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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

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Vorwort

Militär Verdienstmedaille



Signum Laudis genannt
(„Zeichen des Lobes“)




Der Ausspruch Signum laudis bedeutet Zeichen des Lobes und für diese militärische Auszeichnung der K.u.K. Monarchie bzw. heute um Bundesherr, steht es für nichts anderes als die Allerhöchste Belobigung.

Historie

Historischer Hintergrund

 

Gestiftet am 12. März 1890 durch österreichische Kaiser Franz Joseph I. war und ist die Medaille für den militärischen Verdienst für „solche Personen, denen für herausragende Leistungen im Kriege die Allerhöchste belobende Anerkennung“ gedacht. Doch auch in Friedenszeiten wird Sie, in diesem Falle als Ausdruck der „Allerhöchsten Zufriedenheit“ für vorzügliche Dienste auf „Allerhöchste Entschließung“, verliehen. Die Medaille ist dabei aber keine Neuschaffung einer Auszeichnung, sondern ersetzt nur eine andere österreichische Ehrung, die frühere schriftliche „Allerhöchste belobende Anerkennung“.

 

 
(Große Militärverdienstmedaille)



Die Medaille ist dabei von den Traditionen des Kaiserhauses Österreich geprägt, wie alle Orden jener Zeit. So hängt die Medaille an einer Kaiserkrone und ist aus vergoldeter Bronze. D.h. so wurde sie ursprünglich als einstufige Auszeichnung geschaffen. Dabei zeigt die Vorderseite das Profil Kaiser Franz Joseph I., und auf der Rückseite umschließt ein Lorbeer- und Eichenkranz die Inschrift Signum Laudis - das Motto dieses Ehrenzeichen. Sie wurde damals, was durchaus zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht gewöhnlich war, an alle Rangstufen des österreichischen Militärs von Anfang an verliehen. So trägt der General und der Soldat die Medaille am Band des österreichischen Militärverdienstkreuzes. Die sonstigen Beliehenen, die nicht dem Militär angehörten, erhielten ein hochrotes Seidenband als Trageband zu ihrer Medaille. Im Kriegsfalle bzw. wurde die Medaille im Kampf verdient, wurde dies durch gekreuzte Schwerter am Band kenntlich gemacht.

Entwicklung

Entwicklung



Die Medaille setze sich als Ehrung durch und wurde immer öfters durch den Kaiser bzw. seine kommandierenden Offiziere verliehen. So wurde bei so vielen Orden der Geschichte, die Ordensstatuten erweitert und somit auch der Orden bzw. sein Aussehen angepasst. Am 26. März 1911 bekam die Medaille eine weitere Stufe, die Militär-Verdienstmedaille in Silber für „neuerliche allerhöchste belobende Anerkennung“. Unter anderem wurde nun ein mehrfaches Erhalten einer der Stufen durch einen Balken am Band der Medaille festgehalten.
 


(Band der Grossen Militär-Verdienstmedaille ("Signum Laudis") (1916) )

 
(Rechts: Band der Silbernen / Links: Bronzenen Medaille
Band des Militärverdienstkreuzes)

 

Im Verlaufe des ersten Weltkrieges, In Folge vieler Schlachten und verdienter militärischer Taten, wurde die höchste, allen anderen überragende Stufe, der Militär Verdienstmedaille eingeführt. Der Kaiser bestimmt am 1. April 1916 in den Statuten des Ehrenzeichen, dass von nun an die Große Militärverdienstmedaille verliehen werden kann. Diese Medaille war größer als die anderen Stufen und hatte an der Krone, welche über der Medaille unter dem Band angebracht war, noch zusätzliche Verzierungen, die den Status dieser Medaille unterstreichen sollte. Natürlich war diese Stufe aus dem edelsten Material gefertigt - Gold. Wie es sich für eine solche Ehrung gehörte, wurde Sie nur als „besondere und allerhöchste Anerkennung“ durch den Kaiser verliehen. Insgesamt geschah dies nur an 30 ausgewählte Personen. Doch damit nicht genug, wurden am 13. Dezember 1916 noch Spangen als Zusatz für die mehrmalige Verleihung der Medaillen für alle Stufen eingeführt. Diese Spangen sind kein Novum unter den Orden und Ehrenzeichen dieser Zeit, sondern durchaus üblich. So wurde durch das Anbringen einer bzw. einer zweiten Spange auf dem Ordensband kenntlich gemacht, wie oft man die Stufe erhielt und der Balken auf dem Band zu ersetzt.

 


(Links: Kaiser Franz Joseph / Rechts: Kaiser Karl)

 

Ab April 1917 wurden die Medaillen dann ein letzter Mal in der Monarchie verändert, als der Nachfolger Franz Josephs den Kopf der Medaillen fortan zierte. Dieser Kaiser Karl war nun Souverän der K.u.K. Monarchie und somit Patron dieser Medaillen.

 


 
Verleihungen im Ersten Weltkrieg in der
Ungarischen Königlichen Armee
 
Große Militärverdienstmedaille
1
Silberne Militärverdienstmedaille 3x
57
Silberne Militärverdienstmedaille 2x
743
Silberne Militärverdienstmedaille
4.673
Bronzene Militärverdienstmedaille
14.570

Gegenwart

Heute

 

Die Tradition der Militärverdienstmedaille ist heute im österreichischen Bundesheer ebenso präsent wie früher. So existiert sie heute, als vergoldete, beiderseits im Flachrelief ausgeführte Bronzemedaille mit einem Durchmesser von 30mm, Verdienstmedaille weiter. Auf dem Avers musste das Bildnis des Kaiser weichen und ein Krückenkreuz, links von Lorbeer und rechts mit Eichenlaub flankiert, fand sich an seiner Stelle wieder. Auf dem Revers prangt bis heute die Inschrift "SIGNUM LAUDIS" gewandelt. Die Verbindung zwischen Medaille und Dreieckband ermöglicht ein vergoldetes Staatswappen (Doppeladler). Das gefaltete rote Band selbst besitzt eine Kantenlänge von 40mm und einen weißen 1,5mm breiten weißen gegenteiligen Vorstoß.

 

 



Die Militär-Anerkennungsmedaille wird heute an Militärs und Zivilisten verliehen, die sich im Dienst bzw. um das Österreichische Bundesheer besonders verdient gemacht haben. Die Medaille ist die die höchste Auszeichnung, die der Verteidigungsminister vergeben kann, sie würdigt besondere Leistungen um die militärische Landesverteidigung auf militärischem oder zivilem Gebiet.

Gesetz

Militärauszeichnungsgesetzes 2009, BGBl

Präambel/Promulgationsklausel

Anlage 2

Beschreibung der Militär-Anerkennungsmedaille

 

1. Kleinod:

Kreisrund, Bronze, Durchmesser 40 mm, mit beiderseitig erhöhtem Rand. Auf der Vorderseite zeigt die Medaille in der Mitte die Aufschrift „SIGNUM LAUDIS“, umfasst von einem nach oben offenen Lorbeerkranz. Die Rückseite der Medaille zeigt das militärische Hoheitszeichen mit der Umschrift „ÖSTERREICHISCHES BUNDESHEER“. Die Verbindung der Medaille mit dem dreieckig gefalteten Band wird durch eine bronzene Öse hergestellt.

2.Band:

Weiß, mit einem beiderseits je 1 mm breiten, ponceau Vorstoß versehen. Das Band weist zusätzlich einen 19 mm breiten ponceau Mittelstreifen und zwei je 6 mm breite und je 5 mm vom Rand entfernte ponceau Streifen auf.


Sonderbestimmungen

Bei mehrfachen Verleihungen der Militär-Anerkennungsmedaille ist die Anzahl der jeweiligen Verleihungen durch eine entsprechende arabische Ziffer in Bronze auf dem Band der jeweiligen Militär-Anerkennungsmedaille kenntlich zu machen.


Das Themat

Leopold Orden



Kaiserreich Österreich

 

 

 

Stiftung: 8. Januar 1808
Stifter: Kaiser Franz I.
Statut: Militärischer und ziviler Verdienstorden

 


(Stern zum Großkreuz mit Schwertern)

 

„Integritati et Merito“
Ordensdevise
(„Für Rechtschaffenheit und Verdienst“)

Einleitung

 

Wie bei so vielen Adelshochzeiten, besonders des herrschenden Hochadels, wird aufgrund des Anlasses ein Orden gestiftet. Diese Vorgehensweise war eigentlich nur bei Krönungen oder Gründungen angebracht, doch wurden vor allem Allianz-Hochzeiten bzw. politisch bedeutsamen Hochzeiten solch ein Orden gestiftet. In diesem Falle heiratete der Kaiser von Österreich anlässlich der Verlobung mit Maria Ludovika Beatrix von Modena bzw. der bevorstehenden Hochzeit, den österreichisch-kaiserlichen Leopold Orden. Man hatte erwogen, den Orden Rudolfsorden (nach Rudolf von Habsburg) oder Franzensorden (nach dem Stifter) zu benennen, doch fiel die Entscheidung auf seinen Vater Kaiser Leopold II., zu seinen Ehren und Zeichen der Fortführung seiner Ziele.


 


 
Ordensklassen (ÖLO = Leopold-Orden)
 
Großkreuze (GK)
Komture/Kommandeure (K)
Ritter (R)
 
Erweiterungen innerhalb der Klassen
 
KD (für Kriegsdekoration)
Schw. (für Schwerter)
B (Brillianten)

 


(Ordensband des Ritterkreuzes)


Geschichte

Die Geschichte des Ordens steht für die Historie des österreichischen Kaiserreiches. So entwickelte sich der Orden weiter und mit den Kriegen Österreichs, kam im Jahre 1860 eine Kriegsdekoration dazu. Zwar konnte der Orden schon davor für militärische Verdienste verliehen werden, aber mit der Kriegsdekoration wurden unmittelbar vor dem Feinde erworbene Verdienste besonders gewürdigt. Diese Dekoration bestand aus zwei gekreuzte aufwärts gebogene Lorbeerzweige unter der Kaiserkrone. Doch hier begann nur eine stetige Entwicklung des Ordens, der von den österreichischen Kaisern immer öfters verliehen wurde. Wobei die goldenen und silbernen Schwerter zwischen den Armen des Ordenskreuzes und auf dem Stern für mehrfach Verleihungen im Kriege standen. Dabei stehen Schwerter für den aktuellen Grades mit Kriegsdekoration und Schwertern, sowie die silbernen auf eine Kriegsdekoration mit niedrigeren Grade hinweisen. So ist dieser Orden, neben seiner zivilen Bedeutung zu einem wichtigen Kriegsorden bzw. Tapferkeitsauszeichnung geworden.
 

 
(Links: Vorderseite / Rechts: Rückseite)

 

Diese Stufen und Entwicklungen enden natürlich nicht beim Großkreuz, denn auch diese Träger können neue Grade dieser höchsten Klasse erreichen. Eine besondere Erweiterungen waren die Brillanten zum Großkreuz, welche nur 55 Personen verliehen bekommen haben diese Auszeichnung. Die ersten Klasse des Großkreuzes wurde überwiegend an Ausländer verliehen. Das Großkreuz ist die einzige Dekoration, es gibt 58 Träger, die auch nach dem Tod von der Familie behalten werden durfte. Die anderen Dekorationen musste dem Orden bzw. der klösterlichen Niederlassung des Ordens zurückgegeben werden. Auf Ansuchen der Kommandeure beim Kaiser bzw. meist im Zuge der Verleihung, werden Träger dieser Ordensklasse in den Freiherrenstand erhoben. Die Träger der Großkreuze sogar in den erblichen Ritterstand aufgenommen, was 1884 dann aber nicht mehr fortgeführt wurde. Die Ritter wurden bis dato zum geheimen Rat erhoben.
Das Ordensfest, mit dem Kaiser als Großmeister des Ordens, fand immer am ersten Sonntag nach dem Dreikönigstag statt. Der Orden, seine Verleihungen und auch Bedeutungen endeten mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg. Alle Verleihungen wurden nach 1918 eingestellt. Heute leben keine damaligen Ordensträger mehr und einer der höchsten Orden Österreichs, hochrangiger als der Orden der Eisernen Krone, wurde zu einem Teil der Vergangenheit eines untergegangenen Kaisereichs Österreichs.

 


(Stern zum Großkreuz mit Kriegsdekoration)

 

„Opes regum corda subditorum“
Wahlspruch Leopold II.
(„Die Taten der Könige gewinnen die Herzen der Untertanen“)

 

 
Ordensklasse und Struktur
 
Großkreuz
Großkreuz mit Krieg Dekoration
Großkreuz mit Krieg Dekoration unteren Klasse
Großkreuz mit Krieg Dekoration und Goldenen Schwertern
Großkreuz mit Krieg Dekoration und Silbernen Schwertern
 
I. Klasse
I. Klasse mit Krieg Dekoration
I. Klasse mit Krieg Dekoration unteren Klasse
I. War Klasse mit Dekoration und Golden Swords
I. War Klasse mit Dekoration und Silver Swords
 
Kommandeurskreuz
Kommandeur mit Kriegsauszeichnungen
Kommandeur der unteren Klasse Kriegsauszeichnungen
Kommandeur mit Krieg Dekoration und Schwerter in Gold
Kommandeur mit Krieg Dekoration und Schwerter in Silber
 
Ritter
Ritter mit Kriegsauszeichnungen
Ritter mit Krieg Dekoration und Schwerter


Aussehen/Trageweise

Das Orden setzt sich aus einem achteckigen Tatzenkreuz (rot emailliert und weiß), im Avers die verschlungenen Buchstaben F.I.A. (Franciscus Imperator Austriae), im Revers der Wahlspruch Leopold II. und die Kreuze hatten anfangs drei Eichenlaubblätter in den Kreuzwinkeln, welche später aber entfernt wurden. Der gesamte Orden wird von der österreichische Kaiserkrone (sog. Hauskrone des Kaisers Rudolf II.) überkrönt.
Der Ordensstern der Großkreuze sticht dabei noch einmal besonders heraus, denn neben seinem silbernen Äußeren, ist er ganz europäischer Tradition achtstrahlig, wobei das Ordenskreuz in der Mitte thront.
 

 

 

Der Orden selbst wird in den traditionellen österreichischen Farben Rot und Weiß, am hellroten Band mit einem weißen Randstreifen getragen. Die Ordenskette, für besondere Anlässe, bestand aus abwechselnd goldenen Eichenlaubkränzen und verschlungenen Initialen „F“ und „L“. Die Ordensuniform, bei Ordensfesten getragen, bestand aus einer Jacke und Hose, knielang aus rotem Samt, seidene roten Strümpfen, einer Baskenmütze aus rotem Samt, mit ebenso ausgestatteten Schuhen und dazu eine Schwert in der Scheide. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Klassen wird durch die Länge der Kleider aus weißem Samt ausgedrückt, wobei das Großkreuz noch einmal ganz besonders hervortrat. Die Träger dieses höchsten Ordens kleideten sich mit einem langen Mantel, daneben die Kommandeure einen Frack und die Ritter nur einen Mantel über die linke Schulter tragen durften. In der Mitte des 19. Jahrhundert wurden diese feierlichen Uniformen aufgegeben.

 

(Der Leopold Orden, als einer der höchsten österreichischen Orden ganz unten in der Mitte an der Collane des Großkreutzes)

 


 
Ordensstruktur
Großmeister
Monarch/österr. Kaiser.
Prälat
Feierliche Messe und Religiöser Vorstand.
Bundeskanzler
Zeremonien und Vertretung des Ordens nach außen.
Grefiér
Protokoll, Chronik und Archiv.
Schatzmeister
Finanzen und Dekorationen.
Herold
Leitung der Zeremonie.
Clerk
Helfer des Ordensvorstandes.


Zum Schluss

Berühmte Träger

Baltin, Carl, Freiherr - Feldmarschall Leutnant
BECK v. Schwärburg, Carl, Ritter . Generals-Kriegskommissar
IMHOF v. Geisslinghof, Anton, Ritter - Hofrat und Kanzleildirektor des Obersten Hofmeisteramtes
KISSLINGER, Joesph, Ritter - Feldmarschall Leutnant
TEUCHERT, Friedrich - Feldmarschall
ALBORI, Eduard, Freiherr - Oberst

 


(Großkreuz I. Klasse)



Mit dem Krieg genoss der Orden seine Blütezeit, wurde relativ häufig zur Belohnungen hoher Offiziere vergeben. Doch beendete der Krieg auch die Ordenshistorie, denn der letzte Träger bzw. letzte Verleihung an Ernst Graf von Silva-Tarok war zugleich die letzte. Kaiser Karl I., der letzte österreichischen Kaiser, verlieh diesen Orden am 11. November 1918 , nur wenige Stunden vor der Unterzeichnung der Abdankung bzw. der Papiere, die für das "Verschwinden" von Österreich - Ungarn und seiner Traditionen verantwortlich waren.