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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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Das Thema

Tokarew TT-33

 

 

 

Sowjetische Standardwaffe

 

 

Geschichte

Geschichte



Die Tokarew TT-33 war eine Pistole der Roten Armee und Nachfolgerin der früheren Nagant-Revolver, mit ihr sollten auch einige Selbstladepistolen ersetzt werden. Die Mechanik wurde vom Colt M1911 übernommen, das Aussehen der FN Browning Modell 1903 entliehen.
Das erste Modell, die TT-30 war bei weitem nicht so ausgereift. Von ihr wurden lediglich einige tausend Stück produziert. Sie war weder erfolgreich noch sehr beliebt. Der große Renner wurde 1933 die verbesserte und endgültige Variante, die modifizierte TT-33.

Sie wurde zur Standartpistole der Roten Armee.

Fjodor Tokarew wurde bekannt durch die Konstruktion von Schützenwaffen, die in Tula gefertigt wurden und die zur Ausrüstung der Roten Armee gehörten.
 

 

 

(Fjodor Tokarew)



Beispiele dafür sind die Pistole TT-33 oder das Selbstladegewehres SWT-40. Als Anerkennung seines Wirkens wurde er im Jahr 1940 mit dem Orden Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet.
 

Technik

Technik

 

 



Die Pistole wurde für eine Flaschenhalspatrone im Kaliber 7,62 x 25 mm TT ausgelegt. Mit der TT-33 konnten auch Patronen des Kalibers 7,63 mm Mauser verschossen werden. Später wurde sie auch für 9 mm Parabellum-Munition gefertigt. Die für diese Waffe vorgesehene Munition des Kalibers 7,62 Tokarew war wiederum eine "Entlehnung" der sehr rasanten deutschen 7,62 mm Mauser-Patrone.
Sie konnte ebenfalls aus dieser Pistole verschossen werden. Eines ihrer großen Pluspunkte, weil so sehr hohe Stückzahlen hergestellt werden konnten.

Die TT 33 war im Aufbau und der Mechanik sehr einfach im Fließbandbetrieb zu produzieren
Die TT-33 war bis 1951 Ordonnanzpistole der Roten Armee, dann wurde sie durch die Makarow PM ersetzt.
Einige Modelle blieben bis in die 1970er-Jahre im Einsatz. Die Waffe war in großen Stückzahlen bei verschiedenen Verbündeten der UdSSR als Militär- und Polizeipistole eingeführt.

Der Name Tula-Tokarew stammt vom ursprünglichen Herstellungsort:
Die von Tokarev wurde nämlich zuerst in einem Staatsbetrieb in Tula 150 km südlich von Moskau gefertigt.

Es gelang - trotz enormen Ausstoßes der Waffenwerke und, trotz des Umstandes, das auch in der USA diese Pistole für die Sowjetunion gefertigt wurde, erst im Jahre 1945 endgültig, den äußerst robusten Nagant-Revolver weitgehend zu ersetzen.
Sie wurde und wird in Ungarn, Polen, China und Nordkorea in Lizenz gefertigt.

Es sind erlaubte und unerlaubte Nachbauten der TT 33 aus China und Ägypten bekannt.
 

 

 

 

 

(Soldat der roten Armee mit einer TT 33)

Daten

 
Daten und Fakten
 
 
Allgemeine Informationen
Zivile Bezeichnung:
Tula Tokarew Modell 1933
Militärische Bezeichnung:
Tokarew TT-33
Entwickler / Hersteller:
Fjodor W. Tokarew
Herstellerland:
Sowjetunion
Waffenkategorie:
Pistole
 
Maße
Gesamtlänge:
196 mm
Gesamthöhe:
130 mm
Gesamtbreite:
30,5 mm
Gewicht (mit leerem Magazin)
0,854 kg
Gewicht (mit maximaler Ausrüstung):
0,940 kg (mit leerem Magazin)
Lauflänge:
117 mm
 
Technische Daten
Kaliber:
7,62 mm Typ P(M30)
-9x19mm Parabellum
Mögliche Magazinfüllungen:
8 Patronen
Effektive Reichweite:
50 m
Maximale Schussweite:
800 - 1000 m
Kadenz:
32 Schuss/min
Feuerarten:
Halbautomatik
Mündungsgeschwindigkeit Projektil (V0):
420 m/s
Mündungsenergie (E0):
650 Joule
Anzahl Züge:
4
Drall:
Rechts


Zum Schluss

Schlusswort



Für ein "Plagiat" ein durch und durch gelungener Entwurf, der zur vollen Zufriedenheit der Rotarmisten Jahrzehntelang erfolgreich im Einsatz war!

Quellen

Buch: Lucas, James, Handbuch der Wehrmacht 1939-1945, Tosa Verlag/Wien 2001.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tokarew_TT-33 (Letzter Zugriff 14.11.2009)
http://www.waffenhq.de/index1280.html (Letzter Zugriff 14.11.2009)
http://world.guns.ru/handguns/hg20-e.htm (Letzter Zugriff 14.11.2009)



Autor: Carsten / TIWAZ

 

Das Thema

Molotow Cocktail

 

 

Geschichte

Geschichtliches



Der Molotow Cocktail ist eine sehr einfache Waffe, die Vermutung liegt nahe, dass sie schon in frühen Konflikten eingesetzt wurde (in einer anderen Form). Die griechischen Feuertöpfe und Brandkugeln sind frühe Formen eines Wurfbrandsatzes bzw. bilden die ersten Entwicklungsstufen zu Granaten und komplizierten Distanzgeschossen auf den Gegner.
Erstmals wird der Einsatz dieser Waffe im Russischen Bürgerkrieg belegt. Man griff dabei auf einfachste Mittel zurück und möglichst großen Schaden zu verursachen. Eingesetzt wurde der Cocktail um Panzerwagen in Brand zu stecken. Später im spanischen Bürgerkrieg, dann wurde sie erfolgreich von den Nationalisten gegen die T-26 und BT-7 eingesetzt. Dort wurde die Waffe im Guerillakrieg (span. Kleiner Krieg), um mit einfachen Mitteln gegen eine Übermacht zu strotzen.
Doch der heute noch verwendete Name "Molotow Cocktail" kam erst im Winterkrieg, in Anlehnung auf den Sowjetischen Außenminister und Regierungschef Vyacheslav Molotow von den Finnischen Soldaten. Der für die Invasion Finnlands und deren Verharmlosung verantwortlich gemacht wurde. Molotov erklärte im Radio zu den Bombardierungen sowjetischer Flugzeuge, dass keine Bomben sondern lediglich Brot für die Bevölkerung abgeworfen würden. Doch Molotows Brotkörbe waren Bomben und zu diesem Essen erfanden die Finnen ein „passendes Getränk“ - den Molotow Cocktail.
 


Vyacheslav Molotow

 

Erfinder des "Molotow Cocktail", wie er in der Form wie er heute noch vorkommt, ist der Finnische Offizier Eero Kuittinen. Der im Frühling 1937 die verbesserte Benzin-Bombe aus Erfahrungen vom spanischen Bürgerkrieg entwickelte. Der erste Prototyp war eine einfache Flasche mit einem angebrachten Stück Stoff, was sich als ungeeignet erwies:

 

1.)die Flüssigkeit floss schnell herunter
2.)der brennende Stoff war von weitem sichtbar (was den Einsatz gegen Panzer im Nahkampf erschwerte)

 

Zuführung des Teers ca. 10-20ml pro 0.5l Flasche hat das erste Problem beseitigt, zusätzlich hat die Mischung länger und mit größerer Rauch und Temperaturentwicklung gebrannt. Es wurden zwei Methoden zum Zünden entwickelt:

 

1.)Mit am Flaschenhals befestigte Sturmstreichhölzer, die Brenndauer war etwa 60 Sekunden (ca. 80% von Finnen produzierten Molotowcocktails)
2.) Eine Glasampulle mit selbstentflammbaren Flüssigkeit (auf Basis von Schwefelsäure) die in die Flasche gesteckt war.

 


Molotowcocktail aus finnischer Fertigung mit Sturmstreichhölzern als Zünder



Finnland ging dazu über, die Cocktails industriell von der staatseigenen Firma Oy Alkoholiliike Ab (heute Alko) herstellen zu lassen und mit den benötigten Streichhölzern Paketweise an die Front zu schicken. Insgesamt wurden 450.000 Stück produziert.
Im Juli 1941 hatte das Staatliche Komitee der Verteidigung der Sowjetunion die Spezielle Verordnung erlassen über Panzer Abwehrmittel, mit Unterschrift Stalins. In dem unter anderem befohlen wurde, dass man 1Liter Glasflaschen mit einer Brennmischung nach bestimmter Rezeptur zu füllen hatte. Kurz nach dieser Verordnung begann in Bier- und Spirituosenbrauwerken die Produktion (anstatt der Getränke füllte man das Benzingemisch in die Flaschen). Es wurde ständig an der "Rezeptur" gewerkelt, neben dem Benzingemisch hatte man auch mit einer Phosphor-Schwefel Mischung herum experimentiert, was entsprechend eine Gelb-Grüne Farbe hatte. In der Sowjetunion bezeichnete der Volksmund aufgrund der Farbe die Phosphor-Schwefel Mischung (Gelb-Grüne Farbe) als "Sekt" und das Benzingemisch (Dunkelbraune Farbe) als "Bier".
Diese Idee übernahm die deutsche Wehrmacht und ließ Molotowcocktails unter dem Namen „Brandflasche“ herstellen bzw. gab verschiedene Anleitungen zur selbstständigen Produktion heraus. Damit entstand ein gängige Waffe, die vor allem einfach herzustellen und vor allem psychologischen Schaden einrichtete. War und ist Feuer doch bis heute von großer Wirkung auf dem Schlachtfeld.

Herstellung/Anwendung

Herstellung und Anwendung

 

Wichtig war bei der Herstellung das die Flaschen nicht randvoll gefüllt werden müssen, sondern nur zur Hälfte oder zweidrittel, da das Gemisch ohne Luft nicht zündete. Die eigentliche Effektivität von Molotowcocktails gegen die Panzertechnik war gering. Denn um einen Panzer in Brand zu stecken musste man den hinteren Teil treffen (wo der Motor und die Lüftungsschlitze waren), darum entfalteten sie ihre größtmögliche Effizienz im Stadtkampf (oder aber man lässt sich im Schützengraben überrollen und schmeißt den Molotov Cocktail hinterher - aber wer lässt sich von einem Panzer überrollen?). Die Schutzmaßnahmen gegen einen Angriff durch einen Cocktailbewurf im späteren Krieg war, dass man eine Konstruktion aus Draht an den Schlitzen des Panzers anbrachte, dies hatte zur Folge, dass die Flaschen abprallten und einfach herunterfielen.

 

 

 

Die einfache Herstellung macht den Molotowcocktail zur Waffe „der unterlegenden Seite“, denn Sie war billig, ist heute vor allem bei den Straßenkämpfen von (radikalen) Demonstranten gern eingesetzte Waffe und hat sich als oftmals als provisorische Waffe behaupten können. Ob in der Schlacht von Berlin 1945 oder den Modernen Kriegen, in der eine Übermacht in Städte einzieht und sich mit Guerillakampfführung auseinandersetzen muss.

 

 

Quellen

(Letzter Zugriff: 20.01.2009)

Wikipedia.org
Waffen.ucoz.ru (Russisch)



Autor: Steinbarsch_G7ut

 

Das Thema

Panzerbüchse PTRD 1941

 

 

Geschichtliches

Geschichtliches:

Als die Deutschen im Juni 1941 die Sowjetunion überfielen und die Wehrmacht ins Land einfiel machte sie zu Beginn enorme Geländegewinne. Die Rote Armee, genauer die Infanterie-Verbände hatten den massiven Vorstößen der Panzer wenig entgegenzusetzen. Dabei traf sie hier der Fehler der Militärführung, dass die Bewaffnung der Infanterie mit Panzerabwehrwaffen vernachlässigt wurde. Die bestehende Feldartillerie war nämlich nicht in der Lage die konzentrierten Panzervorstöße im stil des Blitzkrieges aufzuhalten. Im folgenden Monat wurden die beiden angesehenen Waffenkonstrukteure Wassili Degtjarjow und Sergej Gawrilowitsch Simonow beauftragt Panzerbüchsen für die Fronttruppen zu entwickeln. Dabei kamen die beiden Modelle PTRD und PTRS heraus, bei den umfangreichen Tests der Roten Armee kam jedoch ein unentschieden heraus und so entschied man einfach beide Modelle einzuführen.

Die hohe V/null und die durchaus passable Durchschlagsleistung - aber allen voran der massenhafte Einsatz - machten diese Waffe für die Panzer der deutschen Wehrmacht gefährlich. Man bedenke, dass 1941 bei Unternehmen "Barbarossa" noch immer Typen vom Modell Panzer I, Panzer II und die alten Skoda-Modelle an vorderster Front kämpften. Die PTRD erscheint - auf den ersten Blick - als recht primitive Waffe.
 



Sie ist aber sehr komplex und ausgereift. Der Lauf schiebt sich beim Abfeuern in den Schaft zurück. Dabei wird der Bolzen gedreht und dadurch entsperrt. Bei diesem Vorgang rastet der Bolzen ein, während der Lauf wieder nach vorne in seine Ausgangsposition gedrückt wird. Dabei wird der Verschluss geöffnet und die leere Hülse ausgeworfen. Daraufhin konnte der Schütze eine neue Patrone in die Kammer schieben und den Verschluß manuell schließen. Als die Panzerung und die Panzer bei der deutschen Wehrmacht besser und widerstandsfähiger wurden, wurden diese Panzerbüchsen immer noch eingesetzt. Da ein Durchschlagen der Frontpanzerung nicht mehr möglich war, wurden die Schützen angewiesen auf die Glasblöcke der Sehschlitze der Panzerfahrer zu feuern - Ein durchaus tödliches Unterfangen.

Technik

Technik

Die PTRD war ein Einzellader mit Drehkopfverschluss. Das Gewehr wurde mit einer Mündungsbremse ausgestattet. Der Lauf war nicht starr montiert, sondern glitt nach dem Schuss kurz zurück. Auch wurde die Schulterstütze mit einer Polsterung versehen. Diese Maßnahmen verringerten den Rückstoß der Waffe und gestalteten ihn auch weniger abrupt. Dies war auch nötig, denn die starke Munition im Kaliber 14,5 mm beschleunigte die Geschosse bis auf eine Mündungsgeschwindigkeit von mehr als 1.000 m/s.


Daten

 
Daten
 
 
Allgemeines
Zivile Bezeichnung:
Panzerbüchse Degtjarjow
Militärische Bezeichnung:
PTRD, Panzerbüchse Degtjarjow
Modell 1941,
Panzerbüchse 783(r) (Wehrmachtsbezeichnung)
Einsatzland:
Sowjetunion
Entwickler/
Hersteller:
Wassili Alexejewitsch Degtjarjow,
Waffenwerke in Kowrow
Herstellerland:
Sowjetunion
Produktionszeit:
1941 bis 1945
Waffenkategorie:
Panzerbüchse
 
Maße
Gesamtlänge:
2.000 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 16,30 kg
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung):
mit Zweibein 17,30 kg
Lauflänge:
1.350 mm
 
Technische Daten
Kaliber:
14,5 × 114 mm
Effektive Reichweite:
400 m
Maximale Schussweite:
800 m
Kadenz:
6–8 Schuss/min
Feuerarten:
halbautomatisch
Mündungsgeschwindigkeit Projektil (V0):
1010 m/s
Mündungsenergie (E0):
32.000 Joule
Visier:
Kimme und Korn
Verschluss:
Drehkopfverschluss
Ladeprinzip:
manueller Einzellader


Die folgen eines Einschusses.


Quellen

ww2incolor.com (Englisch)(Zugriff: 14.11.2009)
Wikipedia.org(Zugriff: 14.11.2009)
Antitank.co.uk (Englisch)(Zugriff: 14.11.20)



Autor: TIWAZ

 

Das Thema

Mosin-Nagant

 

 

Geschichte

Geschichtliches:

Seid dem Jahr 1883 gab es im damaligen Russland der Zaren Überlegungen ein Gewehr in die Russische Armee einzuführen, nach den Erfahrungen des Russisch-Türkischen Krieges von 1877-1878. 1890 standen dann zwei Gewehr-Modelle zur Auswahl. Das eine war eine Russische Entwicklung von Sergei Mosin und das andere eine Belgische Konstruktion von Leon Nagant. Nach ausgiebigen Tests im Jahre 1891 entschied man sich für die Russische Entwicklung von Mosin, das jedoch nach dem Vorbild von Nagant modifiziert wurde. Zusammen mit der Mosin-Nagant wurde eine neue 7,62x54 mm Randpatrone mit Ogivalgeschoss eingeführt. Ein Nachteil der ersten beiden Versionen war, das dass Bajonett permanent angebracht sein musste, da die Waffen in dieser Konfiguration eingeschossen wurden, eine Abnahme hatte zur folge das das Schussbild schlechter wurde. Erst 1938 konnte jenes Problem beseitigt. Seit 1894 wurde der Lauf der Waffe mit Holz ummantelt um Verbrennungen zu vermeiden. Zwischen 1907 und 1910 fanden verschiedene Erneuerungen statt, denn 1907 wurde mit der Mosin-Nagant 91-30 mit Bajonett, ein Karabiner eingeführt der sich in Sachen Gestaltung des Visiers unterschied. Von 1908-1910 führte man eine neue Patrone mit Spitzgeschoss ein, die bessere Ballistische Eigenschaften aufwies und es erhielt in folge dessen ein neues Visier. 1938 wurde erneut eine Karabinerversion mit 1.020 mm Gesamt- und 510 mm Lauflänge eingeführt, der man 1944 ein abklappbares Dreikantbajonett verpasste und den Lauf auf 518 mm verlängerte. Einer der bekanntesten Versionen der Mosin-Nagant war die Scharfschützenausführung die von der damaligen Standardvariante M1891/30 durch einen nach unten abgebogenen Ladehebel und ein Zielfernrohr vom Typ PE bzw. PU zu unterscheiden war. Während des Ersten Weltkrieges wurden die Gewehre teilweise in den USA für die Zaristische Armee gebaut. Auch danach blieb es die Standartwaffe der neuen Sowjetunion und deren Roten Armee. Mit ihr wurde im 2. Weltkrieg der Sieg des „Großen Vaterländischen Krieges“ erkämpft und blieb auch danach Standartwaffe der Sowjets.
 


Der legendäre Wasilli G. Saizew mit der Mosin Nagant als Scharfschützenausführung und Soldaten der Zaristischen Armee mit Mosin-Nagants


Technik

Technik:

Das Mosin-Nagant Gewehr war ein 5-Schüssiger Repetierer. Es verriegelt indem es die zwei Verriegelungswarzen des Verschlusses in den Aussparungen im Systemkasten greifen. Das Nachladen fidnet Manuell statt, beim öffnen des Verschlusses wird der Schlagbolzen gespannt. Das eingebaute Magazin der Mosin-Nagant wurde entweder mit der Hilfe eines Ladestreifens oder Patrone für Patrone gefüllt wobei das Magazin 5 Patronen fasste. Es ist aber kein Geradezugrepetierer, denn der Kammerstängel muss vor der Rückwärtsbewegung des Verschlusses nach oben, so dass es Senkrecht steht und nach der Vorwärtsbewegung nach unten so dass es Horizontal bewegt werden kann, mit jener Bewegung wird ent.- und verriegelt.


Daten


 
Daten
 
Allgemeine Information
Militärische Bezeichnung:
Mosin-Nagant
Entwickler/Hersteller:
Sergei Ivanovich Mosin, Léon Nagant
Entwicklungsjahr:
1891
Herstellerland:
UdSSR/Russisches Zarenreich
Produktionszeit:
1891 bis 1965
Waffenkategorie:
Gewehr
 
Maße
Gesamtlänge Infanteriegewehr:
1.306 mm
Dragoner-/Kosakengewehr:
1.234 mm
Karabiner:
1.020 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): Infanteriegewehr: 4,22 kg
Dragoner/Kosakengewehr:
3,9 kg
Karabiner:
3,45 kg
 
Technische Daten
Kaliber:
7,62 x 54 mm R
Mögliche Magazinfüllungen:
5 Patronen
Munitionszufuhr:
festes Kastenmagazin
mit Ladestreifen
Effektive Reichweite:
ca. 550 m
Maximale Schussweite:
ca. 1.800 m
Kadenz:
15 Schuss/min
Mündungsgeschwindigkeit Projektil (V0):
770 m/s
Anzahl Züge:
4
Drall:
Rechts
Verschluss:
Kammerstängel


Quellen

Wikipedia.org (Zugriff: 14.11.2009)
World.Guns.ru (Russisch) (Zugriff: 14.11.2009)
Rusweapon.narod.ru (Russisch) (Zugriff: 14.11.2009)
Weaponplace.ru (Russisch) (Zugriff: 14.11.2009)



Autor: Steinbarsch_G7ut / Kai der Große

Das Thema

DP 28 Maschinengewehr

 

7,62 mm Degtjarjow Pechotnij 1928

Geschichte

Geschichtliches:


Das Maschinengewehr wurde von einem Team das unter der Leitung von Wladimir Grigorjewitsch Fjodorow und Wassili Alexejewitsch Degtjarjow stand konstruiert, mit den Vorgaben: Möglichst einfach, robust, vielseitig einsetzbar und kostengünstig zu sein. Der Anlass der Entwicklung dieses Maschinengewehrs war, das man die Ausrüstung der zu dieser Zeit noch recht Jungen Roten Armee, verbessern und vereinheitlichen wollte. Die erste Versuchswaffe kam 1923 mit Gurtzuführung und Rädern, kurz darauf eine weitere mit Zweibein und Tellermagazin. Diese Modelle wurde sorgfältig erprobt und 1927 bewies sich die DP in Vergleichen gegenüber der MG 13 und Tokarev MG MT. Die DP wurde dann als DP 1928 in die Rote Armee eingeführt. Doch diese Waffe wies auch einige Probleme auf, so bemängelten die Einheiten, das dass Zweibein zu Instabil sei und der Laufwechsel im Gefecht zu kompliziert sei. Ein weiterer Mangel betraf das füllen des Magazins, trotz das es für 49 Patronen ausgelegt war, wurde es nur mit 47 befüllt. Der Grund für dieses Vorgehen lag darin, das die Feder sonst drohte zu überspannen und zu brechen. Das befüllen allgemein galt als zu kompliziert und Zeitaufwendig. Im Laufe der Jahre wurde es dann zum DPM weiterentwickelt. Dieses kam jedoch erst 1944 und wurde dann in die Rote Armee eingeführt.


Technik

Technik:


Das DP 28 Maschinengewehr war ein Gasdrucklader mit Stützklappenverschluss. Der Gaskolben betätigte den Schlagbolzen der den Verriegelungszapfen freigab. Die Waffe schoss aus offener Verschlussstellung. Das Merkmal dieser Waffe war das Tellermagazin welche eigentlich 49 Patronen fassen sollte jedoch aber aufgrund von Problemen nur 47 Patronen des Typs 7,62x54mm R befüllt war. Außerdem war die Schließfeder unter dem Lauf an dem sich der Gaskolben befand, deswegen wurde sie schnell Heiß und hatte damit keine lange Lebensdauer. Das Kurvenvisier konnte bis auf 1.500m eingestellt werden. Und der Lauf der DP 28 war auswechselbar, jedoch brauchte man Werkzeug dafür. Der Mündungsdämpfer befand sich hier vorn und bis auf die Durchlassöffnung für das Geschoss geschlossen und hatte seitlich nach hinten gerichtete Schlitze. Dadurch war das MG beim Schießen ruhiger, da der Rückstoss und die Streuung nicht mehr so groß waren.


Daten


 

 
DP 28 Maschinengewehr
 
 
Allgemeine Information
Militärische Bezeichnung:
Maschinengewehr Degtjarjow DP 1928
Einsatzland:
Sowjetunion
Entwickler/
Hersteller:
Wassili Alexejewitsch Degtjarjow
Herstellerland:
Sowjetunion
Produktionszeit:
1927 bis 1944
Modellversionen:
DP,
DPT,
DPM,
DPA,
RP-46
Waffenkategorie:
Maschinengewehr
 
Maße
Gesamtlänge:
1.266 mm
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung): 8,40 kg
Lauflänge:
605 mm
 
Technische Daten
Kaliber:
7,62 x 54 mm R
Munitionszufuhr:
Tellermagazin
(Ausgelegt für 49 Patronen, wurde aber wegen technischen Problemen nur mit 47 geladen)
Effektive Reichweite:
800 m
Maximale Schussweite:
1.500 m
Kadenz:
600 Schuss/min
Feuerarten:
Automatisch
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0):
840 m/s
Anzahl Züge:
4
Drall:
rechts
Verschluss:
Stützklappenverschluß
Ladeprinzip:
Gasdrucklader


Quellen

Wikipedia.org (Zugriff: 14.11.2009)
World.Guns.ru (Englisch) (Zugriff: 14.11.2009)
whq-forum.de (Zugriff: 14.11.2009)



Autor TIWAZ / Kai der Große