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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

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Der Amulet Mod 3.0 ist für das PC-Spiel Panzer Corps Wehrmacht. Es ist der zur Zeit tiefgreifendste und umfangreichste Mod für deutsche Einheiten. Hier kurz die Merkmale: 77 neue Einheiten; 50
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DAW - Der andere Weg 18-02

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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten: Darstellung vereister Seen Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beid
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Eine erhoffte Fortzetzung des War Ace Campaign Großmod für das Spiel Silent Hunter 3 wurde von HanSolo nach mehr als 2 Jahren intensiver Entwicklungszeit vollendet.
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Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur Version DAW 17-04 sind enthalten: Englische Texte DAW Kompendium + Credits, Install-Datei, sowie alle Briefingsdateien und Texte innerhalb der Kampagnen sin
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Ein Mod des Users IronCross für das Spiel Panzer War in Europe. Es wurden vorhandene Grafiken berichtigt und einige Grafiken hinzugefügt. Es wurde noch weitere Änderungen vorgenommen. Die detaill
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Kampagne, kritische Fehler in Griechenland-1 Szenario berichtigt    

Das Thema

Der bayerische Militärverdienstorden
"MERENTI"(Verdienst)
Ordensdevise



 

Einleitung

 

Im Königreich Bayern gab es zehn verschiedene Orden und unbeachtet der Damen- und Stiftsorden, unterschied man grundsätzlich zwischen den Hausorden und den Verdienstorden. Die Stiftungen der beiden bayerischen Hausorden lassen sich weit zurückverfolgen. Der Orden des Heiligen Hubertus wurde 1444 gestiftet, der Orden des Heiligen Georg im Jahre 1729. Ihre Mitglieder wurden vor allem nach Stand und Herkunft ausgewählt. Die Verdienstorden dagegen waren Auszeichnungen für besondere Verdienste. Die Verleihung solcher Orden war erst durch eine Neuorientierung im Ordenswesen unter Ludwig XIV. (1638-1715) mit der Gründung des Ludwigsordens möglich. Damit gab es erstmals eine Anerkennung, die wesentlich vom Verdienst abhing.


Prinz Alfons v. Bayern - Großkreuz und Bruststern des Militärverdienstordens

 

 

Der bayerische Militärverdienstorden, gestiftet am 19. Juli 1866 von König Ludwig II. von Bayern, konnte allen Personen verliehen werden, die sich im Krieg ausgezeichnet oder sich sonstige Verdienste um die bayerische Armee erworben hatten und deren Leistung statutenmäßig nicht für eine Verleihung des Militär-Max-Joseph-Orden ausreichte. Der Anlass der Stiftung war der im Sommer 1866 ausgetragene Deutsche Krieg (auch „Preußisch-Österreichischer-Krieg“, „Deutsch-Deutscher Krieg“, „Einigungskrieg“ oder „Bruderkrieg“ genannt). Bayern kämpfte mit Österreich gegen Preußen um die Vorherrschaft im Deutschen Bund. Der König von Bayern war der Großmeister des Ordens und sein Kriegsminister der Großkanzler und wurde ursprünglich im Namen des Königs sofort auf dem Schlachtfeld oder auch bald nach der erfolgten „tapferen Tat“ verliehen, solange die Armee im Felde stand.

 

links die Vorder- und rechts die Rückansicht


Ordensklassen

Ordensklassen
Dem abgestuften Auszeichnungssystem entsprechend gab es fünf Klassen des Ordens
Großkreuz
Großkomtur
Komtur
Ritter I. und II. Klasse
Inhaber des Militärverdienstkreuzes
 
Am 26. Februar 1900 wurde dem Orden durch Prinz Luitpold noch das Offizierskreuz hinzugefügt.

Bei Beendigung des Ersten Weltkriegs hatte der Orden sieben Klassen,
denen ein goldenes,
silbernes und bronzenes Verdienstkreuz angeschlossen war.

Das Ordenszeichen konnte auch mit Schwertern,
als auch mit Krone,
sowie mit Krone und Schwertern verliehen werden.

Des Weiteren waren mit dem Besitz des Ordens keine Ansprüche auf Unterhalt,
Adel oder sonstige Rechte verbunden.
Allerdings konnte jeder Ordensritter sein Wappen mit den Ordensinsignien umgeben.

 


 
1905 wurden die übrigen Klassen in
Großkreuz
1. Klasse
2. Klasse mit Stern
2. Klasse
3. Klasse
4. Klasse umbenannt.
 
Diese konnten auch mit Krone verliehen werden.
Das Verdienstkreuz wurde 1913 auf drei Klassen erweitert.
Ab 1916 wurden alle Kreuze bis zur 4. Klasse aus (vergoldetem) Silber hergestellt.

 

Militär-Verdienstordens 4. Klasse mit Schwertern im geöffneten Etui, mit einliegendem Friedensband,
konfektioniert als österreichisches Dreiecksband

Ordensdekoration

 

Ordensdekoration
1. Kleinod:
Das goldene Kreuz des Kleinods hatte die Form eines Malteserkreuzes mit vier blau emaillierten, gezackten Armen, zwischen denen sich stilisierte Flammen fanden. In der Mitte trug es ein schwarzes Medaillon mit einem gekrönten L-Monogramm, erhaben auf schwarzem Grund. Ein weißer Reif, der einen Gürtel mit Schnalle (die Schnalle scheint dem Vorbild des englischen Hosenbandordens entnommen) stilisiert, wies auf der Vorderseite die Beschriftung „Merenti“ (lat., Verdienst), auf. Die Inschriften, Initiale (Vorderseite), Verzierungen, Borde und Flammen waren golden. Auf der Rückseite fand sich in der Mitte des sonst gleichen Medaillons erhaben ein aufrecht stehender bayerischer Löwe, auf dem Reif die Jahreszahl des Stiftungsjahres „1866“; beides golden. Als Anhängeglied dienten symmetrische Ranken mit rundem Ring.

2. Band:
Das weißseidene Band des Ordens, gerahmt mit zwei himmelblauen Seitenstreifen wurde von der rechten Schulter zur linken Hüfte getragen.

3. Stern:
Der Stern war silbern, mit dem hier silbernen goldbordierten Ordenskreuz und gleichem Medaillon wie beim Kleinod. Die Großkreuze und die etwas kleineren Großkomturkreuze wurden am Halse auf der Brust hängend und etwas kleiner, auf der linken Brust getragen.
Die Ehrenzeichen für die Komture waren wie bei den Großkomturen, aber ohne Stern. Das Ritterkreuz war noch kleiner und wurde an einem schmalen Band ebenfalls links an der Brust getragen. Das Ritterkreuz 2. Klasse hatte keine Flammen in den Lücken des Kreuzes. Die Orden der fünften Klasse schließlich wurden an demselben Band wie bei der ersten Ritterklasse getragen, allerdings war das Verdienstkreuz selbst aus Silber. (Die gekreuzten römischen Schwerter stiftete Prinzregent Luitpold erst 1891, um zwischen Kriegs- und Friedensauszeichnungen unterscheiden zu können. Weitere Reformen mit Erweiterung der Ordensklassen wurden 1900, 1905, 1913 und 1916 erlassen.) Dem Geschmack des Stifters, König Ludwig II., entsprechend, waren eindeutig Elemente des Barock (Löwe, Monogramm, Anhängeglied) im Orden zu finden. König Ludwig II. ist durch seine schöngeistige Liebe zur Kunst, Musik und durch seine Schlösser in die Geschichte eingegangen, und eben nicht als Feldherr. Den Militär-Verdienstorden hat er recht zahlreich vergeben, aber niemals
selbst getragen.
 

Klassen

 

 

Militärverdienstorden 3. Klasse
mit Schwertern

Militärverdienstorden 3. Klasse
mit Schwertern

Militärverdienstorden 2. Klasse
mit Schwertern


Trageweise

Trageweise

Sowohl das Großkreuz wie die I. Klasse, waren sogenannte Schärpenklassen mit Stern, während die II. Klasse mit Stern, aber ohne Schulterband, verliehen werden konnte. Das Offizierskreuz ist eine Steckdekoration bei der, der untere Kreuzarm verlängert ist.
Das Band unterscheidet sich nach Zivilverdiensten (weiß mit blauen Seitenstreifen und weißen Kanten), Militärverdiensten (weiß mit schwarz-weiß-blauen Seitenstreifen und weißen Kanten) oder Verdienste im Staat, sog. Beamtenband (weiß mit schwarzen Seiten- und blauem Mittelstreifen).
 


Ein ausgezeichneter Unteroffizier



Das Thema

Verdienstorden der Bayrischen Krone
Zivilverdienstorden der Bayerischen Krone / Bayerischer Kronenorden

 


Ritterklasse

Entstehung

Entstehung

 

Der Verdienstorden der bayrischen Krone wurde am 19. Mai 1808 von König Maximilian I (Joseph), dem bayrischen König, für Zivilstaatsdiener aller Klassen und um Bayern verdiente Ausländer, gestiftet.
Entstanden ist der Orden aus dem Orden vom pfälzischen Löwen. Dieser Orden, am 1. Januar 1768 von Kurfürst Karl Theodor, aus Anlass seines 25-jährigen Regierungsjubiläums, als Verdienstorden gestiftet (max. 25 Träger), wurde durch Max Joseph, anlässlich der Stiftung des Verdienstordens der Bayerischen Krone, aufgehoben. Einen "Ersatzorden" stiftete später König Ludwig II. von Bayern. Dieser ist im Wesentlichen dem Pfälzer Löwenorden nachempfunden, trug jetzt aber den Namen Militär-Verdienstorden.

 


Stern zum Komtur

 

Der Orden gehört zu den bedeutendsten Orden in Bayern und mag er auch ziviler Natur gewesen sein, so wird er doch bis heute dem militärischen als ebenbürtig betrachtet. Sein militärisches Gegenstück war in diesem Fall der Militär-Max-Joseph-Orden. Konkurrieren bzw. gleichwertig stand der Orden auch dem zivilen Verdienstorden des Heiligen Michael gegenüber.
Der bayrische Kronenorden, wie er auch genannt wurde, neben der Bezeichnung Zivilverdienstorden der bayrischen Krone, konnte, wie der Name schon sagt, für zivile Dienste vergeben werden. Anpassung der Statuten erfolgten am 8. Oktober 1817, 24. Mai 1855, 16. Februar 1824, 12. Oktober 1834, 1. Januar 1835 und 12. Oktober 1838.
Der Orden brachte eine Erhebung in den persönlichen Adel mit dem Prädikat „Ritter von“ mit sich. Bei Inländern besteht die zusätzliche Regel, das, wenn Vater und Großvater den Orden ebenfalls verliehen bekommen hatten, so gab dies Anspruch auf den erblichen Adel. Wobei der Militär-Max-Joseph-Orden den erblichen Adelsstand sofort nach sich zog. Damit wurde der zivile Verdienstorden das Sprungbrett in die noblere Gesellschaft und Instrument der Nobilitierungen im Königreich Bayern. Mit der Verleihung sind ebenfalls goldene und silberne Medaillen verbunden, die zusätzlich getragen werden.

 


Komturkreuz

 

 
Klassen
 
Großkreuz
Großkomture (1855 hinzugefügt)
Komture
Ritter
(Verdienstmedaille)
Verleihungen (vorgesehen):
12 (24) Großkreuze
24 (40) Komture
100 (160) Ritter
(Anpassung der vorgesehenen Verleihungen am 8. Oktober 1817)

Ausssehen/Trageweise

Aussehen und Trageweise

 


Links: Vorderseite / Rechts: Rückseite

 

Der Orden selber ist ein achtarmiges, sechzehnspitziges und weiß emailliertes Kreuz, das mit einem Eichenkranz umgeben ist und von einer Königskrone überhöht ist. Die Vorderseite des Medaillons ist mit den blauen und weißen Rauten der bayrischen Landesfarben unterlegt und trägt die Umschrift »Virtus et honos« (»Tugend und Ehre«).Die Rückseite trägt das Bild des Stifters mit der Umschrift » Maximilianus Josephus Rex Boiariae «. Getragen wird der Orden an einem hellblauen Band mit weißen Seitenrändern.
Die Großkreuze tragen außer den Orden einen achtspitzigen Silberstern am Schulterband, während die Großkomture das Kreuz am Hals tragen und einen kleinen Stern zusätzlich an der Brust. Die Komture dürfen hingegen keinen Stern tragen, sondern nur den Orden. Die Ritter haben den Orden im Knopfloch zu tragen.
Das Ordensband ist blauseiden und mit einem weißen Rand versehen.

 


Links: Ordensband zum Ritterkreuz


Ordensband zur Verdienstmedaille

 

14. Dezember 1812


Nach Überqueren des Njemen traf der Korporal Benedikt Schneller, 2. Grenadier-Kompanie des 3. Linien-Infanterieregiments, den Leutnant Wilhelm Caries vom gleichen Regiment hilflos mit erfrorenen Gliedern vor. Er kaufte einen berittenen Schlitten sowie einige Nahrungsmittel und rettete neben seinem Leben auch das des Leutnants. Hierfür wurde ihm die silberne Medaille des Verdienstordens der Bayerischen Krone verliehen.

 


Großkreuz


Stern zum Großkreuz

 


 
Träger
 
Franz [Ritter von] Baader (1765–1841), Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph
Franziskus [Ritter von] Bettinger (1850–1917), Erzbischof von München und Freising
Karl [Ritter von] Buchrucker (1827–1899), evangelischer Theologe
Alois [Ritter von] Brinz (1820–1887), Jurist und Politiker
Franz [Ritter von] Defregger (1835–1921), Maler
Ignaz [Ritter von] Döllinger (1799–1890), katholischer Theologe
Walther [Ritter von] Dyck (1856–1934), Mathematiker
Bernhard [Ritter von] Ernsdorfer (1767–1836), Taubstummenlehrer
Karl [Ritter von] Fasbender (1852–1933), General der bayerischen Armee
Michael [Ritter von] Faulhaber (1869–1952), Erzbischof von München und Freising
Joseph [Ritter von] Fraunhofer (1787–1826), Optiker und Physiker
August [Ritter von] Ganghofer (1827–1900), Forstbeamter
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter und herzoglich weimar'scher Hofbeamter[2]
Bernhard [Ritter von] Gudden (1824–1886), Psychiater
Carl Wilhelm [Ritter von] Gümbel (1823–1898), Geologe
Gustav [Ritter von] Kahr (1862–1934), bayerischer Ministerpräsident 1920 bis 1921
Georg [Ritter von] Krauss (1826–1906), Industrieller
Karl Heinrich [Ritter von] Lang (1764–1835), Historiker und Publizist
Franz [Ritter von] Lenbach (1836–1904), Maler
Matthias [Ritter von] Lexer (1830–1892), Germanist und Lexikograf
Carl [Ritter von] Linde (1842–1934), Ingenieur und Erfinder, Gründer der Linde AG
Maximilian Joseph [Ritter von] Lingg (1842–1930), Bischof von Augsburg
Konrad [Ritter von] Maurer (1823–1902), Jurist und Rechtshistoriker
Friedrich [Ritter von] Medicus (1877–1904), Bürgermeister und Landratspräsident
Ferdinand [Ritter von] Miller (1813–1887), Erzgießer, Unternehmer und Politiker - erhielt später den erblichen Ritterstand
Ludwig August [Ritter von] Müller (1846–1895), Beamter und Minister - erhielt später den erblichen Ritterstand
Georg [Ritter von] Neumayer (1826–1909), Geophysiker und Polarforscher
Georg [Ritter von] Oettl (1794–1866), Bischof von Eichstätt
Max von Pettenkofer (1818–1901), Chemiker und Mikrobiologe[3]
Sigmund [Ritter von] Pfeufer (1824–1894), Politiker - erhielt später den erblichen Freiherrenstand
Gregor [Ritter von] Scherr (1804–1877), Erzbischof von München und Freising
Ludwig [Ritter von] Schwanthaler (1802–1848), Bildhauer
Friedrich [Ritter von] Schreiber (1819–1890), Erzbischof von Bamberg
Hugo Johann [Ritter von] Seeliger (1849–1924), Astronom
Ernst August [Ritter von] Seuffert (1829–1907), Jurist
Philipp Franz von Siebold (1796–1866), Japanologe und Naturforscher
Samuel Thomas [Ritter von] Soemmerring (1755–1830), Anatom, Anthropologe und Erfinder
Anton [Ritter von] Steichele (1816–1889), Erzbischof von München und Freising
Franz [Ritter von] Stuck (1863–1928), Maler und Bildhauer
Ludwig Freiherr von der Tann (1815–1881), bayerischer General
Friedrich [Ritter von] Thiersch (1852–1921), Architekt und Maler
Antonius [Ritter von] Thoma (1829–1897), Erzbischof von München und Freising
Fritz von Uhde (1848–1911), Maler und sächsischer Offizier
Sigmund Christoph Graf von Zeil und Trauchburg (1754–1814), Fürstbischof von Chiemsee, Koadjutor und Administrator des Erzbistums Salzburg

 


Großkreuz mit Bruststern

Sonstiges

Sonstiges



Heute hat die Funktion dieses Orden der Bayrische Verdienstorden übernommen, der auf 2.000 Verleihungen begrenzt ist. Dem "Helden von München", einen Mann, der seine Zivilcourage an einem Münchener S-Bahnhof mit dem Leben bezahlte, wurde posthum damit geehrt. Der Verdienstorden der Bayrischen Krone hätte nur zu gut dieser Leistung entsprochen, doch mit der Bayrischen Krone ist auch dieser Orden verschwunden. Heute wird dieser neue Bayrische Verdienstorden, als quasi legitimer Nachfolger des Kronenordens, durch den bayrischen Ministerpräsidenten verliehen. Für solche Taten verliehen und ist zwar nicht königlich, sondern ganz dem Freiststaat zugeordnet, dennoch sehr wohl beliebt und anerkannt in Bayern und in der Welt.


Quellen

Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 11. Leipzig 1907, S. 733-734.
Maximilian Gritzner, Handbuch der Ritter- und Verdienstorden, Graz 1962.

http://www.peter-hug.ch/lexikon/kroneno ... _0756.0828 (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://de.wikipedia.org/wiki/Verdiensto ... chen_Krone (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://denkmalarchiv.org/Orden_und_Ehre ... lorden.htm (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://www.krone.at/krone/S32/object_id ... index.html (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://www.medals.pl/de/de3.htm (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://www.hermann-historica.de/auktion ... b=M-50.txt (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://www.napoleon-online.de/armee_bay ... teil3.html (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldi ... ie1022.htm (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Kronenorden (Letzter Zugriff 29.04.2010)
http://www.medals.org.uk/bavaria/bavaria003.htm (Letzter Zugriff 29.04.2010)



Autor: Freiherr von Woye