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Das Thema

Selbstladegewehr Modell 5


 

Technische Daten

   
System : Gasdrucklader mit Zylinderverschluss
Kapazität : 10 Schuss
Mündungsgeschwindigkeit : 715m/s
Gesamtlänge : 1100mm
Lauflänge : 535mm
Masse ohne Patronen 4,14kg

Geschichte

Geschichte

 

Noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Japanische Streitkräfte mit Mehrlader-Gewehren ausgerüstet. Sie führten während ihres Eroberungsfeldzugs im asiatischen Raum mehrere Typen des Mauser Systems mit Zylinderverschluss. Dazu gehörten für die Patrone 6,5mm eingerichtete Gewehre und Karabiner Modell Arisaka Meiji 38, sowie Arisaka - Karabiner Modell 44. Diese hatte man 1905 bzw. 1911 eingeführt, ebenso wie die 1939 übernommenen Mehrlader Modell 99 mit Patronen vom Kaliber 7,7mm.
Die ersten Schnellfeuergewehre kamen erst nach dem Krieg durch die Amerikaner bzw. durch die Aufrüstung der Selbstverteidigungsstreitkräfte in Form des M1 Garand. Mit Schnellfeuergewehren hatten sich die Japaner schon vor dem zweiten, mit Selbstladegewehren sogar bereits vor dem ersten Weltkrieg beschäftigt. Da die Japanische Armee wie die anderer Länder konservativ eingestellt war, legte man lange Zeit auf solche Waffen, ebenso wenig wert wie auf Maschinenpistolen.
Erst vor Kriegsende erkannte man die Notwendigkeit solcher Waffen, doch zu diesem Zeitpunkt war es schon zu spät. Lediglich eine geringe Anzahl Selbstladegewehre wurde im März / April 1945 an die Marine zu Testzwecken ausgeliefert.

Interessanterweise stand bereits 1908 das erste automatische Gewehr zur Verfügung, entwickelt wurde es von Kijiro Nambu, dem Schöpfer der gleichnamigen Nambu Taisho 14 Pistole. Das Projekt wurde aber nicht weiter verfolgt, da kein Interesse vorhanden war. Erst 1931 müssen einige führende Militärs sich mit dem Problem automatischer Waffen befasst haben, und orderten Pedersen Gewehre aus den USA.
Bis 1937 sollen Intensive Versuche mit Nachbauten des Pederson Systems stattgefunden haben, schließlich fertigte man einige Gasdruck und Rückstosslader an. Dieser Versuch bzw. die Experimente mit diesen Gewehrvarianten wurden spätestens 1941 eingestellt.

Erst drei Jahre später setzte man die Arbeiten fort, und führte sie unter großen Anstrengungen bis März/April 1945 zu einem gewissen Teilerfolg. In fieberhafter Eile wurde das amerikanische Garand - System Kopiert, und für die Japanische 7,7mm Patrone eingerichtet.
Das bis dahin für die Serienproduktion vorbereitete Gewehr erhielt die Bezeichnung: Selbstladegewehr Modell 5

 

Das Thema

Japanischer 50 mm Granatwerfer - Modell 89



Der Typ 89 Granatwerfer entstand ab Mitte der zwanziger Jahre als konsequente Weiterentwicklung des Typ Taisho 10, 50 mm Granatwerfers.

Allgemeines

Dieses Vorgängermodell konnte aus seinem glatten Lauf nur folgende Handgranaten verschießen:
 


 
 
Typ 10 Spreng
Typ 11 Kampfstoff
(auch für Nebel- und Brandgranaten mit anderem Füllstoff verwendet)
und zusätzlich
Typ 11 Signalgranaten
(Spezialanfertigung für diese Waffe)





Dieses Waffensystem war eine sehr durchdachte und sehr einfache Waffe, leicht zu transportieren, leicht in der Handhabung, billig in der Produktion und eine wertvolle Nahunterstützungswaffe der Infanterie. Eine wahrlich gelungene Konstruktion!
 


 
 
Kaliber:
50 mm
Rohrlänge:
254 mm
Gewicht:
4,54 kg
Gewicht der Standart-Granate:
0,793 kg
Maximale Schussweite:
640 m

 

Die Werfergranate Tap 97:



Zum Verschuß wurden normale Handgranaten mit einem gesondert gelieferten Treibsatz versehen (einfach im Boden einschrauben). Als Zünder kam auch der normale Handgranatenzünder (Aufschlagzünder mit 7 Sekunden Verzögerung). Vor Abschuss wurde die Granate ins Rohr eingelegt. Dann wurde die Abschusslasche gezogen, die über einen Drehmechanismus den Schlagbolzen erst spannte und dann vorschnellen ließ, Ähnlich wie bei einem Double-Action Revolver. Die Seiten- und Höhenrichtung erfolgte durch Drehen der ganzen Waffe. Die Reichweite wurde durch Anheben und Absenken der Schlagbolzenposition im Rohr. Dazu war unten am Rohr ein Drehring eingebaut, mit dem der Schlagbolzenträger an einer Gewindestange befestigt war.
 

 



Diese Waffe entstand aus dem Wunsch heraus die Kluft zwischen den Wurf- und Schussweiten, der herkömmlichen Handgranate und den schweren Mörsern zu überbrücken. Eingeführt wurde der 50 mm Granatwerfer bereits 1929. Er wurde zunächst nur an die Spezialeinheiten ausgegeben. Dies sollte sich jedoch bald ändern. Er war so leicht und klein, das es selbst möglich war, den kaiserlich japanischen Fallschirmjägern jeweils ein Exemplar und 5 Granaten; zusätzlich zu seiner normalen Ausrüstung beim Absprung mitzugeben. Mit dem Typ 89 5 cm Granatwerfer war eine echte Multifunktionswaffe mit gezogenem Lauf. Neben der Munition des Vorgängermodells konnten auch noch die Typ 91 Multifunktionsgranaten (mit eingeschraubtem Treibsatz), Typ 95 Nebengranaten und spezielle Typ 89 5 cm Werfergranaten verschossen werden. Die Typ 89 Granaten bestanden aus einem Treibsatzbehälter, einem Kampfmittelbehälter und dem Zünder. Als Zünder wurde weiterhin ein Aufschlagszünder mit Verzögerung verwendet. Die Zündung der Verzögerungsladung erfolgte beim Abschuss aus dem Granatwerfer. Im Kampfmittelbehälter konnte Sprengstoff, Brand- oder Nebelmittel oder ein Kampfstoff eingefüllt werden. Der Treibsatzbehälter konnte abgeschraubt und die Größe des Treibsatzes und so die mögliche Höchstreichweite dann verändert werden. Der Abschussmechanismus wurde schließlich etwas vereinfacht, arbeitete aber immer noch nach dem Double-Action-Prinzip. Die Höhe des Schlagbolzens im nun längeren Rohr mit seinen 2 Zügen konnte nun über einen separaten Drehknopf unten rechts an der Waffe beeinflusst werden.
 

 



Wie dieses Foto zeigt, hatte der Werfer KEIN ZWEIBEIN - Das Rohr musste beim Abfeuern vom Schützen festgehalten werden. Da der Schütze bei diesem Vorgang zumeist hinter dem Rohr kniete, bekam diese Waffe bald von den GIs den Spitznahmen "KNIEMÖRSER"! Ein fataler Name, mit fatalen Folgen für jene US-Marines, die dies zu wörtlich nahmen und den Werfer am Knie abgestützt abfeuerten!!!! Trotz seiner geringen Abmessungen verfügte der Werfer Typ 89 über einen massiven Rückstoß - schwere Knochenbrüche waren die Folge solch leichtsinniger Unterfangen.
 

Ein Australier hat kapiert wie man eine solche Waffe bedienen muss....
 



Der Einsatz dieser Waffe erfolgte bei der Infanterie und Marineinfanterie. Hier war in jeder Gruppe zu 10-12 Mann ein 5 cm Granatwerfer vorgesehen. Dies sind dann 4 Waffen je Zug, 12-16 Waffen je Kompanie. Jede Granatwerfermannschaft bestand aus Schütze und Munitionsschütze. Die Waffe wurde in einer Tasche am Gürtel oder Oberschenkel oder aber in ein einer Umhängetasche auf dem Rücken mitgeführt. Die Gefechtsausstattung an Munition umfasste pro Person zwei Stofftaschen mit je vier Schuss. Weitere Munition wurde von der Gruppe oder dem Versorgungszug der Kompanie mitgeführt und bei Bedarf zugeteilt. An Stelle der Waffe trug der Munitionsschütze den Werkzeugkasten und bei Bedarf zusätzliche Munition. Zusammenfassend kann über den Grantwerfer Modell 89 gesagt werden, das er ein sehr erfolgreiches Waffensystem darstellte.


Quellen

Bilder, Daten und Fakten aus dem Internet:
De.wikipedia.org
http://www.diggerhistory.info
http://www.bayonetstrength.150m.com

Letzter Zugriff am 03.08.2009.

Sowie den Büchern:

"Waffentechnik im 2 Weltkrieg"


"Lexikon des 2 Weltkrieges"



Autor: Tiwaz

Das Thema

Japanische Selbstladepistole - NAMBU TAISHO 14 - ( 8 mm )


 

 
 
Kaliber:
8 mm
Patrone:
8 x 21,5
Mündungsgeschwindigkeit:
290 m/sec
Gewicht mit leerem Magazin:
0,96
Magazinskapazität:
8 Schuss
Einsatzschussweite:
50 m

Allgemeines

Diese Waffe wurde von General NAMBU (bei Entwicklung noch Major!) im Jahre 14 der Herrschaft des Kaisers Taisho konstruiert!!

Daher stammt auf die Typen-Bezeichnung. Nach dem kränklichen Tenno Taisho, in dessen Regentschaft die japanische Demokratie ihre Blütezeit erlebte, ist eine eigene Zeitrechnung benannt! (=Taisho-Jidai!) Tenno Taisho herrschte von 1912 bis 1926, das 14 Jahr bedeutet also: 1926 - Das war das echte Konstruktions-Jahr der Pistole.
Verwirrend? Eben Japanisch - Sehr traditionell! Die Nambu war die Standartpistole der kaiserlich Japanischen Streitkräfte von 1941 bis 1945.

 

Insgesamt sollen rund 320.000 Exemplare gebaut und an die Truppe ausgeliefert worden sein.

Im Aussehen ähnelt die Nambu etwas der deutschen Pistole 08. Die Nambu war - im Vergleich zur 08 - wesentlich einfacher im Aufbau und dadurch auch kostengünstiger herzustellen. Aber sie erreichte nie - zu keinem Zeitpunkt - die Zuverlässigkeit und Güte in der Verarbeitung der klassischen deutschen Militärpistole.
 

 



Weiterhin war die japanische 8-mm-Patrone der deutschen Parabellum-Munition in allen Bereichen weit unterlegen. Ein weiterer Nachteil - wahrscheinlich der schlimmste überhaupt - war der Umstand, das die Waffe loszugehen pflegte, wenn man sie etwas grober anfasste. Verständlich, warum Japans Offiziere ihr Schwert so liebten und es bis 1945 mit sich herumschleppten!


Eine Ausführung im Kaliber 7 mm wurde ebenfalls hergestellt. Die produzierten Waffen dieses Kalibers waren für den zivilen Verkauf gedacht, wurde jedoch - wegen der Kriegslage - ebenfalls der militärischen Verwendung zugeführt. Diese Waffe wurde, wegen ihres geringen Gewichtes und der kleineren Abmessungen an die japanischen Piloten ausgegeben.
 



Nach der Niederlage und der darauf folgenden Entwaffnung Japans, fanden viele Nambu-Pistolen ihren Weg in die USA - Obwohl dies eindeutig gegen die Vorschriften war.
Den GIs war es nämlich strengstens untersagt Waffen jeder Art von Waffen zu erwerben und in die USA einzuführen. Da aber nach Kriegsende die US-Soldaten in Massen heimkehrten, war eine genaue Kontrolle in dieser Hinsicht kaum möglich.

Hier noch zum Vergleich die Pistole 08:


Quellen


Im Internet Ideen, Fakten und Bilder
Von den Seiten:
de.wikipedia.org
http://www.world.guns.ru
http://www.wwiiguns.com
http://www.rt66.com
Letzter Zugriff am 04.08.2009

Und die Bücher

Buch "Waffentechnik des zweiten Weltkriegs"


Buch "Enzyklopädie der Handfeuerwaffen"




Autor: Tiwaz

Das Thema

Japanisches Schweres MG Modell 92 7,7 mm





 

 
Kaliber:
7,7 mm
Patrone:
7,7 x 58
Mündungsgeschwindigkeit:
715 m/sec.
Gewicht mit leerem Magazin und Zweibein:
10,01 kg
Feuergeschwindigkeit (theoretisch):
800 Schuß/min.
Einsatzschußweite:
800 m
Stangenmagazin zu 30 Schuß.

Allgemeines

Ursprung dieser Maschinenwaffen war das 8mm MG Hotchkiss Mle 1897, welches um 1900 als Typ Ho 8 mm MG offiziell eingeführt und im russisch-japanischen Krieg ab 1905 eingesetzt wurde. von dieser Waffe stammen ursprünglich auch die markanten Kühlrippen.

Das Typ Ho wurde 1905 auf den Rüststand Mle 1904 aufgerüstet. Dabei wurde das Kaliber an das Standardkaliber 6,5 mm angepasst. Dies sollte sich, in all den Kämpfen, als Nachteil erweisen.
Das MG wurde als Typ Meiji 38 6,5 mm MG geführt.
 

 

 

Die Probleme der Typ Meiji 38 6,5 mm Patrone bei Verwendung im MG lagen an den Funktionsunterschieden der Waffenmechanismen.
Die Typ 38 Patrone war ursprünglich für ein Gewehr vorgesehen.
Die Kammern von Repetiergewehren sind keine beweglichen Systeme, wie das bei Verschlüssen von Rückstoßladern der Fall ist.
Nach dem Abschuss aus dem Gewehr bleibt die Patrone in der Kammer, bis der Auswurfhebel bedient wird. Bis dahin ist der Druck in der Kammer aber bereits nahezu auf Umgehungshöhe.
Beim MG hingegen wird die Kammer schon vor Beendigung des Druckausgleichs geöffnet. Bei der japanischen Munition hatte dies zur Folge, dass die wegen der schlechten Qualitätskontrolle oft aus nicht ganz ordnungsgemäßem Material bestehende Patronenhülse beim Rücklauf durch den hohen Kammerdruck reißen und so eine Ladehemmung verursachen konnte.
Um dies zu Vermeiden, musste die Patrone sehr gut geschmiert werden. Außerdem wurde in den dreißiger Jahren eine spezielle MG-Patrone mit verringerter Ladung eingeführt.

Das einfetten der Patronen, sollte bei den späteren Modellen – zum Leidwesen der Japanischen Soldaten – eine Notwendigkeit bleiben.

 


 
Kaliber:
6,5X50,5 mm Halbrand Typ 38
Länge:
1150 mm
Rohrlänge:
590 mm
Züge:
4
Gewicht:
9,17 kg
Schussweite:
2000m
Gebrauchsentfernung maximal:
600 m
Feuergeschwindigkeit theoretisch:
600 Schuss/min
Feuergeschwindigkeit praktisch:
80 - 120 Schuss/min
Drallrichtung:
rechts
Mündungsgeschwindigkeit:
730 m/sec
Munitionszuführung:
Kurvenmagazin mit 30 Schuss





Die Waffe wurde ständig verbessert.
Dies führte schließlich zum Typ Taisho 3 MG!

Das Typ Taisho 3 MG war eine Weiterentwicklung des Typ Meiji 38 MG, die unter der Aufsicht des damaligen japanischen Waffengurus schlechthin, Major NAMBU Kijiro entwickelt wurde. Dieser entwickelte neben der Waffe auch noch das bekannte Dreibein, welches mit Tragestangen versehen werden konnte. So waren schnelle Stellungswechsel mit 2 bis 4 Mann auch in schwerem Gelände möglich. Für eine Waffe dieser Klasse war die Beweglichkeit herausragend. Wenn da nicht das hohe Gesamtgewicht dieser Waffe gewesen wäre. So war es denn bis zu vier Mann nötig für einen Stellungswechsel. Die Probleme mit der Munition konnte er jedoch nicht lösen.
Es wurde schließlich – ausgehend von dem Marinekaliber Typ 89 7,7 mm Halbrand - eine neue Munition, ganz speziell für dieses schwere Infanterie-MG entwickelt.
Die neue Waffe entstand aus dem Typ Taisho 3 MG und wurde als Typ 92 7,7 mm schweres MG bei der Truppe eingeführt.
Optisch unterscheiden sich die beiden Modelle durch die Verwendung eines Mündungsfeuerdämpfers und zweier Pistolengriffe am Abzug des Typ 92 MGs und an der geänderten Anordnung des Spannhebels.

Die Munition musste mit dieser Waffen nicht mehr exzessiv geölt werden, ganz konnte darauf aber immer noch nicht verzichtet werden. Die Truppe verblieb weiterhin beim einfetten um Ladehemmungen von Haus aus auszuschließen. 1939 wurde eine neue randlose 7,7 mm Patrone aus der Typ 99 7,7 X 58 mm Patrone entwickelt. Das Typ 92 schwere MG wurde auf diese neue Munition umgerüstet und als Typ 1 7,7 mm schweres MG an die Front geliefert.
 



Das Ölen der Munitionsstreifen erfolgte vor dem Einsatz. Die Ladestreifen wurden geölt in den Patronenkästen mitgeführt. Am Typ Taisho 3 sMG und am Typ Taisho 11 lMG gab es an der Waffe zwischen Zuführer und Verschluss eine Ölvorrichtung aus Ölbehälter und Wolllappen, die die Patrone automatisch, direkt vor dem Verschießen noch einmal dick einölte. Äußerliches Hauptunterscheidungsmerkmal waren die massiven Kühlrippen am Lauf, welche jedoch bei weitem nicht die gewünschte Wirkung erzielten.
Die 30-Schuss-Ladestreifen der schweren MG konnten aneinander gehängt werden, so dass auch richtiges Dauerfeuer möglich war. Die MG-Schützen waren aber besonders darauf gedrillt worden, nur kurze 3 -bis - 5- Schuss-Feuerstöße, diese aber gezielt, abzugeben. Da die mächtigen Kühlrippen – ein markantes Kennzeichen der Waffe – nicht den gewünschten Kühleffekt erreichten, war es ohnehin besser, immer nur kurze Feuerstösse abzugeben. Von den GIs bekam diese Waffe, auf Grund dieser kurzen Feuerstösse mit diesem markanten harten stotternden Ton, den Spitznamen "Woodpecker"! Trotz all dieser Nachteile war das sMG Typ 92 von 1941 bis 1945 das Standart-MG der kaiserlich japanischen Truppen. Eine MG-Gruppe besteht aus Geschützführer und 10 - 12 Soldaten und einer Waffe, eine Kompanie je nach Zusammensetzung aus 12 oder 16 Waffen.


Quellen

Im Internet Ideen, Fakten und Bilder gefunden unter:
http://www.theothersideofkim.com
http://www.diggerhistory.info
http://www.bayonetstrength150m.com
Letzter Zugriff am 04.08.2009.

Und in den Büchern

Buch "Waffentechnik des zweiten Weltkriegs"


Buch "Enzyklopädie der Handfeuerwaffen"


Autor: Viper

Das Thema

Japanisches leichtes MG Modell 99 7,7 mm

 

 



 

 

 
Kaliber:
7,7 mm
Patrone:
7,7 x 58
Mündungsgeschwindigkeit:
715 m/sec.
Gewicht mit leerem Magazin und Zweibein:
10,01 kg
Feuergeschwindigkeit (theoretisch):
800 Schuß/min.
Einsatzschußweite:
800 m
Stangenmagazin zu 30 Schuß.

Allgemein

Die Kaiserlich Japanische Armee verwendete standartmäßig das Kaliber 6,5 mm.
Bereits im Japanisch-Chinesischen Krieg hatte sich dies als absoluter Nachteil erwiesen.
Sowohl beim Arisaka-Gewehr als auch beim alten Standart-MG Modell 11,
hatte sich das 6,5 mm-Kaliber als nicht mehr den Anforderungen entsprechend erwiesen.
 


 
 
Kaliber:
7,7 mm
Kaliber:
6,5X50,5 mm Halbrand Typ 38
Länge:
1150 mm
Rohrlänge:
590 mm
Züge:
4
Gewicht:
9,17 kg
Schussweite:
2000 m
Gebrauchsentfernung maximal:
600 m
Feuergeschwindigkeit theoretisch:
600 Schuss/min
Feuergeschwindigkeit praktisch:
80 - 120 Schuss/min
Drallrichtung:
rechts
Mündungsgeschwindigkeit:
730 m/sec
Munitionszuführung:
Kurvenmagazin mit 30 Schuss




Das Typ 99 7,7 mm MG war eine Weiterentwicklung aus dem Typ 96 6,5 mm MG.
Grund war die Verwendung der neuen 7,7 X 58mm Munition, die kleinere Änderungen am Mechanismus und am Lauf nötig machte. Dabei wurde dann auch serienmäßig der Mündungsfeuerdämpfer und teilweise ein Einbein unter der Schulterstütze hinzu.

Alle Typ 96 leichte MG sollten schrittweise angepasst werden.
Da die Umrüstung die pazifischen Garnisonen als letztes erreichen sollte, ist allerdings das Typ 96 leichte MG bis zum Ende 1945 eingesetzt worden.


Arisaka 11

Das Modell Arisaka-11:



Das Typ 96 6,5 mm MG war im eigentlichen Sinne, eine teilweise Neuentwicklung auf Basis des in China in größeren Mengen erbeuteten tschechischen MG ZB26.
Neben einem geringfügig geänderten Lauf wurde speziell das Kaliber modifiziert.
Es wurde das Kaliber Typ Meiji 38 6,5 mm Arisaka verwendet.
Weiters wählte man eine veränderte Anbringung der Schulterstütze.
Es war auch serienmäßig ein Bajonetthalter und ein Aufsatz für ein Zielfernrohr vorhanden.
 

 



Auch bei dieser Waffe mussten die Patronen, wie bei den meisten automatischen Waffen der Japanischen Armee, eingefettet werden, um Störungsfreiheit zu gewähren.

An den Problemen mit der Munition wurde ständig und fortwährend gearbeitet:

Die Probleme begannen bereits beim alten Kaliber!
Bei der Typ Meiji 38 6,5 mm Patrone bei Verwendung im MG gab es Schwierigkeiten durch Funktionsunterschiede der Waffenmechanismen.
Die Typ 38 Patrone war ursprünglich für ein Gewehr vorgesehen.
Die Kammern von Repetiergewehren sind keine beweglichen Systeme, wie das bei Verschlüssen von Rückstoßladern der Fall ist.
Nach dem Abschuss aus dem Gewehr bleibt die Patrone in der Kammer, bis der Auswurfhebel bedient wird.
Bis dahin ist der Druck in der Kammer aber bereits nahezu auf Umgehungshöhe.
Beim MG hingegen wird die Kammer schon vor Beendigung des Druckausgleichs geöffnet. Bei der japanischen Munition hatte dies zur Folge, dass die wegen der schlechten Qualitätskontrolle oft aus nicht ganz ordnungsgemäßem Material bestehende Patronenhülse beim Rücklauf durch den hohen Kammerdruck reißen und so eine Ladehemmung verursachen konnte.
Um dies zu Vermeiden, musste die Patrone sehr gut geschmiert werden.
In den dreißiger Jahren wurde endlich eine spezielle MG-Patrone mit verringerter Ladung eingeführt. Da gab es dann weniger Schwierigkeiten.
Obwohl bereits bei Kriegsbeginn eigentlich veraltet war dieses lMG. eine vorzügliche Waffe (welche jedoch nie an deutsche Maßstäbe anschließen konnte), die sich ihren amerikanischen und britischen Gegenstücken durch aus als ebenbürtig oder gar überlegen zeigte.
 

 



Das MG Typ 99 war sehr präzise und zuverlässig.
Es hatte bei ordnungsgemäßer Wartung, kaum Hemmungen, war bei der Truppe sehr geschätzt und beim Feind mehr als gefürchtet.
Es wurden bis 1945 über 600.000 Typ 96 und etwas über 350.000 Typ 99 lMG gebaut.
Nichts desto trotz war diese Zahl natürlich nicht ansatzweise bedarfsgerecht.


Quellen

Ideen Bilder und Fakten aus dem Internet,
von folgenden Seiten:
De.Wikipedia.org
http://www.bayonetstrenght.150m.com
http://www.answers.com
http://www.ww2technik.de/sites/inf/typ%2096%20lmg.htm
http://www.lonesentry.com/articles/ttt0 ... 99-mg.html

Letzte Zugriffe am 07.08.2009.

Und die Bücher

Buch "Waffentechnik des zweiten Weltkriegs"


Buch "Enzyklopädie der Handfeuerwaffen"


Autor: Viper