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Das Thema

Japanische Selbstladepistole - NAMBU TAISHO 14 - ( 8 mm )


 

 
 
Kaliber:
8 mm
Patrone:
8 x 21,5
Mündungsgeschwindigkeit:
290 m/sec
Gewicht mit leerem Magazin:
0,96
Magazinskapazität:
8 Schuss
Einsatzschussweite:
50 m

Allgemeines

Diese Waffe wurde von General NAMBU (bei Entwicklung noch Major!) im Jahre 14 der Herrschaft des Kaisers Taisho konstruiert!!

Daher stammt auf die Typen-Bezeichnung. Nach dem kränklichen Tenno Taisho, in dessen Regentschaft die japanische Demokratie ihre Blütezeit erlebte, ist eine eigene Zeitrechnung benannt! (=Taisho-Jidai!) Tenno Taisho herrschte von 1912 bis 1926, das 14 Jahr bedeutet also: 1926 - Das war das echte Konstruktions-Jahr der Pistole.
Verwirrend? Eben Japanisch - Sehr traditionell! Die Nambu war die Standartpistole der kaiserlich Japanischen Streitkräfte von 1941 bis 1945.

 

Insgesamt sollen rund 320.000 Exemplare gebaut und an die Truppe ausgeliefert worden sein.

Im Aussehen ähnelt die Nambu etwas der deutschen Pistole 08. Die Nambu war - im Vergleich zur 08 - wesentlich einfacher im Aufbau und dadurch auch kostengünstiger herzustellen. Aber sie erreichte nie - zu keinem Zeitpunkt - die Zuverlässigkeit und Güte in der Verarbeitung der klassischen deutschen Militärpistole.
 

 



Weiterhin war die japanische 8-mm-Patrone der deutschen Parabellum-Munition in allen Bereichen weit unterlegen. Ein weiterer Nachteil - wahrscheinlich der schlimmste überhaupt - war der Umstand, das die Waffe loszugehen pflegte, wenn man sie etwas grober anfasste. Verständlich, warum Japans Offiziere ihr Schwert so liebten und es bis 1945 mit sich herumschleppten!


Eine Ausführung im Kaliber 7 mm wurde ebenfalls hergestellt. Die produzierten Waffen dieses Kalibers waren für den zivilen Verkauf gedacht, wurde jedoch - wegen der Kriegslage - ebenfalls der militärischen Verwendung zugeführt. Diese Waffe wurde, wegen ihres geringen Gewichtes und der kleineren Abmessungen an die japanischen Piloten ausgegeben.
 



Nach der Niederlage und der darauf folgenden Entwaffnung Japans, fanden viele Nambu-Pistolen ihren Weg in die USA - Obwohl dies eindeutig gegen die Vorschriften war.
Den GIs war es nämlich strengstens untersagt Waffen jeder Art von Waffen zu erwerben und in die USA einzuführen. Da aber nach Kriegsende die US-Soldaten in Massen heimkehrten, war eine genaue Kontrolle in dieser Hinsicht kaum möglich.

Hier noch zum Vergleich die Pistole 08:


Quellen


Im Internet Ideen, Fakten und Bilder
Von den Seiten:
de.wikipedia.org
http://www.world.guns.ru
http://www.wwiiguns.com
http://www.rt66.com
Letzter Zugriff am 04.08.2009

Und die Bücher

Buch "Waffentechnik des zweiten Weltkriegs"


Buch "Enzyklopädie der Handfeuerwaffen"




Autor: Tiwaz

Das Thema

Japanisches Schweres MG Modell 92 7,7 mm





 

 
Kaliber:
7,7 mm
Patrone:
7,7 x 58
Mündungsgeschwindigkeit:
715 m/sec.
Gewicht mit leerem Magazin und Zweibein:
10,01 kg
Feuergeschwindigkeit (theoretisch):
800 Schuß/min.
Einsatzschußweite:
800 m
Stangenmagazin zu 30 Schuß.

Allgemeines

Ursprung dieser Maschinenwaffen war das 8mm MG Hotchkiss Mle 1897, welches um 1900 als Typ Ho 8 mm MG offiziell eingeführt und im russisch-japanischen Krieg ab 1905 eingesetzt wurde. von dieser Waffe stammen ursprünglich auch die markanten Kühlrippen.

Das Typ Ho wurde 1905 auf den Rüststand Mle 1904 aufgerüstet. Dabei wurde das Kaliber an das Standardkaliber 6,5 mm angepasst. Dies sollte sich, in all den Kämpfen, als Nachteil erweisen.
Das MG wurde als Typ Meiji 38 6,5 mm MG geführt.
 

 

 

Die Probleme der Typ Meiji 38 6,5 mm Patrone bei Verwendung im MG lagen an den Funktionsunterschieden der Waffenmechanismen.
Die Typ 38 Patrone war ursprünglich für ein Gewehr vorgesehen.
Die Kammern von Repetiergewehren sind keine beweglichen Systeme, wie das bei Verschlüssen von Rückstoßladern der Fall ist.
Nach dem Abschuss aus dem Gewehr bleibt die Patrone in der Kammer, bis der Auswurfhebel bedient wird. Bis dahin ist der Druck in der Kammer aber bereits nahezu auf Umgehungshöhe.
Beim MG hingegen wird die Kammer schon vor Beendigung des Druckausgleichs geöffnet. Bei der japanischen Munition hatte dies zur Folge, dass die wegen der schlechten Qualitätskontrolle oft aus nicht ganz ordnungsgemäßem Material bestehende Patronenhülse beim Rücklauf durch den hohen Kammerdruck reißen und so eine Ladehemmung verursachen konnte.
Um dies zu Vermeiden, musste die Patrone sehr gut geschmiert werden. Außerdem wurde in den dreißiger Jahren eine spezielle MG-Patrone mit verringerter Ladung eingeführt.

Das einfetten der Patronen, sollte bei den späteren Modellen – zum Leidwesen der Japanischen Soldaten – eine Notwendigkeit bleiben.

 


 
Kaliber:
6,5X50,5 mm Halbrand Typ 38
Länge:
1150 mm
Rohrlänge:
590 mm
Züge:
4
Gewicht:
9,17 kg
Schussweite:
2000m
Gebrauchsentfernung maximal:
600 m
Feuergeschwindigkeit theoretisch:
600 Schuss/min
Feuergeschwindigkeit praktisch:
80 - 120 Schuss/min
Drallrichtung:
rechts
Mündungsgeschwindigkeit:
730 m/sec
Munitionszuführung:
Kurvenmagazin mit 30 Schuss





Die Waffe wurde ständig verbessert.
Dies führte schließlich zum Typ Taisho 3 MG!

Das Typ Taisho 3 MG war eine Weiterentwicklung des Typ Meiji 38 MG, die unter der Aufsicht des damaligen japanischen Waffengurus schlechthin, Major NAMBU Kijiro entwickelt wurde. Dieser entwickelte neben der Waffe auch noch das bekannte Dreibein, welches mit Tragestangen versehen werden konnte. So waren schnelle Stellungswechsel mit 2 bis 4 Mann auch in schwerem Gelände möglich. Für eine Waffe dieser Klasse war die Beweglichkeit herausragend. Wenn da nicht das hohe Gesamtgewicht dieser Waffe gewesen wäre. So war es denn bis zu vier Mann nötig für einen Stellungswechsel. Die Probleme mit der Munition konnte er jedoch nicht lösen.
Es wurde schließlich – ausgehend von dem Marinekaliber Typ 89 7,7 mm Halbrand - eine neue Munition, ganz speziell für dieses schwere Infanterie-MG entwickelt.
Die neue Waffe entstand aus dem Typ Taisho 3 MG und wurde als Typ 92 7,7 mm schweres MG bei der Truppe eingeführt.
Optisch unterscheiden sich die beiden Modelle durch die Verwendung eines Mündungsfeuerdämpfers und zweier Pistolengriffe am Abzug des Typ 92 MGs und an der geänderten Anordnung des Spannhebels.

Die Munition musste mit dieser Waffen nicht mehr exzessiv geölt werden, ganz konnte darauf aber immer noch nicht verzichtet werden. Die Truppe verblieb weiterhin beim einfetten um Ladehemmungen von Haus aus auszuschließen. 1939 wurde eine neue randlose 7,7 mm Patrone aus der Typ 99 7,7 X 58 mm Patrone entwickelt. Das Typ 92 schwere MG wurde auf diese neue Munition umgerüstet und als Typ 1 7,7 mm schweres MG an die Front geliefert.
 



Das Ölen der Munitionsstreifen erfolgte vor dem Einsatz. Die Ladestreifen wurden geölt in den Patronenkästen mitgeführt. Am Typ Taisho 3 sMG und am Typ Taisho 11 lMG gab es an der Waffe zwischen Zuführer und Verschluss eine Ölvorrichtung aus Ölbehälter und Wolllappen, die die Patrone automatisch, direkt vor dem Verschießen noch einmal dick einölte. Äußerliches Hauptunterscheidungsmerkmal waren die massiven Kühlrippen am Lauf, welche jedoch bei weitem nicht die gewünschte Wirkung erzielten.
Die 30-Schuss-Ladestreifen der schweren MG konnten aneinander gehängt werden, so dass auch richtiges Dauerfeuer möglich war. Die MG-Schützen waren aber besonders darauf gedrillt worden, nur kurze 3 -bis - 5- Schuss-Feuerstöße, diese aber gezielt, abzugeben. Da die mächtigen Kühlrippen – ein markantes Kennzeichen der Waffe – nicht den gewünschten Kühleffekt erreichten, war es ohnehin besser, immer nur kurze Feuerstösse abzugeben. Von den GIs bekam diese Waffe, auf Grund dieser kurzen Feuerstösse mit diesem markanten harten stotternden Ton, den Spitznamen "Woodpecker"! Trotz all dieser Nachteile war das sMG Typ 92 von 1941 bis 1945 das Standart-MG der kaiserlich japanischen Truppen. Eine MG-Gruppe besteht aus Geschützführer und 10 - 12 Soldaten und einer Waffe, eine Kompanie je nach Zusammensetzung aus 12 oder 16 Waffen.


Quellen

Im Internet Ideen, Fakten und Bilder gefunden unter:
http://www.theothersideofkim.com
http://www.diggerhistory.info
http://www.bayonetstrength150m.com
Letzter Zugriff am 04.08.2009.

Und in den Büchern

Buch "Waffentechnik des zweiten Weltkriegs"


Buch "Enzyklopädie der Handfeuerwaffen"


Autor: Viper

Das Thema

Japanisches leichtes MG Modell 99 7,7 mm

 

 



 

 

 
Kaliber:
7,7 mm
Patrone:
7,7 x 58
Mündungsgeschwindigkeit:
715 m/sec.
Gewicht mit leerem Magazin und Zweibein:
10,01 kg
Feuergeschwindigkeit (theoretisch):
800 Schuß/min.
Einsatzschußweite:
800 m
Stangenmagazin zu 30 Schuß.

Allgemein

Die Kaiserlich Japanische Armee verwendete standartmäßig das Kaliber 6,5 mm.
Bereits im Japanisch-Chinesischen Krieg hatte sich dies als absoluter Nachteil erwiesen.
Sowohl beim Arisaka-Gewehr als auch beim alten Standart-MG Modell 11,
hatte sich das 6,5 mm-Kaliber als nicht mehr den Anforderungen entsprechend erwiesen.
 


 
 
Kaliber:
7,7 mm
Kaliber:
6,5X50,5 mm Halbrand Typ 38
Länge:
1150 mm
Rohrlänge:
590 mm
Züge:
4
Gewicht:
9,17 kg
Schussweite:
2000 m
Gebrauchsentfernung maximal:
600 m
Feuergeschwindigkeit theoretisch:
600 Schuss/min
Feuergeschwindigkeit praktisch:
80 - 120 Schuss/min
Drallrichtung:
rechts
Mündungsgeschwindigkeit:
730 m/sec
Munitionszuführung:
Kurvenmagazin mit 30 Schuss




Das Typ 99 7,7 mm MG war eine Weiterentwicklung aus dem Typ 96 6,5 mm MG.
Grund war die Verwendung der neuen 7,7 X 58mm Munition, die kleinere Änderungen am Mechanismus und am Lauf nötig machte. Dabei wurde dann auch serienmäßig der Mündungsfeuerdämpfer und teilweise ein Einbein unter der Schulterstütze hinzu.

Alle Typ 96 leichte MG sollten schrittweise angepasst werden.
Da die Umrüstung die pazifischen Garnisonen als letztes erreichen sollte, ist allerdings das Typ 96 leichte MG bis zum Ende 1945 eingesetzt worden.


Arisaka 11

Das Modell Arisaka-11:



Das Typ 96 6,5 mm MG war im eigentlichen Sinne, eine teilweise Neuentwicklung auf Basis des in China in größeren Mengen erbeuteten tschechischen MG ZB26.
Neben einem geringfügig geänderten Lauf wurde speziell das Kaliber modifiziert.
Es wurde das Kaliber Typ Meiji 38 6,5 mm Arisaka verwendet.
Weiters wählte man eine veränderte Anbringung der Schulterstütze.
Es war auch serienmäßig ein Bajonetthalter und ein Aufsatz für ein Zielfernrohr vorhanden.
 

 



Auch bei dieser Waffe mussten die Patronen, wie bei den meisten automatischen Waffen der Japanischen Armee, eingefettet werden, um Störungsfreiheit zu gewähren.

An den Problemen mit der Munition wurde ständig und fortwährend gearbeitet:

Die Probleme begannen bereits beim alten Kaliber!
Bei der Typ Meiji 38 6,5 mm Patrone bei Verwendung im MG gab es Schwierigkeiten durch Funktionsunterschiede der Waffenmechanismen.
Die Typ 38 Patrone war ursprünglich für ein Gewehr vorgesehen.
Die Kammern von Repetiergewehren sind keine beweglichen Systeme, wie das bei Verschlüssen von Rückstoßladern der Fall ist.
Nach dem Abschuss aus dem Gewehr bleibt die Patrone in der Kammer, bis der Auswurfhebel bedient wird.
Bis dahin ist der Druck in der Kammer aber bereits nahezu auf Umgehungshöhe.
Beim MG hingegen wird die Kammer schon vor Beendigung des Druckausgleichs geöffnet. Bei der japanischen Munition hatte dies zur Folge, dass die wegen der schlechten Qualitätskontrolle oft aus nicht ganz ordnungsgemäßem Material bestehende Patronenhülse beim Rücklauf durch den hohen Kammerdruck reißen und so eine Ladehemmung verursachen konnte.
Um dies zu Vermeiden, musste die Patrone sehr gut geschmiert werden.
In den dreißiger Jahren wurde endlich eine spezielle MG-Patrone mit verringerter Ladung eingeführt. Da gab es dann weniger Schwierigkeiten.
Obwohl bereits bei Kriegsbeginn eigentlich veraltet war dieses lMG. eine vorzügliche Waffe (welche jedoch nie an deutsche Maßstäbe anschließen konnte), die sich ihren amerikanischen und britischen Gegenstücken durch aus als ebenbürtig oder gar überlegen zeigte.
 

 



Das MG Typ 99 war sehr präzise und zuverlässig.
Es hatte bei ordnungsgemäßer Wartung, kaum Hemmungen, war bei der Truppe sehr geschätzt und beim Feind mehr als gefürchtet.
Es wurden bis 1945 über 600.000 Typ 96 und etwas über 350.000 Typ 99 lMG gebaut.
Nichts desto trotz war diese Zahl natürlich nicht ansatzweise bedarfsgerecht.


Quellen

Ideen Bilder und Fakten aus dem Internet,
von folgenden Seiten:
De.Wikipedia.org
http://www.bayonetstrenght.150m.com
http://www.answers.com
http://www.ww2technik.de/sites/inf/typ%2096%20lmg.htm
http://www.lonesentry.com/articles/ttt0 ... 99-mg.html

Letzte Zugriffe am 07.08.2009.

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Autor: Viper

 

Das Thema

Mauser C96





 

 
Die Mauser C96
Hersteller:
Gebrüder Feederle / Mauser Oberndorf
Entwicklungsjahr:
1896
Herstellerland:
Deutschland
Produktionszeit:
1896 bis 1936
 
Die Maße
Gesamtlänge:
255 mm
Gesamthöhe:
155 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 1,08 kg
Lauflänge:
Ausführungen mit 96 - 132 mm
 
Technische Daten
Kaliber:
7,63 x 25 mm, später 9 mm Parabellum
Mögliche Magazinfüllungen:
6, 10 oder 20 Patronen
Munitionszufuhr:
Ladestreifen
Anzahl Züge:
6
Drall:
Rechts
Visier:
Kimme und Korn

Entwicklung

Diese Waffe erhielt bald den Spitznamen "Besenstiel", wegen der markanten Form ihres Griffs.
Entwickelt wurde sie von den Brüdern Fidel, Fritz und Joseph Federle, letzterer arbeitete im Experimental-Labor der Mauser-Fabrik in Oberndorf. 1895 erhielten die Brüder ein Patent für ihre Konstruktion, im selben Jahr entstand der erste Prototyp.
Der Prototyp war übrigens ohne Wissen von Paul Mauser entstanden.
Die C96 war der große Hoffnungsträger – Man erwartete eine Großbestellung für die Kaiserliche Armee.
Allerdings entsprach das mit Ladestreifen zu füllende feste Kastenmagazin nicht den Anforderungen der deutschen Armeeführung.
Es wurde der P08 der Zuschlag erteilt.
Bei Mauser ließ man sich nicht beirren und produzierte die C96 weiter, bis 1914 wurde sie 14.000 mal verkauft.
Auf Grund des erhöhten Bedarfs an Waffen, während des 1. Weltkrieges, wurden schließlich 250.000 Stück dieser Pistole an die deutschen Truppen ausgeliefert, teils im Originalkaliber, teils modifiziert auf das Ordonanz-Kaliber 9mm Parabellum. Zur Unterscheidung wurde eine rote „9“ in die Griffschalen gefräst.


Details

 
Explosionszeichnung der Waffe / Erklärung
 
1
Lauf (EWB)
2a
Visierblatt 1000m gebraucht,gut
2b
Visierblatt 1000m sehr gut
3
Visierklappenfeder
4
Visierschieber
5
Visierdrückerfeder
6
Visierdrücker f. 1000 m. Visier
6a
Visierdrücker f. 500 m Visier
7
Schließfederhalter
8
Schlagbolzenfeder
9
Schlagbolzen neu
10
Kammerschließfeder
11
Kammer (EWB)
12
Auszieher neu
12a
Auszieher original
13
Haltestück für Magazinboden
14
Abzugsfeder
15
Abzug
16
Kupplungsbolzen
17
Schlagfeder
18
Schlagfederbolzen
19
Hahngehäuse (nur mit EWB)
20
Riegel
21
Abzugstange
22
Abzugsklinke
23
Hahnachse
24
Hahn
25
Schloßhalter
26
Sicherung
27
Kupplung
28
Tragring neu
29
Griffschalen
30
Griffschalenschraube
30a
Griffschalenbuchse
31
Zubringerfeder
32
Zubringer
32a
Zubringer für 9 mm Para
33
Magazinschachtdeckel
34
Griffstück (EWB)


Weitere Informationen

 

Die Mauser C96 war eine Parallelentwicklung zur Pistole 08 aus der Zeit vor 1900!

Die C96 unterlag jedoch bei der Ausschreibung als Standartpistole der kaiserlichen Armee.

Trotzdem wurde sie ein großer kommerzieller Erfolg für die Waffenfabrik Mauser.
Der Export der Waffen ging in bedeutenden Absatzzahlen an:
Die Türkei, Mexiko und China.
Sie wurde dort auch offiziell in die Ausrüstung deren Armeen aufgenommen.
Der wohl prominenteste Besitzer dieser Pistole war der spätere britische Premierminister Winston Churchill, der in einer Zeit als britische Offiziere ihre Seitenwaffen noch selbst beschaffen mussten mit seiner C96 am Sudan-Feldzug und an den Burenkriegen teilnahm.
Auch China kaufte in den 20er Jahren etliche C96, diese wurden dort auch in Lizenz von Shan-Si Arsenal hergestellt.
Sie hatten das Kaliber .45 ACP.
Diese Modelle sind munitionsbedingt breiter und dadurch sofort erkennbar.

Die Mauser war nie Ordonnanzwaffe bei den Streitkräften Deutschlands. Aber sie wurde in beiden Weltkriegen von Mauser in einer Vielzahl von Varianten gefertigt und weltweit exportiert.

Die C96 ist für eine Pistole ungewöhnlich konstruiert: das Magazin der Waffe befindet sich vor dem Abzugsbügel und nicht wie üblich innerhalb des Griffstückes.
Ursprünglich war es auch nur ein Kastenmagazin, das wie bei einem Gewehr mit festem Kastenmagazin von oben mit Hilfe eines Ladestreifens geladen wurde.
 



Mauser brachte schließlich die modernere Variante, das Modell 1930 mit wechselbaren Magazinen heraus.

Das Modell 1932 war in der Lage, Dauerfeuer wie eine Maschinenpistole zu verschießen.
Die mitgelieferten Futterale der Waffe dienten als aufmontierbare Anschlagschäfte!
 

 



Nach dem Versailer Diktat war auch bei der Mauser die Produktion lange Zeit stillgelegt.

Erst ab 1932 wurde das Modell erneut in Kalibern 7,63 und 9 mm produziert.

Sehr beliebt war das Modell 32 mit 20-Schuß-Magazin, welches auch für Schnell- und Dauerfeuer geeignet war.



Diese Version verschoss, mit der 9-mm-Mauser-Export-Patrone, die stärkste Pistolen-Patrone Europas.

Mit 25 mm war die Hülse 6 mm länger als bei der Pistolen-Patrone 08.
Mit der stärksten Ladung wurde hier eine V/0 von 415 m/sec. erreicht.

Bei den herkömmlichen Patronen waren es lediglich 365 m/sec.

Die 7,63mm-Mausermunition war übrigens austauschbar mit der russischen 7,62mm-Munition der Tokarev-Pistole.
 



Die theoretische Schussfolge der Waffe lag bei 840 Schuss pro Minute.
Dies war aber viel zu hoch - selbst bei kurzen Feuerstössen wurde die C 96 so heiß, so das Gefahr bestand, dass sich die Munition im Patronenlager selbst entzündete.


Zubehör/Ausland

Das das hölzerne Futteral diente gleichzeitig als Anschlagschaft, und wurde seinerseits in einem ledernen Holster untergebracht. Die Montage als Anschlagschaft erfolgt mit Hilfe einer Nut im Griffrahmen. Die entsprechende Schiene des Schaftes wird von unten in den Griffrahmen geschoben und mit einem einfachen Schnappverschluss gesichert.
Das Visier der C96 ähnelt dem des Gewehrs K98, und darf mit seiner bis 1.000m reichenden Skala getrost als etwas "utopisch" bezeichnet werden. Tatsächlich erreichten die Geschosse dieser Pistole eine effektive Reichweite von etwa 200 Metern.
1930 wurde der Ladestreifen aufgegeben und ein zweireihiges Magazine entwickelt. Das Nachladen wurde dadurch erleichterte und die Aufnahme von Magazinen mit größerer Kapazität wurde ermöglichte.

Die Mauser C96 wurde inoffiziell auch bei der japanischen Armee verwendet. In den zwanziger Jahren tauchte diese Waffe verstärkt bei chinesischen Guerillas in den besetzten Gebieten Nordchinas (Mandschurei und andere) auf. Insbesondere die Magazinkapazität von 12 (Kaliber 9 mm) beziehungsweise 20 Schuss (Kaliber 7,62 mm) sowie die wegen des vergleichsweise langen Laufes hohe Reichweite bei hoher Schussgennauigkeit machten die Waffe attraktiv auch für Teile der Armee. So wurden erbeutete Waffen von Offizieren der in der Mandschurei eingesetzten Verbände verwendet. Dafür wurde sogar eine eigene inoffizielle Munitionsproduktion für das Kaliber 7,62 mm eingerichtet.

Die Mandschurische Armee und Polizei führten die Waffe sogar offiziell ein.


Das Thema

Sturmgewehr - MP 44/43

 

„Urvater aller Sturmgewehre“




 

Einführung

 

Sturmgewehr ist eine Bezeichnung für relativ leichte und kompakte Mehrzweck-Militärgewehre.

 

Es handelt sich dabei in der Regel um halb- und vollautomatisch repetierende Militärgewehre, in kleineren (4,5 mm) bis mittleren (7,62 mm) Kalibern.

 

Diese Art Gewehre sind bei den meisten Streitkräften als Standardbewaffnung des Infanteriesoldaten eingeführt.

 

Der Begriff Sturmgewehr (StGw) entstand aus der suggestiven und propagandistischen Namensgebung des 3. Reichs für eine Waffenart, die ursprünglich aus dem Maschinenkarabiner (MKb) der Jahre 1942 bis 1943 entwickelt wurde, und sich in der Hauptsache auf das Sturmgewehr 44 (StGw 44) bezog.

 

Das StG 44, das ab März 1944 als MP 44 in geringerem Umfang eingeführt wurde, erhielt erst im Dezember 1944 den Namen „Sturmgewehr“ und sollte die besondere Eignung dieser Waffe als Angriffswaffe für Sturmtruppen nahelegen.

Historie

Die Geschichte des Sturmgewehrs



Das erste „Sturmgewehr“ im Sinne militärischer Überlegungen wurde im Jahre 1913 vom Waffenkonstrukteur Wladimir Fedorow in Russland entwickelt.
Er orientierte sich damals an der japanischen 6,5 mm Gewehrpatrone des Arisaka-Karabiners.
In diesem Sinne war seine Konstruktion ein automatisches Gewehr, das Langpatronen verschoss.
Die Kapazitäten der zaristischen Waffenindustrie reichten im Ersten Weltkrieg bei weitem nicht aus, um diese Waffe und dazugehörige Munition in nennenswerter Stückzahl herstellen zu können.
Fehlende Einsicht seitens der Strategen in die Notwendigkeit einer solchen Waffe sowie mangelndes Vertrauen in den einfachen Soldaten, verantwortungsvoll mit dieser „munitionsfressenden“ Waffe umzugehen, bescherten den ersten Selbstladegewehren schnell ein vorzeitiges Ende.

Auch in den 1930er Jahren und zu Beginn des Zweiten Weltkrieges produzierte die Sowjetunion voll- und halbautomatische Maschinenkarabiner (AWS-36, SWT-38 und SWT-40), deren Produktion aber zugunsten der taktisch höher bewerteten Maschinenpistolenproduktion in der zweiten Hälfte des Krieges eingeschränkt und schließlich ganz eingestellt wurde.

Ausschlaggebend für die deutschen Entwicklungen des Maschinenkarabiners (MKb) und später des „Sturmgewehrs“ (StG) war im Vorfeld die Suche nach einer neuen Mittelpatrone. Diese sollte deutlich wirksamer sein als die Pistolenmunition, die aus den Maschinenpistolen MP38/MP40 (9x19 mm Para) verschossen wurde, aber wesentlich rückstoßärmer als die vom Karabiner 98 verschossene Infanteriepatrone (7,92x57 mm / 8x57IS). Das führte zur Entwicklung der Patrone 7,92 x 33 mm, die die genannten Voraussetzungen erfüllte.

Als neuer Typ des Infanteriegewehrs wurden Maschinenkarabiner in der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Deutschland konzipiert (Firma Walther und Firma C.G. Haenel, Zella Mehlis und Suhl in Thüringen).

Angesichts der immer deutlicher werdenden zahlenmäßigen Unterlegenheit der deutschen Wehrmacht, des rapiden Rückgangs der Zahl in Friedenszeiten sorgfältig ausgebildeter Soldaten und unter dem Eindruck der Feuerüberlegenheit der amerikanischen und sowjetischen Selbstladegewehre, ersah man die kampftechnische Aufwertung des einzelnen Soldaten durch eine Selbstladewaffe als zwingend notwendig (Entwicklung des G41, forcierte Produktion der MP 40).
 

 

 

Die Vorteile der Mittelpatrone und des StGw.

 

Die ursprünglichen, schon seit 1923 bestehenden Anforderungen an eine Waffe für derartige Mittelpatronen wurden nach Forschungen von 1935 - 1937 überarbeitet. So ist die MP 44 als Ergebnis dieser Forschung zu betrachten. Schon 1938 stand somit ein Konzept für eine leichte automatische Waffe, die den Karabiner, die Maschinenpistole, sowie teilweise das MG ersetzen sollte.

 

1) In Feuergefechten zeigte sich, dass zielgenaues Einzelfeuer bei Kampfentfernungen über 400 m selten effektiv war.

2) Die geringe Feuerrate des K98 wurde außerdem den Anforderungen für den Graben- und Häuserkampf nicht gerecht.

3) In vollautomatischen Handfeuerwaffen (wie z.B. dem in nur geringen Stückzahlen hergestellten Fallschirmjägergewehr FG 42) eingesetzt, erwies sich der harte Rückstoß der Gewehrpatrone insbesondere für ungeübte Schützen als fatal für die Zielgenauigkeit.

4) Die Maschinenpistole (z.B. MP 40) dagegen zeigte sich in Kampfentfernungen oberhalb von 100 m wegen ihrer typischen und relativ schwachen Pistolenmunition in 9 mm Parabellum ineffektiv.

Produktion

Die Produktion



Da eine hohe Produktionsrate zur Umbewaffnung nötig war und zugleich die Rohstofflage sehr knapp war, führte diese Lage zur Entwicklung des überwiegend in günstiger Blechprägetechnik hergestellten Maschinenkarabiners 42 und 43 (MKb 42/MKb 43).

Hitler hatte aber schon früh Vorbehalte gegen die Einführung einer neuen - zusätzlichen - Infanteriemunition, also wurde der MKb in MP 43 umbenannt.

So sollte Hitler annehmen, dass es sich um eine Maschinenpistole für die Verwendung der bereits vorhandenen 9mm Parabellum handelte.
 

 

 

1944 bekam die Waffe nach einigen Änderungen den Namen MP 44. Durch positive Berichte zur neuen Waffe von der Ostfront wurde die Produktion unter besondere Dringlichkeit gestellt und mit dem suggestiven Namen „Sturmgewehr“ versehen.

 

(Spätere Konstruktionen, zum Beispiel das bekannte AK-47 (Automat Kalaschnikow) (Kaliber 7,62 x 39 mm), übernahmen bei eigener Technik das taktische Konzept, welches dem StGw 44 zu Grunde liegt.)

 

 

 

Produktionszahlen

 

MKb. 42 : .............1942 = 116 Stück........1943 = 11.717 Stück

StGw/MP.43/44: .....1943 = 19.502 Stück...1944 = 281.860 Stück.....1945 = 124.616 Stück

 

Produzierte Mittelpatronen

 

In Millionen Schuss......1942 = 9,7 .....1943 = 23,4 .....1944 = 579,4 .....1945 = 209,5

Geplant war ein monatlicher Ausstoß von 400.000.000 Schuss, dafür sollten zusätzlich 86.000 Arbeiter aufgenommen worden - diese gab es jedoch nicht!

Von der Kurz/Mittelpatrone gab es im März 1945 noch einen Nachschubvorrat von 69.600.000 Schuss und bei der kämpfenden Truppe noch 273.900.000 Schuss!!!



 

Die Patronentaschen

Die Waffe

Die Waffe

 

Die in Blechprägetechnik hergestellte Waffe benötigte lediglich 10,9 kg Rohmaterial und wog ohne Magazin 4,5 kg.

Das mit 30 Schuss gefüllte Magazin wog zusätzlich 0,87 Kg.!

Auf das Sturmgewehr konnte übrigens auch außer dem Zielfernrohr ZF4 das ZF1229, ein "Vampir" genanntes Infrarot-Nachtzielgerät verwendet werden.
(Vom "Vampir" wurden von der Firma LEITZ 310 Stück an die Truppe ausgeliefert)!

Der auf das Gewehr aufzubringende Zielaufsatz wog mit dem 1,5/85 mm-Objektiv 2,3 kg, das als Schultertasche zu tragende Versorgungsteil ca. 13 kg!


 

Ein weiteres Zusatzgerät war der KRUMMLAUF



Mit dem Krummlauf konnte man, wahlweise, um 30 Grad, um 45 Grad, ja sogar um 90 Grad um die Ecke schießen. Gezielt wurde dabei mit einem Prismenvorsatz.
Die Lebensdauer eines solchen Zusatzlaufes war natürlich sehr begrenzt. So betrug sie für das 30-Grad-Modell knapp 300 Schuss, bei dem 45-Grad-Zusatz waren es aber nur mehr 160 Schuss.
Dem gegenüber lag die Lebensdauer des "normalen" Laufes bei ca. 10.000 Schuss!
Es wurde nur der 30-Grad-Aufsatz ("J"-Aufsatz) in erwähnenswerten Stückzahlen an die Truppe ausgeliefert. Mit diesem Aufsatz wurde bei Einzelfeuer auf 100 m Trefferablagen von 35 x 35 cm erreicht! Dauerfeuer war damit nicht möglich - der Schütze konnte die Waffe nicht im Ziel halten. Vom "P"-Vorsatz (90 Grad) wurden etwa 200 Stück an die Truppe ausgegeben!

Zum Schluss

Schlussbemerkung / Mythos



Das StG 44 hat sich in seiner kurzen Einsatzzeit mehr als bewährt. So war es auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Einsatz. Die Grenzsoldaten der DDR wurden noch lange mit dieser Waffe ausgestattet (Es gab einfach keine nennenswerten Ersatz), jugoslawische Fallschirmtruppen benutzten es und, neben dem G 1, war dieses Gewehr lange Zeit ein gern gesehene deutsche Waffe in Afrika, Naher Osten und in Teilen Asiens. Das Aussehen und die Eigenschaften stellen es bis heute mit dem AK 47 auf eine Stufe, vor allem, da sich nach gängiger Forschungsmeinung die russischen Entwickler vielfach an dem Design und der Technologie bedient haben (Hugo Schmeisser in einer „Technischen Kommission“ der Roten Armee). Ebenso das Konzept, das in der ganzen Welt Schule gemacht hat.
Was wäre Wenn? Eine oft gestellte Frage im zweiten Weltkrieg und man kann sagen, wäre die Produktion und Entwicklung nicht so spät bzw. ungünstig verlaufen, hätte dieses Gewehr es zur Standardwaffe bringen können. Eine Standardwaffe, die allen anderen weit überlegen gewesen wäre.


Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Sturmgewehr_44 (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://galerie.waffeninfo.net/mp44/ (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://waffen-technik-withum.de/mp44-22-1.html (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://bilder.zib-militaria.de/ (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://world.guns.ru/ (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://gewehr43.com/ (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://mp44.nl/ (Letzter Aufruf 29.10.2009)



Autor: Tiwaz / Freiherr von Woye