich verlief, schnell an Schwung und Kraft verlor. Während der Ardennen-Offensive verloren die Deutschen etwa 600 ihrer Panzer, darunter etwa 190 "Panther". Bis zum bitteren Ende kämpften die Pantherverbände weiter und überall wo sie auftauchten verbreiteten sie Angst unter den gegnerischen Panzerleuten. Aber auch sie konnten die Niederlage nicht verhindern.
 


"Deutsche Fallschirmjäger nutzen einen Panther als Transportfahrzeug Richtung Front"

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg



Noch nach dem Ende des 2. Weltkrieges ging die Geschichte des "Panther" weiter. So wurden noch in den Jahren 1945 und 1946 für die Briten einige Fahrzeuge produziert, damit diese die "Panzerkampfwagen V" für Versuchszwecke benutzen konnten. Auch die Franzosen benutzten noch nach dem Krieg erbeutete Panzer um ihre eigenen Panzerverbände damit auszurüsten. Erst nach und nach wurden dann die Panther durch eigene französische Panzerproduktionen ersetzt. Auch die Kanone wurde weiterhin eingesetzt, so fand sie im leichten französischen Panzer "AMX-13" Verwendung.

 

Prototypen

Abarten und Prototypen

 

Panzerbefehlswagen Panther
( Sd.Kfz. 267 und 268 )

 

Um die zusätzliche Funkausstattung in die Befehlspanzer unterbringen zu können, wurden leichte Veränderungen an den Fahrzeugen durchgeführt. So entfiel das koaxial-MG samt Halterung und der Stauraum für die Munition der Hauptbewaffnung wurde so verkleinert. Somit konnte der Panzerbefehlswagen "Panther" nur 64 Panzergranaten mitführen. Bei den Panther "Ausf. A" wurde zusätzlich noch das Turmhilfsschwenkwerk des Ladeschützen weggelassen. Diese Maßnahmen mussten durchgeführt werden um Platz für die Funkgeräte und die dazugehörigen Generatoren zu schaffen. Die Panzerbefehlswagen (Sd.Kfz. 267) wurden mit je einem Funkgerät "FuG 8" und "FuG 5" ausgestattet. Der Antennenfuß 1 wurde auf die Mitte der Heckplatte montiert, dies ist auch ein Identifikationsmerkmal für diese Variante des Panzerbefehlswagens. Der Antennenfuß wurde in einem gepanzerten Zylinder untergebracht; dem sogenannten Panzertopf. Darauf montierte man die "Sternantenne D" für das "FuG 8". Auf das Turmdach montierte man hinten rechts die 2 m Stabantenne für das "FuG 5".
Die Variante (Sd.Kfz. 268) war mit einem FuG 7 und einem FuG 5 ausgestattet. Erkennbar ist diese Variante an der 1,4 m Stabantenne auf dem Heck und der 2 m Stabantenne auf dem Turmdach.
Die beweglichen Gefechtsstände der Panzerverbände waren bis hinab auf Bataillonsebene mit diesen Fahrzeugen ausgerüstet. So konnte die Funkverbindung zu höheren Stäben auch über weitere Entfernung gehalten werden und die Führung der Verbände wurde so erleichtert. Von den Panzerbefehlswagen wurden insgesamt etwa 400 Exemplare produziert, von der Variante (Sd.Kfz. 268) entfielen darauf etwa 40 Fahrzeuge.


 

Jagdpanther
(Sd.Kfz. 173)

 

 

 

Dieser Jagdpanzer basierte auf dem Chassis des neuen Panzerkampfwagen V "Panther" und besaß die 8,8-cm-PaK 43/3 L/71. Mit diesem Fahrzeug sollte die zu diesem Zeitpunkt beste Panzerabwehrkanone beweglich gemacht werden, um zusammen mit den Panzerverbänden operieren zu können. Mit der Entwicklung wurde die Firma "Maschinenfabrik Niedersachsen-Hannover (MNH)" beauftragt und am 20. Oktober 1943 konnte der Prototyp vorgestellt werden. Ende Dezember 1943 Anfang Januar 1944 begann dann die Serienproduktion. Federführend war hier die Firma "MIAG" in Braunschweig. Insgesamt wurden vom "Jagdpanther" 384 Exemplare hergestellt. Da während der Fertigung Änderungen ständig einflossen, muss man die Fahrzeuge in "frühere" und "spätere" Ausführungen (ab Oktober 1944) unterteilen. Die wichtigsten Änderungen waren ein schwerer äußerer Gusskragen für die Hauptwaffe, Seitenschürzen und deutlich größere Leiträder sowie eine 8,8-cm-PaK 43/3 L/71 mit geteiltem Rohr und neuer Rücklaufbremse. Zusätzlich wurden ein Flammenvernichter-Auspuff und eine Kampfraumheizung mit Abluftanlage eingebaut. Die zweite Fahrersichtöffnung und der Gepäckkasten entfielen. Einige Fahrzeuge wurden als Befehlswagen ausgeliefert, diese waren zusätzlich mit einer Sternantenne und den Seitenschürzen ausgerüstet.


 

Bergepanzer Panther
(Sd.Kfz. 179)

 

 



Zur Entwicklung des "Bergepanthers" kam es, nachdem man mit großen Schwierigkeiten bei der Bergung von Panthern "Auf. G" nach der Schlacht um Kursk zu tun hatte. So begann man mit der Entwicklung und im Juni 1943, nach anfänglichen Schwierigkeiten, konnte die Firma "MAN" die ersten 12 Bergepanther herstellen. Dazu wurden Panther "Ausf. D" benutzt, bei denen man den Turm wegließ. Im Juli und August 1943 kam es auch bei der Firma "Henschel" zur Konstruktion und zum Bau solcher Fahrzeuge. So entstanden zirka 70 weitere "Bergepanther". Bei diesen Fahrzeugen platzierte man an Stelle des Turmes eine 40t-Winde, die durch den elektrischen Schwenkmotor des Turmes angetrieben werden konnte. Die Bedienmannschaft hatte das Problem, das sie sehr ungeschützt gegen feindliches Feuer war. So hatte man einen offenen Aufbau aus Holz und Stahl konstruiert, der mit einer Plane abgedeckt werden konnte. Zum Ausgleich des Gewichtes platzierte man eine Erdschaufel am Heck des Panthers. Aufgrund seiner hervorragenden Motorisierung, konnte mit diesem Fahrzeug nicht nur Panther geborgen werden, sondern auch die schwereren "Tiger". Insgesamt wurden von "MAN" und "Henschel" schließlich etwa 350 Exemplare gebaut, sodass in jedem Panther-Bataillon mindestens 2 Bergepanther vorhanden waren.

 

Panzerbeobachtungswagen Panther

 

Dieses Fahrzeug, das auf der Basis eines Panther "Ausf. D" entwickelt worden war, sollte für die Artillerie geschaffen werden. Der "Panzerbeobachtungswagen Panther" sollte eine Turm mit einer Attrappen-Bewaffnung bekommen. So besaß der Panzerbeobachtungswagen nur ein MG zu Verteidigung. Der Zweck dieses Fahrzeuges war es, durch den Einsatz von bestimmten Optiken, die Feuerleitung für die Artillerie durchzuführen. Man hatte so die Möglichkeit das Feuer der Geschütze von vorn zu leiten und sich dabei im Schutz der Panzerung des Fahrzeuges zu befinden. Somit konnte man näher an die Front heran, ohne sich ungeschützt dem Feuer des Feindes zu unterwerfen. Ein paar Exemplare wurden hergestellt und versuchsweise eingesetzt, später wurde aber die Produktion zu Gunsten der Kampfpanzervarianten eingestellt.

Um diesen Auftrag gut durchführen zu können wurden die für die Feuerleitung erforderlichen Optiken eingebaut:

 

    -1 Scherenfernrohr (dieses setzte man vor die Kommandantenkuppel)
    -2 Kdt-Beobachtungsgeräte TSR 1 (diese wurden ebenfalls vor die Kommandantenkuppel gesetzt)
    -Entfernungsmesser
    -2 Turmbeobachtungsfernrohre TBF 2 (1x als Ersatz), diese platzierte man in die Mitte des Turmdaches

 

Flakpanzer Coelian

 

 

 

Durch die immer größer werdende Luftüberlegenheit des Gegners, suchte man bei der oberen Führung der Wehrmacht nach Möglichkeiten, den eigenen Einheiten durch Flak-Panzer besseren Schutz geben zu können. So erhielt die Firma "Rheinmetall" den Auftrag einen Flak-Panzer zu entwickeln, der auf dem Fahrgestell und der Wanne des Panthers basierte, einen geschlossenen Turm hatte und mit einem 3,7cm Flakzwilling bestückt war. "Rheinmetall" begann sofort mit der Entwicklung des Turmes, kam aber sehr langsam damit voran da sich die Anforderungen des Heereswaffenamts sehr oft veränderten. Schließlich gab es dann mehrere Varianten des Turms mit unterschiedlichen Bewaffnungen. Durch diese ständigen Änderungen wurde nie eine Serienreife erlangt. Lediglich ein Holzmodel mit der nun geforderten 5,5cm Zwillingskanone konnte im Februar 1945 hergestellt und vorgestellt werden. Aber, durch den Verlauf des Krieges beeinflusst, auch hier wurde keine Serienreife erreicht.


 

Panther Ausf. F



Diese Variante war eine Zusammenarbeit von Daimler-Benz und Skoda. Dieses Fahrzeug wurde aufgrund von verschiedensten Vorgaben des Heeresamtes entwickelt. So sollte eine geänderte Ausführung der Turmblende eingebaut werden und es sollte eine Erhöhung des Panzerschutzes, ohne eine gleichzeitige Gewichtserhöhung des Turmes stattfinden. Des Weiteren sollte die Turmauftreffläche verkleinert werden, ohne aber den Turminnenraum zu verringern. Auch sollte ein stereoskopischer Entfernungsmesser eingebaut werden. Dieser optische Entfernungsmesser galt als revolutionär. Durch das schnelle Umrüsten sollte der Panzer auch mir einer Infrarot-Ausrüstung ausgestattet werden. Mit diesen Maßnahmen sollten die Produktionskosten gesenkt werden und man erwartete durch die Verwendung dieses "Schmalturmes" Einsparungen von 30-40% der normalen Herstellungskosten. Auch die Forderung nach einem verbesserten Panzerschutz, konnte eingehalten werden. Die Frontpanzerung des Turmes konnte um 40mm auf insgesamt 120mm verstärkt werden, ohne dass das Ausgangsgewicht von 8t überschritten wurde. Ende 1945 wurden einige dieser neuen Türme von den Amerikanern erbeutet. Ein Einsatz von Panther "Ausf. F" ist nicht nachweisbar.

Weitere Veränderungen der Ausführung "F" waren:
 

    -Erhöhung der Wannendachdicke von 12 auf 25 mm
    -Neuentwurf der Lukendeckel für Fahrer und Funker, diese wurden leicht angehoben und seitlich abgeschwenkt
    -Das MG (Funkerplatz) wurde durch eine Kugelblende für die ersetzt
    -Die Halterungen für Funkgeräte wurde so montiert, dass ein Umbau zum Befehlspanzer auch von der Truppe vorgenommen werden konnte
    -Jedes Fahrzeug sollte eine Infrarot-Nachtsicht-Anlage aufnehmen können
    -Es wurde das gummi-sparende Schachtellaufwerk verwendet
    -Einbau der Einrichtung für Unterwasserfahrt wie bei der "Ausf. G"

 


"Ein Pantherverband in der russischen Steppe."


 

Panzerzerstörer Panther

 

Durch das Auftreten russischer Panzer mit verstärkter Panzerung, kamen bei der deutschen oberen Führung die Überlegungen auf vorhandene Panzertypen neu zu bewaffnen. Hierbei sollten auf die Fahrzeuge Waffen, mit schweren und schwersten Kalibern, aufgebaut werden. Aus diesen Überlegungen heraus begann, die Firma "Krupp" aus Essen, die Entwicklung aufzunehmen. So sollte auf das Fahrgestell eines Panthers eine 12,8cm PaK montiert werden. Dadurch sollte ein Fahrzeug entstehen, das in der Hauptbewaffnung dem "Jagdtiger" gleichwertig war, aber durch ein geringeres Gewicht eine höhere Beweglichkeit aufweisen sollte. Man kam bei diesem Projekt aber nicht über das Stadium der Entwicklung von Entwürfen heraus.


 

Panther II



Der Panther II (Sd.Kfz. 171) sollte der Nachfolger des Panzerkampfwagens V "Panther" werden. Schon im Jahr 1942, die Produktion des "Panthers" war gerade erst richtig angelaufen, begann man mit der Konstruktion eines neuen Panzers. Bei diesem Fahrzeug sollte die Panzerung auf 100m - 120mm an der Front und auf 60mm an den Seiten verstärkt werden. Auch war die Überarbeitung des Fahrwerkes vorgesehen. Da die Entwicklung zeitgleich mit der des "Tiger II" stattfand, kam man zu der Entscheidung Teile bei beiden Panzern austauschbar einzusetzen. So sollte es ermöglicht werden, Teile wie Lenkgetriebe, Vorgelege, Laufrollen, Aufhängung und Antrieb, zwischen den beiden Panzertypen auszutauschen. Man versuchte so die Produktion von Ersatzteilen, sowie die Reparatur, zu vereinfachen. Die anfängliche Entscheidung für die 7,5cm Kanone wurde schnell wieder fallen gelassen und man entschied sich nun für die 8,8cm des "Tiger II" aber ohne Mündungsbremse. Auch kam eine Saukopfblende, ähnlich der des "Königstigers", zu Einsatz. Auch so sollte die Produktion und Reparatur vereinfacht werden. Auch entschied man, das die Verbesserungen, die bei der Entwicklung des "Panther II" gemacht wurden, in die Produktion des "Panther" mit einfließen sollen. So wurde bei der Entwicklung des "Panther Ausf. G" viel auf diese Erkenntnisse geachtet. Auch wenn die Entwicklung weit fortgeschritten war, kam es nur zur Produktion eines einzelnen "Panther II". Dieser Panzer hatte durch die zahlreichen Modifikationen ein Gesamtgewicht von über 50 Tonnen.
 

 

 


 
Technische Daten "Panther II"
Hersteller:
MAN
Gefechtsgewicht:
53 t
Länge:
6870 mm
Breite:
3270 mm
Höhe:
3100 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
13,2 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
k.A.
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 8,8 cm KwK 43 L/71,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung:
16 bis 120 mm
Furttiefe:
1,7m

Quellen

"Waffentechnik im Zweiten Weltkrieg" von Alexander Lüdeke, Parragon-Verlag, ISBN: 978-1-4054-8584-5
"Panzer der Wehrmacht 1933-1945" von Alexander Lüdeke, Motorbuch-Verlag, ISBN: 978-3-613-02953-8
"Panther Panzer" von Matthew Hughes und Chris Mann, Dörfler Zeitgeschichte, ISBN: 978-3-89555-849-8

http://de.wikipedia.org/wiki/Flakpanzer_Coelian ( letzter Zugriff: 11.01.2012 13:00)
http://www.panzerfux.de/panzerfux_e/prodpic/FlakPanzer-Coelian-TRI-97012_b_2.JPG ( letzter Zugriff: 11.01.2012 13:05)
http://www.ipmsdeutschland.de/Militaer/Queissner/Dragon_Panther_F.html ( letzter Zugriff: 11.01.2012 13:30)
http://www.peachmountain.com/5star/Tanks_Patton_Tanks_PantherII_Tank.aspx ( letzter Zugriff: 15.01.2012 17:00)



Autor: panzermeyer

Das Thema

CARRO VELOCE CV 33 und CV 35
Italienischer Kavalleriepanzer




 


 
 
Gefechtsgewicht:
3.435 kg
Besatzung:
2 Mann
Länge:
3,16 m
Breite:
1,4 m
Höhe:
1,28 m
Motor:
SPA CV-3, 4-Zylinder-Reihe, Benzin, Wasserkühlung, 43 PS
Leistungsgewicht:
12,5 PS/Tonne
Geschwindigkeit:
Straße 42 km/h
Fahrbereich:
Straße 125 km
Bewaffnung:
8 mm Zwillings-MG Fiat M18/35
Panzerung:
6,5 bis 13,5 mm



Von 1920 bis ca. 1935 waren die leichten Zweimann-Panzer der britischen Firma Carden-Loyd in Europa der Verkaufsschlager schlechthin in Europa. Unter anderen wurden verschiede Modelle an Russland, Polen und auch Italien verkauft. Dort dienten sie als Vorlagen für eigene Entwicklungen. Es wurden die unterschiedlichsten Um- und Neubauten auf der Grundlage dieses leichten Kavalleriepanzers vorgenommen.



Neben 2 Carden-Loyd MK VI. erwarb Italien auch die Lizenzrechte. Nach einigen innovativen Änderungen und langen Tests war schließlich der CV 33 entstanden. In der ersten Variante bestand die Bewaffnung aus einem wassergekühlten 6,5 mm MG. Es handelte sich hierbei aber um eine hoffnungslos veraltete Waffe.

Diese Waffe war in ihrer Leistung jedoch so katastrophal, dass bald eine Umrüstung auf das 8 mm Zwillings-MG von Fiat M18/35 erfolgte. Das war eine erhebliche Leistungssteigerung. Dem Panzer mangelte es jedoch immer noch an ausreichender Feuerkraft und Panzerung.

Es wurden am Carro Veloce ständig Umbauten und Verbesserungen vorgenommen.
Es wurde zB.: der Aufbau modifiziert und schließlich beim - CV 35 genannten Modell - ein 13,2 mm MG als Hauptbewaffnung eingebaut.

Es gab verschiedenste Varianten, wie z. B. Aufklärungsfahrzeuge, Infanterieunterstützungsmodelle, Kommando- und auch Flamm-Panzer, sowie Sturmbrückenträger.....

Flammpanzer:


Sturmbrücken-Leger:


Auch eine Version mit einer leichten 2 cm Solothurn PAK kam ebenfalls in kleinen Stückzahlen zum Einsatz.

Obwohl der CV 33 und der CV 35 sich bereits 1936 im Spanischen Bürgerkrieg als völlig ungeeignet und veraltet zeigte, gingen sein Einsatz und die Produktion weiter.
Er war auf den Bürgerkriegsschauplätzen allen seinen Gegnern hoffnungslos unterlegen. Für eine direkte Konfrontation im Kampf Panzer gegen Panzer war er absolut ungeeignet.

Der Carro Veloce war in Spanien, in Griechenland, in Afrika und schließlich auch in Russland an vorderster Front eingesetzt und überall, wo er auftauchte hoffnungslos unterlegen. Für seine Besatzungen wurde er zumeist zum fahrenden Sarg.



Erst die schrecklichen Erfahrungen in Russlands Steppen zeigten die hoffnungslose Hilflosigkeit dieses Panzers - er wurde schließlich aus den vorderen Reihen abgezogen und nur mehr als Schulungsfahrzeug eingesetzt.



Der Carro Veloce war ausreichend geländegängig, bot durch seine geringen Ausmaße ein sehr kleines Ziel und war dadurch auch leicht zu tarnen. Wartung und Reparatur waren nicht schwierig und die Technik wegen ihrer Einfachheit auch sehr robust.

Aber er war hoffnungslos unterbewaffnet und die Panzerung konnte selbst von MG-Feuer durchschlagen werden. Er konnte niemals wirklich seinen Aufgaben gerecht werden. Ihn so lange an der Front einzusetzen, war schlechthin ein Verbrechen!


Quellen

Zugriffe auf Informationen und Bilder am 28.07.2009 auf den folgenden Seiten:

http://www.mvsn.forumcommunity.net
http://mailer.fsu.edu/~akirk/tanks/bulg ... lgaria.htm
http://www.axishistory.com
http://www.tarrif.net


Autor: Tiwaz

Das Thema

CARRO SEMOVENTE M 40 DA 75/18 (75/34 und 105/25)
Italienisches Sturmgeschütz

 


 
Technische Daten
 
Gefechtsgewicht:
17.000 kg
Besatzung:
4 Mann
Länge:
4,92 m
Breite:
2,2 m
Höhe:
1,81 m
Motor:
SPA 8 TM 40 V-8-Diesel, Wasserkühlung, 146 PS.
Leistungsgewicht:
8,5 PS/Tonne
Geschwindigkeit:
Straße 30 km/h
Fahrbereich:
Straße 200 km
Bewaffnung
(Modell M 40 DA 75/18):
7,5 cm KwK L/18 + 1 x 6,5 mm MG
Panzerung:
6 bis 70 mm



Dieses Sturmgeschütz wurde auf dem Chassis der Baureihe M 13 bis M 15 konstruiert.
Vorbild war das - wesentlich gelungenere und erfolgreichere - Sturmgeschütz III.

Die erste Ausführung des Semovente (italienisch = Sturmgeschütz) erschien erstmalig im Februar 1941.
Es besaß eine 7,5 cm KwK L/18 in einem festen Aufbau, welcher auf einem M-13/40-Fahrgestell aufgebaut war.
Die Panzerung war relativ steil, bot aber an der Front mit bis zu 70 mm recht guten Schutz.

Ihre Feuertaufe erlebte diese neue Waffe im Januar 1942 in Afrika.
Sie meisterte die ersten Gefechte recht erfolgreich.

Insgesamt wurden von diesem Typ 222 gebaut.
Die Truppe war mit diesem Waffensystem sehr zufrieden.
Der Semovente war sehr beliebt und auch pflegeleicht.



Ende 1942 erschien die verbesserte Version 75/34.
Es wurde auf das Chassis des M 15/42 montiert und hatte als Hauptwaffe die längere und durchschlagskräftigere 7,5 cm KwK L/34.
Dieses Geschütz war treffsicherer und hatte eine wesentlich höhere Durchschlagsleistung.
Eine echte Kampfwertsteigerung.

Die Serien-Produktion des neuen Modells, lief jedoch erst im April 1943 an.
Bis zum Waffenstillstand am 8. September 1943 wurden davon lediglich 192 Fahrzeuge hergestellt.

Noch leistungsfähiger war das Modell 105/25.
Es hatte eine 105 mm Haubitze L/25 in einem Kastenaufbau auf dem Fahrgestell des M 15/42.
Vom Typ 105/25 wurden noch immerhin 250 Exemplare gebaut und ausgeliefert.



Nachdem Italien aus dem Krieg ausgeschieden war und von Deutschland entwaffnet wurde, übernahm die Wehrmacht alle Semovente-Typen, deren sie habhaft werden konnte.
Sie wurden von den Deutschen mehr oder weniger erfolgreich weiter eingesetzt.

Da die Herstellungswerke im deutschen Machtbereich lagen, ließ man die Semovente-Produktion einfach weiterlaufen.