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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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Nur durch die Nutzung von Uploadfiltern und einer umfangreichen Kontrolle aller Inhalte der Vergangenheit und Zukunft, einschließlich Lizensierungen von genannten, würde uns dies erst wieder erlauben. Da wir kein Aufgebot an Mitarbeitern haben, ist uns das so in dieser Art nicht möglich.

Weitere Aussagen sind uns zur Zeit nicht möglich, wir können alle nur hoffen und werden unserer möglichstes geben um dagegen anzugehen.

 

 

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Das Thema

Japanische Medaillen

Taiwan-Ehrenmedaille
(Taiwan jugun kisho)

 

Die japanischen Ehrenmedaillen sind grob mit den Ärmelbändern und -schilden der Wehrmacht zu vergleichen.

Historie

 

Die Taiwan-Ehrenmedaille wurde vergeben für die Teilnahme an einem Vergeltungsangriff auf Taiwan von 1874. Taiwan war damals Teil des chinesischen Kaiserreichs, das allerdings nur in strategisch wichtigen Bereichen präsent war. Große Teile der Insel waren schwer zugänglich und unter Kontrolle einheimischer Stämme. Im Jahre 1874 griffen Einheimische vom Stamm der Paiwan japanische Seeleute aus Okinawa an, die mit ihrem Schiff an der Küste aufgelaufen und gestrandet waren. 54 Japaner starben, 12 konnten sich in eine chinesisch kontrollierte Region durchschlagen. Als Vergeltung schickte der Meiji-Kaiser Mutsuhito eine Truppe von 3.600 Mann nach Taiwan, nachdem die chinesische Regierung es ablehnte, die Paiwan selbst zu bestrafen. In dem einzigen Gefecht starben 30 Paiwan und 6 Japaner, 30 weitere Japaner wurden verwundet. Dafür starben aber nach zeitgenössischen Quellen etwa 530 Japaner an Krankheiten. Die Paiwan wurden 1875 schließlich doch noch von chinesischen Truppen besiegt und unterworfen.

Die überlebenden japanischen Soldaten wurden mit der Taiwan-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Diese wurde per Dekret des Kaisers vom 10. April 1875 geschaffen. Sie bestand aus einer runden Silberplatte mit 25 mm Durchmesser mit oben angelöteter Befestigungsspange für ein Medaillenband. Auf der Medaille waren vorn zwei Blütenstände des Blauglockenbaums um die zwei Kanji-Silben für Jugun Kisho angeordnet. Hinten war die Jahreszahl Meiji 7 ( 7 . Jahr der Meiji-Regentschaft ) und „Erstes Jahr des Hundes (nach zodiakalischem Kalender, beides bedeuten das Jahr 1874). Auf der Befestigungsspange waren die Kanji-Silben Tai Wan eingraviert.

Das Medaillenband war aus Seide und 36 mm breit. Die Farbe war weiß mit 5 mm breit grün gefärbten Kanten.

Die Medaille wurde an der linken Brust getragen. Für die Einsatzuniform wurde eine Spange im der Farbe des Medaillenbandes ausgegeben.

Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 24.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 24.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 24.10.2009)



Autor: tom!

Das Thema

Japanische Medaillen

Japanisch-Chinesischer Krieg-Ehrenmedaille
(Nisshin Sensō jugun kisho)

 

 



Historie

Die japanischen Ehrenmedaillen sind grob mit den Ärmelbändern und -schilden der Wehrmacht zu vergleichen.

Bereits kurz nach Beginn der Meiji-Erneuerung um 1870 wurde Japan klar, dass man entweder Kolonialmacht werden musste oder selbst kolonialisiert werden würde. In den kommenden Jahren wurden daher massive Anstrengungen unternommen, das Land zu modernisieren und westlichen Verhältnissen zumindest näher zu kommen. Zugleich wurde China unter dem Ansturm der Kolonialmächte immer schwächer. Ab 1880 begann Japan daher, seine Hände nach dem nahen chinesischen Festland auszustrecken. Insbesondere Korea mit seinem pro-chinesischen Herrscher und Nordost-China geriet mehr und mehr in dem Einfluss Japans. Um den unsicheren Frieden zu bewahren gab es schließlich die Einigung, dass militärische Operationen gegen Dritte gegenseitig anzukündigen sind.

Anfang Juni 1894 kam es in Korea wieder einmal zu einem Aufstand von Separatisten. Die chinesische Regierung teilte mit, dass sie diesen mit Truppen bekämpfen wolle. Die anschließenden Gefechte und das entstandene Chaos nutzte Japan aus und landete Truppen in Südkorea, offiziell um japanische Handelsniederlassungen und Bürger zu schützen. Bis zur Niederschlagung des Aufstandes Ende Juni verstärkte Japan seine Präsenz weiter. Gespräche unter Meditation des britischen Botschafters in China brachten kein Ergebnis. Am 23. Juli 1894 besetzten schließlich japanische Truppen Seoul und setzten den Herrscher zugunsten einer pro-japanischen Regierung ab. Bereits am folgenden Tag unterzeichnete diese Regierung ein Hilfeersuchen an Japan, um die chinesischen Truppen im Land (etwa 5.000 Mann) zu vertreiben. Damit begann der 1. chinesisch-japanische Krieg.

Bis Mitte April 1895 wurde China auf ganzer Linie geschlagen. Die hochmodern ausgerüsteten und ausgebildeten japanische Truppen eroberten Korea und Nordost-China innerhalb von 9 Monaten. Mitte April 1895 erkannte China die Niederlage an. Als Reparation ging neben größeren Mengen Geld auch Nordost-China an Japan, Korea wurde endgültig von China abgetrennt.

Aufgrund massiven Drucks Russlands und unter Zuredens von Großbritannien musste Japan aber Nordost-China an Russland abgeben, da Japan zu diesem Zeitpunkt weder wirtschaftlich noch militärisch in der Lage war, Russland zu schlagen. Damit war aber der Grundstein für eine länger andauernde Feindschaft zwischen Russland und Japan gelegt. Als Ersatz eroberte Japan sich Ende 1895 mit der Zustimmung Großbritanniens noch Taiwan und gliederte es ins Kaiserreich ein.

Durch das kaiserliche Edikt Nummer 143 vom 09. Oktober 1895 wurde für alle japanischen Soldaten, die in diesem Krieg zum Einsatz kamen, eine spezielle Ehrenmedaille gestiftet. Diese wurde in einer Auflage von etwa 300.000 Stück in einer kaiserlichen Prägeanstalt in Osaka aus in China erbeuteter Bronze (Glocken und Kanonen) gefertigt.
Die Medaille hatte einen Durchmesser von 30 mm. Eine Befestigungsspange war oben angelötet. Vorn sind eine Armee- und eine Marine-Kriegsflagge gekreuzt um eine oben liegende Chrysanthemenblüte eingeprägt. Hinten sind Kanji-Symbole für „Meiji Jahr 27-8“ (1894-95) halbkreisförmig oben und „Ehrenmedaille“ zentral in der Mitte eingestempelt.

Das Medaillenband ist aus Seide, 36 mm breit und grün-weiß-grün gestreift.

Die Medaille wurde an der linken Brust getragen. Für die Einsatzuniform wurde eine Spange im der Farbe des Medaillenbandes ausgegeben.


Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 24.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 24.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 24.10.2009)



Autor: tom!

Das Thema

Japanische Medaillen

Boxer-Aufstand-Ehrenmedaille
(shinkoku jugun kisho)

 

 



Die japanischen Ehrenmedaillen sind grob mit den Ärmelbändern und -schilden der Wehrmacht zu vergleichen.

Medaille

 

Die Medaille:

Mit kaiserlichem Edikt Nr. 142 vom 21 April 1901 wurde eine Ehrenmedaille für alle im Rahmen des Boxer-Aufstandes an der Belagerung von Beijing, dem Entsatz und den bis November 1900 folgende Gefechten beteiligten Soldaten geschaffen. Diese sollte ursprünglich auch an besonders herausragende ausländische Soldaten vergeben werden. Dies ist jedoch niemals erfolgt, wohl als Antwort auf die Ergebnisse der Friedensverhandlungen.

Die Medaille bestand aus einer 30 mm durchmessenden bronzenen Scheibe und einer oben angelöteten Spange für das Medaillenband. Auf der Vorderseite ist unten ein stilisierter asiatischer Phönix (der mystische Hō-ō) mit aufwärts gespreizten Flügeln und eine stilisierte Chrysanthemenblüte oben eingeprägt. Zwischen den Flügeln unter der Blüte stehen die Kanji-Symbole für jugun kisho (Ehrenmedaille). Auf der Rückseite sind zwei Zeilen Kanji eingeprägt, oben dai-nippon teikoku (Großes Japanisches Kaiserreich), unten Meiji sanjusan-nen (Meiji 33. Jahr = 1900). Auf der Medallienspange sind ältere Kanji-Symbole für shinkoku jihen(China-Zwischenfall) eingeprägt.

Das Medallienband ist aus Seide, 37 mm breit. Außen sind 2 mm breite grüne Streifen, dazwischen wechseln sich drei 7 mm breite weiße und zwei 6 mm breite grüne Längsstreifen ab.


Historie

 

Hintergrund:

Ende des 19. Jahrhunderts unternahmen die europäischen Großmächte immer mehr Anstrengungen, China unter ihre Kontrolle zu bringen, um sich den riesigen Absatzmarkt zunutze machen zu können. Neben politischem Druck auf den politisch sehr schwachen Kaiser und seine Regierung waren Bestechung, Drogen und christliche Missionierung Mittel ihrer Wahl. Die Chinesen galten als minderwertig. Dagegen erhoben sich Mitte der 1890er immer mehr chinesische Patrioten. Diese Gruppen setzten sich insbesondere für eine Stärkung des Kaiserreichs und für die Zurückdrängung der „europäischen Barbaren“ ein. Neben politischem Druck wurde Gewalt als legitimes Mittel der Wahl angesehen. Dazu unterzogen sich die Mitglieder einem körperlich anstrengenden Training im waffenlosem Kampf und Nahkampf.
Auf Druck der Europäer wurden diese Bewegungen zunächst vom chinesischen Staat brutal unterdrückt. Dies führte jedoch zu einem massiven Zulauf an Mitgliedern und zu einem Machtwachstum. 1898 schlossen sich schließlich die meisten Gruppen zur „Rechtschaffenden Faust der Harmonie“ (Yihe tuan) zusammen. Deren Mitglieder nicht zuletzt auch wegen des Kampftrainings von den Europäern respektlos „Boxer“ genannt wurden. Ziele der "Faust" waren unter anderem die gewaltsame Vertreibung der Ausländer, Stärkung des Kaisers und Zurückdrängung des Christentums. Während der Kaiser Guangxu nicht zuletzt wegen seines Wissens um die waffentechnische Überlegenheit der Ausländer selbst nur eine Zukunft im Zusammenwirken mit den Europäern sah, sah die wahre Machthaberin Tz'u-Hsi T'ai-hou (Mutter des Vorgängers und offizielle Machthaberin bis zur Volljährigkeit Guangxus 1898) eine Chance zur Wiederherstellung der staatlichen Souveränität.

1899 begann ein landesweiter Aufstand der „Faust“ gegen die insbesondere im Norden stark verbreiteten christlichen Missionen. Trotz massivem politischem Drucks wurden seitens des Kaiserhauses nur wenig dagegen getan, da Tz'u-Hsi T'ai-hou den Kaiser Anfang 1899 de-facto wieder entmachtet hatte. Ab Mitte Juni 1900 griffen die „Boxer“ schließlich auch die ausländischen Gesandtschaften im Diplomatenviertel von Beijing an. Die Europäer und Japaner hatten diesen Angriff erwartet und sich entsprechend verschanzt. Am 21.06.1900 sah man im Kaiserpalast eine einmalige Chance und erklärte den Ausländern offiziell den Krieg und unterstütze die Säuberungen durch die „Faust“. Zu den im Diplomatenviertel verschanzten Truppen (insgesamt 435 Mann) gehörten neben britischen, französischen, russischen, deutschen, österreichischen, italienischen und amerikanischen Soldaten auch eine Gruppe von 30 japanischen Marinesoldaten, die sich in den Gefechten hervorragend bewährten und unter den Europäern höchsten Respekt genossen.

 

Karte des belagerten Diplomatenviertels

 


 

Ein erster improvisierter Entsatzversuch von 2.000 hastig zusammengestellten ausländischen Soldaten unter britischer Führung Ende Juni 1900 endete 25 km vor Beijing im Feuer chinesischer Truppen und Kämpfern der „Faust“. Bis Mitte Juli wurden dann 54.000 Mann internationale Truppen, darunter ca. 21.000 japanischen Soldaten (Teile der 5. Infanteriedivision und Marine-Landungsverbände sowie Hafen-Schutztruppen und die Besatzungen von 18 Kriegsschiffen aller Größen), und 1.000 loyale Chinesen zusammengezogen, die strategische Häfen einnahmen und einen nachhaltigen Vorstoß auf Beijing abdecken sollten. Anfang August begann dann der Vorstoß von 2.0000 alliierten Soldaten auf Beijing gegen 70.000 kaiserliche Soldaten und bis zu 100.000 Kämpfer der „Faust“. Am 14.08.1900 erreichten die allliierten Verbände schließlich Beijing, beendeten die Belagerung und eroberten die Verbotene Stadt. Der Kaiser und die Herrscherin hatten nur kurz zuvor entkommen können.

Bis September 1901 zogen alliierte Strafexpeditionen durchs Land und bekämpfte mit Unterstützung untergetauchter chinesischer Christen die „Faust“ mit brutaler Gewalt. Dabei wurde jedoch die kaiserliche Verwaltung weitestgehend geschont, da man durchaus verstanden hatte, dass ein Kaiser als Marionette eine bessere Kontrolle ermöglichte als ein fremder Herrscher. Am 07. September 1901 endete der Konflikt mit einem Anerkenntnis des Kaisers.

 


Japanische Marine-Landungstruppe



Die Auswirkungen des Krieges waren weitreichend. So endete die nationale Eigenständigkeit Chinas für fast 50 Jahre. Außerdem wurden Reparationsverpflichtungen bis 1939 vereinbart, die den chinesischen Staat nahezu handlungsunfähig und vom Wohlwollen der Schuldnerstaaten abhängig machten. Außerdem eignete sich Russland vor Kriegsende noch die Mandschurei an und erhielt mir Port Arthur einen dauerhaft eisfreien Hafen in Asien. Zusätzlich wurde Japan endgültig als Teil der internationalen Gemeinschaft anerkannt, was die Gefahr einer Kolonialisierung durch die Europäer und Amerikaner ausschloss. Die staatliche Souveränität war damit vorerst sichergestellt, auch wenn die Europäer und Amerikaner Japan trotz des größten gestellten Truppenkontingents bei den Friedensverhandlungen sowohl bei der Verteilung der Reparationen übervorteilten als auch Russland die von Japan beanspruchte Mandschurei überließen.


Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 28.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 28.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 28.10.2009)
Nambu World (letzter Zugriff 28.10.2009)



Autor: tom!

Das Thema

Japanische Medaillen

Russisch-Japanischer Krieg-Ehrenmedaille
(Nichi-Ro Sensō jugun kisho)

 

 



Die japanischen Ehrenmedaillen sind grob mit den Ärmelbändern und -Schilden der Wehrmacht zu vergleichen.

Beschreibung

Die Medaille:

Durch kaiserliches Edikt Nr. 51 vom 31. März 1906 wurde für die Teilnehmer am Russisch-Japanischen Krieg 1904/05 eine eigene Ehrenmedaille geschaffen.

Die Medaille bestand aus einer 30 mm durchmessenden vergoldeten bronzenen Scheibe und einer oben angelöteten Spange für das Medaillenband. Vorn waren unten die vom Orden der Aufgehenden Sonne bekannten drei stilisierten Blauglockenbau-Blätter mit drei Blütenständen zu drei Blüten außen und fünf Blüten innen. Darüber ist jeweils eine Marine- und Armee-Kriegsflagge mit gekreuzter Flaggenstange angeordnet. Das Ganze wird durch die stilisierte Chrysanthemenblüte gekrönt.
Auf der Rückseite ist in der Mitte ein stilisiertes Samurai-Turmschild mit Kanji für meiji sanjunanahachi-nen seneki (Meiji 37 – 38 Jahr Krieg) eingeprägt. Dieses wird rechts von einem Lorbeer-Zweig, links von einem Palmenzweig flankiert.
Auf der Befestigungsspange sind Kanji für jugun kisho (Ehrenmedaille) eingeprägt.

Das Medallienband ist aus Seide, 37 mm breit. Es ist türkis-blau-türkis gestreift mit 2 mm breiten weißen Rändern. Die türkisen Streifen stehen dabei für die Landgefechte, der blaue für die Seesiege.


Historie

Hintergrund:

Bereits nach dem Chinesisch-Japanischen Krieg 1894/95 machte das zaristische Russland seinen Einfluss gegen japanische Interessen geltend, indem es nach Nordost-China griff und Japan mit Hilfe von Frankreich und Großbritannien wieder aus Korea heraus drängte. Im Rahmen des Boxer-Kriegs griff Russland dann nach den eisfreien Häfen der Mandschurei. Japan versuchte, sich in Verhandlungen mit Russland im Gegenzug Korea zu sichern. 1902 griff schließlich Großbritannien ein, das dem russischen Machtzuwachs in Ostasien kritisch gegenüberstand. Mit einem britisch-japanischen Bündnisvertrag sollte Russland zumindest gehindert werden, die Häfen Wladiwostok und Port Arthur zu sehr militärisch zu nutzen, indem Großbritannien Japan Hilfe im Falle eines Krieges zusagte. Dies führte zugleich zu einer Isolierung Russlands in Europa.

Bis 1904 wurde in mehreren Verhandlungsrunden zwischen Japan und Russland versucht, eine Lösung des Interessenkonflikts zu erreichen. Da Russland sich aber in der Region militärisch überlegen fühlte, wurden die japanischen Anstrengungen nicht wirklich ernst genommen. Daraufhin erklärte das militärisch erstarkte Japan Russland am 08. Februar 1904 den Krieg mit stillschweigender Zustimmung Großbritanniens.
 

 



Der japanische Angriff begann noch am 08. Februar mit einem Überraschungsangriff der japanischen Flotte auf das schwer befestigte Port Arthur, der die russische Pazifikflotte ihrer stärksten Einheiten, die Schlachtschiffe Tsesarevich und Retvizan sowie der Panzerkreuzer Pallada, (alle schwer beschädigt durch Torpedos) beraubte. In der Folge verminten russische Schiffe den Hafenzugang derart, dass die japanische Flotte keinen Zugang mehr hatte, aber auch die verbleibenden russischen Schiffe keinen Ausfall mehr machen konnten. Durch die Minen verloren die japanischen Verbände bis Kriegsende mehrere Großkampfschiffe, darunter die Schlachtschiffe Yashima und Hatsuse sowie mehrere Kreuzer. Weitere Schiffe wurden beschädigt. Durch die massiv ausgebauten, nahen Reparaturkapazitäten konnten die beschädigten japanischen Schiffe aber schnell repariert werden, während die russischen Kapazitäten sehr begrenzt waren und durch die weiteren Gefechte mehr und mehr vernichtet wurden.

Am 13. April 1904 landeten japanische Armeeverbände bei Incheon in Korea und eroberten bis Ende des Monats ohne größeren Widerstand ganz Korea. Russische Verbände in Divisionsstärke hatten sich am Grenzfluss Yalu eingegraben und erwarteten den Angriff. Ziel war es, den Vormarsch zu verlangsamen, damit Nachschub über die Transsibirische Eisenbahn aus Europa heran rollen konnte. Bis zum 25. Mai 1904 durchstießen die Japaner schließlich die Zugänge zur Liáodōng-Halbinsel und schlossen Port Arthur auf der Landseite ein.


Kriegsverlauf

 

Liáodōng-Halbinsel

Die russische Verteidigung bestand aus 56.000 Mann, verschanzt in mehreren betonierten Festungen, und 506 Geschütze aller Kaliber. Außerdem wurden zum ersten Mal in der Geschichte der Kriegsführung massiv Maschinengewehre eingebaut und eingesetzt.
Ohne schwere Artillerie waren die Festungen nicht zu knacken. Daher wurden nach anfänglichen Rückschlägen aus mehreren Küstenfestungen dutzende 28 cm Küstenhaubitzen von Krupp ausgebaut und in Einzelteilen über Land an die Front transportiert. Diese schossen die Festungswerke sturmreif.

Zugleich versuchte die russische Armee mit den inzwischen eingetroffenen Verstärkungen Port Arthur zu entsetzen. Die japanischen Truppen hatten sich in den vorher russischen Stellungen am Zugang zur Liáodōng-Halbinsel verschanzt. Am 05. Oktober 1904 begann der russische Angriff mit 210.000 Mann. Bis zum 17. Oktober konnten die Japaner die Stellungen halten und sogar in die russischen Bereitstellungsräume vordringen. Daher brachen die russischen Verbände die Schlacht ab und zogen sich unter dem Verlust von 44.350 Mann nach Mukden (Shengyang) zurück. Die Japaner hatten 22.350 Mann verloren. Die japanischen Truppen waren damit frei, in die Mandschurei einzufallen. Wegen des strengen Winters waren jedoch zunächst keine größeren Operationen möglich. Die russische Armee hatte sich in vorbereitete Stellungen auf einer Linie südlich von Mukden zurückgezogen. So kam es zu einem mehrmonatigen Stellungskrieg.

Der entscheidende Angriff auf Port Arthur begann am 28. November 1904. Bis zum 31. Dezember 1904 konnten die Festungswerke nacheinander erobert werden. Schließlich wurden auch die Reste der russischen Fernost-Flotte im Hafen zerschossen. Port Arthur kapitulierte schließlich am 02. Januar 1905. Die Gesamtverluste der Japaner betrugen vor Port Arthur 57.780 Mann und überstiegen die russischen Verluste damit nur gering. Japan hatte gezeigt, dass seine Armee zu einer modernen Kriegsführung fähig war.
 


Port Arthur mit den wichtigsten Festungswerken

 

Am 25. Januar 1905 begann die russische Armee begünstigt von Winterstürmen mit einem Angriff über die gesamte Frontlinie in der Mandschurei, der die japanischen Truppen überraschte und in Unordnung brachte. Kurz vor dem Sieg wurden die russischen Truppen jedoch am 29. Januar 1905 vom Oberkommando zurückgerufen, dass die Situation vollkommen falsch einschätzte. Ergebnis war ein massiver Moral-Verlust bei den Soldaten, die sich kurz vor dem Erfolg verraten sahen. Bei einem Sieg wäre der Krieg voraussichtlich mit einem Verständigungsfrieden beendet worden.

Bis Ende Februar hatte sich die japanische Armee reorganisiert und neu formiert. Daher begann am 20. Februar 1905 ein massiver Angriff auf die russischen Stellungen, der zunächst nur geringe Fortschritte bei hohen Verlusten ergab. Die verunsicherte Führung der russischen Truppen gab den Kampf aber am 09. März 1905 verloren und befahl den Rückzug. Die endgültig demoralisierten russischen Soldaten zogen sich fluchtartig zurück und überließen den Japanern nahezu die gesamten schweren Waffen. Damit war der Landkrieg beendet.

Nach dem Verlust der Fernostflotte hatte die russische Admiralität Anfang Oktober 1904 seine Ostseeflotte als Ersatz nach Ostasien entsandt, ein logistisch gewagter Schritt, da die Entfernung über 29.000 km betrug. Dank britischer Aufklärung waren die Japaner jedoch immer über den Fortschritt des Vormarsches informiert.

Die Kapitulation von Port Arthur Anfang 1905 brachte die russische Ostseeflotte in eine schwere Lage. Wegen der schwindenden Vorräte war ein Rückmarsch nicht mehr möglich, so dass nur noch ein Durchbruch nach Wladiwostok in Frage kam. Außerdem sah die militärische Führung in den Schiffen die letzte Möglichkeit, die Japaner auf dem Festland abzuschneiden. Der Marsch der Schiffe wurde daher fortgesetzt, obwohl der Krieg praktisch schon verloren war.
Am 27. Mai 1905 stellte schließlich die vor Port Arthur deutlich dezimierte japanische Flotte den russischen Verband in der Straße von Tsushima zwischen Honshu und der koreanischen Halbinsel. 4 Schlachtschiffen und 27 Kreuzern aller Größen sowie 58 kleineren Schiffen auf japanischer Seite standen 11 Schlachtschiffe, 8 großen Kreuzer und 9 kleinere Schiffe auf russischer Seite gegenüber, die durch den langen Anmarsch aber in schlechtem Zustand waren. Bis zum Abend des 28. Mai 1905 wurde der russische Verband vollkommen aufgerieben. 9 der Schiffe konnten sich nach Wladiwostok oder in neutrale Häfen retten, 4 Schiffe wurden von den Japanern erbeutet und der Rest versenkt. Damit war die russische Niederlage vollkommen.

 


Seeschlacht von Tsushima



Mit dem Vertrag vom Portsmouth vom 05. September 1905 erkannte Russland die Niederlage an. Die Mandschurei fiel zurück an China, Korea geriet endgültig unter die Kontrolle Japans. Die Liáodōng-Halbinsel, die Russland 1901 für 25 Jahre von China „gepachtet“ hatte, fiel unter japanische Kontrolle, ebenso der Süden der Halbinsel Sakhalin. Russland wurde in der Folge vom ersten großen Volksaufstand gebeutelt, der Russland als größeren politischen Machtfaktor bis zur Etablierung der Sowjetunion praktisch ausschaltete. Japan gehörte nun nahezu gleichberechtigt zum Kreis der Großmächte und begann seinen Einfluss nach China weiter auszudehnen.

Die Verluste der Japaner beliefen sich auf 47.000 Tote und über 100.000 Verwundete während der Gefechte sowie 33.000 Tote durch Seuchen und Krankheiten. Die Russen verloren etwa 60.000 Mann und etwa 130.000 Verwundete.


Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 28.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 28.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 28.10.2009)
Nambu World (letzter Zugriff 28.10.2009)



Autor: tom!

Das Thema

Japanische Medaillen

Erster Weltkrieg


1914-15-Ehrenmedaille
(Taisho sanyon-nen jugun kisho)

 

 



Die japanischen Ehrenmedaillen sind grob mit den Ärmelbändern und -Schilden der Wehrmacht zu vergleichen.

Die Medaille 1914/15

 

Die Medaille:

Mit kaiserlichem Edikt Nr. 203 vom 6. November 1915 wurde für die Teilnehmer an den Operationen der japanischen Streitkräfte gegen deutsche Stützpunkte in China und im Pazifik 1914/15 eine Ehrenmedaille geschaffen. Diese wurden in gedunkelter Bronze geprägt und hatten einen Durchmesser von 30 mm. An der Medaille ist oben eine Spange für das Medaillenband angelötet. In diese sind die Kanji jugun kisho = Ehrenmedaille eingeprägt.

Auf der Medaille sind vorn eine Armee- und eine Marinekriegsflagge mit Flaggenstock gekreuzt dargestellt. Darüber ist eine stilisierte Chrysanthemenblüte angeordnet. Seitlich ist jeweils ein Blauglockenbaum-Zweig angeordnet mit mehreren Blättern unten und nach oben hin auslaufend in Blütenstände. Auf der Rückseite sind die Kanji Taisho sanyon-nen seneki =Taisho 3 – 4 (1914-15) Jahr Feldzug eingeprägt.

Das Medaillenband aus Seide ist 37 mm breit und blau-weiß-blau gestreift, wobei der weiße Streifen 17 mm breit ist.

 


Historie

 

Hintergrund:

Im Ersten Weltkrieg war Japan mit der Entente verbündet und beteiligte sich an Operationen gegen deutsche und österreich-ungarische Truppen und Stützpunkte in China und im Pazifik.
Hauptstützpunkt der Deutschen war die Stadt Tsingtau mir ihrem natürlichen Hafen. Dort waren einige kleinere Marineeinheiten, der österreich-ungarische geschützte (=leichte) Kreuzer „Kaiserin Elisabeth“ und 4.000 Soldaten stationiert, davon 3.400 Einheimische.
Vom 02. bis 18. September 1914 landete die japanische 18. Infanteriedivision mit Unterstützungseinheiten nordöstlich der Stadt. Dabei verlor die Marine den geschützten Kreuzer Takachio durch einen deutschen Torpedo. Bis Ende Oktober wurde Tsingtau von der Landseite eingeschlossen. Am 02. Juni 1911 begann die japanische Flotte mit 6 Schlachtschiffen, darunter die frisch in Dienst gestellte Kongo, und mehreren Kreuzern den Angriff von der Seeseite aus. Als neues Kampfmittel beteiligten sich Seeflugzeuge vom Seeflugzeugmutterschiff Wakamiya mit Bombenangriffen auch nachts an den Gefechten. Am 6. November 1914 begannen die durch britische Einheiten verstärkten Landtruppen den finalen Angriff, der mit der Eroberung der Hafenanlagen am 09. November 1914 endete.

Weitere japanische Angriffe richteten sich bis Mitte 1915 auf die südostasiatischen Kolonien des Deutschen Reichs. So konnte Japan Inseln in den Karolinen, Marshalls und Marianen erbeuten, von denen aus die weitreichenden Operationen Richtung Australien im 2. Weltkrieg erst möglich wurden.


Medaille 1914/1920


Das Thema

1914-20-Ehrenmedaille
(Taisho san-nen naishi kyu-nen jugun kisho)

 



Die Medaille

 

Im Hinblick auf diese weiteren Einsätze japanischer Streitkräfte während des Ersten Weltkriegs und während der russischen Revolution wurde die 1914 – 15 Ehrenmedaille umgewidmet zur 1914 – 20 Ehrenmedaille. Die Prägung auf der Vorderseite ist identisch, jedoch deutlich weniger scharf. Auf der Rückseite sind die Kanji Taisho san-nen naishi kyu-nen seneki jugun kisho =Taisho 3 – 9 (1914-20) Jahr Feldzug Ehrenmedaille. Medaillenband und Spange sind ebenfalls identisch.


Historie

 

Hintergrund:

Im Jahre 1917 entsandte Japan auf Bitte Großbritanniens einen Marine-Verband aus leichten Kreuzern und Zerstörern als Deckungsstreitkraft ins Mittelmeer. Neben Geleitdiensten wurde verstärkt Aufklärung betrieben. Dabei wurde der Kaba-Klasse Zerstörer Sakaki am 11. Juni 1917 vom österreich-ungarischen U-Boot U.27 durch einen Torpedo schwer beschädigt.

Zusätzlich wurden 1919 im Rahmen einer internationalen Mission auch japanische Truppen nach Sibirien entsandt. Bereits 1917 waren von Japan Truppen als Unterstützung gegen die bolschewikische Revolution angefordert worden. Zu diesem Zeitpunkt wollte man die Entwicklung aber abwarten. Als dann 1919 die russische Revolution zu einem Machtvakuum in den ostasiatischen Gebieten führte, nahm Japan die Chance war und stellte 70.000 Mann ab, die im Raum Wladiwostok eingesetzt wurden. Dort lagerten Hilfsgüter, die das zaristische Russland als Unterstützung während des Krieges erhalten hatte. Bis 1920 stießen die Japaner entlang der Transsibirischen Eisenbahn bis zum Baikalsee vor und sicherten so große Rohstofflager. Nach dem Abzug der anderen Nationen blieben japanische Truppen in Sibirien, da die japanische Schwerindustrie dringend auf die erbeuten Rohstofflager angewiesen war. Die Armee bereitete sich daher darauf vor, die heranstürmenden Bolschewiken zu bekämpfen. Die Kosten dieses Einsatzes waren jedoch immens hoch und dem von der Wirtschaftskrise nach dem Ersten Weltkrieg gebeutelten Japan fehlten die Mittel. So musste 1920 und 1921 die Hälfte des japanischen Staatshaushalts dafür aufgewendet werden. 1922 zogen sich die japanischen Truppen schließlich wieder zurück.

 


Quellen

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 29.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 29.10.2009)
en.wikipedia.org (letzter Zugriff 29.10.2009)
Nambu World (letzter Zugriff 29.10.2009)

Orders and Medals Society of America (letzter Zugriff 29.10.2009)
www.xavierb.org (letzter Zugriff 29.10.2009)
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Nambu World (letzter Zugriff 29.10.2009)



Autor: tom!