DMP Modding Community

BECOME A PART OF THE PROJECT

Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

Download News

War Ace Campaign  Patch 5.2

War Ace Campaign Patch 5.2

Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

DAW - Der andere Weg 19-01

Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 18-02) sind enthalten: Darstellung von Meeresfeldern Die Meerestiles haben (auch für die ersten 3 Kampagnen) ein neues Grafikmuste
Amulet Mod Version 3.0

Amulet Mod Version 3.0

Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
Modern Conflicts 1.1

Modern Conflicts 1.1

Endlich ist Version 1.1 live. Der erste Teil der russischen Kampagne ist verfügbar, außerdem sind viele Balance-, grafische und andere Verbesserungen implementiert worden. Da hat Akkula wieder gan
Total Realism Project

Total Realism Project

TRP 1.04 ist eine Zusammenfassung der vielen kleineren Ideen, die wir zu unserer Mod hatten. Wir veröffentlichen sie nun auf Basis der neuen HoI 2 Darkest Hour-Version 1.05.
DAW - Der andere Weg 18-02

DAW - Der andere Weg 18-02

Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten: Darstellung vereister Seen Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beid
Battlefield: Europe 1.9

Battlefield: Europe 1.9

Changes in v1.9
Pazifik Korps Teil 4 Part 3

Pazifik Korps Teil 4 Part 3

Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
War Ace Campaign 5.0

War Ace Campaign 5.0

Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
DAW - Der andere Weg 17-09

DAW - Der andere Weg 17-09

Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
Panzer War in Europe Mod

Panzer War in Europe Mod

Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill
Italienische Kampagne 2 V1.91 Part 1

Italienische Kampagne 2 V1.91 Part 1

Kampagne, kritische Fehler in Griechenland-1 Szenario berichtigt    


Das Thema

 

 

Der Königstiger erschien auf den Schlachtfeldern zur Zeit der alliierten Landung und zuallererst in der Normandie, einem Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die Panzerlehrdivision verfügte als erste über den Königstiger - dessen offizielle Bezeichnung "Panzer(-kampfwagen) VI Tiger II "Königstiger" war. Die Panzerlehrdivision wurde zu der Zeit zur Bekämpfung der alliierten Landung in der Normandie eingesetzt. Der Königstiger wurde also als erstes an der Westfront eingesetzt.


Maße/Gewicht

Mit einer Länge von über 10 Metern (10,28m), einer Breite von 3,75 Metern und einer Höhe von immerhin knapp 3 Metern (3,09m) brachte es der Königstiger auf stolze 70 Tonnen Gewicht (69,7t ohne Besatzung). Damit fiel er unter die Kategorie "Schwerer Panzer" der Deutschen Wehrmacht. Von den Alliierten wurde er jedoch häufig auch in die Kategorie "Superschwere Panzer" eingeordnet. Dies hin vor allem mit seiner Überlegenheit auf dem Schlachtfeld zusammen. Nicht zuletzt deswegen gaben ihnen die alliierten Soldaten den Spitznamen "King Tiger" oder auch "Royal Tiger". Der Begriff "Königstiger" ist also nur eine ins Deutsche übernommene Bezeichnung.


Bewaffnung

 

 

Auch beim Tiger II wurde die Priorität auf starke Bewaffnung und Panzerung ausgelegt. Ausgestattet mit einem V12-Ottomotor Maybach HL 230 P 30 brachte es der Königstiger immerhin auf 700PS (515 KW). Die daraus resultierende maximale Geschwindigkeit von 38 Km/h war nicht gerade Zeugnis von Beweglichkeit. Der Königstiger hatte allerdings immerhin eine Reichweite von rund 170km.
Ausgestattet mit einer sehr starken Panzerung, die an der dicksten Stelle immerhin 185mm betraf, war der Tiger II mehr als geeignet selbst den stärksten Beschuss zu wiederstehen. Die primäre Bewaffnung war ein 8,8cm KwK 43 L/71 Geschütz, welches dem Tiger II eine unglaubliche Feuerkraft verlieh. Die mitgeführte Munition von rund 80 Schuss garantierte einen gewissen Munitionsvorrat.
Der Königstiger brauchte den direkten Vergleich gegen seine Konkurrenten (den T-26 und den IS-2) nicht zu scheuen. Vor allem der von den Russen häufig eingesetzte T-34 (T-34-85) und der M4 Sherman der Alliierten waren dem Königstiger bei seinem Auftauchen auf dem Schlachtfeld hilflos ausgeliefert gewesen, da deren Beschuss auf den Panzer reine Munitionsverschwendung gewesen wäre. Häufig bestand ihre einzige Option also im Rückzug. Gefährlich konnten dem Tiger II nur die Jagdpanzer SU-100 und ISU-122 werden, dies jedoch nur auf nahe Distanz.


Einsatz

 

Bundesarchiv Bild: 101I-721-0397-29, Frankreich, Panzer VI

 

Eingesetzt wurde der Tiger II zu ungefähr gleichen Teilen an beiden Fronten, wobei er sich an beiden bewies. 85 Tiger II wurden bei der Ardennenoffensive eingesetzt. Bei der Ardennenoffensive gingen 5 Panzer verloren, 3 davon durch Aufgabe der Besatzung. Er wurde bis Ende des Krieges produziert. Trotz seiner Untermotorisierung war er der Schrecken aller feindlichen Verbände, vor allem wenn er aus einer vorbereiteten defensiven Stellung feuern konnte, wo seine Untermotorisierung kein allzu großes Manko darstellte. Er konnte einen Sherman oder Cromwell auf einer Entfernung von über 3200 m aus jedem Winkel zerstören. Gleichzeitig mussten Feindpanzer sehr nahe herankommen.
Die Frontpanzerung wurde kein einziges Mal von einem Panzer oder einer Pak im Gefecht durchschlagen, was seine Defensivstärke demonstriert. Letzten Endes war der Königstiger, wenn man von der Untermotorisierung absieht, ein hervorragender Defensiv-Panzer. Er konnte das Schlachtfeld dominieren und den Feinden die Angst in die Glieder treiben. Dies blieb bis Kriegsende so. Ein vergleichbarer Panzer war der IS-3, bei welchem die ersten einsatzbereiten Exemplare jedoch erst Mitte 1946 fertig waren. Wäre der Krieg so verlaufen, dass er erst zu dieser Zeit geendet hätte (Deutsche Defensive), wäre er vermutlich gar nicht so weit gekommen, da vorherige Kriegsentscheidende Schlachten ausgegangen gewesen wären. Der Königstiger wurde zu spät und in zu geringer Zahl gebaut, um etwas ausrichten zu können.
Wie so oft im Zweiten Weltkrieg kamen die Deutschen Wunderwaffen zu spät.



Das Thema

Mittelschwerer Panzer "T-28"

Entwicklung

Entwicklung und Produktion



Ende der 20ziger - Anfang der 30ziger Jahre begann man in den "Kirow-Werken" in Leningrad mit der Entwicklung eines neuen mittelschweren Panzers. Grundlage hierfür waren Unterlagen über den britischen Panzer "Vickers Medium Mark III". Man hatte sich diese Pläne durch Spionage beschaffen können. So wurden mehrere Monate lang entwickelt und Prototypen gebaut, bis ein 27,6 Tonnen schwerer Panzer mit 6 Mann Besatzung und der Bezeichnung T-28 genehmigt wurde. Die Fahrzeuge sollten einen Hauptturm mit einer 76,2 mm L/16,5 Kanone und zwei MG-Türme bekommen. Des Weiteren gehörten zur Ausstattung ein Rauchentwickler und ein Zwei-Wege-Funkgerät. In der späteren Variante kam auch noch eine Turmstabilisierung dazu und das Rohr der Kanone wurde auf die Kaliberlänge von "L/26" verlängert.
 


 
"T-28 M"
Hersteller:
Kirow-Werke
Gefechtsgewicht:
32t
Besatzung:
6 Mann
Länge:
7440mm
Breite:
2810mm
Höhe:
2820mm
Motor:
M 17L V-12 Benzinmotor
Hubraum:
46900ccm
Leistung kw/PS:
368/500
Leistungsgewicht:
15,6 PS/t
Geschwindigkeit:
37 km/h (Straße),
12,5 km/h (Gelände)
Fahrbereich:
240km
Bewaffnung:
76,2mm Kanone L/26,
1-2x 7,62mm MG im Hauptturm,
2x 7,62mm in den MG-Türmen
Panzerung:
15 - 80mm
Furttiefe:
0,8 m



Im Oktober 1932 begann man dann mit der Serienproduktion der ersten 10 Fahrzeuge. Diese sollten am 11. August 1933 dann an die "Rote Armee" übergeben werden. Ab 1938 wurden dann Verbesserungen am Fahrzeug durchgeführt und die so neu entstandene Variante "T-28 M" dann bis 1940 produziert. Die Panzer der Baureihe "T-28" waren sehr beliebt bei den Besatzungen, da sie eine sehr gute, ruhige und weiche Fahrweise hatte. Auch konnten sie, problemloser als anderen Panzer, Gräben und Hindernisse überwinden

Während des Produktionszeitraumes von 1932 bis 1940 wurden insgesamt etwas mehr als 500 "T-28" produziert.

Einsatz

Einsatz


 

Finnischer Winterkrieg



Den ersten Einsatz erlebten die "T-28" während der Besetzung Ost-Polens durch die russischen Truppen. Danach kam dann der Einsatz im Winterkrieg gegen Finnland. Zu Beginn dieses Feldzuges wurden die Panzer hauptsächlich dazu eingesetzt die finnischen Befestigungen anzugreifen und außer Gefecht zu setzen. Bei diesen Gefechten stellte sich aber schnell heraus, dass die Panzerung für diesen Auftrag zu schwach war. Aus diesem Grund zog man beschädigten und andere nicht im Einsatz befindliche Panzer aus der Front, um sie in den "Kirow-Werken" einer Verbesserung zu unterziehen und dabei die Panzerung zu verstärken. Bei diesen Umbauten und bei den späteren Neubauten, wurde die Frontpanzerung auf 80mm und die Seiten- und Heckpanzerungen auf 40mm verstärkt. Durch diese Maßnahme stieg das Gesamtgewicht von etwa 28t auf 32t, dies beeinflusste aber nicht die Mobilität des Panzers. Die "T-28 M" waren somit für ihren Einsatz gegen feindliche Befestigungsanlagen geeignet und in diesem Rahmen nahmen sie an den Kämpfen um die "Mannerheim Linie" teil. Mit Hilfe dieser Panzer konnte die "Rote Armee" einen Durchbruch erzielen.
 

 


 

Russland-Feldzug



Bei der Invasion der deutschen Wehrmacht im Jahr 1941 standen der "Roten Armee" um die 400 "T-28" zur Verfügung. Es zeigte sich aber schnell, dass sie keine Chance gegen die deutsche Armee hatten. Die Meisten der "T-28" gingen schon in den ersten Monaten des Russland-Feldzuges verloren. Entweder wurden sie durch deutsche Panzer oder die deutschen 3,7cm PaK ausgeschaltet oder nach technischem Versagen durch die Besatzungen gesprengt. Trotzdem waren Anfang 1943 immer noch einige "T-28" im Einsatz um bei der Verteidigung zu unterstützen.
 

 


Quellen


"Waffentechnik im Zweiten Weltkrieg" von Alexander Lüdeke, Parragon-Verlag, ISBN: 978-1-4054-8584-5

" http://de.wikipedia.org/wiki/T-28_%28Panzer%29 " (Letzter Zugriff 03.01.2012)
" http://www.panzertaktik.de/t-28/ " (Letzter Zugriff 03.01.2012)
" http://www.forum-der-wehrmacht.de " (Letzter Zugriff 03.01.2012)



Autor: panzermeyer

Das Thema

Die 3,7 cm PaK
Panzerabwehrkanone 35/36

Entwicklung

Entwicklung

 

Ab 1933 war die Firma "Rheinmetall" aus Düsseldorf mit der Entwicklung einer Panzerabwehrkanone beauftragt worden. Im Jahre 1936 war diese Entwicklungsarbeit abgeschlossen und die ersten Exemplare wurden produziert. Diese kamen von 1937-1938 im "spanischen Bürgerkrieg" zum Einsatz und konnten dort unter "Realbedingungen" getestet werden. Nachdem sich die PaK 35/36 dort bewehrt hatte entschloss man sich, bei der oberen deutschen Führung, diese Panzerabwehrkanone in die Wehrmacht einzuführen.

 

 



 

 
Technische Daten
 
 
Masse
Länge mit Lafette:
3400 mm
Höhe:
1170 mm
Breite:
1165 mm
Gezogener Teil
1308 mm
Rohrlänge:
1665 mm
Verbrennungsraum:
380 cm³
 
Rücklauf
Normal:
560
Maximal:
570
 
Kaliber und sonstige Ausstattung
Lafette:
Spreizlafette
Richtmittel:
1x11°
Bereifung:
Luftgummireifen
Stärke der Schildpanzerung:
5 mm
Kaliber:
37 mm
 
Gewicht
Masse in Feuerstellung:
450 kg
Masse in Transportstellung:
450 kg
 
gefechtsspezifische Daten
Höhenrichtung:
-8° bis +25°
Seitenrichtung:
60°
Feuergeschwindigkeit:
12-15 Schuss/min
Max. Schussweite:
7.200 m

Produktion

Produktion

 

So begann die Serienproduktion und im September 1939, also zu Kriegsbeginn, hatte die Wehrmacht einen Bestand von 11.200 PaK 35/36. Sie war die Standard-Panzerabwehrkanone der Wehrmacht. Ihre Vorteile waren ihre geringe Größe und das damit verbundene geringe Gewicht. So konnten die Geschütze von den Besatzungen gut getarnt werden und ein schneller Stellungswechsel war ebenfalls möglich. Im März 1942 war dann der Zeitpunkt gekommen das die Produktion der PaK 35/36 eingestellt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 14.458 Geschütze produziert worden. Aber auch nach dem Produktionsstop wurde die PaK weiter verwendet. So baute man sie als Unterstützungswaffe in Halbkettenfahrzeuge ein.

 

 

 

 
Munition
 
Munitionsarten
Panzergranate 36
Sprenggranate
Panzergranate 40 mit Wolfram
Stielgranate 41
 
Mündungsgeschwindigkeit
Panzergranate 39:
762 m/Sek
Panzergranate 40 (Wolfram):
1.030 m/Sek
Sprenggranate:
745 m/Sek
Stielgranate 41:
110 m/Sek
 
Durschlagskraft
Stielgranate 41:
180 mm auf 200 Meter Auftreffwinkel egal
bei 30° Auftreffwinkel
Panzergranate 36: 35 mm auf 500 Meter
Panzergranate 40 (Wolfram): 55 mm auf 500 Meter
bei 60° Auftreffwinkel
Panzergranate 36: 36 mm auf 457 m
Panzergranate 40 (Wolfram): 43 mm auf 457 m
bei 90° Auftreffwinkel
Panzergranate 36: 48 mm auf 457 m
Panzergranate 40 (Wolfram): 51 mm auf 457 mm
 
Gewicht der Granaten
Panzergranate 36:
0,68 kg
Sprenggranate:
0,625 kg
Panzergranate mit Wolfram:
0,354 kg
Stielgranate 41:
8,5 kg

Einsatz

Einsatz



Wie oben schon beschrieben war der "spanische Bürgerkrieg" der erste Schauplatz auf dem die 3,7cm PaK zum Einsatz kam. Die eingesetzte Stückzahl war zwar gering, aber hier sollte auch "nur" die neuen Geschütze erprobt werden. Durch die guten Leistungen die in Spanien gezeigt wurden ging die Produktion in Serie.
Da die PaK 35/36 zu Kriegsbeginn die Standard-Panzerabwehrkanone war wurde sie auch im Polenfeldzug eingesetzt. Auf Grund der schwachen Panzer der polnischen Armee konnte hier ein guter und erfolgreicher Einsatz der PaK verzeichnet werden. Dies änderte sich aber schon im "Westfeldzug". Hier erwiesen sich die Panzerungen der mittleren und schweren Panzer der Franzosen und Engländer als zu stark. Die PaK konnte die Panzerung nicht durchschlagen, oft musste die 8,8cm Flak diese Aufgabe übernehmen und schon zu diesem Zeitpunkt des Krieges erhielt die 3,7cm PaK ihren Spitznamen. Als sogenanntes "Heeresanklopfgerät" war schon Anfang des Jahres 1940 klar das die PaK 35/36 veraltet war.
 

 



Trotzdem verwendete die Wehrmacht auch zu Beginn des "Russland-Feldzuges" die 3,7cm PaK. Aber auch hier wurde klar das die Tage der Panzerabwehrkamone 35/36 gezählt waren. Gegen die Panzer vom Typ "T-26" und "BT-7" konnten zwar noch erfolge erzielt werden aber gegen die neuen Panzer vom Typ "T-34" oder die "KW"-Panzer war die PaK ohne Chance. Man steigerte zwar noch einmal die Durchschlagskraft der Geschütze, als die "Panzergranate 40" mit Wolframkern in die Truppe kam, aber auch dies war nicht ausreichend. Auch war diese Granate durch den Wolframkern sehr teuer und so wurde deren Einsatz stark beschränkt.
 

 

 

Eine 3,7cm PaK 35/36 mit der Stielgranate 41 auf dem Rohr

 

Ab Februar 1942 kam ein weiteres neues Geschoss. Die "Stielgranate 41", ein Überkaliber-Geschoss mit Leitwerk, wurde eingeführt. diese 73,8cm lange Granate mit einem Durchmesser von 159mm war eine Hohlladungsgranate mit 2,3kg Sprengstoff. Man konnte sie verschießen indem sie auf die Rohrmündung der 3,7cm PaK 35/36 gesteckte wurde. Die Durchschlagsleistung der Granate lag bei maximal 180mm Panzerstahl. Durch die sehr geringe Mündungsgeschwindigkeit von nur 110m/s mussten die Panzer bis auf 200m an das Geschütz heran gelassen werden. Dies barg die Gefahr der Vernichtung des Geschützes, wenn das Ziel verfehlt wurde.

 


 
Besondere Merkmale
Spreizlafette mit Rohrholmen
Schutzschild von 5 mm Stärke
Räder mit Luftgummibereifung
Keine Mündungsbremse
Horizontaler Schubkurbelkeilverschluss
Rücklaufbremse und Vorholer in der Wiege.


Quellen


"Waffentechnik im Zweiten Weltkrieg" von Alexander Lüdeke, Parragon-Verlag, ISBN: 978-1-4054-8584-5

"http://de.wikipedia.org/wiki/3,7-cm-PaK_36" (Letzter Zugriff 04.01.2012)
"http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Bilderseiten/Unterbilder/3,7-cmPak36.htm" (Letzter Zugriff 04.01.2012)



Autor: panzermeyer

Das Thema

Der PzKpfw I Sd.Kfz. 101

 



Verschiedene Ausführungen

 

 

Ausführung A und B

PzKpfw. I Ausf. "A"

 


 
Technische Daten des PzKpfw I Ausf. A (Sd.Kfz. 101)
 
Indienststellung:
1934
Hersteller:
Krupp, Henschel, MAN
Gefechtsgewicht:
5,4t
Länge:
4,02m
Breite:
2,06m
Höhe:
1,72m
Motor
Krupp M305,
4-Zylinder Benzinmotor
Hubraum:
3460ccm
Leistung:
44kw/60Ps
Leistungsgewicht:
11,1 Ps/t
Höchstgeschwindigkeit::
40km/h ( Straße )
Kraftstoffvorrat:
146 Liter
Fahrbereich:
145 km ( Straße )
100km ( Gelände )
Besatzung:
2 Mann
Bewaffnung:
2x 7,92mm MG-13
Panzerung:
6 - 13mm
Furttiefe:
0,58 m




Die Grundlagen für den PzKpfw. I gehen auf einen Auftrag der Reichswehrführung zurück. Diese vergab 1932 den Auftrag zur Entwicklung eines "Leichttraktors" an die Firma Krupp. Die Bezeichnung "Leichttraktor" ist darauf zurückzuführen, dass das Deutsche Reich gemäß des Versailler Vertrages nicht berechtigt war Panzer zu besitzen, zu entwickeln oder zu kaufen. Aus diesem Grund wurden auch die Prototypen, die ab 1933 produziert wurden, als "Landwirtschaftliche Schlepper" bezeichnet. Ab Mitte 1934 begann dann die Serienproduktion die 1936 beendet wurde. In diesem Zeitraum entstanden von der Ausführung "A" 818 Stück. Es gab auch verschiedene Umbauten der Ausführung "A". So wurden Umbauten als Munitionsschlepper, Flakpanzer mit 2cm Flak 38 und einige Flammenwerfer-Panzer hergestellt. Der PzKpfw. I war eigentlich nur als Zwischenlösung, bis zur Einführung der PzKpfw. III und IV, gedacht. So sollten auf diesen Fahrzeugen eigentlich nur Ausbildung stattfinden. Trotzdem waren noch beim Feldzug gegen die Sowjetunion und beim Feldzug in Afrika PzKpfw. I beteiligt.
 

 


 

PzKpfw. I Ausf. "B"

 


 
Technische Daten des PzKpfw I Ausf. B (Sd.Kfz. 101)
 
Indienststellung:
1935
Hersteller:
Henschel, MAN, Wegmann
Gefechtsgewicht:
6t
Länge:
4,42m
Breite:
2,06m
Höhe:
1,72m
Motor
Maybach NL 38 TR,
6-Zylinder Benzinmotor
Hubraum:
3790ccm
Leistung:
73kw/100Ps
Leistungsgewicht:
16,7 Ps/t
Höchstgeschwindigkeit::
40km/h ( Straße )
Kraftstoffvorrat:
146 Liter
Fahrbereich:
180 km ( Straße )
130km ( Gelände )
Besatzung:
2 Mann
Bewaffnung:
2x 7,92mm MG-13
Panzerung:
6 - 13mm
Furttiefe:
0,58 m



Schon kurz nach der Einführung des PzKpfw. I Ausf. "A" wurde festgestellt, dass das Fahrzeug untermotorisiert war. So wurde ab August 1935 eine verbesserte Ausführung hergestellt. Diese Version hatte den 100Ps-Maybach Motor für eine verbesserte Leistung bekommen. Durch den größeren Motor wurde aber auch das Fahrzeug größer. Man musste es wegen Platzmangels um 40 cm verlängern, dadurch verlängerte sich das Laufwerk auch um ein Laufrollenpaar. Es wurden noch kleinere Veränderungen am Getriebe und des Wannenbugs vorgenommen, der Rest blieb aber unverändert. Vom PzKpfw. I Auf. "B", so wurde das Fahrzeug ab 1938 bezeichnet, entstanden bis Juni 1937 675 Panzerkampfwagen. Auch die Ausführung "B" wurde als Basis für Umbauten benutzt. So entstanden Instandsetzungskraftwagen I, Ladungsleger, Minenräumer und Fahrschulpanzer. Man nutzte den PzKpfw. I aber auch als Basis für eine der ersten Selbstfahrlafetten der Wehrmacht. Man baute dabei das "15cm - sIG33" mit Rädern und Lafette auf die Wanne eines PzKpfw. I. Dies alles wurde anschließend mit einem Panzeraufbau, als Deckung für die Geschützbesatzung, umgeben. Die Bezeichnung für dieses Fahrzeug war „15 cm sIG 33 auf Panzerkampfwagen I, Ausf. B“.
Beim „Panzerjäger I“ wurde auf dem turmlosen Fahrgestell der „Ausf. B“ aus Mangel an deutschen Panzerabwehrkanonen eine tschechische 4,7-cm-Pak aufgesetzt. Der Aufbau hatte vorn und seitlich 14,5 mm starke Schutzschilde, nach oben und hinter war er ungeschützt. Die offizielle Bezeichnung für diesen Umbau lautete „4,7 cm Pak (t) (Sfl) auf PzKpfW I, Ausf. B“.

 

Ausführung C und F

PzKpfw. I Ausf. "C"

 


 
Technische Daten des PzKpfw I Ausf. C (Sd.Kfz. 101)
 
Indienststellung:
1942
Hersteller:
Krauss-Maffei, Daimler Benz
Gefechtsgewicht:
8t
Länge:
4,19m
Breite:
1,92m
Höhe:
1,94m
Motor
Maybach HL 45 P,
6-Zylinder Benzinmotor
Hubraum:
4678ccm
Leistung:
110kw/150Ps
Leistungsgewicht:
18,8 Ps/t
Höchstgeschwindigkeit::
65km/h ( Straße )
Kraftstoffvorrat:
k.A.
Fahrbereich:
300 km ( Straße )
Besatzung:
2 Mann
Bewaffnung:
1x 20mm Mk EW141
2x 7,92mm MG-34
Panzerung:
10 - 30mm
Furttiefe:
0,80 m

 

Im Jahre 1939 ging der Auftrag raus einen leichten Aufklärungs- und Luftlandepanzer zu entwickeln. Im September entschied dann das Heereswaffenamt, das die Firma Krauss-Maffai für das Fahrgestell und Daimler-Benz für den Turm für die Herstellung verantwortlich seien. Krauss-Maffai benutzte das Fahrgestell des VK 601 für dieses Projekt. Es gab nichts was die Ausführung "C" mit den beiden vorigen Ausführungen gemein hatte. So war ein stärkerer Motor eingebaut, das Laufwerk hatte 5 Laufrollenpaare in Schachtelanordnung, die Panzerung wurde verstärkt und eine 20mm Maschinenkanone kam zum Einsatz. Ab Juli 1942 wurden insgesamt 40 Fahrzeuge produziert. Hierbei handelte es sich aber nur um eine kleine Vorserie. Eine Serienreife wurde nie erreicht und die produzierten Panzer in die Reserve eingegliedert. Durch den Einbau eines stärkeren Motors ( 180PS ) und einer verbesserten Panzerung entstand die Ausf. "D" ( VK 602 ). Auch diese Ausführung erreichte keine Serienreife.

 

 


 

PzKpfw. I Ausf. "F"

 


 
Technische Daten des PzKpfw I Ausf. F (Sd.Kfz. 101)
 
Indienststellung:
1942
Hersteller:
Krauss-Maffei
Gefechtsgewicht:
21t
Länge:
4,38m
Breite:
2,64m
Höhe:
2,05m
Motor
Maybach HL 45 P,
6-Zylinder Benzinmotor
Hubraum:
4678ccm
Leistung:
110kw/150Ps
Leistungsgewicht:
7,1 Ps/t
Höchstgeschwindigkeit::
25km/h ( Straße )
Kraftstoffvorrat:
k.A.
Fahrbereich:
150 km ( Straße )
Besatzung:
2 Mann
Bewaffnung:
2x 7,92mm MG-34
Panzerung:
25 - 80mm
Furttiefe:
0,80 m

 

Im Jahr 1939 erhielt die Firma Krauss-Maffai den Auftrag einen PzKpfw. zur Infanterieunterstützung zu entwickeln. Im Juni 1940 wurde dann der Prototyp dieses Fahrzeuge ( VK 1801 ) produziert und vorgestellt. Dieses Fahrzeug hatte eine Panzerung bis auf 80mm. Dadurch war das Gesamtgewicht im Gegensatz zur Ausf. "C"starkt angestiegen. Man verbreiterte die Kette der Ausf. "C" deshalb auf 54cm um diesem Anstieg des Gewichtes gerecht zu werden. Da der gleiche Motor wie in der Ausf. "C" eingebaut war, war die Geschwindigkeit auch geringer als beim Vorgänger. Auch die Maschinenkanone wurde nicht mehr eingesetzt sondern wieder 2x MG eingebaut. Es entstand eine Vorserie von 30 Fahrzeugen die erprobt wurden, aber auch hier wurde keine Serienproduktion angestrebt und durchgeführt.

 

 

Befehlswagen

PzKpfw. I Ausf. "kleiner Panzerbefehlswagen"

 


 
Technische Daten des kl. Panzerbefehlswagen ( Sd.Kfz. 265 )
 
 
Indienststellung:
1935
Hersteller:
Daimler Benz
Gefechtsgewicht:
5,9t
Länge:
4,42m
Breite:
2,06m
Höhe:
1,99m
Motor
Maybach NL 38 TR,
6-Zylinder Benzinmotor
Hubraum:
3790ccm
Leistung:
73kw/100Ps
Leistungsgewicht:
16,9 Ps/t
Höchstgeschwindigkeit::
40km/h ( Straße )
Kraftstoffvorrat:
146 Liter
Fahrbereich:
180 km ( Straße )
130km ( Gelände )
Besatzung:
3 Mann
Bewaffnung:
1x 7,92mm MG-13 oder
1x 7,92mm MG-34
Panzerung:
6 - 30mm
Furttiefe:
0,58 m



Diese Variante, auf Basis des PzKpfw. I Ausf. "B", wurde von 1935 - 1937 produziert. Es entstanden insgesamt 184 Fahrzeuge in drei leicht unterschiedlichen Varianten. Die Fahrzeuge erhielten einen großen, kastenförmigen Aufbau, anstelle des drehbaren Turmes, um genügend Platz für die Funkgeräte zu schaffen. Zusätzlich wurde die Panzerung am Aufbau und am Bug verstärkt. Der kleine Panzerbefehlswagen, der 3 Mann Besatzung hatte, blieb bis 1942 im Dienst. Auch diese Ausführung diente im späteren Verlauf des Krieges als Basis für Umbauten. So entstanden zum Beispiel Sanitätskraftwagen I. Auch gab es einige Fahrzeuge die eine Umrüstung erhielten, so wurde in sie die Fernsteuerung für die Minenräumwagen eingebaut.


Quellen

http://science.howstuffworks.com/panzer ... n-i-ii.htm Letzter Zugriff am 16.11.2011
http://www.panzertaktik.de/panzerkampfwagen-i-panzer-i/ Letzter Zugriff am 16.11.2011
http://www.wehrmachtphotos.com/wehrmach ... sdkfz-265/ Letzter Zugriff am 16.11.2011
Bundesbildarchiv



Autor: panzermeyer

Das Thema

Flakpanzer IV "Wirbelwind"
(Sd.Kfz. 161/4)

Entwicklung

Entwicklung



Zu Beginn des 2. Weltkrieges benötigte die Wehrmacht kaum Flakeinheiten die mit den motorisierten Verbänden mit vorstoßen mussten. Der Grund hierfür war die Überlegenheit der deutschen Luftwaffe. Dies war so im Polenfeldzug und auch im Westfeldzug. Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Russland änderte sich das sehr schnell. Die "Rote Armee" besaß gute Flugzeuge mit guten Piloten. Die Gefahr der Tieffliegerangriffe von gegnerischen Jagdbombern stieg und die Panzerverbände der Wehrmacht waren gegen diese so gut wie wehrlos. Im weiteren Kriegsverlauf erreichten die alliierten Luftwaffenverbände absolute Luftüberlegenheit. Dadurch war es für die deutschen Verbände tagsüber fast unmöglich Truppenbewegungen durchzuführen. Als Konsequenz daraus forderte Generaloberst Heinz Guderian eine Flugabwehrwaffe gegen Tiefflieger, welche direkt den Panzerverbänden in der Bewegung und im Gefecht folgen sollten. Die bisherigen Flak-Selbstfahrlafetten waren nicht ausreichend für diese Aufgabe geeignet. Dadurch sollten die Verbände geschützt werden und auch tagsüber Bewegungen ermöglicht werden.
 

 



Somit begann die Entwicklung von Flakgeschützen auf Panzerfahrgestellen. Ein Beispiel hierfür ist der Flakpanzer 38(t), der sich aber aufgrund geringer Feuerkraft nicht bewährt. Danach kam die Idee auf Basis des Panzer IV eine Selbstfahrlafette zu entwickeln. So entstand über das Vorgängermodel "Möbelwagen" mit einer "3,7cm-Flak 43" als Bewaffnung schließlich der Flakpanzer IV "Wirbelwind" mit einem 2cm-Flakvierling 38. Die Genehmigung über den Bau eines Prototypen dieses Panzers gab Adolf Hitler am 14. Mai 1943. Im Mai 1944 war der Prototyp schließlich soweit fertig das er Generaloberst Guderian vorgeführt werden konnte.

Daten


 
Technische Daten
 
Hersteller:
Ostbau Sagan
Gefechtsmasse:
22000 Kg
Länge:
5920 mm
Breite:
2950 mm
Höhe:
2760 mm
Motor:
Maybach HL 120 TRM,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
11870 ccm
Leistung:
221/300 (kW/PS)
Leistungsgewicht:
13,6 PS/t
Fahrwerk:
Kette,
6 Laufrollen 3 Stützrollen
Höchstgeschwindigkeit:
38 km/h (Straße)
19km/h (Gelände)
Fahrbereich:
220 km Straße,
Gelände 130 km/h
Kraftstoffvorrat:
470 Liter
Bewaffnung:
1x 2 cm Flakvierling 38,
1x 7,92-mm-MG 34
Panzerung:
Wanne 10-80 mm,
Turm 16mm (alle Seiten)
Besatzung:
6 Mann
Furttiefe:
0,8m


Produktion

Produktion



Nach der Vorführung im Mai 1944 gab Generaloberst Heinz Guderian den Befehl zur sofortigen Serienproduktion Die Produktion der Fahrzeuge erfolgte im Unternehmen Ostbau im niederschlesischen Sagan. Der Zeitraum der Produktion war von August 1944 bis Februar 1945 in der Firma Ostbau und anschließend in der Firma Teplitz-Schönau. Dabei wurden insgesamt 142 Flakpanzer IV "Wirbelwind" hergestellt. Bei Ostbau in Sagan montierte man auf das Fahrgestell eines Panzer IV, die in der Regel aus laufenden Instandsetzungen gezogen wurden, einen voll drehbaren Turm. Dieser, nach allen Seiten mit 16mm starken Panzerplatten, geschützte Turm konnte um 360° gedreht werden.
Nach oben war der Turm offen jedoch wurde durch eine geschickte Winkelstellung der Panzerplatten die Öffnung, im Gegensatz zu geraden Panzerplatten, gut verringert. Somit war eine gute Beobachtung des Luftraumes möglich und gleichzeitig die bestehende Gefahr von Splittern und Geschossen, die so in den Kampfraum eintreten konnten, verkleinert. Im Kampfraum war Platz für den 2cm-Flakvierling 38 sowie den Kommandanten, Richtschützen und zwei Ladeschützen. Anfangs drehte man den Turm durch Handbetrieb mit einer Geschwindigkeit von 28°/sek. Später baute man ein hydraulisches Schwenkwerk ein und steigerte so die Seitenrichtgeschwindigkeit auf 60°/sek. Durch das Mitführen von 3200 Schuss für den Flakvierling, die hohe Seitenrichtgeschwindigkeit und die hohe Feuerkraft der Waffe war der "Wirbelwind" ein exzellenter Flugabwehrpanzer. Er überzeugte durch seine Leistungen und kann als erster richtiger Flakpanzer bezeichnet werden.

Einsatz

Einsatz



Die Flakpanzer IV "Wirbelwind" wurden in den Flakzügen der Panzerregimentern eingesetzt. So waren sie immer in der Nähe der Panzerverbände, um diese gegen die alliierten Luftwaffen zu schützen. Durch die hohe Feuerkraft konnten sie dieser Aufgabe auch gerecht werden. Aber gegen die Übermacht waren auch sie nicht gewachsen. Egal ob an der Ost- oder der Invasionsfront, der Einsatz der Flakpanzer half den deutschen Panzerverbänden immer gut. Auch gegen Infanterie war der "Wirbelwind" gut einzusetzen. Die Wirkung des Vierlings war verheerend, vor allem gegen gegnerische Transportflugzeuge, Lastensegler und Fallschirmjäger.


Quellen

Quellen:

"Waffentechnik im Zweiten Weltkrieg" von Alexander Lüdeke ISBN: 1-40548-584-1
"Typenkompass Panzer der Wehrmacht. 1933 - 1945" von Alexander Lüdeke, Motorbuchverlag ISBN: 3-61302-953-7
"Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr" von Werner Oswald, Motorbuchverlag ISBN: 3-61302-370-9
"Der Panzerkampfwagen IV und seine Abarten" von Walter J. Spielberger, Motorbuchverlag, ISBN: 3-87943-402-6



Autor: panzermeyer