DMP Modding Community

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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

Download News

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DAW - Der andere Weg 18-02

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Changes in v1.9
Pazifik Korps Teil 4 Part 3

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Das Thema

Der Schwertorden
"Das gelbe Band"

 


(Ritterkreuz I. Klasse)

Entstehung

Entstehung

 

Der Orden, einer der ältesten in Europa, wurde 1522 durch König Gustav I. Wasa gestiftet. Der Schwertorden wurde als Militärverdienstorden für Offiziere aller Grade der Land- und Seemacht im Kriegsfall wie in Friedenszeiten, auch für Offiziere fremder Armeen, in Anerkennung des Heldentums und langer nützlicher Dienste, durch das Königreiche Schweden ins Leben gerufen. Von Friedrich I. (1748) erneuert und statuiert. König Adolf Friedrich bestätigte ihn und versah ihn mit weiteren Änderungen.
Neue Statuten erhielt er durch König Gustav IV. (26. September 1798) und einen weiteren Nachtrag durch König Karl XIII. (9. Juli 1814). Den letzten Nachtrag bekam der Orden am 25. November 1889 - Ritterklasse wurde in zwei Abteilungen geteilt.

 


(Georg Carl von Döbeln - schwedischer General und Träger des Großkreuzes der Kommandeure
Hat sich im schwedisch/russischen Krieg verdient gemacht und dadurch den Orden erhalten)

 


 
Klassen
1. Klasse
Kommandeure vom Großkreuz (24 Verleihungen)
2. Klasse
Kommandeure (24 - ausgenommen die Seraphine Ordensrittern und Ausländer)
3. Klasse
Ritter vom Großkreuz (I. Klasse) / Ritter vom Großkreuz (II. Klasse)
4. Klasse
Ritter (I. Klasse) / Ritter (II. Klasse - seit 1889)
5. Klasse
Schwertmedaille

 

Die Prinzen des königlichen Hauses erhalten das Kommandeurskreuz bei ihrer Geburt. Inländer (Militärs) erhalten diese Stufe nur nach 20ig jähriger "untadelhafter" Dienstzeit.
Im Kriegsfall zählen die Jahre doppelt. Eine sofortige Verleihung des Großkreuzes (I. + II. Klasse) im Kriege, wird vorgenommen, wenn derjenige verwundet worden ist, ein feindliches Siegeszeichen erobert oder Verdienst vor dem Feind zeigte. Dabei muss beachtet werden, dass die I. Klasse an Oberbefehlshaber für einen Land- oder Seesieg vergeben werden und die II. Klasse (nur) an Majore, die an der Spitze ihres Regimentes durch besondere Tapferkeit ausgezeichnet werden - der Ritterschlag wird unter freiem Himmel vorgenommen. Zu der Ritterklasse (5. Klasse) werden ernannt: Unteroffiziere der Armee u. Flotte, welche im Frieden mindestens 16 Jahre u. davon sechs als Unteroffiziere gut gedient haben (1 Kriegsjahr für 3 Friedensjahre). Für die Mannschaften ist eine Schwertmedaille gestiftet worden, damit haben wir es in letzter Instanz mit einem umfassenden Orden zu tun. Soldaten oder Matrosen müssen mindestens 16 Jahre gedient oder im Kriege sich ausgezeichnet haben, dabei gelten dieselben Regeln wie für die Ritter. Den 200 ältesten Trägern der Medaille wird eine Pension zugesprochen.
Die Zahl der Mitglieder bzw. Verleihungen ist unbeschränkt, daneben sind keine Bewerbung für den Orden und die Medaillen gestattet. Das Großkreuz kann selbst der König nur durch Entscheidung der Armeeführung erhalten.

 


(Ritterkreuz I. Klasse im Detail)

Aussehen/Trageweise

Aussehen und Trageweise

 

Kommandeurskreuz: Der Orden von einer goldenen Königskrone überhöht und in der Mitte befindet sich ein achtspitziges, liegendes, goldbordiertes und weiß emailliertes Kreuz. Im Medaillon befinden sich 3 Kronen, die zu den Winkeln des Kreuzes ausgerichtet sind. In der Mitte befindet sich ein aufgerichtetes Schwert. In den Winkeln der Kreuze befinden sich nochmals insgesamt 3 goldene Kronen. An den Spitzen des Kreuzes sind goldene Kugeln angebracht. Oben, unten, rechts und links befinden jeweils 2 gekreuzte Schwerter, die dem Orden eine viereckige Form verleihen. Die Schwerter durchzieht ein goldenes Band, welches sich um den ganzen Orden herumwickelt.
Ritterkreuz: Es sind nur Schwerter unter der Krone angebracht und im Medaillon befindet sich nur ein aufgerichtetes Schwert mit überhöhten Lorbeerkranz. Der obere Teil des Medaillons wird durch die Schrift - Pro Patria (Fürs Vaterland) ausgeschmückt.

 

 

 

Trageweise: Insgesamt sind die verschiedenen Stufen nach unten immer auch in der Größe abgestuft. Das Großkreuz der Kommandeure wird mit einem zusätzlichen Stern an der Brust getragen. Ebenso die höchste Klasse der Kommandeure, wobei der Stern dort sehr viel aufwendiger gestaltet und bei Feierlichkeiten an einer besonderen, aus goldenem Band, Schwertern und Schilden geformten, Kette getragen wird. Die Ritterkreuze wurden als Orden auf der linken Seite der Brust getragen, wobei die anderen Stufen aufwärts um den Hals getragen wurden.
Bei Feierlichkeiten erscheinen die Kommandeure des Großkreuzes und die Kommandeure in einer Ordenstracht nach schwedischen Schnitt: Jacke, spezielles Beinkleid und Ordensmantel. Dazu schwarz-weißer Federbusch, Schärpe und Hut mit Goldtresse.
Die Ordenstracht für die Kommandeure des Großkreuzes ist seit 1819 in einem gelben Rock mit blauem Futter von "burgundischen Schnitt", gelben Hosen und hohen Stiefeln.


 

 

Träger
Karl XVI. Gustav, König von Schweden
Georg Carl von Döbeln, schwedischer General
Bruno Bieler, deutscher General der Infanterie
Otto Schniewind, deutscher Admiral
Edmund Glaise von Horstenau, deutscher General der Infanterie

Sonstiges

Sonstiges

 


(Carl XVI. Gustaf - Angehöriger des schwedischen Königshauses Bernadotte
Großmeister des Ordens und hier zu sehen mit dem Großkreuz der Kommandeure und Bruststern)

 

Zum Orden gibt es Einkünfte, die den Trägern als Pensionen ausgezahlt werden. Er gilt als einer der großen skandinavischen Orden und fand gerade bei den ausländischen Trägern große Anerkennung. Der größte Teil der schwedisch-norwegischen Orden aus der frühen Neuzeit ähneln sich, was die Gestaltung anbelangt. Die Krone, das Kreuz und die Klasse tauchen in dieser Form immer wieder auf. Seit 1975 wird der Orden nicht mehr verliehen, ist aber noch nicht erloschen, da viele alte Ritter noch leben und der König Großmeister des Ordens bleibt.

 


(Urkunde für einen deutschen Träger der Jahre 1933-45, in denen Adolf Hitler erst erlauben musste die Verleihung des Ordens anzunehmen.)

Quellen

Maximilian Gritzner, Handbuch der Ritter- und Verdienstorden, Graz 1962.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwertorden (Letzter Zugriff 28.04.2010)
http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Schwertorden (Letzter Zugriff 28.04.2010)
http://wapedia.mobi/de/Schwertorden (Letzter Zugriff 28.04.2010)
http://www.retrobibliothek.de/retrobib/ ... 82588.jpeg (Letzter Zugriff 28.04.2010)
http://forum.axishistory.com/viewtopic. ... w=previous (Letzter Zugriff 28.04.2010)



Autor: Freiherr von Woye