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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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McGuba war wieder fleißig und hat seinen Mod Battlefield: Europe für Panzer Corps weiter fortgesetzt.
War Ace Campaign  Patch 5.2

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Dieser Patch korrigiert diverse Fehler aus Version 5.0 oder 5.01 und korrigiert die Dateistruktur vieler Einheiten, welche möglicherweise unregelmäßige CTDs beim Spielen oder Laden verursachen.
DAW - Der andere Weg 19-01

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Amulet Mod Version 3.0

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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
Modern Conflicts 1.1

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Endlich ist Version 1.1 live. Der erste Teil der russischen Kampagne ist verfügbar, außerdem sind viele Balance-, grafische und andere Verbesserungen implementiert worden. Da hat Akkula wieder gan
Total Realism Project

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TRP 1.04 ist eine Zusammenfassung der vielen kleineren Ideen, die wir zu unserer Mod hatten. Wir veröffentlichen sie nun auf Basis der neuen HoI 2 Darkest Hour-Version 1.05.
DAW - Der andere Weg 18-02

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten: Darstellung vereister Seen Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beid
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Changes in v1.9
Pazifik Korps Teil 4 Part 3

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Im 3. Teil der US-Kampagne "Nach den schwarzen Tränen der Arizona", geht es als erstes um die Befreiung der Philippinen. Hierbei werden Sie von einem lokalen Helden tatkräftig unterstützt. Die aus
War Ace Campaign 5.0

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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
DAW - Der andere Weg 17-09

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
Panzer War in Europe Mod

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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill

Das Thema

Mittelschwerer Panzer "T-28"

Entwicklung

Entwicklung und Produktion



Ende der 20ziger - Anfang der 30ziger Jahre begann man in den "Kirow-Werken" in Leningrad mit der Entwicklung eines neuen mittelschweren Panzers. Grundlage hierfür waren Unterlagen über den britischen Panzer "Vickers Medium Mark III". Man hatte sich diese Pläne durch Spionage beschaffen können. So wurden mehrere Monate lang entwickelt und Prototypen gebaut, bis ein 27,6 Tonnen schwerer Panzer mit 6 Mann Besatzung und der Bezeichnung T-28 genehmigt wurde. Die Fahrzeuge sollten einen Hauptturm mit einer 76,2 mm L/16,5 Kanone und zwei MG-Türme bekommen. Des Weiteren gehörten zur Ausstattung ein Rauchentwickler und ein Zwei-Wege-Funkgerät. In der späteren Variante kam auch noch eine Turmstabilisierung dazu und das Rohr der Kanone wurde auf die Kaliberlänge von "L/26" verlängert.
 


 
"T-28 M"
Hersteller:
Kirow-Werke
Gefechtsgewicht:
32t
Besatzung:
6 Mann
Länge:
7440mm
Breite:
2810mm
Höhe:
2820mm
Motor:
M 17L V-12 Benzinmotor
Hubraum:
46900ccm
Leistung kw/PS:
368/500
Leistungsgewicht:
15,6 PS/t
Geschwindigkeit:
37 km/h (Straße),
12,5 km/h (Gelände)
Fahrbereich:
240km
Bewaffnung:
76,2mm Kanone L/26,
1-2x 7,62mm MG im Hauptturm,
2x 7,62mm in den MG-Türmen
Panzerung:
15 - 80mm
Furttiefe:
0,8 m



Im Oktober 1932 begann man dann mit der Serienproduktion der ersten 10 Fahrzeuge. Diese sollten am 11. August 1933 dann an die "Rote Armee" übergeben werden. Ab 1938 wurden dann Verbesserungen am Fahrzeug durchgeführt und die so neu entstandene Variante "T-28 M" dann bis 1940 produziert. Die Panzer der Baureihe "T-28" waren sehr beliebt bei den Besatzungen, da sie eine sehr gute, ruhige und weiche Fahrweise hatte. Auch konnten sie, problemloser als anderen Panzer, Gräben und Hindernisse überwinden

Während des Produktionszeitraumes von 1932 bis 1940 wurden insgesamt etwas mehr als 500 "T-28" produziert.

Einsatz

Einsatz


 

Finnischer Winterkrieg



Den ersten Einsatz erlebten die "T-28" während der Besetzung Ost-Polens durch die russischen Truppen. Danach kam dann der Einsatz im Winterkrieg gegen Finnland. Zu Beginn dieses Feldzuges wurden die Panzer hauptsächlich dazu eingesetzt die finnischen Befestigungen anzugreifen und außer Gefecht zu setzen. Bei diesen Gefechten stellte sich aber schnell heraus, dass die Panzerung für diesen Auftrag zu schwach war. Aus diesem Grund zog man beschädigten und andere nicht im Einsatz befindliche Panzer aus der Front, um sie in den "Kirow-Werken" einer Verbesserung zu unterziehen und dabei die Panzerung zu verstärken. Bei diesen Umbauten und bei den späteren Neubauten, wurde die Frontpanzerung auf 80mm und die Seiten- und Heckpanzerungen auf 40mm verstärkt. Durch diese Maßnahme stieg das Gesamtgewicht von etwa 28t auf 32t, dies beeinflusste aber nicht die Mobilität des Panzers. Die "T-28 M" waren somit für ihren Einsatz gegen feindliche Befestigungsanlagen geeignet und in diesem Rahmen nahmen sie an den Kämpfen um die "Mannerheim Linie" teil. Mit Hilfe dieser Panzer konnte die "Rote Armee" einen Durchbruch erzielen.
 

 


 

Russland-Feldzug



Bei der Invasion der deutschen Wehrmacht im Jahr 1941 standen der "Roten Armee" um die 400 "T-28" zur Verfügung. Es zeigte sich aber schnell, dass sie keine Chance gegen die deutsche Armee hatten. Die Meisten der "T-28" gingen schon in den ersten Monaten des Russland-Feldzuges verloren. Entweder wurden sie durch deutsche Panzer oder die deutschen 3,7cm PaK ausgeschaltet oder nach technischem Versagen durch die Besatzungen gesprengt. Trotzdem waren Anfang 1943 immer noch einige "T-28" im Einsatz um bei der Verteidigung zu unterstützen.
 

 


Quellen


"Waffentechnik im Zweiten Weltkrieg" von Alexander Lüdeke, Parragon-Verlag, ISBN: 978-1-4054-8584-5

" http://de.wikipedia.org/wiki/T-28_%28Panzer%29 " (Letzter Zugriff 03.01.2012)
" http://www.panzertaktik.de/t-28/ " (Letzter Zugriff 03.01.2012)
" http://www.forum-der-wehrmacht.de " (Letzter Zugriff 03.01.2012)



Autor: panzermeyer

Das Thema

T-34

 

танк 34

Entwicklung

Entwicklung

Der T-34 Panzer war eine Weiterentwicklung der BT-Serie. Dabei entsprach er bereits auf dem Reißbrett den Vorstellungen der Militärs: relativ flach, mit einem einfachen Laufwerk, solider Panzerung und Bewaffnung und - was auf den Schlachtfeldern des Ostens entscheidend sein sollte - robuster Konstruktion. Auch war er das genaue Gegenteil der deutschen Panzer, denn der T 34 kam ohne komplizierte Technologie aus. (Den T-34 konnte man auch ohne großartige Ausbildung fahren, was durchaus auch vorkam) Daher konnte er später auch in gewaltigen Mengen hergestellt werden, meist auch ohne Fachpersonal. Derweil wurden aufgrund der angespannten Lage der UdSSR (aufgrund der militärischen Misserfolge im Winterkrieg) die Änderungen angenommen und die sofortige Bereitstellung von 200 Panzern gefordert. Die ersten Prototypen wurden Anfang 1940 fertig und ausgiebigen Tests unterzogen, die erfolgreich endeten. Die Konstruktionspläne wurden zur selben Zeit fertig und so konnte die Serienproduktion beginnen. Das Einzige was am Ende noch fehlte war eine Bezeichnung. Der Hauptentwickler Koschkin brachte den Mut auf, dem Volkskommissar der Verteidigung der Sowjetunion Kliment J. Woroschilov zu erklären, dass der Panzer nicht nach ihm zu benennen sondern in T-34. (T = Tank (Panzer), 34 = 1934 - das Jahr in dem die Verstärkung der Panzertruppe gefordert wurde). Ein besonderes Merkmal am T-34 war, dass man im Gegensatz zu anderen Panzern weltweit eine schräge Panzerung einsetzte. Dies hatte zur Folge, dass die Panzerungswirkung erhöht wurde, ohne gleich eine dickere Panzerung zu verwenden.
Es waren die Blaupausen des Konstrukteurs Michail Koschkin, die die Generale überzeugt haben. Wegen fehlender Mittel und Ressourcen wurde die Entwicklung stark verkürzt, doch der Stahlkoloss war ein absoluter Glücksfall. Er entsprach bereits auf dem Reißbrett den Vorstellungen der Militärs und war extrem erfolgreich. Die Gründe sind eine relative flache Fahrwerkskonstruktion, das einfache Laufwerk mit hoher Belastbarkeit und natürlich die solide Panzerung bzw. starke Bewaffnung. Die robuste Konstruktion war ein Garant für den Erfolg auf den Schlachtfeldern und bewies sich nicht nur in Stalingrad, wo die höchste Anzahl neugebaute T-34 zum Einsatz kamen. Er wurde dabei nicht als Pendant zu den deutschen schweren Panzern gebaut, sondern sollte das Gegenteil dazu sein und effektiv die Schwächen deutscher Panzerbauten ausnutzen. Die deutschen Panzer waren geprägt von komplizierte Technologie, was den Massenheeren, den Materialschlachten und den unterschiedlichen Schlachtfelden nicht immer gewachsen war. Nicht nur die schnelle und leichte Herstellung machte den T-34 deshalb erfolgreich, sondern auch dessen vielseitiger Einsatz für die unterschiedlichsten Aufgaben, auch nach dem Krieg.
Im September 1940 rollten in der Sowjetunion die ersten T 34 in der Panzerfabrik No. 138 im ukrainischen Charkow vom Band. Leider starb ihr Konstrukteur Koschkin, nur 42-Jährig, wenige Tage später.

Das "T" steht für "tank" (Panzer) und die 34 für das Jahr, in dem das Oberkommando den Ausbau einer eigenen Panzertruppe anordnete - wartete noch auf seine Feuertaufe.


Einsatz

Ein Panzer gegen die Wehrmacht


Die Produktion für die Massenherstellung des T-34/76 begann im Jahr 1940. Die ersten Modelle wiesen noch eine Reihe von Mängeln auf. Der deutschen Panzer III waren bis dato absolut überlegen. Die Sowjetunion hatte nämlich zu Testzwecken drei dieser Panzer erworben. Obwohl der T-34/76 besser gepanzert und bewaffnet war, erwies sich der deutsche Panzer als überlegen

Die Sowjets gingen mit ihren ersten 1225 T-34 falsch um und setzten Sie meist als reine Infanterie-Unterstützungsfahrzeuge ein. Doch schon damals wurde den deutschen Panzermännern klar, dass hier ein neuer Panzer auf die Bühne trat und allen Witterungen wie Anforderungen trotzte - der T 34 war in diesem Krieg in seinem Element. Doch die deutschen Ingenieure wollten und konnten diesen einfachen Panzer nicht in ihre eigenen Pläne einbauen, zu primitiv war dieses Modell, als dass es ihre hoch entwickelten Panzer schlagen könne. Als neue Panzerwaffen kamen die "Panther" und "Tiger" an die Ostfront, besser ausgerüstet, besser bewaffnet und ihrer Zeit voraus, doch die Russen hatten T-34 in derartigen Mengen hergestellt, dass schon allein dessen Übermacht der deutschen Panzerwaffe das Rückgrat brach.
"Die größte Panzerschlacht der Geschichte, bei Kursk im Sommer 1943, zeigte zwar die technische Überlegenheit der deutschen Panzer, aber die Zahlen sprachen für die Sowjets. Hatten die deutschen Waffenschmieden bis 1945 insgesamt knapp 20 000 mittlere und schwere Panzer gebaut, so waren bei den Sowjets allein an T 34 genau 53 500 Stück vom Band gelaufen."

Die deutschen Kampfwagen fügten den Russen zwar immer wieder große Verluste, aber die neuen T-34/85 des Jahres 1944, wiesen den Panzer IV in seine Schranken. Die vielumwogenden Tiger Panzer konnten den T-34 einfach nicht Parolie bieten, zu klein war ihre Zahl und immer besser wussten die sowjetischen Generale mit ihren Panzer umzugehen. Der T-34 stach dabei mit seiner ausgewogenen Gesamtsystemkonstruktion: Feuerkraft, überlegene Feuerkraft, Beweglichkeit, besseren Panzerschutz und Schutz hervor. Dabei war die geschossabweisende Formgebung, später auch als sog. Sonderpanzerungen in die Militärtechnik eingegangen, dem Dieselmotors als Panzerantrieb und einem robusten Fahrwerk mit der breiten Plattenkette auch nach dem Krieg das Maß aller Dinge!

Manche Fachleute behaupten, dass die gesamte Auslegung des T-34 mit der eines überschweren Traktors vergleichbar sei; die Anforderungen und die Umgebungsbedingungen seien auf die überwiegend aus der Landwirtschaft stammenden Besatzungen abgestimmt. Im Gegensatz zu westlichen Verhältnissen wurden z.B. die zur Bedienung des T-34 erforderlichen Kräfte und der fehlende Komfort von dieser Bevölkerungsschicht nicht als Mangel empfunden.



Bis 1945 hatte die deutsche Kriegsmaschinerie ca. 20.000 mittlere und schwere Panzer gebaut, während in der Sowjetunion allein vom T-34 ca. 53.000 gebaut wurden. In der Nachkriegszeit wurde dieser Panzertyp auch einer der Hauptpanzer in den sozialistischen Bruderländern der Sowjetunion (z.B. DDR, Polen, in der Volksrepublik Korea sogar bis heute noch eingesetzt). Und so spielte er eine Rolle im Koreakrieg auf Seiten Nordkoreas sowie im Vietnamkrieg auf Seiten der Vietcong.

Ausführungen

T-34/76

Die ersten Fahrzeuge (vor der Serienproduktion) wurden ab 1940 gebaut, jedoch in geringen Stückzahlen (117 Stück) Die Serienproduktion begann 1941. Seine Hauptverwendung fand der T-34 in diesem Jahr als Kompanie- und Zugführungspanzer. Der technische Schwachpunkt dieser noch frühen Version lag bei dem Getriebe. Wegen dieses Problems gingen mehr Panzer verloren als durch Feindeinwirkung. Außerdem hatte der T-34 im Gegensatz zu den deutschen Panzern insgesamt 4 Mann Besatzung, denn der Kommandant musste gleichsam auch als Richtschütze dienen, dies erschwerte im Gefecht die Übersicht. Außerdem war eine weitere Schwäche, das nur die Kompanieführerpanzer ein Funkgerät hatten. Wenn dieser Panzer ausgeschaltet wurde, waren die übrigen faktisch ohne Führung und handelten dann auf eigene Faust. Trotz alledem zeigten sich seine Stärken, nämlich die hervorragende Mobilität sowie Panzerung. Die deutsche 3,7-cm-Pak konnte der Panzerung des T-34 – abgesehen von Glückstreffern in den Turmdrehkranz – nichts anhaben. Die 5-cm-KwK L/42 des Panzer III konnte dem T-34 nur an den Seiten und am Heck gefährlich werden. Die 8,8-cm-Flak diente oft als improvisierte PaK. Erst die 7,5-cm-Pak 40 stellte eine wirkungsvolle Abwehrwaffe dar. Mit dem Erscheinen des Panzer IV F2 mit der 7,5-cm-KwK L/43 war das Gleichgewicht zumindest bei der Bewaffnung wiederhergestellt. Als Vorteil erwiesen sich bald auch die breiten Ketten, welche die Geländegängigkeit gegenüber den deutschen Kampfpanzern mit ihren schmalen Gleisketten erhöhten. Der Dieselmotor erhöhte die Reichweite und verringerte die Brandgefahr. Der T-34/76 Modell 1940 verfügte über eine 76,2-mm-Kanone L/30 (ab dem Modell 1941 in längerer Version). Damit war er weit besser bewaffnet, als die meisten Panzer zu Beginn der 1940er-Jahre. Die Turmkonstruktion wurde mehrfach überarbeitet und variierte teilweise je nach Herstellungsort. Während die Modelle bis 1942 einen kompakten Turm mit einer großen Luke besaßen, wurde ab 1943 ein größerer Turm mit zwei Luken verwendet. Die Kommandantenluke wurde bald darauf durch eine Kuppel ergänzt, die dem Kommandanten auch bei geschlossener Luke einen Rundumblick ermöglichte.

 



T-34/85

Damit der T-34 auf dem gleichen hohen Niveau wie die neuesten Deutschen Panzer blieb, wurde der Auftrag erteilt eine neue Kanone zu entwickeln und in den Panzer einzubauen. Zu dieser Zeit wurden Kanonen des Kalibers von 85mm entwickelt und so bot es sich an eine von jenen zu verwenden. Von den Werken Roter Sormowo und dem Uralsker Panzerwerk wurden Versuchspanzer hergestellt. Beide Werke verwendeten dazu die Kanonen der Muster D-5T, LB-1, S-50 sowie S-53. Außerdem entwickelte das Uralsker Panzerwerk einen neuen Turm, dieser war ursprünglich für den KV-85 gedacht. Um den neuen Turm aufnehmen zu können, musste der Drehkranz von 1420 mm auf 1600 mm vergrößert werden. Nachdem die Erprobung abgeschlossen war, begann die Serienfertigung. Als Waffe war die S-53 vorgesehen, allerdings mussten die ersten Modelle von Januar bis März 1944 mit der D-5 ausgerüstet werden. Die S-53 war zum Produktionsstart noch nicht fertig entwickelt, nach ihrer Fertigstellung wurde sie unter der Bezeichnung SIS-S-53 als Hauptwaffe des T-34/85 aufgenommen. Mit dem Erscheinen der deutschen Panzer V (Panther) und Panzer VI (Tiger) verlor der T-34 einen Teil seines Schreckens für die Deutschen. Die zahlenmäßige Überlegenheit des T-34 glich die höhere Qualität und die bessere Bewaffnung der späten deutschen Kampfpanzer jedoch aus. Vom T-34 wurden etwa zehnmal so viele Exemplare gebaut wie vom Panther (60.000 : 6.000). Insgesamt wurden während des Krieges etwa 54.600 T-34 gebaut, davon 19.430 T-34/85.

 



T-34/57

Zwischen 1940 und 1943 wurden etwa 200 T-34 gebaut, die mit einer 57-mm-Kanone bewaffnet waren. Sie besaß eine höhere Durchschlagskraft als die herkömmliche 76-mm-Kanone. Im Winter 1941–1942 sollen auch einige vor Moskau gekämpft haben, jedoch gingen alle damals eingesetzten T-34/57 verloren. Es wurden zwar noch weitere T-34/57 gebaut. Da die 57-mm-Munition nicht ausreichend zur Verfügung stand ist ein jedoch Einsatz fraglich.

T-34/100

1944 und 1945 gab es Versuche, eine 100-mm-Kanone in den Turm des T-34 einzubauen. Es wurden zwei unterschiedliche Prototypen angefertigt. Probleme mit dem Rückstoß der Kanone führten jedoch dazu, dass die Treffgenauigkeit des ersten Prototyps sehr gering war. Beim zweiten Prototyp konnte dieses Problem behoben werden, allerdings wurde der neue T-34/100 nicht mehr für die Massenfertigung freigegeben.


Daten

 
Technisches
 
Allgemeines
Besatzung:
4 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze, Ladeschütze)
Länge:
8,20 m (incl. Rohr)
Breite:
3,02 m
Höhe:
2,76 m (Turm Oberseite)
Gewicht:
33 Tonnen
 
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung:
Turm 20–70 mm, Wanne 20–60 mm
Hauptbewaffnung:
1 × 85-mm-Kanone vom Typ ZiS-S-53 mit 60 Schuss
Sekundärbewaffnung:
2 × 7,62-mm-MGs Degtjarjow DT
 
Beweglichkeit
Antrieb:
V12-Aluminiumdieselmotor W-2 - 500 PS (368 kW)
Federung:
Christie-Federung
Höchstgeschwindigkeit:
53 km/h
Leistung/Gewicht:
15,1 PS/Tonne
Reichweite:
400 km


Quellen

Wikipedia.org(zugriff: 20.12.2009)
Panzer-archiv.de(zugriff: 20.12.2009)
bredow-web.de(zugriff: 20.12.2009)
axishistory.com (Englisch)(zugriff: 20.12.2009)
megakam.ru (Russisch)(zugriff: 20.12.2009)
bwb.org(zugriff: 12.3.2010)
achtungpanzer.com(zugriff: 12.3.2010)

Sonstiges

T-34 TANK A BATTLE Video über den T-34



Autor: Kai / Freiherr von Woye

Das Thema

Der schwere russische Panzer "KW-1"

 

 

Entwicklung

 

Anfang 1939 wurde mit der Entwicklung des schweren Panzer "KW-1" begonnen. Federführend war dabei das "Kirow-Werk" in Leningrad. Der nach dem damaligen russischen Verteidigungsminister, Klimenti Woroshilow, benannte Panzer sollte die damaligen Panzer vom Typ "T-28" und "T-35" ersetzen. Einen Schwerpunkt setzte man bei der Entwicklung dabei auf die Panzerung. So waren die Frontpanzerung mit 110mm und die Seitenpanzerung von 75mm zu diesem Zeitpunkt der Panzerentwicklung einzigartig. Als Bewaffnung erhielt der "KW-1" eine 76,2mm Kanone F-34 L/41 die auch im "T-34" zum Einsatz kam. Zur Nahverteidigung erhielt der Panzer insgesamt 3 MG.
 


 
"KW-1" Model 1941
Hersteller:
Kirow-Werk
Gefechtsgewicht:
47,5t
Besatzung:
5 Mann
Länge:
6250mm
Breite:
3300mm
Höhe:
2710mm
Motor:
"W-2-K" V-12 Dieselmotor
Hubraum:
38900ccm
Leistung kW/PS:
441/600
Leistungsgewicht:
12,6 PS/t
Geschwindigkeit:
30 km/h (Straße),
19 km/h (Gelände)
Fahrbereich:
250 km
Panzerung:
30 - 110mm
Bewaffnung:
7,62cm Kanone F-34 L/41,
1x koaxial MG 7,62mm,
1x 7,62mm MG im Turmheck,
1x 7,62mm MG in der Wanne
Furttiefe:
1,5m

 

 



Die ersten "KW-1" wurden dann ab Februar 1940 in Serienproduktion hergestellt obwohl die Entwicklung noch nicht komplett ausgereift war. Das zeigte sich, als einige dieser Fahrzeuge in den "Winterkrieg" gegen Finnland eingesetzt wurden. Es traten dort sehr viele mechanische Mängel auf, die eigentlich durch die Überarbeitung der Entwürfe behoben werden sollten. Aber durch den Verlauf des Krieges wurde dieses Vorhaben verhindert. So wurden, ohne Überarbeitung des Konzeptes, bis zum Herbst 1943 insgesamt 3000 Panzer des Typ "KW-1" produziert.

Einsatz

Einsatz

 


"Abgeschossener KW-1. Markant sind hier die Vielen Einschläge am Turm"



Wie bei der Entwicklung und Produktion schon angesprochen war der russisch-finnische "Winterkrieg" der erste Kampfeinsatz für den neuen schweren Panzer. Sie wurden im Schwerpunkt eingesetzt als die "Rote Armee" die "Mannerheim-Linie" angriffen. Durch ihre starke Panzerung waren sie dafür prädestiniert und konnten gute Erfolge dabei aufweisen. Beim Durchbruch durch die "Mannerheim-Linie" wurde kein einziger "KW-1" abgeschossen. Es zeigten sich aber die viele Mängel, die aber durch den Verlauf des Krieges in Europa nicht mehr alle abgestellt werden konnten.
 

 



Die zweite große Zeit für die Panzer des Typ "KW-1" war der Überfall der deutschen Wehrmacht. Als diese in Russland einfiel waren bereits 635 Panzer hergestellt und an die Truppe ausgeliefert wurden. Und als sie in den Kampf eingriffen waren die deutschen Truppen fast hilflos. Durch die starke Front- und Seitenpanzerung waren die deutschen Panzer- und PaK-Besatzungen kaum in der Lage diese Kolosse abzuschießen. Auch die 8,8cm Flak hatte manchmal Schwierigkeiten den "KW-1" schnell auszuschalten. So versuchte man, durch Haftladungen oder Schüsse auf die Ketten, die Panzer bewegungsunfähig zu machen um sie dann von der Seite oder Hinten zu bekämpfen. Erst mit dem Erscheinen der deutschen Panzerkampfwagen V "Panther" und VI "Tiger I" verlor der "KW-1" seine Vormachtstellung als bestgeschützter und schlagkräftigster Panzer. Seine Kanone war nun nicht mehr durchschlagkräftig genug um die deutschen Panzerungen dieser beiden Typen zu durchschlagen.

KW-2

Der "KW-2"

 

 



Um, ähnlich der deutschen Artillerie-Selbstfahrlafetten, Kampfunterstützung in die Panzerverbände zu bekommen entwickelte man den "KW-2". Dabei setzte man auf das Fahrwerk des "KW-1" einen großen sehr plump wirkenden Turm und baute in diesen eine 152mm Haubitze ein. Durch diese Bewaffnung war er sehr kampfstark und konnte eine gute Unterstützungsleistung bieten, aber der Turm barg auch große Risiken. Auf Grund seiner Größe bot er den deutschen Richtschützen ein gutes und leicht zu treffendes Ziel und das erhöhte Gesamtgewicht senkte die Mobilität der "KW-2". Als dann im Verlauf des Krieges die Fertigungshallen der "KW-2" Produktion von den deutschen Truppen eingenommen wurden stellte man die Produktion ein und nahm sie auch nicht wieder auf. So entstanden nur 336 Panzer dieses Typs bis Herbst 1943.

KW-85

Der "KW-85"

 

 



Da mit dem Auftauchen der "Tiger" und "Panther" die Kanone des "KW-1" nicht mehr durchschlagkräftig genug war, wurde ein neues Konzept entwickelt. So war es ab Mitte 1943 gelungen in einen neuen Turm aus Gussstahl eine 8,5cm Flak zu integrieren. Damit waren die "KW-85" Panzer, so wurde diese Variante genannt, wieder in der Lage auch die neuen und schwerer gepanzerten Fahrzeuge der Wehrmacht effektiv zu bekämpfen. Als dann aber die "T-34/85" auftauchten, die die gleiche Bewaffnung wie die "KW-85" besaßen, war die Produktion der KW-Panzer überflüssig geworden. So stellte man die Produktion ein und widmete sich neuen Projekten aus denen dann die späteren Entwicklungen "IS-1" und "IS-2" hervortraten. Man stellte bis Herbst 1943 insgesamt 130 Panzer vom Typ "KW-85" her.

 


Quellen

"Waffentechnik im Zweiten Weltkrieg" von Alexander Lüdeke, Parragon-Verlag, ISBN: 978-1-4054-8584-5

http://de.wikipedia.org/wiki/KW-1
http://www.panzertaktik.de/kw-1-kv-1/



Autor: panzermeyer

Das Thema

Antonow A-40
"Der fliegende Panzer"

 

 

Einleitung

Einleitung

 

Die Antonow A-40, auch „Kryl'ya Tanka"(Tank-Flügel) genannt, ging mit der unscheinbaren Abkürzung KT in die Militärgeschichte ein. Solche Projekte gab es viele während des Zweiten Weltkriegs, doch keines war derart dem Kriegsverlauf und taktischen Devise geschuldet, wie dieser Entwurf aus den Händen des berühmten Ingenieurs Antonow. Der sowjetische Flugzeug-Konstrukteur, mit vollem Namen Oleg Konstantinowitsch Antonow und geboren in Kiew, führte die Adaption der Panzerwaffe für andere Bereiche der Streitkräfte konsequent fort. Er inspirierte dabei die anderen Kriegsnationen des Zweiten Weltkriegs, welche ähnliche Projekte auf den Weg brachten.

 


 
Kenngröße
Daten
Konstrukteur(e): Oleg Antonow
Spannweite: 12,90 m
Länge: 11,50 m
Flügelfläche: 68 m²

 

Oleg Antonow, Sohn eines Bauingenieurs geboren, entwarf bereits als Schüler Flugzeuge, geprägt von seinen Erfahrungen im Segelflug. Im Jahre 1924 konstruierte er den Segler OKA-1 „Golub“ (Taube), der am ersten sowjetischen Segelflugwettbewerb in Koktebel auf der Krim teilnahm. So erwarb er seine ersten Meriten in diesem Bereich der Fliegerei bzw. Flugzeugskonstruktion. Der Segelflug war für ihn die Grundessenz der Fliegerei, der Baustein aller Flugzeugmodelle, auf die einfachsten aerodynamischen Gesetze angepasst. So war zu seinen Lebzeiten immer von der Einfachheit, Effizienz und Eleganz dieser Flugzeugtypen begeistert.

 

 

Entstehung

Entstehung



Im Jahr 1932 forderte das sowjetische Oberkommando neue Konzepte bei den Waffentechniken, Taktiken und Technologien, auch weil man aus dem Ersten Weltkrieg seine Lehren gezogen hat. Man erkannte den Panzer und das Flugzeug als zukünftige Instrument erfolgreicher Kriegsführung und man sah eine ideale Unterstützung der Armee durch die Kombination beider Elemente. Ein Panzer, der durch die Luft ans Ziel kommt und dort direkt bzw. durch seine gepanzerten Eigenschaften für die Front geschaffen, den gewünschten Erfolg erzielen wird. Das Konzept der Fallschirmjäger war zu dieser bereits bekannt und solche gepanzerten Fahrzeuge sollten sie vor Ort unterstützen. Das ursprüngliche Konzept war die Überführung bzw. der Lufttransport des 32 Tonnen Panzer mit Typenbezeichnung T-34. Dieser sollte in einem Segelflugzeug, abgeschleppt von Antonow 20 Schlepper ans Ziel gebracht werden.
Das Jahr 1939, der Beginn des Krieges und die Entwicklungsreife einiger militärischer Projekte, ließ den „fliegenden Panzer“ Wirklichkeit werden. Die sowjetischen Luftlandetruppen sollten fortan einen leichten Kampfpanzer an die Seite gestellt bekommen und der T-60 sollte der Panzer der Wahl für die Ausführung des Projektes werden. Für die ersten Erprobungen und Entwicklungen fand man keinen geringeren als den Konstrukteur Antonow. Dieser sollte die Idee und das Konzept in einen flugfähigen Transporter verwandeln. Natürlich konnte sich Antonow für ein Segelflugzeug begeistern und machte sich sofort an konkrete Designvorschläge. Um Partisanenverbände im Zweiten Weltkrieg mit stärkerer Bewaffnung auszustatten und auch Fallschirmjägereinheiten eine gewisse Panzerung zu geben, hatte Oleg Antonow die Idee, einen leichten Panzer mit Flügeln und allen Instrumenten auszustatten. Man setze beim Krieg gegen den Feind auf die Weiten des Landes und eine dementsprechende Einsatzdoktrin. Der Feind stören, zurückziehen und die Versorgungswege lang werden lassen. Dabei war es natürlich immens wichtig flexible und schlagkräftig zu sein, wobei die Kesselschlachten mit schnelle Flügelvorstößen bei der Planung mit einberechnet wurde. Der Prototyp dieses System der gepanzerten Luftlandeunterstützung wurde im Jahre 1941 gestartet und erhielt Bezeichnung A-40 KT - "Kryl'ya Tanka"

(geflügelte Tank).
 

 



Gleichzeitig forschten und entwarfen auch die Deutschen ähnliche Fluggeräte. Bei Ihnen wurde das Konzept eines Lastenseglers favorisiert. So die Messerschmitt Me 321 und Junkers Ju 322. Diese großen Segler liefen unter dem Namen Gigant und sollten in der Lage sein, kleine Kampffahrzeuge und sogar leichte Panzer zusammen mit vielen Truppen aufzunehmen und ans Ziel zu schleppen. Den Sowjets, durch einen Nichtangriffspakt in der günstigen Lage auch auf die deutschen Entwicklungen Zugriff zu haben, bzw. sogar Flugzeuge geliefert zu bekommen, konterten mit eigenen Projekten. Der „fliegende Panzer“ war nur ein Entwurf und neben großen bzw. übergroßen Bombern, die vollständig gepanzert sein sollten, wurden auch noch andere Transportmöglichkeiten direkt zur Front in Erwägung gezogen. So sollten in diesen sowjetischen Fluggeräten Kampffahrzeuge in den Bombenschacht des Flugzeugs eingebettet sein bzw. von dort abgeworfen werden. Der Panzer, in einen Segler integriert, erschien in seiner Konzeption als schnell umsetzbares und effektives Modell für alternative Transfort bzw. Supportunternehmungen. So sahen das auch die Alliierten auf der anderen Seite des Atlantiks und auf den britischen Inseln. Die “Baynes Bat” auf britischer Seite, welche als Segelentwurf an einem Tank konstruiert wurden. Bei den Amerikanern, von General Aircraft Hamilcar entworfen, ein ebenso ausgerichteter Militärtransporter speziell für den Transport von leichten Panzern.

Technik

Technik

 

Als endgültiger Panzer für die Segel-Panzer Kombination, wurde der 5,8 Tonnen schwere T-60 gewählt. Dazu kam ein zwei Tonnen schweres Flugwerk, an dem der Panzer angebracht wurde. Der T-60 war ein sowjetischer leichter Panzer, dessen Designer Nikolai Alexandrowitsch Astrow zu den führenden Spezialisten in der Entwicklung leichter Panzer zählte. Die Rote Armee nahm den Panzer im September 1941 an und die Betriebe der sowjetischen Militärindustrie produzierten ihn bis Februar 1943 in Serie. Wobei durch Antonov favorisiert und eingebaut wurden. Sein Gewicht war das überzeugendste Argument, was zwar zu Lasten der Bewaffnung und Feuerkraft des T-60 ging, aber ihn für den schnelle Einsatz bei den Luftlandetruppen umso wertvoller gemacht hätte. Sie hätten einen leichten und wendigen Panzer an ihrer Seite wissen wollen.

 


 
Aufbau: Schmaler Doppelrumpf als verbindendes Element von Panzer,
Tragflügel und Leitwerk.
Tragwerk: Verspannter Doppeldecker
in Gemischtbauweise
Leitwerk: großes Höhenleitwerk,
doppeltes Seitenleitwerk
Fahrwerk: Raupenketten des Panzers

 

Das Entwicklungsteam von Antonov entwickelte zu Anfang eine Reihe von Doppeldecker Flügel für den Panzer, wobei man immer von einem Einzelgerät ausging. Um den T-60 noch leichter und geeigneter für eine solche Transporttechnik zu machen, wurden die sekundäre Bewaffnung fast vollständig entfernt, ebenso der Munitions- und Treibstoffvorrat auf ein Minimum reduziert. Die Scheinwerfer wurden abmontiert und in die Wanne des Panzers spezielle Halterungen für die Flügelkonstruktion angebracht. Die Doppeldecker Flügel waren aus Sperrholz bzw. Stoff, wobei die gesamte Unterkonstruktion und auch die Heckauslegern, mit zwei senkrechten Flächen und einem hoch angebrachten einzigen horizontalen Fläche, für die nötige Stabilität sorgen sollen. Die Kontrolle der Konstruktion soll vom Panzer aus gesteuert werden, wobei sie nur aus einem einzigen Hebel für die aerodynamische Bedienung bestand. Alle Oberflächen für die Steuerung wurden aus der Position des Fahrers gesteuert. Die Oberflächen, die Konstruktionen und die mechanische Halterung sollten unmittelbar nach der Landung über Bord abgeworfen werden.

 

 

Testflug

Testflüge



Nach dem Entwurf, dem Bau und der Erprobungsphase, folgten die Testflüge. Beim einzigen Testflug kamen die Schwächen der Konstruktion voll zum Tragen, denn das Gewicht und der enorme Luftwiderstand der großen Oberflächen, verursachten beim schleppenden Flugzeug Petlyakov Pe-8 (Tupolew TB-3) eine Überhitzung Flugzeug-Motoren. Die TB-3 Bomber waren selbst bei Vollbelastung nicht der Aerodynamik der gesamten Konstruktion gewachsen. Der Schlepper bekam den fliegenden Panzer schlichtweg nicht hoch und so musste das Flugzeug den „flügellahmen“ T-60 nur abkoppeln. So gab es eine Bruchlandung des A-40 beim ersten Flug und beendet diesen mit einer sanften Landung auf holprigem Feld. Die Flugkonstruktion wurde nach der Landung wie geplant abgeworfen und der Tank fuhr zurück zur Basis. Der Pilot Sergej Anokin erstattete Bericht und der Test wurde als erfolgreich mit glatter Landung beurteilt. Der Mann, der "flog" hatte einen schnellen Kurs in Panzerfahren genommen. Die ganze Operation erforderte neben Flugkünste vor allem sorgfältiges Timing. Kurz vor der Landung musste der Fahrer/Pilot den Motor des Panzers starten und bei der Landung mit den Raupen in den Boden greifen, so dass der "geflügelte Tank"eine "sanfte Landung" hinlegen konnte. Der Test Pilot bezweifelte nach dem missglückten Flug, dass es während des Fluges je Kontrolle über die Konstruktion gehabt hat. Weitere Testflüge zeigten ähnliche Ergebnisse, denn der Luftwiderstand des Panzers war jedes Mal so erheblich, dass die Triebwerke überhitzten. Westliche Quellen behaupten, dass der A-40 KT den Boden nie verlassen hat. Die Sowjets behaupten bis heute, dass mindestens ein erfolgreicher Flug im Jahr 1942 stattgefunden hat. Die gesamte Testfluggeschichte scheint leicht zweifelhaft: Je nach Quelle gab es genau einen Testflug, eine Testflugserie oder gar nur einen Testflugversuch, bei dem man den A-40 nicht vom Boden bekam.
Das Konzept wurde nicht sofort fallen gelassen, da einige hohe Offiziere das Potential des Konzepts nicht aufgeben wollten. Auch Antonov hielt am fliegenden Panzer fest. Im weiteren Verlauf der Erprobung wurde allerdings klar, dass zu die wenig verfügbaren schwere Schleppen für den Panzer gibt. Ohne Leistung und sprichwörtlicher „Anhängerkupplung“ war es kaum möglich das Projekt weiterzuverfolgen, dazu kam das Ausbildungsproblem der Piloten/Panzerfahrer. Die Ketten des Panzers bei der Landung erwiesen sich auch als unzureichend geeignet, so wurden eher konventionellen Frontline-Rollen favorisiert. Durch die veränderte Kriegslage wurden die Arbeiten im September 1942 aufgegeben.

Entwicklung

Parallele Entwicklung

 

Für die Amerikaner und auch Briten war es die ständige Angst im Rüstungswettbewerb zurückzufallen. Dabei wollte man nicht nur Anschluss an die Achsenmächte halten, sondern auch den Sowjets nicht den technologischen Vorsprung zugestehen. Diese Situation spitze sich vor allem bei der Panzertechnik enorm zu, wurde doch jeder neue Panzer genau unter die Lupe genommen und stellte eine potentielle Wunderwaffe auf den neuen Schlachtfeldern des Krieges dar. Die moderne Kriegsführung brachte enorme Fortschritte mit sich und die Idee ein Flugzeug mit einem gepanzerten Fahrzeug zu kombinieren, versetze die Strategen in Angst und Schrecken.
So wurde von der US Army ein ähnliches Projekt wie die Antonov 40 angesetzt und den fähigen Händen von J. Walter Christie übergeben. Im Ergebnis sollte ein Panzerwagen stehen, der sich so schnell wie ein Flugzeug, unabhängig vom Gelände, sich bewegen kann. Anstelle von Bombenangriffen, sollten die Panzer landen und sehr viel effektiver bzw. zielsicherer als Bomben den Feind zerstören. Man plante eine ganze Staffel bzw. Verband von diesen fliegenden Panzern aufzustellen. Mit diesen Schwärmen über den Schlachtfeldern Europas, würde man die Infanterie alter Schule quasi abschaffen. Die Technik war dabei dem Antonov Projekt sehr ähnlich und stelle den Panzer mit Flügeln als Ausgangspunkt fest.

 

“The flying tank is a machine to end war. Knowledge of its existence and possession will be a greater guarantee of peace than all the treaties that human ingenuity can concoct. A flock of flying tanks set loose on an enemy and any war is brought to an abrupt finish.”
J. Walter Christie

 

 

 

Die Entwürfe überraschen deshalb nicht und waren bei den Zielen des Projekts nachvollziehbar. Diese fliegenden Festungen sollten mit einer 75 Millimeter Kanone bestehen, zusätzlichen Maschinengewehren ausgestattet und in leichter Bauweise gestaltet sein. Als Besatzung sah man für den leichten Panzer zwei Personen vor. Am Ende sollte ein vier Tonnen schwerer Panzer, 1000 PS Motor und Propellerzusatz vom Himmel stürzen und die mobile Kriegsführung auf Seiten der Alliierten zu einem neuen Höhepunkt bringen. Der Antrieb durch 8 Räder am Boden und durch Propeller in der Luft sollte kombiniert bzw. leicht handhabbar sein. Die Räder sollten über eine Lauffläche die Fortbewegung auch auf unwegsamem Gelände garantieren. Das System stammt vom Rüstungsbauer Caterpillar und sollte 70 Meilen pro Stunde auf unwegsamem Land und 100 Meilen pro Stunde auf einer glatten Oberfläche machen. So sollte er auch auf dem Boden ein schnelles Vehikel und gefährlicher Feind sein. Das Starten und Landen sollte dabei durch das Vehikel selber erfolgen, die Flugkonstruktionen abnehmbar und wiederverwendbar sein.

 

 

 

“The other hazardous stumbling-block, the landing of the flying tank, has also been overcome. My machine can alight on very limited space. The pilot can observe his air speed by means of his instrument board. When he switches from being a pilot to being a chauffeur he will know his land speed, both on the caterpillar tracks and on wheels, whichever he may choose to bring into use.
If he wants to liberate the tank from the wings, he has only to press a lever and that operation is completed in a jiffy. Then if he wants to, he can proceed along a highway on the rubber-tired wheels at a rate of 100 miles an hour.”

J. Walter Christie



Der Pilot/Kommandant/Panzerfahrer musste den Motorsegler nur landen und dann sofort losfahren. Bei der Entwicklung hatte Christie bereits weitere Stufen des Projektes im Sinn. Verschiedenen Panzertypen, passende Flugkonstruktionen und Einsatzszenarien für das gesamte Spektrum zu sichern. Wobei das „fliegender Panzerprinzip“ auch nach dem Krieg weiter eingesetzt werden sollte.