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Das Thema

Selbstladegewehr Modell G 41 M (Mauser) und G 41 W (Walther)

 

 
Technische Daten: G 41 M (G 41 W) soweit die Werte nicht gleich sind
 
Kaliber:
7,92mm
Patrone:
7,92 x 57
v0:
745m/s
Länge Waffe:
1172mm (1138mm)
Lauflänge:
550mm
Züge/Richtung:
4/r
Feuergeschwindigkeit:
40 Schuss/min
Munitionszuführung:
integriertes Magazin für 10 Schuss
Einsatzschussweite:
600m (mit Zielfernrohr 800m)
Masse:
4,6kg (4,7kg)
Masse Zielfernrohr Typ 40:
0,95kg

Geschichte

Geschichte:
Deutschland setzte gegenüber den USA und der Sowjetunion, welche bereits relativ früh die überlegene Feuerkraft der Selbstladegewehre erkannten immer noch auf Mehrladegewehre vom Typ Mauser. Erst ein Jahr vor dem Überfall auf die Sowjetunion erging ein Auftrag für die Entwicklung eines Selbstladers an die Firmen Mauser und Walther.
Zwar hatte sich bereits Paul Mauser bereits vor 1900 mit Selbstladern beschäftigt, jedoch entsprachen die damaligen Entwürfe nicht den Anforderungen.
Ab 1919 wurde dann auch auf diesem Gebiet nicht mehr weiterentwickelt, da die Generalität kein Interesse an Selbstladegewehren zeigte.
Vereinzelt experimentierten jedoch Firmen an Selbstladegewehren weiter, da sie auf einen möglichen Export solcher Waffen hinarbeitenden.
Dabei konzentrierte man sich auf Gasdrucklader, bei denen man das Pulvergas über Bohrungen im Lauf ableitete.
Es wurden sogar Versuchwaffen gefertigt und erprobt jedoch könnten die Waffen nie überzeugen. Dabei wurden Teile dieser Konstruktionen sogar später für das StG 44 verwendet.
Bei der Ausschreibung zum Selbstlader wurden jedoch hohe Bedingungen gestellt.
So wurden Gasbohrungen am Lauf untersagt, eine geschlossene Ladeautomatik verlangt mit einem unbeweglichen Verschlussdeckel, ebenso sollte die Waffe manuell geladen werden können, wenn die Automatik versagte.
Nach einem Truppenversuch wurde die Waffe von Mauser zwar abgelehnt, aber trotzdem produziert und an die Truppe ausgegeben wie viele Stück jedoch hergestellt wurden ist unsicher.
Das Gewehr der Firma Walther wurde zwar ebenfalls 1941 getestet, jedoch wurde es erst am 2.Dezember 1942 in die strukturmäßige Bewaffnung übernommen. Jedoch sollte es bereits ein Jahr später durch das weiterentwickelte Modell G 43 abgelöst werden.
Die von Walther produzierte Waffe unterscheidet sich im Aussehen kaum von der Mauser Waffe, jedoch hatte Walther fast alle Vorgaben bis auf die Gasentnahme ignoriert.
Die Hauptnachteile des von Walther gebauten Selbstladers, waren die zu große Masse ein ungünstiger Schwerpunkt sowie eine komplizierte Handhabung und Reinigung.
Ebenso funktionierte der Mechanismus nicht besonders zuverlässig und neigt schnell zum verschmutzen, was wiederum Ladehemmungen verursachte.
Außerdem war die Fertigung zu kompliziert und zu teuer.


Beschreibung

Waffenbeschreibung:
G 41 M
Bei diesem Gewehr handelt es sich um einen Gasdrucklader mit einem feststehenden und sich verjüngenden Lauf mit Zylinderverschluss. Der Verschlusskopf dreht sich beim ver- und entriegeln um 90°, während der der Verschlussträger sich in Laufrichtung nach vorne und hinten gleitet. An der Laufmündung befindet sich die Gasdüse, welche über ein kompliziertes System eine Druckstange betätigt, welche den Verschlussträger nach hinten bewegt betätigt. Dieser wirft die leere Hülse aus und wird anschließend durch eine Druckfeder wieder nach vorne gedrückt und nimmt dabei eine neue Patrone mit und schiebt sie ins Patronenlager.
 



G 41 W
Beim Selbstladegewehr G 41 W handelt es sich ebenfalls um einen Gasdrucklader mit feststehendem lauf mit Geradzugverschluss und Stützklappenverriegelung mit Hahnschloss.
Die Pulvergase werden ebenfalls in einer Gasdüse vorne am Lauf gestaut und betätigen ebenfalls ein Gestänge, welches den Verschluss und auch den Verschlussdeckel zurückschiebt, dabei wird der Verschluss entriegelt und die leer Patrone aus dem Patronenlager gezogen. Nachdem die Patrone entfernt wurde trenne sich Schloss und Stossstange, während eine Schließfeder die Stossstange und Kolben nach vorne bewegt, geht das Schloss noch so weit zurück bis die Hülse ausgeworfen ist. Danach wird der Hahn gespannt und das Schloss bewegt sich wieder nach vorne und schiebt die nächste Patrone ins Lager.



Das Magazin ist bei beiden Waffen fest integriert und besitzt eine Kapazität von 10 Schuss, welche durch 2 Ladestreifen gefüllt wird.
 


 
Technische Daten: G 41 M (G 41 W) soweit die Werte nicht gleich sind
Kaliber:
7,92mm
Patrone:
7,92 x 57
v0:
745m/s
Länge Waffe:
1172mm (1138mm)
Lauflänge:
550mm
Züge/Richtung:
4/r
Feuergeschwindigkeit:
40 Schuss/min
Munitionszuführung:
integriertes Magazin für 10 Schuss
Einsatzschussweite:
600m (mit Zielfernrohr 800m)
Masse:
4,6kg (4,7kg)
Masse Zielfernrohr Typ 40:
0,95kg



Munition:
Für das Gewehr G 41 wurde die Mauser-Standartpatrone 7,92mm verwendet, welche auch beim K98kar, MG 42, MG 34 usw. zum Einsatz kam.


 

 
Daten Munition
 
 
Kaliber:
7,92mm
Masse der Patrone:
27g
Masse des Geschosses:
12,8g
Masse der Pulverladung:
ca. 3,05g
v0:
750 - 880 m/s
E0:
3600 – 4956 J


Quellen

Buch: Enzyklopädie der Infanteriewaffen, 1918 bis 1945, Band 1; Reiner Lidschun, Günther Wollert; BECHTERMÜNZ; ISBN:3-8289-0406-8
Lexikon der Wehrmacht



Autor: Viper

Das Thema

Universal-Maschinengewehr Modell 42 (MG 42)

 


 
Technische Daten
 
Kaliber:
7,92mm
Patrone:
7,92 x 57
v0:
750m/s
Länge Waffe:
1230mm
Lauflänge:
530mm
Züge/Richtung:
4/r
Feuergeschwindigkeit:
1.500 Schuss/min
Munitionszuführung:
Gurt 50 Schuss oder Gurt im Kasten 250 Schuss
Visierschussweite:
2.000m
Einsatzschussweite:
800m als lMG oder 2.200m als sMG oder
3.000m auf Lafette bei direktem Richten oder
3.500m auf Lafette bei indirektem Richten
Masse mit Zweibein:
11,60kg
Masse des Gurtes mit 250 Schuss:
6,90kg
Masse des leeren Patronenkastens (Stahl):
2,40kg
Lebensdauer des Laufes:
3.500 bis 4.000 Schuss oder
8.000 Schuss mit Hartverchromten Lauf

Geschichte

Geschichte:
Das MG 42 sollte das erst kurz zuvor eingeführte MG 34 ersetzen, da es den Anforderungen der kämpfenden Truppe nicht genügte.
Obwohl das MG 34 universell eingesetzt werden könnte, wie für die Infanterie als lMG und sMG sowie in Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und zur Luftabwehr. Führte die Unzuverlässigkeit des MGs bei extremen Bedingungen zu Beschwerden bei der Truppe.
Ein weiterer Nachteil des MG 34 war, dass man gut ausgebildete Bedienmannschaften brauchte, aber auch die Fertigung war sehr Zeit- und Kostenintensiv.
Dadurch musste das Heereswaffenamt die bereits begonnene Entwicklung des Nachfolgemodells mit höchster Dringlichkeitsstufe fortsetzten.
Anfang 1937 wurden dann drei Firmen mit der Konstruktion von Maschinengewehren beauftragt, die einerseits den modernsten technischen und taktischen Anforderungen entsprachen und möglichst in spanloser Fertigung hergestellt werden sollten.
An folgende Firmen wurden die Aufträge erteilt: Rheinmetall, Stuben AG und Großfuß AG.
Die beiden ersten Firmen hatten zu dieser Zeit bereits eine gewissen ruf als Waffenproduzenten, während die Großfuß AG einen Namen im Bereich der Metallpräge- und Stanztechnik besaß.
Im April 1938 stellten die Firmen ihre Waffen vor. Rheinmetall und die Stuben AG hatten jeweils einen Gasdrucklader konstruiert, die jedoch nicht den Anforderungen entsprachen.
Bei der Großfuß AG hatte der Konstrukteur Grunow einen Rückstoßlader entwickelt, der auch von der Fertigung sehr einfach war und die Militärs überzeugte.
Daraufhin wurde die Weiterentwicklung freigegeben und im Februar 1939 kam das vierte Versuchsmuster zur Truppenerprobung unter der Bezeichnung Modell 39.
Nach Verbesserung die sich durch den Truppenversuch ergeben hatten orderte das OKH 1.500 Stück des Versuchsmaschinengewehrs bis zur Jahreswende 1941, wo es dann unter Gefechtsbedingungen getestet wurde.
Zu Begin des Jahres 1942 wurde die Waffe dann unter der Bezeichnung Universal-MG Modell 42 als Standartwaffe in die Ausrüstung übernommen.
Der erste Einsatz der Waffe im Gefecht erfolgte im Mai 1942 gegen britische Truppen in Tunesien.
Das MG 42 wurde von der Truppe ebenfalls universal Eingesetz.
Ein großer Vorteil der Waffe gegenüber seinem Vorgänger war die hohe Verlässlichkeit und gute Schussleistung auch unter den widrigsten Bedingungen wie starker Verschmutzung und niedrigsten Temperaturen.
Die Waffe stellte einen Meilenstein in der Waffengeschichte dar, so probierten bereits die Alliierten die Waffe zu Kopieren, was allerdings nicht gelang.
Viele moderne MGs beruhen auch heute noch immer auf dem Prinzip des MG 42.


Sonstiges

Gegenüberstellung der Fertigung MG 34 / MG 42:
Fertigungszeit/MG: 150h / 75h
Fertigungskosten/MG: 312RM / 250RM

Die Umstellung der Fertigung beeinflusste somit den Ausstoß von 3.000 Stück im Herbst 1941 auf bis zu 24.000 Stück Anfang 1944.
Bis zum Ende des 2.Weltkrieges wurden ca. 352.000 bis 400.000 Stück des MG 42 hergestellt es gibt jedoch Quellen in den bis zu 700.000 Stück die Rede ist, die genaue Anzahl kann jedoch nicht ermittelt werden.
In die Serienfertigung waren 5 große Firmen mit Einbezogen sowie viele kleinere Zulieferbetriebe.
Die Montage der Waffen waren ebenfalls 4 große Firmen Einbezogen.

Waffenbeschreibung:
Bei MG 42 handelte es sich um einen zuschießenden Rückstoßlader mit einer neuartigen Rollverriegelung. Das Verschlusssystem befand sich in einem Kasten aus zwei gestanzten Blechhälften. Auf der rechten Seite vor dem Verschlusskasten befindet sich die Laufwechselklappe mit der ein schneller Laufwechsel möglich war (gut ausgebildete MG-Schützen schafften einen Laufwechsel in ca. 3-4s).

Munition:
Für das MG 42 wurde die deutsche Standartpatrone im Kaliber 7,92 x 57 verwendet.
Die Zuführung der Munition erfolgt nur über Metallgurte.


 
Daten Munition
 
Kaliber:
7,92mm
Masse der Patrone:
27g
Masse des Geschosses:
12,8g
Masse der Pulverladung:
ca. 3,05g
v0:
750 - 880 m/s
E0:
3600 – 4956 J


Quellen

Wikipedia Stand: 20.4.08
Lexikon der Wehrmacht Stand: 20.4.08
Waffenhauptquatier Stand: 20.4.08
Buch: Enzyklopädie der Infanteriewaffen, 1918 bis 1945, Band 1; Reiner Lidschun, Günther Wollert; BECHTERMÜNZ; ISBN:3-8289-0406-8

Videos:



Autor: Viper

Das Thema

Schnellfeuer-Fallschirmjägergewehr Modell FG 42

 

 
Technische Daten
 
Kaliber:
7,92mm
Patrone:
7,92x 57
v0:
685m/s
Länge Waffe:
975mm
Lauflänge:
500mm
Züge/Richtung:
4/r
Feuergeschwindigkeit:
600 Schuss/min
Munitionszuführung:
Kastenmagazin mit 10 bzw. 20 Schuss
Einsatzschussweite:
400m
Masse ohne Magazin:
4,98kg

Geschichte

Geschichte:
Das Schnellfeuer-Fallschirmjägergewehr entstand als Forderung der Luftwaffe nach der Luftlandung auf Kreta im Juni 1941, als erkannt wurde, dass die mit MP40 und Standartkarabiner K98k ausgerüsteten Fallschirmjäger über zu wenig Feuerkraft verfügten.
Mit Nachdruck wurden mehrere Firmen zur sofortigen Entwicklung einer Spezialwaffe aufgefordert. Die Waffe sollte als Selbstlade-, Schnellfeuer- und Scharfschützengewehr benutzt aber auch als Maschinenpistole und Maschinengewehr eingesetzt werden können.
Der Auftrag enthielt ebenfalls weitere strenge Kriterien hinsichtlich der Konstruktion und der verwendeten Materialien.
Diese enthielten unter anderem die Forderung, dass bei Einzelfeuer die Waffe aufschießend und bei Dauerfeuer zuschießend funktionieren sollte, weiteres sollte das FG 42 die Standartpatrone 7,92mm Mauser mit zwei verschieden großen Magazinen verwenden.
Die Visierung sollte mechanisch und optisch sein, außerdem sollte die Waffe mit einem Bajonett, Schalldämpfer, Mündungsfeuerdämpfer, Mündungsbremse und mit Zusatzvorrichtung zum Verschießen von Gewehrgranaten ausrüstbar sein.
Die Lebensdauer des Laufes sollte mindestens 2000 Schuss betragen und die Waffe sollte ohne Magazin und Zubehör maximal 4kg wiegen und höchstens 1000mm lang sein.
Hinsichtlich der Fertigung war sparsamer Einsatz der Materialen verlangt, sowie die Benutzung üblicher Teile und möglichst einfacher Fertigungsverfahren, sowie ein Verbot bezüglich legierter Stähle und anderer schwer zu beschaffender Materialien.
Jedoch konnten nicht alle dieser auflagen erfüllt werden, so wurde die Waffe etwas schwerer und man benötigte ebenfalls legierte Stähle. Ebenso wurde das FG 42 nur bedingt der Forderung eines leichten Maschinengewehrs gerecht da die Magazinkapazität von 10 bzw. 20 Schuss einfach für ein Maschinengewehr zu klein war.
Den Zuschlag der Ausschreibung erhielt Rheinmetall. Im April 1942 war der Prototyp fertig und zwei Monate später das Testmodell. Nach erfolgreichen Testversuchen und Truppenerprobung wurde das Gewehr Ende 1943 Anfang 1944 bei der Luftwaffe unter dem Namen Fallschirmjägergewehr FG 42 eingeführt und wurde erstmals bei der Befreiung Mussolinis vom Gran Sasso eingesetzt.
Die Luftwaffe forderte 100 000 Stück, wobei Rheinmetall jedoch nicht in der Lage war sie zu produzieren. Als dann Deutschland auch noch die Spezialstähle ausgingen wurden die Waffen mit Materialien minderer Qualität hergestellt, was dazu führte, dass die Waffen schwerer und länger wurden. Von Ende 1943 bis Kriegsende sollen ca. 6000 – 7000 Stück hergestellt worden sein.
Einige Elemente des Fallschirmjägergewehrs findet man auch heute noch in Sturmgewehren wieder, wie zum Beispiel im STG 77 oder aber auch beim MG 60.
 

 


Waffen-und Munitionsbeschreibung

Waffenbeschreibung:
Das Schnellfeuer-Fallschirmjägergewehr FG 42 ist ein Gasdrucklader mit feststehendem Lauf. Die Gasbohrungen und das Gaskolbensystem befinden sich unter dem Lauf. Die Waffe ist für Einzel- und Dauerfeuer ausgelegt. Bei Einzelfeuer funktioniert die Waffe aufschießend bei Dauerfeuer zuschießend und war zu diesem Zeitpunkt wohl die einzige Waffe die nach diesem Prinzip funktionierte und in die Serienproduktion übernommen wurde.

Munition:
Für das FG 42 wurde die deutsche Standartpatrone im Kaliber 7,92 x 57 verwendet.


 

 
Daten Munition
 
Kaliber:
7,92mm
Masse der Patrone:
27g
Masse des Geschosses:
12,8g
Masse der Pulverladung:
ca. 3,05g
v0:
750 - 880 m/s
E0:
3600 – 4956 J


Quellen

Wikipedia Stand: 9.3.08
Waffenhauptquatier Stand: 9.3.08
Buch: Enzyklopädie der Infanteriewaffen, 1918 bis 1945, Band 1; Reiner Lidschun, Günther Wollert; BECHTERMÜNZ; ISBN:3-8289-0406-8

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Autor: Viper

Das Thema

Panzerfaust 30klein, 30, 60, 100


Geschichte

Geschichte:
Die ersten Konzepte beruhten auf einer Erfindung von Dr. Langweiler von 1941. Dies geschah zu einer Zeit als neue Panzer auf dem Gefechtsfeld auftauchten, die mit den bis dahin verwendeten Panzerbüchsen der Modelle 38 und 39 nicht mehr unschädlich gemacht werden konnten.
Obwohl sich die Konstruktion vielversprechend war konzentrierte man sich zu dieser Zeit auf ebenfalls neu entwickelte Kampfmittel für die Panzerabwehr. Dies waren die Panzerbüchse Modell 41 und die reaktive Panzerbüchse Modell 54 oder besser bekannt als Panzerschreck.
Da diese Waffen jedoch nicht die vorgestellte Wirksamkeit und Stückzahlen erreichten, wurde eine Order an die Rüstungsindustrie erteilt Produktionskapazitäten zu schaffen für ein neues Waffensystem, welches in wenigen Monaten aus dem Entwurf von 1941 weiterentwickelt wurde.
So entstand die Panzerfaust 30 klein oder auch als Faustpatrone 1 sowie Gretchen noch unter strengster Geheimhaltung produziert wurde. 1943 kam sie dann in relativ großer Stückzahl zur Truppenerprobung.
Zu dieser Zeit wurde auch die Panzerfaust zu den Wunderwaffen gezählt, so wurde auch zur Propaganda genutzt.
In die strukturmäßige Bewaffnung der Wehrmacht wurde sie am 7.August 1944 übernommen.
Dies betraf bereits die Versionen Panzerfaust 30 klein, 30, 60 die Panzerfaust 100 kam kurze Zeit später noch dazu, wobei sich die Versionen nur in der maximalen reichweite und Durchschlagskraft unterscheiden.
Die Panzerfaust sollte ebenfalls zur Ausrüstung des am 30.November 1944 aufgestellten Volkssturm übernommen werden, da die Waffen mit verhältnismäßig geringem Aufwand hergestellt werden konnten.
Die genauen Stückzahlen der Produktion sind unbekannt.
Im November 1944 wurden alleine an die Wehrmacht mehr als 1 Million Panzerfäuste ausgeliefert und davon ca. 209000 Stück verbraucht.
Die Panzerfaust war für eine einmalige Verwendung gedacht, jedoch sammelte man leer Rohre wieder ein um sie industriell Nachzuladen.
Der Einsatz der Panzerfaust war nicht ganz einfach, da obwohl der Gefechtskopf alle damals verfügbaren Panzerung durchschlagen konnte erzielte man nicht immer den gewollten Effekt, dies lag vor allem an der schlechten Ausbildung der Schützen sowie der oftmals falschen Anwendung obwohl jeder Panzerfaust eine Bedienungsanleitung aufgeklebt war. Als auch den Fertigungsmängel bei der Produktion, so geschah es öfters, dass Treibladungen nicht funktionierten oder Gefechtsköpfe nicht explodierten.
 

 


Funktion

Funktionsweise:
Es handelt sich beim Gefechtskopf um ein überkalibriges Hohlladungsgeschoss mit einer Treibladung die mittels ausklappbarer Flügel während des Fluges stabilisiert wird. Das ganze befindet sich in einem Rohr, mit einem primitiven Metallstab mit 3 Öffnungen als Kimmen für die Unterschiedlichen Schussweiten von 30, 60 und 80m. Für die Verwendung der Panzerfaust bei Dunkelheit wurden Kimme und Korn mit Leuchtfarbe versehen.
Der Zünder des Gefechtskopfes wird nach ca. 5m Flug aktiviert und die Aufprallgeschwindigkeit beträgt in etwa 40m/s.
Das schießen war in liegender, kniender und stehender Position möglich, jedoch musste die Sicherheitszone hinter dem Schützen groß sein da der tödlich wirkende Feuerstrahl ca. 3m lang war.

Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung:


Vor dem Einsatz der Panzerfaust muss sie folgendermaßen scharf gemacht werde:
Sperre zwischen Kopf und Flügelschaft lösen
Gefechtskopf vom Flügelschaft abziehen
Zündladung einsetzen und Gefechtskopf wieder montieren


Daten

 
Daten
 
 
Panzerfaust 30 klein (Faustpatrone)
Kaliber Abschussrohr:
28mm
Länge Abschussrohr:
800mm
Länge feuerbereite Waffe:
1030mm
Einsatzschussweite:
30m
Durchschlagskraft:
140mm (gemeint ist hier die Faustpatrone 30)
Masse:
3kg
 
Panzerfaust 30
Kaliber Abschussrohr:
45mm
Länge Abschussrohr:
800mm
Länge feuerbereite Waffe:
1030mm
Einsatzschussweite:
40m
Durchschlagskraft:
200mm
Masse:
5,1kg
Geschwindigkeit
30m/s
Feuerstrahl
3m
Reichweite
ca. 30m
 
Panzerfaust 60
Kaliber Abschussrohr:
50mm
Länge Abschussrohr:
800mm
Länge feuerbereite Waffe:
1030mm
Einsatzschussweite:
80m
Durchschlagskraft:
200mm
Masse:
6,1kg
Masse Gefechtskopf:
2,4Kg
Masse Sprengladung:
1,5kg
Geschwindigkeit
45m/s
Reichweite
ca. 60m
 
Panzerfaust 100
Kaliber Abschussrohr:
60mm
Länge Abschussrohr:
800mm
Länge feuerbereite Waffe:
1150mm
Einsatzschussweite:
150m
Durchschlagskraft:
200mm
Masse:
6,8kg
Geschwindigkeit
60m/s
Reichweite
ca. 100m

Quellen

Quellen:
Buch: Enzyklopädie der Infanteriewaffen, 1918 bis 1945, Band 1; Reiner Lidschun, Günther Wollert; BECHTERMÜNZ; ISBN:3-8289-0406-8
Buch: Waffentechnik im zweiten Weltkrieg; Alexander Lüdeke; Parragon Books Ltd; ISBN: 978-1-4054-8584-5

Videos:



Autor: Viper

 

Das Thema

Mauser C96





 

 
Die Mauser C96
Hersteller:
Gebrüder Feederle / Mauser Oberndorf
Entwicklungsjahr:
1896
Herstellerland:
Deutschland
Produktionszeit:
1896 bis 1936
 
Die Maße
Gesamtlänge:
255 mm
Gesamthöhe:
155 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 1,08 kg
Lauflänge:
Ausführungen mit 96 - 132 mm
 
Technische Daten
Kaliber:
7,63 x 25 mm, später 9 mm Parabellum
Mögliche Magazinfüllungen:
6, 10 oder 20 Patronen
Munitionszufuhr:
Ladestreifen
Anzahl Züge:
6
Drall:
Rechts
Visier:
Kimme und Korn

Entwicklung

Diese Waffe erhielt bald den Spitznamen "Besenstiel", wegen der markanten Form ihres Griffs.
Entwickelt wurde sie von den Brüdern Fidel, Fritz und Joseph Federle, letzterer arbeitete im Experimental-Labor der Mauser-Fabrik in Oberndorf. 1895 erhielten die Brüder ein Patent für ihre Konstruktion, im selben Jahr entstand der erste Prototyp.
Der Prototyp war übrigens ohne Wissen von Paul Mauser entstanden.
Die C96 war der große Hoffnungsträger – Man erwartete eine Großbestellung für die Kaiserliche Armee.
Allerdings entsprach das mit Ladestreifen zu füllende feste Kastenmagazin nicht den Anforderungen der deutschen Armeeführung.
Es wurde der P08 der Zuschlag erteilt.
Bei Mauser ließ man sich nicht beirren und produzierte die C96 weiter, bis 1914 wurde sie 14.000 mal verkauft.
Auf Grund des erhöhten Bedarfs an Waffen, während des 1. Weltkrieges, wurden schließlich 250.000 Stück dieser Pistole an die deutschen Truppen ausgeliefert, teils im Originalkaliber, teils modifiziert auf das Ordonanz-Kaliber 9mm Parabellum. Zur Unterscheidung wurde eine rote „9“ in die Griffschalen gefräst.


Details

 
Explosionszeichnung der Waffe / Erklärung
 
1
Lauf (EWB)
2a
Visierblatt 1000m gebraucht,gut
2b
Visierblatt 1000m sehr gut
3
Visierklappenfeder
4
Visierschieber
5
Visierdrückerfeder
6
Visierdrücker f. 1000 m. Visier
6a
Visierdrücker f. 500 m Visier
7
Schließfederhalter
8
Schlagbolzenfeder
9
Schlagbolzen neu
10
Kammerschließfeder
11
Kammer (EWB)
12
Auszieher neu
12a
Auszieher original
13
Haltestück für Magazinboden
14
Abzugsfeder
15
Abzug
16
Kupplungsbolzen
17
Schlagfeder
18
Schlagfederbolzen
19
Hahngehäuse (nur mit EWB)
20
Riegel
21
Abzugstange
22
Abzugsklinke
23
Hahnachse
24
Hahn
25
Schloßhalter
26
Sicherung
27
Kupplung
28
Tragring neu
29
Griffschalen
30
Griffschalenschraube
30a
Griffschalenbuchse
31
Zubringerfeder
32
Zubringer
32a
Zubringer für 9 mm Para
33
Magazinschachtdeckel
34
Griffstück (EWB)


Weitere Informationen

 

Die Mauser C96 war eine Parallelentwicklung zur Pistole 08 aus der Zeit vor 1900!

Die C96 unterlag jedoch bei der Ausschreibung als Standartpistole der kaiserlichen Armee.

Trotzdem wurde sie ein großer kommerzieller Erfolg für die Waffenfabrik Mauser.
Der Export der Waffen ging in bedeutenden Absatzzahlen an:
Die Türkei, Mexiko und China.
Sie wurde dort auch offiziell in die Ausrüstung deren Armeen aufgenommen.
Der wohl prominenteste Besitzer dieser Pistole war der spätere britische Premierminister Winston Churchill, der in einer Zeit als britische Offiziere ihre Seitenwaffen noch selbst beschaffen mussten mit seiner C96 am Sudan-Feldzug und an den Burenkriegen teilnahm.
Auch China kaufte in den 20er Jahren etliche C96, diese wurden dort auch in Lizenz von Shan-Si Arsenal hergestellt.
Sie hatten das Kaliber .45 ACP.
Diese Modelle sind munitionsbedingt breiter und dadurch sofort erkennbar.

Die Mauser war nie Ordonnanzwaffe bei den Streitkräften Deutschlands. Aber sie wurde in beiden Weltkriegen von Mauser in einer Vielzahl von Varianten gefertigt und weltweit exportiert.

Die C96 ist für eine Pistole ungewöhnlich konstruiert: das Magazin der Waffe befindet sich vor dem Abzugsbügel und nicht wie üblich innerhalb des Griffstückes.
Ursprünglich war es auch nur ein Kastenmagazin, das wie bei einem Gewehr mit festem Kastenmagazin von oben mit Hilfe eines Ladestreifens geladen wurde.
 



Mauser brachte schließlich die modernere Variante, das Modell 1930 mit wechselbaren Magazinen heraus.

Das Modell 1932 war in der Lage, Dauerfeuer wie eine Maschinenpistole zu verschießen.
Die mitgelieferten Futterale der Waffe dienten als aufmontierbare Anschlagschäfte!
 

 



Nach dem Versailer Diktat war auch bei der Mauser die Produktion lange Zeit stillgelegt.

Erst ab 1932 wurde das Modell erneut in Kalibern 7,63 und 9 mm produziert.

Sehr beliebt war das Modell 32 mit 20-Schuß-Magazin, welches auch für Schnell- und Dauerfeuer geeignet war.



Diese Version verschoss, mit der 9-mm-Mauser-Export-Patrone, die stärkste Pistolen-Patrone Europas.

Mit 25 mm war die Hülse 6 mm länger als bei der Pistolen-Patrone 08.
Mit der stärksten Ladung wurde hier eine V/0 von 415 m/sec. erreicht.

Bei den herkömmlichen Patronen waren es lediglich 365 m/sec.

Die 7,63mm-Mausermunition war übrigens austauschbar mit der russischen 7,62mm-Munition der Tokarev-Pistole.
 



Die theoretische Schussfolge der Waffe lag bei 840 Schuss pro Minute.
Dies war aber viel zu hoch - selbst bei kurzen Feuerstössen wurde die C 96 so heiß, so das Gefahr bestand, dass sich die Munition im Patronenlager selbst entzündete.


Zubehör/Ausland

Das das hölzerne Futteral diente gleichzeitig als Anschlagschaft, und wurde seinerseits in einem ledernen Holster untergebracht. Die Montage als Anschlagschaft erfolgt mit Hilfe einer Nut im Griffrahmen. Die entsprechende Schiene des Schaftes wird von unten in den Griffrahmen geschoben und mit einem einfachen Schnappverschluss gesichert.
Das Visier der C96 ähnelt dem des Gewehrs K98, und darf mit seiner bis 1.000m reichenden Skala getrost als etwas "utopisch" bezeichnet werden. Tatsächlich erreichten die Geschosse dieser Pistole eine effektive Reichweite von etwa 200 Metern.
1930 wurde der Ladestreifen aufgegeben und ein zweireihiges Magazine entwickelt. Das Nachladen wurde dadurch erleichterte und die Aufnahme von Magazinen mit größerer Kapazität wurde ermöglichte.

Die Mauser C96 wurde inoffiziell auch bei der japanischen Armee verwendet. In den zwanziger Jahren tauchte diese Waffe verstärkt bei chinesischen Guerillas in den besetzten Gebieten Nordchinas (Mandschurei und andere) auf. Insbesondere die Magazinkapazität von 12 (Kaliber 9 mm) beziehungsweise 20 Schuss (Kaliber 7,62 mm) sowie die wegen des vergleichsweise langen Laufes hohe Reichweite bei hoher Schussgennauigkeit machten die Waffe attraktiv auch für Teile der Armee. So wurden erbeutete Waffen von Offizieren der in der Mandschurei eingesetzten Verbände verwendet. Dafür wurde sogar eine eigene inoffizielle Munitionsproduktion für das Kaliber 7,62 mm eingerichtet.

Die Mandschurische Armee und Polizei führten die Waffe sogar offiziell ein.