DMP Modding Community

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Wir sind eine unabhängige und vorwiegend deutschsprachige Internetseite für Modding in Games. Seit 2005 hat sich das Projekt Designmodproject dem Modden bzw. dem Erstellen von Mods verschrieben (Mod; Abk. für engl. modification oder deutsch Modifikation). Dabei stand immer die historische Erweiterung von Spielinhalten des strategie- und militärhistorischen Genres der PC-Spiele im Vordergrund.

Aus dem DMP Hobbyforum hat sich eine innovative Community entwickelt, welche ergänzende Inhalte zu den Spielen und dessen Hintergründe einbringt. So existieren heute neben einem vielfältigen Downloadbereich, einer aktiven Forengemeinde und der Informationsplattform zu verschiedenen Spielen, auch eine Anlaufstelle für interessierte Modder, Spieler und Spieleentwickler.

Seit 2015 arbeitet das Design Mod Project mit Entwicklerstudios zusammen und dient als Sprachrohr für die Community an die Hersteller von PC Spielen. Wir stehen für den aktuellen Trend zurück zu den Wurzeln von Spielen zu gehen und wollen diesen Weg mit den Spielern zusammen bestreiten. Wir bieten eine Plattform für Modding und vor allem für das Teilen von Spielerlebnissen.

 

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Einleitung

Operation Blitz

 

 

Operation "Blitz", Kroatisch: Operacija Bljesak, war eine Operation der kroatischen Armee, die am 1. Mai 1995 durchgeführt wurde und innerhalb von 31 Stunden erfolgreich beendet werden konnte. Sie galt als Generalprobe für die Operation "Sturm".

Vorgeschichte

Vorgeschichte:

 



Während des ersten Kroatienkrieges besetzten die Serben 1/3 Kroatiens. Die heiße Phase des Krieges dauerte bis Anfang des Jahres 1992, danach verständigte man sich auf UNO-Truppen genannt UNPROFOR, die Serbisch eroberten Gebiete wurden in 4 Zonen eingeteilt und UNPA-Zone genannt. Sie bestanden im einzelnen aus dem:
Sektor Nord mit der Region Lika (wichtige Städte Udbina, Gracac) und Kordun (Glina, Petrinja)
Sektor Süd in Norddalmatien (Knin, Benkovac, Drnis)
Sektor West, Teile von Westslawonien (Okucani, Pakrac)
Sektor Ost, Teile von Ostslawonien (Vukovar, Borovo, Beli Manastir).
Die Sektoren Nord, Süd und West bildeten eine geographische Einheit, der Sektor Ost war von der Hauptstadt Knin (in Sektor Süd) nur über Bosnien und Serbien zu erreichen. Der Sektor West wurde in der Operation Blitz zurückerobert, die Sektoren Nord und Süd in der Operation Sturm, der Sektor Ost wurde friedlich reintegriert.
 

 



Im Dezember 1994 verständigte sich die kroat. Regierung mit den Krajina-Serben auf die Öffnung der Autobahn zwischen Zagreb und Lipovac. Die Serben hielten den Teil der Autobahn um Okucani rum, um Ostslawonien schnell und effektiv versorgen zu können. Da in der Krajina permanenter Treibstoffmangel herrschte, verständigte man sich darauf, dass Zivilisten aus dem Sektor West auf der Tankstelle in Novska (das kroat. kontrolliert war) mit Privatfahrzeugen tanken dürften. Am 29. April 1995 kam es auf der Tankstelle in Novska zum Streit zwischen zwei Privatpersonen, einem Serben und einem Kroaten. Er endete damit, dass der Kroate den Serben erschoss.

Obwohl die kroatische Polizei den Schützen verhaftete, fing die serbische Armee am 30. April aus Rache an, LKWs und PKWs in ihrem kontrollierten Teil der Autobahn mit MG-Feuer zu beschießen. Dies nahm wiederum die kroatische Regierung zum Anlass, den kompletten Sektor West zurückzuerobern.


Statistik

 

 


 
Operation Blitz
 
 
Am 1. Mai um 5:30
eröffnete die kroatische Armee den Angriff.
 
Kroatische Armee
Oberbefehlshaber: Janko Bobetko
Einheiten:
Teile der 1., 2., 3. und 5. Gardebrigade,
105. Brigade,
123. Brigade,
52. Regiment,
121. Regiment,
125. Regiment,
81. Gardebattalion,
das 13. und 16. Raketenregiment
und die Spezialeinheit des Innenministeriums.

Insgesamt 7200 Mann.
 
Serbische Armee Krajina
Oberbefehlshaber: Milan Celeketic
Einheiten:
18. Westslawonisches Korps der Serbischen Republik Krajina (VRSK),
das sich in drei Brigaden aufteilte:
51. Brigade,
54. Brigade und
98. Brigade.

Insgesamt 4000 Mann.


Angriff

Hauptrichtungen der Angriffe:
Das 81. Gardebattalion griff in der Richtung Sagovina - Cage - Okucani an
Die 5. Gardebrigade, das 121. Regiment, Panzerkompanie der 123. Brigade und Teile der 105. Brigade griffen in der Richtung Nova Gradiska - Okucani an.
Das 125. Regiment, jeweils 1. Battalion der 1. und 3. Gardebriagde und das 13. Raketenregiment Koprivnica in der Richtung Novska - Okucani.
Die 2. Gardebrigade in Richtung Sektor Nord, um den Sektor West geographisch von den Sektoren Nord und Süd zu trennen und einzukesseln.
 


 


Der Angriff im südlichen Teil der Enklave übertraf alle Erwartungen. Schon am ersten Tag kam die kroatische Armee kurz vor Okucani zum Stehen und eroberte Jasenovac. Das unorganisierte 18. Korps, das ein Durschnittsalter von 47 Jahren hatte, leistete nur schwachen Widerstand. In ihrer Panik flohen die Männer über die Brücke bei Stara Gradiska nach Bosnien zu den bosnischen Serben, die aber jegliche militärische Hilfe ablehnten, da man nur Kräfte hatte, um die Brücken über die Save zu sichern und zu halten und keine aktiven Brigaden in der Nähe hatte. Gemeinsam mit den Teilen des 18. Korps flohen rund 18.000 Zivilisten mit nach Bosnien. Im nördlichen Teil um Pakrac und Lipik, das von der 51. Brigade des 18. Korps verteidigt wurde kam es nur zu kleinen Scharmützeln. Es wurden aber keine aktiven Kampfhandlungen unternommen, bis der südliche Teil komplett erobert wurde, um die 51. Brigade vollkommen einzukesseln.

In den Morgenstunden des 2. Mai eroberte die kroatische Armee Okucani und alle Gebiete des kroatischen Staatsterritoriums bis zum Fluss Save. Damit war die 51. Brigade vollkommen eingeschlossen. In den nächsten 2 Tagen wurde nur Artilleriefeuer ausgetauscht und die 51. Brigade mehrmals zum Aufgeben aufgefordert, was die Serben aber ablehnten, weil sie die Lage falsch einschätzten. Sie waren der Meinung, dass ein Gegenangriff der bosnischen Serben stattfand und deshalb die Kroaten im Zeitraum vom 2. bis zum 4. Mai nicht genügend Kräfte hätten, um sie zu zerschlagen. Deswegen wollten sie ausharren, bis die bosnischen Serben die Gebiete zurückeroberten.

Die kroatische Armee ihrerseits wollte eigene Verluste vermeiden. Nach dem sich die Serben aber nicht ergeben wollten, wurde die Antiterroreinheit des Innenministeriums per Fallschirm abgesetzt und es begann der Generalangriff aller kroatischen Einheiten auf die 51. Brigade. Innerhalb von 1 Stunde kapitulierte die komplette 51. Brigade.

 


Verluste

Verluste:
Kroatische Seite: 42 Tote und 162 Verletzte
Serbische Seite: Ca. 450 Tote, 1200 Verlezte und 1500 Gefangene Soldaten, darunter der serbische Verwalter des Sektors West, Veljko Dzakula.

Quellen

wikipedia (Zugriff 27.06.09)
balkanforum.info (Zugriff 27.06.09)
lexidict.de (Zugriff 27.06.09)



Autor: Jure Francetic