Stetschkin APS
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Stetschkin APS

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Das Thema

Stetschkin APS

 

 

 

( Awtomatitscheskij Pistolet Stetschkina, kyrillisch: Автоматический Пистолет Стечкина)


 

 

 

Wladimir Putin (ehemaliger Präsident Russlands)

Entstehung

Entstehung



Die Stetschkin APS ist eine Reihenfeuerpistole, die in der Sowjetunion hergestellt wurde. Als Reihenfeuerpistole kann man sie auch als vollautomatische Kurzwaffe, die durch Spezielle Modifikationen (Anschlagschäfte) wie eine Maschinenpistole aus der Schulter abgefeuert werden.
Der ursprüngliche Entwurf von Igor Jakowlewitsch Stetschkin entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, und verwendete die Tokarew-Patrone 7,62 x 25 mm TT (M30). Sie war ursprünglich Gegenstand der Abschlussarbeit des berühmten russischen Waffenkonstrukteurs. Der Selbstspann-Mechanismus und die drei möglichen Positionen des Hebels sind "Einzelschuss", "Dauerfeuer" und " Waffe sichern" waren eine Neuerung in der sowjetischen Waffenentwicklung.
Damit wurde sie auch wie andere Reihenpistolen aus einer vorhandenen Selbstladepistole weiterentwickelt. Vor allem zur Erhöhung der Feuerkraft auf kurze Entfernungen.
Das sowjetische Modell der Stetschkin APS war ursprünglich als militärische Verteidigungswaffe für Artillerie- und Panzerbesatzungen und Maschinengewehr- und Panzerfaust-Trupps (vor allem für die Offiziere) vorgesehen. Wurde aber später besonders für den behördlichen Einsatz zum Zweck des Personenschutzes und der Terrorabwehr entwickelt. (Feuerbegrenzer wurden für den zivilen Gebrauch eingesetzt - vor allem zur Verbesserung der Zielsicherheit)

Als sich mit der Makarow - Pistole das Kaliber 9,2 x 18 als neue Standard - Pistolenmunition der Roten Armee durchsetzte, rüstete er seine Pistole darauf um. Dies war nicht die einzige Gemeinsamkeit, wie die Makarow ist die Waffe ein unverriegelter Rückstoßlader mit Spannabzug (Double Action).

Die Energie der Patrone ist noch im Rahmen dessen, was ein so einfacher Verschlussmechanismus verkraften kann. Die Stetschkin war jedoch nicht als normale Faustfeuerwaffe konzipiert, sondern sollte zusätzlich auch Dauerfeuer schießen und damit Aufgaben einer Maschinenpistole erfüllen können. Dafür gab es die Option, am Griff einen Anschlagsschaft zu montieren. Die Feuerart kann am Sicherungshebel gewählt werden.
 

 

Technik

Technik

 

 

 


 
Allgemeine Informationen
Zivile Bezeichnung:
Stetschkin APS
Entwickler /
Hersteller:
Igor Jakowlewitsch Stetschkin
Entwicklungsjahr:
1948
Herstellerland:
Sowjetunion
Produktionszeit
1951 bis 1975
Waffenkategorie:
Pistole
 
Maße
Gesamtlänge:
225 mm
Gesamthöhe:
152 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 1.020 g
Gewicht:
(mit vollem Magazin): 1.220 g
Lauflänge:
140 mm

 

 

 

APS mit Schalldämpfer und Schulterstütze

 


 
Technische Daten
Kaliber:
9,2 x 18 mm
Mögliche Magazinfüllungen:
20 + 1 Patronen
Effektive Reichweite:
200 m
Kadenz:
600 - 750 Schuss/min
Feuerarten:
Einzelschuss, Dauerfeuer
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0):
340 m/s
Anzahl Züge:
4
Drall:
Rechts
Ladeprinzip:
Rückstoßlader



Die Eignungstests verliefen sehr erfolgreich, wobei die Präzision und der geringe Rückstoß der Waffe hervorgehoben wurden. Durch den langen Lauf vergrößerten sich auch die Visierlinie und die Mündungslastigkeit.

Die APS sollte vor allem bei Besatzungen von gepanzerten Fahrzeugen und als persönliche Waffe bei höheren Offizieren Verwendung finden. Als Pistole war sie jedoch recht schwer, der zusätzliche Holzkolben sperrig.

 

Weitere Entwicklung

Weitere Entwicklung

 

 



Sturmgewehre des Typs AK-47 mit Klappschaft wurden dieser Rolle meist besser gerecht. Deshalb fand die Pistole keine große Verbreitung, und die Produktion wurde 1975 eingestellt.
Mit dem Einsatz von sowjetischen Spezialkräften wie den Speznas während des Afghanistan - Krieges stieg der Bedarf an kompakten Feuerwaffen.
Dazu ersetzte man den Schaft durch eine Schulterstütze aus Profilstahl und versah die Waffe mit einem Schalldämpfer. Das Modell wurde als Stetschkin APB geführt.
Damit erlangte die Waffe wieder neue Bedeutung. In der jüngeren Vergangenheit wurden neben Truppen des russischen Innenministeriums MWD auch Polizeieinheiten damit ausgerüstet.

Obwohl die APS eines der erfolgreichsten Modelle der russischen Waffenproduktion war, führten ihr hohes Gewicht (sie wurde auch spöttisch als "Kanone" bezeichnet) und der mangelnde Tragekomfort des starren Halfters schließlich zu ihrer Ausmusterung.

Reihenfeuerpistolen zählen nach dem Gesetz zur Kategorie der automatischen Waffen! Somit sind sie für Zivilpersonen in vielen Ländern verboten oder nur mit Sondergenehmigung zu beschaffen (Beispiel: Schweiz).

 

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Stetschkin_APS (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://www.whq-forum.de/cms/677.0.html (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://www.panzerfreund.de/forum/thread ... stid=93187 (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://wapedia.mobi/de/Reihenfeuerpistole (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://dlh.net/new/news.php?cat=1&subcat=&fromid=20267 (Letzter Zugriff 17.11.2009)



Autor: Carsten / Freiherr von Woye


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