DMP Modding Community

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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

Download News

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DAW - Der andere Weg 18-02

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Das Thema

Militär-Verdienstorden des Königreichs Württemberg
"Furchtlos und Treu"
(Devise des Ordens)

 

 

 

(Vorderseite - links / Rückseite - rechts)

Allgemein

Allgemein

 

Dieser Orden der Gattung Militärorden wurde von Herzog Carl Eugen von Württemberg am 11. Februar des Jahres 1759 als Herzoglicher Württembergischer Militär-Carls-Orden gestiftet. Dies geschah zur Belohnung herausragender Leistungen ausgewählter Offiziere im Siebenjährigen Krieg. Es musste immer getragen werden und wurde ein Ritter, während der Monarchie in Württemberg ohne das Ordenszeichen angetroffen, musste er zugunsten armer Soldatenkinder einen Geldbetrag als Buße entrichten.
Die Statuten zur Verleihung dieses Ordens mussten viele Änderungen durchlaufen. Schon am 6. November 1799 wurde der Orden in den Herzoglichen Militärverdienstorden unbenannt und auch die Statuten abgepasst (vier Klassen des Ordens). Nach der Erhebung Württembergs zum Königreich erließ nun König Friedrich (vorher Herzog Friedrich II) am 6. November 1806 neue Statuten, des nun Königlichen Militärverdienstorden.
Weitere Anpassungen und Veränderungen erfolgten unter König Wilhelm I (1818) und später auch unter König Karl und Wilhelm II. So auch am 23. September 1818 die Umgestaltung des Ordens und Neufassung der Statuten, so dass der Orden ausschließlich für Militärverdienste verliehen, sowie in drei Klassen eingeteilt wurde.

 

* Großkreuz
* Komtur
* Ritter

 

Durch die Änderungen wurden vor allem die Voraussetzungen für den Erwerb des Ordens immer wieder geändert:

- 1759: Offiziere / 15 Jahre Dienst / 2 Feldzüge oder eine außerordentliche Tat

- 1806: Offiziere / 25 Jahre Dienst

- 1818: Offiziere / 25 Jahre Dienst / mind. 1 Feldzug

- 1913: Offiziere / 25 Jahre Dienst / Hervorragende Dienste im Krieg
(beträchtliche Pension / bei Verleihung an Nichtadlige mit Erhebung in den persönlichen Adelsstand verbunden)


Ausführungen

Ausführungen

 

 

Offiziere



Kommandeurkreuz
Wurde im Ersten Weltkrieg 11 mal verliehen

Ritterkreuz
Wurde im Ersten Weltkrieg 2.170 mal verliehen

Silberne Militär-Verdienst-Medaille
Im Zuge des Reichskrieges gegen Frankreich (1793) eingeführt. Für ausgezeichnete Verdienste von Unteroffizieren und Soldaten. Die Stiftung erfolgte am 30. Mai 1794 durch Herzog Ludwig Eugen (Inschrift Ludwig Eugen bis 1806 verliehen).
Ebenso verliehen unter König Wilhelm I. (1840-1864) und König Karl I. (1864-1892).

Goldene Militär-Verdienst-Medaille
Wurde ab 1806 dann für gestiftet. Sie wurde am Band des Ritterkreuzes des Ordens getragen. Verliehen wurde diese Medaille in den Kriegen: 1806/07, 1809, 1812, 1813/14.
Ebenso verliehen unter König Wilhelm II. - 1892-1918, für die Verdienste vor dem Feinde, auch an jüngere Offiziere.
Im Ersten Weltkrieg: 4.234 Offiziere und Mannschaften - davon erhielten 575 Inhaber später das Ritterkreuz des Militärverdienstordens.

 

 

 

(Die Militär-Verdienst-Medaille)

Aussehen

 

Das Ordenszeichen ist ein goldgerändertes weißemailliertes Kreuz, inneliegend ein zusammengebundener goldener Lorbeerkranz zu finden ist. Ein blauemaillierten Reif mit der goldenen Inschrift „Furchtlos und treu“ umgibt die Mitte des Kreuzes. Auf der Rückseite findet man die verschlungenen und gekrönten Initialen des jeweils regierenden Königs, von einem breiten Reif umschlossen.
Das Großkreuz ebenso wie das Komturkreuz wurde um den Hals getragen, dazu ein silbernes Steckkreuz. Das Ritterkreuz ist hingegen etwas kleiner und findet sich auf der linken Brustseite des Trägers wieder.
 

 

 

(Ausführung des Großkreuzes)

 

 

 

(Steckkreuz zum Großkreuz/Komturkreuz)



Früher band sich der Orden an ein gelbes Band mit schwarzen Streifen, später dann an einem blauen Band. Lediglich die Ritterklasse wurde ab dem Ersten Weltkrieg wieder am gelb-schwarzen Band getragen.


Zum Schluß

Zusatz / Schlussbemerkung



Durch den Erlass des Reichskriegsministers vom 18. Februar wurde diese Medaille in die Reihe der "höchsten Kriegsauszeichnungen" aufgenommen. Nach dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 erhalten noch lebende Träger einen Ehrensold von 25 DM monatlich (Unterschiedlich angegeben in der Literatur - so auch 50 DM aufgeführt).

Der Militär-Verdienstorden entstand, mit seinen Ausführungen und Statuten, mit der historischen Entwicklung der Gesellschaft im 18. und 19. Jahrhundert. Dabei war er einem stetigen Entwicklungsprozess unterworfen. So wandelte er sich von einem Orden für die Kreise des Adels, insbesondere des Dienstadels, im Laufe des 18. und in verstärktem Maße, zu einem Orden auch für das Bürgertum. So setze die Verleihung keinen Adelsstand mehr voraus, sondern führte vielmehr häufig die Erhebung in den Adelsstand zur Folge. Dabei konnte es sich um die Verleihung des persönlichen Adels handeln oder um die Erhebung in den erblichen Adel. Dabei fand diese Verleihungspraxis zuerst durch den Militär-Verdienstorden im Heerwesen Verbreitung.


Quellen

Orden und Ehrenzeichen, Wehrgeschichtliches Museum Rastatt, Bearbeitung durch Oberleutnant d.R. Hennung Volle, 1977 Freiburg.

http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A ... temberg%29 (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://www.dhm.de/magazine/orden/ueber_verdienst.htm (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://www.frontflieger.de/3-wmvo.html (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://www.medals.pl/de/de3.htm (Letzter Zugriff 26.01.2010)
http://www.polizei.bayern.de/.../index.html/12400 (Letzter Zugriff 26.01.2010)



Autor: Freiherr von Woye